Recht auf Vergessen: Google plant Veranstaltung am 14.10. in Berlin

Google will die Debatte rund um das "Recht auf Vergessen" verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit bringen. Nach dem Urteil, das es Personen erlaubt Links unter bestimmten Umständen aus den Suchindex entfernen zu lassen, gibt es noch zu viele ... mehr... Google, Android, Tablet Bildquelle: Google Google, Android, Tablet Google, Android, Tablet Google

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Dass von dem "Recht auf Vergessen" schon jeher gebrauch gemacht wird, sieht man immer nach 4 Jahren bei den Wahlen... ;)
 
Bei Suchmaschinen gillt derzeit ein "opt-in", also wenn ich nicht will das meine Seiten indiziert werden muß ich aktiv handeln. In allen anderen Bereichen gillt opt-in als verboten und ich muß meine teilnahme aktiv erklären. Warum gillt das nicht für Suchmaschinen? sind die über dem gesetz?
 
@Butterbrot: Äh opt-in ist das gute, opt-out das fragwürdige Modell. Du verwechselst die beiden Begriffe.
 
Gäbe es ein Gesetz (in welchem Land eigentlich? hat eine Suchmaschine, die Seiten des WWW indiziert, für jede Seite das Gesetz des Landes zu beachten, in dem die Seite gehostet wird? Aus dem der Seitenbetreiber stammt? Des Landes, in dem sie ihren Stammsitz hat? Aller Länder zugleich? ...?), das die opt-out Indizierung öffentlicher(!) Inhalte im Netz für eine Suchmaschine verböte, wären die Suchmaschinenanbieter höchstwahrscheinlich bereits im Hinblick darauf verklagt worden. Daher denke ich dass wir davon ausgehen können, dass sie zumindest in diesem Kontext nicht gegen "das Gesetz" verstoßen, und somit auch hinsichtlich diesen Aspekts nicht "über dem Gesetz stehen" (was natürlich nicht ausschliesst, dass sie nicht anderweitig irgendwo gegen Gesetze verstoßen - wie die meisten Großkonzerne wohl hie und da...).
 
@Butterbrot: Du weißt schon, dass das INTERNET ein ÖFFENTLICHER Raum ist?
Wenn du dich auf den Marktpatz stellst und rumschreist, kannst du auch nicht von allen Anwesenden fordern, wegzuhöhren, es sei denn du erlaubst es ihnen explizit.

Wo kommt in letzter Zeit eigentlich der Gedanke er, dass eine Webseite ein geschlossener Raum ist?
Wenn ich in einem öffentlichen Raum nicht gesehen werden will, muss ich Wände hochziehen. Gleiches gilt im Netz, wenn ich will, dass Inhalt von NIEMANDEM (incl. Bots) nicht gesehen werden kann, den ich nicht bestimmen kann, dann muss ich eben einen Login einrichten.
Und netterweise gibt es dann noch die robots.txt, an die sich bisher auch alle großen Suchmaschinenbetreiber halten. Und mal ganz ehrlich, wer nicht dazu in der Lage ist 5 Minuten für die robots.txt zu investieren, sollte keine eigene Webseite betreiben.
 
Ein Recht auf Google verrgessen gibts aber nicht, oder? Schade!
 
@Chris Sedlmair: alzheimer fällt mir da so spontan ein oder einfach etwas anderes benutzen.
 
@Mezo: Sorry, aber die Alternativen kannst Du echt vergessen ;-)
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