Proteste vor Microsoft-Büro: Steuertricks lassen Pfleger bluten

Ein Büro des Software-Konzerns Microsoft in Seattle wurde dieser Tage zum Ziel von Protesten. Hintergrund dessen sind die Praktiken des Unternehmens, seine Finanzflüsse so zu optimieren, dass möglichst wenig Steuern gezahlt werden müssen. mehr... Microsoft, Gebäude, Headquarter Bildquelle: Microsoft Microsoft, Redmond, Campus Microsoft, Redmond, Campus

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Welche große Firma macht das anders? Werden wohl die wenigsten sein...
 
@martl92: das sollte aber dann keine entschuldigung sein.
 
@kottan1970: Doch, Microsoft handelt im Interesse seiner Aktionäre und nicht im Interesse der Einwohner des Bundesstaates Washington. Und die Aktionäre sind überall auf der Welt verteilt. Was legal möglich ist und und wo die Vorteile die Nachteile überwiegen muss getan werden. Und wenn es in den USA möglich ist mit Lobby Geldern Gesetzte massiv zu beeinflussen, dann sind der korrupte Politik-Apparat und geltende Gesetze schuld und nicht Microsoft. Vor Allem sind Steuertricks im Inland heut zu Tage noch die deutlich harmlosere Variante. Das komplette abwandern in Steuerparadiese ist noch viel schlimmer und nimmt zu. Zuletzt z.B. hat Medtronic (63.33 Milliarden $$$ Börsenwert) angekündigt nach Irland zu gehen.
 
@markox: Ok dann ist Microsoft natürlich entschuldigt. Was für eine dumme Theorie von dir.
 
@mulatte: Primitive Antwort! Übrigens, auch die Katholische Kirche denkt so. Hab gerade zufällig auf ARD eine Reportage über deren Vermögen gesehen und ein Priester (oder höheres) hat zu den Fragen warum die Katholische Kirche in Holland über komplizierte Tochter Unternehmens Konstrukte Steuern von Einrichtungen in Deutschland spart. Ein Zitat aus seiner Antwort: "Da wo man Geld sparen kann sollte man das auch tun", und sei der Bewahrung des Vermögens verpflichtet, oder so ähnlich.
 
@mulatte: Die Antwort von markox ist völlig korrekt. Probleme wie dieses müssen politisch geregelt werden. Wenn man keine Steuerschlupflöcher will, muss man sie schließen. Tut man das nicht, kann man keine Vorwürfe machen, dass sie genutzt werden.
 
@martl92: Deshalb sollte man es gutheißen? Okay.
 
@iSpot: Ja. Sie arbeiten legal daran ihr Unternehmen so Wirtschaftlich zu fuehren wie sie koennen
 
@-adrian-: Ändert überhaupt nichts daran.
 
@-adrian-: Legal ist aber nicht gleich moralisch korrekt. Steuern sind wichtig für eine Nation und Gesellschaft. Die USA verstehen sich als ein Republikanischer Staat (nicht zu verwechseln mit der Republikanischen Partei). Das bedeutet, das man als Gesellschaft füreinander da ist. Das Verhalten der US-Amerikaner in ihrem liberalen Wahn ist aber genau das Gegenteil davon.
 
@knirps: Naja wer Moral in der heutigen Wirtschaft zeigt, wird wohl nicht lange bestehen - siehe Banken. Ist leider so. Solange man dies ausnutzen kann, wirds leider auch ausgenutzt
 
@wertzuiop123: Wer keine Moral zeigt, wird die Gesellschaft keinen Bestand mehr haben. Somit ist, langfristig gesehen, eine unmoralische Wirtschaft nicht besonders gewinnbringend, wenn die Gesellschaft zerfällt und immer weniger Menschen zahlungskräftig sind.
 
@knirps: Is einer perfekten Welt wäre das so. Wird aber keiner in den großen Firmen hergehen und sagen "Hey wir zahlen nun mehr Steuern, damit wir moralisch in Ordnung sind" Das muss von weiter oben reguliert werden.
 
@wertzuiop123: Das hat nichts mit Perfektion zu tun, das ist ein einfacher Grundgedanke.
 
@knirps: Ich nehme an, Du machst keine Steuererklärung, holst Dir keine zuviel gezahlten Steuern zurück?
 
@iPeople: Das ist keine Steuerflucht. Zumal eine Steuererklärung auch nach hinten los gehen kann und du nachzahlen musst.
 
@knirps: Wenn man freiwillig eine Steuererklärung macht, kann man die im Falle einer Nachzahlung auch widerrufen.
 
@dodnet: Das wusst ich nicht ;)
 
@dodnet: Ist das nur in Deutschland so oder weißt du das auch zufällig von anderen Staaten? :)
 
@wertzuiop123: Muss man in anderen Staaten überhaupt eine Steuererklärung machen? ;)
 
@dodnet: Ob mans glaubt oder nicht, in Italien schon :D
 
@knirps: http://www.n-tv.de/ratgeber/Rueckzieher-bei-Nachzahlung-article5407481.html
 
@wertzuiop123: Aber mit dem italienischen Steuerrecht kenne ich mich wirklich nicht aus - mir reicht schon das deutsche, das ist kompliziert genug ;)
 
@dodnet: Ich hätte es dir auch ohne Link geglaubt ^^
 
@dodnet: Müssen tust du aber in DE als normaler angestellter keine Steuererklärung abgeben. Außer man fordert dich dazu auf.
 
@wertzuiop123: Führt in Italien der Arbeitgeber die Steuern ab?
 
@knirps: Ja
 
@wertzuiop123: Dann muss ich das "muss" nicht verstehen ^^
 
@knirps: Da ich dir oben auf die freiwillige Steuererklärung geantwortet habe, sollte klar sein, dass man nicht muss. Du nimmst auch jedes Wort für bare Münze, oder?
 
@dodnet: Hier muss man jedes Wort für bare Münze nehmen.
 
@Alle: Gesellschaft, Moral, US-Amerikaner? Wie wäre es denn, wenn man in NRW wesentlich mehr Steuern zahlen müsste als in Hessen? Wären die Firmen in NRW dann "moralischer"? Ein "Deutscher" der auf der A1, von Schleswig-Holstein ins Saarland unterwegs ist, wird aber kaum einen Unterschied im Straßenbelag feststellen. Nein, wenn sowas innerhalb des selben Landes möglich ist, fällt es mir schwer da von "Moral" zu sprechen. Wenn, mit deutschen Steuergeldern, Autobahnkreuze auf den Cayman Islands gebaut würden, wäre die Sache schon etwas anders.
 
@Lastwebpage: Meine zustimmung... Was anderes hab ich auch eigentlich nicht verlauten lassen.
 
@Lastwebpage: Man muss da aber auch wissen, dass die Staaten in den USA nicht mit den Bundesländern in der BRD vergleichbar sind. Das sind weitgehend eigenständige Verwaltungssysteme, viel mehr als bei uns in den Bundesländern. Auch sind schon die flächenmäßigen Größenordnungen "etwas" anders als bei uns hier.
 
@iPeople re:5): Bedenkst Du dabei das sehr viele, vielleicht sogar die meisten Bürger eine Steuerklärung machen müssen, sogar Rentner, mittlere Verdiener usw.?! Und das sogar ob sie wollen oder nicht, einfach auf Grund der Gesetzeslage!
 
@dodnet (re:7): So wie Du es schreibst nicht! Man kann gegen den St.-Bescheid Widerspruch erheben oder Neuveranlagung beantragen. Aber dann und damit quasi die eigene St.-Erklärung ungeschehen bzw. als nicht abgegeben zu erklären geht nicht. Und ist der erneute Bescheid der dann kommt wieder negativ kannst Du den institutionellen Weg gehen, der wäre nach Deinem Widerspruch Klage vor dem Finanzgericht usw. usw.... ABER ungeschehen quasi als nicht abgegeben zu erklären geht nicht mehr! Wobei ja auch noch die Frage ist ob Du aufgrund Deiner Einkommenssituation nicht ohnehin per Gesetz verpflichtet bis eine Einkommenssteuererklärung abzugeben. Und das betrifft schon mittlerer Verdiener, Rentner usw....

Für die Verpflichtung zur Steuererklärung gilt: Bis zum Grundfreibetrag von 8004 Euro (bei Ehepaaren 16.008 Euro) ist das Einkommen steuerfrei. Darüber muß es versteuert werden und muß eine Steuererklärung gemacht werden.

Und nur bis zu diesem Grundfreibetrag von 8004 Euro (bei Ehepaaren 16.008 Euro) muß keine Steuererklärung gemacht werden. Und wer sie trotzdem -warum auch immer- macht kann sie ggf. für ungültig erklären. Aber nur in diesem Fall! In allen anderen Fällen nicht!
 
@Kiebitz: Man kann einen _freiwilligen_ Veranlagungsantrag zurücknehmen, falls das Finanzamt Geld von einem will. Zumindest schreibt das so ziemlich jede Steuerwebseite im Netz. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber in dem Fall wäre man wohl sowieso zu einer Steuererklärung verpflichtet.
 
@dodnet: Einen "freiwilliger" Veranlagungsantrag kann man nur bis zum bis zur Höchstgrenze des Grundfreibetrag von 8004 Euro (bei Ehepaaren 16.008 Euro) stllen. Darüber ist man Immer ! zur Abgabe verpflichtet.
 
@Kiebitz: Und deine Aussage, dass jeder über dem Grundfreibetrag von 8000 € eine Steuererklärung machen muss, ist falsch. Die Steuer wird normalerweise vom Arbeitgeber automatisch abgeführt. Es gibt nur spezielle Konstellationen (z.B. Steuerklassen oder weitere Einkünft wie ALG u.ä.), bei denen eine Einkommenssteuererklärung notwendig ist.
 
@Kiebitz: Nein ist man nicht. Es ist nur oft sinnvoll.
 
@dodnet: Siehe da: https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuererkl%C3%A4rung >>>
Abgabepflicht/Pflichtveranlagung

Da bleibt kaum Einer bei der Abgabe-Verpflichtung außen vor. Und die speziellen Konstellation gehen weit über das hinaus was Du als Beispiele aufgezählt hast. Und aufgrund dessen dürfte per se kaum ein Otto-Normal-Steuerzahler durchblicken ob er zur Abgabe verpflichtet ist oder nicht. Spätestens wenn die "Anfrage" bzw. Aufforderung vom Finanzamt zur Abgabe kommt ist sie fällig. Und das Finanzamt weiß ja aufgrund der Steuerabführung durch den Arbeitgeber im Normalfall welcher Verdiener darunter fällt.

Aber wie auch immer: In jedem Fall ist die Steuerlast für Otto-Normal-Verdiener zu hoch.
 
@Kiebitz: "Auf die Einkommensteuererklärung verzichten dürfen Sie zum Beispiel, wenn Sie als Alleinstehender ausschließlich Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit vorzuweisen haben – gleichgültig, in welcher Höhe. In diesem Fall wird die Lohnsteuer bei der Abrechnung durch den Arbeitgeber automatisch abgezogen." - das dürften schonmal einige Millionen sein, zu denen ich mich u.a. auch zähle.
 
@knirps: Steuererklärungen in D sind abhängig vom Einkommen. Ab einem gewissen Einkommen musst du eine Steuererklärung abgeben.
 
@LastFrontier: Das ist so nicht richtig. Als Alleinstehender ohne Zusatz-Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit nicht.
 
@dodnet: Wo konkret steht das so bezüglich der Alleinverdiener egal wieviel sie verdienen? Übrigens: Bei nahezu allen Arbeitnehmern wird die Lohnsteuer durch den Arbeitgeber abgezogen. Trotzdem muß eine Vielzahl davon Steuerklärungen machen. Dass der Arbeitgeber die Steuern abführt ist kein Argument dafür dass die Erklärung angeblich entfällt. Sonst verstehe ich z.B. nicht warum ich das machen musste obwohl mein Arbeitgeber Steuern abführte und obwohl ich alleinstehend bin / war?!

Bezüglich Deiner Angaben zu Alleinstehenden. Das gilt nur wenn KEIN FREIBETRAG auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wurde, z.B für eigene Fortbildung, Wegekosten zur Arbeit oder Kinderbetreuungskosten. Von der Abgabepflicht befreit sind in diesem Fall nur Alleinstehende mit Arbeitseinkommen bis zu 10.200 Euro! ALSO pauschal zu schreiben ALLE Alleinstehende sind von der Abgabepflicht befreit stimmt nicht!
 
@Kiebitz: Hmpf...

Ich habe weiter oben geschrieben, dass es einige Ausnahmeregelungen gibt, wann man die machen muss, ich habe aber scheinbar den Fehler gemacht das nicht in jedem Post komplett mit aufzulisten. Das steht u.a. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuererkl%C3%A4rung#Abgabepflicht.2FPflichtveranlagung

Aber die Aussage, dass man über einem bestimmten Betrag die Steuererklärung machen muss, ist falsch. Und wenn man sich einen Freibetrag eintragen lässt, fällt man eben unter diese Sonderregelungen. Genau, wie wenn man noch andersweitige Einkünfte wie ALG, Rente, Mieteinnahmen, wasweissich hat.

Insgesamt sind das nur ein Teil der Bevölkerung:
"Jeder zweite Arbeitnehmer ist verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben."
http://www.welt.de/finanzen/ratgeber-steuern/article114556717/Jetzt-droht-wieder-die-Steuererklaerung.html
 
@-adrian-: Diese Megafirmen wie MS könnten das auch, ohne diese Steuertricks zu nutzen. Das ungerechte ist halt, dass das nur für große Konzerne interessant ist, die ganzen Kleinen, die es (moralisch) eher nötig hätten, profitieren nicht davon.
 
@dodnet: Natuerlich profitieren sie Davon. Dafuer braucht man halt ein Grundbudget um sich sowas auf die beine zu stellen.
 
@-adrian-: Der Schreiner Smith in Arizona kann wohl kaum seinen Hauptsitz nach Washington verlegen, nur weil dort die Steuern günstiger sind...
 
@dodnet: Kann er schon wenn er sich die Muehe dafuer machen will.
 
@-adrian-: ... und das entsprechende Kleingeld hat, dass es daran aber meistens fehlt interessiert ja keinen.
 
@iSpot: Aus Unternehmersicht ist es klug was Microsoft macht. Wenn wir unsere Steuererklärung machen, versuchen wir ja auch so viel wie möglich rauszuholen, Unternehmen geht es da nicht anders. Und fünf Milliarden sind ein Haufen Geld, auch für Microsoft.
 
@martl92: Der eigentliche Grund für die Kürzungen im öffentlichen Haushalt liegt wohl eher nicht an Mindereinnahmen durch Steuertricksereien, sondern eher an den Wahnsinnig hohen Ausgaben, die die USA zum Beispiel in Rüstungstechnologie, Überwachungstechnologie und vor allem ins Militär pumpen. Das alles mal auf ein "vernünftiges" Level zurückgefahren, ist auch wieder mehr Geld im öffentlichen Haushalt.

Unter der Regierung von George W. Bush wurde der Verteidigungsetat der USA nach 2001 stark angehoben. Die Anhebung wird als maßgebliche Ursache für die Haushaltsdefizite der letzten Jahre gesehen. Der noch positive Haushaltssaldo im Jahr 2001 von 127 Mrd. Dollar kippte bereits 2002 ins Negative. 2002 lag das Haushaltsdefizit der USA bereits bei 158 Mrd. Dollar und 2005 bei 427 Mrd. Dollar.

Verteidigungsetat der USA:
2000 375,9 Mrd. USD
2001 378,9 Mrd. USD
2002 425,5 Mrd. USD
2003 484,3 Mrd. USD
2004 527,8 Mrd. USD
2005 553 Mrd. USD
2006 561,6 Mrd. USD
2007 576,3 Mrd. USD
2008 618,9 Mrd. USD
2009 668,6 Mrd. USD
2010 687,1 Mrd. USD
2011 698,3 Mrd. USD
2012 698,3 Mrd. USD
2013 640 Mrd. USD

Dafür Unternehmen wie Microsoft die Verantwortung zuzuschieben, zeugt vom Tunnelblick der Betroffenen, die nichts weiter glauben als das, was ihnen die Propagandamaschinerie vorsetzt - vor allem, ohne mal zu hinterfragen...
 
@MaikEF_: Das Problem ist, das die US-Amerikaner ja weitestgehend für eine Erhöhung dieses Etats sind. Wir Deutsche zahlen gerade einmal 5% davon in unseren Verteidigungsetat und nun gibts jetzt schon Beschwerden weil der, Verzeihung, die Von der Leyen den Etat auf 2% Erhöhen möchte (um die 50 Milliarden€/Jahr währen das).
 
@knirps: Das glaube ich nicht:

Der Finanzplan bis 2015 (Stand 2011) sieht Ausgaben für Verteidigung in folgender Höhe vor:

2013: 31,4 Mrd. Euro
2014: 30,9 Mrd. Euro
2015: 30,4 Mrd. Euro

Im Entwurf des Bundeshaushalts 2015 (Stand 2014) sind im Einzelplan des Bundesministeriums der Verteidigung Ausgaben in Höhe von rd. 32,26 Mrd. € veranschlagt, im Finanzplan bis 2018 für das Jahr 2016 rund 32,42 Mrd. €, für das Jahr 2017 rund 32,71 Mrd. € und für das Jahr 2018 rund 32,88 Mrd. €.
 
@MaikEF_: Das Problem ist, das die jetzigen Ausgaben nur 1,3% des BIP sind. Die Nato verweist aber darauf, das 2% ausgemacht worden sind - mit Deutschlands Zustimmung. Aufgrund des Russland/Ukraine Konflikt soll der Etat in DE nun erhöht werden, zumindest will man darüber sprechen.
 
@MaikEF_:
DAFÜR macht niemand die Unternehmen verantwortlich!
Auch wenn die "militärischen Interventionen" der USA ausschließlich auf wirtschaftlichen Interessen beruhen und nicht, wie gern behauptet, auf Humanitären.

ABER wenn sie dann noch mit ihren Steuervermeidungsstrategien die Steuereinnahmen reduzieren, dann wirken sich die "Verteidigungsausgaben" faktisch doppelt negativ aus!?
 
@OPKosh: Die USA sind selbst Schuld an ihrer finanzielen Lage. Würden sie weniger für Militär und so ausgeben, wäre mehr für die öffentliche Hand da. Und diese Ausgaben wären auch ohne die Steuertricksereien MINDESTENS genauso hoch, vielleicht sogar noch höher, weil ja mehr Steuergeld da wäre. das ist völlig krank, was die Amis abziehen. Vergleicht mal die Militärausgaben der USA mit denen von China (und die Chinesen habe eine größere Armee!)...
 
@MaikEF_: Schon mal versucht, mit einem Gehalt eines chinesischen Soldaten in den USA zu leben? Denkst du auch nur ein bisschen nach, bevor du den Mund aufmachst? Und sowas hält sich dann für einen mündigen Bürger, der von sich selbst denkt alles besser als die Politiker und anderen Entscheider hinzubekommen.
 
@Friedrich Nietzsche: warum sollte ein chinesischer Soldat in den USA leben bzw. warum sollten amerikanische Lebenshaltungskosten für die Besoldung chinesischer Soldaten relevant sein??? Erkläre mir das mal!
 
@MaikEF_: Vielleicht weil du die Verteidungsausgaben der Länder 1:1 vergleichst?
 
@Friedrich Nietzsche: schon mal überlegt wie ein US Soldat von seinen ~1050$ in der USA leben soll ?
 
@Friedrich Nietzsche: Nö, habe ich nicht... Aber Vergleich doch mal 1:1 - und zwar die pro-Kopf-Ausgaben prozentual vom BIP oder die Ausgaben Chinas und Amerikas im Verhältnis prozentual vom BIP. Sicher kann man nicht 1:1 die US-Dollar-Ausgaben des Militärsektors vergleichen bei 2 so unterschiedlichen Ländern, also setze bitte ins Verhältnis und so weiter... und bloß nicht die INFLATION vergessen.
 
@CvH: Ist immer noch ein Vielfaches des Gehaltes eines chinesischen Soldaten. Ich war es ja nicht, der Sprüche wie "Vergleicht mal die Militärausgaben der USA mit denen von China (und die Chinesen habe eine größere Armee!)." von sich gibt.

Zudem solltest du dich etwas einlesen, nicht einfach den erste Zahl aus den Google-Treffern übernehmen: Ein Soldat bekommt auf den ersten Blick zwar wenig, hat aber kaum Kosten für Kost und Logie, sowie ärztliche Versorgung, die er von der Armee gestellt bekommt. Zudem gilt deine Zahl auch nur für die niedrigstrangigen Privates. Ich glaube, wenn hier manche Leute Ende des Monats 750 Euro übrig hätten, obwohl sie nur 1000 überwiesen bekommen, wären sie froh drum.
 
@MaikEF_:
Du unterliegst da, wie viele Andere auch, einem Kausalitätsirrtum! ;-)

Die USA sind nicht pleite weil sie Kriege führen, sie führen Kriege weil sie pleite sind!

Das einzige was den Dollar, und damit die USA, am Leben hält ist die Bindung des Dollars ans Öl und ihre weltpolitische Position.
Verlieren sie dies sind sie schneller am Ende als sie gucken können.
Die USA sind schon länger als seit 2000 weit aus pleiterer als es z.B. Griechenland je sein könnte!
 
@OPKosh: Was für ein Stammtischgeblubber. Ich klinke mich hier aus.
 
@Friedrich Nietzsche:
Na wenn Du meinst! ;-)
Du hättest meinen Kommentar auch einfach ignorieren können!? Denn er war gar nicht an dich gerichtet!
 
@Friedrich Nietzsche: Es geht mir um die Militärausgaben, nicht um die Kaufkraft des Chinamannes!
 
@MaikEF_: Wenn der Chinamann für das gleiche Geld eine drei Mal so starke Armee wie du bekommst, dann musst du als westliche Nation so eben drei Mal so viel ausgeben, um ihm im Zweifelsfall entgegenstehen zu können. Oder sollte Amerika nun die chinesische Armee als Sicherheitsdienstleister anheuern? Der Vorschlag würde aber zu deinem bisherigen Niveau-Limbo passen. Da der Chinamann aber nur ein Drittel (eher noch deutlich weniger) an Kaufkraft besitzt, reißt für ihn ein 200 Milliarden teures Militär aber ein gleich großes Loch in den Staatshaushalt wie die 650 Mrd in den USA. Da gibts aber bestimmt auch einige Stammtischler wie dich, die auf die Kosten pochen. Und die Armee von Sierra Leone ist doch so viel günstiger. Die finanziert sich aus den Blutdiamanten der Minen, die sie erobern.
 
@OPKosh: Da hast du vollkommen recht. Warum wohl wurden unter forcierung der USA und GB die Währungen von den Goldreserven gelöst?
Ganz einfach - weil es gar nicht so viel Gold gibt wie Geld im Umlauf ist.
Dass die Amerikaner ein Volk sind welches voll auf Pump lebt zeigen immer wieder ihre regelmässig wiederkehrenden Finanzblasen.
Der Amerikaner ist leider ein Mensch der nur an kurzfristigen Erfolgen interessiert ist.
Weitsicht und Nachhaltigkeit oder gar sozial ist für Amerikaner ein Fremdwort.
 
@LastFrontier: Falsch. Der Goldstandard wurde aufgehoben, da durch ihn die im Umlauf befindliche Menge an Geld beschränkt ist. Und die Goldmenge wächst leider sehr langsam, da es schwer und teuer zu fördern ist.

Ein Wirtschaftswachstum wie das heutige an einen Goldstandard zu koppeln würde für eine üble Deflation sorgen, da immer mehr Produkte einer nahezu gleich bleibenden Geld(=Gold)menge gegenüber stünden. Die Wirtschaft würde abgewürgt, da sich in einem Jahr jeder mehr für das gesparte Geld kaufen könnte. Die Aufgabe des Goldstandards hat absolut nichts mit fahrlässigem Wirtschaften auf Schuldenbasis zu tun, das war schlicht ein Sachzwang. Was nicht heißen muss, dass ich die blinde Sucht nach Wachstum gut heiße.
 
@Friedrich Nietzsche: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe nicht von der Kaufkraft eines chinesischen Soldaten gesprochen, auch nicht von der Besoldung. Es ging darum, wieviel Prozent des erwirtschafteten BIP die Amis in´s militär stecken,u nd wieviel PRozent im Gegenzug die Chinesen - obwohl die Chinesen eine größere Armee (bezogen auf die TRuppenstärke!) haben, als die Amis!

Der, der hier Verständnisschwierigkeiten hat, bist du.
 
@Friedrich Nietzsche:
"Ein Wirtschaftswachstum wie das heutige an einen Goldstandard zu koppeln würde für eine üble Deflation sorgen, da immer mehr Produkte einer nahezu gleich bleibenden Geld(=Gold)menge gegenüber stünden. Die Wirtschaft würde abgewürgt, ... Was nicht heißen muss, dass ich die blinde Sucht nach Wachstum gut heiße."

Etwas widersprüchlich wenn Du mich fragst! ;-)

Wenn Du zu glauben scheinst, dass eine "abgewürgte" Wirtschaft eine Katastrophe wäre, dann müßtest Du eigentlich, wie alle Anderen, ein "blindes Wachstum" gut heißen! ;-)

Der Goldstandard, bzw dessen Aufgabe, ist aber wirklich nicht das Problem.
Da hast Du Recht!

Das Problem ist das Geldsystem an sich!
Genauer die Tatsache, dass es ein schuldbasiertes System mit Zinseszins ist.

Geld entsteht in Banken durch eine Buchung von Soll an Haben aus nichts!
In jedem anderen Bereich wäre - IST - ein solcher Buchungssatz strafbewehrt!
Und das zurecht!
Und darauf noch der Zinseszins, der die Geldmenge exponentiell(!) in die Höhe treibt!

Kein Wunder, dass da die Goldmenge nicht mithalten kann?!
Nichts und niemand kann da mithalten!
DAS ist das Problem!

Aber absolut niemand kann mir einreden, dass dieses bestehende System notwendig, oder gar "alternativlos", wäre!!!
 
@LastFrontier:
Nein, das Problem ist nicht der Goldstandard, bzw. dessen Aufgabe.
Und es ist auch nicht das "Pumpen"!

Das Problem ist, dass man sich in diesem Geldsystem faktisch eben gerade gar kein Geld "pumpen" kann!
Denn man "pumpt" sich nämlich kein existierendes Geld von jemandem, sondern beim "Pumpen" wird einfach neues Geld "gemacht"!

DAS ist das Problem! ;-)
 
@OPKosh: Zinsen und Zinsenszins hat erstmal nichts mit einem Goldstandard zu tun. Man kann auch ein Fiat-Geldsystem ohne Goldstandard und ohne Zinsen haben.
 
@Friedrich Nietzsche:
Können könnte man das freilich.
Man könnte auch ein Geldsystem haben, dass nicht auf Schuld basiert.

Haben wir aber nicht!!!
Darum gehts!

Und was willst Du mit dem Goldstandard?
Das es damit nichts zu tun hat, stimmte ich Dir bereits zu.
 
@OPKosh: Wenn du den Thread aufmerksam durchlesen willst, wirst du feststellen, dass ich auf einen Beitrag von LastFrontier geantwortet habe, worin es um den Goldstandard geht. Insofern ist die Frage eher, was du mit deinem Schuldgeldsystem hier in diesem Thread willst.
 
@Friedrich Nietzsche:
Wenn Du Deinen letzten Kommentar nochmal liest, wirst Du feststellen, dass Du MIR geantwortet hast!?

Und was ich mit dem Schuldgeld will ist, dass es, wie Du richtig sagst, nicht um den Goldstandard geht, sondern um das Geldsystem an sich.

Vorallem aber geht es darum was wir HABEN und nicht was wir HABEN KÖNNTEN!
Was sein könnte ist nämlich nicht relevant!?
 
@MaikEF_: Große Klappe ohne viel Ahnung: Du listest hier die Verteidigungsausgaben über einen Zeitraum von 13 Jahren. Nimmt man für diese Zeit einen sehr konservativen Inflationssatz von 2 % an, so stellt sich plötzlich raus, dass die Verteidigungsausgaben inflationsbereinigt über diesen Zeitraum gerade mal um 32 Prozent gestiegen sind. Bei 3% Inflation jährlich kommt man gerade mal noch auf 16 % reale jährliche Mehrausgaben im Vergleich zu 2000. Ist aber wohl nicht so beeindruckend wie deine unreflektierte und undifferenzierte Liste.

Und die Unternehmen tragen sehr wohl viel zum Ungleichgewicht bei. Denn Steuern werden großteils von den Bürgern entrichtet. Bloß wie soll das klappen, wenn immer mehr Kapital in Firmen gebunden ist, die gemessen an ihren Umsätzen und Gewinnen kaum Steuern bezahlen müssen? Andere sind Opfer der Propaganda? Dann bist du wohl ein Opfer deines Glaubens an einfache Lösungen und Erklärungen. Das sind dann immer die, die - an die Macht gekommen - den Karren vollständig in den Dreck fahren.
 
@Friedrich Nietzsche: Was interessiert hier die Inflation? Mehrausgaben sind Mehrausgaben. Und innerhalb von 13 Jahren fast das doppelte ausgeben lässt sich wohl auch nicht auf deine tolle Inflation zurückführen, sondern eher auf das Wesen der Amis.
 
@MaikEF_: Was einen die Inflation interessiert? Sehr viel!! Das ist nämlich der Betrag, den man zusätzlich ausgeben muss, um die gleiche Anzahl an Waren und Dienstleistungen wie im Jahr zuvor zu erhalten. Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest: Die realen Ausgaben für Verteidigung der USA sind in den letzten 13 Jahren real nicht um das Doppelte, sondern um bestenfalls um ein Drittel gestiegen. Denn selbst wenn die USA heute die gleiche militärische Stärke wie im Jahr 2000 haben möchten, müssten sie aufgrund der Inflation heute gut 1,5 mal soviel ausgeben wie vor 13 Jahren. Über Leute wie dich freuen sich die Bankster: Wirtschaftsmathematisch völlig unbedarft nehmen sie einen Kredit nach dem anderen auf. Von Mathe auf Grundstufen-Niveau keine Ahnung behaupten sie dann: Sind doch nur ein paar Prozent und gehen pleite.
 
@Friedrich Nietzsche: Du willst allen Ernstes behaupten, die Mehrausgaben für den amerikanischen Verteidigungsetat der letzten 13 Jahre beruhen auf der Inflation? Dann ist die Inflation auch Schuld, dass das Geld sonst an anderen Stellen fehlt. Ja nee, is klar.
Und mit Krediten brauchst du mir nicht kommen...
 
@MaikEF_: Ich habe es klipp und klar vorgerechnet: Je nach Inflationssatz liegen die Mehrausgaben zwischen zu 68 bis 84 % auf die Kappe der Inflation. Vielleicht noch ein bisschen mehr, vielleicht auch ein bisschen weniger. Aber dazu muss man natürlich rechnen können. Zudem war ich es nicht, der die Militärausgaben der USA in die Diskussion einbringen wollte. Das Problem der prekären sozialen Situation sind nicht die Militärausgaben, sondern dass inzwischen zu viel Kapital in Firmen gebunden ist, die steuerlich im Vergleich zu Arbeitnehmern extrem bevorzugt werden. Dazu kommt noch, dass die Gehälter seit den 80er-Jahren kaum noch steigen, real meist noch geringer als die Inflation. Das was du den Leuten nicht zahlen musst, bleibt natürlich den Firmen. Dadurch bekommst du zwar einen regen Handel zwischen Unternehmen, den Bürgern selbst steht aber immer weniger zur Verfügung. Ich frage mich echt, warum du hier so rummotzt, wenn dir selbst einfachste Zusammenhänge nicht erschließen. Und als Gegenargument gibts dann etwas im Stile von "Ja nee, is klar". Ist das das Einzige, was du als Gegenargument aufbieten kannst? Etwas kann nicht sein, weil es nicht sein darf?
 
@MaikEF_: Der grösste Baulöwe der USA zahlt weniger Stezern wie seine Sekretärin!!!
Und nicht nur dieser Multimilliardär.
 
@Friedrich Nietzsche: Sehr gut.
 
@MaikEF_: Da wäre ich vorsichtig mit den Zahlen und ob die reinen Ausgaben fürs Militär, also z.B. Personalkosten, wirklich so gestiegen sind. Ausrüstung, Panzer, Hubschrauber, Schiffe usw. werden ja von Privatfirmen hergestellt. Der Militärhaushalt ist also wohl größtenteils eher sowas wie eine Subvention entsprechender Betriebe. Da müsste man auch mal auseinander nehmen, wie viel Geld an Steuern wieder zurückfließen und ob man den Lohn der dort Beschäftigten überhaupt dazu rechnen kann, da diese ihren Lohn ja wieder ausgeben. Nein, diese Arten der Staatsausgaben sind nicht ganz so einfach, diese Mrd US$ sind ja nicht einfach so weg.
 
@Lastwebpage: Aber sie fehlen bspw. bei den Pflegekräften...
 
@MaikEF_: Na, die fehlen hier ja teilweise auch und unser Wehretat ist nur ca. 10% vom Gesamthaushalt. (Grafik für 2011, Wikipedia "Bundeshaushaltsplan (Deutschland)" )
 
Nachdem man sich darueber gedanken gemacht hat koennen sie sich fragen wann sie endlich ein einheitliches Steuersystem haben. Ist ja fast der gleiche Flickenteppich wie die EU
 
@-adrian-: Die EU versteht sich aber nicht als eine Nation so wie sich die USA verstehen. Als außenstehender habe ich das Gefühl das die USA sehr viel weniger vereinigt ist als die EU.
 
@-adrian-: Viel anders ist es doch in Deutschland auch nicht, hier unterscheiden sich die Steuern teilweise nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern in einem gewissen Rahmen sogar von Gemeinde zu Gemeinde, je nachdem wer sich's gerade leisten kann oder muss über niedrige Gewerbesteuer oder Subventionen Firmen anzulocken. Bestes Beispiel die Firma Müller, die nach der Wende in Ostdeutschland eine neue Fabrik aufgemacht hat, um dann die in Westdeutschland zu schließen... mit weniger Angestellten in der neuen Fabrik und dank Subventionen fast ohne eigene Kosten für den Neubau. Vielleicht sollten wir uns erst mal darüber aufregen, bevor wir in die USA blicken.
 
@Chiron84: In den USA ist das viel gravierender. Die Bundes"staaten" in den USA lassen sich nicht wirklich mit den Bundesländern in der BRD vergleichen, zum Teil vielleicht mit den Staaten in der EU.
 
@Chiron84: Deutschland ist sehr viel anders. In Deutschland gibt es Bundesgesetze, wie auch das Steuergesetz, dem alle untergeordnet sind. Kein Bundesland kann sagen, die Mehrwertsteuern zu erhöhen oder zu senken, über diese Befugnisse verfügt ein Bundesland nicht. Deutschland ist, trotz föderaler Ordnung, viel zentraler als die USA.
Es gibt allerdings auch Negativbeispiele in Deutschland wie das Schulgesetz, was jedes Bundesland selber frei entscheiden darf, da der Bund keine Regelungen vorsieht.
 
Ich finde da sind weniger die Firmen schuld, als die Politik, die solche Möglichkeiten erst schafft bzw. nicht abschafft. Ein Aktien-Unternehmen würde es sich mit seinen Geldgebern wohl ziemlich verscherzen, wenn nicht alle Möglichkeiten der Geldgewinnung ausgeschöpft werden. Auch wenn es ne Sauerei ist, sehe ich da nicht viele Möglichkeiten eines solchen Unternehmens. Die machen schließlich ihren Job.
 
@hempelchen: Ich stimme dir in fast allen Punkten zu. Problematisch wird es, so wie im Artikel auch geschrieben, wenn das Unternehmen aktiv daran arbeitet, dass die Politik die Gesetze nicht entsprechend ändert. Ansonsten sind auch wirklich Privatpersonen immer ganz groß, wenn es darum geht, irgendwelche Punkte in der Steuererklärung zu (er)finden, um Steuern zu sparen. insofern kann ich da Microsoft schon verstehen.
 
@FatEric: wenn sich Politiker von Unternehmen beeinflussen lassen ist es genauso deren Schuld. Die müssen nicht darauf hören, was irgendwelche Lobbyisten sagen, die können Gesetze machen, wie sie es für richtig halten.
 
machen das nicht alle großen firmen? denke schon.
 
@snoopi: Selten im eigenem Land. Das besondere in dem Fall ist, das hier eine Steuerflucht im eigenem Land statt gefunden hat, was so kaum woanders möglich wäre.
 
Stimmt, Microsoft ist schuld, dass die Pflegekräfte zu wenig gezahlt bekommen. Nicht die kaputte Finanz- und Sozialpolitik in den USA, nein. Microsoft!
 
Die Politik hätte dem LÄNGST einen Riegel vorschieben können ... wenn da nur nicht das Problem der schwarzen Koffer wäre.
 
@Memfis: Die Politik will da gar kein Riegel vorschieben. Die Staaten konkurrieren miteinander, das ist so gewollt.
 
@knirps: Und übrigens auch in Deutschland so.
 
@Chiron84: DE hat ein Bundesweites, einheitliches Steuersystem. Bundesländer können auf Basis dessen zusätzliche Steuern erheben wie zum Beispiel die Bettensteuer bei Hotels.
 
@knirps: Und über diese zusätzlichen Steuern bzw. über die Hebesätze, auf die die Länder bzw. Kommunen Einfluß haben, konkurrieren sie miteinander. Das ist vielleicht nicht identisch zu den Faktoren in den USA, aber doch letztendlich das gleiche: Konkurrenz um Unternehmensstandorte, in der niedrigere Abgaben als Standortvorteil eingesetzt werden.
 
@Chiron84: Diese Steuern dürfen aber nicht gegen das Bundesgesetz verstoßen sondern müssen im Einklang mit dem sein.
In den USA gibt es, verglichen mit uns, nur wenig Bundesgesetze. Meistens behandeln sie nur ein Thema, ein Verbot, einen Grundsatz. Selten umfassende Lösungen.
In DE ist das ziemlich genau umgekehrt, der Bund schreibt Umfassende Bundesgesetze vor, wie das Bürgerliche Gesetzbuch, Strafgesetzbuch, Steuerrecht uvm. denen alle Bundesländer unterlegen sind. Es gibt einen relativ kleinen Ramen für die Bundesländer auf dessen Basis was ergänzen zu können.
In den USA hingegen ist das Bundesstaat selbst für den Ramen verantwortlich, was der Grund ist warum es in den USA auch unterschiedliche Steuersystem, Steuersätze, Strafgesetze usw. gibt.
 
@knirps: Dass das Rechtssystem mit kodifiziertem Recht in Deutschland und Case Law in den USA grundlegend verschieden ist, das stimmt. Das hat ja aber nichts mit der grundlegenden Thematik zu tun, dass sich Bundesländer, Regionen und Kommunen mit den Stellschrauben, an denen sie drehen können, gegenseitig die Unternehmen abspenstig machen. Dass das hierzulande nicht so viele sind wie in den Vereinigten Staaten und dass man die auch nicht so weit drehen kann, das ändert ja nichts dran dass die Intention die gleiche ist :)
 
@Chiron84: Beides sind föderalistische Systeme und haben Ähnlichkeiten. Dennoch macht die unterschiedliche Umsetzung uns ziemlich verschieden.
Ein Bundesland ist ein Teil eines Bundesstaates, Ein Gliederstaat. Deutschland ist der Bundesstaat, wir sagen aber eher Bundesrepublik dazu.
Ein Bundesstaat der USA ein ein föderaler Staat der sich in einem Bündnis befindet. Deutschland ist kein Bündnis (mehr) aus mehreren Staaten, Deutschland ist ein Bundesstaat.
 
@knirps: Einigen wir uns darauf, dass wir beide Recht haben: Du damit, dass sich die föderale Struktur von Deutschland und den USA sowie auch die Rechtssysteme stark unterscheiden, und ich damit, dass im Rahmen der Möglichkeiten die ihnen zur Verfügung stehen einzelne föderale Elemente (Bundesstaaten oder -Länder, Städte und Gemeinden) immer versuchen werden, attraktiver für Unternehmen und einkommens- bzw. steuerstarke Bevölkerungsgruppen anzuziehen.
 
@Chiron84: Ich wollte dir nicht unrecht geben, es gibt aber etwas wesentliches: Ein US-Bundesstaat kann aus dem Bündnis austreten. Ein Bundesland kann nicht aus Deutschland austreten, das geht nicht.
 
@knirps: Vor knapp 150 Jahren haben ein paar Staaten das versucht...
 
@Chiron84: Das versuchen auch heute noch Staaten. Colorado, New Mexiko... viele süd-west Staaten der USA spielen sehr akut mit solchen Gedanken.
 
@knirps: Und ich bin mir gar nicht mal so sicher ob viele Nordstaaten da besonders traurig drüber wären.
 
@Chiron84: Wie dem auch sei, in DE ist dies gar nicht möglich da Bundesländer eben keine Bundesstaaten sind.
 
@knirps: Sag das mal den Bayern :D
 
Ich finde, das Steuern dort gezahlt werden müssen, wo sie anfallen.
Egal wo der Konzernsitz eines Unternehmens ist oder wo produziert wird. Dort wo verkauft wird, dort müssen Steuern gezahlt werden.

Ist der Firmensitz bsw. in Luxemburg, müssen die Steuern dennoch auch an Deutschland, Belgien oder wo auch immer gezahlt werden, weil dort auch verkauft wird.

Dies sollte der Steuerflucht Einhalt gebieten, bzw. es erheblich schwerer machen Geld am Fiskus vorbei zu schleusen. (ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt !)
 
Das ist keine Steuerflucht was die machen..wurde weiter oben schon klar gestellt, sondern alles im gesetzlichen Rahmen.
Zahlst du nicht schon genug für die Dinge die du kaufst? Du glaubst hoffentlich nicht, dass ein Konzern diese Ausgaben entsprechend mit kalkulieren würde um den Gewinn nicht zu schmälern. Unterm Strich sind es die Verbraucher die (wieder mal ) mehr zahlen...
 
Na klar sparen die großen Unternehmen bei Steuern. Der kleine Mann bildet aber die große Masse. Es bringt dem Staat mehr, wenn er den abzockt. Es würde der Staatskasse schon helfen, wenn man nicht überall in der Welt einmarschieren würde. Da fällt mir ein... Hat man mittlerweile schon die Atombomben von Hussein gefunden?
 
@Michael41a: Die sind hinter den Fässern mit Giftgas versteckt, die man bisher noch sucht ;)
 
ohh 5 Mia, gerade mal ein 1/80 des jährlichen Militär Budgts und das während 17 Jahren. Das macht den Braten nicht fett.
 
An alle die sich hier so aufspielen..
Der Staat soll ganz einfach mal NICHT IN DEN IRAK einwandern oder fremde kriege zu ihren eigenen machen. JEDER spart wo er kann. Wollt Ihr mir alle erzählen, dass Ihr noch nie eine MP3 geladen, immer fleißig GEZ zahlt und noch nie auch nur 1 euro schwarz verdient habt? Mal ganz ehrlich, es ist legal und jeder von euch dummschwätzern würde das gleiche tun! Nur weil Microsoft bei sich ebenso spart, heisst das nicht, dass sie gleich Moralisch schlecht sind. Denn Microsoft spendet extrem viel in die dritte Welt etc.
 
@kemo159: Soviel wie an Geldern in die dritte Welt gespendet worden ist, müssten diese mittlerweile wohlständiger sein als unser Teil der Welt. Diese Spenden werden kaputt verwaltet und die Bedürftigen sehen nahezu nichts davon.
 
Da wird gegen die falschen protestiert, die Protestempfänger müssten die korrupten Politiker sein....und man müsste sich mal von Demokraten und Republikanern lösen.

Leider dort dasselbe trauerspielt wie hier.
 
steuern ansich sind das eigentliche problem bzw. die ursache. wenn es keine steuern gibt, dann gibts auch keine steuertricks und auch generell kein missbrauch. eine vernünftige steuerlast ohne sich mit tricks darauszuwinden würde so aussehen: prozentual für alle gleich gelten wie maximal 10% mehrwertsteuer und fertig. sonst keine weiteren steuern. aber auch hier kann man aufm papier tricksen. es gibt immer welche die das rausfinden werden wo man tricksen kann.

daher mein fazit: keine steuern = keine tricks & missbrauch !

http://www.libertystore.de/produkt/steuern-sind-raub-t-shirt/
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