Verwirrung im Verteidigungsministerium: Ein Spion der keiner war?

Der Fall eines mutmaßlichen US-Spions im Bundesverteidigungsministerium hat offenbar keine weiterreichenden Folgen. Das laufende Ermittlungsverfahren gegen den Anfang Juli enttarnten und festgenommenen Leonid K. wird voraussichtlich eingestellt. mehr... Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Bildquelle: FBI Spionage, Spion, Agent Spionage, Spion, Agent

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"falsche Angaben zu Reisen in Länder wie Russland gemacht":

Ich gebe ja zu dass ich die Verhältnisse und Gewohnheiten zB bei der Namensgebung, Reisemöglichkeiten etc in der ehemaligen SBZ nicht ganz durchdringe ("37 Jahre alt"), aber was ist das denn für ein Geheimdienst, in dem Bewerber namens Leonid nicht doppelt und dreifach durchleuchtet werden?
 
@rallef: schon mal daran gedachht, dass man vielleicht Leute genau deswegen einstellt? Jemand der die russische Sprache perfekt beherrscht und deren Gewohnheiten kennt könnte in wie weit von Vorteil sein für einen Geheimdienst?
 
@rallef: Schon mal daran gedacht, dass in der ehemaligen amerikanisch-britisch-französischen Besatzungszone Russlanddeutsche mit Namen Leonid gelebt haben können?
 
@Der Lord: Joar... aber die waren ja alle schon mal in Russland, und genau darauf will ich hinaus.

@All: Ich bedanke mich für jedes einzelne (-), welches mir Freude und Befriedigung schaft.
 
@rallef: wenn du dich entschließen würdest / könntest, pro minus was zu bezahlen...müsstest du dich sicher deutlichst weniger "anstrengen", dir deine Lieblingswohlfühlgefühle zu verschaffen. *fg
 
Edward S., ich hoffe, Du hast das gelesen! Lass Dich bloß nicht nach "US-Deutschland" locken ;-D
 
Aha, zunächst ging es darum, dass Geheimnisse an die CIA weitergegeben wurden. Nach klärenden Gesprächen auf höchster Ebene ist das nun entweder nicht mehr Beweisbar oder bei dem was offensichtlich nicht vom Tisch zu wischen ist, ist es Eben nicht mehr brisant.
Aber es haben Reisen nach Russland stattgefunden. Was soll der Ablenkungsquatsch?
 
@gerhardt_w: Nun ja. Wir wissen ja nicht wirklich was der Typ Leonid K. real gemacht bzw. weitergegeben hat. Aber es wäre natürlich -zumindestens theoretisch!- auch denkbar dass das Material wirklich bedeutungslos war. Warum sollte er dann dafür bestraft werden? Vielleicht brauchte "unser" Geheimdienst auch nur einen weiteren "Erfolg" als Beleg dafür wie ach so "wachsam" sie sind / waren. Und da holt man in der Panik des schlechten Rufes und der Erfolglosigkeit halt mal eben irgendwas daher bzw. irgendeine arme "Sau". Das er allerdings eine Russlandreise verschwiegen? oder vergessen ! hatte war natürlich nicht so geschickt / glücklich von ihm. Und das kann für den Bereich seiner Tätigkeit schon eine wichtige Information sein. Jeder frühere Wehrpflichtige der in bzw. durch die "DDR" reisen wollte mußte das zuvor in seiner Einheit anmelden. Man erinnere sich mal daran. Allerdings wird der Leonid K. allein durch eine Russlandreise auch nicht gleich zum Spion. Und wohl schon gar nicht dann für die USA. Bei dem Namen liegt es vielleicht auch nahe dass er bzw. seine Familie russlandabstämmig ist und er noch dort Verwandte u.ä. hat. Wäre ein harmloser Grund dahinzureisen -oder? ZUGEGEBEN: Alles sehr merkwürdig von deutschen Behörden in diesem Fall.
 
unter flintenuschi geht es halt etwas drunter und drüber, die hat ja von nichts ahnung, was die schon alles für posten hatte wo sie nichts gebracht hat!
 
@snoopi: Irgendwann ist bekanntlich jede Leiter ( die man hochgeschoben werden kann ) zu Ende ?
 
@DerTigga: Jau! Es gibt das sogenannte Peter-Prinzip: Das Peter-Prinzip ist eine These die besagt, dass in einer Hierarchie jeder Beschäftigte dazu neigt, bis zu seiner Stufe der eigenen Unfähigkeit aufzusteigen. Woraus man bösartig formulieren könnte, ALLE Leitungspositionen sind mit unfähigen Leuten besetzt.
 
@Kiebitz: Was aber manchmal auch unerwartete Auswirkungen, Veränderungen, ja sogar Verbesserungen mit sich bringen kann. Mir hat ein damaliger Schichtleiter mal sozusagen bestätigt, das Sie ( die restlichen Schichtleiter ) einen gewissen, eher unangenehmen und, sozial gesehen derb harten Schichtleiterkollegen, jene Leiter hochgeschoben haben, indem sie ihn auf den (frisch neu geschaffenen) Posten des Gewerkschaftsvertreters abschoben. Es hat zwar mehrere Monate gedauert, aber dann drehte sich jener Mann um erstaunlich viele Grad und wurde ein recht sozialer und merklich für die Kollegen bemühter Mann.
 
@DerTigga: Wenn dem so war: Klasse! Aber wehe wehe der wäre so geblieben, dann hätte er die übrigen Mitarbeiter schwer schädigen können.
 
Vermutlich um die politischen Beziehungen nicht zu belasten....wie armseelig
 
@0711: Willkommen in der Bimbesrepublik Neuland
 
Hach ist das super, wenn in einem Artikel über Geheimagenten in einem Satz plötzlich steht: "...scheinen die Materialien, die K. an M. schickte, nicht allzu sensibel gewesen zu sein."
In jedem anderen Artikel sticht es nicht mal ins Auge. In diesem Zusammenhang...

http://youtu.be/FUVBRrBl-yc
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