Kurznachrichten sind Jugendlichen wichtiger als direkte Gespräche

Eine aktuelle Untersuchung zum Kommunikationsverhalten Jugendlicher dürfte die dunklen Ahnungen der Technikpessimisten weiter anfeuern: Den Heranwachsenden ist der Austausch über kurze Textnachrichten inzwischen wichtiger als persönliche Gespräche ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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Es ist auch einfacher eine SMS (oder Whatsapp) zu schicken, in der steht: "Es ist aus", als sich das geheule der frischen Ex-Freundin live anzuhören... ;-)
 
@Kobold-HH: Bier ist aus? :-(
 
@dodnet: Da heult immer nur er. ;)
 
@Kobold-HH: laut meinen Erfahrungen machen die Mädels Schluss sobald ein Macker mit einer dickeren Karre als du auftaucht. Und da wird oft garnichts mehr gesagt/geschrieben, einfach ignoriert ;)
 
@marex76: Bevor aber die "Neue" in den Wagen steigt, sollte man der "alten" aber erst eine SMS schicken. In (richtig) dicken Wagen ist meist nur für 2 Personen platz. ;-)
 
Ich finde es erbärmlich das so etwas auch noch von manch einem Gut geheißen wird.
Wenn man in einem Cafe oder ähnlichem sitzt, wird man inzwischen sehr oft Zeuge das Menschen nebeneinander sitzen und über Handy miteinander kommunizieren. Wie armselig ist das !

Nachtrag: Das die beiden (oder Gruppe) miteinander über Handy kommunizieren, schliesse ich daraus das sie kein Wort miteinander reden aber zur gleichen Zeit bsw. lachen oder reagieren.
 
@Brassel: Woran erkennst Du, dass die Nachrichten, an die Person geschickt wird, welche mit am Tisch sitzt?
 
@Kobold-HH: Wahrscheinlich ist er diese Person ;)
 
@Kobold-HH: Ob die beiden sich nun anschweigen, weil sie stattdessen miteinander texten, oder ob jeder mit irgendwelchen "externen" Leuten textet, ist an sich egal, denn irgendwie ist beides ziemlich schräg. Das eine ist unsinnig, das andere zeugt von Unhöflichkeit bzw. Ignoranz dem anwesenden "Freund" gegenüber, zumindest dann, wenn das über einen längeren Zeitraum geht. In beiden Fällen ein ziemlich verkrüppeltes Sozialverhalten.
 
@Kobold-HH: Vielleicht daran, dass man sowas zu Nokia-Zeiten aus Respekt demgegenüber, der an der anderen Tischseite sitzt, nicht gemacht hätte. Und da man davon ausgeht, dass die Leute heute ebenfalls noch höflich sind, kann es nur sein, dass beide miteinander schreiben.
 
naja was soll mann machen, ist leider heutzutage so, aber immer noch besser als alle 2-3 secunden HE ALDER zu hören.
 
Mir gehen diese Zombies auf der Straße auf den Keks, gefühlte 70% der Leuten haben ein Telefon in der Hand. Sitzen 2 Freunde nebeneinander und glotzen nur noch in die Teile rein.
Wenn man sich mit jemanden unterhält glotzt und tippt die andere Person auch in das Teil rein und es kommt nur ein "aha" oder "ja ich höre dir zu" raus. Das ist nicht nur unhöfflich, ich finde es asozial. Irgendwie vereinsamt man wenn man kein Smartphone hat wie ich. Mit einem Telefon-Blocker wäre es manchmal recht lustig, ich denke die Leute würden verzweifelt im Kreis laufen und dabei sabbern.
 
Und dazu brauch es eine Untersuchung?

Nächste Studie: Wie viele mobile Internetnutzer schauen auf ihr Smartphone-Display während sie surfen?
 
Die Überschrift des Artikels ließe sich hervorragend ergänzen mit: ", denn zu mehr sind viele inzwischen kaum noch fähig." Ich persönlich finde diese Entwicklung sehr traurig, ist sie doch immer häufiger zu beobachten. Sei es auf diversen Plattformen im Internet, wo sich immer wieder zeigt, wie es um die Orthographie, Grammatik und Ausdrucksweise vieler überwiegend junger Leute bestellt ist, oder aber in der freien Wildbahn, wo man mitunter Mühe hat, das Genuschel seines Gegenüber zu enträtseln, weil er zu keiner klaren und deutlichen Aussprache fähig ist. Mit der Fähigkeit, ganze Sätze zu bilden, scheinen manche Leute dann restlos überfordert zu sein. Sowas soll mal unsere Rente erwirtschaften... <eg>
 
Wenn der Trend hin zu einer asynchronen Kommunikation geht, finde ich etwas verwunderliche, warum IM und die klassische E-Mail auf dem absteigenden Ast sind. Ersteres steht WhatsApp und Co doch eigentlich in nichts nach.
 
Ich kann absolut nicht verstehen, wieso sich die Leute dieses minuten-/stundenlange Rumgetippe antun, obwohl sie das locker bei einem 2-minütigen Telefonat klären könnten. Nervt manchmal echt.
 
Die konkrete Fragestellung lautete: "Welche drei Möglichkeiten nutzt Du am häufigsten, um Dich mit deinen Freunden zu unterhalten oder im Kontakt zu bleiben?". Daraus hat die Bitkom die Überschrift "Kurznachrichten wichtiger als persönliche Gespräche" gemacht. Das ist nicht nur eine Interpretation der Ergebnisse, sonder mMn auch noch eine falsche. Häufig != Wichtig. Wahrscheinlich nutze ich Messenger auch am häufigsten, weil das praktisch jederzeit möglich ist. Aber wenn die Frage wäre, auf welche Kommunikationsform man am wenigsten verzichten möchte, wären da bei mir ne ganze Menge weiter oben auf der Liste angesiedelt.
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