Musikindustrie ließ Kim Dotcoms eigenes Album bei Mega löschen

Bei dem von Kim Dotcom gegründeten Cloud-Hosting-Dienst Mega hat eine Löschaufforderung der Musikindustrie zur Entfernung eines ganz besonderen Albums geführt. Dieses heißt "Good Times" und wurde von Kim Dotcom persönlich aufgenommen. mehr... Kim DOTCOM, Album, Good Times Bildquelle: Kim Dotcom Kim DOTCOM, Album, Good Times Kim DOTCOM, Album, Good Times Kim Dotcom

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WTF ALTER.... :O
 
Ich würd' ja eher sagen, dass sie sich damit einen 'Spaß' erlauben wollen... Musikindustrie halt...
 
@Need_you: Die verstehen keinen Spaß. Die einzige Sprache, die sie verstehen, ist die Sprache des Geldes
 
So wollen sie ihm ans Bein pinkeln? Sein kostenloses Album sperren? :D
 
Nach dem Hören dieses Albums kann ich das nur begrüßen :D
 
"das Album, das recht unaufregende Elektronik-Stücke enthält"
Also ich finde sind ein paar ganz nette Tracks dabei. Gibt definitiv besseres aber gibt auch schlechteres.
 
Man sollte denen für jede falsche Löschanforderung eine Schadensersatzforderung in Rechnung stellen, mal sehen wie lange die dann noch weiter machen.
 
@Suchiman: nicht das ich das als Wertung meine, so ist es nicht gemeint, aber: in Rechnung stellen kann man viel, erst wenns Geld auf dem Konto eintrudelt, zeigt sich, was der Rechnungsempfänger davon gehalten hat *fg Und wenn, wie bei deinem Beispiel wohl nicht ganz realitätsfern, anzunehmen ist, das freiwillig nullkommanull eintrudeln dürfte..
 
@Suchiman: aber, aber - sowas nennt man doch nicht Schadensersatzforderung, sondern "Bearbeitungsgebühr" :)
 
@Suchiman:
Prinzipiell gebe ich Dir Recht!

Aber praktisch wird das schwierig bzw funktioniert das nicht in jedem Fall!

Denn dazu mußt Du einen entstandenen Schaden nachweisen!
Ein solches Vorgehen funktioniert also nur bei kostenpflichtigen Angeboten, bei denen solche Löschanträge auch schon vorkamen.
Weilchen Schaden willst aber bei einem kostenlosen Angebot, wie hier, geltend machen?!
 
@OPKosh: Das ist recht einfach: Wenn ich einen solchen Dienst betreiben würde und einen Löscheintrag kriege, der nicht gerechtfertigt ist, dann muss ich aufhören mit was auch immer ich gerade beschäftigt war, an den Computer, mir die betroffene Datei ansehen und beurteilen ob der Antrag gerechtfertigt war, für nichts. Das ist ein Aufwand an Arbeitskraft, da kann man sagen was man will. Meine Eltern haben vor kurzem Möbel bestellt und es sich doch anders überlegt (einen Tag später), und die Bestellung storniert. Was meine Eltern nicht mitgekriegt haben (sie werden alt...) ist, dass sie dennoch einen kleineren Teil der Kosten bezahlen mussten, was in dem Fall satte 1500 EUR waren. Für nichts! Der ganze Aufwand, der dem Möbelhändler entstanden ist, ist den Computer aufzuwecken und meine Eltern aus der Warteliste zu löschen. Das ist offensichtlich keine 1500 EUR wert, dennoch legal in Deutschland. Da ist eine kleinere Bearbeitungsgebühr doch nicht zu viel verlangt für sowas (schon ein paar EUR würden reichen, damit die Musikindustrie Mal drauf achtet, was die da eigentlich machen).
 
@nablaquabla:
Okay! Aus Sicht des Dienstbtreibers hast Du Recht!
Den hatte ich grad nicht auf dem Schirm. Ich meinte aus sicht des Künstlers.
Mein Fehler!

Die 1500€ kommen mir aber dan doch etwas arg vor.
Habt ihr da nen Anwalt befragt? Bei der Summe wäre das schon lohnenswert im Zweifel.
Was haben die denn da bestellt, 1500€ nur "ein kleiner Teil" ist?
 
@OPKosh: Oh, das waren einige Möbelstücke. Ich meine in Erinnerung zu haben, dass der vertraglich festgehaltene Anteil bei Stornierung sowas wie 10% waren, kann mich aber auch irren. Die Möbel waren schon gut teuer. Der betroffene Möbelhändler war übrigens Müllerland. Wir haben auch einen Anwalt eingeschaltet, allerdings wegen etwas völlig anderem, was noch hinzukam: Die Stornierung wurde zwar von Müllerland bestätigt, jedoch nicht von der Bank, die die Finanzierung abwickeln sollte (im Auftrag von Müllerland, Santander). Was also passiert ist, ist das Post von Santander kam, die ihr Geld komplett haben wollte und gleichzeitig eben noch die Stornierungsstrafe. Letztendlich haben wir Letzteres und einen Anwalt bezahlt, weil die Stornierungsstrafe im Vertrag auftauchte und gesetzlich legitim ist (Tatsächlich gab es vor einigen Jahren ein gesetzliches Verbot für solche Strafen, bei denen jedoch ausdrücklich Möbelhändler und wenige andere Branchen ausgelassen wurden). Blöd gelaufen. Aber das hat langsam wirklich nichts mehr mit Kim Dotcom zu tun :D
 
Mal völlig unabhängig davon ob sein Album was taugt oder nicht sollte die Musikindustrie gerade für solche Dinge bestraft werden. Kann doch nicht sein das die auf gut Glück allerlei Anfragen stellen ohne vorher selbst zu prüfen ob das gerechtfertigt ist oder nicht. Eine angemessene Strafe wäre z.B. das Gehalt derer zu bezahlen die damit beschäftigt sind ihre Falschinformationen heraus zu suchen. Natürlich in Verbingung damit das Stücke nicht direkt gelöscht, sondern erst aufwändig geprüft werden. Wäre lustig zu sehen wie sich das entwickelt, wenn die plötzlich zig Millionen an Mitarbeiter anderer Firmen zahlen müssten ohne diese eingestellt zu haben. Natürlich müssten diese Mitarbeiter auch außerordentlich gute Gehälter haben. Wär ganz schnell ruhe im Karton.
 
"Für den angefallenen Arbeitsaufwand der manuellen Prüfung stellen wir ihnen X EUR in Rechnung". So einfach wäre die Lösung und die überzogenen Löschanforderungen hätten schnell gemäßigtere Volumen. Je nach internem System kann die Prüfung natürlich sehr aufwendig und damit kostspielig sein ;)
 
Bei mir wurde bei Rapidshare mal mein eigenes Programm (selbst programmiert) gesperrt. Selbst nachdem ich denen eine E-Mail mit einem Beweis-Screenshot geschickt habe, haben sie es nicht entsperrt. Die haben einfach nicht mehr reagiert. Frechheit...
 
Ich bin mir sicher, dass das bestimmt Rache gibt ;-)
 
@andi1983: Das nächste wird ein Doppelalbum ? ;-)
 
Schlechte PR ist besser als gar keine. Wie viele Leute sich jetzt wohl auf die Suche nach diesem Album machen?
 
Ich rechte das mal hoch, ganz so wie es die Musikindustrie macht: also einen Tag lang konnte das Album keine Einnahmen generieren. Es ist zwar kostenlos an sich, aber die unzähligen Neufans von Kim, die schlicht dadurch einfach sich für eine andere Musikrichtung an diesem Tag entschieden haben nur weil sie die Musik von ihm nicht hören konnten, hätten in der Zukunft mindestens ein paar Milliarden € eingebracht. Diesen Ausfall sollte die Musikindustrie, bzw. zufällig gewählte hohe Mitglieder davon PERSÖNLICH begleichen. Am besten noch ins Gefängnis stecken.
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