Uber: Frankfurter Gericht spricht deutschlandweites Verbot aus

Der Taxi-ähnliche Mitfahrdienst Uber hat einen Rückschlag erlitten, es ist der wohl schwerste bisher: Das Landgericht Frankfurt hat per einstweiliger Verfügung ein für das gesamte Bundesgebiet geltendes Verbot ausgesprochen. Dieses Mal wird sich das ... mehr... Verbot, Taxi, Uber Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber Verbot, Taxi, Uber Uber

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Geiz ist geil ist natürlich für jedermann schön (auch im Taxigewerbe),aber wenn die versicherungstechnischen und gesundheitlichen Aspekte der Fahrer nicht stimmen und von Uber auch nicht grundsätzlich geprüft werden, dann ist diese Entscheidung als völlig richtig zu bewerten.Zudem bleibt die Frage auch weiterhin offen, ob die Fahrer damit ein Gewebe betreiben oder nicht.Meiner Ansicht nach ist das ein Gewerbe und somit anmeldepflichtig wie auch steuerpflichtig.Alles andere ist einfach nur "Schwarzarbeit".
 
@Fanta2204: ich fahre jeden nachmittag bei meinem kollegen mit - liegt auf m Weg... deshalb ists noch lange kein Gewerbe... uber ist doch eine Plattform wo sich Fahranbieter und Nachfrager treffen... was die untereinander aushandeln hat doch keinen zu jucken... ansonsten könnte man auch jedem Fußgänger unterstellen, dass er das Taxigewerbe und den ÖPNV aktiv schädigt...
 
@Rikibu: Ich hab nix grundsätzlich gegen so ein Dienst,aber wer sagt mir denn, dass das Auto des Fahrers auch völlig in Ordnung ist, wer sagt mir denn,das der Fahrer völlig gesund ist und wer sagt mir denn,das der Fahrer versicherungstechnisch in allen Belangen vorgesorgt hat.Zudem kommt noch die Frage hinzu: Hat er überhaupt ein Personenbeförderungsschein???
 
@Fanta2204: Du kannst aber auch bei einem "richtigen" Taxi davon ausgehen, dass da mal der Kippenanzünder im Arsch ist oder der Fahrer nen Schnupfen hat. Was man natürlich gelten lassen muss, ist die versicherungstechnische/rechtliche Abdeckung des Ganzen.
 
@Fanta2204: es ist im Grunde einfach. Die Politik will, dass wir eigenverantwortlich handeln, aber gibt uns Bürgern stets das Gefühl, dass ich trotz meiner Volljährigkeit an die kleine Patschhand genommen werden muss. Die sollen Betreiber solcher Plattformen einfach verpflichten, bei Anmeldung abzufragen, wer wie versichert ist und gut is. Wenn ich in den öffentlichen Bus steige und einer in den Bus reinbrettert, weiß ich auch nich ob das Auto des Unfallverursachers in Ordnung war. Warum man dann gleich wieder die Jurakeule schwingen muss, und wieder gleich strikt reglementieren, das finde ich mittlerweile so affig... das hilft nur einem Berufszweig, den Anwälten... bald traut sich hier keiner mehr was, weil man entweder Gefahr läuft eine Diskriminierungsklage am Hals zu haben oder weil man gegen irgendwelche Lobbygesteuerten Gegebenheiten verstößt... Fortschritt sieht anders aus. Der Markt selbst wird solche Angebote wie uber schon selber regeln. entweder s hat zuspruch - und dann wären seitens des Staates die mindestanforderungen in puncto sicherheit zu überprüfen und zu gewährleisten, oder das Angebot verschwindet von selber... Das reine Taxi fahren ist aber vornehmlich nur Geschäftsreisenden vorbehalten, die das nicht selber zahlen sondern es schön inner Firma abrechnen... privat Taxi fahren ist mittlerweile nicht mehr bezahlbar finde ich
 
@Rikibu: so ein Unsinn, ich Zahle das Taxi privat und gebe noch bis 50% Trinkgeld, je nachdem ob mich der Taxifahrer verarschen will oder nicht. Der Beste ( ok, eher der Schnellste) bekam 100%. Taxi ist nicht teuer, ich bin damit eben nicht auf den ÖV angewiesen und brauch auch nicht selbst fahren. Zum ÖV spare ich zumindest bei den Fahrten mit einem Taxi die Zeitkosten, mit eigenem Auto muß ich stellenweise elend lang einen Parkplatz suchen. Ich würde einen Dienst wie Uber auch begrüßen aber nicht unter diesen Zuständen, für mich ist es einfach Schwarzarbeit, wobei sich Hartzer noch gesund stoßen wollen, während der normale Taxifahrer nicht weis wie er die Familie ernähren soll.
 
@Fanta2204: TÜV sollte das Fahrzeug schon haben. Ob der Fahrer eine Erkältung hat weiß man vorher natürlich nicht. Einen Personenbeförderungsschein? Wozu? Kaum einer wird mehr als 7 Sitze in seinem Fahrzeug haben und vor allem auch noch so viele Menschen mitnehmen. Ich habe schon öfters "mitfahrgelegenheiten.de" genutzt und angeboten, hatte nie Probleme. Deiner Argumentation zur Folge solltest du am besten gar nicht mehr vor die Türe gehen. Wer sagt dir denn, dass das nächste Auto, welches dir entgegenkommt, auch technisch vollkommen in Ordnung ist, das der Fahrer völlig gesund ist und versicherungstechnisch in allen Belangen vorgesorgt hat, wenn er dich übern Haufen fährt?
 
@Fanta2204: Ich muss hier mal sagen, dass ich auch schon Taxis gesehen habe, wo ich mir 3mal überlegen würde da mitzufahren.. also Zustand des Taxis sowie Verfassung des Taxi-Fahrers kann man vor der Mitfahrt genau so wenig beurteilen oder lernst du deine Taxi-Fahrer erst eine Woche vorher kennen, um sicher zu sein, das sie vertrauenswürdig sind?
Wie man versichert ist, kann der Anbieter "Uber" ja beim jeweiligen Fahrer anfragen, dann wissen auch die Mitfahrer bescheid, ob z.B. eine Insassen-Versicherung besteht oder oder oder... Anhand dieser Info kann man sich ja dann überlegen, ob man mitfährt oder einen anderen Fahrer sucht...
Und ein Personenbeförderungsschein ist m.M.n. nur sinnvoll, wenn die zahl der zu befördernden Personen 5 oder 6 übersteigt, was mit einem normalen PKW nicht machbar ist.. oder hast du auch einen Personenbeförderungsschein, wenn du mal einen Nachbarn oder Nachbarin zum Supermarkt mit nimmst?
 
@Fanta2204: All deine Argumente sollten in den AGB's des Anbieter geregelt sein sodass dieser dann in der Haftung steht falls es zu einem Personenschäden kommen sollte! Und du bist auch nicht gezwungen bei menschen in einen alten VW Golf 2 Baujahr 1991 einzusteigen! Ebenfalls sollten all diese Argumente auch auf Dienste wie mitfahrgelegenheit.de zutreffen denn dort wird genau das gleiche Angeboten nur verbietet dies niemand! Hier wird ganz klar von Seiten der Politik eine Monopolstellung erzwungen und am Ende ist der Verbraucher der Leittragenede da er einen Dienst weniger zu Wahl stehen hat!
 
@SimpleAndEasy:
Wie oft muss man hier eigentlich noch diesen unsinnigen Vergleich mit Mitfahrgelegenheiten lesen?

Informiere dich erstmal, was der Unterschied zwischen GEWERBLICHER und PRIVATER PERSONENBEFÖRDERUNG ist.
 
@Rikibu: Wenn du deinen Kollegen dafür bezahlst, dann führt er ein Gewerbe. Wenn ihr einfach nur die Spritkosten teilt, nicht. Ganz einfach.
 
@Rikibu: Uber vermittelt nicht nur, sondern kassiert dafür Provision; verdient also Geld mit einer Dienstleistung und ist dfamit gewerblich. Und das Personenbeförderungsgesetz ist nun mal da (Bundesgesetz) und nicht so einfach zu ignorieren.
Punkt.
 
@Rikibu: Das ist aber das Nutzen einer Mitfahrgelegenheit (und Mitfahrzentralen gibt es seit Jahren, sie sind offenbar unproblematisch).

Dein Kollege fährt die Strecke sowieso, und bietet Dir an Dich mitzunehmen. Ggf. für Spritkostenbeteiligung, oder mal ein Bierchen oder einen Kaffee.

Die Fahrer von Uber sind nicht sowieso auf der Strecke unterwegs und nehmen halt jemand mit, der in etwa den selben Weg hat, sondern sie fahren die Strecke extra für den Fahrgast, und machen dies explizit für Bezahlung. Also die klassische Dienstleistung eines Taxis.
 
@Fanta2204: immer die gleiche leier...wie oft soll uber denn noch sagen, daß alle fahrten versichert sind...wenn du den artikel liest geht es auch in der urteilsbegründung keineswegs darum...es wird lediglich die fehlende lizenz bemängelt...und die kann man in de nicht nach erfüllung aller vorraussetzungen erhalten...die wird von den zuständigen stellen erteilt...du kannst ja mal versuchen in einer beliebigen großstadt ein taxigewerbe anzumelden...insb einer mit airport...
 
@Rulf: Schade das Sachliche/Begründete Kommentare derart ignoriert werden, mir wäre es lieber das sich diese Aufgeheizte Stimmung abkühlt, und endlich eine Tatsachen bezogenen Diskussion einzieht.
Es scheint das ein bestimmtes Klientel mit der Art der Diskussion, sich Vorteile verschafft, die aber im letzten zu Lasten der meisten gehen.
Das beweist auch der völlig fehlgeleitete Tenor des Artikels, den Uber wurde nicht verboten, es gab eine "EIL" Unterlassungsverfügung, ohne Uber Gelegenheit zu geben sich dazu zu äußern, allein auf die Unterstellung einer Monopol Organisation.
 
@Kribs: Das ist eine ganz normale Einstweilige Verfügung - und gegen die kann man vorgehen - und zwar beim Landgericht Frankfurt; und nur dort.
Die Verfügung ist praktisch ein Verbot und Untersagt Uber bei Geldstrafe seine Vermittlungstätigkeit einzustellen; und zwar solange Uber nicht in der Hauptsache (Gerichtsverhandlung) entschieden ist.
Unterliegt Uber in diesem Gerichtsverfahren, bleibt das Verbot bestehen und Uber kann in die nächste Instanz.
 
@LastFrontier: Wie ist das eigentlich... angenommen in der Hauptverhandlung bekäme dann Uber Recht und es wird festgestellt, dass ihre Dienstleistung legal ist. Gäbe es dann für das entgangene Geschäft wärend des Verbots durch die Einstweilige Verfügung eine Entschädigung? Falls ja, von wem wäre diese aufzubringen, vom Taxigewerbe, das die Verfügung beantragt hat? Vom Staat? Oder hätte Uber "einfach Pech", selbst wenn die Verzögerung massive Kosten für sie nach sich zöge?
 
@FenFire: Dann muss Uber diesen Schadenersatz einklagen (allerdings nur den entgangenen Gewinn). Dies können sie bei der Erwiderungsschrift zur Verfügung gleich mit beantragen. Die Entscädigung hat der Kläger zu entrichten (also der, der die Verfügung bewirkt hat).

Wer eine Verfügung erwirkt und unterliegt kommt für sämtliche Kosten auf - auch Entschädigungen.
 
@FenFire: Wenn es zu einer Hauptverhandlung kommt?
Es bestehen verschiedenen Möglichkeiten der Prozessbeteiligten, nur die "Gröbsten":
1. die Klägerin zieht die Klage zurück (Ohne Kostenentscheidung)
2. Klägerin und Beklagte vergleichen sich im Vorfeld
3. In der Hauptverhandlung kann es zu Punk 1 und 2 kommen mit Kostenentscheidung
4. In der Hauptverhandlung prüft das Gericht die Strittigen Punkte und belässt es bis zu schriftlichen Urteil bei der Unterlassungsverfügung oder hebt diese auf
5. nach Eingang des Schriftlichen Urteils haben beide das Recht, unter Einhaltung der Frist, Berufung oder Revision einzulegen
(Achtung: es kann zu einen vorübergehenden Titel aus der Entscheidung kommen der umgesetzt werden kann/muss)
6. wird kein Einspruch eingelegt wird das Urteil in den einzelnen Punkten rechtskräftig, außer es verstößt gegen übergeordnete Rechte (z.B. EU - Recht)
7. eine solche Entscheidung ist nicht Primär gleichzusetzen mit einen verbot, es kann auch zu einer Erlaubnis unter Auflagen kommen
8. kosten und schaden: Kosten sind alle für den Prozess angefallenen Ausgaben plus Gerichtsgebühren, die werden im Urteil zugeordnet/aufgeteilt
Schaden ist die jeweilige durch den Prozessbeteiligten begangenen oder unterlassende Finanzille Einbuße, diese muss gesondert gelten gemacht werden.
Problem die Nachweisbarkeit.
 
@Kribs: Danke für die Antwort! :)
 
@Rulf: Sie sind nicht versichert. In anderen Artikeln die UBer hier erwähnen wurde klar gesagt, das man das der Haftpflicht der Fahrer überlässt. Die (privat) Haftpflicht der Fahrer kommt aber bei einem Umfall im gewerblichen Einsatz NICHT dafür auf. Desweiteren kann sich ein kleiner UBER Fahrer niemals eine gewerbliche Haftpflicht bzw. Unfallversicherungsbeiträge leisten!
 
@LivingLegend: "Sie sind nicht versichert."
In welchen Gesetz, wo und in welchen Versicherungspolicen, wo und in welchen Versicherungsbedingungen steht das?
Bitte aus Praktischen Persönlichen Interesse, Wo?
 
@Kribs: Meinst du die ganzen Taxifahrer lassen sich extra teuer versichern, nur um dich zu ärgern? Und die Leute im Internet sagen das auch nur, weil sie sich gegen dich verschwören?
 
Traurig das ein Gericht sich zum Erfüllungsgehilfen macht, aber leider war das auch nicht anders zu erwarten, Interessant wird es werden sobald sich das EuGH damit auseinandersetzen muss insbesondere mit der Freizügigkeit bei Unternehmen in der EU.
Zum Artikel:
Kleine Korrektur, es wurde nicht Uber pauschal verboten und oder deren Vermittlung, sondern Uber Auferlegt nur Fahrten zu vermitteln wenn der Fahrer/Fahrerin sich an die Bestimmungen des >PBefG< hält!
http://docs.dpaq.de/7814-beschluss-landgericht-ffm_uber-taxi-deutschland_2014-09-01.pdf
 
@Kribs: Danke für den wichtigen Nachtrag.
 
@Kribs: Das ist aber schon von Anfang an so. Dahrer mit Personenbeförderungsschein und Gewerbe sind nicht betroffen. Ebenso Fahrer die nur die Selbstkosten verlangen. Dazu müssten diese aber einen Nachweis führen - ansonsten wird ihnen nämlich Schwarzarbeit unterstellt.
 
@Kribs: Es gibt seit langem Taxivermittlungs-Apps wie MyTaxi, die grundsätzlich ein ähnliches Geschäftsmodell wie Uber haben, aber eben Fahrer und Autos vermitteln, die sich an die Regeln halten. Die haben dann bei Gericht auch keine Probleme.
Dass das Gericht die Wildwest-Überfallmethode von Uber kassiert hat, ist ein gutes Zeichen.
 
Mal wieder ein Verbot statt eine Öffnung. Armes Deutschland, ich bin beschämt.
 
@knirps: Siehe den Beitrag von Fanta2204 (o1), mehr muss man dazu doch wirklich nicht sagen.
 
@Chiron84: Doch, man kann vieles dazu sagen und das hab ich in der Vergangenheit zu dem Thema auch schon getan.
 
@knirps: Also yay völlig unkontrollierte Schwarzarbeit?
 
@Chiron84: Informiere dich mal wie sehr das Taxigeschäft von Schwarzarbeit belastet ist und dann überleg nochmal ob dieses Argument für oder gegen Uber und co. einsetzbar ist.
 
@knirps: Um ehrlich zu sein weiß ich über Schwarzarbeit im Taxigewerbe tatsächlich wenig. Das taugt allerdings auch wenig als Argument für Uber.
 
@Chiron84: Und um mal nicht päpstlicher als der Papst zu sein... hast du noch nie etwas dazuverdient ohne es korrekt angegeben zu haben?
Ich bitte dich ;)
 
@knirps: Ganz ehrlich? Nein, habe ich nicht. Ich habe immer meine Lohnsteuerkarte abgegeben, ob Schülerjob, Praktikum oder Festanstellung. Bzw. wenn ich Wehrübung leiste ist das steuerfrei.
 
@Chiron84: Wenn 84 für dein Geburtsjahr steht, dann musst du mehr Glück als Verstand in deinem Leben gehabt haben, um dich nie dazu genötigt gefühlt zu haben. Denn unser System zwingt einen teil unserer Gesellschaft regelrecht zur Schwarzarbeit, um über die Runden kommen zu müssen.
 
@knirps: Ich bin nicht reich, aber ob ich als Schüler an den Wochenenden Zeitungen verteilt bzw. in den Sommerferien im Porenbetonwerk gearbeitet habe, ob ich Freiwillig Wehrdienstleistender oder während dem Studium RO-Anwärter war... und natürlich jetzt seit einigigen Jahren in Festanstellung: Ich war immer steuerehrlich.
 
@knirps: Schwarzarbeit gibt es in nahezu jedem Gewerbe. Bei Uber ist das aber regelrecht eine Anstiftung dazu. Und gerade bei Mitfahrzentralen isnd einige Schwarz unterwegs. Kauft man sich einen billigen Transporter, sucht sich eine lukrative Strecke raus und fährt die am Tag zwei bis dreimal. Genau so wird das auch gemacht.
 
@knirps: Es zwingt nur die welche sich ausbeuten lassen oder zu blöde oder kriminell sind.
 
@knirps: Das fänden so einige Ämter sicherlich recht interessant, was du so von dir gibst...

Schade, dass wir hier nur mit Pseudonymen unterwegs sind.
 
@metty2410: Schade, das man ohne Pseudonym nicht mehr ehrlich sein kann in unserer Gesellschaft.
 
@knirps: Naja mit kriminellen Machenschaften ehrlich sein war, wenn man nicht erwischt werden will, noch nie klug :D
 
@Chiron84: Es geht ja auch um den Hintergrund der kriminellen Machenschaften und was man evtl. dafür tun könnte Menschen die Anregung dazu zu nehmen. Stichwort: Kalte Progression
 
@knirps: hehe, kalte Progression. Ich würde zwar auch gerne weniger Steuern bezahlen und kalte Progression empfinde ich als ungerecht aber als Grund für Schwarzarbeit - lol. Du brauchst nur Deinem Chef sagen, dass Du die Lohnerhöhung Sche.. findest oder nur noch 10 Stunden arbeiten kommst...

Edit: ich habe nun noch ein paar Beiträge von Dir gelesen und muß mich revidieren. Geh erstmal arbeiten und die kalte Progression wird Dich erst betreffen WENN Du gutes Geld verdienst.
 
@Yepyep: Es war ein Beispiel, nicht mehr und nicht weniger.
 
@knirps: Für was ein Beispiel? Zu dem Uberthema nicht passend. Dazu solltest Du dann auch erst überlegen warum es die kalte Progression gibt und worin eventuell die Nachteile, bei einem Wegfall, für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung liegen könnte. Ich persönlich fände den Wegfall großartig, ich sehe aber die Nachteile und auf Umwegen hätte ich dadurch auch Nachteile. Das Thema ist einfach zu umfangreich um mal eben den Begriff vollkommen zusammenhanglos irgendwo anzubringen.
 
@knirps: Soll sich Uber, bzw deren Fahrer doch einfach an das PBefG halten. Das PBefG behindert nicht deren Geschäftsmodell, sondern macht es nur dementsprechend teurer (Kosten die jedes andere Unternehmen in der Personenbeförderung bereits zu tragen hat) und somit vllt. weniger konkurrenzfähig. Nur möchtest du als Fahrgast in einem Unfall involviert sein und am Ende will keiner für deinen Schaden/deine Behandlungskosten aufkommen weil die Sachlage nunmal schlichtweg nicht geklärt ist? Ich möchte das für meinen Teil nicht.
 
@++KoMa++: Das PBefG Gesetz ist aber ein großes Hindernis und nicht mehr Zeitgemäß. In Berlin schaffen z.B. nur 3 von 10 die Ortskundeprüfung. Es geht hier um eine fehlende Verhältnismäßigkeit zwischen etwas, zu dem ich durch Besitz eines Fahrzeuges und Führerschein schon in der Lage bin und einem theoretischen Zusatz der meines Erachtens wertlos für die Sache ist.
- Verpflichtende Unfallversicherung
- Verpflichtender erste Hilfekurs in regelmäßgen Abständen
nachweis beider Sachen, Erlaubsnis aushändigen und gut ist.
 
@knirps: Dann sollte Uber aber zusehen (Lobbyarbeit), dass das PBefG angepasst wird und nicht einfach glauben an dem Gesetz vorbei agieren zu können. Ich glaube dein Beispiel mit der Ortskundeprüfung ist sicherlich auch den Taxi-Unternehmern ein Dorn im auge. Aber dürfen die sich deshalb jetzt auch über das Gesetz stellen?
Ich sag ja auch nicht "Hey, das EStG ist nicht mehr zeitgemäß, ich bezahle meine Mitarbeiter schwarz."
Aber wir sind uns einig, so wie das System Uber zurzeit agiert ist nicht korrekt und es Bedarf Gesetzesanpassungen die solche neuen Geschäftsmodelle ermöglichen. Nur das ist nunmal keine Entschuldigung dafür solange am Gesetz vorei zu agieren.
 
@++KoMa++: Manchmal muss man das Gesetz ignorieren um eine Änderung zu erwirken. Eine einfache Hinnahme und eine ständige Obrigkeitshörigkeit ändert nichts.
 
@knirps: Und wer definiert in deinen Augen in einem Rechtsstaat dann noch das Wort "manchmal"?
 
@++KoMa++: Jeder für sich selbst. Durchschnittlich begeht jeder durchschnittliche Mensch dutzende Gesetzesverstöße ohne das auch nur zu wissen. Fährst du Auto? Regelmäßig Autobahn? Da steht 120 auf dem Schild, was fahren die Leute auf dem Mittelstreifen? Richtig, 140. Was passiert wenn du 120 fährst? Korrekt, du wirst rausgezogen, weil du den Verkehr behinderst. Gesetzüberschreitungen sind vorgesehen um eine Entwicklung voran zu treiben.
 
@knirps: Werde mal erwachsen! Es würde einem ja schon der Bauch vor lauter Lachen wehtun, wenn dein kindischer Blick auf Gesellschaft, Demokratie und Gesetze nicht so erschreckend unwissend rüberkommt und damit eigentlich nicht zum Lachen ist.
 
@paulchen_panther: Lachen ist Gesund, weiter so ;)
 
@paulchen_panther: Es gibt einen Unterschied zwischen Menschen, die ein falsches Bild von der Gesellschaft haben und Menschen, die ein richtiges Bild von der Gesellschaft haben, dies aber nicht als richtig empfinden. Zu den letzteren gehöre ich.
 
@knirps: "die ein richtiges Bild von der Gesellschaft haben, dies aber nicht als richtig empfinden."
Hört sich ganz schon schizophren an, wenn du dein eigenes, angeblich richtiges, Bild von der Gesellschaft "nicht als richtig" empfindest.
 
@paulchen_panther: wir müssen "bild von der Gesellschaft" wohl definieren. Für mich ist das keine philosophische Aussage sondern etwas konkretes. Ich sehe die Deutschen als sehr kontrollwütiges Volk an, nichts dem Zufall überlassen, alles stark reglementieren. Auch beim Umzug hast du dich zu rechtfertigen, du hast dich zu Melden um deinen Umzug anzuzeigen.
Das ist etwas mit dem ich nicht übereinstimme, wo ich mich gegen stelle.
 
@knirps: Ziemlich stark verallgemeinert: "kontrollwütiges Volk", "nichts dem Zufall überlassen", "alles stark reglementieren".

Und nein, du musst dich nicht für einen Umzug rechtfertigen. Laut Meldegesetz sollst du aber innerhalb einer bestimmten Frist deinen neuen Wohnort mitteilen. Wo ist dein Problem? Nebenbei gesagt: Das Meldegesetz existiert nicht erst seit 2013. Also bitte keine Diskussion über das neue Meldegesetz!
 
@paulchen_panther: Soll ich dir jetzt ein 80 Seitiges Dokument verfassen?
Warum muss ich meinen Wohnort mitteilen? Was geht das dem Staat an wo ich wohne? Das gibt es in den meisten Ländern nicht.
 
@knirps: Und wenn nur zwei von zehn den Führerschein schaffen ist das auch ein Problem der Anwärter.
Wer eine Prüfung nicht schafft hat einfach Pech gehabt und muss sich was anderes suchen.
Warum glauben denn eigentlich so viele Deppen hier im Lande sie hätten einen Anspruch auf eine Tätigkeit ohne eine Ahnung davon zu haben.
Ist ja das schon wie bei den IT-Services um die Ecke wo 90% Blindnieten am Werk sind.
 
@LastFrontier: Das kommt drauf an über welchen teil der Prüfung wir sprechen. Wer sich in der Fahrprxis zu dämlich anstellt, der muss halt mehr und mehr Stunden nehmen.
Was die Theorie angeht, ist das heute total überzogen und unverhältnismäßig viel.
 
@knirps: Wieso ist das überzogen? Muss man halt lernen. Mach mal den Zweier (CE) Führerschein - da ist dann noch Fahrzeugtechnik mit dabei dass du die Ohren anlegst.
Jeder Idiot kann ein Fahrzeug nach wenigen Metern bewegen. Die Frage ist nur: kommt er auch richtig da an wo er hinwill ohne sich und andere zu gefährden oder zu behindern.
Und da es nun mal viele Verkehrsschilder gibt die auch international gültig sind gibts da einiges in der Theorie zu tun.
Oder stell dir mal einen LKw-Fahrer vor der Gefahrgut befördert (z.B. einen Tankzug) so einfach Pi mal Daumen und wie er gerade lustig ist.
Wir brauchen leider Gesetze und Verordnungen damit eben nicht jeder machen kann was er will.
 
@LastFrontier: So ziemlich niemand, der 10 Jahre und mehr Auto fährt, würde heute noch eine Theorieprüfung bestehen.
 
@knirps: Dann ist es an der Zeit dem Abhilfe zu schaffen. z.B. alle fünf Jahre Auffrischung.
Ich habe auch irgendwann mal einen Beruf gelernt (sogar mehrere) und kann mich nicht auf einem papier von vor 20 oder 30 Jahren ausruhen. Weiterbildung ist da angesagt. Ansonsten bleibst du irgendwann stehen oder kommst abartig ins Hintertreffen.
Siehe z.B. Sicherheitsdienste. Konnte vor 20 Jahren jeder Depp werden und dem entsprechend waren da auch genug Spacken dabei. Heute muss jeder eine Prüfung nach GWO haben (auch der Rausschmeisser in der Disco).
 
@LastFrontier: Ist die Frage ob es mit den Prüfungen denn besser geworden ist. Kann ich nicht beurteilen. Selten beim Axel Springer Verlag, aber hier ein guter Artikel dazu:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13792773/Deutschland-leidet-unter-schwerer-Zertifikatitis.html
 
@++KoMa++: Tja, nur das wäre dann irgendwie ganz blöde, oder? Bei einem Personenbeförderungsschein o.Ä. taucht man zwangsläufig namentlich bei irgendwelchen Ämtern auf. Wenn die eventuell noch keine generelle Einsicht in die Geschäftsunterlagen von Uber haben, spätestens dann taucht der Fahrer mit dem Personenbeförderungsschein beim Finanzamt auf. Das Finanzamt dürfte, meines Erachtens, dann auch erstmal von einem Gewerbe ausgehen.
 
@Lastwebpage: Aber die Fahrer von Uber machen doch auch nichts anderes als durch Ihre Dienstleistung ein Gewerbe/eine Selbstständigkeit zu betreiben. Ansonsten existieren mit den Mitfahrzentralen doch schon genug Angebote. Aber es ist doch gerade nur so populär, weil eine Möglichkeit gefunden wurde am Staat vorbei Geld zu verdienen.
 
@++KoMa++: Wie gesagt, ich weiß nicht ob die Finanzämter bei Firmen mit jeder Menge freier Mitarbeiter generelle Einsicht in die Firmenunterlagen bezüglich dieser freien Mitarbeiter haben. Wenn nicht, erscheinen diese, ohne irgendwelche Bescheinigungen o.Ä. ja nicht beim Finanzamt.
 
@Lastwebpage: Kurz gesagt, ja die Finanzämter haben Einsicht wenn Sie diese haben möchten. Nennt sich im Zweifel irgendwann Betriebsprüfung. ;) Ob es dann ein Angestellter oder ein freier Mitarbeiter ist macht keinen Unterschied. Außer vllt, dass das Finanzamt sich statt einer Lohnabrechnung eine Rechnung des freien Mitarbeiters anschaut.
 
@Lastwebpage: Doch - es gibt Finanzämter die Überprüfen die Rechnungen der Zulieferer. Und zwar spätestens dann wenn auf der Rechnung die Steurnummer fehlt.
 
Was ich nicht verstehe, ist folgendes. Da tun sich Leute zusammen mit selbem Fahrziel... ok... Sollen sie einfach reglementieren, dass jeder Nutzer eine Unfallversicherung hat (mit Nachweis gegenüber dem Portalbetreiber) und gut is. Hier wirkts aber so lobbygesteuert unlogisch... spätestens mit dem Ökologiegedanken und umweltschonenden (teils pseudo) ausprägung unserer Regierung und ihrer Entscheidungen, ist dieses Verbot vom umweltstandpunkt her nicht nachzuvollziehen. Da tun sich Leute zusammen, erzeugen mit mehreren Fahrgästen nur 1 mal schädliche Stoffe, während das forcieren des Taximonopols dafür sorgt dass jeder Fahrgast für sich betrachtet umweltschädliche Stoffe vom Taxi produzieren lässt. - das ist dann wieder juristisch legitim... aber absolut nicht nachvollziehbar. Folglich müssten auch Mitfahrzentralen verboten sein, die machen doch nix anderes als uber... aber was erwartet man von einem Land, in dem in Zeiten wo die E-Loks im Zugverkehr eingeführt wurden, die Heizer noch 2 Jahrelang mitfahren durften - das war ein Verdienst der Gewerkschaft... und was müssen erst die Henker gemeckert haben, als die Todesstrafe abgeschafft und damit ein ganzes Berufsfeld ausgedünnt wurde....
 
@Rikibu: Bei Uber geht es nicht um das selbe Fahrziel. Bei Uber bestellt man ein Fahrzeug was einen von Ab nach B bringt. Der Fahrer erfüllt die Dienstleistung mit seinem Fahrzeug und fährt dann wieder wo anders hin. Also letztendlich kommt das selbe wie bei einem Taxi hinaus.
Das mit der Mitfahrerzentrale habe ich aber auch schon mal erwähnt. Gleicher Weg hin oder her, die Fahrt ist eine gewerbliche, da die Mitfahrer dafür bezahlen. Ganz gleich wie die Bezahlung ausgelegt ist... Beteiligung an den Benzinkosten, es findet eine Geldübergabe und damit ein Geschäft statt. Der Unterschied ist, das die Mitfahrerzentrale selber an der Fahr nicht verdient, Uber schon.
 
@knirps: Mhh? Einige Mitfahrzentralen haben doch ne Gebühr. Vielleicht macht es einen unterschied aus wie man dieses definiert. Gebühr für Vermittlung oder Anzeige, oder Gebühr für die Fahrt. Aus meiner sicht gibt es anscheint ein bedarf an solch einer App. In so ziemlich jeden anderem Land der Erde wäre bestimmt eine Voraussetzung verlang und dann geschaffen worden. Aber einfach zu verbieten....das ist so wie, "du darfst damit keine Geld verdienen weil der Kuchen bereits verplant ist für andere". Ich empfinde generelle Verbote als äußert merkwürdig. Wieso Arbeiten eigentlich die LG bei diesem Verfahren so schnell? Wo sind Sie bei den Abmahnanwälten. Ach...meiner Meinung nach ist die Entscheidung mehr Politisch als Rechtlich anzusiedeln...
 
@refilix: Schön zu lesen, das noch wer mit mir denkt.
 
@knirps:
"Gleicher Weg hin oder her, die Fahrt ist eine gewerbliche, da die Mitfahrer dafür bezahlen. Ganz gleich wie die Bezahlung ausgelegt ist... Beteiligung an den Benzinkosten, es findet eine Geldübergabe und damit ein Geschäft statt. "

Was du mal wieder einen nicht zu fassenden Scheiß verbreitest. Wo ist denn dein Beispiel gewerblich? Informiere dich erstmal, ab wann eine gewerblich Personenbeförderung vorliegt, dann kannst du dich zu dem Thema öffnen. Mein Gott, in jeder Uber-News der gleiche Mist den duue verbreitest...!
 
hmm nur zum Verständnis... wenn ich diesen Dienst also nun dennoch nutze wird für mich auch eine Strafe fällig? oder wie?
 
@legalxpuser: Na ich hoffe doch!
 
@legalxpuser: "wird für mich auch eine Strafe fällig?"
Nein,
Das >Unterlassungsurteil< richtet sich nur an Uber, nicht an die Fahrer nicht an die Passagiere!
 
Richtig so! Super Nachricht! Uber verbieten und die Einnahmen einkassieren. Bitte Europaweit!
 
Experten warnen: Uber-Fahrern droht Ruin
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_52488277
 
@gaga999: ist ja fast so schlimm wie uber-fahren werden :-)
 
@gaga999: Der Artikel sagt wirklich alles! Wer Ueber-Fahrer wird, muss halt mit den Konsequenzen rechnen. Aber das wird der "Ueber-Beauftragte" Kribs, der permanent die Schwarzarbeit-Zentrale Ueber verteidigt, natürlich nicht so sehen ... auch wenn dort eindeutige FAKTEN genannten werden.
 
Was ist dann eigentlich der Unterschied zu blablacar. Leute bezahlen für eine Fahrt genau so, wie sie für eine Uber Fahrt bezahlen. Ich sehe da nur einen unterschied. blabla macht den Taxen (eher der Bahn) Konkurrenz und schon wird geklagt, was das Zeug hält. Ich kann Taxifahren in manchen Orten nicht ausstehen. Da stehen teilweise schon 5,20€ aufm Taxometer beim einsteigen, mit der Begründung, er müsse ja vom Taxistand erstmal zum abholort fahren! Da platzt mir echt der Kragen!
 
@FatEric: Der wichtigste Unterschied ist, Uber ist gewerblich, blablacar etc. sind es erstmal nicht.
 
@FatEric: die Begründung des Taxifahrers ist falsch und Du kannst ihn anzeigen. Sonst könnte ja jeder Trottel erstmal über Buxtehude fahren....
 
Wenn wir mal über das Thema Haftung bei Unfällen Reden, wo ist dann genau der Unterschied zu den vielen mitfahrzentralen ?? Diese vermitteln ja auch mitfahrgelegenheiten.
 
@Balu2004: Bei der Mitfahrzentrale fahre ich eine Strecke und biete an, jemanden mitzunehmen. Man teilt sich die Spritkosten und beide haben etwas davon.

Bei Uber bestelle ich ein "Taxi". Es kommt nur für mich und bringt mich an meinen gewünschten Ort. Ich bekomme eine Rechnung, die alle anfallenden Kosten decken sollte + Gehalt für den Fahrer.
 
@wertzuiop123: nochmal: es besteht bei mitfahrzentralen und uber einen unterschied (mitfahren vs taxi) ..

inwiefern wird bei einem unfall der fahrer bei einer mitfahrzentrale anders behandelt als der bei uber? das ist ja letzendlich einer der hauptargumente gegen anbieter wie z.b. uber
 
@Balu2004: Ich habe nichts über Unfall usw geschrieben ;) Im Urteil steht auch nichts von Versicherung usw. Es wird nur die Gesetzeslage bez. Steuer/Gewinn ausgelegt. Die Versicherung spielte aber (noch?) keine Rolle im Urteil.
Uber vermittelt nicht nur, sondern kassiert dafür Provision; verdient also Geld mit einer Dienstleistung und ist damit gewerblich. Und das Personenbeförderungsgesetz ist nun mal da (Bundesgesetz) und nicht so einfach zu ignorieren.
Wenn! dann muss man zuerst dort umdenken / Gesetz ändern - urteilen muss man eben nach Gesetzeslage.
 
@wertzuiop123: da bin ich auch bei dir .. mich interessierte halt nur das thema mit der haftung. du hast natürlich recht wenn die gesetzeslage im moment so ist dann kann es nur eine entscheidung geben.

gut ist ja das das thema mal hochkommt und eventuell hiermit ein präzedenzfall geschaffen wird.
 
@Balu2004: ich glaube nicht an einen Unterschied für den Fahrer. Du kannst auch jetzt bei jedem Fremden einsteigen und Dich von A nach B bringen lassen. Bei einem Unfall hast Du dann halt genauso die Probleme. Mitinsassen versichert oder Alleinfahrer angegeben ( ist ja paar Groschen günstiger), bei einem Unfall würde automatisch geprüft werden ob und in welcher Höhe die Versicherung bezahlt bzw. ob sie es sich vom Fahrer zurückholt.
 
@Balu2004: Es gibt keinen Unterschied (Versicherungstechnisch) außer in der Versicherungspolice des Fahrers/Fahrerin ist die Mitnahme gegen Entgelt ausdrücklich untersagt.
Bisher ist mir noch nie (Außer der Behauptung) ein solcher Passus vorgelegt worden
(Achtung nicht bei Berufskraftfahrern die sind anders Haftungstechnich abgesichert (Ladung) und dürfen deshalb >"Grundsätzlich"< nicht mitnehmen)!
 
@Kribs: Mitnahme gegen Entgelt ist gewöhnlich nicht untersagt. Nur für gewerbliche Personenbeförderung, d.h. wenn das Entgelt die Betriebskosten übersteigt, benötigt man eine extra Insassenversicherung. Und wenn ein Unfall geschieht ist versicherungstechnisch nicht der Mitfahrer am Arsch (vom Personenschaden mal abgesehen) sondern unter entsprechenden Umständen der Fahrer (Unfallverursacher, Entgelt übersteigt Betriebskosten, keine Insassenversicherung). Denn dann holt sich die Versicherung das Geld zurück und der Fahrer wird eventuell nie wieder froh.
 
@crmsnrzl: Würdet du mir bitte, den Entsprechenden Passus mit der Versicherung zugänglich machen?
Für mich steht, nach Rückfrage bei meinen Regionalleiter der HUK-Coburg insoweit fest, das ich bei meiner wiederkehrenden Benutzung meines Privatfahrzeugs im gewerblichen Sinne, keine weitere Versicherung brauche, sondern meine Teilkasko auch den Personen Transport (Mitarbeiter) bis 5 Millionen absichert pro Person.
Das Heißt wenn ich, wie wiederholt geschehen, einen/mehrere Mitarbeiter zum einsatzort fahre ist diese auch im meinen Privat PKW versichert.
Nun warte ich noch auf die Berufsgenossenschaft, vorab sagte der Sachbearbeiter es würden keine Bedenken bestehen, würde es aber noch mal prüfen, werde es nachreichen.
 
@Kribs: Von der Berufsgenossenschaft Bezirksstelle Köln, habe nun noch folgende Auskunft bekommen:
Es gibt keine Versicherungstechnische Einschränkung für mich oder die Transportierten Mitarbeiter, beim Transport zu Einsatzorten oder nach Hause, auch wenn dies eine Gewerbliche Nutzung meines Privat PKW darstellt.
War für mich wichtig das zu erfahren, sonst muss ich nach alternativen suchen.
 
@Kribs: Gewerbliche oder private Nutzung des Fahrzeugs und Mitnahme von Mitarbeitern (dein Beispiel) =/= gewerbliche Personenbeförderung.
 
@crmsnrzl: Versicherung? WO? Ort? Schriftstück? AGB? Versicherungsbedingungen? Versicherungspolicen?
Bitte nur Ein (1) Mal eine nachprüfbare antwort, auf das "Nicht versichert sein"

Oder plapperst du nur nach?
 
@Kribs: Allianz, Raum Chemnitz, Wildunfall, Personenschaden und kaputter Laptop, und ja ich plapper nur nach, nämlich dem Anwalt der die Sache damals abgewickelt hat. Da stand zur Debatte ob es oder ob es keine gewerbliche Personenbeförderung war. Ein Nachbar fuhr wegen Autoreparatur meinen Vater und dessen Kollegen ein paar Tage lang auf Arbeit und die Versicherung wollte wissen ob mein Vater ihn Geld gegeben hat und wenn ja wie viel. Der Nachbar hatte es aber nur aus Gefälligkeit (ohne Entgelt) getan, obwohl ich mir sicher bin, mein Vater hat ihm trotzdem Geld zugesteckt.

Und ich sehe immer noch nicht wo dein Beispiel auf die Problematik zutreffen soll. Wenn du Mitarbeiter mitnimmst und auch kein Geld von denen kassierst welches eindeutig höher als die Betriebskosten deines Privatfahrzeugs sind (also nicht nur Spritkosten zwischen Mitfahrern aufteilen wie bei Mitfahrgemeinschaften häufig), dann ist es keine gewerbliche Personenbeförderung.
Oder lässt du dich von deinen Mitarbeitern für den Transport zum Einsatzort bezahlen?
 
@crmsnrzl: Mein Beispiel Hat >mir< aufgezeigt das es keine Pauschale Ausschlussbestimmung bei gewerblicher Nutzung gibt, und im meinen speziellen Fall auch keine nachteiligen Wirkungen auf die Personen die ich Transportiere.
Ich Frage nach der immer wiederkehrenden Behauptung, das Uber Fahrer/Fahrerinnen und ihre Passagiere nicht versichert wären bzw. das die Private Haftpflichtversicherung für eventuelle Schäden nicht aufkommt.
Das ist das Hauptargument derjenigen, die den Fahrern Unsicherheiten unterstellen.
Dieses Argument sollte aber irgendwie belegt werden können, nur niemand ist dazu in der Lage oder bereit.
Was mich zu dem Schluss bringt, das diese "Unterstellung" einzig der Verleumdung dient.
 
@Kribs: Nochmal:
1. Für dem geschädigten Mitfahrer ist in jeden Fall gesorgt (siehe meine erste Antwort), aber die Fahrer setzen sich finanziellen Gefahren aus.
2. Dein Beispiel trifft auf die ganze Uber-Problematik nicht zu.
Du verlangst keine Bezahlung von den Mitarbeitern, dafür dass du sie mitnimmst, Fahrgastbeförderung ist nicht dein Gewerbe bzw. ist nicht der Hauptzweck deines Jobs und ich erkenne auch keine Gewinnerzielungsabsicht in deiner Beschreibung. Oder irre ich mich in einem der Punkte?

Davon ab, liegt der echte Haken bei UberPOP und nicht generell bei Uber.
 
@crmsnrzl: "aber die Fahrer setzen sich finanziellen Gefahren aus."
Welchen?
 
@Kribs: Beispielsweise 20.000€ Bußgeld wegen fehlender Lizenz oder Regressforderungen.
Beispielsweise wenn man bei der KFZ-Versicherung es als Privatfahrzeug angibt es dann aber eben gewerblich nutzt, kann die Versicherung 5000€ von dir wieder einfordern. Uber weißt allerdings darauf hin, dass man es der Versicherung melden soll. Ob und was am Versicherungsvertrag geändert wird liegt dann an den Versicherern. Meldet man es nicht vorher, kann es teuer werden.
Oder man fährt mit voll besetztem Auto gegen einen Baum und "produziert" eine Gruppe Vollinvaliden oder verursacht sehr hohe Sachschäden. Die Versicherung bezahlt es erstmal, aber wenn es einen Maximalwert überschreitet, können sich das ebenfalls bei dir zurückholen (natürlich können die nichts holen wo nix mehr ist).
Laut Medien (ich selber habe den Vertrag nicht gesehen) lässt sich Uber zusichern, dass der Fahrer auch für die Kosten aufkommt, die für Uber aus den gesetzlichen Regelungen entstehen könnten. Ob das überhaupt rechtens ist weiß ich nicht. Ich nehme mal an, der Härtefall ist in Deutschland noch nicht vorgekommen.

Edit: Rein präventiv sei nochmal gesagt, dass dein konkretes Beispiel ganz anders gelagert ist.
 
@crmsnrzl: Stimmt alles, mal außen vor das die Preise "Bis zu" sind, das setzt voraus das der jeweilige Fahrer gegen geltende Bestimmungen verstoßen hat.
Oder anders ausgedrückt, unterstellst du grundsätzlich das "Uber-Fahrer" Bestimmungen missachten, und selbst wenn sie im Gesetzlichen Rahmen agieren, wie die "Kriminellen" behandelt werden.
Oder ganz anders ausgedrückt, "es gibt keine guten Uber-Fahrer".
Nur mal angenommen, alle "Uber-Fahrer" hätten einen Personenbeförderungsschein und wären angemessen versichert, würde das deine ablehnende Haltung beeinflussen?
Ihr hantiert immer mit der Schlimmsten aller Möglichkeiten, um zu beweisen das es schlecht ist, aber ist den diese Möglichkeit wirklich Repräsentativ?
Ihr wiederholt Forderungen, Warnungen und Strafandrohungen und unterstellt das alle Uber-Fahrer betroffen sind, sind sie das, wurde das jemals umgesetzt?

Das einzige was festzustehen scheint ist, das keiner wirklich Gerichtsfest eine Rechtlich eindeutige Aussage treffen kann, sondern das alles mit "könnte so kommen" platt gemacht werden soll.

"Edit: Rein präventiv sei nochmal gesagt, dass dein konkretes Beispiel ganz anders gelagert ist."
[re:5] Kribs am 02.09.14 um 15:01 Uhr
"Mein Beispiel Hat >mir< aufgezeigt das es keine Pauschale Ausschlussbestimmung bei gewerblicher Nutzung gibt, und im meinen speziellen Fall auch keine nachteiligen Wirkungen auf die Personen die ich Transportiere."
Rein präventiv sei nochmal gesagt/geschrieben, das es keine Pauschale Ausschlussbestimmung bei gewerblicher Nutzung gibt.
 
@Kribs: Ja die genannten "Preise" sind "bis zu". Im Beispiel mit dem Vollinvaliden oder den sehr hohen Sachschäden sind die "Preise"aber nach oben hin offen, weshalb ich da auch keinen "Preis" angeben kann.
Und könnte so kommen, heißt in diesen Fällen "du bist dem Willen deiner Versicherer ausgeliefert", denn keiner Zwing die Versicherung Regressforderungen geltend zu machen, aber im Normalfall verzichten die nicht einfach darauf.
Berichte, von Uber-Fahrern die ihr Leben damit ruiniert haben gibt es ausreichend, aber noch keine aus Deutschland (soweit ich weiß). Muss das Kind also auch erst in Deutschland in den Brunnen fallen, obwohl das Problem schon vorher bekannt ist?

Mit Uber in Form einer Mitfahrzentrale habe ich kein Problem, aber mit Uber Pop und seinen Fahrern (und um die geht's im Artikel, denn das Gerichtsurteil betrifft nur Uber Pop). Meine Ablehnung würde sich vermutlich verringern unter den von dir genannten Bedingungen, aber dagegen wäre ich immer noch, weil sie weiterhin gegen Gesetze verstoßen. Manche Gesetze mögen überholt sein, das ist aber kein Freibrief sie zu ignorieren. Egal wie sich Uber Pop bezeichnen mag, sie tun das, was Taxi-Unternehmen tun, also sollen auch die gleichen Bedingungen für sie gelten. Dann wäre das Ganze für mich OK. Nutzen würde ich es vermutlich dennoch nicht, weil Uber einen richtig miesen Ruf aus den USA mit bringt und ich das nicht unterstützen will, aber das wäre eine private Sache.

Was dir dein Beispiel gezeigt hat für dich ist schön, aber du scheinst nicht zu begreifen, das dieses Beispiel nie Teil der Debatte um Uber Pop war.
Gewerbliche Nutzung des Privatfahrzeugs (bzw dein Beispiel) ist keine (bzw nicht automatisch) erwerbsmäßige Fahrgastbeförderung (der Begriff macht vermutlich deutlicher, wie gewerbliche Personenbeförderung gemeint ist).

Aber sei's drum, gehen wir nochmal auf deine gewerbliche Nutzung ein und deinen Satz "Es gibt keinen Unterschied (Versicherungstechnisch) außer in der Versicherungspolice des Fahrers/Fahrerin ist die Mitnahme gegen Entgelt ausdrücklich untersagt."
Bei KFZ-Haftpflichtversicherungen ist ein Verwendungszweck für das Fahrzeug angegeben, bei Privatfahrzeugen ist das üblicher Weise auch eine private Verwendung. Mitnahme gegen Entgelt ist in dem Falle OK, solange das Entgelt nicht die Betriebskosten übersteigt. Wenn doch, wird dir eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt, womit es keine private Verwendung mehr ist und daher ein Verstoß gegen die vertraglichen Pflichten vorliegt. Bei Verletzung der vertraglichen Pflichten ist der Versicherer berechtigt die Leistungen zu kürzen oder ganz zu verweigern. Es ist das gleiche Spiel wie beim fahren unter Alkoholeinfluss.

D.h. also es ist genau andersherum als im dem zitierten Satz. Es muss nicht ausdrücklich untersagt sein im Vertrag sondern der angegebene Verwendungszweck muss es mit beinhalten. "Private Verwendung" beinhaltet es nicht, aber das ist genau das, was üblicher weise drin steht.
Ich kann nicht wissen was in deinem Vertrag steht, aber nach allem was man deinen Kommentaren entnehmen kann fällt dein Beispiel immer noch unter "private Verwendung", du verlangst ja auch kein Geld für den Transport. Oder verlangst Geld du von deinen Mitarbeitern dafür und wenn ja, wie viel?
 
@crmsnrzl: Mal vorweg, ohne Spitzfindig sein zu wollen:
Ich bekomme Geld für meine Arbeitszeit (lohn), und eine Kilometerpauschale (21 Cent/Km) die ich einreiche/abrechne.
Nein es gibt keine einschränkende "als Privatfahrzeug" Einschränkung, es ist als KFZ + Typ Teilkasko versichert, und in den Bedingungen wird nicht unterschieden ob es Gewerblich (auch zum Gelderwerb) oder rein Privat genutzt wird.
(Achtung für den Güterverkehr gibt es andere Regelungen und Einschränkungen)
Am ende Post befindlichen Link, findest du die Versicherungsbedingungen der Huk-Coburg:
Wie ich erfahren habe sind in kürze Änderungen in dem Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den Versicherungsbedingungen geplant, zur Zeit gilt folgendes:

Wer ist versichert?
Der Schutz der Kfz-Haftpflichtversicherung gilt für Sie und für folgende
Personen (mitversicherte Personen):
a den Halter des Fahrzeugs,
b den Eigentümer des Fahrzeugs,
c den Fahrer des Fahrzeugs,

d berechtigte Insassen, es sei denn, ein anderer Versicherer hat Versi-
cherungsschutz zu gewähren,

e Ihren Arbeitgeber oder öffentlichen Dienstherrn, wenn das Fahrzeug
mit Ihrer Zustimmung für dienstliche Zwecke gebraucht wird,

f den Halter, Eigentümer, Fahrer und Berufs-Beifahrer eines nach
A.1.1.5 mitversicherten Fahrzeugs.
Diese Personen können Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag
selbstständig gegen uns erhebe

für die Diskussion Wichtig ist:

A.1.5 Was ist nicht oder nur teilweise versichert?
Darin befindet sich keinerlei Ausschluss zu einer Gewerbsmäßigen oder zum Gelderwerb genutzten KFZ.
Denn (das ist jetzt Spitzfindig) gebrauche ich bei Fahrten zu/von der Arbeit mein KFZ zum Gelderwerb.

https://www.huk.de/content/dam/hukde/pdf/kfz/KNB6414P.pdf
 
@Kribs:
D: Welche Pflichten haben sie beim Gebrauch des Fahrzeugs?
D 1.1: Das Fahrzeug darf nur zu dem im Versicherungsvertrag angegebenen Zweck verwendet werden.

Was bei Nichteinhaltung passiert, habe ich bereits erklärt.

Und nochmal, in deinem Vertrag steht ein Verwendungszweck. Den kenne ich aber nicht, ich habe deinen Vertrag nicht. Ich weiß auch nicht ob und wie es verklausuliert ist. Üblicherweise deckt der Verwendungszweck aber nicht den von mir erwähnten Fall nicht ab, das von dir beschriebene Beispiel jedoch schon. Wenn es deiner tut, OK, aber das ist nicht der Normalfall, also nichts was man einfach so voraussetzen kann.

Aber das gesamte Beispiel von dir, ist kein solcher Fall wo es überhaupt diskutiert wird. Wenn du Kollegen auf dem Weg zur Arbeit, von Arbeit nach Hause oder von eurer Firma zum einem Einsatzort mitnimmst und dafür kein Entgelt von diesen verlangst oder maximal von allen Mitfahrern insgesamt ein Entgelt in Höhe der durch diese Fahrt entstehenden Betriebskosten für das Fahrzeug verlangst, ist das durch die üblichen Verträge abgesichert.
Verlangst du ein höheres Entgelt von deinen Mitfahrern (was du laut deinen Beschreibungen nicht tust) wird es als erwerbsmäßige Fahrgastbeförderung gewertet. Und erst dann stellt sich die Frage ob dein angegebener Verwendungszweck, das mit einschließt.
Auch, so nehme ich an, ist die Haupttätigkeit deines Jobs, nicht der Transport von Personen.
Wenn also deine Versicherung auch den letzteren Fall mit abdeckt, gut für dich. Aber das kann man nicht voraussetzen, man kann nicht mal sagen es sei der wahrscheinlichere Fall.

Frag doch deinen Ansprechpartner bei der Versicherung mal explizit, wie es aussieht, wenn du als Nebenjob einen Taxidienst mit dem Privatfahrzeug aufmachst.

Wenn dieser dann immer noch ja sagt, sollte ich vielleicht über einen Wechsel Zur HUK nachdenken, die scheinen dann ja ziemlich entgegenkommend zu sein.

Edit: vergessenes Wort ergänzt
 
@Kribs: wenn es versicherungstechnisch keinen unterschied gibt, so sollte man eigentlich auch was gegen mitfahrgelegenheiten haben sofern man man sich auf die haftung bei einem unfall konzentriert.
 
@Balu2004: Im Prinzip sollte jeder, der eine Fahrt in einer Mitfahrzentrale anbietet, seine Mitfahrer eine Haftungsbeschränkung unterschreiben lassen - denn im Falle eines Unfalls ohne weitere Zeugen, wird es nachher schwierig und stressig (Wer den besseren Anwalt hat, gewinnt....) Also so ganz trivial "alle mitfahrer sind bei einer fahrgemeinschaft über die haftpflicht des kfz führeres versichert" ist es nicht. Es fängt an, wenn die Versicherung eine gewerbliche Absicht unterstellt - und die haben meist, zeitlich gesehen, definitiv den längeren Atem - vorallem wenn es um Folgeschäden für Insassen geht. (Recht haben und bekommen....)
Mitfahrgelegenheiten allgemein gelten aber als nicht-gewerbliche Zweckgemeinschaft - darin sind die Beteiligung zu den Betriebskosten vollkommen legitim - jeder Euro mehr würde den Versicherungsschutz allerdings erlischen lassen - und somit würde dann KEIN unterschied zu uber bestehen.
 
Ich bleibe bei meinem Argument: Ihr steigt in ein mit übermüdetem Uber-Fahrer besetztes Fahrzeug ein, welches vom Kumpel geliehen und der Tüv abgelaufen ist. Das Fahrzeug streikt mitten auf den Bahngleisen beim überqueren einer Bahnschranke und ihr werdet so schwer vom herbeirasenden Zug "nur"verletzt. Wer zahlt das, liebe Befürworter? Ich steig zwar nicht morgens bei einem Kollegen ein, der mich mitnimmt, aber würde ich das, wäre ich über die BG versichert.
 
@Candlebox: da ist die Chance viel größer von einem LKW mit übermüdetem Fahrer an Bord in einen Unfall verwickelt zu werden. Dummerweise ists dann egal ob du in einem öffentlichen Taxi, einem Bus oder einem Uber TEilnehmerfahrzeug sitzt. Problem ist hier grundsätzlich der Druck, der aufgrund verschiedener Gesetzmässigkeiten aufgebaut wird. Damals gabs für Spediteure die Pflicht einen zweiten Mitfahrer zum Wechsel mit dabei zu haben - BWLer haben aber wohl ausgerechnet, dass ab und zu ne Beerdigung bezahlen viel billiger is als permanent nen zweiten Fahrer... die Frage ist, was ist man bereit für Sicherheit zu bezahlen? während man sich von der vollständigen Sicherheit eh verabschieden muss, das ist der Preis der Mobilität den man ggf. zahlt wenn eben einer umkommt. sieht man es positiv, werden so wieder Arbeitsplätze frei...
 
@Candlebox: Ich glaube die Chance vom Asteroiden erschlagen zu werden ist höher als dein Beispiel. Taxifahrer müssen keine Angaben zur Fahrzeit machen, übermüdete Taxifahrer sind von daher nicht ausgeschlossen.
 
@knirps: @Rikibu

Ich sehe einen Unterschied. Versicherungen.
Wenn man es als Befürworter weiterstrickt, zahlt irgendwann jeder einzelne eine höhere KFZ-Versicherung, denn er könnte ja Uber-Fahrer werden
 
@Candlebox: Eigentlich ist es mir ziemlich egal wie ich versichert bin. Erleide ich bleibenden Schaden ist mein Leben fürn Arsch, mein kontostand macht das nicht besser. Und in DE ist jeder Arzt, jedes Krankenhaus und jede Krankenversicheurng verpflichtet dein Leben zu erhalten. Darüber mache ich mir irgendwie am aller wenigsten sorgen.
 
@knirps: Lebenserhaltung vs Lebensqualitätsverbesserung
 
@Slurp: Ich glaube ich würde, je nach Ausmaß, dann nicht mehr leben wollen. Für mich zählt nur folgendes: Nirgendwo bleibe ich vor dieser Gefahr bewahrt.
 
@Candlebox: Das geht doch viel einfacher: Der Fahrgast soll bitteschön mithelfen, das, was der Uberfahrer grade auf der Nase hat und was er Brille nennt, endlich mal gegen das längst fällige neuere und den körperlichen Gegebenheiten angepasste Modell zu ersetzen..
 
@DerTigga: +
 
@DerTigga: Das kann man auch so für viele taxifahrer übernehmen.
 
@knirps: Woher weißt du das so sicher, das da nicht kontrolliert wird bzw. Bescheinigung (beim Taxiunternehmen / dem Arbeitgeber) vorzulegen ist ?
 
@DerTigga: Ich habe nicht gesagt das dem nicht so ist. Nur etwas zu einer Bescheinigung mitzubringen um es hinterher nicht zu benutzen, damit ist auch niemanden geholfen.
 
@knirps: du drehst es dir grade so wie dir es nutzt. Ich schrieb nichts von entweder oder. Ich schrieb auch nichts von vorhandener aktuellen (mitbringbaren) Sehhilfe sondern im Gegenteil von NUR vorhandener UNaktueller.
 
@DerTigga: Warum unterstellt du überhaupt jemanden nicht-korrekte Sehhilfe nur weil er Uber Fahrer ist? Pauschale Diskreditierung?
 
@knirps: Ich unterstelle ? Ich habe nur einen Geldverdienen bzw. sich (egoistischer weise) übers Verbot hinwegsetzen wollen, um nicht zu sagen zu meinen das zu müssen, Grund solcher Menschen (Fahrer) konstruiert. Nenn es meinetwegen ärmliche Lebensumstände der Fahrer oder ähnliches, eben etwas, das zu einer / dieser radikalisierten Form des: " ich MUSS das einfach dürfen, ein paar Wochen lang mit meiner ollen Brille hier rumzujuckeln, wie soll ich denn sonst das Geld dafür zusammen kriegen ? " führt..
 
@DerTigga: Nochmal in Deutsch bitte.
 
@knirps: Es pass nicht in das "Medien Bild", das sich Uber Fahrer an die Gesetze und Bestimmungen halten, die Unschuld Vermutung ist schlicht Gift für diese Hetzkampagne.
Die Ärzte hatten schon Recht mit ihren Lied " Lasse redn "!
 
@Kribs: Der Punkt ist nicht das sich nicht dran halten, sondern das sich nicht (genauso wie "echte" bzw. mehrfach und in viel kürzeren Abständen abkontrolliert werdende Taxifahrer) dran halten müssen. Ich will nun nicht so weit gehen und behaupten, das so ein Privat oder eben Uber Fahrer so lange fahren kann, bis die Türen von seiner Rostschüssel abfallen, es gibt sicher auch viele, wo das genaue Gegenteil der Fall ist. Mir gehts nur einfach um die ablehnbare Freiwilligkeit des seinen Kram in der Reihe haben sollens, die es bei "echten" Taxifahrern so wesentlich weniger oder schlicht garnicht gibt, nicht geben kann wegen entsprechenden Kontrollvorschriften und Instanzen.
 
@DerTigga: Du unterstellst eine Möglichkeit die aber unbewiesen bleibt!
Nenn bitte eine Konkreten "Uber-Fahrer" Fall in dem deine Unterstellung nachgewiesen wurde, nur dann hat dein Beitrag auch gewicht.
Gleichzeitig unterstellst du den Taxifahrern das sie immer Akkurat arbeiten, was nachweißlich so nicht und in Jahrzehnten Dokumentiert ist!

http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/auto-reise-verkehr/sendung/swr/taxi-104.html
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Schwarzarbeit-in-Karlsruhe-Zoll-nimmt-Taxi-und-Mietwagen-Firmen-hoch;art6066,1381051
http://www.firstclass-services.de/index_htm_files/Taxi Bericht 28.11.13.pdf

oder einfach mal Kontrolle Taxi /zoll Kontrolle Taxi in die von dir bevorzugte Suchmaschine eingeben
 
@Kribs: ach ..und wo wird eine Statistik erfasst, zu diesen Privatfahrern ? Wie kann sie denn überhaupt erfasst werden, wenn die sich drum drücken oder davor flüchten können Möglichkeit bei privaten oder Uberfahrern groß ist ? Nach der Fahrt ab in die Garage, Tür zu..reicht denen doch ? Ansonsten bin ich nicht der Meinung, das es (erst) einen landesweit in den Medien verbreiteten (dann sicher schweren) UberFahrer Unfallbericht geben sollte. Brauchst du wirklich (erst) eine deutschlandweite Spendensammelaktion für ein nullometer vom Fahrer bzw. dessen Versicherung kriegendes "Opfer" ? Genau das wird schließlich auch gerne mal an anderer Stelle und in anderem Zusammenhang vorgeworfen bzw. skandiert: muss denn erst was schweres passieren, bis hier einer was macht.. ?
Das ich den Taxifahrern etwas unterstellt habe, gar das Wort immer geschrieben oder gemeint habe, ist nur deine Interpretation. Ich schrieb von dort im Arbeitsbereich überhaupt erstmal existenten Pflichten und Kontrollen bzw. von, wenn identisch bei Privatfahrern vorhandenen, dann aber oftmals in wesentlich kürzeren Zeitabständen schonwieder zu absolvierende / zu durchlaufende Kontrollinstanzen. Das es auch unter den Taxifahrern oder Taxiunternehmen Betreibenden schwarze Schafe gibt, hast erst du und das durchaus faktisch richtig, ins Spiel gebracht.
 
@DerTigga: Ist schon lustig, wie leicht durchschaubar deine "Argumentation" ist bzw. wie du versuchst sachliche Beiträge zu verdrehen um sie deiner Unterstellung dienlich zu machen!
Diese Links dienten nur dazu, deiner Behaupteten Unterstellung eine Wahrheit Sachlich entgegenzustellen, das Taxifahrer und ihre Betriebe mitnichten immer Gesetzestreu/Verordnungstreu sind oder jemals waren, und damit als vergleich untauglich sind!
Dass es von "Uber" keine Statistiken gibt liegt vieleicht daran das sie neu sind, oder es noch niemand für nötig hielt eine zu erstellen?
Wieso du jetzt noch versuchst den "Privaten Auto Verkehr" (Privatfahrern) in deine verbleibende Wahrnehmung mit einzubeziehen, entzieht sich meiner Auffassungsgabe.
Ansonsten bleibt es bei dir und den meisten anderen bei unbewiesenen Unterstellungen und Verleumdungen, denn wie meistens habt ihr keinerlei
Faktische Beweise lediglich eine Art "Negativ Glauben".

>Für euch ist Sachlisch unbegründet, "Uber" das Personifizierte Böse und deren Fahrer/Fahrerinnen eine Art "satanistische Sektierer" die Passagiere deren Gläubige, die bei ihren Fahrten "Schwarze Messen" feiern<.

Übrigens:
"Das ich den Taxifahrern etwas unterstellt habe, gar das Wort immer geschrieben oder gemeint habe, ist nur deine Interpretation."
Du stellst vergleiche in Bezug auf Taxifahrer auf, ohne die Nachweislichen Negativen Gesichtspunkte zu benennen, damit nimmst du Taxifahrer als faktischen Beweis deiner Auffassung/Aussage.
Es bedarf mitnichten des Geschriebenen Wortes, in einer vergleichenden Unterstellung, der ausführlichen Nennung/Beschreibung eines Teilnehmers, um sich diesen Tatbestand vorhalten lassen zu müssen!
 
@Kribs: Ich hatte auch nicht vor, schwer durchschaubar zu schreiben, denn du solltest es schließlich verstehen können. Das du das nicht hast, genauso wie du nicht Wort für Wort gelesen hast, sehe ich nun. Wieso es deiner verqueren Denkweise nötig erscheint, da brutale Überspitzungen a la satanisch und oder ähnliches ins Spiel bzw. Gespräch zerren zu wollen, muss ich weder gut noch angemessen finden, noch kann ich es auch nur ansatzweise nachvollziehbar finden. Irgendwann vor Jahren hab ich mal gelesen, das Erwachsene, wenn die Argumente ausgehen, stark dazu neigen, zu verallgemeinern. Was du wohl eindeutig getan hast, per plötzlicher Verwendung des Wortes "ihr" und "euch" und das mir als Einzelperson gegenüber.

Wieso ich verpflichtet sein soll, ein Gesamtbild von deutschen Taxifahrern zu beschreiben, mich (schriftlich) intensiv mit Gut oder Böse bei denen zu befassen, bloß weil du meinst von mir ein abgerundetes Bild erwarten / geliefert kriegen zu dürfen.. sonst gehts dir aber gut ?
Wenn du nicht anders kannst, als mir viel zu viel Sympathie oder Schönreden von "echten" Taxifahrern unterstellen zu dürfen, WEIL du, durch deine Interpretation und oberflächlichen Lesart bedingt, einfach nicht genügend vom von dir erwünschten / für dringend erwähnenswert gehaltenem "Schlechtem" über Taxifahrer in meinen Beiträgen findest, ist das rein dein Problem.
Ich hatte das übrigens Privatfahrerstatistik genannt und nicht (wie du reduziert auf) Uberstatistik, schon um evt. kommende oder schonwieder in der Versenkung verschwundene, realistisch betrachtet ebenfalls als privat zu bezeichnende, Trittbrettfahrervereine gleich miterfasst zu haben.
Und um dir einen weiteren Argumentationsfluchtweg vorab und sicherheitshalber zu verbauen: Ich fahre und fuhr bisher weder privat noch beruflich nennenswert oder gar selbst am Steuer sitzend Taxi und ich habe in meinem Bekannten und Verwandtenkreis auch niemanden, der das tut oder als Chef eines entsprechenden Unternehmens tätig ist. Von daher verkneif dir einfach, mich (vor allem in sicherlich folgen werdenden / weiteren Beiträgen von dir !) als mehr oder weniger gekauften oder "infizierten" Sympathisanten darstellen zu wollen.
 
@DerTigga: " Von daher verkneif dir einfach, mich (in weiteren Beiträgen von dir) als mehr oder weniger gekauften oder "infizierten" Sympathisanten darstellen zu wollen."
Habe ich nicht!
Ich habe dich aufgefordert, sachliche und Faktische Beweise für deine Unterstellungen gegen Uber und deren Fahrer vorzulegen.
Ich habe die Aufgefordert vergleichende Abwertende Unterstellungen zu vermeiden und sachlich die unbestritten bestehenden Probleme zu thematisieren ohne zu werten.
Ich habe dich zumeist Persönlich angesprochen aber auch gezielt mit denen verglichen die eine ähnliche unbewiesene Abwertende Meinung haben.
Ich mag die Kontroverse, aber es ist Frustrierend ständig (Tema Uber) sich mit Unterstellungen, Verleumdungen auseinanderzusetzen, es sich die Kritiker (Uber) einfach machen Beweislos sich wiederholend nachzuplappern, sobald man nach dem/einen Nachweis fragt kommt meistens keine Antwort oder es wird Böse.
Und genau damit bist du hier in ... Gesellschaft
 
@Kribs: Wie sich Foren und deren Kommentarsysteme doch drastisch unterscheiden. Während woanders unsere Meinung geteilt wird, kann es hier anscheinend nicht nachvollzogen werden.

Was ich bedenklich finde ist die Argumentationskette, daß doch bis jetzt noch nichts Medienspektakuläres an Schäden passiert ist. In anderen Foren scheint man da vorauschauender zu denken.
 
@Candlebox: Verschwendeter Kommentar, der Uber-CEO wird es nicht verstehen... ;)
 
@Candlebox:
Das ist leider die Krugs, aber auch eine Art Ansporn, eben nicht den Verleumdern das Feld zu überlassen.
Obwohl ich niemals behauptet habe das Uber keine Probleme Aufwirft, wid mir eine solche Gesinnung unterstellt.
Wie bei der Müller Milch/NPD Verleumdung ist auch hier ein bestimmtes Klientel daran beteiligt mit falschen Behauptungen die Fima Uber und ihre Fahrer zu Diskreditieren.
Leider finden sich auch viele die an so "Einfache Wahrheiten" glauben wollen, nicht zeit und Aufwand erbringen wollen das auch zu überprüfen.
Es ist wie in der Politik und der "Wahrheit über die größte aller Lügen".
 
@Kribs: Das muss echt schlimm für dich sein, nicht so vollumfänglich, wie du meinst dir das erarbeitet zu haben, als Wahrheiten Verbreiter eingestuft zu werden...
Was daran eine Verleumdung sein soll, aufzuzeigen, welche rechtlichen Möglichkeiten solche Privattaxifahrer (mindestens) (aus)nutzen könnten und welche rechtlich bindende Vorgaben und Pflichten es (für echte Taxifahrer) gibt, denen im Abgleich solche Privattaxifahrer ungestraft den Stinkefinger und ein riesengroßes Macht-IHR-mal-schön-aber-IIIiicch-doch-niiicht-Grinsen zeigen können ..
Aber es gab ja schon andere Schneeballsystem ähnliche Geschichten, wo die hemmungslose Gier, zu den vordersten 100 bis 1000 zu gehören, die so riiichtig fett was aufs Konto kriegen div. Hirnfunktionen völlig überlagert hat. Die Hauptsache ich und nach mir die Sinnflut Dinger. Bei manchen dieser Uber Befürwortern könnte man echt glauben, das das direkte Nachfahren jener Spanier sind, die die Inkas platt gemacht haben und mit mit so komisch gelblich glänzendem Metal gefüllten Taschen wieder zur Küste geritten sind...
Das MUSS einfach durchgehn näh, das man, so als armer kleiner vom (deutschen) Staat schwer gebeutelter xyz, sich per Uber und Co nen kleines Zubrot einstecken darf..
 
@DerTigga: OK, ich habe eingesehen das ich Rhetorisch nicht in der Lage bin, gegen die "Geballte Macht" derjenigen anzustinken, deren Ehrgeiz es ist eine Gruppe von Menschen um jeden Preis zu Kriminalisieren.
Verzerrte Darstellungen, Unterstellungen, Lügen und Verleumdungen sind schon eine Bankroterklärung für jede Sachliche Diskussion, dazu Verzerrte Geschichtliche vergleiche, Mord-Todschlag Analogien, Nazi-Terminologie (Wurde gelöscht).
Ich weiß und verstehe es nicht, was haben die Potenziellen/Aktiven "Uber-Fahrer" getan um einen solchen Hass zu erzeugen?
Ich weiß und verstehe es nicht, wieso man der Argumentation einer einzigen Interessensvertretung bedingungslos folgt?

Bitte, nicht das ich jetzt mit meiner etwas Melancholischen Schreibweise den Eindruck erweckt habe auf zugegeben, mitnichten!
 
@Kribs: gehts auch auf logisch nachvollziehbar ? Den Schwachfug mit deinem kriminalisieren kann ich so langsam nichtmehr lesen. Mag ja sein, das es dein momentaner Weiter und Überlebensgrund ist, dich wie Robin Hood für Uber aufzuführen, nötig oder berechtigt ist es aber nicht.
Ansonsten empfinde ich es nachwievor als Frechheit und Respektlosigkeit, in der Unterhaltung mit mir zu versuchen, mich auf eine Art zu traktieren, als sei ich der (Für)Sprecher / Verantwortlich Machbare von mehreren hier oder andersrum für genau sowas haftbar. So in der Art, los rechtfertige dich gefälligst dafür, sei in der Lage, meine (die Kribs-schen) Vorwürfe, das und wieso du deine Kumpels nicht diszipliniert bekommst, zu entkräften.
Ich weiß nicht, für wie blöd du mich eigentlich hällst, das ich diese / deine Keiltreibertaktik nicht erkenne. Also nochmal: entweder redest du mit MIR und das auch wortwahl bzw. zitattechnisch oder das wars.

Grundsätzlich geht es mir zu aller Erst mal um die Beweggründe und die Rechtfertigungen, wieso man sich und das gegen so einige Widerstände, an Dingen wie Uber beteiligen möchte. Es geht mir darum, sich dieses bei z.B. Uber mitmachen, aktiv tätig sein, sowas wie nützlich (für Deutschland ?) und damit für einen selber schön zu reden. Man zeige mir denjenigen Menschen, der nicht empfänglich ist, für ein solches "gebraucht" werden.
Ja, ich sehe da durchaus Vergleichbarkeit mit der Denk und Arbeitsweise von Parteien wie der NPD oder noch schlimmeren Gruppierungen. Nur das bei denen, deren Ansicht: "wir" dürfen so denken, wie es grade getan / ausgelebt wird, mit so schrecklichen Dingen wie z.B. der völligen Leugnung der Konzentrationslager und stattgefunden habenden Massenvergasungen einhergeht.
Oder eben mit dem, was heute auch oft genug passiert: (sturheil) zu behaupten, es gibt und gab keine als gültig anzusehenden Gesetze, die einen hätten hindern können, das gewollte zu tun / auszuleben.
Denn sowas als existent anzuerkennen, könnte es ja sonst verdammt schwer machen, das Luftschloss, wieso es wichtig ist, Teil dieser Partei oder Privatfahrervereinigung zu sein, im Zustand: voll aufgepumpt zu (er)halten.
Die Denkweise: es ist sehr wichtig, das es Uber weiterhin und unverändert gibt, ist da nah dran.
Denn du kannst mir sagen was du willst, Uber und ähnliches Funktioniert nur durch gewisse Dinge (Kosten!) von sich weg auf andere abzuschieben. Auf Englisch: outsourcing.
Und natürlich dadurch, das erfolgreich suggeriert wird, das mit der aktiven Teilnahme und sich als lebendes Schutzschild zur Verfügung zu stellen, etwas "wertvolles" und zu Unrecht bedrohtes / schützenswertes erhalten wird.
Das berechtigt natürlich auch vollautomatisch dazu, mindestens so lange, wenn nicht gar noch länger weiterzumachen, denn was ist der Gesetzgeber denn auch so blöd, nicht rechtzeitig bessere bzw. hemmende / ausbremsende Gesetze zu erlassen. Bis er das tut, darf man mindestens weitermachen..
Nur Gesetze können einen bremsen, man selber nichtmehr ?
Um mal eine Metapher dazu zu bringen, damit du es verstehst wie ich es sehe: Es gibt ganz sicher Leute, die durften sich jahrelang erlauben, ihr Altöl vom Auto irgendwohin zu kippen. Das dahinter stehende: es machen wollen, es sich regelrecht gönnen zu dürfen, weil mans eben ganz stark (machen) will, war da oft auch etwas, was diejenigen zu einem (Fake) Robin Hood werden lies..
Ach das bisschen Altöl, was "ich" ..ach das bisschen Uber was "ich" ..
 
@DerTigga: Deinen ersten Absatz lass ich unkommentiert, werde deinen Aufruf zu Zitaten aber umsetzen.
"Beweggründe und die Rechtfertigungen ..."
<<Weil es eine (in der rechtlichen Norm) legale Arbeit ist?
"sowas wie nützlich (für Deutschland ?) und damit für einen selber schön zu reden."
<<Es gibt Menschen die sowas wie "Hyperaktiv" nach neuen Bekanntschaften suchen, oder aber zu viel Freizeit haben, oder keinen Mindestlohn beim Zeitungsaustragen bekommen, oder es als ihre "Berufung" ansehen usw. //wieso sie dafür Kritisieren ("damit für einen selber schön zu reden.")?
" Vergleichbarkeit mit der Denk und Arbeitsweise von Parteien wie der NPD oder noch schlimmeren Gruppierungen."
<<In welche Form konkret vergleichbar, Gesellschaftlich, Staatlich und oder Menschlich?
(persönlich finde ich diesen und die zwei folgenden nicht Tragfähig " Konzentrationslager ... Massenvergasungen / es gibt und gab keine als gültig anzusehenden Gesetze")
"Uber und ähnliches Funktioniert nur"
<<Uber will Geld verdienen so viel wie möglich, in den es gegen Provision ein Geschäft zwischen 2 Parteien vermittelt. Über ist ein Makler ein Management ein Vermittler, wie im Sport in der Kultur Film, Musik etc.
"( Kosten!) von sich weg auf andere abzuschieben"
<<Und Arbeit / ist das verwerflich, geschieht sowas nicht schon seit ewig, ist das wirklich was Neues?
Übrigens im Taxigewerbe ist das "Gang und gäbe" da mietet der Taxifahrer (Selbständig) das Taxi beim Unternehmer zum Festpreis und fährt auf eigenes Finanzielles Risiko (Einnahmen).
"wertvolles" und zu Unrecht bedrohtes / schützenswertes erhalten wird."
<<Freiheit der Berufswahl / Freiheit der Beschäftigung / Freiheit ein Gewerbe auszuüben/ Freiheit jedwede Person im eigenen Auto mitzunehmen inklusive Kostenausgleich?
" Nur Gesetze können einen bremsen, man selber nichtmehr ?"
<< Sind die jetzt sowas wie "unzurechnungsfähig", missachten die Menschliche und oder Gesellschaftliche Tabus?
Ja Gesetze Bremsen, jede sich bietende Entwicklung ohne Ansicht des Ergebnisses.
"Metapher"
Du meinst (?) es ist gleichzusetzen, mit dem vorsätzlichen verursachen eines Schades (Altöl) ?
Ich sehe solange bei Uber und ihren Fahrern keinen Schaden, solange sie sich an die gesetzlichen Normen halten, tun sie dies nicht darf ein Gericht sich ihrer mit aller härte annehmen.
 
@Candlebox: Wo ist denn dein Argument? Du hast eine Frage gestellt - ein Argument sieht anders aus....bin zwar kein Befürworter, aber auch kein Gegner von Uber: Es würde die Haftpflicht von dem Uberfahrer einspringen - die kosten aber in voller Höhe von dem Fahrer einklagen - für die eigenen Schäde des Fahres bestünde kein Einspruch. Was auch immer eine BG ist - du wärst bei deinem Freund im Auto als Mitfahrer bis zu der Höhe in seiner Police seiner Haftplficht mitversichert -- alles drüber hinaus wäre eine Sache für die Anwälte...
 
Uber stellt die Platform und kassiert dafür Gebühr, was ist daran illegal? Würde ich aussitzen, gerade als US Firma. Angreifbar und Strafbar machen sich doch nur die Fahrer und das hauptsächlich weil sie zu 99,9% keine Abgaben auf ihren Verdienst machen, also 0815 Schwarzarbeit.
 
@KralekM: kino.to hat auch nur die Plattform gestellt. Mache ich eine Plattform auf "schwarzarbeit24", muss ich auch damit rechnen, als Organisator bzw Initiator mitbelangt zu werden.
 
@Slurp: das wird nicht gehen. Denn schwarzarbeit24.de ist schon vergeben ;)
 
@Croft: wer redet von "de"? ^^
 
@Slurp: dann erkläre das mal am Beispiel MyHammer.de
 
@KralekM: Ueber hat seine Europazentrale in Amsterdam, da ist nichts mit aus sitzen. Wenn die weitermachen, müssen sie bluten (und das zu Recht!)
 
@KralekM: Die stellen nicht nur die Platform bereit, die Fahrer haben sogar ein Vertrag mit denen.
 
@klein-m:
Uber hat feste Fahrer aus ihrem Urgeschäft als auch freie private Hanswürstchen. Wenn jeder einen Arbeitsvertrag!!! hätte, dann könnte und müsste Uber auch die Steuerabgaben für diese entrichten. Können sie mangels Verträgen aber eben nicht! Die freien Fahrer haben bei der Anmeldung ihren Haken gemacht das sie für jede Vermittelte Fahrt X% abgeben mehr nicht, das ist nichts anderes als wenn eBay dir fürs erfolgreiche Verkaufen eine Provision einbehält.
 
@KralekM: Es ist eher ein Subunternehmer-Vertrag. Alles schlechte auf die Fahrer abwälzen und selbst nur Kohle scheffeln. Jeder Suppi ist Arbeitsrechtlich zwar Selbstständig und Steuerpflichtig ab einem bestimmten Betrag. Nur wird kaum einer bezahlen, die Steuern. Sehe schon eine Flut an Steuermahnbescheide, Kontenpfändungen, das volle Program, wie ruinierte Existenzen. Das Auto ist auch schnell mal gepfändet und da hat der Spuk eh ein Ende. Zu deinem "bei der Anmeldung ihren Haken gemacht !" Wieviel haken hast denn schon gesetzt ohne dem Text auch nur eines Blickes zu würdigen? All jene, die diesen Vertrag unterschreiben, ich habe ihne gelesen, haben es eh nicht besser verdient, Dummheit muss bestraft werden.
 
@KralekM: Demnach braucht man dann ja auch niemals einen Chef oder jmd mit Weisungsbefungnis belangen - Die ausführenden Unterstellten sind dann ja selber schuld, wenn sie das tun, was der Chef verlangt.....
 
Was hier von den üblichen Uber-Vertretern mal wieder für ein rechtlicher und unlogischer Stuss verbreitet wird, und das zum x-ten Mal, ist echt nicht mehr zum Lachen.

Natürlich könnt ihr Uber-Fanatiker euch PRIVAT von einarmigen Meth-Junkeis ohne Ahnung und Berechtigungen rumfahren lassen wie ihr das möchtet. Sobald es aber GEWERBLICH wird, sieht die Sache allein schon vom VERSICHERUNGSASPEKT so aus, dass ihr beten solltet nicht verkrüppelt zu werden, denn dann ist euer Leben im A*sch wie das von Lt. Dan aus Forest Gump...
 
Laut ihrer Facebook Seite machen sie munter weiter: https://www.facebook.com/UberDeutschland?fref=ts .... lol
 
@citrix no.4: Die Kommentare :D :D
Egal WIR machen weiter scheiß auf Gesetze. ....
 
@wertzuiop123: "wir finden, die Endverbraucher sollten entscheiden, ob wir weitermachen sollen oder nicht" ... öhm ja... wie naiv... wenn jetzt alle entscheiden "morden ist okay", ist das dann auch okay, oder wie ?!
 
@citrix no.4: Genau genommen schon, wenn sich "Alle" dafür entscheiden ist es doch schon beschlossen, dass Mord OK ist. Ähnlich dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter und kein Angeklagter."
 
@citrix no.4:
In einer wirklichen Demokratie entscheidet die Mehrheit was legal oder illegal ist.
Hast aber glück das wir hier so was mit unsere Minderheitsregierung nicht haben!
 
@KralekM: Das Problem ist ja, das andere "unseren Willen" bilden und wir eben nicht die Möglichkeit haben, in Volksentscheiden abzustimmen.
 
Gibt einen riesen Unterschied. Der Taxifahrer ist angemeldet, ausgebildet und hat eventuell den ein oder anderen Lehrgang hinter sich, hat eventuelle Lizensen gemacht und übt seinen Beruf bei der Fahrt aktiv aus. Der Uberfahrer ist dies in der Regel alles nicht und es kann jederman sein. Wer hier Vergleiche mit Fahrgemeinschaften macht, ist vollkommen fehl am Platze. Sicher gibt es schwarze Schafe die ihre Mitfahrer fast schon unfair ausnehmen und damit Geld machen wollen, aber selbst die müssen auch selbst von A nach B und damit ist das eine Nutzfahrgemeinschaft, bei der man die Reisekosten teilt. Auch mal eben die Oma von gegenüber mitnehmen ist da kein Vergleich, auch nicht wenn man von ihr 5€ verlangt. Uber ist quasi ein Taxiunternehmen, nur dass die Fahrer alle privatisiert sind. Und die Kohle scheffelt man, indem man die Geldtransaktionen übernimmt und sich da einen Teil abzweigt. Aus meiner Sicht ist uber ein Schwarzarbeitgeber.
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