Bundesnetzagentur schiebt Vectoring-Kontrolle der Telekom zu

Die Bundesnetzagentur hat die Verwaltung der Genehmigungslisten für den Aufbau von Knoten für das DSL-Vectoring in die Hände der Deutschen Telekom gelegt. Damit hofft man, den Ausbau der Infrastruktur schneller voranzubringen, berichtete das ... mehr... Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Bildquelle: ur.edu-connect.net Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Netzwerk, Kabel, Telekommunikation ur.edu-connect.net

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worst case
 
Typisch, man hätte aber auch Arbeitsplätze in der Behörde schaffen können, Zweckbefristet. So ist bestimmt nicht mehr gewährleistet, das es alles FairPlay abläuft. Ich sehe schon wohin das läuft ... !
 
"Eine gesonderte Verwaltung ist auch aufgrund der technischen Probleme beim Vectoring nötig. Denn hier ist es notwendig, dass ein Anbieter den kompletten Kabelverteiler unter seiner Kontrolle hat, um dann die Interferenzen zwischen den einzelnen Leitungen ausgleichen zu können. "...... Hört sich eher nach abhören. Naja auf jedenfall mach es die super Netzargentur sehr einfach. Wenn was schief geht können die einfach mit dem auf die Telekom zeigen. Aber schon mal ein Anfang das sie zugeben das sie es nicht können.
 
nuja..dsl/vdsl ist veraltete technik...die zB in den usa und japan mitlerweile nicht mehr existiert...
und hier in asien wo ich bin...is 50-100mbit selbst im kuhdorf standard.
deutschland is tiefstes entwicklungsland mitlerweile was it-technologie angeht..obwohl in deutschland internet am teuersten ist.

grade die telekom...zeigt das sie sich auf ihrem quasi monopol ausruht und ebend nix tut für ihr geld... bzw..das geld nur an die bundesregierung weiter reicht.
 
@anon_anonymous: Ja, die setzen lieber auf irgendwelche lebensverlängernde Technologie für die rückständige Kupferinfrastruktur anstatt endlich mal damit anzufangen richtiges Glasfaser zu verlegen. Dafür muss man in der Regel nichtmal großartig buddeln.
 
@kubatsch007: Der Telekom-Glasfaser Anschluss in Deutschland ist auch so ein Murks, denn da wird auch richtig gespart, denn die Adern werden als Ringe verlegt, wo man einfach mehre Kunden gleichzeitig auf einen Ring schaltet, wer weiß wie viele Kunden auf einen Ring geklemmt werden, mit dem man sich den Gigabit auf diesen Ring teilen muss.

Die sollen es gleich mal richtig machen und nicht wieder so eine Zwischenlösung produzieren.
 
@basti2k: Die Telekom und vor allem die Politik sollte da mal nach Schweden schauen. Die wissen wie man es richtig macht. Da gibts auch in der Pampa Gigabit. Aber dafür ist bei uns wohl die Lobby Telekommunikationsbranche zu stark und einige oder viele unserer Politiker nicht weitsichtig genug. Oder einfach zu inkompetent?
 
@basti2k: du hast ja anscheinend überhaupt keine ahnung, wie das netz aufgebaut ist....schau dir mal an, zu welchem zweck otn ringe gelegt und wie diese benutzt werden...und vorallem welche produkte über die otn ringe laufen....ftth =/ otn ringe =/ fttc...
und wieso zwischenlösung? im prinzip ist fttc das sinnigste, was die machen können und ist eine sinnvolle vorstufe zu ftth...schau dir mal den bericht von j.p. morgan zum thema ftth/fttc an...
 
@slashi: FTTH/FTTB entwickeln sich langsam in anderen Ländern zum Standard. Schau Dir die Aussagen des FTTC-Council an. http://goo.gl/wy0IPD
Deutschland hat sich sehr, sehr lange auf kassieren statt investieren beschränkt. Die Telekom hat regelmäßig Rekordgewinne eingefahren und jetzt ist der Zug abgefahren.
 
@slashi: Na ich kenne jemand der hat in Henningsdorf so einen FTTH-Anschluss der Telekom und wenn man die richtige Technik hat und den Rechner direkt auf den GF-Ring setzt (will die DTAG natürlich nicht) kann man den Traffic von ca 1.900 Anschlüssen gleichzeitig sehen.

Nehme ich jetzt die max. Bandbreite der Faser von 1Gbit und teile diese durch die gesehenen Nutzer, so erhalte ich die Bandbreite, die die DTAG einem auf diesem Segment garantiert (wenn jeder es komplett auslastet) und da kommt man auf ca. 500kbit/sec.

Das nächste, ist die Telekom verbuddelt einfach nur die Glasfasermuffen etc. besser wäre es wenn man dort einen Wartungsschacht setzt.
http://abload.de/img/2351407765618910-4334q0jxx.jpg
Dies macht natürlich die Wartung der ganzen Technik teuer, da man hier ja immer Tiefbaukosten hat.

z.B. hatte ich der Geschäftsführer von KD auch mal verplappert und gesagt, das sie Ihr Netz so bauen, das jedem Kunden 192kbit/sec garantiert werden.
 
@basti2k: ... mach dich mal über die verschiedenen aggregationsstufen und der unterscheidung core und zugangsnetz schlau.... im corenetz wird vollkommen anders moduliert als im zugangsnetz -- und somit die werte überhaupt nicht vergleichbar und zusammen rechenbar (soviel zu deiner rechnung).... 1gbit bandbreite im corenetz heisst nicht, dass man 1000x 1mbit liefern könnte... und zu kd: der hat sich nicht verplappert, sondern es ist und war noch nie ein geheimnis, dass kdb ringnetze legt, die im prinzip shared medien sind -- das macht die telekom aus vielen gründen aber nicht - (nicht alleine) aber unter anderem ein grund, warum sich die telekom damals von kdg im zuge der privatisierung getrennt hat (und nicht von anderen bereichen...) -- und auch henningsdorf ist nicht so angeschlossen, wie du behauptest - schau dir mal an, wie die technik aufgebaut wird (dazu gibt es hier und auf allen zweckverbänden für ftth genug material zu)
 
@Nunk-Junge: und nu schau mal, unter welchen voraussetzungen andere länder den ftth ausbau begonnen haben....ein neuausbau mit neuer technik ist immer wesentlich günstiger und einfacher als ein update mit neuer technik....und nicht unternehmen in deutschland haben sich lange auf kassieren statt investieren beschränkt, sondern unsere gewählten volksvertreter haben hier einfach komplett versagt -- den unternehmen würde ich die geringste schuld zuweisen - denn aus sicht eines unternehmens gab es doch in den letzten 20 jahren einfach KEIN anlass, die bestehende infrastruktur nur annähernd zu verbessern...wieso auch: die kunden haben gezahlt und die technik funktionierte....die bwl kann man lediglich verstehen, die vwl allerdings beeinflussen!
 
@anon_anonymous: zu schön wärs wenn Google einfach mal in Deutschland reinplatzen würde 1GBit/s Up/Down zu nem Unschlagbaren Preis und die Telekom ist Geschichte
 
@Wumps: Google würde das auch nur dort machen wo es lukrativ ist. Und dort wo es richtig lukrativ ist gehört der Telekom das Netz und würde die Telekom auch Google ausbremsen.
Im übrigen: Kein US-Dienstleister ins deutsche Netz. Dienstleister aus Überwachungsstaaten gehören hier verboten.
 
@LastFrontier: dann wirf mal die Telekom raus
 
@frust-bithuner: Warum die Telekom rauswerfen?
Telekom speichert nur die Verbindungszeiten deines Anschlusses, nicht aber was darüber tranferiert wird und das auch nur für 7 Tage.
Deswegen müssen Abmahner ja ganz schnell reagieren um ihre Verfügungen vor dem LG Köln durchzubekommen.
 
@Wumps: Dein Wort in Gottes Ohr. Das wäre wirklich traumhaft, ich würde mich bei Google sofort als Kunde melden.
Auch wenn ich das Glück habe FTTH mit 50 Mbit/s von NetAachen bzw. NetCologne beziehen zu können, der Upload ist grauenhaft, auch mit 100 Mbit/s. Da muss man schon eine große Firma sein oder sehr sehr viel Geld für sync DSL bezahlen.
 
@Jogibär: echt? 100 Mbit Sync sind teuer? http://www.sfdigital.de/produkte/
 
Mal ne ganz konkrete Frage.
Bei allen Berichten über Vectoring steht immer folgendes: "...es notwendig, dass ein Anbieter den kompletten Kabelverteiler unter seiner Kontrolle hat..."
Was heißt das für den Endkunden konkret?
Heißt das quasi sobald die Telekom oder ein anderer Provider meinen Kabelnetzverteiler auf Vectoring ausbaut müssen alle Kunden die über diesen Kabelnetzverteiler angeschlossen sind automatisch zur Telekom bzw. dem anderen Anbieter wechseln?
 
@darksun-85: Theoretisch
 
@darksun-85: Interessante Frage, ich habe dazu das hier gefunden: "Für Leitungen, die Mitbewerber bereits von der Telekom angemietet haben, ändert sich nichts. Die Konkurrenten können dort weiterhin VDSL-Anschlüsse betreiben und auch künftig weitere Leitungen für VDSL schalten lassen. Allerdings müssen Wettbewerber dort ab 2017 selbst Vectoring einsetzen und ein sogenanntes Bitstromprodukt, also etwa einen DSL-Zugang, anbieten, wenn die Telekom das von ihnen verlangt." Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/-a-893332.html
 
@darksun-85: Bisher war es so, dass jeder Provider eine gewisse Anzahl Ports bzw. Leitungen an einem DSLAM (Vermittlungsstelle/Verteiler) hatte und alle fröhlich vor sich rumgemurkst haben. Vectoring funktioniert allerdings nur dann, wenn man bei einem Störsignal auf einem benachbarten Kanal ein Gegenstörsignal sendet um die Störung aufzuheben. Darum muss die Kontrolle bei einem Provider liegen, der dann wie bisher die Leitungen weitervermietet.
 
@Themis: ja nur was heist die Kontrolle haben? Kann die Telekom die Leitung bereitstellen so dass ein Mitbewerber darüber den Internetanschluss stellt oder kann dann NUR noch die Telekom Verträge verkaufen.
Kann mir fast nicht vorstellen dass letzteres der Fall ist da dabei ja massiv in den Wettbewerb eingegriffen würde ohne dass die Kunden sich wehren könnten
 
@darksun-85: Nein. Verträge verkaufen kann jeder muss dann aber wie gehabt einen Port beim Verwalter des Verteilers anmieten. Ob das jetzt die Telekom oder ein anderer Anbieter ist spielt keine Rolle bzw. wird durch das im Artikel beschriebene Verfahren entschieden.
 
@Themis: Achso dann ist das ja alles halb so schlimm.... Soll ruhig die Telekom ausbauen, so lange ich mir noch aussuchen kann welchem Provider ich meine Kohle in den Allerwertesten schieben kann solls mir recht sein :D
 
@darksun-85: Vectoring ist leider keine reale Erhöhung der Bandbreite, sondern nur eine Verbesserung durch 'Mischung' der Daten vieler Benutzer. Dadurch stören sich die einzelnen Leitungen nicht mehr so sehr. Im schlimmsten Fall könnte es sogar eine Verschlechterung für die Kunden bedeuten (ist aber eher ein theoretischer Fall). Aber bei steigenden Nutzerzahlen und steigenden Datenvolumen ist Vectoring keine Lösung. Daher ist es ebenso wie reines DSL/VDSL eine veraltete Technologie. Langfristig geht kein Weg an Glasfaseranbindung vorbei.
 
Schlechteste Idee auf die Sie gekommen sind, die Telekom kann so gezielt andere Unternehmen aus dem Wettbewerb drängen.

Da die Telekom in die Liste reinsehen kann, so kann die Telekom auch immer den Fremdanbieter unterbieten ... und die Vertragsstrafen sind auch so, das man diese aus der Portokosten bezahlen kann. Was sind denn schon 1000€ für die Telekom pro KVZ ... 10.000€ Vertragsstrafe würden da mehr weh tun.
 
@basti2k: informieren hilft: schau dir mal den prozess im detail an, bevor du so ein mist plapperst...
 
@slashi: so wirds aber laufen, mit absicht die leitungen schlecht machen, kein einzelfall und dann beim wechsel zur telekom alles bestens.
 
@Odi waN: wie denn mit absicht leitungen schlecht machen? weisst du, wie der meldeprozess von statten geht? da ist nichts mit leitung schlecht machen oder ähnliches: die anbieter melden für jeden KVz ein Datum, bis zu dem, der KVz ausgebaut werden kann -- das niedrigste Datum gewinnt -- und die Vertragsstrafen sind empfindlich bei nichteinhaltung - was die anderen melden, wissen die anderen nicht....also versteh einfach nicht, wie man hier einen vorteil für sich gewinnen können soll...natürlich hat die telekom durch ihre finanziellen mittel ein vorteil gegenüber einem kleinen provinzanbieter -- aber die großen sind hier m.e. vollkommen auf augenhöhe!
 
Ich bin seit 10 Jahren Telekomkunde und bis jetzt lief alles bestens, die Hotline war immer freundlich & hilfsbereit, die Techniker waren immer sofort da etc.,dies hier aber ist nichtmehr lustig.Eine absichtliche Fortschrittszurückhaltung zur Gewinnmaximierung ist echt beschissen, aber das macht jede Firma.
 
Google kommt bestimmt demnächst nach Deutschland und lässt dann überall die Ballons in die Luft, die uns dann WLAN bringen. :D
 
gibt es eigentlich irgendwo eine liste zu diesem ganzen vectoring? sollte irgendwann mal jemand auf die idee kommen, bei uns da etwas zu tun, würde ich schon gerne frühzeitig zu dem anbieter wechseln. leider ist das ganze so undurchsichtig.
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