Microsoft: Erfolg beim Schutz von Daten im Ausland vor US-Behörden

Der Software-Konzern Microsoft konnte einen ersten kleinen Teilerfolg bei seinem Versuch erringen, Daten, die in Datenzentren im Ausland gespeichert sind, vor dem Zugriff von US-Behörden zu schützen. Vorerst hat ein US-Bezirksgericht die Sache ... mehr... Server, Datenzentrum, Hosting Bildquelle: SAP Server, Datenzentrum, Hosting Server, Datenzentrum, Hosting SAP

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Wie sähe denn eine Strafe im Schlimmsten Fall aus, wenn sich Microsoft auch dann weigern würde die Daten herauszugeben, wenn sie über alle gerichtlichen Instanzen verlieren würden?
 
@gutenmorgen1: Ich grübel grade über 4..5 FBI Beamte, in nem Flugzeug Richtung Dublin, mit Pfändungs / Beschlagnahmungssiegeln (oder wie immer man die in der USA nennt) im Gepäck .. *fg
 
@DerTigga: Und während die im Flieger sitzen, drückt jemand in Redmond auf "löschen".
 
@gutenmorgen1: Das wäre sicher auch okay, aber ein Hinweiß an die überregionale Presse, wann die Herren wo landen werden und wo genau sie meinen was zu wollen zu haben.. ? *fg Womöglich gäbe es einen neuen Weltrekord auf den 100m zurück zum Flugzeug ? Klar wird all das nicht passieren, aber was muss eigentlich passieren, das es als Weckruf für gewisse Us Behörden taugt ?
 
@gutenmorgen1: Im schlimmsten Fall kann es bis zu einer Beschlagnahme und Zerschlagung des Unternehmens gehen. Ist vielleicht nicht wahrscheinlich, aber durchaus möglich.
 
@Nunk-Junge: hehe... unternehmen wie Microsoft, AT&T, Verizon, Apple, Cisco und Co. zu zerschlagen wäre wie eine Bombe über dem weißen haus abzuwerfen...

Okay,... beim einen wäre der Stolz gebrochen,... beim anderen die wichtigsten Finanzmittel der Vereinigten staaten... => Arbeitslosigkeit, fehlende Steuereinnahmen... zu Deutsch ein GAU
 
@baeri: Wie hieß es bei Banken: "Too big to fail". Aber dass es auch anders geht sieht man an AT & T, die 1984 zerschlagen wurden.
 
@Nunk-Junge: In der Geschichte der USA wurden schon Einige Konzerne Zerschlagen weil sie dem Staate zu groß und gefährlich wurden. "Too big to fail" heißt im Prinzip nur, dass es Zerschlagung Kandidaten sind.
 
Good Guy Microsoft! Damit gewinnen sie sicherlich einige Pluspunkte auch bei den Nutzern
 
@bigspid: Aus reinem Altruismus machen die das sicher nicht, sondern weil sie einfach auch keine andere Wahl haben. Wenn sie das einfach hin nehmen sind amerikansiche Dienste in Europa und dem Rest der Welt über kurz oder lang erledigt.

Damit will ich Microsoft gar nicht schlecht machen, viele andere würden in dem Kampf sicher nicht so weit gehen. Die Gefahr, als "unpatriotisch" bezeichnet zu werden, steht quasi als Höchststrafe für US-Amerikaner, ja immer mit im Raum.
 
@Chiron84: Natürlich steckt da immer auch ein wenig mehr dahinter. Aber dennoch ist es lobenswert, da man dann auch weiß, dass nicht im Stillen klein bei gegeben wird und die Daten dennoch rausgerückt werden. Was mir so gefallen hat ist, dass MS sich auch nach dem rechtskräftigen Urteil einfach geweigert hat, die Daten rauszugeben :D
 
@bigspid: Das meine ich ja auch. Gut finde ich auch, dass die ganzen anderen Unternehmen zu dem Thema Stellungnahmen ans Gericht schicken.
 
@bigspid: Das hat nix mit Good Guy zu tun. Hier geht es knallhart um das Geld. Wenn die Entscheidung des Gerichtes so durchgewunken würde, würden die Cloudumsätze ausserhalb der USA noch weiter einbrechen.
 
@Doso: Natürlich geht's am Ende um Geld, das ist doch wohl der Grund, eine Firma zu gründen und zu betreiben. Aber sind denn die Motive, warum sich eine Firma für den Datenschutz ins Zeug legt, nicht eigentlich sekundär, wenn denn was vernünftiges dabei rauskommt?
 
Letztlich war das ein ganz bedeutender Akt, um Einkünfte - etwa im Bereich des Cloudcomputing - zu sichern. Seit der NSA-Affäre sind amerikanische Anbieter in ihrem Ansehen etwa auf das Niveau von chinesischen Anbietern bei Fragen der Datensicherheit gesunken. Für mich als Kunden stellt sich dann natürlich noch erstens die Frage, wo meine OneDrive-Daten liegen und zweitens, ob die NSA nicht auch irische Server fröhlich durchsuchen kann. Letztlich führt das bei mir deshalb dazu, dass sensible Daten einfach offline bleiben.
 
@elbosso: Ich habe sowieso nicht verstanden was die Leute auf einmal ihre Daten überall brauchen. Sind auf einmal alle im internationalen Geschäft tätig das sie ständig von überall auf ihre Daten zugreifen müssen?
 
@knirps: darum geht es nicht immer. daten in einer cloud sind für mich sicherer vor verlust. ich habe dort daten liegen, die ich wieder gebrauchen könnte.

auch für verschlüsselte backups ganz nützlich.

und wenn man mal schnell ein bild oder datei teilen will, ist so eine cloud natürlich mega nützlich.
 
@Mezo: Und welche Verschlüsselung hast du deine Daten anvertraut?
 
@knirps: duplicity (gnupg)

das backup beinhaltet öffentliche daten und nichts privates. meine connection ist viel zu schlecht um privat da groß backup anzulegen.
 
@Mezo: Für sone scherze hab ich Kleopatra in ner VM.
 
@knirps: sowas ist aber wieder mit geld zu zeitaufwand verbunden. ich habe bei meine telekom leitung 25gb speicher und wieso sollte ich diesen nicht nutzen? ist alles hobbymäßig und privat, da investiere ich nun nicht wirklich geld und zeit in eine backuplösung und bisher war diese lösung auch super und erfüllt ihren zweck zu 100%
 
@Mezo: öhm, Kleopatra ist ein grafisches Pendant zu duplicity.
 
@knirps: aber wozu dann extra ne vm?
 
@Mezo: Weil ich kein Linux als primäres OS einsetze und auf Windows leider keine brauchbare UI existiert.
 
Gut das wenigstens einer den Arsch in der Hose hat gegen diesen Überwachungswahn vorzugehen.
Ich wünsche ihnen das sie gewinnen und dafür dürfen sie auch gerne hinterher was dran verdienen.
 
@cathal: Naja, man sollte sich bewusst sein, dass es nur ein Schachzug ihrer Umsätze zuliebe ist. Ich bin ein "Freund" von MS, aber dieser Zug hat nichts mit Arsch in der Hose zu tun.
Gut finde ich es aber auch.
 
Das beruhigendste für mich bei dieser Nachricht: Angeblich funktioniert das Rechts- und Politiksystem in den USA noch und ist nicht von der Lobby unterlaufen. FBI möchte zugreifen, äätsch, geht nicht. Server nicht in den USA. Nicht alle beugen sich. Gut so!
 
Beschwichtigen, beschwichtigen, beschwichtigen. Microsoft war schon immer gross mit der NSA dabei. Schon seit die Hintertüre (NSA-Key) in Win 95, 98, NT und Beta von Win2000 an 1999 entdeckt und bekannt gemacht wurde. Ich denke das sich das nicht! grundlegend für Microsoft ändern wird. Software as a Service - alles in die Cloud - Microsoft Azure. Besser und bequemer gelangt man doch an keine wichtigen Firmendaten, liegt doch alles offen auf den Servern. Denen glaub ich nichts mehr. Alles nur Show - Beschwichtigen.
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