Musik: Streaming schickt Downloads schon bald in die Nische

Der Musikvertrieb von Downloads hat erst vor vergleichsweise kurzer Zeit begonnen, den Verkauf über die klassischen physischen Tonträger abzulösen. Doch dieser Vertriebskanal wird sich wohl schon bald wieder zu einer eigenen Nische entwickeln. mehr... Musik, Schallplatte, Vinyl Bildquelle: Fabio Sola Penna / Flickr Musik, Schallplatte, Vinyl Musik, Schallplatte, Vinyl Fabio Sola Penna / Flickr

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streaming kostet am handy nur akku und datenvolumen (welches bekanntlich teuer und zu niedrig ist), ich bleib bei 320kbit mp3s
 
@freakedenough: CBR, was für ein Müll. LAME 3.99.5 -V0! :)
 
@klein-m:
Hier haben die ghanzen CBR-Minus-Profis mal zum Lesen...

http://www.koepenick.net/mp3.htm
oder
http://forum.audiograbber.de/index.php?topic=1439.0
 
@freakedenough: Und deine 320kbit lädst du natürlich auch über das Mobilfunknetz runter?
Bei Spotify kannst du übers Wlan deine Lieder bequem syncen und kannst sie dann "offline" hören. und das auch in 320 kbit!
 
@FatEric: Und das ist dann kein Download? o.O
 
@Mitsch79: Bei gewissen Verträgen wird dir das aber nicht angerechnet oder? Ich hab aktuell immer noch lieber die Musik lokal - Ausgabe per AUX im Auto meist - aber vlt kann mich Streaming ja mal überzeugen. (In Österreich gibts das, was ich weiß, nur beim Anbieter drei aktuell)
 
@wertzuiop123: Wobei wir da wieder beim Thema Netzneutralität wären, aber das führt dann wieder zu weit. Ich nutze auch ganz gerne TuneIn um Radio zu hören, wenn ich am Rechner arbeite, aber meine 3GB Datenvolumen sind dann nach einer Woche aufgebraucht und die verlängerten 3GB nach noch einer Woche. Bleiben dann 2 laaaaange Wochen voller Timeouts mit GPRS... fehlt eigenlich nur noch, dass das Phone dann *blliiiieepppdüüüüüdddtzzzzttttkrrrttbliiieeep* macht... good old 56K-Modem lässt grüßen.
 
@FatEric: nein, die lad ich stationär herunter und schiebs dann aufs handy. generell halt ich von cloud, streaming und app stores wenig: geht der hersteller baden oder will die app/mp3 nicht mehr anbieten hab ich in 5 jahren keine chance mehr sie zu bekommen. meine uralt-mp3s von 2000 hab ich immer noch, die 16bit programme auch.
 
@freakedenough: Und wenn dir deine Festplatte abraucht? Ich hoffe du bunkerst dein Geld zuhause, weil wenn die Bank pleite geht... Manchmal denken Menschen echt noch in alten strukturen.
Geht ein Streaminganbieter pleite, wechsle ich zum nächsten fürs gleiche Geld. Da gibts wohl dann auch die selben Songs... Ich sage ja nicht, dass deine Methode blöd ist oder so, nur finde ich es komisch, wie die Leute immer gegen Streaming wettern. ICH finde das für mich gut und dann kann man mir das ja auch lassen :)
 
@freakedenough: Man sieht, dass du dich damit nicht richtig auseinandergesetzt hast: Die meisten Streaming-Dienste haben auch einen offline-Modus, wo man sich die Playlists in hoher Qualität aufs Handy laden kann. Da brauchst du dann keine Daten mehr wenn du die Lieder anhören willst.
 
Und leiden wird der Künstler ... An Cd und Download Verkäufen konnte der Musiker noch ganz gut dran verdienen. Von den lächerlichen Tantiemen-Ausschüttungen der Streaming-Grütze kann sich der Künstler nicht mal mehr eine Pizza leisten ... Worauf das hinauslaufen wird, sieht man ja schon. Viele kleinere aber auch größere Labels und auch schon diverse namenhafte Musiker verweigern schon ihre Freigabe für die Streaming-Dienste.
 
@karacho: Ich höre über Spotify, dort gibt es weder Rammstein, noch DTH oder Die Ärzte. Sicher fehlen noch einige weitere. Es ist ihr gutes Recht, das zu verweigern. Aber aus User-Sicht ist der Dienst schon klasse ;-) Ich kann aber auf der anderen Seite jeden Künstler verstehen, der das nicht mitmacht.
 
@karacho: Ich habe früher nur ganz wenige CDs gekauft. Wenn überhaupt irgendwelche Sampler auf denen halt die 40 besten Hits der letzten Monate drauf waren. Da habe ich aber Geld für Songs rausgeworfen, die ich gar nicht mag und von den ca 17€ die diese Sampler kosten, bekommt der künstler auch fast nichts.
Jetzt zahle ich 120€ im Jahr wovon prozentual auch noch deutlich mehr beim künstler ankkommt. Wo ist das jetzt bitte ein Problem?
 
@FatEric: "Jetzt zahle ich 120€ im Jahr wovon prozentual auch noch deutlich mehr beim künstler ankkommt." Ich hab ja kein Problem mir anderer Meinung. aber bei so einem Satz schwillt mir echt der Kam an. Beim Künstler kommt bei Streaming gar nichts an, das ist nachgewiesen: "1 Million mal gespielt, 16,89 Dollar verdient". Wenn stattdessen der Song 1. Million mal gekauft würde per Download, hätte er min. 130.000 Euro verdient. Soviel dazu, das beim Künstler beim Streaming Geld ankommt ...
 
@karacho: ach Gott... bitte realistisch bleiben! siehe dazu bitte http://de.wikipedia.org/wiki/Spotify
Ich stimme dir ja zu, dass wenn ich mir ein Album über Spotify nur EINMAL anhöre dass der künstler weniger bekommt, als wenn ich das Album gekauft hätte, aber wenn ich mir das Album nur einmal anhöre, dann ists scheiße und ich ärgere mich, 17€ für ein Album ausgegeben zu haben.
Auszug aus Wiki
"Verkauft ein Künstler ein Album mit 13 Liedern auf CD, bleiben ihm im besten Fall rund 3 Euro. Wird es gestreamt, sind es rund 0,02 Euro. Das Album müsse also rund 145 mal gestreamt werden, damit der Künstler auf einen ähnlichen Ertrag kommt."
Meine Lieblingsalben habe ich sicher öfter als 145 mal gehört! Im schnitt ist das aber natürlich weniger, aber nicht so viel weniger, als das ein Künstler deswegen verarmt. Der Grund, warum sich Spotify trotzdem lohnt, ist, dass Leute überhaupt Geld legal ausgeben und weniger illegal das zeug beziehen.
Edit: und dein Beispiel mit 16,90€ und 130000€ ist halt auch total falsch!
 
@FatEric: Bei welchem Künstler kommt das Geld denn an? Bei denen die du hörst oder bei denen die den besten Deal mit ihrer Plattenfirma haben?

Ich kauf mir im Jahr 2-3 CDs, stets direkt beim Konzert. Da kommt das Geld dann da an wo es hinsoll: Bei dem Künstler den ich gerne höre.

Streaming ist für mich völlig uninteressant weil ich den Kram der im Radio läuft auch im Radio hören kann und wenn dann mal was dabei sein sollte was gut ist kann ich besser 1,29€ bei iTunes ausgeben als 120€ im Jahr für nüscht.
 
@karacho: Ich kenne einige Künstler und die bestätigen einheitlich, dass CDs, Downloads und Radio-Gebühren ihnen nichts bringen. GEMA-Mitgliedschaft kostet für kleine Künstler oft mehr als sie einbringt. Einzig Konzerte bringen etwas, aber selbst da werden kleine Künstler nicht reich.
 
@Nunk-Junge: Das ja "schön", nur Streaming bringt den Künstlern noch weniger.
 
@karacho: Gut. Das beschleunigt deren Untergang doch nur.
 
Die Meldung halte ich eher für ein Gerücht, denn als real absehbares Szenario. Wenn ich sehe, was die Mobilfunker ihren Kunden an Datenvolumen anbieten, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Streamingnutzer wirklich mehr werden. Simyo ist derzeit der einzige Anbieter mit einem halbwegs vernüftigen Volumentarif 6GB für 25€ (15€ 3GB + 9€ bei Optionsverlängerung). Alle anderen werben mit gigantischen 300,500,750MB HighSpeed-Volumen... Ehrlich, wenn ich wirklich Mobile-Services pushen und anbieten will, dann sind diese Volumina ein schlechter Scherz.
 
@Mitsch79: Naja... ich sage es mal so, fahr mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Jemanden der aus dem Fenster schaut oder ein Buch liest (WTF? Was ist ein Buch? :D) wird da eher die Ausnahme sein. ;) Soviel dann zum Thema Volumen und Kosten.
 
@Lastwebpage: Naja, ich höre den ganzen Tag Musik, das sind ca. 8h pro Arbeitstag. Wenn ich nun 128kbit/s als Minimum nehme, komme ich auf: 128kbit/s = 0,015625MB/s. Das ergibt bei 3GB Datenvolumen 196608s bzw. knapp 55h Musikgenuß. Das heißt nach 7 Tagen ist Ruhe im Karton. Klar, wenn ich das am Tag nur beim Pendeln nutzen würde, käme man zurecht und wenn man auch sonst das Volumen nicht antastet. Aber bei den üblichen Volumina von rund 500MB schrumpft der Spass auf knapp 9h zusammen. Da ist selbst beim Pendeln nach spätestens 2 Wochen Ruhe angesagt.
 
@Mitsch79: Ich bezog mich dabei nicht auf während des Pendelns Musik hören bzw. überhaupt auf einem Smartphone Musik als Stream hören ;), sondern eher auf das allgemeine Nutzerverhalten vieler Leute von Smartphones, da scheint mir bei vielen eine Volumenbegrenzung bzw. Kosten, ziemlich egal zu sein.
 
Ich hab mich grade erst für den "Rückschritt" entschieden zukünftig wieder auf lokale Dateien zu setzen und nicht mehr Google Music zum streamen zu verwenden. Dafür hat das Mobilfunknetz hier einfach noch zu viele Lücken. Außerdem schone ich so mein Datenvolumen.
 
Das Musikload nicht mehr ist, ist das Resultat aus einem Denkfehler im Geschäftsmodell. Zu einem Geschäft gehören immer 2, einer der gerne kaufen würde und einer der zu blöd ist den vorhandenen Bedarf zu decken. Da kann man nur gratulieren.
HDtracks.com und andere boomen in USA und verticken Musik in echter Qualität. Musicload wäre toll gewesen wenn ich mit Monopolygeld hätte zahlen können, da hätte beide Seiten etwas identisches gehabt. Ich sowas ähnliches wie Musik und die sowas ähnliches wie Geld.
Aber man musste nichts anderes erwarten, der abgeschottete Markt dank GEMA zwingt nun wirklich keinen Anbieter sich einem echten Wettbewerb zu stellen.
 
@aliasname: bester Beitrag zu Musicload!
 
Wo sind Simfy und Deezer "bestehende Größen"? Und Beats Music IST schon released, benutzt ein Kumpel von mir.

Zum Thema Download und Streaming, ich nutze effektiv beides, auf der Arbeit streame ich mit Zune meine Xbox Music Pass Musik und zuhause und aufm Handy habe ich sie runtergeladen. Das alles für nur 10€ im Monat, finde ich fair :)
 
Hmm - einfach "wie früher" (Web-)Radio mitschneiden.
Da gibt es genug ordentliche Programme für (ohne jetzt Werbung machen zu wollen). Musikwunsch formulieren und warten bis es irgendwo gespielt wird. Hat den Nachteil, dass man am Anfang recht viel aussortieren darf oder man eben warten muss.

Das aussortieren wird mit der Zeit aber viel weniger und die vernünftigen Programme merken von allein, was schon auf der Platte liegt. Vorteil: Man hat das Musikstück als File (der Streaminganbieter kann jederzeit seinen Dienst einstellen), verbraucht seinen Handyakku nicht fürs Streamen und es fallen für den Erwerb der "Aufnahmesoftware" ggf. nur einmalig Kosten an. Entsprechend der Rechtsprechung ist das Aufnehmen/Mitschneiden für den privaten Gebrauch von (Web-)Radio auch im Mp3-Zeitalter noch immer legal.

Wobei ich an sich auch nichts gegen die Streaming-Anbieter einzuwenden habe. Ich weis nur persönlich wenig damit anzufangen. Wenig Verständnis habe ich hingegen für solche Leute, die in der heutigen Zeit noch Musik 'Raubmordkopieren' müssen/wollen, da es genug legale Alternativen gibt.
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