China: Microsoft-Chef will Kartellverfahren wohl persönlich abwenden

Microsofts Konzernchef Satya Nadella wird Ende September wohl persönlich nach China fahren. Offiziell gibt es derzeit noch keine Angaben zu den Hintergründen des Besuchs, doch das Ziel könnte darin bestehen, ein kartellrechtliches Verfahren ... mehr... Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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"[B]eim Office-Paket verschiedene Anforderungen des Wettbewerbsrechts nicht zu erfüllen. So sei keine ausreichende Kompatibilität mit Produkten anderer Anwender vorhanden".

Wäre absolut zu begrüßen, wenn Microsoft Office dahingehend mal einen Schritt vorwärts machen würde. Auch zwischen den verschiedenen Versionen von Microsoft Office mangelt es an Kompatibilität. Darauf sollte die EU in Zukunft auch ein schärferes Auge legen, es kann nicht sein, dass hier Milliarden an Steuergeldern für sinnlose Ausgaben mangelhafter Systeme versickern.
 
@klarso: Was soll MS denn machen? Die Spezifikation von OpenXML ist bereits offen, Office unterstützt auch komplett den OpenDocument-Standard. Der nächste Schritt wäre dann, wenn OpenOffice / LibreOffice von MS weiter entwickelt wird?
 
@Lex23: Zumindest wenn sie in China weiterhin Produkte verkaufen wollen, müssen sie an der Kompatibilität ihres verkorksten Formats was machen. Jeder der mal ein Blick in die Spezifikation gesehen hat, wird mir da neben der Wettbewerbsaufsicht auch Recht geben.
 
@klarso: Ich glaube nicht Tim ;-) Die Spezifikation ist standardisiert, damit ist das Ding durch. Wer höchste Kompatibilität zu den freien Office-Produkten haben will, soll OpenDocument verwenden. Und wenn das nicht reicht, dann liegt es wohl nicht an MS, sondern wohl eher am OpenDocument-Standard oder daran, dass sich die verschiedenen Systeme wohl doch nicht so ganz an dessen Implementierung halten. Ich sehe keinen Grund, warum sich da jetzt nur MS bewegen sollte.

Übrigens: Microsoft verkauft in China gar nicht mal so viel. Das meiste an Lizenzen wird in diesem Land "geklauft".
 
@klarso: DU hast also einen Blick in die Spezifikationen von Microsofts Office Formaten geworfen und konntest damit was anfangen? Und du kannst beurteilen, dass Microsofts "Format" (welches?) verkorkst ist? Woran machst du das fest?
 
@der_ingo: Ich rate mal: daran, dass es von Microsoft ist.
 
@der_ingo: Dafür sind Spezifikationen da, sollte man wissen :)
 
@klarso: ja, ich bezweifelte eher, dass du einen Blick reingeworfen hast. Geschweige denn, dass du es verstehen würdest.
 
@der_ingo: Ja schön für dich, kannst gerne denken was du willst.
 
@Lex23:

"Office unterstützt auch komplett den OpenDocument-Standard"

Halte ich für ein Gerücht, und ich denke, genau darum geht es.

Das die Konkurrenz den "MS-Standard" nicht komplett unterstützt, steht auf einem anderem Blatt.
 
@OttONormalUser: Was vom OpenDocument-Standard wird denn nicht unterstützt?
 
@crmsnrzl: KA was da genau nicht unterstützt wird, jedenfalls funktionieren meine ods (Tabellen) - Dokumente nicht mit Excel, ja Excel zerschießt sie mir sogar.

Unlesbarer Inhalt wurde gefunden, und Excel will reparieren, und danach ist die Datei futsch wenn man keine Sicherung gemacht hat.
 
@OttONormalUser: 1. Welche Excel-Version benutzt du?
2. Du kannst aber in Excel eine .ods erstellen und die anschließen auch wieder öffnen, ohne dass es zerschossen wird?
 
@crmsnrzl:
1. Excel 2010
2.Ja

Das Problem tritt scheinbar immer auf, wenn man Formeln mit Datum und oder Uhrzeit hat, denn 0815 Tabellen funktionieren.
 
@OttONormalUser: Da besteht aber auch die Möglichkeit das deine Libre Office oder Open Office den Standard nicht sauber implementiert hat.
 
@wori: Jepp, kann ich nicht abstreiten ;)

Aber auch ohne Standard kann MS-Excel nicht gescheit mit Uhrzeiten und Datumsformeln umgehen ;)
 
@crmsnrzl: Hmm, irgendwas stimmt nicht, Excel öffnet jede ods mit einem Fehler, und importiert keine Formeln, nicht mal A1+A2, diese werden durch das Ergebnis ersetzt. ??

Eine ods, die mit Excel selbst erstellt wurde funktioniert aber in Excel und auch in LO.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="true"?>

-<recoveryLog xmlns="http://schemas.openxmlformats.org/spreadsheetml/2006/main">

<logFileName>error060160_01.xml</logFileName>
 
@OttONormalUser: Ich werde das mal austesten, sobald ich zuhause bin.
Ich bin mir aber recht sicher, dass das Problem nicht normal ist. Soll heißen, MS Office kann normalerweise .ods-Dateien mit Formeln öffnen ohne zu krepieren.
 
@OttONormalUser: Also hab es inzwischen ausprobiert. Mit OpenOffice 4.0 / OxygenOffice 3.irgendwas erstellt und mit MS Office 2010 und 2013 geöffnet. Ein paar einfache Formeln inklusive A1+A2 hab ich ausprobiert und es ging. Auch die Formeln funktionierten anschließend noch.

Da ich auch nicht glaube, dass es ein grundsätzliches Problem seitens LibreOffice ist, würde ich erstmal davon ausgehen, dass entweder die MS Office oder die LibreOffice Installation irgendwie "defekt" ist.
Vielleicht irgendwas "verkonfiguriert" oder richtig irgendwas an den Programmdateien verhunzt ist.
 
@crmsnrzl: Ok, danke für die Mühe.

Ich hab den Verdacht, dass es daran liegt, dass LO als portable Version läuft, an einem anderem Rechner wo beides richtig installiert ist tritt der Fehler auch nicht auf.

Sollte aber eigentlich auch bei einer portablen nicht passieren.
 
@Lex23: Der "Open"XML-Standard umfasst 6000 Seiten gegenüber 700 bei ODF. Microsoft missachtet in OpenXML diverse Empfehlungen des W3C. OpenXML ist bestenfalls ein Alibi-Produkt eines offenen Standards, der so kompliziert ist, dass Microsoft selbst erst seit Office 2013 vollständig unterstützt. Zehn Jahre, nachdem das Format 2002 erstmals eingeführt wurde.
 
@Friedrich Nietzsche: OpenXML beherrscht dann vermutlich ein paar Funktionen mehr. Und wenn Microsoft seinen eigenen Standard für ein Dokumentenformat definiert, was interessieren dafür W3C Empfehlungen?
 
@klarso: Wo mangelt es denn zwischen den Versionen von Office an Kompatibilität? Das trifft vielleicht zu, wenn man ein Office 95-Dokument mit einem Office 2013 öffnen will und selbst da würde ich davon ausgehen, dass es genauso problemlos funktioniert, wie bei den neueren Versionen
 
@HeadCrash: lol öffne mal ein Dokument in Office 2013 und Office 2007. Dabei wird schon das Layout verzogen. Aber hey ich rede ja hier mit MS Fanboys. Da kann ja nicht sein, was nicht sein darf bzw. das Fanbild zerstört.
 
@klarso: Hmm. wäre mir noch nie aufgefallen. aber das kann ich ja gleich mal testen. Ne VM mit Office 2007 ist ja schnell hochgezogen.
 
@HeadCrash: Also ich bearbeite diverse Dokumente abwechselnd in Office (meist Excel) 2003 (alte Firmenkiste), 2010 (neuere Firmenkiste) und 2013 (meine eigene Kiste mit Windows 8.1), ab und zu sogar vom Windows Phone aus. Meiner eigenen Erfahrung nach ist klarsos Behauptung nicht haltbar, zumindest habe ich es bis jetzt noch nicht hinbekommen, da irgendwelche Probleme zu kriegen. ;)

Aber wirste ja selbst merken.
 
@DON666: Er hat MS Office mit seinen Linux/Android Progs/Apps verwechselt. ;) Er wollte mir auch ernsthaft die Sinnhaftigkeit meines Office auf dem SP2 für mein Unternehmen absprechen, und kam mir Stattdessen mit Kingsoft Office und Nexus 7. Später dann sogar noch mit einer remote SAP APP, ohne auch nur an die Infrastruktur dafür zu denken.
 
@daaaani: Na gut, da braucht man wohl wirklich nicht lange drüber nachzudenken... :)
 
Das ist natürlich geschickt von den Chinesen: Sich irgendwelche Produkte raussuchen, die schon seit zig Jahren weltweit in dieser Form genutzt werden, und dann unter Strafandrohung verlangen, dass daran alles Mögliche komplett umgestrickt wird. Im Prinzip kann Microsoft da nur verlieren. Entweder verzichten sie auf den Chinamarkt (unmöglich), oder sie bringen spezielle Chinaeditionen raus, oder zahlen eine fette Strafe (was wahrscheinlich der eigentliche Grund ist; die wollen schlicht und ergreifend was von Microsofts Kohle abhaben, leichter lässt sich ja kaum Geld "verdienen").

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
 
@DON666: Es ist die gleiche Nummer, die die chinesichen Behörden mit den deutschen Autohersteller und der Zulieferindustrie betreiben.
Nun ja ein schwieriger Markt.
 
@wori: Klar, die nutzen es eiskalt aus, dass da so viele potentielle Kunden rumlaufen. Da kann man schon mal in Versuchung geraten, den Rest der Welt ein wenig - sagen wir mal - unter Druck zu setzen. Langfristig wollen die sicherlich gerne den Platz einnehmen, den (noch) die USA innehat, und da sind halt Ellenbogen gefragt.
 
@DON666: Die Position Chinas diesbezüglich ist nicht annähernd so stark.
Der Umsatz Microsofts in China ist geringer als der in den Niederlanden. Und das obwohl auf einen Niederländer fast 100 Chinese kommen.
Zum einen ist der "Erlös pro Rechner" für MS in China viel geringer, zum anderen ist der Anteil der potenziellen Kunden in China, der zu echten Kunden wird ebenfalls wesentlich geringer.
2011 sagte Ballmer, dass die Verkaufszahlen in China sich etwa mit den der USA decken, allerdings der Umsatz in China nur einen Bruchteil der USA beträgt.

Natürlich geht es hier trotzdem um einen wachsenden Markt, den sich MS nicht freiwillig durch die Lappen gehen lassen will.
 
Dann soll China halt sein eigens Ding machen. Wo liegt das Problem?
Niemand zwingt die Volksrepublik auf ausländische Produkte zu setzen.
Wie wäre es mal westliche Produktionen aus China abzuziehen? Teurer werden die Produkte deswegen auch nicht - nur die Gewinne werden etwas niedriger.
Selber schuld wer sich da auf China einlässt und dann von denen verschei$$ert wird.
 
Ist jetzt nichts gegen Nadella, er ist mir sehr sympathisch, dass der Firmenchef vor Ort ist, ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Aber, ich gehe mal davon aus, dass alle 3 Dolmetscher benötigen, vielleicht hat Gates selber ja Zeit oder man kann irgendwie Ballmer reaktivieren.
 
Das ist Chinas gutes Recht und auch konsequent Windows als OS für Behörden in Frage zu stellen. Als geschlossener Code ist das in Zeiten von NSA-Offenbarungen sowieso riskant und schließlich verbannen die VSA ja auch Huawei aus ihren Administrativen. Insofern ein richtiges Vorgehen ohne wenn und aber.
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