Vorserien des bisher dünnsten MacBooks sollen derzeit anlaufen

Nachdem die Freunde von Apples Notebook-Linien in diesem Jahr nicht gerade mit großen Neuigkeiten bei der Stange gehalten wurden, deutet sich langsam aber sicher eine Änderung der Situation an. Ein noch dünneres Modell soll in die konkrete ... mehr... Macbook Air, Apple MacBook Air 2013, MacBook Air 2013 Bildquelle: Apple Macbook Air, Apple MacBook Air 2013, MacBook Air 2013 Macbook Air, Apple MacBook Air 2013, MacBook Air 2013 Apple

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Man kann die tollen flachen Geräte heute schon nicht mehr ordentlich reparieren, weil alles geklebt und fest aufgelötet ist um möglichst flach und trotzdem noch halbwegs stabil zu sein.

Ich glaube nicht, dass ich über tausend Euro für ein Gerät wie das MacBook Air ausgeben würde, was ich nach schlappen zwei Jahren bei einem Defekt nur noch wegwerfen oder in einer Spezialwerkstatt mit Originalteilen für mehr Geld als das Gerät noch wert ist reparieren lassen könnte. In dem Fall nützt mir ein superdünnes Notebook mit Retinadisplay nämlich nichts.

Meinem Business-Notebook vom Ende der 90er Jahre habe ich vor kurzem einen neuen Lüfter spendiert. Solange man beim Auseinanderbauen vorsichtig ist, lässt sich das ohne Originalzubehör (selbst der Lüfter war kein Hersteller-Ersatzteil) wieder funktionsfähig zusammenbauen. Keine beim Öffnen automatisch beschädigten Klebefolien/-schichten, die man mit speziellem Klebematerial ersetzen müsste, kein Bauteil, das man nicht einzeln wechseln könnte. Kein aufgelöteter Speicher bei einem Speicherdefekt, kein aufgelöteter Prozessor bei einem Prozessordefekt.

Ich weiss auch nicht wozu ich ein noch flacheres Notebook brauchen sollte. In die Hosentasche passt das aufgrund der Displaydiagonale und der Tastaturfläche ohnehin nicht, egal wie flach man es baut und in einen Rucksack oder einen Aktenkoffer passen selbst Notebooks mit 3cm Dicke. Heutige Notebooks werden immer instabiler je flacher man sie baut und wenn sie ausserhalb der Garantiezeit kaputtgehen, kann man sie fast nur noch wegwerfen und neukaufen, weil alles andere nicht ökonomisch vertretbar wäre.

Solche Geräte kann ich daher nicht gebrauchen. Die Marketingfritzen sollten sich mal ein neues Qualitätskriterium als "flach" ausdenken, denn dieses Qualitätskriterium ist schon lange keines mehr, sondern steht heute der Qualität sogar im Wege.
 
@nOOwin: Wenn du ein Notebook mit einem Defekt (egal welcher Art) repariert bekommst, fällst du wohl in die Kategorie Glückspilz. Prozessoren in Notebooks sind heute fast durch die Bank aufgelötet, Arbeitsspeicher z.T ebenfalls. Reparierbare Notebooks waren eigentlich immer schon die Ausnahme.
 
@gutenmorgen1: In vielen Business Laptops sind die CPUs gesockelt. Besonders bei Dell ist das aufgrund der vielen Konfigurationsmöglichkeiten üblich. Bei Lenovo und HP glaube ich ebenfalls.
Ich repariere des öfteren Laptops auf der Arbeit (dekte Tasturen, Displays, RAM, DVD Laufwerk, Lüfter, Kühlungsprobleme etc.) Manche Defekte bekommt man zwar nicht ohne rentablen Aufwand repariert, aber oft kann man das Gerät dann wieder problemlos rausgeben. Alleine ein fest eingebauter Akku veschärft die Problematik bereits enorm.
 
@gutenmorgen1: Prozessoren und Speicher sind deshalb häufig aufgelötet und Akkus deshalb oft fest eingebaut, weil die Geräte im Gegesatz zu vielen ihrer Benutzer besonders "dünn" sein sollen, aus welchem Grund das auch immer notwendig sein soll, denn es ist mir, wie gesagt, selbst bei einem 13-Zoll-Gerät ziemlich egal, ob das 1cm oder 3cm dick ist. Beides passt problemlos in Rucksack und Aktenkoffer und in die Hosentasche/Jackentasche passt es nicht einmal, wenn es nur 5mm dick wäre, weil eben das Display und die Tastatur zu gross sind.

Ich verwende nur Business-Notebooks und bei denen ist, wie orioon schon erwähnte, Prozessor und Speicher einfach wechselbar, weil die vom Hersteller einfach in viel zu vielen Konfigurationen angeboten werden, als das man da mit einer einzigen fest aufgelöteter Speichermenge und einem einzigen Prozessortyp auskäme. Lediglich einige meiner Business-Tablet-Convertibles (darunter mein erstes aus dem Jahre 2005) haben als kleine Subnotebooks einen fest aufgelöteten Speicher (den man allerdings erweitern kann, indem man ein weiteres Speichermodul in einen zusätzlich vorhandenen Speichersockel einsteckt) und ebenso einen fest aufgelöteten Prozessor. Aber selbst bei denen ist das Gehäuse noch hoch genug und zudem nur verschraubt, so dass man notfalls einen Standardlüfter "von der Stange" dort einbauen kann und auch das Mainboard gewechselt bekommt ohne dazu spezielle Klebefolien oder sonstige Klebestellen mit dem passenden Klebematerial erneuern zu müssen, wie es für heutige Geräte nach dem Öffnen oft zwingend nötig ist.

Ich repariere meine gesamte technische Ausrüstung selber, da ich mich ungern auf andere Leute verlasse und z.B. bei mehrtägigen Klettertouren in den Bergen selbst von einem funktionierenden Notebook (welches mir das Wettersatellitenbild vom Satelliten holt, damit ich die Wetterlage einschätzen kann) mein Leben abhängen kann. Von meiner Heizung im Haus über Kraftfahrzeuge bis hin zu Computertechnik, Meßtechnik und medizinischen Geräten habe ich bisher noch alles ohne fremde Hilfe wieder hinbekommen. Dinge von denen im Extremfall mein Leben abhängt setze ich nie ein, bevor ich sie nicht selber einmal komplett in ihre Einzelteile zerlegt und wieder zusammengebaut habe und damit überprüft habe, ob sie gut konstruiert sind und ob ich sie im Notfall selber reparieren kann. Denn eine Herstellergarantie (die ich durch das Auseinanderbauen für gewöhnlich verliere) nützt mir garnichts, wenn ich wegen eines nicht mehr funktionierenden Notebooks in den Bergen unerwartet in eine Schlechtwetterfront gerate und Orientierungslos im Schneesturm erfriere oder abstürze.

Auch auf ein Auto verlasse ich mich erst dann wirklich, wenn ich zumindest Bremsanlage und Fahrwerk mal komplett zerlegt und wieder zusammengebaut und das Fahrwerk danach eigenhändig neu vermessen und eingestellt habe. Ich fahre allerdings ohnehin nicht gerne mit dem Auto, da es in meinem Bekanntenkreis schon Tote und Verletzte durch andere Autofahrer gab, die offenbar in der Schule in Physik und auch im Fahrunterricht gepennt hatten und daher eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst darstellten.

Geräte in die ich ohne dabei Gehäuse, Klebeflächen und Folien zu beschädigen nicht hineinsehen und die ich daher in Zukunft nicht mit vertretbarem Geräte- und Materialaufwand reparieren können werde, haben daher in meinen Augen keine Qualität. Es hat sich schon öfer gezeigt, dass die Technik erhebliche Irrwege beschreitet (Beispiele: Entscheidung für das VHS-Videosystem, welches das schlechteste der damals verfügbaren Systeme darstellte. Entscheidung für P-ATA/S-ATA wo SCSI besser gewesen wäre. Rolling-Shutter-CMOS-Bildwandler in Videokameras, wo die älteren CCD-Sensoren keinen Rolling-Shutter-Effekt hatten und zudem bis heute lichtempfindlicher als CMOS-Sensoren sind. Touch-Geräte, wo es fast nur bessere Bedienkonzepte für textbasierte Geräte im Markt gibt. Mobile Geräte mit fest eingebaute Akkus, die einen immer wieder an eine Steckdose fesseln, weil man einen eingebauten Akku eben nicht "mal eben" gegen einen aufgeladenen Reserveakku austauschen kann. usw.) und ich in so einem Fall u.U. für längere Zeit bei einem alten Gerät bleiben muss, weil die neuen einfach nur minderwertige Fehlkonstruktionen sind und ich für sowas kein Geld ausgebe, da ich mich als Ingenieur schämen müsste sowas zu benutzen.

Wenn man sich vor dem Kauf informiert, ist es kein Problem reparierbare Notebooks zu finden. Insbesondere die Business-Notebooks, die man mit Vor-Ort-Service kaufen kann, sind normalerweise gut reparierbar, weil ja bei einem Ausfall der Techniker das Ding möglichst vor Ort wieder zum Laufen bringen muss. Bei meinen Notebooks kann ich selbst das Mainboard problemlos innerhalb von 15-30 Minuten auswechseln, inklusive dem dann oft nötigen Wärmeleitpastetausch bei Prozessor und Grafikkarte.
 
@nOOwin: Ein MacBook Air und die Pro Retina sind alles andere als instabil, dadurch, dass sie aus einem Bock gefräst werden. Mit instabil trifft auf andere Hersteller zu, aber das Air beweist mit Bravur, was für eine Dicke möglich ist. Und falls es ein MBA mit Retina und der Leistung geben wird, dann Hut ab.
 
@bmngoc: Laber nich, Alu is nunmal biegsam wie sonstewas. Die Dinger sind so instabil, dass man die nichtmal in eine normalen Rucksack packen kann ohne, dass die sich verbiegen.
Mit anderen Laptops ist das möglich.
 
@Fritzler: MBA und MBP sind biegsam? O.o Wo hast du denn den Schmarn weg. Die sind steif wie sonst was.
 
@bmngoc: Man muss sich nur die Teile der Unihipster angucken ;)
leicht bis mittel gebogen und Beulen sieht man da öfters.
 
@Fritzler: Bekennender Uni Hipster aufgrund von iPad und MBPr 13 aber das iPad hat seit knapp 2 Jahren immer noch eine grade Rückseite und das MBPr 13 auch noch keine Beule.
Troll woanders
 
@Fritzler: also wenn du das Gerät nicht Transportieren kannst ohne zu beschädigen solltest du dir Gedanken machen wie du mit deinen Sachen umgehst ...
 
@sk-mWieso? Ich hab nen ordentlichen Laptop der was aushält ;)
 
Also hast du nicht mal ein Apple Gerät? Also hast du überhaut keine Ahnung wovon du schreibst und trotzdem erzählst du was von biegsam weil dir irgendwer irgendwann irgendwas irgendwo erzählt oder kaputtes gezeigt hat. Übrigens Audi ist auch scheiße, durch die Leichtbauweise mit Aluminium verbiegt das Auto wenn du es gegen einen Brückenpfeiler setzt.
 
@bmngoc: Das Problem der Instabilität gibt es bei Apple offenbar genauso wie bei Herstellern die ihre Geräte aus Kunststoffen bauen:

http://www.macuser.de/forum/thema/643621-MacBook-Air-Tastaturabdr%C3%BCcke-auf-dem-Display

Ich habe früher als Student ein ThinkPad aus Kunststoff mehrere Jahre im täglichen Einsatz gehabt und ich bin mit dem Notebook im Rucksack täglich einige Kilometer zum nächsten Bahnhof gelaufen und wenn ich etwas spät dran war, was häufiger vorkam, bin ich die Strecke auch gejoggt um den Zug noch zu kriegen. Durch die Bewegungen und den Druck von ThinkPad und Leitz-Ordnern im Rucksack wurden einige CD-Hüllen geknackt (u.a. auch durch die Ecken und Kanten des Notebooks) und einige wurden durch die ständigen Bewegungen so abgescheuert, dass ich von denen Schleifstaub im Rucksack hatte, den ich regelmässig wegwischen musste. Tastaturabdrücke auf dem Display hatte ich jedoch nie (und ich habe kein Tuch zwischen Display und Tastatur gelegt), nicht einmal vom schmiergelpapierartigen roten TrackPoint in der Tastatur, den Apple-Geräte garnicht haben. Sieht man sich ein altes ThinkPad genauer an, dann erkennt man, dass der Displayrahmen sich nicht platt auf die Tastatur klappt, sondern das Gerät seitlich ein ganzes Stück weit umschliesst und zusätzlich beim Zuklappen fest einrastet. Das sieht vielleicht nicht so cool aus wie ein nur wenige Millimeter dickes Display, weil der Displayrahmen von der Seite betrachtet an den Stellen wo er die Systemeinheit des Notebooks am weitesten umschliesst weit über einen Zentimeter dick ist (auch wenn das Display selbst viel dünner ist), verhindert aber offenbar wirkungsvoll Abdrücke der Tastatur im Display, weil es bei zusammengeklapptem Notebook aus Systemeinheit und Display eine Einheit werden lässt, statt zwei nur mit einem Scharnier verbundene Teile, die unter Druck aufeinander scheuern.

Bei weit neueren ThinkPads hat man heute hingegen ebenfalls öfter Tastaturabdrücke im Display und rate einmal, was sich da verändert hat: Richtig. Das Display musste möglist dünn und damit "cool" aussehen und man hat daher auf das "Clam-Shell" genannte Displayrahmendesign der alten ThinkPads weitgehend verzichtet. Selbst bei ThinkPads mit Magnesiumgehäusen hat man deshalb nun Tastaturabdrücke im Display, wenn man nicht darauf aufpasst immer ein Tuch zwischenzulegen. Mit meinem Kunstoff-ThinkPad hatte ich dieses Problem hingegen nie, was zeigt, das zu einem verwindungssteifes Gehäuse etwas mehr gehört als nur halbwegs stabile Gehäuseschalen.

Ich brauche keine hübsch aussehenden Geräte, wenn bei denen das Display im Rucksack leidet. Ich möchte durchdachte und funktionelle Geräte. Wie die aussehen ist mir komplett egal. Wenn die Dinger beim Bergsteigen/Klettern im Rucksack nicht so schwer wären wie mein derzeitiges Tablet-Convertible mit 5 Ersatz-Akkus, würde ich mir ein Panasonic Toughbook kaufen, meinetwegen auch in der Farbe altrosa und mit Pailletten besetzt, wenn es in keiner anderen Ausführung zu haben wäre. Optik ist vollkommen nebensächlich.

Das Design hat der Funktion zu folgen und nicht anders herum. Als Apple sich irgendwann Ende des letzten Jahrzehnts entschied um flachere Designs realisieren zu können den Akku fest einzubauen, war die Idee mir ein MacBook als Desktopersatz für Reisen zu kaufen damit gestorben. Was soll ich mit einem Gerät, dass ich im Flugzeug oder im Zug abschalten muss, weil der Akku leer ist und ich gerade keine Steckdose zum Aufladen habe? Bei meinem heutigen Notebook wechsel ich leeren Akku gegen einen vollen aus und kann ohne Steckdosensuche weiterarbeiten. Ich brauche das Gerät dafür nicht einmal herunterfahren oder in den Schlafmodus zu versetzen. Einfach bei laufendem System den alten Akku raus und den neuen Akku rein und weiterarbeiten. Das gab es bei Apple auch einmal. Heute aber nicht mehr. Design ist ja wichtiger. Und warum ist das so? Weil Leute die Schwierigkeiten haben Qualität an funktionalen, objektiven Gesichtspunkten zu erkennen seit jeher nach Aussehen gehen.

Alles was Menschen aufgrund fehlenden Wissens qualitativ nicht beurteilen können, wird nach Optik beurteilt. So suchen sich viele Menschen auch ihre Lebenspartner aus und wir wissen alle zu was das führt. Bei technischem Geräten führt dieses Prinzip zwar nicht zu einer Menge Zoff und hohen Scheidungsraten, wie in zwischenmenschlichen Beziehungen, aber zu nicht mehr ernsthaft einsetzbarem "superstylischen" Technikmüll im Massenmarkt, da das Design wichtiger für den erfolgreichen Verkauf ist als die Funktion des Gerätes. Daher kaufe ich mir inzwischen lieber bei eBay alte Notebooks als Ersatzteilspender um meine alten Geräte am Leben zu halten als fabrikneue "Lifestyle"-Geräte. Als ehemaliger Ingenieur wäre es mir unangenehm mit Geräten zu arbeiten, die mich täglich wegen ihrer funktionellen Unzulänglichkeiten nerven und mir somit zeigen, dass ich als Fachmann beim Kauf eine falsche Wahl getroffen habe und somit keine Ahnung von meinem Beruf haben kann.
 
@nOOwin: wenn Dir ein 15 Jahre altes Gerät noch gute Dienste leistet, warum dann tauschen? Für mich ist ein Gerät nach allerspätestens 4 Jahren Alteisen. Vielleicht kommt irgendwann kein merkbarer Leistungsschub mehr, dann könnte ich mir eine längere Nutzbarkeit auch vorstellen aber ein Laptop vom Stand 2000.... Alleine die Vorstellung ist für mich unbegreiflich.
 
@Yepyep: Also Ende der 90er find ich auch sehr krass. Aber das mit dem nachlassenden Leistungsschub hat schon begonnen. Ein i5 der ersten Generation (ca. 5-6 Jahre alt) mit 8GB RAM liefert auch heute noch genug Leistung für Internet und Office, wenn eine SSD nachgerüstet ist, allemal. Ich für meinen Teil rechne mit einer Lebensdauer meines jetzigen Laptops von 3-4 Jahren, da wird der Austausch wohl nicht zwingend technisch bedingt sein, aber man will ja auch mal ein neues tolles Spielzueg ;)
 
@8oo5: Du hast vollkommen recht, 5 Jahre alte Laptops mit einem i5/i7 und 8GB Ram sind alles andere als unbrauchbar. Wir handhaben das so, dass wir die älteren Geräte an Aushilfskräfte rausgeben, welche damit natürlich vollkommen zufrieden sind. Die Möglichkeiten zu Reparaturen ist hierbei aber essentiell, besonders wenn man über einen größeren Bestand eines Modelles verfügt, können sich Reperaturen kostengünstig gestalten.
 
@orioon: ich hab für web und office sahen immer noch nen alten inspiron 6400 mit core duo prozessor. hat mittlerweile schon über 8 jahre laufzeit. muss aber auch sagen, dass der akku nicht mehr wirklich geht und der laptop unter ubuntu läuft (weil schneller).
 
@8oo5: es hat begonnen, wobei aber auch Entwicklungen vor der Tür stehen die entweder eine komplett neue Sichtweise ( z.B. hochqualifizierte Geräte ) oder eben wohl doch einen merkbaren Leistungsschub bedeuten. Wer kein mehr an Leistung benötigt muß ja auch nicht aufrüsten - siehe Noowin. Für etwas surfen und allgemeine Officeaufgaben wird auch ein älteres Gerät vollkommen ausreichend sein.
 
@Yepyep: Ich tausche alte Geräte ja nicht, ich benutze sie zum Arbeiten oder eben zum Surfen im Internet. Neuere Hardware wird bei mir hingegen erst gar nicht an das malwareverseuchte Internet angeschlossen, sondern eben zum Schneiden meiner selbstgedrehten Filme und Betrachten/Bearbeiten/Sortieren meiner Fotos verwendet. Eben für Tätigkeiten, wo die höhere Leistung auch wirklich Vorteile bringt.

Allerdings würde ich mir für diese leistungshungrigen Anwendungsbereiche gewiss kein modisch-flaches "Ultrabook" kaufen, weil man in derart flachen Gehäusen die Wärme des Prozessors garnicht abführen kann ohne dass sich der Benutzer, z.B. bei einem Videorendering auf allen Prozessorkernen, die Hände am Metallgehäuse verbrennen würde. Wer also ein "Ultrabook" mit einem richtig leistungsfähigen Prozessor kauft, der bekommt immer eine Mogelpackung. Denn um im Ultrabook nicht zur Supernova zu werden (und auch damit der oft fest verbaute Akku länger durchhält), werden dort verbaute Prozessoren radikal gedrosselt wenn sie zu viel Wärme produzieren. D.h. mein Videorendering läuft darauf i.d.R. nicht einmal 30 Sekunden mit voller Leistung bevor es eingebremst wird, weil der Prozessor zu heiss wird und die Hitze nicht mehr schnell genug abgeführt werden kann.

Noch dazu sind die in Ultrabooks verbauten Prozessoren schon in der kurzen Zeit, die sie unter Volllast durchhalten, ihren Desktop-Pendants von der Rechenleistung her unterlegen. Man bekommt bei Ultrabooks also im wahrsten Sinne des Wortes lediglich heisse Luft statt Rechenleistung.

Da somit für die meisten Anwendungen ein altes Notebook und ein etwas neuerer Desktop-PC ausreichen und dazu noch billiger sind als ein einziges MacBook Air, wüsste ich nicht, wozu ich letzteres brauchen sollte.

Zudem müsste ich, wenn ich unterwegs bzw. auf Reisen bin, bei einem aktuellen Notebook ständig aufpassen, dass es niemand klaut. Sonst verliere ich nämlich meine Arbeitsunterlagen oder im Urlaub einen grossen Teil meiner Urlaubsvideos und Fotos und darf mir dann überlegen, wo ich den Rest des Urlaubs meine Fotos und Videos von den Kameras speichere.

Ein 15 Jahre altes Notebook, dass in meinem Rucksack über die Jahre schon so einige Scheuerspuren abbekommen hat, klaut so ziemlich niemand. Das kann ich im Hotelzimmer und selbst im Zelt oder am Strand herumliegen lassen, ohne das sich da jemand dran vergreift. Wenn man das mit einem aktuellen MacBook Air probiert, muss man für gewöhnlich den Rest der Reise ohne Notebook auskommen. Auch muss man sich in bestimmten Gegenden der Erde verdammt vorsehen, wenn man irgendwelche modernen, stylischen Statussymbole mit sich herumschleppt, denn es gibt dort Leute, die bringen einen notfalls auch mal eben um, um an solche Lifestylespielzeuge zu kommen.

Auch wenn ich zu einer mehrtägigen Klettertour aufbreche, könnte der vorherigen Diebstahl meines Notebooks mein Leben in Gefahr bringen, weil ich damit die Bilder vom Wettersatelliten empfange um das Wetter in den Bergen besser einschätzen zu können.

Meine neueste Rechner-Hardware (2 Dual-Xeon-Workstations und 3 Dual-Xeon-Server, jeweils mit dazugehörigem 16-Slot-RAID6-Storage-Array zur Foto-/Videobearbeitung und Speicherung) ist mittlerweile über 3 Jahre alt und ich glaube nicht, dass ich in den nächsten 10 Jahren einen von den Rechnern gegen einen leistungsfähigeren austauschen werde. Solange nichts davon kaputtgeht, werde ich bestenfalls die Storagearrays mit mehr/grösseren Festplatten aufrüsten. Ich sehe nämlich keine Anwendung, für die ich noch mehr Rechenleistung bräuchte als mein heutiger Setup hat. Selbst zum Bearbeiten von FullHD-Videos hat mein derzeitiger Setup mehr als genug Leistung und ich filme ohnehin häufiger mit meinen alten DV-Kameras als mit meiner FullHD-Kamera, da ich ja beim Videofilmen Bewegungen einfangen möchte und mich der Auflösungsunterschied zwischen DV- (bzw. SD-Format) und FullHD-Format daher nicht wirklich interessiert. Im Gegenteil: Der hohe Speicherplatzverbrauch und das Bildformat von FullHD-Videos nervt mich eher, da ich z.B. dank des 16:9-Bildformats bei Windsurfvideos eine besch...eidene Bildwirkung habe. Ein schmaler Windsurfer in der Mitte des Bildes scheint in dem breiten 16:9-FullHD-Bild nämlich fast unterzugehen, selbst wenn der die volle Höhe des Bildes ausfüllt. Ich schneide deshalb FullHD-Videos schon immer auf 1440x1080p zu. Das spart Speicherplatz und setzt das Hauptmotiv besser in Szene statt eine Menge sinnlosen Hintergrund rechts und links neben dem Hauptmotiv mitzuspeichern.

Wenn ich hohe Auflösung möchte, nehme ich einen Fotoapparat und keine Videokamera und Fotos zwingen meinen derzeitigen Rechner-Setup erst recht nicht in die Knie. Warum sollte ich mir also alle 4 Jahre neue Rechner wegen eines möglichen Leistungszuwachses kaufen, den ich ohnehin nicht brauche?

Selbst wenn ich die Core-i7-Prozessoren der ersten Generation, die in meinen beiden Gaming-Rechnern Dienst tun, mit ihren Nachfolgern in der aktuellen, 4. Prozessorgeneration vergleiche, dann haut mich der Leistungszuwachs nicht gerade um. Eine performantere GPU bringt da weit mehr als eine performantere CPU und hinzu kommt noch, dass man ohnehin kaum noch neue, leistungshungrige Spiele kaufen kann, weil die alle mit Hersteller-Trojanern à la Origin, Steam, UPlay etc. daherkommen. Den Tag an dem ich freiwillig bzw. um ein Spiel nutzen zu können, ganz offensichtliche Spionage-Malware auf einem meiner Rechner aufspiele, den wird die Welt nicht sehen. Ich gebe mein Gaming-Hobby eher auf, als dass ich einen meiner Rechner in das Botnet eines Spieleherstellers eingliedere. Wenn ich mich von einem Konzern zum Narren halten lassen möchte, dann geht das sicherlich auch ohne zuerst noch 50EUR für ein Spiel zu zahlen. ;-)
 
@nOOwin: du hast also neuere Technik und ja, Deine Xeons dürften erstmal ausreichen. Ich verstehe zwar Dein Problem nicht mit dem schmalen Windsurfer, aber es ist eben Deine Arbeit. Mittlerweile tobt sich der Großteil mit 4k aus und schneidet dann auf FullHD. Ich hoffe die BlackmagicPC hat dann 4k, soll ja im September die neue Version erscheinen. Wobei ein nicht kleiner Benutzerkreis mit dem Foto filmt und die Ergebnisse sind definitiv nicht die schlechtesten.
 
@nOOwin: aslo mit einem Gerät aus den 90ern kommste doch heute wirklich nicht mehr weit. Selbst normales Surfen geht damit ja kaum. Ein Singlecore mit 500MHz - 1 GHz und ein paar dutzend MB RAM sind doch einfach zu wenig.
edit:
Jetzt mal wirklich, wenn ich mich an die Zeit erinnere, kommt mir das Grauen. Nicht mal RJ-45 hab ich damals gehabt, BNC Kabel waren angesagt. 10GB Festplatten waren Standard. Ne wirklich, damit will ich heute nicht mehr arbeiten müssen. Man muss nicht immer auf jeden neuen Zug aufspringen, oder einen Haufen Geld für das Neuste vom Neuen ausgeben aber man darf sich alle paar jahre auch mal was gönnen, zumal wenn man damit arbeiten muss und die neuerung einen erheblichen Vorteil bringt.
 
@8oo5: Ich habe bis zum Jahre 2010 privat mit einem Rechner mit Intel Pentium II und 192MB RAM im Internet gesurft. Es ist eine Menge möglich, wenn man sich mit der Technik auskennt und z.B. ressourcenfressende Werbung und PlugIns wie den Flashplayer aussperrt bzw. im Falle des Flashplayers diesen durch einen weniger ressourcenhungrigen Player ersetzt. Jemand der keine Ahnung von derzeit im Web eingesetzten Technologien und davon wie man verhindert dass diese ständig Rechenleistung fressen (bzw. unnütz viel Energie verbrauchen, weil sie verhindern das ein moderner, leistungshungriger Prozessor in seine tieferen Stromsparmodi kommt) hat, wird natürlich mit einem Pentium II mit 192MB RAM und dem Pentium-III-Rechner mit 512MB RAM, der meinen PII zum Internetsurfen im Jahre 2010 abgelöst hat, weil ich den PII als Webserver brauchte, nicht glücklich werden. Ich hingegen schon.

Das Schöne daran mit leistungsschwachen Rechnern im Internet zu surfen ist die Tatsache, dass man es sofort mitbekommen würde, wenn sich da eine Malware darauf einnistet, weil schon deren Installationsvorgang beim Internetsurfen erkennbare Lags produzieren würde. Auch ein Trojaner, der Screenshots schiesst und an seinen Kontrollserver übermittelt, würde beim Arbeiten mit einem solchen Rechner ständig erkennbare Lags produzieren und daher sofort störend auffallen, so dass man ihm direkt auf die Schliche kommt.

Bei mir kommen daher, ausser bei meinen beiden PCs zum Zocken (die besitzen aber keinen Internet-Browser, damit selbst Besucher bei mir nicht auf die Idee kommen damit im Internet zu surfen), immer nur die ältesten Rechner an das malwareverseuchte Internet. Meine aktuelleren Xeon-Server und -Workstations werden das Internet wohl frühestens in 10 Jahren sehen, wenn überhaupt irgendwann einmal. Die haben in meinem Haus ihr eigenes, internetfreies Netz, das keinerlei physischen Zugang zu meinem Internetrouter hat, da es in Glasfasertechnik aufgebaut ist und kein Gerät im Netz meines Routers auch nur eine LWL-Netzwerkkarte zum Anschluss an das Lichtwellenleiternetz hätte. Das vermeidet zuverlässig datenschutztechnisch fatale Fehler am Patchpanel. ;-)

>>Nicht mal RJ-45 hab ich damals gehabt, BNC Kabel waren angesagt. [...] 10GB Festplatten waren Standard.<<

Das nur vorweg: Koaxiale BNC-Kabel sind verglichen mit RJ-45-Ethernetkabeln die wesentlich hochwertigeren Hochfrequenzleiter. Von Koaxkabeln mit BNC-Steckern wurde deshalb auf RJ-45- bzw. Twisted-Pair-Verkabelung umgestellt, weil diese Kabelart samt Steckern billiger automatisiert herzustellen ist und somit mehr Gewinn abwirft, wenn man sie für denselben oder einen etwas geringeren Preis als die BNC-Verkabelung verkauft. Die Qualität des übertragenen Signals ist bei einem auf die Signalfrequenz abgestimmten Koaxialkabel besser als bei Twisted-Pair-Kabeln. RJ-45-Twisted-Pair-Verkabelung ist hochfrequenztechnisch betrachtet ganz klar das schlechtere Konzept.

Mein altes Notebook stammt vom Ende der 90er Jahre (davor hatte ich als Schüler/Azubi keine 4000 DM für einen brauchbaren Business-Laptop über) und das hat sowohl ein Modem-Anschluss als auch eine RJ-45-Ethernet-Buchse am Gerät. Auch USB 1.1 hatte das schon. Dafür ursprünglich allerdings nur eine 4GB-Festplatte, was ich dann später geändert habe.

>>Man muss nicht immer auf jeden neuen Zug aufspringen, oder einen Haufen Geld für das Neuste vom Neuen ausgeben aber man darf sich alle paar jahre auch mal was gönnen, zumal wenn man damit arbeiten muss und die neuerung einen erheblichen Vorteil bringt.<<

Von was für einem Vorteil sprichst Du? Auf der Arbeit schreibe und editiere ich Programm-Quelltexte & Batch-Scripte (oft auch auf Remote-Maschinen), Präsentations-Quelltexte, Brief-Quelltexte, Notizen, Kalendereinträge, Kontaktdaten etc. mit einem Kommandozeileneditor, der problemlos und ohne merkbare Geschwindigkeitseinschränkungen selbst auf einem 200MHz-Pentium-Notebook mit 64MB RAM läuft. Funktionsmässig und von der Effizienz beim Editieren steckt der trotzdem alle Editoren die ich von Microsoft und Co. bisher gesehen habe in die Tasche. Zum Arbeiten bringt mir ein leistungsfähigerer Rechner daher gar nichts.

Bevor Arbeitskollegen zum Verfassen eines Geschäftsbriefes ihren Windows-Rechner gebootet, Word geöffnet, eine Brief-Dokumentenvorlage ausgewählt und dann umständlich mit Tastatur und Maus diese augefüllt und hinterher das nach dem Editieren oft verschobene Layout korrigiert haben, habe ich mein System längst in die Kommandozeile gebootet, mit meinem Editor von der Kommandozeile aus den Brief als LaTeX-Quelltext verfasst, compiliert und als PostScript-Datei ohne Layoutprobleme zum Drucker geschickt, ausgedruckt und in ein Kuvert verpackt. Beim Arbeiten brauche ich keine Rechenleistung im Rechner, da ich genug Rechenleistung im Hirn habe und mich daher nicht mit einem ineffizienten Klicki-Bunti-Windows mit ineffizientem MS-Office-Paket abgebe, sondern einen Workflow bevorzuge, der wirklich produktiv ist und nicht ständig zum zeitraubenden Herumfrickeln nötigt.

Rechenleistung brauche ich eigentlich nur privat zur Bearbeitung meiner selbstgedrehten Familien- und Sportvideos. Dazu nehme ich aber gewiss kein "Ultrabook" bzw. MacBook Air, da solche Geräte zwar durchaus mit einem leistungsfähigen Prozessor zu haben sind, dieser aber garnicht wirklich nutzbar ist, da er nach nicht einmal 30 Sekunden Videorendering auf allen verfügbaren Kernen heruntertaktet um nicht den Hitzetod zu sterben. Aus den superflachen Ultrabook-Gehäusen kriegt man nämlich die Wärme des Prozessors nicht schnell genug abgeführt und daher ist z.B. ein Core-i7 in einem Ultrabook IMMER eine Mogelpackung.

Um zur Verdeutlichung dieser Notebook-Mogelpackung mal ein Auto-Beipiel zu strapazieren: Es kommt ja auch niemand auf die Idee Geld für ein Auto mit einem Motor auszugeben, der es zwar theoretisch auf über 300km/h beschleunigen könnte, aber in der Praxis aufgrund seines unterdimensionierten Kühlsystems schon nach 10 Sekunden bei über 150km/h überhitzt dann die Leistung drosselt, so dass man dauerhaft nur mit 80km/h dahinschleichen kann.

Bei Notebooks gibt die Kundschaft hingegen für solche Fehlkonstruktionen offenbar Geld aus und preist das auch noch als sinnvolle Innovation. Für mich ist das nicht wirklich verständlich und daher verwende ich lieber Geräte die nicht so flach, dafür aber volllastfest sind.
 
@nOOwin: Ja ja, früher war alles besser ...
 
@nOOwin: Ich hab hier auch noch ein funktionierendes Notebook aus den 90ern rumstehen aber du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du damit effektiv arbeitest. Der (tonnenschwere) Akku hält nicht mal mehr eine Minute. Die Festplatten waren damals winzig, es gab mitunter noch kein USB, Internet ist auch nicht selbstverständlich und selbst wenn kannst du die Hälfte der heutigen Webstandards wegen zu geringer Leistung nicht abrufen, von Flash und Youtube ganz zu schweigen. Dazu kommen die ganzen Dateiformat Inkompatibilitäten. Dass du von einem knapp 15 Jahre alten Notebook noch Ersatzteile bekommst, halte ich auch für fast unmöglich, vor allem wenn es weniger populäre Baureihen waren. Mag ja sein dass man früher mehr wechseln konnte (was ich nicht bestätigen kann), ab einem gewissen Alter lohnt ein Bauteilwechsel schlichtweg nicht. Bei einem Logicboarddefekt zB. kann man auch gleich nen neuen Rechner kaufen.
 
@GlennTemp: >>Ich hab hier auch noch ein funktionierendes Notebook aus den 90ern rumstehen aber du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du damit effektiv arbeitest.<<

Warum sollte man damit nicht effektiv arbeiten können? Textdateien konnte man schon vor den 90er Jahren problemlos bearbeiten und wenn ich am Rechner wirklich arbeite tue ich nichts anderes als Textdateien zu bearbeiten.

HTML, CSS, Programm-Quelltexte & Batch-Scripte, Präsentations-Quelltexte, Brief-Quelltexte, Notizen, Kalendereinträge, Kontaktdaten etc. - das ist alles Text und man kann es daher selbst auf der Kommandozeile einer Hardware aus den 80er Jahren schon halbwegs effizient und schnell bearbeiten. Auf einem Notebook mit einem Pentium II aus den 90er Jahren ist das erst recht kein Problem.

>>Der (tonnenschwere) Akku hält nicht mal mehr eine Minute.<<

Akkus altern auch in neuen Geräten. Nur kriegt man sie dort wesentlich schlechter getauscht, weil sie oft fest eingebaut sind. Selbst Akkus von teilweise 15 Jahre alten Geräten kriegt man heute noch und dann oft mit aktuellen Zellen, die viel mehr Kapazität haben als die Zellen damals. D.h. die alten Geräte laufen sogar viel länger als damals nach dem Kauf mit neuen Akkus. Dazu kann man die Akkugehäuse auch öffnen und selbst die alten Zellen gegen neue austauschen. Bei den vor 15 Jahren oft verwendeten Nickel-Metallhydrid-Zellen ist das sogar viel ungefährlicher als mit den heute in Notebooks gebräuchlichen Lithium-Ionen-Zellen.

>>Die Festplatten waren damals winzig,[...]<<

Ich bezweifele, dass man in 10 Jahren Arbeitsleben so viel tippen kann, dass man auch nur eine einzige 4GB-Festplatte mit ASCII-Text voll bekommt. Insofern sind die alten Festplatten durchaus nicht winzig. ;-)

>>[...]es gab mitunter noch kein USB,[...]<<

USB hatte mein erstes Notebook am Ende der 90er schon.

>>[...]Internet ist auch nicht selbstverständlich und selbst wenn kannst du die Hälfte der heutigen Webstandards wegen zu geringer Leistung nicht abrufen, von Flash und Youtube ganz zu schweigen.<<

Ich habe bis Anfang 2010 mit einem Pentium-II-Rechner im Internet gesurft, danach brauchte ich den als Webserver und surfe seitdem mit dem Pentium-III-Rechner, den ich damals als Nachfolger des PII-Rechners gekauft hatte. Wenn man alle Werbung im Internet blockt und den Flashplayer durch einen ressourcenschonenderen Player ersetzt, ist es heute nicht einmal ein Problem weit über 100 Tabs im Browser des PIII-Rechners offenzulassen.

>>Dazu kommen die ganzen Dateiformat Inkompatibilitäten.<<

Welche sollen das sein? Auf meinem Notebook aus den 90ern und meinem Internet-Surfrechner zu Hause laufen maximal wenige Jahre alte Debian-GNU-Linux-Installationen und alternativ auch Windows XP. Ich möchte mal behaupten, ich kann damit mehr Dateiformate lesen als Leute mit einem aktuellen Windows 8 Rechner.

>>Dass du von einem knapp 15 Jahre alten Notebook noch Ersatzteile bekommst, halte ich auch für fast unmöglich, vor allem wenn es weniger populäre Baureihen waren.<<

Ich habe immer schon Business-Geräte gekauft, weil ich ja damit arbeiten wollte und mir längere Systemausfälle nicht leisten konnte. Die werden auch von grossen Firmen in Massen gekauft und sind daher auch nach Jahrzehnten noch in Internetauktionshäusern und Kleinanzeigenmärkten zu kriegen. Wenn man möchte, bekommt man da sogar den Original IBM PC vom Anfang der 80er Jahre funktionsfähig oder auch kaputt als Ersatzteilspender. Von daher habe ich nie ein Problem gehabt meine alten Schätzchen am Leben zu halten. Aber viel geht an denen ohnehin nicht kaputt. Ab und zu fängt mal ein Lüfter an zu nerven, aber da die alten Notebooks innen noch etwas mehr Platz haben, kann man sogar hochwertigere, also z.B. kugelgelagerte Standardlüfter anstelle des Original-Ersatzteils verbauen.

>>Mag ja sein dass man früher mehr wechseln konnte (was ich nicht bestätigen kann), ab einem gewissen Alter lohnt ein Bauteilwechsel schlichtweg nicht. Bei einem Logicboarddefekt zB. kann man auch gleich nen neuen Rechner kaufen.<<

Und irgendwann später lohnt sich der Bauteilwechseln dann wieder. 15 Jahre alte Rechner schmeissen sie einem in Auktionshäusern geradezu hinterher. Meistens ist es sogar teurer ein einzelnes Bauteil oder einen ansonsten defekten Rechner mit dem gesuchten Bauteil in gutem Zustand zu ersteigern als gleich einen funktionsfähigen Rechner, was Schade ist, weil ich nicht gerne funktionsfähige Geräte funktionsunfähig mache um meine Geräte am Leben zu halten. Mir liegt es einfach nicht funktionsfähige Dinge "kaputtzumachen", auch wenn es für einen guten Zweck ist.
 
wenn es so kommt wie beschrieben kaufe ich es mir. das wäre der hammer :)
 
Hmm naja noch dünner? Ich hab das aktuellste Macbook Air Modell und finde es so wie es ist auch super. Es wiegt nicht viel, mann kann es super verstauen und die Akkukapazität ist perfekt...ich komme sogar auf 14-15 Stunden. Also den sinn das jetzt noch flacher wird sehe ich nicht unbedingt. Ein 4k Display ist natürlich interessant mal gucken was es kostet.
 
Die können auch nur "noch flacher" hab ich das Gefühl. Mir ist etwas dicker, aber dafür noch mehr Akkuleistung persönlich lieber.
 
@noneofthem: Das MBPr finde ich ziemlich perfekt. Klar, bisschen leichter geht noch, aber das Verhältnis zwischen Leistung und Akkulaufzeit finde ich dort echt überragend.
 
@bmngoc: Ich glaube Apple wird beim Pro maximal auf die 12 Stunden hochgehen, das Air wird wohl bei 12 Stunden bleiben...Apple ist mir der Zeit mehr als zufrieden und wenn wir ehrlich sind reicht es auch erstmal, mann kann ja wirklich einen Tag damit durcharbeiten. Die werden wohl beim Air dann eher andere Sachen ändern wobei die Laufzeit unverändert bleibt.
 
@Flanigen0: Habe heute einen ganzen Tag mit Pages Texte geschrieben, nebenbei iTunes und Youtube angehabt. 10 Stunden waren das bestimmt. Ein Arbeitstag schafft es auf jeden Fall.
Mit Windows in einer VM + Inventor schaffe ich ca 6 Stunden. Ist genug wie ich finde.
 
@bmngoc: Yap genau, sehe ich auch so. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass der Akku nicht so schnell nachlässt in der Leistung.
 
Wunderschön geschriebene Artikel. Ja die Enttäuschung war groß. Man hat nicht jedes Jahr das MacBook neu erfunden. Macbooks verkaufen sich wie geschnitten Brot und Apple verkauft inzwischen mehr macbooks als iPad. Im Gegensatz zum restlichen pc Markt die mit ihrem Absätzen zu kämpfen haben. Davon ist natürlich nicht die Rede. Wäre ja auch positiv und deshalb doof. Zum Thema selbst. Ein flacheres MacBook Air wird es kaum sein. Geht auch nicht weil die maximale Dicke Eh nur so dick ist wie der USB Anschluss. Und dünner geht es folglich nicht. Beim MacBook Pro kann man natürlich noch was machen.
 
@balini: Die Könnten natürlich so tricksen wie beim Imac, die Ränder werden viel dünner und in der Mitte wo alles am Technik sitzt etwas dicker. Allerdings sehe ich da jetzt auch keinen wirklichen sinn. Am ende bekommt man nicht mehr nur einen Papercut sondern auch einen Macbookcut :P :P
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