Datenautobahn mal anders: A9 soll digital aufgerüstet werden

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will das Schlagwort von der Datenautobahn jetzt in einem anderen Kontext mit Leben füllen. Im Zuge eines Pilotprojektes soll rund um die Bundesautobahn A 9 eine digitale Infrastruktur aufgebaut werden. mehr... Auto, Autobahn, fahrt Bildquelle: nachhaltigmobil.de Auto, Autobahn, fahrt Auto, Autobahn, fahrt nachhaltigmobil.de

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wer's braucht..immer brav überall technik hinzufügen und dafür sorgen, dass die wartungskosten noch mehr steigen..
 
@freakedenough: Du musst dir einfach mal die Frage stellen: Alles rationalisieren, Kosten und somit Arbeitsplätze einsparen? Ist das wirklich besser für den Bürger?
 
@darior:
das problem ist das der staat sich das geld leihen und später mit zinsen zurückzahlen muss.
während die bürger ihm maximal den betrag ohne zinsen zurückgeben können über steuern (den mehr haben sie ja nicht bekommen) und da behaupten wirklich noch leute das staatschulden irgendwann zurückbezahlt werden können -.-

mit argumentationen die auf einem finanzsystem basieren das mathematisch gesehen kollabieren muss wäre ich vorsichtig.
 
Ich bin ein Technikfan, keine Frage, allerdings sehe ich hier dir Gefahr, das sich die Breite masse zu sehr auf die Technik verlässt und nicht mehr selbstständig aufpasst im Verkehr.
 
@Sam Fisher: deswegen wird ja am selbstfahrenden Auto gearbeitet ;)
 
@sibbl: igit da bleibt der Fahrspass auf der Strecke, stimmt allerding und für einige Blindfische (Beispiel "Falschfahrer") auch besser so.
 
@Ide: Du bist wahrscheinlich noch ziemlich jung, sonst wüsstest du, dass so was wie "Fahrspaß" ein Relikt aus der Zeit ist, als noch nicht sämtliche Verkehrswege dermaßen überfüllt waren, wie sie es heute sind. Die heutige Situation hat damit nicht mehr wirklich viel zu tun, das dient höchstens noch als Werbe-Buzzword für die Autoindustrie. ;)
 
@DON666: da irrst Dich gewaltig, wir haben noch "richtig" fahren gelernt und waren (sind) nicht solche Hirnis die alles aus ihren aufgemötzten Kisten unbedingt rausholen müssen egal ob auf der Autobahn oder in der Stadt.
Blinken bei Spurwechsel zB ist irgendwie total aus der Mode gekommen.Ich gerne auf "selbstfahrende sogenannte Autos verzichten, mehr Sicherheit wie Abstandswarner (Bremsen des Fahrzeugs) ok für Drängler zu empfehlen.
 
@Ide: Alles klar, hätte dich auf Grund des ersten (kurzen) Kommentars nämlich für einen dieser Führerscheinfrischlinge gehalten, die ja auch gar keine andere Verkehrssituation als die heutige kennen. Sorry!
 
@DON666: kein Problem, klar hätte ja sein können :)
 
@Ide: der Sicherheit zuliebe bin ich dann für mehr Rennstrecken - dort kann man Fahrspaß ausleben. Darf ja auch nicht jeder draußen herumschießen, weil es Spaß macht. Mal krass ausgedrückt :)
 
Gegen Digitalisierung habe ich nichts. Es klingt ja alles super und wird auch sicher komfortabel sein.
Wenn aber so etwas von Deutschen Politikern vorangetrieben wird, dann habe ich schon ein ungutes Gefühl.
 
@gola: hm... ich hab mir gedacht, jo -> jetzt mal von der "positiven" Seite präsentieren... und später dann die Totalüberwachung => wer fährt wann wo wie schnell...

mit automatischen Strafzettel direkt auf den Tacho...

oder bremsen die gleich das auto ab???

ich glaub ich muss mir (wie bei iRobot) mal n Motorrad bereitstellen :D
 
NSA lässt grüßen, wenn also im Auto eine Technik eingebaut werden soll, die die Position sofort meldet, heißt im Umkehrschluss der Staat wird die Daten auch zu anderen Zwecken abgreifen und nutzen, selbst Geschwindigkeitsüberschreitung sind darüber auszumachen, da wird einfach von einem bis zum anderen Messpunkt die Zeit gemessen und schon flattert das Knöllchen ins Haus, schöne Technik, nein Danke brauchen wir nicht.
 
@gplayeranti: du schaltest im Auto also immer dein Handy aus? Hoffentlich landest du nicht bei einem Unfall in einem Busch, wo dich keiner sieht und du keinen erreichen kannst... Btw, schon einmal die ganzen Verkehrsfluss-Kameras auf Autobahnen gesehen? Kam da schon ein Knöllchen?
 
Hoffentlich erzählt den Jungs jemand was über Open Data. Sollte sich so einiges mit anstellen lassen... :)
 
Klingt alles schön und gut, aber da sind mir zwei Dinge unklar:

1. Woher kommt das Geld für solche Projekte nachdem doch schon kaum Geld da ist, vorhandene Straßen zu reparieren?
2. Wie soll ich mit einer Handyapp einen Parkplatz finden, wenn ich kein Handy in die Hand nehmen darf während der Autofahrt? ;-)
 
@JacKs0n: durch die Maut kommt doch so viel zusätzliches Geld rein ;)
 
@JacKs0n: kein Problem, zahlt der Herr Minister aus der Portokasse :)
 
@JacKs0n: 3. Für welche mobilen OS wird es die App geben? Werden da wieder Kapitäne der Landstraße bevorzugt, die Android oder Apple im Führerhaus haben, und der Rest darf zusehen, wo er parkt? ^^
 
Da kann man echt unnötig Geld ausm Fenster werfen.
Es gibt da so eine App... nennen wir sie mal Blitzer Melder. Die funktioniert erstaunlich gut und hat in der Entwicklung sicher keine Millionen gekostet. So eine App könnte doch auch das Ministerium entwickeln lassen. Oder aber die Daten werden gleich öffentlich zugänglich gemacht, dass Google, Micorosoft, TomTom wie sie alle heißen darauf zugreifen können und den Unfall ebenfalls in Echtzeit melden. Jetzt nur noch mit dem restlichen Geld, das sonst verbrannt werden würde in gute Mobilfunkabdeckung auf Autobahnen investieren und fertig ist die Laube.
 
@FatEric: Das Problem ist, wenn Ministerien solche Apps entwickeln lassen, dann kosten die trotzdem Millionen - zumindest auf dem Papier das man dem Rechnungshof verlegt. Beim Bundestrojaner hieß es auch anfangs der soll 200.000€ in der Entwicklung kosten. Am Ende standen 2,2 Mio auf der Rechnung. ^^
 
@Trashy: 2,2 Mio für einen Bundestrojaner fände ich aber noch ok. Der muss deutlich mehr können, als so eine einfache App ;) aber ja, wenn öffentliche einrichtungen eine App entwickeln lassen, kommt nur bullshit bei rum.
 
Ist mal wieder typisch CSU: Um ein pseudomodernes, Buzzword-taugliches Großprojekt in Bayern anzustoßen, damit die CSU-wählenden Bauern sich privilegiert fühlen, werden ein paar Millionen an Steuergeldern verbraten. Praktischer Nutzen? Null! Stattdessen sollte man das gute Geld lieber in die marode Infrastruktur in der Fläche, in Brückensanierung etc. stecken. Vergammeln lassen und hinterher neu bauen ist nämlich deutlich teurer. Ist aber leider nicht so publicityträchtig wie so ein Quatsch.
 
@nicknicknick: exakt das dachte ich auch. der CSU Minister baut sich da irgend ein Prestigeobjekt in Bayern vor die Nase, wo für viel Geld ein minimaler Nutzen für Deutschland aber maximaler Wählereffekt für die CSU erreicht wird. Während dessen gibt es im Ruhrgebiet ein kaum brauchbares Verkehrsleitsystem mit Wurzeln in den 80gern, was vor kleinwagenverschlingenden Löchern in der Fahrbahn warnt. Aber Hauptsache Ulli H. und Co können ihre Weißwürste über den Äquator auf einer vergoldeten Datenautobahn kutschieren...
 
@LoD14: Wählereffekt durch Steuerverschwendung? Eher nicht. Mit solchen "Prestigeobjekten" verscherzt man es sich eher noch mit der eigenen Stammwählerschaft. Der herkömmliche Wähler in Bayern will auch erstmal, dass die Straßen saniert werden und hat sicherlich kein großes Verständnis für so einen Quatsch.

Ist doch der gleiche Mist wie damals als Seehofer die sinnlose dritte Startbahn aufm Müncher Flughafen haben wollte, oder als das Projekt gestorben war, kam er mit so ner S-Bahn-Idee zum Flughafen an, für die er auch vom Wählervolk dort abgewatscht wurde.. ganz so doof sind die Bayern auch nicht.

Nur auf den Maut-Mist sind zu viele reingefallen, weil viele dachten, es beträfe nur Ausländer und nur Autobahnen und würde zusätzliches Geld bringen. Die Ausdehnung auf alle Straßen und Pläne mit Verrechnungen der KfZ-Steuer wurden ja erst nach der Wahl bekannt gegeben. Heute würde die CSU mit dem Thema wohl auch keinen Blumentopf mehr gewinnen. ^^
 
@Trashy: aber es ist so schön griffig "Datenautobahn" und macht sich bei der nächsten Wahl bestimmt schön in einer weißblauen Broschüre mit Laptop und Lederhosen... Ich glaube du überschätzt den durchschnittlichen Wähler, wenn sowas nicht ziehen würde wäre die CSU nicht seit Jahrzehnten an der Macht!
 
@nicknicknick: Die CSU is einfach aus Tradition an der Macht. Nur sind die harmlos. Die bellen laut aber beißen nicht und das weiß das Volk. Die CSU hält an alten Werten fest - das bedeutet Stillstand - und Stillstand ist zumindest keine Verschlechterung. ^^

Jedes Bundesland will ja sein Prestigeprojekt, aber in Bayern wird der Mist in der Regel durchs Volk verhindert - und die Maut werden sie wohl auch nicht durchbekommen auch wenn sie noch so lange rumheulen.

In anderen Bundesländern wird dagegen jedes Projekt ungefragt durchgeboxt und Millionen verschleudert (Stichwort: Pannenflughafen Berlin, Elbphilharmonie in Hamburg, Stuttgart 21 usw).. falls die jemals fertig werden.
 
@Trashy: Stimmt, die CSU verschleudert lieber unser aller Steuergeld für ihre Wählerschaft, indem sie milliardenteuren Schwachsinn wie die Herdprämie auf Bundesebene durchboxt ;)
 
@nicknicknick: Gerade das Betreuungsgeld ist doch nur ein politischer Schachzug. Der Staat weiß, dass es nicht genug KITA-Plätze gibt, und dass die kommunale Bezuschussung viel teurer käme, als den Familien selbst ein paar Euro in die Hand zu drücken. Unter Strich spart der Staat damit sogar Steuergelder, im Vergeich dazu wenn er jetzt auf einen Schlag Milliarden für nötige KITA-Plätze investieren müsste. Jedes Kind, was daheim von Familienangehörigen betreut wird, ist aus Sicht des Staates letztendlich ein finanzielles Steuerplus. ^^
 
@Trashy: Milchmädchenrechnung nennt man sowas. Dafür hat man dann hinterher einen größeren Integrationsaufwand (Sprachförderung) und muss sozial inkompetente Kinder mit gesteigertem Förderungsbedarf beschulen.
 
@nicknicknick: Sprachförderung, weil Kleinkinder im Alter von 2-3 Jahren nicht mit anderen gleichaltrigen "kommunizieren" können? lol.. Daheim bei den Eltern und Großeltern, die mit den Kiddies auch was unternehmen erfahren sie meist mehr persönliche Zuwendung und sozialen Umgang als wenn man sie mit einer überforderten Erzieherin und 20 anderen gleichaltrigen in einen Raum sperrt, die sich den halben Tag nur ums Spielzeug kloppen.

Und sprachlich problematisch wird die Sache nur bei Immigranten, die innerfamiliär schon kein deutsch sprechen. Aber die haben für gewöhnlich auch kein Geld für einen KITA-Platz und sind damit als Argument eher schlecht gewählt.

Hier brauchts unabhängig davon einfach frühzeitliche Sprachförderungspflicht für Einwandererfamilien - und der darf dem Staat auch gern was kosten. Wie sonst will man das Problem bekämpfen? Wer kein Deutsch lernt, kanns auch nicht seinen Kindern weitergeben. So bleibt das halt ein Generationenproblem, dass sich alle Regierungen ankreiden lassen müssen, die in den letzten Jahrzehnten das Sagen hatten.
 
@Trashy: Ne Pflicht braucht es schon mal gar nicht sondern zunächst mal ein ausreichendes Angebot. Kostenlose Kita-Plätze für die betreffenden Personenkreise wären schon eher hilfreich. Und ausreichend Sprachkurse. Davon gibt es nämlich nachgewiesenermaßen zu wenige, die noch dazu oft nicht da angeboten werden, wo die Nachfrage am größten ist. Da scheitert die sprachliche Integration nicht an mangelndem Willen der Migranten, sondern am Sparen. Und da wären die Milliarden mal deutlich gewinnbringender (sogar im ökonomischen Sinn, wenn man gesellschaftliche Folgekosten und Nutzen mitbedenkt) angelegt.
 
Googlet mal nach "Dobrindt Schildkröte" und klickt auf den ersten Treffer der Bildersuche.
 
Die kriegen es nicht auf die Reihe, den einfachen Straßenbelag in einem vernünftigen Zustand zu halten, da wollen die den Autobahnkilometer noch teurer machen. Hat da irgendwer nachgedacht, bevor er das rausgehaun hat? Oder es ist die andere Richtung, erst mal schön die doofe Masse mit vorteilhafter Technik kommen und dann wenns alle toll finden und man das mit der Unterstützung der Masse überall implementiert, dann holt man die hidden Features wie Zonecontrol etc. hervor...
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