Frauen gewinnen die Oberhand in der Gaming-Community

Bei der Nutzung von Computerspielen gelten männliche Jugendliche zwar gemeinhin immer noch als die wichtigste Zielgruppe, doch wenn die Industrie sich tatsächlich vor allem auf diese orieniert, entwickelt sie ganz klar an der Realität vorbei. mehr... Macbook, Frauen, Spielen, Wiese Bildquelle: Ed Yourdon / Flickr Macbook, Frauen, Spielen, Wiese Macbook, Frauen, Spielen, Wiese Ed Yourdon / Flickr

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Ich kann das Thema Frauen und Computerspiele nicht mehr hören. Wieso muss das Thema so breit getrampelt werden. Die meisten weiblichen Zocker die ich kenne halten nichts von diesem Thema, die wollen einfach nur zocken. Es ist wie so oft eine kleine laute Minderheit die immer wieder "Unterdrückung" schreit. Geschichten wie die von Zoe Quinn die ja ganz dicke mit den SJW ist helfen der Sache auch nicht weiter.

Und ohne die Zahlen zu kennen, oder die Methodik nach denen die Zahlen eruiert wurde wage ich es einfach mal zu bezweifeln dass die hier präsentierten Zahlen richtig sind. Sowas lässt sich wirklich nur schwer hochrechnen. Ich schaue mir das Quellenmaterial (das hier mal wieder nicht verlinkt wurde) aber mal genauer an. Vielleicht täusche ich mich da. Ausserdem: Der Anteil der Userinnen über 18 Jahren an der geamten Nutzerschaft liegt inzwischen bei 36 Prozent - Tendenz steigend. Männliche Nutzer bis zu einem Alter von 18 Jahren haben hingegen lediglich einen weitaus geringeren Anteil von 17 Prozent. " wieso werden diese zwei Nutzergruppen verglichen? Frauen über 18 und Männer unter 18?
 
@hundefutter: Hab ich mich beim Lesen des Artikels auch gefragt...Man schiebt sich die Statistik so hin, bis es die eigene Meinung verstärkt.

Was das Thema weibliche Assassinen angeht...im Ernst? Wieso stören sich da so viele dran?! Ob ich einen männlichen Master Chief bei Halo spiele, oder eine weibliche Bayonetta stört mich wenig...solange die Geschichte an sich konsistent ist. Bayonetta als Hexe...passt! Ein Typ hätte nicht rein gepasst...aber ein weiblicher Assassine zur frz. Revolution ist sowas von Fehl am Platz. Das würde mein Spielerlebnis stören, weil es sich zu sehr nach "Quotenerfüllung" anfühlt. Wenn es die Option gibt zu wählen, solls mich nicht stören...aber bitte nicht aufzwingen!
 
@bigspid: Frauen bei der frz Revolution sind überhaupt nicht fehl am Platz, weil viele Vordenker der Revolution Frauen waren und weil Frauen bei der Revolution durchaus ihre Bedeutung hatten.
 
@Highdelbeere: Das will ich nicht bezweifeln und ist mir durchaus bewusst. Aber es geht darum, dass es zu der Zeit einfach total untypisch ist, dass eine Frau die Assassinen-Ausbildung genießt und sich dann durch Soldatenhorden metzelt. Nicht dass ich das einer Frau grundsätzlich nicht zutrauen würde, aber es scheint mir einfach sehr unglaubwürdig für die Umstände.
 
@hundefutter: Falls Du da belastbare Quellen findest, wäre ich dankbar für einen Hinweis. Ich weiss dass das persönliche Umfeld nicht statistisch belastbar ist, aber was ich da sehe ist ziemlich einheitlich (bin schon älter). Da spielen zwar tatsächlich relativ viele Frauen, aber bis auf eine Ausnahme nur casuals und auf 1-3 Spiele begrenzt, die dann auch noch gespielt werden obwohl es schon zwei Nachfolgeversionen gibt. Ach, mir reicht die alte Version. Damit macht man keinen Umsatz, diese Zielgruppe ist wohl eher nicht das was die Branche anpeilt. Auch wenn man feststellen kann, dass manche Publisher ziemlich weit von den Spielern entfernt sind, so blöd sind sie auch wieder nicht, dass sie nicht wissen wer ihre Spiele kauft.
 
@hundefutter: Was ich immer besonders amüsant finde ist, dass man die Geschlechter gleich behandeln soll. Es wird aber immer "Frauen hier in der Minderheit und hier und hier und hier und hier"... Kann man es dann nicht auch so machen wie es sein soll? Es ist egal? Mir ist doch völlig egal, ob hinter dem Bildschirm oder am Schraubschlüssel oder mein Chef eine Frau ist. Wenn die Person für das was sie tut qualitfiziert ist, soll mir das doch egal sein. Und bzgl. Schraubschlüssel, was ist denn ein "Männerjob"? Das ist kein Job, den nur Männer machen können, sondern ein Job den primär Männer (aus Interesse oder physikalischen Gründen) verrichten, was immer noch nicht ausschließt, dass es nicht auch eine Frau machen kann.

Mir ist bewusst, dass ich das Thema hier sehr vereinfache, da ein Chef einer Werkstatt womöglich keine Frau einstellen würde, weil er nicht glaubt, dass sie das kann. Aber das ist ein ganz anderes Problem als das "wir brauchen eine Frauenquote" geheule.
 
@NamelessOne: Das ist die stumpfsinnige Sichtweise vieler Medien. Es muss immer eine Minderheit geben deren Bedürfnisse und angebliche "Unterdrückung" in den Vordergrund gestellt werden muss und sobald diese sich als Mehrheit etabliert, wird diese auf einmal als Bedrohung präsentiert.
Genau so, wie manche Personen/Gruppen Gleichheit fordern, aber sich dann beschweren, wenn man mit diesen Leuten genau so umgeht wie mit allen anderen. Ein Thema was überhaupt nicht trivial ist und denn noch versuchen die Medien solch ein Thema zu produzieren, obwohl ich selber in meinem Leben bisher noch nie auf diese Problematik in diesem oft publizierten Maße gestoßen bin. Seltsam ... nicht wahr ?! -.-

Was aber nicht bedeuten soll, dass ich deiner Meinung nicht zustimme.
Im Gegenteil, es ist sogar sehr wünschenswert, wenn jede Person egal welchem Geschlecht oder Aussehen, gleich behandelt wird.
Das Thema wird aber leider in den Medien mehr aus publizistischen Gründen gewählt, denn welche Problematik soll uns dieser Artikel wirklich aussagen, außer das angeblich die weibliche Community im Gaming-Bereich die Mehrheit gewinnt ? Und ist das nun wirklich ein Problem ? Für uns den Männern und Frauen eigentlich nicht... Die Einzigen die es dann zu einem Problem machen, sind die Jenigen die dann auf den selben Gleis steigen. Publisher, Spielehersteller etc. pp. ...
 
@hundefutter: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Statistik stimmen kann, dann nämlich, wenn Smartphones eingerechnet werden. Neben dem Hausfrauen TV wird halt nebenher noch gedaddelt. Ob jetzt Candy Crush oder Angry Brids etc. Auch Spiele mit mehreren Millionen € Umsatz. Dass das jetzt nicht unbedingt die selbe Kategorie ist, wie Battlefield und Co. oder gar ein gutes Echtzeitstrategie Spiel sollte klar sein, dennoch "zocken" diese Leute! Insofern kann die Statistik schon passen.
 
@FatEric: Stimmt, das habe ich nicht bedacht. Solche Informationen könnte man ja auch in den Artikel packen.
 
@FatEric: Falls das die gleiche Studie ist, wie die, über die ich vor ein paar Tagen gestolpert bin, dann machen knapp 30% der Spiele, die eingerechnet worden sind, reine Casual-Games aus, primär auf Handy/Tablet.
 
@hundefutter: also bei mir hätte meine Frau garnicht genug Platz in der Küche ...
 
@hundefutter: Ehrlich gesagt wäre es mir auch egal wenn die Statistik stimmen sollte. Dann sind die weiblichen Gamer nun mal in der Mehrheit. Und nun ? Soll ich mich deshalb als männliches Individuum ärgern ? Im Gegenteil, mit Frauen lässt sich auch gemeinsam entspannt zocken. Auf jeden Fall ein Bericht/Artikel den man sich hätte sparen können.
 
Das sind wohl eher Mannsweiber und nicht die kleinen, süßen, hübschen Dinger....
 
@citrix no.4: Naja ein weiblicher Assassine bei Assassins Creed müsste auch ein mächtiges Mannsweib sein :P
 
@citrix no.4: Oh, ich könnte dir mal einige ausm (realen) Bekanntenkreis zeigen.. Aber dann bitte den Sabber auch wegwischen
 
@citrix no.4: ich habe meine jetzige Freundin übers gamen kennen gelernt. Und glaube mir, sie ist verdammt attraktiv. Mühsam wenn man abends weggeht ;]. Kenne in Umfeld auch einige gamer Pärchen die das Tageslicht wirklich nicht scheuen müssen.
 
@citrix no.4: vllt nicht so wirklich passend hier nen Beispiel zu nennen aber Ashley Mariee (Youtube), falls dir Insomnia52 was sagt, super Nett und entspricht (klar Meinungs/Ansichtssache) etwa der 2ten hälfte deines Satzes
 
Die Frage sollte wohl eher lauten was(!) die Frauen oder Mädels spielen. Leute die auf dem Handy daddeln mögen vielleicht ihren Spaß haben, aber mit Gaming hat das IMHO nichts zu tun. Gleiches gilt natürlich auch für einige der Konsolen.
 
@Johnny Cache: Momentan sieht man viele Mädels bei Skyrim, Dota2, Dishonored und Fallout... Und dann natürlich die CS und TF2 Evergreens
 
@Slurp: Kann ich nur zustimmen. Die meisten videospielbegeisterten Mädels die ich kenne sind bei Dota2, WOW, SIMS, Elder Scrolls usw. unterwegs.
 
@Johnny Cache: Kommt drauf an was du unter Gaming verstehst. Gaming ist nicht gleich e-Sport ;)
 
@bigspid: Auf jeden Fall was anderes als Farmville & Co. ;)
 
@Johnny Cache: Wieso? In "Gaming" steckt drin, dass Spiele gespielt werden... und wenn sie bei Farmville eifrig farmen... ähm, spielen...?
 
@FenFire: Nicht jeder Autofahrer ist ein Rennfahrer ;)
 
@Tomelino: Hmm... woher stammt eigentlich die Definition von "Gaming", bzw. wer legt fest, was man sich darunter vorzustellen hat? Sprich, wie/wo wird festgelegt, dass "Gaming" quasi das Rennfahreräquivalent ist und nicht lediglich Autofahrer bedeutet? :) Im Begriff selbst steckt ja zunächst mal nur das Spielen an sich drin, nicht jedoch die Art oder Komplexität der gespielten Spiele oder die vom Spieler eingesetzte Zeit o.ä.
 
@FenFire: Es geht mehr darum, dass der "Gamer" im Allgemeinen als jemand angeschaut werden sollte, der spezifisch Zeit investiert, um ein Spiel zu spielen. Bin ja auch keine Couch-Potato, nur weil ich mal den Fernseher einschalte. Bin kein Biker wenn ich zum Einkaufen das Rad nehme. Bin kein Zocker, nur weil ich mal Poker spiele. Es geht darum, wer sich mit dem Begriff assoziieren möchte, weil er intensiv einer Tätigkeit nachgeht.
 
@3-R4Z0R: Dein Teilsatz "wer sich mit dem Begriff assoziieren möchte" gefällt mir gut - ich glaube, dass diejenigen, die sich daran stören, dass "Casual Gamer" (und siehe da, kombiniert mit einem Zusatz ist "Gamer" auch durchaus auf Gelegenheitsspieler anwendbar) mit in eine Statistik über "Gamer" einfließen, sind wohl vorwiegend Leute, die Spielen als "ernsthaftes" Hobby betrachten (also quasi "Hardcore Gamer") und nicht mit Leuten, die das eher gelegentlich machen, in einen Topf geworfen werden wollen. Da steckt ein wenig elitäres Denken "ich bin ein Spieler, aber die doch nicht!" drin, also das Abgrenzen von anderen (die es gefühlt weniger wert sind, mit "Gamer" quasi ausgezeichnet zu werden). Das ist zwar aus Spielersicht verständlich (im Multiplayer geht es oftmals ja auch kompetitiv zu, das unterstützt so ein Empfinden vermutlich nochmals), aber muss keinerlei Einfluss auf die Grunddefinition von "Gamer", wie sie für eine Statistik verwendet wird, haben.

Zu Deinem Fernseher-Beispiel: Ein Fernsehzuschauer bist Du aber dennoch, wenn Du mal den Fernseher einschaltest. So wie bei der für die Statistik verwendeten Begrifflichkeit eben jeder ein "Gamer" ist, der mal spielt. Finde ich persönlich nicht störend.
 
@Johnny Cache: :D Dito
Wobei das aber streng genommen ein langzeit Aufbau-Strategiespiel mit Beschäftigungstherapiecharakter ist :P
 
das Problem dieser Statistik ist nur dass sie leute die Farmville & co spielen als gamer zaehlt.
 
@Octuin: Und ist das etwa kein Spiel? Wer entscheidet denn was ein Spiel ist und was nicht? Du?
 
@klarso: Ich
 
@klarso: Meine Eltern und Grosseltern spielen auch ab und zu Solitaire am PC, das heisst aber nicht dass es sinnvoll ist sie in eine Statistik miteinzubeziehen die unter Umstaenden Auswirkungen auf die Entwicklung von AAA Titeln hat.
 
@Octuin: Was sind heutzutage schon AAA. Ich spiele gerne, bevorzuge aber kleine einfache Games mit Spielwitz und guten Ideen. Da ich auch nicht mehr so viel Zeit habe, zocke ich gerne am Smartphone. Und da gibts einige gute Games. 2048 oder Osmos HD sind 2 Paradebeispiele.
 
@FatEric: Fuuuuu 2048. Ich hasse das Spiel dermassen, es spawnt die scheiss Tiles immer dort wo man sie auf keinen Fall brauchen kann. Und immer genau dann wenn's dir das Spiel kaputtmacht. Typischer fall: 2048 Tile, 1024 Tile, 512 Tile, 256 Tile, fsck you, game over.
 
@Octuin: Was du wahrscheinlich als "Hardcore Gamer" bezeichnen würdest, ist die Minderheit, gerade mal 22% der Gamer sind das. Die überwiegende Mehrheit zockt auf Smartphone. Bei der Entwicklung von Games spielt diese Gruppe doch nur eine Randgruppe. AAA Titel zielen auf den Massenmarkt und auf diesen finden sich immer mehr "Casual Zocker".
 
@klarso: Ich definiere etwas als "Game" Wenn ich es komplett kaufen kann und nicht permanent ingame zahlen muss um weiter zu kommen oder um nicht 6 Wochen auf eine neue Basis zu warten oder ich alle 5 Minuten gefragt werde ob ich nicht meine Facebook Freunde um etwas bitten möchte...
 
@cathal: "Ich definiere etwas als 'Game' Wenn ich [...] nicht [...] ingame zahlen muss [...]"

Merkst'e was?
 
@klarso: Alles zählt als Spiel. Nur machen derartige Allgemeinstatistiken dann keinen Sinn. Interessanter wäre der Frauenanteil nach Genre (Causual Games, Shooter, Geschicklichkeit, Hack & Slay, Jump'n'Run, Adventure, Rollenspiele usw).

Wenn Frauen zB 80% der Causal Games a la Farmville ausmachen, aber zB nur 5% bei Shootern oder 25% bei Rollenspielen und 10% bei Action-Adventures, ist das natürlich auch nicht "an der Zielgruppe vorbei", wenn man zB bei Assassins Creed weiterhin primär auf männliche Hauptcharactere setzt. Da juckts natürlich keinen Hersteller, wenn mal eine Frau den Hersteller anschreibt und sich ne weibliche Characterauswahl wünscht.

Stell dich mal auf der Gamescom von den Stand von Assassins Creed und guck dich um, wie viele weibliche Personen du um dich rum siehst. Die kannst du fast an einer Hand abzählen - und definitiv weit von einer 50% Grenze entfernt - die meisten Mädels findeste bestenfalls noch bei den Wii-Tanz- und Gesangsspielen. ^^
 
@Octuin: sind sie das denn nicht?
 
@FatEric: Sind Leute die alle vier Jahre das WM Endspiel anschauen Fussball Fans?
 
@Octuin: Ja. Eben Fußballfans, die im Leben auch noch was anderes machen außer Fußballschauen.
 
@Octuin: Dein Vergleich ist sowas von daneben! Wenn dann müsste dein Vergleich schon anders aussehen.
Für dich sind also Leute Fußballfans, wenn sie jedes WE die Bundesliga gucken und sich auch so informieren, wer wo wie spielt etc? Stimme ich dir zu. Diese Leute sind also auch an Sport interessiert.
Wenn sich jetzt aber zum Beispiel einer jedes Wochenende eine nicht populäre Randsport anschaut und auch dort bestens Bescheid weiß, dann ist er also nicht begeistert und ein kein Fan einer Sportart und wenn es Curling, Billard, Snooker Bogenschießen etc ist. Merkst was?
 
@Octuin: Wieso, welches "Problem" genau? Man mag über diese Klickmich-Freundinnen_zum_Feldern_wässern_suchen-eher_weniger_Strategie-Spiele (Farmville, CandyCrush, aber auch z.B. Anno-Online) ja denken was man will, aber wenn man den Vergleich zwischen Battelfield, CounterStrike, Halo u.ä. und den Spielen dieser Kategorie ziehen würde, glaube ich nicht, dass Shooter-, Dungeon-, Autorennspiele und was es da alles so gibt, einen größeren Gewinn abwerfen, unabhängig davon ob männliche oder weibliche Spieler.
 
@Lastwebpage: ist doch auch schon wieder ein Vorurteil, das man meint weibl. Spieler fahren nur auf Farmville und Co ab oder spielen nur so kleine Nebenbei-klickmich-Titel. Ich habe schon einige lets plays von weibl. Spielern gesehen. Diese spielen genauso Skyrim, Divinity, AC, Thief, GW2 etc. etc. und das oft viel überlegter und intensiver als die männl. oft peinlichen pubertär quäkenden Spieler die da ins Mikro plärren und sich mit Ende 20 teilweise noch aufführen wie 15jährige.
 
@Lastwebpage: Um das ganze mal auf Autorennspiel runterzubrechen...da gibt es selbst bei gestandenen Spielern verschiedene Einstellungen. Ich habe letztens meine Mitspieler genötigt, bei Grid Autosport, auf Cockpit- oder Motorhaubenansicht umzuschalten und alle Fahrhilfen auszuschalten...mit dem Hinweis: "Wie fährt man Auto im RL?" Und siehe da...das Rennen wurde fair und ausgeglichen. Es gibt Unterschiede im Anspruch und auch der kann Spaß machen.
 
Bullshit, Flashgames kann man nicht Gaming nennen.
 
Ich kenne genau ZWEI Frauen, die ernsthaft zocken! Das ist nicht abwertend gemeint, sondern Realität! Wenn hier GZSZ, Flash-Games und FB-Games i einen Topf geworfen werden, hat das mit Spielen nicht wirklich viel zu tun, sondern mit Verblödung ersten Grades. Ein ähnlicher Vergleich wäre das Fussballspiel der Erstklässler auf dem Bolzplatz mit dem des BVB. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen und Äpfel mit Birnen verglichen...ach ne...Äpfel mit Holzdübeln...absurd eben.
 
@tommy1977: Bei der Statistik ging es aber um Zielgruppen für die Spieleindustrie, nicht darum wer sich als "ernsthafter Zocker" versteht und sich dadurch berechtigt fühlt, Leute die simple Gelegenheitsspiele spielen, als sich verblödend zu belächeln.

Wenn nun Gelegenheitsspieler mehr Einnahmen versprechen als "ernsthafte Zocker", dann stecken da durchaus interessante Erkenntnisse für die Spielehersteller drin (natürlich muss dann damit kombiniert werden, welche Genres für welche Zielgruppe interessant sind, das steht halt oben in der Meldung so nicht drin).
 
@FenFire: Ich weiß, was du meinst, allerdings bleibe ich dabei! Hier wird nur das bestärkt, was sich seit einigen Jahren abzeichnet, stumpfer Konsum von unterbelichteten Softwarehäppchen. Das ganze zieht sich leider durch unser gesamtes Leben, Hauptsache nicht nachdenken oder gar einen gewissen Anspruch erheben. Dass Spiele Spaß machen sollen, ist klar und jeder muss für sich selber entscheiden, welches Genre er mag...aber bitteschön mit ein wenig Niveau. Ich verwehre mich als Zocker der PC-Anfangsjahre (seit Anfang der 90er) dagegen, mit Flash-, FB- und anderem niveaufreiem Gedöns in einen Topf gesteckt zu werden.
 
@tommy1977: Naja, der Topf "Gamer" ist halt sehr groß, und neben den Spieleenthusiasten sind halt auch die Gelegenheitsspieler dabei - denk Dir einfach Du seist "Hardcore Gamer" und säßest in einer speziellen Ecke des Topfes ;)

Im übrigen finde ich, dass es an sich gar nicht schlimm ist wenn die Leute Teile ihrer Freizeit auch mal mit Aktivitäten ohne Anspruch oder viel Nachdenken verbringen (schlimm wird es meiner Ansicht nach erst, wenn jemand nicht mehr nachdenkt, wenn dies eigentlich angebracht wäre). Persönlich glaube ich, dass dies a) schon immer so war (die anspruchslosen Aktivitäten hatten schlichtweg ein anderes Gewand, ausserdem verklärt sich vieles als "früher war alles besser") und b) glaube ich, dass das Alltagsleben / Arbeitsleben heutzutage viel komplexer ist als früher (dynamischer, mehr Eigenentscheidungen gefordert, auf uns einprasselnde "News" oder sonstige Informationen oder medialen Reize, etc.). D.h. das alltägliche Leben und die viele Berufe verbrauchen schon viel mehr mentale Ressourcen als das vor, sagen wir mal, 100 Jahren üblich war. Da ist ein Absacken in anspruchslose Unterhaltung zwischendurch (z.B. irgendein Simpelspielchen am Smartphone während des Commutings) möglicherweise auch eine kleine Erholung, quasi ein geistiges Die-Füße-baumeln-lassen.
 
Zählen zu den "Gamerfrauen" auch die Männer, die sich als Frau ausgeben? ;))
 
Das Problem ist hier das mal wieder Casual Gaming mit Hardcore Gaming verwechselt wird. Das mobile Gaming mit Konsolen/PC Gaming auf eine Stufe gestellt wird. Es gibt viele Frauen die Spielen, aber die wenigsten Hardcore. Das ist so und das schönt auch keine Statistik. Auf die Gamescome wollen Hardcore Gamer, für die anderen kann man gerne was anderes aufziehen, nur würden die wahrscheinlich nicht kommen, nun, weils halt Casuals sind. Bei uns im Büro sind laut Statistik auch die Frauen führend in Minesweeper.....
 
Also bin ich als Mann jetzt in der Minderheit....Juhuuu. Jetzt kann/darf ich mich dauernd künstlich aufregen, dass ich immer benachteiligt werde *sarcasm*
 
Ich weiß nicht welche Frauen da gemeint sind, aber von den Frauen die ich kenne spielen die meisten nur auf Facebook, nur sehr wenige spielen Rollenspiele. Bei vielen anderen Kategorien wie Shooter dürfte der Anteil gegen 0 gehen. Ich kann nicht erkennen das "Frauen gewinnen die Oberhand in der Gaming-Community" in irgendeiner Weise den Tatsachen entspricht. Weder bei jungen Spielern noch bei älteren.

"Diese Entwicklung drückt sich zunehmend auch in den Diskussionen aus, die Spielehersteller mit ihrer Kundschaft führen - und dabei nicht immer ein gutes Bild abgeben." Es sollte klar sein, wenn man nur männliche Charaktere zulässt oder viele leichtbekleidete Damen abbildet, das sich dann hauptsächlich Frauen beschweren. Wieso sollte ein Mann das auch tun? Davon aber auf die Meinung der gesamten Kundschaft zu schließen ist sehr fragwürdig.
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