Werbefreies Internet ist bezahlbar, von Nutzern aber nicht gewollt

Der theoretische Fall, das Internet werbefrei zu machen und die Nutzer für die Einnahmeausfälle aufkommen zu lassen, wäre nicht übermäßig teuer. Doch nur ein sehr kleiner Bruchteil der Anwender wäre bereit, ein solches Modell mitzutragen, wie eine ... mehr... Google, Suchmaschine, Bannerwerbung, Werbebanner Bildquelle: Google Google, Suchmaschine, Bannerwerbung, Werbebanner Google, Suchmaschine, Bannerwerbung, Werbebanner Google

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175€ / Jährlich = das hört sich so erst einmal wenig an. Aber die meisten versuchen zu sparen da Ihr einkommen nicht so hoch ist wie einige in diesem Lande glauben. Und wenn ich im Monat von 375€ harz 4 leben sollte dann sind 14,60€ jeden Monat ne menge Geld. Und das alles nur um mir den Schei... den ich sowieso nicht beachte nicht mehr " Nicht beachten " zu müssen. Nööö, dann lieber das Geld für etwas anderes verschleudern.
 
@Eisman0190: Finde ich soweit korrekt, man muss das aber abwiegen! ich mein, wenn wir dafür aufkommen, haben wir ich sag mal mit entscheidung, weil wir die jienigen sind die das mit finanzieren, oder nicht?
 
@Eisman0190: Nur kostet ein Internetzugang locker das, oder sogar mehr und das können sich die Hartzer aus irgendeinem Grund leisten.
 
@Kirill: Du weist, das der die kosten für einen inet anschluss im harz ic satz mit drinne sind?
 
@Kirill:Um sich zu bewerben muss man Computer und Internet haben. Das hat nix mit leisten zu tun, sondern es ist schon ein muss um am täglichen Leben teilhaben zu können. Du lebst wohl hinterm Mond, oder wie kann man so eine beschränkte Sichtweise haben?
 
@Eisman0190: Außerdem, wenn Werbung dann nicht gesetzlich im Inet verboten würde, wären zwar alle happy, dass ihre Kosten für den Betrieb der Angebote gedeckt ist, die Gier aber doch nach Wegen sucht wie man neben der Kostendeckung weiter Gelder einnehmen kann. Also würden viele eben doch weiter Werbung schalten wollen oder andere Wege finden, die nicht weniger nervig oder anstrengend im Laufe der Zeit werden. Das nächste Level sind dann Paywalls.
 
@venture:
Sieht man doch jetzt schon, dass die Industrie den Hals nicht voll bekommt. Normale Werbung reicht nicht. Popups, Layer-Ads ohne Ende, Blocker sind reine Notwehr weil das Web "ohne" kaum benutzbar ist.
 
@Eisman0190:
Oh Harz 4 mein Lieblingsthema:
Der Hartzer kann diese 375€ (aktuell sind aber fast 400€! )aber komplett zum eigenen Vergnügen verprassen!
Alles was der feine Herr sonst braucht zahlt das Amt zusätzlich!!! Keine Miete, keine Heizkosten, fast keine Nebenkosten, keine Krankenversicherung, keine Kosten bei Klassenfahrten, Schulbücher werden komplett übernommen, Kühlschrank oder TV kaput kein Problem zählt ja auch das Amt auch wenn man dafür eigentlich selbst Rücklagen haben sollte, Internet auch inkl., das braucht der Harzer ja um eventuell einen Job zu finden etc. Das alles muss ein Kleinverdiener oder im extremfall auch einer auf 400€ selbst bezahlen! Diese Menschen haben am Monatsende eine Null auf dem Konto! Hartzer sind alles, nur zählen sie auf keinen Fall zur Unterschicht was ihr verfügbares Geld pro Monat angeht, da gibt es sehr viele Arbeiter die weniger in der Tasche haben und das ist einfach Fakt!!! Und ganz Perverse wirds dann wenn der Hartzer noch mehr Bargeld pro Monat bekommt als viele Rentner die damals unser Deutschland wieder mit aufgebaut haben.
 
@KralekM: Wer für weniger arbeiten geht, als ein H4 bekommt, macht unsere Gehälter kaputt...Und wenn du meinst, von 400€ im Monat kann man so üppig leben, warum gibst du dann den job nicht auf und machst das? Dann hast du noch mehr zeit so einen Schwachsinn zu schreiben.
Hart4-Empfänger bekommen nicht zuviel, viele Rentner und Arbeitnehmer bekommen zu wenig, das ist die Realität, aber lass dir mal das Gegenteil weiter von den Massenmedien eintrichtern, dann musst du deinen armen Kopf nicht so belasten und kannst deine Gehirngänge weiter schonen...
 
Also WF sollte mal ganz langsam machen, ihr seit ja DAS Negativbeispiel wenn es um Werbung geht.
 
@LastPlace: Leider macht es Winfuture dem Nutzer auf Grund der maximal penetranten Werbung unmöglich Adblock abzuschalten...
 
@shinguin: Ich hab es bisher nicht mal installiert. Und es geht. Ich komme mit Winfuture trotzdem klar. Und wenn man wenigstens etwas Arsch in der Hose hätte, dann würde man einfach die Seite nicht mehr benutzen, wenn die Werbung unzumutbar ist.

Jeder hat da so eine eigenen Ansichten, was an Werbung akzeptabel ist und was nicht.
Aber Adblock ist grundsätzlich falsch. Das ist wie die Zeitung im Kiosk lesen und wieder gehen ohne sie zu kaufen.
 
@crmsnrzl: Der vergleich hinkt gewaltig, für den Nutzer ist WF mit oder mitohne Adblock kostenlos. Für eine Zeitung muss der Nutzer idR aber zahlen.

Wenn überhaupt ist das so, als würde man sich das Bündel mit der Reklame nehmen, die Einkauf Aktuell zwecks Fernsehzeitung schnappen und die ganze Reklame ungelesen in den Papiermüll befördern.
 
@metty2410: Stimmt nicht. Die Betreiber werden nur entlohnt, wenn die Werbung auch angezeigt wird. Es steht dir auch auf Winfuture frei die Werbung nicht anzuklicken, so wie du Werbung in Zeitungen nicht lesen musst. Würde der Betreiber das gleiche Geld bekommen, egal ob due die Werbung siehst oder nicht, wäre an der ganzen Adblock Geschichte nix weiter dran.

Man bekommt Content gegen eine Gegenleistung. Am Kiosk ist es Geld, im Netz meist das Anzeigen der Werbung.
Wenn man die Gegenleistung nicht erbringen will, weil der Content (oder das Produkt) diese nicht wert ist, dann verzichtet man eben darauf.
Ist mit die Zeitung zu teuer, lese ich sie nicht.
Ist mir die Werbung zu penetrant, besuche ich die Seite nicht.
 
@metty2410: Naja durchdenk den ersten Satz nochmal denn das es so nicht stimmt ist dir schon klar oder?
Es gibt Internetzugänge die zeitbasiert berechnet werden und es gibt Zugänge mit Pauschalcharacter bei denen auf Providerseite eben auch das Transfervolumen gemittelt über die Kunden einbezogen wird.
In beiden Fällen zahlt der Nutzer die Zeche, ob er die Werbung nun sieht oder dank Adblocker bei sich verwirft.
Schade das es kein intelligenteres Netz mit entsprechenden Protokollen gibt. Ich hätte mir schon gewünscht das jedes Bit an Werbung welches bei mir ankommt und geblockt wird, sozusagen geflaggt wird als unnötig und dem Sender der Werbung gebündelt am Jahresende vom Netzbetreiber in Rechnung gestellt wird. Wie zu hoher CO2 Verbrauch. Sites mit viel Werbung zahlen eine hohe Strafe, Site ohne zahlen nix. Und die Einnahmen werden in den Breitbandausbau gesteckt ;-)
 
@aliasname: Eher in Managergehälte bei der Telekom.
 
@crmsnrzl:
WF hat auch genug "nicht sichtbare Möglichkeiten" eingebaut um Geld zu generieren! Das ist ja das perverse hier!
 
@LastPlace: Warum? Ich seh nichts davon ;)
 
@LastPlace: Dann sollte hier die Bereitschaft zu zahlen, um die lästige Werbung loszuwerden, ja besonders hoch sein ;)

Ach ne halt, zahlen will ja auch keiner... da doch lieber ein Werbeblocker...

Die Studie entspricht also auch der Alltagserfahrung hier ;)
 
@FenFire: Nein, das glaube ich nicht. Ich habe nichts gegen Werbung, *ABER* sie muss unauffällig sein und darf nicht vom Inhalt der Seite ablenken. Zudem muss ein flüssiger Lesefluss ermöglicht werden, weshalb auch Werbung im Text bzw. zwischen Absätzen ein absolutes No-Go sind.

Wenn diese Kriterien eingehalten werden, dann schalte ich liebend gern den Werbeblocker ab (wie ich es bereits auf dutzenden anderen Seiten getan habe).
 
@LastPlace: Vollkommen recht. Ich hatte diese Woche eine T-Mobile Werbung hier, wo von Geisterhand die Musik losging und sich nirgends abstellen ließ.
 
Warum soll ich für werbefreies Internet bezahlen???So ein Blöööödsinn!!!Wer verdient eigentlich an der Werbung???Da lieber nehme ich ein Werbeblocker, macht auch was es soll.
 
@Fanta2204: Und dank solchen Menschen wie dir wird es irgendwann auf jeder News Seite einen "Plus" oder "Premium" Bereich geben für den man bezahlen muss und nur noch dort werden gute News stehen. Der Betreiber der Webseite verdient bei der Werbung (natürlich noch Google und co.). Würdest du einen Server mieten und für lau was darauf laufen lassen?
 
@starchildx: Ja, ich habe einen Server und biete kostenlos TeamSpeak und Minecraft an.
Du willst dich überzeugen?
pickaxe-diamond-hunters.de

Damit kommst du auf meinen TS³ Server - kostenlos ;)

Solange man im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten handelt, kann man dinge auch kostenlos anbieten, ohne Werbung oder Spendenaufrufe.
 
@starchildx: "Und dank solchen Menschen wie dir wird es irgendwann auf JEDER News Seite" dass ist für mich ein erheblicher Teil des Problems. Viele Seiten=>weniger Werbeeinnahmen pro Seite=>Mehr Werbung.
 
@Fanta2204: Ja, perfekt. Wir Nutzer bekommen alles gratis und sämtliche Werbung wird geblockt. Schön für uns.
Firmen zahlen nicht für, nicht geschaltete Werbung, also bekommen die Betreiber der Seite auch nix. Das wäre das Aus nahezu aller unabhängigen Newsseiten. Oder arbeitest du gern 40h die Woche unentgeltlich? Wenn ja, bitte bewerbe dich bei winfuture.de, damit könntest sie eventuell auf den einen oder anderen Werbebanner verzichten.

Edit: Rechtschreibung
 
@crmsnrzl: mag deine Meinung sein, aber wie viele nehmen heute schon Adblock&Co zur Abwehr..Sind das jetzt aus deiner Sicht alle schlechte Menschen.Ich habe generell nix gegen Werbung, aber manche Seitenbetreiber übertreiben es halt schlichtweg und dann zwingen sie einen dazu, nach solchen Mitteln zu greifen.Ich kann verstehen, das auch Seitenbetreiber auf Werbeeinahmen angewiesen sind, aber so wie es einige machen, grenzt das schon an Nötigung.
 
@Fanta2204: Naja, "schlechte Menschen"... so weit würde ich nicht gehen. Vielleicht könnte man sie als Opportunisten bezeichnen?

Die ganz faire Herangehensweise wäre es, die Seiten mit allzu penetranter Werbung einfach gar nicht aufzusuchen/zu nutzen. Denn zu deren Besuch gezwungen werden wohl die allerwenigsten, vielmehr *wollen* die meisten die Seiten nutzen. Nur halt möglichst unbehelligt von der neben dem gesuchten Inhalt dort ebenfalls vorzufindenden Werbung.
 
@FenFire: Ja genau das meine ich.Wenn die Werbung dezent auftaucht,habe ich überhaupt kein Problem mit Werbung.Im Gegenteil, ich würde sogar den Werbeblocker abschalten.Leider ist die Realität anders, den manche Poen sogra schon Fenster ein, die man betätigen muss, damit der Text sichtbar wird.So was finde ich unerträglich.
 
@Fanta2204: Mag sein, trifft aber nicht auf Winfuture zu.
Die bewegende Werbung befindet sich auserhalb vom text, im Text ist nur statische Werbung. Viel weniger geht ja schon fast nicht mehr.
 
@Fanta2204: Dann nutze diese Seiten nicht. Wer zwingt dich den auf Winfuture.de zu gehen? (nur als Beispiel)

Jetzt komm nicht mit "Es gibt ja keine Alternativen". Das ist gelogen.
 
@crmsnrzl: sagt ja keiner und nochmals: ich habe nix gegen Werbung.ich möchte nur nicht, das Werbung zu penetrant eingeblendet wird.wenn die Seitenbetreiber ihre Strategie ändern und mit Werbeeinblendung dezent umgehen, dann wäre auch für mich ein Werbeblocker nicht mehr notwendig.
 
@Fanta2204: Auch wenn ich mich wiederhole. Ist die Werbung nicht akzeptabel (zu viel, zu laut, zu penetrant, zu geschmacklos, was weiß ich), dann nutze die Seite nicht.

Werbung blocken auf Webseiten ist wie Zeitung lesen im Kiosk und ohne zu bezahlen wieder gehen.
Oder ins Schwimmbad gehen und rein schleichen weil einem der Eintritt zu hoch ist.
Genau genommen bewirkt man mit dem Verhalten, welches du befürwortest, genau das Gegenteil von dem was du erreichen willst.
 
@crmsnrzl: Ist eine Newsseite denn wirklich "unabhängig", wenn sie Werbung schalten ?

Immerhin braucht mir niemand sagen, dass man über Werbepartner nicht positiver schreibt, als über andere. Die Seite ist ja auch bestrebt den Werbepartner auch fürs nächste Jahr wieder zu gewinnen. Und das erreicht man sicher nicht, wenn man über seine Produkte negativ schreibt.

Nicht umsonst, darf z.B. Stiftung Warentest keine Werbung schalten und finanziert sich rein durch die Hefteinnahmen.
 
@andi1983: Habe ich nie behauptet Seiten seien unabhängig wenn sie Werbung schalten. Aber wenn sie unabhängig sein wollen, aber keine Einahmen über Werbung mehr erzielen, sieht es mit der Finanzierung finster aus.

Um eine Newsseite zu finanzieren, gibt's im wesentlichen nicht all zu viele Optionen.
1. Leser zahlt
2. Spenden
3. Werbung
4. Man wird durch andere getragen/gesponsort

Fall 1 ist ja für die Mehrheit (der Leser) undenkbar, Fall 2 ist für die wenigsten Seiten umsetzbar und für kommerzielle Seiten generell ausgeschlossen, Fall 3 wird mit Blockern zerstört und Fall 4 ist nicht unabhängig.

Das führt mich wieder zurück zu meiner Aussage. Wenn alle die Werbung blocken, ist das das Aus für die Mehrheit aller unabhängigen Newsseiten. (Und auch eine Menge anderer Seiten)
 
@crmsnrzl:
"Oder arbeitest du gern 40h die Woche unentgeltlich?"

Irgendwie immer dasselbe unsinnige Argument.

NATÜRLICH will und soll NIEMAND umsonst arbeiten!

Man sollte sich aber auch mal die Frage stellen wo die Blocker herkommen und warum es die nicht schon früher gab!?

Kaum jemand hat tatsächlich etwas gegen Werbung. Wir sind alle Werbung "gewöhnt".
Die Werbung im Netz hat aber in Menge und Penetranz überhand genommen!
Und erst als das geschah kamen auch die Blocker!?

Und das "Geheule" der Webseitenbetreiber, wie hier WF, ist geradezu albern!

Ich denke wir wollen alle einen "freien Markt"?
Das hier ist einer!

Es ist aber natürlich auch "unangenehm" wenn der Kunde eine gewisse Marktmacht besitzt?!

Wer ein Geschäft betreibt, der ist auch dafür zuständig, dass sein Geschäftsmodell funktioniert!?
Und nicht seine Kunden!!!

Das gilt ebenso für werbefinanzierte Geschäftsmodelle!
Akzeptieren die Kunden (wir) die Art und Weise des Geschäftsmodells (Werbung) nicht, muß sich der Geschäftsinhaber (Seitenbetreiber, hier WF) etwas einfallen lassen. Und nicht der Kunde (wir)!

Aber lieber jammert man ja rum, dass man der Werbeindustrie hilflos ausgeliefert sei?!

Wenn man selbst zu klein ist gründet man eine Interessenvereinigung!

Es gibt hunderte von Seitenbetreibern mit denselben Problemen?!
Es heist doch immer man soll nicht jammern sondern was tun.
Warum sollte es den Seitenbetreibern anders gehen?

Schließt Euch zusammen und macht den Werbern klar, dass deren Werbung SO nicht akzeptiert wird.
Wenn die Werbung auf einem vernünftigen Maß angekommen ist und die Leute immer noch blocken, DANN kann man sich aufregen!
 
@OPKosh: Warum denn hilflos ausgeliefert? Wenn die Seite so nicht zumutbar ist, dann besuche sie nicht mehr. D

Ins Schwimmbad gehen, über die Preise beschweren, sagen das Bad ist eine Zumutung, aber trotzdem reinschleichen. Das ist das Gleiche in grün.
Der Betreiber hat jedes Recht sich darüber aufzuregen.

Wenn du nicht mehr hingehst, dann hat er Pech und sollte vielleicht sein Angebot überdenken. Alles andere ist Bigotterie.

"Wer ein Geschäft betreibt, der ist auch dafür zuständig, dass sein Geschäftsmodell funktioniert!?
Und nicht seine Kunden!!!"
Nach der Logik, kannst'e aufm Markt den Obststand leer fressen, wenn der Betreiber nicht guckt.
 
@crmsnrzl:
"Ins Schwimmbad gehen, über die Preise beschweren, sagen das Bad ist eine Zumutung, aber trotzdem reinschleichen. Das ist das Gleiche in grün."

Du kannst diesen Satz noch 10 Mal bringen, doch dadurch würd er nicht richtiger!
Es ist eben nicht "das Gleiche in grün"!

Ein Schwimmbad hat einen Einlaß, eine Kontrolle und eine Kasse, wo Du für die Nutzung des Selben zahlst.
Und daran schleicht sich auch niemand vorbei!

Dies hier ist ein "Schwimmbad" ohne Einlaßkontrolle und Eintritts- und Nutzungskosten.
Dieses "Schwimmbad" hier finanziert sich aus den Einnahnmen der Eis- und Wurstbude die im Schwimmbad von DRITTEN betrieben werden!
Wenn Eis und Würste bei den Besuchern, aus welchen Gründen auch immer, nicht ankommen und nicht gekauft weden, das Geschäftsmodell des Bades deshalb nicht aufgeht, dann sind Deiner Meinung nach die Gäste des Bades Schuld?
Ernsthaft?!

Nein!
Wenn Eis und Würste so schlecht sind, oder schlicht zuwenig Leute Eis und Würste wollen. sodass sich das Geschäftsmodell des Bades nich trägt, dann muß der Badbetreiber das mit den Eis- und Wursthändlern ausmachen, oder sich was anderes einfallen lassen!

Ich will ins Bad!
Ich will weder Würste noch Eis!
Oder bin ich Deiner Logik nach verpflichtet mindestens eine Wurst und ein Eis zu nehmen?!

Hier stiehlt niemand etwas (Obststand)!
Hier kann niemand etwas stehlen, weil niemand eine direkte Bezahlung verlangt!
 
@crmsnrzl: "Wenn du nicht mehr hingehst, dann hat er Pech und sollte vielleicht sein Angebot überdenken." Wenn ich trotzdem hingehe, aber er keine Werbeeinnahmen hat, wird er vielleicht sein Angebot auch überdenken und sich einen Werbevermarkter suchen, der weniger aufdringliche Werbung anbietet...
Das Ergebnis ist das selbe: in beiden Fällen arbeitet der Webseitenbetreiber kostenlos.
Deshalb ist dein Vorschlag bescheuert, denn dann habe ICH den Nachteil weil der Webseitenbetreiber einen Fehler gemacht hat...Er hat den Nachteil sowieso, aber warum soll ICH Nachteile in Kauf nehmen, weil der Betreiber sich die falschen Partner aussucht? Aus moralischen oder ethischen Erwägungen? Das schlägst du vor!
 
@Fanta2204: Warum sollte irgendjemand für das, was Du so als Leistung erstellst, bezahlen???So ein Blöööödsinn!!!
 
Wenns ums Thema Geld geht.. Ihr zahlts sowieso, wurscht ob jetzt das Internet gratis "werbefrei" wird oder nicht.
a) Gratis Werbe frei: Keine Werbungen im Internet -> ich spart euch Geld *G* -> Die Händler machen wo anders mehr Werbungen (Fensehen,Zeitungen etc..) -> Bezahlen natürlich auch mehr dafür -> Ihr gebt der Firma dann indirekt das Geld wieder zurück wenn ihr euch ein Produkt dieser Firma kauft: Mehr Ausgaben für Werbungen -> Produkte werden einfach teurer.
b) Mit Geld Internet Werbe frei machen: Ihr zahlt dafür, dass ihr keine Werbungen mehr im Browser sieht-> Firmen machen das gleiche wie im Fall a).. Zahlen mehr für die Werbungen-> Produkte werden teurer.. Ihr verliert hier (glaube ich) sogar mehr Geld als bei Punkt a) (Die Preise für die Produkte steigen natürlich,weil die Firmen irgendwo anders mehr Geld ausgeben wird für die zusätzlichen Werbungen)
... Auf gut Deutsch: Egal obs gratis ist oder nicht.. Ihr bezahlt die Werbungen sowieso.. Wenns gratis ist,zahlt ihr sogar für die Produkte im Geschäft mehr weil die Firmen mehr Geld für die Werbungen ausgeben müssen :( Leider..,
 
Unnötig zu erwähnen daß diese Kosten ZUSÄTZLICH zu den sowieso schon üblichen Werbeabgaben beim Kauf beliebiger Produkte anfielen. Das ist eine Logik die wirklich ihres Gleichen sucht.
Das ist ungefähr so als ob man im Supermarkt an der Kasse nochmal zwingend deren Prospekt durchlesen oder eben dafür bezahlen müßte es nicht zu tun.
 
@Johnny Cache: Also da vermischt du was oO Du bezahlst die Ausgaben bei denen, die sie schalten, nicht bei jenen, die sie anzeigen. Wenn du nun 175€ zahlen würdest und dafür alle Internetseiten für dich von Werbung befreit wären, würde die Industrie eben das Werbeetat in andere Gebiete stecken... Der Werbeschaltende will dich ja erreichen. Wenn der, bei dem die Werbung geschaltet wird, sich das Geld bei dir und nicht mehr bei dem Werbeschaltenden holt, dann wird dieser das Geld nutzen um wo anders Werbung zu machen und sicher nicht einfach hinnehmen, dass er seine Produkte nicht mehr präsentieren kann. Ich hoffe das war verständlich XD
 
@hempelchen: Ich verstehe Werbung schon sehr gut und weiß auch daß sie mich NICHT erreichen wollen. Man glaubt gar nicht wie viele Hersteller ich meide weil mir ihre Werbung auf den Sack gegangen ist. ;)
 
ich finde das, gar nicht mal schlecht, die Idee, weil so haben wir die entscheidungsfreiheiten und nicht die großkonzerne! Außerdem, wer braucht schon Werbung, außer im Fernsehen oder auf den Straßen!
 
@OliverK1: Wieso brauche ich Werbung im Fernsehen oder auf der Straße ?? Ich kann ganz ohne zu Zittern Werbefreies Fernsehen und das ganze auch ohne Medikamente !!
Auch kann ich eine Werbefreie Straße überqueren . " Noch "
 
Das Konzept gibt es ja schon länger bei Smartphone-Apps, wo man eine kostenlose Version mit Werbung oder eine kostenpflichtige ohne laden kann oder die Werbung per in-App-Kauf entfernen kann. Hab vor kurzem mal gelesen, dass die meisten User lieber die Werbung tolerieren als zu bezahlen, was sich dann ja mit der Aussage hier deckt.
So lange die Werbung nicht zu aufdringlich ist stört sie finde ich auch nicht, dann braucht man auch keinen Blocker. Die Popup oder Overlay-Werbung nervt allerdings tierisch...
 
@jakaZ: Jo, aber im Internet will jede einzelne Seite die 175€ im Jahr haben und eben nicht pauschal für alle.
 
@Johnny Cache: ich hab das so verstanden, dass jeder Nutzer 175€/Jahr bezahlt, dann aber alles werbefrei wäre (weil durch die 45 Mio Nutzer die Werbeeinnahmen für alle Seiten damit gedeckt wären).
edit: natürlich müsste dann auch jeder bezahlen, deswegen ist die Rechnung sowieso utopisch...
 
@jakaZ: Jo, und da wäre ich auch sogar dabei. Wenn man aber dann mal irgendeine nicht wirklich repräsentative Seite wie z.B. WinFuture her nimmt, stellt man fest daß man sich für das Geld gerade 6 Seiten leisten kann. Nach meinen letzten Zählungen war das Internet aber geringfügig größer. ;)
Davon abgesehen habe ich noch nicht einen einzigen Ansatz gesehen so eine pauschale Abgabe zu realisieren.

auch edit: Natürlich müßte nicht jeder bezahlen, aber die Leute die es tun müßten entsprechend erfaßt werden, damit ihnen im Gegenzug keine Werbung mehr angezeigt wird.
 
@jakaZ: Wenn du das so willst, dann wirst bei jeder Seite zukünftig gebeten, dafür zu bezahlen.Ich hoffe, du hast auch genug auf dem Konto (Ironie).
 
@Fanta2204: sollte nur als Vergleich des Finanzierungskonzeptes dienen. Ob ich das nun gut oder schlecht finde weiß ich selbst nicht so genau. Ich habe zumindest bei Apps die Bezahloption auch noch nie benutzt, dabei habe ich recht viele kostenpflichtige Apps.
 
@jakaZ: Du kaufst ja Apps nicht jeden Tag.Webseiten öffnest du dagegen jeden Tag.Dein Vergleich kann daher gar nicht fruchten.Wenn ich jede Webseite öffne und erst einmal zur Zahlung gebeten werde, dann brauch ich auch kein Internet.Da kann man es auch abschaffen.
 
@jakaZ: Das ist was völlig anders, weil ich aktiv Interesse an einer App habe und darauf zugreifen will. Hier geht es darum für etwas zu bezahlen, dass ich theoretisch nutzen kann. Wer bekommt denn die Werbeeinahmen? Bekomme ich was davon, weil ich einen Blog betreibe?
 
@jakaZ: Ich bin sicherlich nicht der Mainstream, aber ich kaufe mir lieber die werbefreie Version einer App, als Werbung über mich ergehen zu lassen. Bei allen Apps die ich nutze und von denen es eine werbefreie kostenpflichtige Version gibt, habe ich sie mir auch gekauft.
 
Ja so rechnet man sich die Welt schön.
Würdet Ihr mit einer Angemessenen Pauschale nach wirklicher Nutzung kommen, könnte mir das durchaus gefallen, so soll ich die Seite X aus Y mitfinanzieren die ich nicht Nutze, die ich vielleicht ablehne, die vieleicht gegen Gesetze verstößt?
Nein ein Nutzungs-UN-abhängiges Bereicherungssystem lehne ich Pauschal ab!
Wieso kommen immer dieselben Ideen, wieso wird immer ein "Werbearmes" Internett mit einen Werbefreien gleichgesetzt?
Wieso immer Maximalforderungen, eine Freies Internet setzt auch voraus das Inhalte sich neu erfinden oder mangels Interesse verschwinden!
Nein, wenn keinen diese Seite Interessiert müsst ihr euch einen neuen Job suchen, kein Pauschal-"Harz 4" für uninteressante Seiten!
Ein Finanzierungssystem muss alle ein- und ausschließen inklusive fairer Werbung, es darf nicht nur einseitig "Potentielle" Nutzer zur Kassen bitten!
 
@Kribs: Nutzungsunabhängig ist ja auch gar nicht nötig. Angenommen du würdest dich z.B. auf jeder Seite via OpenID identifizieren und diese hätte den Vermerk daß du bezahlt hast, dann könnte man Ende des Monats das Geld an die von dir genutzten Seiten verteilt werden. Das wäre gar nicht mal so kompliziert.
 
@Johnny Cache: Richtig!
Dem habe ich auch nicht widersprochen, im Gegenteil wollte ich (für mich) klarmachen das eine Pauschalabgeltung für das gesamte Internet nicht in Frage kommt (175 Euro pro Jahr), eine dem Gebrauch angepasste Pauschale mit Deutlich unter 10 Euro / Monat plus >Wenig< angepasste/Bestellte Werbung könnte ich mir vorstellen/unterstützen!
 
Das ist ja mal das Dümmste, was mir begegnet ist!
Werbung kostet mich Traffic (egal ob per Festnetz oder Mobil).
Werbung kostet mich Zeit, die ich warten muss, bis eine Seite aufgebaut ist.
Werbung habe ich nicht bestellt. Ich will Werbung daher auch nicht aufgebürdet bekommen.
Wofür muss ich also bezahlen, obwohl ich Werbung nicht bestellt habe?
Welchen Mehrwert erhalte ich, wenn ich denn bezahlen täte?
Irgendwie kann ich das nicht verstehen.
 
@Heia: Du hast aber die Webseite bestellt und dafür zahlst du. Ob mit deinem Traffic, oder halt mit deinem Geld.
 
@Kirill: Hmmmmm, komisch. Ich kann mich nicht daran erinnern, diese Seite mit dieser Meldung hier in Auftrag gegeben zu haben.
Denk bitte mal genau nach. Es soll pauschal ein jährlicher Betrag geleistet werden, damit der durch "nicht-Werbung" verloren gegangene Umsatz der Werbetreibenden ersetzt wird.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich nicht zu bezahlen gedenke, wenn für mich auch kein Mehrwert entsteht. Und ohne Werbung erhalte ich keine besseren Informationen.
Umgekehrt wird ein Schuh draus, wenn WF keine Werbung aufdrängt und für das Lesen der Artikel Beiträge erheben würde. Dann kann ich für mich entscheiden, Geld für eine Information auszugeben, wenn ich das möchte.
 
@Heia: Du nutzt sie aber. Du liest die News, schreibst die Kommentare und das alles kostet Geld. Denn ob Du es glaubst oder nicht: Irgendwer muss die News schreiben und die Server betreiben.

Mit jedem Klick gibst Du eine Dienstleistung in Auftrag oder nutzt ein entsprechendes Angebot. Der Betreiber sieht im Gegenzug Werbung oder eben Bezahlung vor - das ist der Deal.
 
@Stratus-fan: Ja, ich besuche diese Seite und lese hier Informationen.
Eine Webseite zu betreiben kostet Geld, das ist mir klar. Da ergeht es mir genauso.
Deinem zweiten Absatz kann ich leider nicht folgen. Wenn ich hier "rumklicke", bedeutet das noch lange keinen Auftrag. Ich nutze ein freiwillig zusammengestelltes Angebot.
Wie ich in "[re:1]Heia am 22.08.14 um 14:45 Uhr" schon schrieb, möge sich WF bitte Gedanken machen und von mir aus kostenpflichtige Inhalte anbieten, die möglicherweise dazu führen, dass hoffentlich genügend Einnahmen für den Betrieb des Webangebotes entstehen.
Das gilt natürlich nicht nur für WF, sondern möchte ich als allgemeingültig in den Raum stellen.
 
@Heia:
"Denk bitte mal genau nach. Es soll pauschal ein jährlicher Betrag geleistet werden, damit der durch "nicht-Werbung" verloren gegangene Umsatz der Werbetreibenden ersetzt wird."

Denk mal noch genauer nach!

Käme eine solche Abgabe, würde das bedeuten, jemanden fürs Nichtstun zu bezahlen! ;-)

Das käme einer Erpressung gleich!
"Bezahle uns dafür, dass wir dich NICHT mit Werbung belästigen!"
Denn diese Abgabe hier soll ja die Einnahmeverluste der WERBER(!) ausgleichen!?
Seltsame Denke, oder?

Und HartzIV-Empfängern wird eine zu hohe Erwartungshaltung vorgeworfen!?
Die sollen gefälligst was tun fürs Geld?!
Unternehmen haben aber "natürlich" einen Anspruch auf ihre Einnahmen und müssen entschädigt werden wenn ihre Umsätze einbrechen!?

Wo leben wir hier eigentlich?
 
@Heia: Deine Argumentation ist nicht sonderlich schlüssig. Wenn du ein professionelles Angebot nutzt, sagen wir Spiegel Online, dann musst du dir im klaren sein, dass das nicht kostenlos funktionieren kann, weil dafür viel Arbeit nötig ist. Eingeblendete Werbung ist dabei der unkomplizierteste Weg für den Benutzer, die Macher von Spiegel Online zu entlohnen. Niemand zwingt dich ein Angebot wie Spiegel Online zu nutzen, du tust es freiwillig. Und wenn du etwas konsumierst, wäre es nur fair, wenn du dabei hilfst, für den Aufwand zu entschädigen.
 
@xploit: Auf der anderen Seite ist solch ein Online Angebot auch die beste Werbung für das eigentliche Magazin (in diesem Fall: "der Spiegel") ;)
 
@MiezMau: haha.. ja, mag sein, aber der Spiegel ernährt sich nicht davon, für seine eigene Werbung Geld von sich selber zu erhalten :D
 
@xploit: Wie ich in "[re:1]Heia am 22.08.14 um 22:59 Uhr" schon schrieb, ist es stets mit Kosten verbunden, Informationen bereit zu stellen.
Glücklicherweise hast Du den "Spiegel" angeführt, und somit gleichzeitig Deine Ausführung entkräftet ... ;-)
WWW.SPIEGEL.DE enthält kostenlos zugängliche Informationen, aber so gut wie keine Werbung. Gleichzeitig werden dort auch kostenpflichtige Informationen angeboten =>
http://abo.spiegel.de/de/c/index/digitale-angebote
Möglicherweise war Dir das nicht bewusst, als Du das Beispiel "Spiegel" angeführt hast.
Sorry, aber hier konnte ich mir es nicht entgehen lassen, zu kontern. :-)
 
@Heia: Ich verstehe dich nicht. Der Spiegel enthält zunächst mal einen ganzen Haufen Werbung und die ist natürlich da, das Angebot zu finanzieren. Kostenlos bedeutet für dich vielleicht kostenlos aber nicht im Sinne der Bereitstellungskosten. Und noch mal: Niemand zwingt dich, Spiegel Online zu nutzen oder besser: Niemand zwingt dich die Werbung auf Spiegel Online im Browser anzuzeigen - aber wenn du den Inhalt daneben konsumierst, ist es deine Form der Kostenentschädigung. Klar, du kannst natürlich auch auf das Abo zugreifen, aber nur weil das 5% (Zahl geraten) der Nutzer machen, finanziert das nicht das ganze Portal.
 
Ich persönlich bin gegen Werbung allgemein, nicht nur im Internet. Es nimmt einfach überhand. Statt Werbeplakaten in der Stadt fände ich z. B. Kunst nicht schlecht als Alternative. Das entspannt und ist angenehm zu betrachten.
Im Fernsehen sollten ebenso Werbeunterbrechungen verboten werden.
Und wenn man bedenkt, dass manche Werbefilme extrem teuer produziert werden, dann kann man sich auch vorstellen, dass das für Werbung verwendete Geld natürlich auf das Produkt aufgeschlagen wird und somit für den Käufer noch teurer machen. Schon alleine deswegen sage ich Nein zur Werbung.
Mag ja sein, dass dezente Produktinformationen noch gerechtfertigt sind. Beispielsweise im Fernsehen zwischen den Sendungen. Oder aber zu bestimmten Zeiten eine Werbestunde einrichten. Ich glaube dann würden das auch manche Leute gerne sehen, wenn es nicht mehr so stört. Im Internet kann dezente Werbung auch noch in Ordnung sein. Doch das Hinzubekommen traue ich den betreffenden Firmen einfach nicht zu.
Insgesamt betrachtet muss es andere Möglichkeiten geben, als alles über Werbung zu finanzieren.
An dieser Stelle muss ich aber Winfuture mal loben. Störende WErbung innerhalb der Texte scheinen verschwunden zu sein. Ich kann mich erinnern, dass ich teilweise den Text nicht mehr richtig lesen konnte sobald ich mit der Maus über manche bestimmte Wörter im Text fuhr. Das ist wenigstens verschwunden ;)
 
@MiezMau: Wenns ums Fernsehen geht, gebe ich Ihnen im Prinzip schon recht. Aber viele Sender zeigen eben Dinge,die extrem teuer sind und die Leute im Endeffekt nichts dafür bezahlen müssen.
(Fussballspiele, Formel 1, 10000 Hollywood Filme, deutsche Serien, Ski-fahren etc. ). Ich VERMUTE zudem, dass die Leute nicht freiwillig im Fernsehen für Filme oder Sendungen Geld ausgeben wollen.
 
@setitloud: Das das nicht so einfach umzusetzen ist, ist mir schon klar. Zumal das auch irgendwo ein gesellschaftliches Problem ist. Es müsste einfach andere Regeln geben.
Ich meine früher ging es doch auch. Anfang der 1990er z. B. durfte man nur eine Werbeunterbrechung in einem 120 Minutenfilm zeigen. Dieses Gesetz wurde dann leider irgendwann geändert, so dass es inzwischen bis zu drei Unterbrechungen sein dürfen. Wenn man das wieder zurücksetzen würde, so wäre das immerhin mal ein Anfang.
Außerdem, wo ist der Unterschied, ob die WErbung während einer Sendung, oder aber zwischen den Sendungen läuft? Werbeeinnahmen macht der Sender so oder so. Und wenn für alle dieselben Regeln gelten, wäre der Wettbewerb auch wieder fair.
Außerdem gibt es in der Tat Leute die für Fernsehen Geld ausgeben. Beispiel dafür wäre doch der Pay-TV Kanal Sky ;)
 
@MiezMau: Findest Du es nicht egoistisch andere dazu zu zwingen weniger Webung zu schalten oder diese gleich abzuschaffen, nur weil es Dir nicht passt? Hol Dir ein Sky-Abo und fertig.

Wer nicht zahlen willst muss halt Werbung über sich ergehen lassen, wer zahlen will muss sich keine ansehen. Ich weiß nicht wo das Problem liegt?!
 
@MiezMau: du hast schon Recht. Aber ich glaube,das liegt an vielen Dingen.
a) Bringen sie nur Werbungen vor bzw. nach der Serie / des Filmes, dann würden sich das natürlich weniger Laute ansehen (sie würden einfach den Sender wechseln). Je weniger Leute sich die Werbung ansehen, desto weniger kann der Sender für eine Werbung verlangen. Der Sender würde also viel Geld verlieren und würden sich manche Sachen nicht mehr leisten können. Dem Sender wärs egal, aber weher man sieht kein F1 mehr, keine Champions League Spiele,keine Hollywood Filme etc.. Das Volk würde sich dann halt über das aufregen..
b) Je mehr Zusehen ein Sender hat -> testo mehr wollen die Leute dort natürlich auch verdienen.. -> Wo kommt das Geld her ? :) Die Leute wollen nix zahlen,sie wollens nur sehen.. Unterm strich sindma wieder bei der Werbung .. Schau mal,was der Herr Raab oder Herr Günter Jauch in einer Serie verdient.. Dir kommt dir das Kopfschütteln :) Unterm strich: Die Leute wollens sehen,aber nix dafür bezahlen :)
 
@setitloud: zu Punkt a: Wenn man generell keine Werbung mehr wärend , oder nur noch eine Werbung innerhalb der Sendungen bringen dürfte, dann wäre der Wettbewerb für alle Sender gleich. Die Rechteinhaber wollen natürlich ihr Produkt, sprich Champions League, etc, auf den Markt bringen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die freiwilig drauf sitzen bleiben, nur weil keiner mehr so hoch bietet, die würden ja selbst Pleite gehen. Also bringen sie dann ihr Programm zu dem Preis, den sich die Sender eben leisten können. Und wenn dann im Endeffekt ein Toni Kroos keine 10 Millionen mehr pro Jahr verdient, sondern nur noch 5 Millionen, wäre das doch auch fair und immer noch jede Menge Kohle.
 
@MiezMau: Klasse... und wer bezahlt dann den Inhalt, den du kostenlos konsumierst? Oder ich drücke es mal anders aus: Von den Werbeinnahmen werden Menschen bezahlt, die ihrer Arbeit 8 Stunden am Tag und 5 Tage die Woche nachgehen - diese Menschen würden sich freuen, für ihre Arbeit entlohnt zu werden, damit sie am Morgen etwas zum Essen auf dem Tisch haben...
 
@xploit: Drum schrieb ich ja oben, dass es auch ein gesellschaftliches Problem ist. Leider leben eben heutzutage viele Menschen davon anderen durch übertriebene Werbung auf die Nerven zu gehen.
Dennoch schrieb ich auch, dass dezente Werbung noch vertretbar wäre. Wenn es also ein paar mehr Richtlinien gäbe, Werbung ein wenig einzuschränken, sollte es doch auch funktionieren. Ich glaube auch, dass solche Werbung die nicht zu aggressiv und aufgezwungen rüberkommt, den Menschen viel eher erreichen würde.
 
@MiezMau: ACK.. dezente Werbung wäre ne Lösung, aber das hat sich ja irgendwie hocchgeschaukelt ;)
 
@MiezMau: Du forderst das verbieten von Werbung, aber eine alternative Geldquelle hast du dann auch nicht parat. Spitze.
 
Klingt in der Theorie gut, aber wie's wohl in der Praxis aussieht? *kopfkratz*

So klein ist die Werbeindustrie jetzt nicht. Wenn wir alle ~ 200 Euro / Jahr bezahlen, damit es KEINE Werbung mehr gibt, ist das zwar für jeden nicht viel... aber die Werbelobby wird da wohl an die Decke gehen.

Abgesehen davon: wie soll das denn verteilt werden? Dieser "Beitrag" ginge ja dann in einen Topf und müßte sozusagen jeder Website zugeteilt werden.

Bin da etwas skeptisch, auch wenn mir die Idee "Pauschbetrag für Null Werbung" an sich erstmal sehr gut gefällt.
 
@RalphS: Die Internetnutzer haben die Werbung nicht "bestellt". Wieso soll es dann eine gute Idee sein, eine pauschale (Zwangs-)Abgabe für I-Net ohne Werbung einzuführen?
Wenn ein Informationsanbieter Geld für seine Angebote benötigt, dann wäre es sinnvoll, dies mit "Geld je Information" (oder wie bei einem ABO) zu erheben bzw. anzubieten.
Bei Heise scheint das ja zu funktionieren. Einige Informationen sind kostenlos. Ausführlichere Informationen sind eben kostenpflichtig. Und eben dort wirst Du, im Vergleich zu hier, keine Diskussionen rund um Werbung finden.
 
@Heia: Es geht nicht um die Werbung, sondern um die Finanzierung der Webangebote.

Manche sind selbsttragend (Onlineshops). Manche werden quersubventioniert (microsoft.com, oracle.com, etc). Und manche brauchen zusätzliche Einnahmen (Newsangebote).

Ein Ansatz wäre, "pro Angebot" Geld zu verlangen (also bspw. 1 Euro dafür, daß man "diesen" Artikel lesen kann. Problem daran: es gibt diese Info auch anderswo. Der Besucher kriegt was er will; der Anbieter aber nicht.

Also muß man sich da was anderes einfallen lassen.

Eine Option ist Werbung. Wie wir wissen, versagt das aber zunehmend (nicht daß das nicht nachvollziehbar wäre, aber das nur nebenher).

Eine andere wäre solch eine "Website-Finanzierungs-Gebühr" aber, wie ja oben (und anderswo9 schon ausgeführt, birgt dies natürlich ebenfalls Risiken (nicht zuletzt daran ist der Sozialismus gescheitert: der "Geldverteiler" hat's einfach behalten).

Heise ist nicht Winfuture. Ich hab nun nicht den Einblick in deren Finanzen (nicht daß ich die will) aber, Fakt bleibt, Heise verkauft auch Zeitschriften, die sind nicht darauf angewiesen, daß sich 'heise.de' selber trägt.

"Wissensgesellschaft" heißt, Wissen kostet Geld. Ich will keine Wissensgesellschaft. Ich will *wissen*.
 
@RalphS: Schau Dir mal die IVW-Zahlen an. Auch heise dürfte mittlerweile sehr wohl darauf angewiesen sein aus dem WWW-Angebot Geld zu ziehen. Auch bei Chip ist die Online-Redaktion mittlerweile z.B. größer als die für den Print-Bereich.
 
@Stratus-fan: Sicher ist sie das. Weil die Kundschaft lieber 'nix' für online bezahlt als 'was' für Print. Also wird weniger 'Print' verkauft, was darauf hinausläuft, daß ehemalige 'Print'leute zu 'Online'leuten werden.

Aber, finde den Fehler in dieser Logik.
 
@RalphS: Redaktionen wurden auch arg verkleinert. Ich denke der Fehler liegt darin, dass sich die meisten User an Gratis-Content im Netz gewöhnt haben und die Umgewöhnung auf Bezahlmodelle kompliziert wird.
 
@RalphS: Über folgenden Absatz von Dir muss ich mit einem weinenden Auge schmunzeln:
------------------------------------------------------
Ein Ansatz wäre, "pro Angebot" Geld zu verlangen (also bspw. 1 Euro dafür, daß man "diesen" Artikel lesen kann. Problem daran: es gibt diese Info auch anderswo. Der Besucher kriegt was er will; der Anbieter aber nicht.
------------------------------------------------------

Das ist zwar nicht schön, aber für den Besucher, der mit unerwünschter Werbung konfrontiert wird, auch nicht besser. In meinen Augen würde ich das sogar als Frechheit bezeichnen, mich mit der Werbung so auseinandersetzen zu müssen.

Nun noch zum "weinenden Auge":
Meine Arbeit wird innerhalb des nächsten Jahres möglicherweise wegfallen, weil Kollegen aus den östlichen Anliegerstaaten "wesentlich" günstiger sind. "Meine Kunden" nehmen es in Kauf, auch wenn die Qualität darunter leidet.
Toll (für mich) :-(
Und trotzdem geht mein Arbeitgeber nicht her und verlangt vom Kunden, dass er wenigstens Werbeflyer "von uns" liest, bevor er seinen Auftrag für uns von den günstigen Kollegen machen lässt. (Damit ich mal den Bezug zur Zwangswerbung herstelle ...)

Jetzt liegt es an den deutschen Kollegen (und an mir), höherwertige Dienste an den Kunden zu bringen, die auch entsprechend bezahlt werden. Ich wünsche mir, dass das funktioniert. Andernfalls habe ich möglicherweise bald mehr Freizeit, als mir lieb ist.
 
Es handelt sich hierbei um eine "Beispielhafte" Rechnung und nicht um etwas reales. Besser formuliert wäre: Ohne Werbung müssten die SEITENBETREIBER von Ihren Usern insgesamt 175 Euro pro Jahr eintreiben.

Also z.b. Winfuture monatlich 1,99, Facebook 2,75, Youtube vielleicht 4,70 usw...

Ich würde für ein werbefreies Winfuture 2-4 Euro pro Monat zahlen. Ein Adblocker ist keine Option, denn WENN ich schon etwas kostenlos in Anspruch nehme, dann will ich mich auch nicht gegen die notwendigen Finanzierungsmaßnahmen stellen, sondenr die Seite unterstützen.
 
Problem ist halt dass das nicht transparent wär. Am Anfang würd man die 15€ im Monat haben, paar Jahre später wären's dann schon 30€ im Monat oder mehr - das wär wieder die reinste Melkmaschine, so ne Art "Beitragsservice" oder gar GEMA für's Internet, wo das Geld überall ankommt nur nicht bei den Seitenbetreibern ;) Abgesehen davon heißt Werbung schalten nicht nur Serverkosten decken - bei manchen Seiten ist das so, bei anderen dient Werbung auch zur Gewinnmaximierung. Von der unterschiedlichen Serverlast von Webdiensten mal ganz abgesehen, Webseite A kann bei gleichem Traffic wie Webseite B viel höhere Kosten haben weil sie zb viel mehr Interaktion bietet, zbsp YouTube wo Videos auf den Servern gerendert werden, während WF nur Textinput und Output hat. Wie soll da also eine faire Verteilung möglich sein? Also machen nicht nur die Nutzer nicht mit, sondern auch garantiert nicht die Seitenbetreiber, denn ein faires System hieße dass die großen Seiten weit weniger Geld bekämen. Sehr einseitig beleuchtet also, die Studie. Es ist meiner Meinung nach somit zu einfach da mit dem Kostenloskultur-Populismus zu kommen, das sieht man zb an Seiten wie Wikipedia - wo Transparenz, Vertrauen und Qualität ist, wird durchaus der Geldbeutel gezückt. Das Vertrauen der Menschen in eine Instanz die das System fair managed ist einfach nicht vorhanden.
 
@lutschboy: Seh ich zwar auch so, aber wenn alle Seiten das System von Wikipedia fahren sollten, würde man nur noch auf Spendenaufrufe treffen im Netz, alle wären genervt und spenden würde fast keiner mehr. Das würde dann wahrscheinlich selbst Wikipedia mit in den Abgrund reißen.

Außerdem sind die Spendenaufrufe bei Wikipedia gemessen an der Reichweite ziemlich gering. Ein Großteil der Arbeit, die in Wikipedia steckt, geschieht unentgeltlich. Müsste das auch noch bezahlt werden, müssten sie öfter Spenden sammeln und höhere Beträge anpeilen.

So war das von dir nicht gemeint, ich weiß, aber ich will damit sagen, dass wenn man die Reichweite von Wikipedia, die täglichen Zugriffe und die Dauer bis zum Erreichen der Spendenziele mit in Betracht zieht, sieht man zwar, dass manche durch aus gewillt sind Geld zu zücken, aber noch deutlicher sieht man, wie viele eben nicht gewillt sind (Gründe erst mal außen vor).
 
@crmsnrzl: Ich weiß nicht ob man den Rückschluss ganz so einfach ziehen kann. Ich denk die Mehrheit der Leute würde für das zahlen, was ihnen wirklich wichtig ist. Das Gros der Webseiten ist aber äußerst redundant, es gibt zb zig deutsche IT-News-Seiten wie WF die alle hauptsächlich nur gegenseitig kopieren. Ich denke dass würd sich extrem ausdünnen, wenn die alle auf Spenden setzen würden. Aber: Die Seiten darunter, die neue Informationen produzieren, die als wichtig und wertvoll erkannt werden, die würden sicher damit über die Runden kommen. Ich find's wirklich zu plump in den Raum zu stellen, dass die Leute alles kostenlos wollen... es ist komplexer.
 
@lutschboy: Na wenn schon Wikipedia mit ihren Spendenaufrufen zu kämpfen hat, und ich darf ja wohl annehmen, dass es sich dabei sehr wohl um eine Seite handelt, die den Leuten wichtig ist, wie soll dass dann auf "weniger wichtigen" Seiten aussehen? Ich habe ehrlich gesagt Zweifel ob die Leute Youtube finanzieren würden, wenn man die Werbung dort grundsätzlich entfernen würde.

Wie viele Blogs würde es denn noch geben?
 
oh, yeah. eine weitere steuer. die wird natürlich das freie internet retten. wer werbefrei und schnell surfen will nutzt noscript. alle anderen sind scheinbar zu doof dafür.
 
Solange die Werbung nicht direkt als Overlay ist, wird sie routiniert von den Augen ausgeblendet.
Und das unbewusst. Bisher habe ich in den letzten Jahren sehr selten Werbung angeklickt und noch viel seltener dadurch ein Produkt gekauft.
 
So ein Blödsinn. Die einzigen die bei einem Werbeverbot leiden würden, sind die Werbefuzzies.
Ist wie bei den Briefkästen: Ungefragt Werbung einwerfen ist verboten. Wer aber will kann die ja trotzdem haben - z.B. Aufkleber Werbung erwünscht.
Ginge für das Internet genauso. Werbung bekommt nur der, der das ausdrücklich wünscht.
Mehrkosten gibt es dadurch für die Anwender sicherlich nicht. Denn: Wer einen Internetzugang hat, bezahlt nicht nur für den Zugang sondern auch den verursachten Traffic mit. Die Leitungen, Server, Router werden ja durch die monatlichen Gebühren bereits finanziert.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen werbung. Auch ich lasse mir spgatr gezielt Werbung/Prospekte schicken.
Ich möchte nur vorher gefragt werden und nicht penetrant genervt werden.
In dieser ganzen Kampagne sehe ich nur den Versuch den Leuten wieder mehr Geld aus der Tasche zu zioehen. Sonst aber nichts.
 
Also ich würde auch keinen Pfennig extra zahlen. Pro Monat 45 Euro für Telefon und Internet muss in der heutigen Zeit wirklich reichen.

Und wie gesagt, wenn Seiten die Werbung an den Rand stellen und nicht als nervendes Video und Popup aufblenden, dann wäre auch ein guter Prozentsatz bestimmt nicht auf die Idee gekommen sich einen Blocker zu installieren.

Also sollten sie nicht wieder die Schuld auf die Nutzer schieben und schon wieder Zusatzzahlungen fordern, wenn sie es selber verbrochen haben...
 
@andi1983: Das Problem ist, dass heute selbst Seiten ohne Werbung schnell einen AdBlocker-Anteil von 40 Prozent haben. Sprich die Leute haben ihn einfach immer an.

Viele Seiten sind dazu übergegangen die Werbung wieder zu reduzieren, auf AdLayer und Co zu verzichten, haben dadurch aber keinen Rückgang an AdBlockern erlebt. Die Schuld sehe ich also durchaus auf beiden Seiten.
 
@Stratus-fan: Wie wärs mit nem unabhängiges Gutesiegel/Logo für Websites, keine/kaum Werbung, bitte Adblocker für diese Seite abschalten. Man muss das Vertraun der User wieder zurück gewinnen, und das wird einige Zeit dauern. Ich jedenfalls habe Adblock an, gepaart mit Disable-Anti-Adblock, Ghostery und NoScript. WF merkt bei meinem Besuch nicht mal, dass null Werbung angezeigt wird. In der jetzigen Situation, werde ich auf keines dieser nützlichen AdOns verzichten! Und: Das Internet ist Sauschnell mit den kleinen Helferlein.
 
@Roger_Tuff: Weil man Aufrufe auch nicht auf dem Server protokollieren kann? Für gewöhnlich laufen die Aufrufstatistiken immer direkt im PHP-Script und nicht gesondert auf dem Client.

Und warum sollen die Seitenbetreiber etwas einblenden? Du würdest es ja auch den Leuten einblenden müssen die keinen AdBlocker nutzen. Und da es selbstverpflichtend wäre, würde eh jeder entscheiden was "kaum Werbung" ist und damit wäre es hinfällig.

Das funktioniert nicht. Auch der "gemeine User" muss eben erkennen, dass er Pflichten in dem "Ökosystem Internet" hat und die "Ich blocke einfach alles"-Mentalität extrem schädlich ist.
 
@Stratus-fan: War auch nur nen fixer Gedanke mit dem Gütesiegel. Es ist mir durchaus bewusst, das es so einfach nicht zu lösen geht das Problem. Webseitenbetreiber hatten/haben den Bogen überspannt, Adblocker werden immer mehr. All diese werden es nicht merken, wenn die Seitenbetreiber wieder zur Vernunft gekommen sind, da AdBlock, die Seite sieht aus, wie vorher, werbefrei. Die pflichten eines Users ist aber nicht, sich mit Werbung penetrieren zu lassen, auf übelster Weise. Die Werbetreibenden haben es versaut, das WF z.B. sich nicht ausreichend mit dezenter Werbung finanzieren können und nun sollten diese sich Gedanken machen, das Vertrauen wieder her zu stellen, nicht wir!
 
@Roger_Tuff: DANN NUTZE WF HALT NICHT. Wenn Dir auf einer Seite zu viel Werbung ist zwingt dich niemand diese (täglich) zu besuchen. Und ich finde die Werbung auf WF jetzt nicht (mehr) wirklich schlimm.

AdLayer oder Werbung mit Ton habe ich lange nicht mehr gesehen und mit "Nur-Text-Werbung" kannst Du eben keine Webseite finanzieren. Mit deinem Verhalten bestrafst Du nur die Seitenbetreiber ab nicht die Werbeindustrie und damit kommt der Protest nicht da an wo er sollte.
 
@Stratus-fan: die Seiten, die LayerAds und Ähnliches benutzt haben, sind schuld, dass es überhaupt sowas wie Werbeblocker gibt, die brauchen sich nicht zu wundern und sollten die Schuld auch nicht bei den Usern suchen, denn sie sind selber Schuld. Hätten sie es bei dem einen oder anderen Werbebanner an einer nicht störenden Stelle belassen, hätte heute kaum einer einen Werbeblocker (oder vielleicht gar keiner, weil es keine gäbe?). Daraus, dass mittlerweile jeder Webbrowser einen PopUp-Blocker hat, haben sie nichts gelernt, sondern eben auf LayerAds umgestellt, eigentlich wäre die richtige Reaktion darauf, dass eben jeder Webbrowser standardmäßig auch einen Werbeblocker bekommt.
Und da Werbeblocker das Surf-Erlebnis verbessern und bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht stören, hat jeder das Teil einafch immer an. Wozu auch die Mühe machen es immer wieder an- und auszumachen?
 
@Link: Weil man sich einmal die Frage stellen sollte wer z.B. noch redaktionelle Inhalte ins Web stellen kann, wenn irgendwann jeder einen AdBlocker nutzt?

Natürlich ist das WWW ohne Werbung auf kurze Sicht schöner, darüber müssen wir nicht streiten. Aber hast Du auch nur einmal darüber nachgedacht wie die Alternativen aussehen? Nicht jeder hat das Geld für Inhalte zu zahlen (Schüler, Studenten, Arbeitslose/Geringverdiener...) und es gibt Werbeformen die Du nicht mehr blocken kannst, zumindest auf sehr lange Sicht.

Stichwort: Integrierte Werbung. Product Placement, gekaufte Testberichte/Nachrichten, Advertorials... Das sind die Alternativen auf die die Werbeindustrie derzeit voll abfährt. Sieht aus wie der eigentliche Inhalt, wirkt viel glaubwürdiger und ist nicht blockbar. Herzlichen Glückwunsch!
 
Einfach mal kurz überlegen, was das Internet ist: Die Menge aller angeschlossenen Geräte, die Summe aller Netzwerke. Ich bezahle, damit ich Teil des Internets sein kann, eine Zugangsgebühr. Ich bin ein Teilnehmer von vielen - und alle sind gleichberechtigt. Und jetzt kommen ein paar Teilnehmer die Inhalte erzeugen. Also kein UGC sondern redaktioneller, professioneller Inhalt. Es gibt für mich keinen Zwang, diesen Inhalt zu konsumieren. Und wenn ich doch komme, hat der Teilnehmer die Möglichkeit, sein Angebot über Werbeeinblendungen zu finanzieren (die AdBlocker-Debatte jetzt mal aussen vor gelassen). Und jetzt meinen diese Teilnehmer, sie müssten eine Zwangsabgabe einrichten, damit sie ihren Inhalt bereitstellen können, weil die Nutzer keine Werbung sehen. Das war ja das Gedankenspiel. Ganz schön albern. Was ist denn, wenn ich Inhalt bereitstelle? Bekomme ich etwas ab von dieser Abgabe?
 
@xploit: Es ist eben nur ein Gedankenexperiment ob Leute bereit wäre für ein Web ohne Werbung zu zahlen. Wie das Geld eingetrieben und aufgeteilt werden würde ist ja eine ganz andere Frage.
 
@Stratus-fan: Die Aufteilung wäre sehr simpel. Man wertet einfach den Browser Verlauf aus, was vermutlich auch Providerseitig möglich wäre (datenschutz mal außen vor), stellt pauschal die 175€ zur Verfügung und teilt die Summe dann auf die besuchten Seiten auf. Die Seiten die öfter aufgerufen wurden bekommen entsprechend mehr. Ganz einfach.
 
@Laggy: Da springen Dir sofort die Datenschützer aufs Dach, das System ist wie geschaffen für Manipulationen und wie gewichtet man z.B. AJAX/XHR-Aufrufe? Das System würde sofort dazu führen, dass Webseiten viel langsamer werden, da Seitenaufrufe Geld bedeuten und XHR probiert diese zu verhindern um Daten zu sparen und die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Beispiel Deutschland: Wie komme ich an das Geld bei Aufrufen z.B. aus Österreich? Wie definiert man in welchem Land eine Webseite ansässig ist?

Zudem sind längst nicht alle Webseiten werbefinanziert. Webauftritte von Herstellern (Güter, Dienstleister) sind z.B. meist werbefrei. Es geht ja nur um das Abfangen der Verluste durch den Verzicht auf Werbung, nicht einer generellen Finanzierung von Webseiten.

Ich denke das System wird nur so funktionieren, dass es Abos für jede einzelne Seite (oder eben Seiten unter einem Verlag/Dach) gibt.
 
@Stratus-fan: Schon klar, aber das wird hier gerade aufgezogen und durchs Dorf getrieben, als würde das im nächsten Jahr eingeführt. Dabei ist die Aussagekraft gleich Null.
 
@xploit: Zumindest der Artikel ist relativ sachlich gehalten. Es gab eine Studie, es wurde (natürlich ohne Quellenangabe) darüber berichtet und fertig.
 
Ich würde mal eher sagen, es liegt daran, wie die Werbung an sich Plaziert ist. Wenn Sie dezent gehalten ist und nicht auffdringlich währe. Würden es sicherlich weniger leute Stören. Aber wie oft geht man auf seiten. Wo die Werbung dominiert und man mit Popups genervt wird, die dann noch evtl. noch beim Klick auf das X, ein neues Fenster öffnen.

Oder diese Aufblinkende Pentrante Werbung von Mediamarkt, die mal hier auf Winfuture war. Die durch das geblinke und geflashe nur genervt hat. Ich kann mitunter ferstehen, das dann einige versuchen, durch Werbeblocker das zu unterbinden. Heute z.B. habe ich den Werbeblocker aus und die Werbunga auf Winfuture ist akzeptabel.

Was auch ein Kritikpunkt ist, ist Werbung die aussieht als würde Sie zum Kontext des Artikels gehoeren, man geht drauf und landet auf irgend einer Werbeseite. Ich habe kein Problem mit Werbung im Internet wenn Sie A.) Klar zu erkennen ist, B.) Nicht aufdringlich ist und C.) den Webauftritt nicht dominiert.
 
Also so ganz unrecht haben hier einige nicht. Ich stelle mal den Punkt zu Diskussion, wie die ganze Sache aussehen würde, wenn nicht jeder eine Flatrate hätte. Der Preis einer Flatrate ergibt sich auch nur daraus, wie viele Nutzer weniger verbrauchen, als die Faltrate kostet. Oder leiht euch mal irgendwo fürs Wochenende ein 2000er Modem, wenn ihr es denn überhaupt anschließen könnt. Man bezahlt also eh schon Geld und Zeit um in den Genuss der Werbung kommen zu dürfen. Wenn ich mal von YouTube Videos und Schmuddelfilmchen absehe, wie stark wird durch Werbung die gesamte Infrastruktur des WWW belastet, da entstehen auch Kosten. Über die Finanzierung der Webseiten, naja, um es mal so zu formulieren, ein großes Teil des Finanzierungsproblems dürfte sich schlicht aus der Vielzahl der verschiedenen Seiten ergeben, auch ein Umstand, der eher von zweifelhaften Nutzen für den Nutzer ist. (Mal abgesehen davon, dass sich die Seitenbetreiber jetzt natürlich bequem zurücklehnen können.)
 
Also wieder eine neue Zwangssubvention für eine Branche, die über normalen Marktregeln wie "Angebot und Nachfrage" nicht mehr tragbar ist! Was soll dieser Mist? Ich schaue schon jetzt wegen Werbung kein Fernsehen mehr! Ist die Werbeindustrie so blöd, oder wann kapiert man da endlich mal, das ein Umdenken in der Werbung stattfinden muss, anstatt den Endverbraucher zu irgendwas zu zwingen? Und an die Webseitenbetreiber: ES GIBT ZU VIELE VON EUCH!!! Es kann nicht jeder von Euch von 1000000x die selben kopierten Nachrichten seinen Lebensunterhalt bestreiten! Man kann auch nicht 10 Bäcker in einer Strasse aufmachen und dann das Volk dazu zwingen, 9 davon zwangs-zu-bezahlen! Ich muss MICH selbst auch nach dem Markt und der Nachfrage richten, um in meinem Leben Geld zu verdienen!
 
Die ganze Logik scheitert schon daran, das es überhaupt keinen Anlass gibt, anzunehmen, das ein gleichwertiges, werbefreies Internet exakt so viel Kosten verursachen würde, wie die Werbeindustrie darin ausschüttet. Ich versteh ja, das nach der letzten "Internetwerbung-News" hier bezüglich Blocker und dem Gegenwind hier etwas Gegenstimmung gemacht werden soll, aber: diese Studie ist gänzlich völliger Schwachsinn. Die Überkommerzialisierung des Netzes hat doch das komplette Preisgefüge durcheinander gebracht. Wenn das jetzt deutlich zurück gehen würde, was ja der Fall wäre, wenn viele User sich von Werbung "freikaufen" würden, könnte man nur sehr eingeschränkt voraussagen, wie die Kosten sich entwickeln würden. Ergo könnte auch niemand sagen, welche Kosten entstehen würden, um Webangebote am Laufen zu halten. Man kann weder die Uhr zurück drehen und erwarten, das man irgendwann wieder in die Zeit zurück kommt, als das Netz noch nicht aus mehr Werbung als Content bestand (und sich trotzdem hielt...), genauso wenig kann man aber so eine schwachsinnige Kalkulation aufstellen. Selbst wenn man in der sonderbaren Annahme lebt, nur die würden sich "freikaufen" wollen, die heute blocken, würde das Preisgefüge zwar in etwa gleich bleiben können - aber die Seitenbetreiber hätten plötzlich Mehreinnahmen. Also egal wie man das dreht und wendet, die Studie bleibt irgendwie sehr undurchdacht.
 
Eine Internet GEZ sozusagen?
Erst bezahlen die, die Internet Werbefrei nutzen möchten?
Dann bezahlen die, die Internet nutzen?
Dann bezahlen auch die, die Internet nutzen könnten?
Dann Werbung nur bis 20.00 Uhr?
Dann Teaser auch nach 20.00 Uhr erlaubt?

Anderes Szenario:
Was wäre wenn Adblock so werbefinanziert wäre, daß es (erstmal) unaufdringliche Webung zum blocken von aufdringlicher Werbung ....
 
175 € im jahr? lol wtf? rollen? Werbeblocker an und jut is....
 
3,79 im Monat wäre mir ein werbefreies Internet im Monat wert.
Lasst uns mal rechnen, um welchen Betrag es überhaupt geht:

624,5 Mio Euro betrug laut statista der Online-Werbeaufwand in Quat I 2014, also von Januar bis März. Das sind hochgerechnet auf dieses Jahr: 2.498 Mio Euro.

Bei derzeit ca 55 Mio Internetnutzern in Deutschland, wären das pro Kopf

2498/55 = 45,42 Euro im Jahr, und
45,42/12 = 3,79 Euro im Monat

Und nicht vergessen, das Geld ist bereits da. Bezahlt von jedem Käufer eines jeden Produktes, für das geworben wird. Kein Kaufmann zahlt Werbung selber! Das kalkuliert er immer mit ein und läßt es seine Kunden bezahlen!

Würde jeder also hingehen, und sagen: Da hier sind meine 3,79 pro Mond - kloppt euch drum, würde das Netz auch komplett(!!) ohne Werbung auskommen!

Aber nein, das Geld wird zwar abgeschöpft, aber über ein selten dämliches System verteilt, bei dem *ich* mich als derjenige der das bezahlt hat auch noch ANSCHREIEN lassen muss.

Irre, oder? Wo zum Teufel kann ich meine 3,79 Euro abgeben?! Hilfe!

Das sind 45,48 EUR im Jahr und 175 EUR!
 
Wenn die Werbeindustrie weiterhin Webpräsenzen mit aggressiver Werbung unbenutzbar macht und daher die Mehrzahl der Nutzer irgendwann Werbeblocker mit gut ausgearbeiteten Blacklisten verwenden, wird sich das mit der Werbung im Internet irgendwann von selbst erledigt haben und das ganz kostenlos für die Nutzer. :-P

Ich selbst sehe nicht einmal mehr ohne Werbeblocker Werbung. Ich habe vor bald 10 Jahren bei einigen Seiten die Krise gekriegt bei denen die Werbung mit zig Einblendungen von animated GIFs und Flash-Videos meinen damaligen zum Internetsurfen genutzten Pentium-II-Rechner komplett beim Laden einer Seite ausbremste und ich teilweise Minuten auf den Seitenaufbau warten musste.

Damals habe ich in meiner Firewall erstmal den gesamten Internetzugriff geblockt und dann in einer Whitelist über Jahre nur noch die Server freigegeben, die ich wirklich im Internet regelmässig benutze. Da Werbung und andere lästige Funktionen meistens von anderen Servern geladen werden als dem Server der Seite, die ich ansehen möchte, habe ich nun seit langer Zeit keine lästige Werbung mehr gesehen und erschrecke mich bei Bekannten regelrecht, wenn ich bei denen einmal mit einem Rechner ohne Werbeblocker surfen muss. Ich weiss echt nicht, wie die das über mehrere Stunden aushalten auf Seiten zu surfen, wo Werbung das Browserfenster blockiert oder sich über den Inhalt der Seite legt und beim Scrollen auch noch mitwandert. Ohne meine Firewall würde ich so eine Seite einmal besuchen und nie wieder, egal wie interessant der Inhalt der Seite ist. So etwas finde ich unverschämt. So unverschämt als wenn ein Vertreter an Deiner Haustür weiter klopft und sie schliesslich eintritt um in Dein Haus zu kommen, obwohl Du ihm über die Sprechanlage mitgeteilt hast, dass Du in der Badewanne sitzt.

Da mein Firewall-Setup aufgrund der Tatsache, dass er auch Botnet-Kontrollserver aussperrt, auch gut ist um mögliche Trojaner auf meinen Internet-Rechnern am "nach Hause telefonieren" zu hindern, werde ich wohl auf meinen Rechnern nie wieder solche aggressive Werbung sehen.

So spart man ausserdem Strom, denn bei meinen Bekannten ohne Werbeblocker merkt man schon bei 50 geöffneten Tabs mit Werbung, dass die ständig nachladende und GIFs und Flash-Videos abspielende Werbung auf den Seiten in den 50 Tabs selbst für einem Intel Core i7 Prozessorkern schon ordentlich Last generiert und der so selbst beim Lesen einer Seite nicht mehr in seinen Ruhemodus kommt und daher endlos Energie für nichts verbraucht. Meiner Ansicht nach zahlen einige Nutzer schon weit mehr als 175EUR pro Jahr, wenn man ihren Energie- und Lebenszeitmehrverbrauch durch Werbung auf die Rechnung setzt. Gerade bei batteriebetriebenen Mobilgeräten kommt ausserdem hinzu, dass die Akkus duch die Anzeige von mehr Prozessorlast generierender Werbung viel schneller leer sind, als ohne Werbung. Wer auf einem Mobilgerät keinen Werbeblocker einsetzt, steht also schneller ohne Saft da, was bei den vielen heutigen Geräten mit fest eingebautem Akku dazu führen kann, dass ein Gerät viel früher nicht mehr benutzbar ist, wenn man gerade keine Steckdose zur Hand hat. Werbung stiehlt dem Nutzer also nicht nur Lebenszeit durch länger ladende Seiten und das ständige Weggeklicke von störenden Einblendungen, sie schädigt ihn auch noch finanziell (durch höheren Energieverbrauch) und sorgt dafür, dass er schneller sein Mobilgerät nicht mehr mobil nutzen kann, weil der Akku leer ist.

Ich finde es ausserdem etwas dreist, dass überhaupt jemand auf die Idee kommt die Nutzer für die entgangenen Werbeeinnahmen der Webseitenbetreiber zahlen lassen zu wollen, damit man keine Werbung im Internet mehr zeigen muss. Immerhin ist aus den Umfragen zu erkennen, dass den Nutzern das Angebot im Internet offenbar kein Geld wert ist und sie demzufolge auch auf Seiten verzichten würden, die sich ohne Werbung nicht mehr im Internet halten können.

Dazu würden die Firmen, die ihre Produkte über Werbung bekanntmachen und so besser verkaufen wollen, sich wohl kaum damit abfinden keinerlei Werbung mehr im Internet schalten zu können und wenn der Internetnutzer für deren Verluste auch noch bezahlen soll, dann sind das jährlich gewiss mehr als 175EUR.

Der ganze "Nutzer zahlen für ein werbefreies Internet"-Gedanke ist also ein komplett unrealistisches und daher obsoletes Gedankenspiel.
 
@nOOwin: Du hast vergessen zu erwähnen, dass Du vor 15 Jahren Dein Handy abgeschafft hast und somit auch mobil nicht mit Werbung belästigt werden kannst.
 
Immer wieder lustig diese "Adblock User sind Monster" Berichte auf WinFuture. Bei 16% verbreitung von Werbeblockern will man uns also erzählen das nicht genug dabei rumkommt? Für wie dumm hält man uns eigentlich?

Fakt ist doch nunmal. Wenn ihr, die Seitenbetreiber, nicht so gottverdammt gierig sein würdet dann würden wir, die User, auch keine Werbeblocker benötigen.

Und da könnt ihr mit noch sovielen Accounts schreiben das es hier ja garnicht so schlimm ist. Jeder sieht wie schlimm es ist wenn man den Blocker nur 1 Sekunde ausmacht. Das ist einfach nicht auszuhalten wenn die Seite plötzlich 5 mal so lange lädt. Denkt mal drüber nacht. Es gibt auch andere Werbeformen die den User nicht nerven und trotzdem Geld bringen.
 
In den letzten Tagen und Monaten wir so viel über dieses böse Addon berichtet und gewettert... Es wurden Anti-Werbe-Blocker-Kampanien und Forschungen gestartet die viele Millionen Euro kosten, aber immer wurden die Wünsche der Internet-Benutzer einfach ignoriert und einfach so weiter gemacht wie bisher. Ich schalte auch generell im TV die Werbung einfach weg, so wie Millionen andere auch. Trotzdem gibt es das Fernsehen noch. Keiner würde auf die Idee kommen über Menschen zu schimpfen die eine Fernbedienung benutzen oder Fernbedienungen verbieten zu wollen. Das Internet war nie als Werbeträger gedacht, sondern zum Außtausch von (vor allem kostenlosen) Informationen. Gerade desshalb ist das Internet auch so popolär, weil am Anfang der Inhalt im Vordergrund stand und nicht wie man damit Geld verdienen kann....
 
Wie bitte? Ich soll also 175 EUR bezahlen damit ich nicht belästigt werde?
Das heißt, den Straftatsbestand der Erpressung zu erfüllen!
Es wäre an der Zeit, die Urheber mal zu greifen und von jeden einzelnen zur Geldstrafe (mindestens 175 EUR) für jeden einzelnen Nutzer der die Werbung als Belästigung empfindet.
 
@Grendel12: Deine Fähigkeit, Text zu verstehen, scheint phänomenal :o
 
Für 175€ bekommt man ~zwei Jahre Usenet und kann sich alles an Filmen, Serien, Musik, Games & Software laden... Sorry aber der Adblocker bleibt an, immer.
 
@Shadow27374: Files von Usenet kommen bei mir ausnahmslos nicht über den virtuellen Türsteher "Norton 360". Bei jedem File von Usenet kommen sofort rote Ausrufezeichen und es folgt augenblicklich automatische Entfernung - völlig egal, ob Spiele, Musik, Programme usw.
Die an sich sehr ärgerliche Werbung dürfte im Vergleich von den angehäuften Daten von Usenet die ihr Unwesen völlig ungestört in deinem PC treiben, eher belanglos sein.
 
@Grendel12: Man sollte natürlich nicht blind irgendetwas von nzb-Seiten laden sondern von Foren etc. Da ist dann auch alles sauber, selbst für Windows-Nutzer zu denen ich nur noch selten zähle.
 
Die Überschrift "Werbefreies Internet ist bezahlbar, von Nutzern aber nicht gewollt" ist leider im Ansatz falsch. Sicher ist werbefreies Internet NICHT bezahlbar und sicher is werbefreies Internet von Nutzern GEWOLLT. Werbefreies Internet als Nutzer zu finanzieren ist ein utopisches Wunschdenken. Gleichzeitig könnte man an ein erzwungenes Bezahlmodel für öffentlich-"rechtliche" Medien nachdenken [/ironie]. Selbst im wohlhabenden Europa ist eine Pauschale für Internetinhalte undenkbar. Nicht jeder hat die bsp. 10Euro im Monat nur, damit der Webseiten anzeigen kann. Um die News auf den Nenner zu bringen ist Werbung ansich kein Problem, solange sie nicht absolut penetrant daher kommt.
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