Nach Ausscheiden von Steve Ballmer: Sollte auch Bill Gates gehen?

Ausnahmsweise einmal eine kleine Warnung gleich zu Beginn: Beim nachfolgenden Text handelt es sich um reine Spekulation, allerdings ist es eine höchst interessante Art der Mutmaßung und noch dazu eines bestens informierten Microsoft-Insiders, ... mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft, Bill Gates, Gates Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich persönlich halte nix von Menschen, die anderen Menschen ihr Lebenswerk absprechen wollen.

Man mag von Herrn Gates halten, was man will, ebenso wie von Herrn Jobs und einer ganze Menge anderer Herren gleichen oder ähnlichen Kalibers.

Aber sie haben eben NICHT irgendwessen Firma "übernommen", sondern sie selber aufgebaut.

Wenn nun ein Herr Ballmer sagt "ich will nicht mehr" ist das okay. Und wenn ein Herr Gates dasselbe sagt, ist das ebenso okay.

Aber wenn sich da wer hinstellt und ihnen letztlich "ihr Baby" wegnehmen will, dann ist das in meinen Augen einfach nur verwerflich.
 
@RalphS: Sehe ich genauso. Bill Gates ist Microsoft, ob er nun CEO ist oder war, ist egal. Es ist eindeutig seine Firma, Punkt. Wenn dort schon "Köpfe rollen" sollten, dann die, die ihm seine Firma abnehmen wollen.
 
@Aloysius: Ballmer gehören mehr Anteile als Gates. ;)
Wer sein Unternehmen an die Börse bringt und nicht genug Aktien hält um Entscheidungen zu blockieren kann auch einfach rausfliegen, fertig.
Die Firma gehört den Aktionären und eben nicht Bill Gates, Punkt.

Ballmer war untragbar geworden, aber Nadella hat doch genau das übernommen was Ballmer die letzten Monate immer runtergebetet hat - daher verstehe ich ehrlich gesagt Thurrott nicht wie er auf den Trichter kommt. Die Beiden sind sich doch einer Meinung wo MS hin will und wenn Gates nicht auch dahinter stehen würde wär das Konzept für die Zukunft ein ganz anderes.
 
@RalphS: Absolut meine Meinung. Auch aus diesem Grund finde ich, dass Steve Ballmer sehr unrecht getan wird, immerhin war er erster Manager bei Microsoft, und ist seit 1980 bei dieser Firma gewesen. So wenig hat er sicher auch nicht dazu beigetragen, dass Microsoft jetzt Microsoft ist...
 
@RalphS:

Stimme zu bis auf die Sache mit Ballmer, ihn kann man auch als Gründervater sehen.
 
@RalphS: Bill Gates wird Microsoft erst verlassen, wenn der liebe Gott es möchte - auch wenn er nicht mehr so aktiv bei Microsoft ist wie Jobs zu seiner Zeit, solange er sein verdientes Einkommen weiterhin großzügig dem guten Zweck zukommen lässt und nach wie vor dafür sorgt das es so bleibt(In dem er eben noch dort mitredet)
Auch als relativ gehobender Nutzer der heutigen Technik, klar kennt man einige Namen die bei Microsoft arbeiten, dennoch ist Gates nach wie vor der einzige "MS'ler" bei dem sich sicher nicht nur bei mir jede seiner Taten im Hirn festbrennt
 
Irgendwann muss jede Firma ohne ihre Gründer auskommen.
Das ist auch bei MS der Fall.
Man kann nur hoffen, das die folgenden Mitarbeiter das Unternehmen gleich gut weiter führen und nicht gegen die Wand fahren.
 
@Brassel: Microsoft kommt seit gut 10 Jahren ohne Gates aus. Er mag im Aufsichtsrat noch vertreten sein, sein Stimme alleine hat aber kaum Wert. Sein Einfluss auf das Unternehmen ist nahezu nicht existent.
 
@knirps: "Sein Einfluss auf das Unternehmen ist nahezu nicht existent." Huehuehue - Traeumer
 
@-adrian-: Huehuehue - Danke für deine sachliche Reaktion.
 
@knirps: Naja, seine Reaktion war natürlich..., aber der Einfluss von Gates bei Microsoft ist zwar vermutlich im Tagesgeschäft gegen 0 gehend, strategisch ist sein Wort vermutlich noch heute fast wie ein Gesetz...
 
@Tintifax: Das mag sien, ja.
 
@Tintifax: Genau das ist die Rolle des Aufsichtsrats: Strategische Entscheidungen zu treffen. Das Tagesgeschäft betreibt der Vorstand. Somit tut Gates (und Ballmer) genau das, wofür er "bezahlt" wird.
 
@knirps: adrian hat sich schon richtig ausgedrückt, auf so einen blödsinn den du in diesem post von dir gibst kann man nicht anders antworten, sorry.
 
@knirps: Aha. Und das weißt du, weil...?
 
@Scharlatan: glaskugel von eBay? hat eh schon jeder ;-)
 
@knirps: aha, da weißt du ja anscheinend mehr als wir alle
 
@elmex: Auch dir danke ich für deine sachliche Ergänzung.
 
@knirps: du weißt also genau was bei MS hinter den geschlossen Türen so läuft?
 
@elmex: Ich hab nochmal meine Beiträge gelesen und kann nirgendwo erkennen das von mir behauptet zu haben. Es gibt genug eindrücke die nach Außen geraten aus denen man das Entnehmen kann. Bill Gates hat keine offizielle Position mehr bei dem Unternehmen, mit Ausnahme der im Aufsichtsrat. Seine Stimme alleine hat keine Macht. Gewiss eine symbolische, mehr aber auch nicht.
 
@knirps: Neben Ballmer ist Gates größter Anteilseigner von Microsoft. Deine Eindrücke, mit denen du hier orakelst, spielen keine Rolle. So viel zum Thema "sachlich".
 
@Scharlatan: Anteilseigner macht ihn nicht zu einem Bestimmer.
 
@knirps: Du schreibst hier aber schon viel Unsinn zusammen, da braucht man nicht viel "sachliche Ergänzungen". Als Hauptaktionäre sitzen Gates und (bisher) Ballmer im Aufsichtsrat, genau dem Gremium, das die Interessen der Eigentümer (Anteilsinhaber) vertritt und die strategischen Entscheidungen trifft.
 
@rallef: Ich wäre auch um nicht-viel sachluiche Ergänzungen dankbar. Kommen tut aber gar nichts sachliches.
 
@knirps: Was willst Du denn noch für Argumente, wenn Dir nicht in den Kopf geht dass die wirklich großen Bosse im Aufsichtsrat sitzen und dass der Vorstand vom Aufsichtsrat abhängig, von ihm bestellt, kontrolliert und auch wieder abserviert wird?
 
Sein wir doch mal ehrlich. Im Prinzip war das schon in dem Moment klar, als er nach Jahren der Querälen mit einigen Anlegergruppen schlussendlich den Chairman-Sessel räumte. Seit Jahren verkauft Gates sukzessive seine Microsoft-Aktien und aus dem Tagesgeschäft ist er schon vor vielen Jahren ausgeschieden. So langsam entzieht er sich damit auch sein persönlicher Einfluss auf Microsoft und letztendlich auch die Legitimation eines Postens im Aufsichtsrat. Das ist aber kein Rausschmiss und somit muss auch niemand Mitleid äußern. Als Entscheidungsträger und Geschäftsmann hat Gates alles erreicht, was man erreichen kann.
 
@orange_elephant: Bill Gates hat MS nie wirklich verlassen und hat nach wie vor ein Büro auf dem Campus :)
 
@HeadCrash: Christian Wulf hat auch ein Büro auf Staatskosten, dennoch ist er wohl für die aktuelle Politik weniger relevant :)
 
@klarso: Sehr unpassender Vergleich.
 
@HeadCrash: Exakt, Christian Wulf hat auch keine 40 Jahre geschaft...
 
Sehe ich nicht so. Grund: Satya hat höchst persönlich Bill gebeten, wieder als technischer Berater zu arbeiten.
 
Also Bill Gates wird man wohl ewig mit MS in Verbindung bringen, auch wenn er damit gar nichts mehr zu tun hat. Er ist der "Steve Jobs" von MS, er wird der "Gründer" bleiben.
 
@elmex: Gates wird in vielen Punkten Maßstäbe gesetzt haben, die kaum jemand nochmal erreichen wird. Ich halte es für unwahrscheinlich das Newcomer ein ähnliches Vermögen erreichen können, auch der Erfolg eines Produktes über einen vergleichbaren Zeitraum. Seine ins leben gerufene Stiftung die er aus seine, Privatvermögen Milliardenschwer gemacht hat, dürfte auch so schnell keiner überbieten.
 
Nachdem laut Bericht "höchst unklar" ist was Gates in seiner Rolle als Berater eigentlich tut, stellt sich mir automatisch die Frage, wie man dann behaupten kann er wäre ein "störendes Puzzle-Teil"?! Davon abgesehen, Bill Gates ist Microsoft und Microsoft ist Bill Gates und dieser überhaupt merkwürdige Trend, dass Firmengründer irgendwann ihren Hut nehmen sollen, finde ich extrem fragwürdig - hat übrigens bei Apple nicht sonderlich gut geklappt! In manchen Fällen mag so ein Schritt ja Sinn machen, wenn Misswirtschaft betrieben wird und der Konzern dadurch geschädigt wird, aber wenn dies nicht der Fall ist... Und was macht der andere nochmal, betreibt einen Blog!??!
 
@navahoo: Unklarheiten, gerade wenn es solche strukturellen Fragen sind, sind Gift in einem Unternehmen.
 
Selbst nach seinem physischen Ende, wird Gates als Geist auf dem Campus verweilen... Jedenfalls so lange es Google gibt... dann erst wird er seinen Frieden finden =)
 
Bill Gates ist der Opa in einer großen Familie, gern gesehen,
mit wenig entscheidende Gewalt aber das Wort hat Gewicht. Verdienterweise!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Windows 8.1 im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter