Rekord: Google erhält inzwischen 1 Mio. URL-Löschanfragen pro Tag

Die Zahl der Löschanfragen, die täglich beim Suchmaschinenkonzern Google eingehen, hat einen neuen Rekord erreicht. Im Durchschnitt werden inzwischen pro 24 Stunden immerhin eine Million Links im Suchindex beanstandet, berichtet das Magazin ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Internet, Logo, Suchmaschine Google, Internet, Logo, Suchmaschine Google

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Das ist Bullshit und Zensur. Wenn es irgend einen rechtlich begründeten Anlass für die Löschung gibt, dann hat der Betreffende das bei der Seite einzufordern, welche die Information vorhält, nicht bei einer Suchmaschine.
 
@Friedrich Nietzsche: Leider bieten die meisten Seite keine ausreichende Unterstützung und die wenigsten haben die Kraft sich da juristisch Hilfe zu suchen. Auch wenn ich die derzeitige Lösung für ungar halte, finde ich die Richtung vollkommen richtig. Allerdings muss sie für alle Webseitenbetreiber gelten und es muss eine tatsächliche Löschung statt finden, und kein ledigliches lokales verstecken, was Google derzeit macht.
 
@knirps: Und dann muss das Recht gebogen werden, weil einige sich keinen Anwalt nehmen wollen? Und ich erinnere dich daran, dass diese Möglichkeit bei Google *eingeklagt* wurde.
 
@Friedrich Nietzsche: Eingeklagt von Leuten die die Kraft dazu hatten.
 
@Friedrich Nietzsche: Was nuetzt denn bitte ein Anwalt, wenn 99% aller Copycats in China und Indien sitzen?
 
@JanKrohn: Bei DMCA Takedowns gehts doch nur um Software und Medienangebote, Seiten mit Produktreplikas werden normal komplett gesperrt und auf die Herstellerseite weitergeleitet, somit hilft ein Anwalt da schon meistens. Daneben werden zwar wieder ein paar hundert neue Seiten erstellt, aber naja...
 
@theBlizz: Und die paar hundert neuen Seiten sind alle in Deutschland oder zumindest der EU gehostet, so dass ein Anwalt ohne weiteres dran kommt. Ja nee alles klar...
 
@JanKrohn: Wen interessiert wo die Server stehen? An den Ersteller der Seite kommt man sowieso nie ran, es geht hier nur ums sperren der Domain, damit der Marke nicht weiter geschadet wird und das geht nunmal nicht ohne Anwalt...
Beispiel: www.rayban-onlinesale.com
 
@theBlizz: Fuer grosse Marken machbar, okay. Und was macht der kleine Webseitenbetreiber oder Blogger, dessen Inhalte dutzendfach kopiert werden? 12 x Anwaltskosten = Einnahmen von 5 Jahren.
Eine Anwaltspflicht bei DMCA-Angelegenheiten wuerde definitiv wieder zu Lasten der Kleinen gehen, und den ganzen Copycats einen weiteren Freifahrschein geben.
 
@JanKrohn: Wenns berechtigt ist gewinnt man den Prozess aber und bekommt die Anwaltskosten zurück. Ich hab auch nie behauptet, dass DMCA grundsätzlich schlecht sei, es ging mir nur um den Sinn eines Anwalts bei Urheberrechtsverletzungen...
 
@theBlizz: Irgendwie drehen wir uns hier im Kreis. Wer bezahlt mir noch gleich die anwaltskosten, wenn die Copycats in China und Indien sitzen? Ach ja, die chinesischen und indischen Behoerden leissten da ja wie immer Amtshilfe...
Jetzt komm doch mal bitte mit neuen Argumenten, wie Du als privayer Webseitenbetreiber in diesen Laendern anwaltlich wirkungsvoll gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehn willst?
 
@Friedrich Nietzsche: Wenn ich der Suchmaschine sage, das sie diese Seite nicht mehr auflisten soll bei einer Suchanfrage, dann kann ich die Seite so lassen wie sie ist. Ob diese korrekt oder fehlerhaft ist, ist in diesem Fall dann egal.

Wenn ich von einem Aktenornder den Etikettenrücken abreisse, ist der Inhalt immer noch vorhanden. Er wird nur nicht mehr gefunden.

Insofern bedienen sich die Leute da der einfachsten und schnellsten Methode.
 
@Brassel: Wenn man jede Suchmaschine dazu bringt, ist es die einfachste Methode ;)
 
@Brassel: Auf eine gewisse Weise kann ich das ja durchaus nachvollziehen, denn für die ganzen DAUs, die da so im WWW unterwegs sind, ist doch Google "das Internet". Die würden NIEMALS eine URL manuell eingeben, sondern steuern wirklich jede Seite - selbst die, die sie täglich besuchen - per Google-Suche an. Bei den Dampfnasen würde das schon mal funktionieren. Wenn da plötzlich Facebook nicht mehr bei Google gelistet wäre, hätte es ein Ende mit den dämlichen Duckface-Selfies... ^^
 
@Friedrich Nietzsche: Kann es sein, dass hier eine Verwechslung vorliegt? Es geht nicht um das EU-weite "Recht auf Vergessen". Es geht hier um Urheberrechtsverstöße. Und die waren, glaube ich, schon lange verboten, ohne dass das jemand bei Google "eingeklagt" hat.
 
@AhnungslosER: Verboten ja. Aber Google ist nicht der Rechtsverletzer, die hostenden Seiten sind es. Man reist ja auch nicht die Straße zu einem Gebäude ab, wenn dort irgendwelche Rechtsverletzungen begangen werden, sondern man versucht die Rechtsverletzung zu stoppen.
 
@Friedrich Nietzsche: Naja. Indem Google die Urheberrechtsverletzung indexiert und damit leichter auffindbar macht, kann man, im Gegensatz zur Straße, immerhin darüber nachdenken, ob sie Beihilfe zu dem Verstoß begehen.
Im Zweifelsfall geht das Recht manchmal einen pragmatischen Weg. Um eine (Rechts-)Störung zu beseitigen, kann auch ein [unbeteiligter] Dritter in Anspruch genommen werden, wenn das der effizientere Weg ist, sie zu beseitigen, z.B. weil man des eigentlichen Störers nicht oder nur schwer habhaft werden kann. Und da viele Durchschnittsnutzer das Internet quasi über Google "bedienen", ist das Löschen der Suchmaschineneinträge ein sowohl effektiver wie auch effizienter Weg, die Rechtsstörung zu beseitigen.
 
Sollen einfach für jeden Löschantrag ein Captcha verwenden. Dann wirds wohl den Leuten mit automatisierten Tools auch bald zu blöd ;) - und private Personen die 1-2 Links beanstanden haben kein Problem damit.
 
@mike4001: Es handelt sich hierbei NICHT um die Löschanträge, die nach dem Urteil vom Europäischen Gerichtshof möglich sind.
 
@Runaway-Fan: Hast Recht - Hab ich vorhin nicht ganz mitbekommen bzw. zu schnell darauf geschlossen :-)
 
Unberechtigte Anfragen sollten in Rechnung gestellt werden.
 
@MR.SAMY: Wer definiert was unberechtigt ist? Beispiel: Ich habe in der Vergangenheit Seiten beanstandet, die Tabellen von mir geklaut haben (an denen ich jeweils viele Wochen gearbeitet hatte). Laut Google fallen Tabellen nicht unter DMCA - auch bei Groesse von ueber 1 MByte. Waren meine Anfrageen nun unberechtigt, und soll ich dafuer auch noch blechen?
 
@JanKrohn: Ja, musst dafür Zahlen. Man muss sich halt vorher Informieren was darunter fällt und was nicht. Evtl. wäre noch ein Freibetrag möglich. Der bei Großen Unternehmen schnell Verbraucht sein wird, da die sicher erstmal alles mögliche Löschen lassen wollen. Wenn die Anfragen steigen, werden es immer höhere Kosten. Wobei die Qualität der Prüfung sehr leiden kann.
 
@MR.SAMY: Und wieso darf Google entscheiden, was unter DMCA faellt und was nicht? Ist Google neuerdings die Regierung oder was?
Was soll an einer Tabelle, die ein paar Wochen aufwand gekostet hat, weniger schuetzenswert sein, als ein Text, den ich zwei Minuten daherschreibe, wie dieser Kommentar hier? In den von der US-Regierung gelisteten Ausnahmen vom DMCA sind jedenfalls keine Tabellen angegeben.
 
@JanKrohn: Ich finde auch das sowas mit dazu gehören sollte. Warum es nicht dazu gehört bzw. wer das entscheidet weiss ich nicht. Ich denke Google wird das nicht festlegen, sonder eher die Ersteller des Gesetzes. Tabellen sind den sicher egal.
 
@JanKrohn: Ich bin der Meinung, dass jeder für unberechtigten Aufwand für Google bezahlen sollten. Es kann ja nicht angehen, dass Google für die Kosten aufkommen muss. Es sollte die Pflicht des Klägers sein im Vorfeld zu klären, ob sein Antrag zumindest im Ansatz berechtigt ist. Wenn z.B. Anträge gestellt werden, die nicht unter DMCA fallen, ist das meiner Meinung nach ein Pflichtversäumnis der Selbstabklärung seitens des Klägers.

Ich meine, beim Staat kann ja auch nicht jeder einfach nach Lust und Laune Klage einreichen, da wird auch ein Vorschuss verlangt, sollte die Klage unberechtigt sein, sind zumindest die Aufwandskosten dadurch gedeckt. Sollte die Klage berechtigt sein, bekommt man sein Geld ja zurück und genau so wird auch Willkür vermieden.
 
@Rumulus: Finden Sie nicht, daß Google alt und groß genug ist, selbst einzuschätzen ob eine Rechnung gestellt wird oder nicht ?
 
@MR.SAMY: Nö alle Anfragen sollten in Rechnung gestellt werden und wenn bei einer automatischen oder manuellen, stichprobenartigen Prüfung auch nur eine Unberechtigte dabei ist oder eine bei der der angebliche Rechteinhaber seine Ansprüche nicht nachweisen kann sollte das Ganze dann direkt wieder unbearbeitet zum Absender zurückgeschickt werden.
 
Super! Das freut mich sehr!
 
So sehr ich verstehen kann, dass Privatleute und Rechteinhaber hier einen einfachen Weg sehen, Ihre berechtigten Interessen zu schützen, bin ich bei einem solchen Eingriff immer skeptisch. Warum? Weil es sich heute bei vielen als Meinungsbildung etabliert hat Themen kurz über die Suche zu recherchieren. Mit den hier geschaffenen Möglichkeiten ist es nun sehr einfach Meinungen und Berichte "verschwinden" zu lassen.
Ich bin der Überzeugung, dass hier noch nachgearbeitet werden muss, um nicht einfach auf Willkühr etwas aus dem Index zu nehmen. Beispielsweise wäre eine automatisierte Mail an die Inhaber der gesperrten URL ein erster Schritt, denn soweit ich weis (kann mich natürlich täuschen) gibt es da keine Info,
 
Bald braucht man kein Google mehr wenn Google nix mehr zu "finden" hat ^^ weil alles Gelöscht ist :D
 
@Windows_7_: Sehe ich genauso, diese Löschanfragen werden Google bald das Kreuz brechen und die Leute steigen auf Bing um, weil man einfach mehr damit findet.
 
@Shiranai: Bing musste auch ein Löschformular erstellen
 
Das was die Content Industrie da abzieht ist nicht i.O. Im Prinzip grasen Sie den ganzen Google-Index ab, melden alles frei nach dem Motto: "Damit wird Google die Faulen Eier schon finden".

Die kümmern sich einen sch*** ob irgend ein fan-blog fälschlicherweise aus dem Index fliegt.

Ich zeige doch auch nicht 80 Mio deutsche an und erwarte, dass die Polizei alle aufsucht und nur die Kriminellen wegsperrt... -.-
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