Neue Zielgruppe U13: Google will Accounts für Kinder einführen

Bisher dürfen Kinder unter 13 Jahren aus rechtlichen Gründen bei Google zumindest offiziell kein eigenes Konto besitzen. Nach einem aktuellen Medienbericht plant der Internet-Konzern genau aus diesem Grund die Einführung spezieller Kinder-Konten. mehr... Google, Google Konto, Google Login Bildquelle: Google Google, Google Konto, Google Login Google, Google Konto, Google Login Google

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@lazyb: Thx :)
 
So wrong on so many Levels. Da kann man nur hoffen, dass es in Deutschland genug entsprechende Paragraphen im Jugendschutzgesetz gibt, die sowas verhindern.
 
@Slurp: Schon schlimm genug eigentlich, mit welcher Werbung Kinder auf Super RTL und Co. "bespaßt" werden. Und Google ist nun mal primär Werbeunternehmen, darum bin ich mir sicher, dass man Kinder auch primär erst mal als lohnenswerte Zielgruppe für die persönliche Werbeprofilbildung auf Dauer sieht... mit den richtigen Algorithmen lassen sich innerhalb von 5 Jahren interessante Werbeprognosen für Jugendliche anhand von generellen Entwicklungsbeobachtungen beim Werbekonsum ausarbeiten. Kann ich absolut nicht gutheißen und bin ich gegen. Nicht generell, weil Kinder durchaus auch schon an das "neue Leben" gewöhnt werden sollten, aber dieser durchleuchtende Hintergrund der immer mehr Alltag wird, kann ich keinem Kind zumuten. Eigentlich nicht mal mir, aber die Wahlmöglichkeit schwindet immer mehr...
 
kinder unter 13 sollten erst kein Smartphone bekommen! für unterwegs reicht ein Normales Handy wens Wichtig ist. Ja Nokia verkauft noch die dinger.
 
@cs1005: Mein fast 4 jähriger Sohn hat sich letztens ein Buch angeguckt wo ein Telefon mit Wählscheibe drin war. Als ich ihm gesagt habe dass das ein Telefon ist hat er gedacht ich will ihn veralbern. Selbst ein schnurgebundenes Telefon hält er für Scherze. Wenn ich ihm sage er soll sich die Zähne putzen gehen, nimmt er sich entweder eines der Telefone oder Tablets geht ins Bad, macht Youtube an und sucht über die Sprachwahl den "Zähneputzensong".

Einem 13 jährigen heutzutage noch ein featurephone anzubieten funktioniert nur wenn die Eltern in "Neuland" wohnen und selber nicht wissen was das Internet ist. Smartphones gehören in die heutige Zeit und lässt sich nicht durch Sätze wie: "für unterwegs reicht ein normales Handy wenn es wichtig ist" ändern. Und wenn die Eltern eine gewisse Kontrolle über den account haben finde ich das gar nicht so schlimm.
 
@wieselding: "Such is life" (Dr. Axel Stoll)
 
@wieselding: Mit anderen Worten, du hast es geschafft, deinen Sohn mit der Technik ruhig zu stellen, anstatt dich durchzusetzen, so dass er die Zähne auch einfach nur puzt, weil du es sagst...Eine Frage, hört/sieht er wirklich nur den Zähneputzensong? Mal schauen wie lange es dauert, bis er sich Sachen anschaut, die er eigentlich noch nicht sehen sollte. Kinder sollten mit diesem Kram nicht alleine gelassen werden. Ein 13 Jähriger braucht kein Smartphone, vor dem Ding können sie noch lange genug hocken und wie die Zombies durch die Straßen laufen. Die sollen erst mal von Angesicht zu Angesicht kommunizieren lernen, bevor sie diesen Konsummüll verwenden der eh nur dazu da ist, die Massen mit absolut sinnlosen Dingen zu beschäftigen. Während sie Whatsappen und Facebooken, haben sie nämlich keine Zeit sich mit wirklich sinnvollen Sachen auseinanderzusetzen oder im Internet qualitative Seiten zu lesen. Und das sagt jemand dessen Hobby Smartphones und Technik im Allgemeinen ist. Und bei einem kannst du sicher sein, sollten meine Kinder mal nach einem Smartphone fragen, und da darf es natürlich kein 0815 Chinephone sein, dann bekommen sie nur zu hören, klar kannste eins haben, wenn du dir die 500€ dafür verdienst gerne... :]
 
@fieserfisch: Ruhig stellen weil ich ihm mit modernen Mitteln erziehe? Früher war alles besser. Sogar die Ausreden warum früher alles besser war.
 
@wieselding: Erziehen? Das hat für mich nichts mit Erziehung zu tun. Es ist eher so, dass er die Regeln diktiert: Gib mir das iPad mit zum Zähneputzen und ich mache alles brav. Er erzieht dich auch wenn du das jetzt nicht so sehen magst. Nö, eher heute sind die Ausreden besser: Nein, ich stelle meine Kinder nicht mit Multimediakrams ruhig, ich erziehe sie mit modernen Mitteln.
 
@fieserfisch: Rohrstock?
 
@crmsnrzl: Nö, Überzeugungskraft.
 
@fieserfisch: Früher hat man in ärmeren Gegenden den Kindern mit dieser Argumentation Klamotten und Schuhe vorenthalten. "Die sollen doch erst mal wachsen, damit die Klamotten nicht umsonst waren."
 
@Friedrich Nietzsche: Es ist eine Sache, Kindern essentielle Dinge vorzuenthaltenen, aber eine ganz andere ihnen überflüssige Smartphones erst dann zu geben, wenn es Zeit dafür ist. Ein Smartphone bringt Kinder nicht voran, es ist wie gesagt pure Zeitverschwendung. Wenn du deine Kinder modern erziehen willst und ihnen Technik näher bringen willst, dann geht das auch an einem Laptop mit Programmierumgebungen für Kinder oder indem du gemeinsam mit Ihnen im Internet Dinge recherchierst oder Webseiten besuchst auf denen sie etwas lernen. Zu einer solchen modernen Erziehung gehört aber mit Sicherheit nicht Facebook, nicht Whatsapp oder Pouh der Schei*haufen...das verblödet höchstens!
 
@fieserfisch: Ich hab zwar selbst keine Kinder, aber das ist unsinn. Kinder müssen lernen mit aktueller Technik umzugehen. Je früher sie es verstehen, desto besser. Als Elternteil hat man natürlich dafür zu sorgen das angemessen damit umgegangen wird. Ein Kind das mit Technik kaum bis gar nicht in Berührung kommt, hat später enorme Nachteile im Arbeitsleben oder ist von aktuellen Kommunikationswegen ausgeschlossen. Ein Kind das unkontrolliert mit viel Technik in Berührung kommt, kommt später ohne Technik nur noch schwer aus. Der Mittelweg ist der richtige.

Facebook ist ohnehin out, aber Whatsapp gehört im Moment zur absoluten Pflicht. Ausgrenzung ist niemals gut. Niemals. Egal ob es etwas Lebensnotwendiges ist oder etwas was du als "Zeitverschwendung" betrachtest. Man kann seinem Kind seine moralischen Grundwerte vermitteln. Zwingen sich von anderen abzukapseln in dem man ihnen nicht erlaubt mit der aktuellen Technik Schritt zu halten sollte man sie allerdings nicht. Man kann Kinder nicht vor der Welt da draußen beschützen, man kann sie nur möglichst gut darauf vorbereiten.
 
@Minty_Insurrect: Wenn du meinen Post richtig gelesen hättest, dann hättest du nie geschrieben,: "Ein Kind das mit Technik kaum bis gar nicht in Berührung kommt, hat später enorme Nachteile im Arbeitsleben oder ist von aktuellen Kommunikationswegen ausgeschlossen." Denn ich würde mein Kind sehr wohl mit Technik in Berührung kommen lassen, das wäre in meinem Haushalt auch gar nicht zu vermeiden. Ich liebe elektronisches "Spielzeug". Trotz allem kann ich jedoch noch unterscheiden, was wirklich sinnvoll ist und was auch noch etwas Zeit hat. Das Kids einfach noch nicht für bspw. Whatsapp bereit sind haben solche Meldungen gezeigt wie mit der Todesdrohung die per Whatsapp rumgingen und lauter Kids verstört haben, weil sie dafür eben doch noch nicht bereit sind. Und dann hinterher rumheulen, dass die Kids tagelang nicht schlafen können weil sie Alpträume haben.___ Um noch mal das Thema Kind mit iPad zum Zähneputzen schicken aufzugreifen. Wusstest du, dass das von Monitoren und ganz besonders Smartphones und Tablets (weil näher vor dem Gesicht) ausgestrahlte Licht dafür sorgt, dass im Körper eines Menschen der Eindruck erweckt wird, es wäre helllichter Tag und daher der Körper hochgepusht wird, um nicht zu zeitig zu ermüden? Es ist ja beliebt, seine Kinder vor dem Schlafen gehen vor Smartphone, Tablet oder Fernseher zu setzt, damit sie, nach dem sie eine Folge Sandmann, Masha und der Bär, Kikanienchen und wie sie alle heißen sehen und dann ohne Murren ins Bett gehen. (Ich weiß, das ist nicht etwa ruhig stellen, oder die Kinder erziehen die Eltern, sondern dass sind moderne Erziehungsmethoden.) Jeder der sich dann wundert, dass die Kids ewig nicht einschlafen oder erst recht munter werden, der sollte sich dann mal diesen modernen Erziehungsmethoden aussetzen und mit seinem Smartphone mal was vernünftiges anstellen und mal nachlesen, was Monitore für negative Auswirkungen auf den Körper haben können und erst recht auf Kinder unter 3 Jahren. Wo ich mich grade frage, wozu ich das schreibe, kann doch jeder seine Kinder so versauen wie er denkt. Nicht meine Kinder, also auch nicht mein Problem. :D
 
@fieserfisch: Als ich Kind (3-5) war, hatte ich nichts der Gleichen. Smarthphones und Tablets gabs noch nicht, Computer waren privat noch die Ausnahme und zum ins Bad tragen ungeeignet. Ich konnte nach dem Sandmann auch ewig nicht einschlafen und hab bis 21-23 Uhr im Bett rumgewühlt, war dafür 4 Uhr wieder wach und musste mich noch 2-4 Stunden beschäftigen bevor meine Eltern aufstanden und es Frühstück gab.
Lag dass daran, dass ich Licht angemacht habe zum Zähne putzen?
Am Fernseher kann es jedenfalls nicht gelegen haben, die alten Röhrengeräte damals waren nicht ansatzweise hell genug.
 
@crmsnrzl: Warum nur wusste ich, dass so eine Antwort kommt. :D
 
@cs1005: Kein Smartphone? Weiß nicht. Kein mehrere hundert Euro teures Smartphone? Da stimme ich dann sicherlich zu. Wichtig sind aber selbstverständlich auch entsprechende Jugendschutzmechanismen / "Gruppenrichtlinien", die sich nicht durch ein simples Entfernen des Hakens aushebeln lassen.
 
@cs1005: Als ich in dem Alter war (man, fühle ich mich jetzt alt)... jedenfalls, selbst heute noch wäre mir ein brauchbarer MP3-Player tausend mal lieber als jedes noch so tolle Handy, aus dem einfachen Grund, dass ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit viel lieber Musik höre als mich von meinen Verwandten oder sonst jemandem damit vollquasseln zu lassen, dass ich doch bald mal nach Hause kommen soll oder so. Da sehe ich so ein Smartphone auch weniger als "Handy mit Zusatzfunktionen" als mehr als "mobiler Computer mit bin-eh-im-dauer-Flugmodus-Handy-Funktion". ^^ Und auch, wenn ich dem zustimmen würde, dass Kinder und Computer nicht blind zusammengeführt und dann allein gelassen werden sollten (genauso wie bei allen anderen Dingen), denke ich, dass es für jede solcher Regeln auch Ausnahmen geben sollte. Früh übt sich.
 
@BloodEX: ich fühle mich auch schon recht alt dagegen... ich habe früher noch meine Musik aus dem Radio aufgenommen und mich dumm geärgert, wenn ein Moderator draufgesprochen hat. 90 Minuten haben auf einer Kassette gepasst. 3-4 Stück hatte man draussen mit. Auf heute mitgerechnet wäre das ein MP3-Player mit 512 Mb Speicher. ;).. Und wir waren Glücklich.
 
@frust-bithuner: Ich hab die Kassetten-Ära zwar noch mitbekommen (damals wurde auch noch auf VHS aufgenommen... hach, die guten, alten Bleistifte) und ich glaub, mein erster MP3 Player hatte noch nicht mal n Display, aber naja... hat auch so seine Vorteile, dass sich alles weiterentwickelt. Wer will, kann schließlich immer noch mit seinem alten Kassettenspieler rumlaufen. Hat man wenigetens schon mal ein gutes Gesprächsthema. ^^
 
@cs1005: "kinder unter 13 sollten erst kein Smartphone bekommen!" Ab welchem Alter wäre es angebracht? 18?
 
@Knerd: Bekommen meiner Meinung nach, nie. Genauso, wie andere Luxusgüter auch. Sie dürfen es sich zusammensparen, mit Hausarbeiten gegen Geldbeträge erarbeiten. Und wenn sie es fallen lassen und es ist kaputt, gibts nicht einfach ein neues.
Wo sollte man sonst deiner Meinung nach, die Grenze ziehen? Und die monatlichen Folgekosten?
 
@Candlebox: Ich stimme dir soweit zu. Ich wurde so erzogen, dass ich mir Dinge selbst erarbeiten muss. Und habe mir ALLE meine Handys selbst gekauft. Ok, die alten Boschknochen nicht :D

Meinen Supernintendo habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen :)

Edith meint, es gibt scheinbar doch kein Recht auf Taschengeld, so kann man sich irren ^^ Das Jugendamt empfiehlt es "nur".
 
@Candlebox: "Wo sollte man sonst deiner Meinung nach, die Grenze ziehen?" Da wo das Kind sich das nicht mehr leisten kann, ganz einfach.

"Und die monatlichen Folgekosten?" Dann eben Prepaid und wenn ich nicht genug Geld dafür habe, tja, dann habe ich eben gelitten.
 
@cs1005: Ich will es nicht an den 13 Jahren festmachen, aber ich weiß nicht on die Eltern den Kindern einen Gefallen tun es zu verbieten, wenn fast alle Freunde auch ein Smartphone haben. Das ist in jeder Generation so, nur das jeweilige Produkt ändert sich.
 
Ich finde es einfach nur widerwärtig, wenn man sich an kleine Kinder ranmacht. (Die Doppeldeutigkeit ist durchaus gewollt)
 
Ich würde meinem kind sicher kein kinderaccount geben und es jedem pedo sofort erkennbar machen das ein kind am rechner sitzt.
Brauch sich nur einer drauf zu spezialisieren diese art accounts zu hacken und wenn vorhanden auf die webcam des rechners zuzugreifen(die bei mir zwar abgeklebt is aber das macht sicher nicht jeder^^).
Bei Kindern wäre adblock pflicht und vl einige seiten routerseitig sperren.
Ab und an mal verlauf checken und wenn nötig nen gespräch führen.
 
Das ist die Aufgabe der Eltern dafür zu sorgen, was der Sprössling darf und was nicht. Meiner bekommt sicher in dem Alter keinen Account bei irgendwelchen Datenkraken alá Google, Fratzenbuch und Co. Auch werde ich offiziell(!) überwachen, was er im Internet so macht. Und wenn einer seiner Lehrer meint mit seinen Schülern über Fratzenbuch etc. kommunizieren zu müssen, werde ich und sein Vorgesetzer eine lautstarke Diskussion führen müssen und einen anderen Weg der Kommunikation vereinbaren!
 
Schweinerei! Ich bin dagegen!
 
Ich verstehe nicht was an einem Konto für ein Kind so problematisch sein soll.
Meinem Sohn hatte ich mein altes iPhone 5 geschenkt. Dort habe ich für ihn eine Apple-ID innerhalb der Familienfreigabe erzeugt. Downloads müssen von mir genehmigt werden und alle eMails, welche an seine Apple-ID versendet werden, erhalte ich auf meiner ID automatisch mit. Das funktioniert schon seit zwei Jahren problemlos. Somit hat er sein eigenes Smartphone und ich völlige Kontrolle darüber was er dort installiert, das gilt sowohl für Apps/Spiele als auch mediale Inhalte, wie Musik und Filme.
Über so eine Inkompetenz eines derartigen Weltkonzerns wie Google bin ich echt ratlos und sprachlos.
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