Mitfahrdienst Uber darf auch in Berlin vorerst weitermachen

Der Taxi-ähnliche und über eine Mobil-App betriebene Mitfahrdienst Uber darf auch in der Bundeshauptstadt offiziell seinen Dienst - vorerst - wieder anbieten. Das Verwaltungsgericht Berlin hat dem zuständigen Landesamt mitgeteilt, dass dieses von ... mehr... Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber

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na hoffentlich wird das Taxi-Monopol endlich gekippt... schon dreist was die Taxi-Fahrer für Preise verlangen...
 
@skrApy: Uuhhhhh! Sie wollen Geld für ihre Arbeit und den Aufwand. Wie furchtbar und gierig!. Falls du arbeitest, du nimmst kein Geld für deine Leistung oder wenn, dann bleibst du bei deinem Stundenlohn unter 5 € oder nimmst Naturalien?
 
@wori: Und warum keine Konkurrenz zulassen?
 
@knirps:Weil Uber keine ZulassungKonzession beantragt?
Sie halten sich nicht an die bestehenden Gesetze siehe Versicherung, Personenbeförderung, medizinischer Check, TÜV-Auflagen. Das Risiko wird auf die Fahrer gepackt, die Gewinne streicht Ueber ein.
Und was hat deine Frage mit meiner Reaktion auf den Threadstarter zu tun?
 
@wori: Warum sollte das auch notwendig sein? Jeder der ein Führerschein und ein Fahrzeug hat, hat alle Tests bestanden um dies tun zu dürfen.
 
@knirps: Falsch. Hat der normale Führerscheinbesitzer nicht. Es gibt einen Personbeförderungschein und jährlich eine medizinische Untersuchung.
 
@wori: Ein geschriebenes Recht ist nicht immer gleich richtig. Hast du dir mal Taxifahrer in Berlin angesehen? Jeder zweite spricht nicht ausreichend Deutsch. Jeder vierter ist derartig übergewichtig, das von einem bestandenem medizinischem Check nicht die Rede sein kann.
Jeder Fahrzeughalter ist versichert und versichert sind auch die Personen die mitfahren. Bei einer Güterversicherung liegt es doch an mir selber zu entschieden ob ich mich dafür oder dagegen entscheiden, jenachdem was ich mit transportiere.
 
@knirps: Das geschriebene Recht ist gültigt, ob es dir gefällt oder nicht. Annektoden zu den Berleiner Taxler sind schön, begründen aber nicht das individuelle Außerkraftsetzen von Regeln. Woher weißt, wer von den seinen Check bestanden hat oder nicht?
Die Versicherung ist ungültig im Falle des gewerblichen Transports.
Es geht nicht um Güterversicherung.
 
@wori: Der gewerbliche Transport muss doch erstmal nachgewiesen werden. Und meine Gesundheit ist immer versichert. Oder glaubst du die lassen mich im Krankenhaus verrecken "Ne, lass den liegen, der ist mit Uber mit gefahren".
 
@knirps: Jetzt wirds albern.
 
@wori: Richtig, sieh wohin du die Debatte gesteuert hast mit dem festhalten an etwas, an dem man nicht mehr festhalten sollte.
 
@knirps:Du kannst nicht zwischen Deiner Krankenversicherung und einer Insassenversicherung/PKW unterscheiden?
Natürlich wird die Grundbehandlung bezahlt. Aber alles was darüber hinausgeht und das kann etliches sein wie spezielle Behandlungsmethoden, Medikamente, Reha, Prothetik, Haushaltshilfe, Berufsunfähigkeitsverrentung, sollte dann die Versicherung des Fahrers zahlen. Fahrer für Uber sind gewerblich tätig und in diesem Fall zahlt die PKW-Versicherung nicht. Das darfst du dann vom Fahrer einklagen. Viel Spaß.
 
@wori: Ich kann doch wohl als feier Mensch die Freiheit haben mich für eine Fahrt zu entscheiden wo diese Versicherung nicht ist. Was geht es dem Staat an das für mich bestimmen zu müssen?
 
@knirps: Du kommst aber als "freier" Mensch nicht für deinen eigenen Schaden auf. Diese Sorte von Freiheitsliebe bürded der Gemeinschaft/dem Fahrer gerne im Schadensfall die Kosten auf.
Die Fahrer sind bei dem Uber-Geschäftsmodell eh die Gearschten.
 
@wori: Das ist das Problem der Fahrer, nicht meins. Ich frage mich gerade wo eigentlich der Unterschied zwischen Uber und dem seit Jahren existierenden mitfahrgelegenheit.de besteht. Letztendlich ist es für mich das selbe und das ist nie zu einem Problem geworden.
 
@knirps: Live von der Uber-Seite: "FAHREND GELD VERDIENEN."

Es geht bei Uber nicht darum, sich Kosten zu teilen, wie ich es bei mitfahrgelegenheit.de verstehe. Es geht darum, dass der Fahrer (schein-?)selbstständig gewerblich handelt. DAS ist der Unterschied.
 
@Der Lord: Versicherungstechnisch dürfte es aber keinen Unterschied machen. Wenn ich mich für eine Fahr bezahlen lasse, ist sie gewerblich.
 
@knirps: Ich frage mich sowieso wer das Recht hat zu entscheiden wen ich mit meinen Auto befördere (Warum haben Autos meistens 4 Sitze?). Das ist schlicht und einfach Unterdrückung von Freiheit durch eine Lobby.
 
@knirps: Lasse ich mich bezahlen? Nach einem festen Tarif? Mit Gewinnabsicht? Dann brauche ich einen P-Schein (übrigens auch zur Beförderung einer Leiche im Leichenwagen!) und muss ausreichend versichert sein, da ich gewerblich handle.

Lasse ich mir die Hälfte vom Spritgeld geben? Von jemandem, der zufällig denselben Weg hat? Da ist sehr wohl ein versicherungstechnischer Unterschied.
 
@Der Lord: Das ist reine Auslegungssache würde ich sagen ^^
 
@wori: zu re:1 (vierter Post von oben) "Weil Uber keine ZulassungKonzession beantragt?"
Ich frage mich, wie es Ständig zu dieser Pauschalverurteilung der Uber Fahrer/Fahrerinnen kommt?
Gleichzeitig wird Impliziert, das Taxifahrer "Gottgleiche" Verkehrsteilnehmer sind?
Was mich Ärgert, ist die Selbstverständlichkeit mit der hier Regeln für eine Spezielle Berufsgruppe Quasi Missbraucht werden um eine Andere Gruppe zu diskreditieren!
Dann können wir auch gleich Heilpraktiker verbieten, weil sie den Standard eines Arztes nicht erfüllen.
Wir debattieren hier nicht über eine Regulierung/Rechtliche Gleichstellung, wir debattieren über ein Verbot zu Gunsten eines Monopols!
Niemand mach sich die Mühe (Endscheidungsgremien) den/die Gesetzgebung auf ihre Zeitgemäße und faire Ausrichtung zu überprüfen, nein man Prügelt den/die Konkurrenz nieder!
http://www.ihk-regensburg.de/content/141113d
http://www.focus.de/finanzen/news/taxiverband-chef-warnt-berlin-verkommt-zum-nabel-fuer-taxi-schwarzarbeiter_id_4034807.html
 
@Menschenhasser: Ich muss hier kurz Einspruch erheben. Die meisten Autos haben nicht 4 sondern 5 Sitze. Und das finde ich lobbyhaft unterdrückend. Ich will nicht die Option kaufen, vier Menschen transportieren zu können! Ich will nur zwei Menschen mitnehmen können und trotzdem werden mir unnütze Sitze aufgezwungen. Sch... Autoindustrielobby!
 
@knirps: De jur ist das eben keine Auslegungssache.
 
@Der Lord: Nichts ist mehr Auslegungssache als De Jur in DE.
 
@Der Lord: Laut Taxi Lobby darfst du keinen Mitnehmen nicht mal einen aus der Familie weil du ja nicht besonders versichert bist.
 
@Menschenhasser: Ich bin gerade unsicher, ob Du das aks Satire meinst.
 
@knirps: Falsch ... bei einer gewerblichen Nutzung (und uber ist das zweifelsohne) erlischt die private Insassenversicherung.
 
@knirps: Du kannst als freier mensch dann abeer nicht erwarten, dass die Allgemeinheit im Ernstfall Dein Sparbemühen bezahlt.
 
@Menschenhasser: Du erzählst einen Blödsinn. Transportierst Du deinen Familienangehörige mit Gewinnabsicht?
 
@knirps: es gibt konkurrenz! mietwagen, in einigen städten bekannt als minicar sind die konkurrenz zum taxi. das taxi ist bestandteil des öffentlichen personennahverkehrs und die preise im pflichtfahrgebiet sind von den kommunen festgelegt, bei fahrten außerhalb dieses gebietes darf der taxifahrer auch zu festpreisen fahren, wenn man es mit ihm aushandelt. unterschied zwischen taxi und mietwagen ist auch das mitnehmen von der straße aus und die nutzung von taxiständen, dieses ist alleine taxifahren vorbehalten in anderen fällen muss der wagen bestellt werden und darf nur aufgrund dieser bestellung ausrücken, also nicht streife fahren und aufträge annehmen oder an ecken rumlungern um fahrgäste aufzunehmen.

wenn die Uber-fahrer eine zulassung als mietwagenfahrer haben mit personenbeförderungsschein und einer in deutschland zulässigen versicherung können diese als angestellte gerne den dienst weiterführen, auch als subunternehmer wäre es möglich, wenn die fahrer sonst noch einer anderen beschäftigung nachgehen, dafür müssen diese dann aber diese tätigkeit als gewerbe anmelden. sollte ein Uber-fahrer alleinig für Uber fahren wäre es schon wieder eine verbotete scheinselbständigkeit.

die begründung "zum schutz des taxigewerbes" ist natürlich eine total bescheuerte aussage der städte, die fehlende versicherung und die mögliche steuerhinterziehung bzw zozialversicherungsbetrug sind in meinen augen die kernpunkte für ein legitimes verbot des dienstes.
und die aussage die fahrten wären ja über Uber in den USA versichert ist in deutschland nicht zulässig, auch ein millionär darf sein kfz nicht ohne versicherungsschutz bewegen obwohl er einen möglichen schaden selbst bezahlen könnte, dafür braucht man in deutschland eine versicherung die sich selbst auch noch versichern muss damit sie im falle einer insolvenz nicht plötzlich keine gelder mehr an betroffene auszahlen kann.

und auslegungssache bei juristischen sachen gibt es natürlich ohne ende, da hast du vollkommen recht - aber es gibt genug dinge bei denen man nichts auslegen kann und da zählen die von mir genannten punkte die gegen Uber sprechen zu.
 
@otzepo: Mietwagen sind keine Konkurrenz, das ist ein ganz anderes Geschäftsfeld. Es geht doch darum transportiert zu werden und nicht sich selber zu transportieren.
 
@knirps: das sind Leihwagen von denen du redest, de jure ist ein Mietwagen gemäß PBefG genau das wovon ich spreche
 
@otzepo: Wir reden aber von Taxis oder? Ist ein Taxi ein Mietwagen?
 
@knirps: nein, ein "Taxi" ist ein Taxi, ein "Mietwagen" ist ein Mietwagen mit Fahrer und ein "Leihwagen" ist ein gemieteter Wagen ohne Fahrer. Habe in der Branche gearbeitet und der Gesetzgeber unterscheidet so im Personenbeförderungsgesetz. In Anführungszeichen immer der juristische Begriff. Und Uber macht so als ob die Mietwagen mit Fahrer sind halten sich aber nicht an die Bestimmungen des PBefG.
 
@otzepo: Dann wird es Zeit die antiquierten PBefG zu ändern.
 
@knirps: was soll da geändert werden? es geht auf der einen seite um den versicherungsschutz des zu transportierenden und anderer im straßenverkehr geschädigten und auf der anderen seite um einen flächendeckenden personenverkehr. taxen sind im prinzip so was wie die u-bahn, unterschied ist nur massentransportmittel vs individualverkehr aber der taxifahrer kann nicht sagen "was für 50 meter lohnt es nicht, such dir einen anderen der dich fährt", da er gesetzlich verpflichtet ist jede fahrt anzunehmen (außer es gibt einen wirklich triftigen grund, sonst muss er strafe zahlen und verliert ggf seine zulassung)
 
@otzepo: Man könnte ändern:
- Weg mit dem P-Schein in Gänze.
- Gesundheitschecks für alle Autofahrer im... sagen wir 5 Jahren Rhythmus.
- Jedem Autofahrer ist es freigestellt sein Fahrzeug privat oder gewerblich zu nutzen. Eine gewerbliche Nutzung muss bei der Versicherung des Fahrzeughalters angemeldet werden.

So einfach kann es gehen ohne das man die Leute mit scheinheiligen Lizenzen abzocken muss. Zumal es in anderen Ländern gang und gebe ist das sich Autofahrer im regelmäßigen Turnus zu Checks begeben müssen.
 
@knirps: Damit der Gesetzgeber über deinen Gesundheitszustand auch dann alles weiß, selbst wenn die Krankenkasse nicht petzt? Datenschutztechnisch höchst bedenklich. Außerdem würden da die Senioren auf die Barrikaden steigen, weil ihnen der Führerschein weggenommen wird und die meisten Wähler sind in diesem Alter.

Wenn man Taxen wie es sie jetzt gibt abschafft suchen sich die Fahrer nur die Sahnestücke raus und Oma Grethe (die ihren Führerschein aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste) kommt nicht mehr zur Dialyse 500m entfernt und stirbt auf dem Gehweg während sie auf ihren Fahrer wartet.
 
@otzepo: Von was für Tests reden wir hier, wir reden von einem Sehtest der von vielen Optikern eh kostenlos angeboten wird und darüber ob du für den Schulterblick in der Lage bist.
Bei Senioren käme dann noch die Frage hinzu ob sie aufgrund ihres Alters noch fähig sind ein Fahrzeug zu steuern. Eine solche Maßnahme halte ich für längt überfällig, gewerbliche Nutzung hin oder her.
Wir reden hier doch nicht von Blutbild, Urin- und Stuhlprobe.
 
@knirps: Es gibt tatsächlich so manche Senioren die nicht mehr in der Lage sind zu fahren es aber trotzdem tun und diese sollten außer Betrieb genommen werden, wenn sie andere gefährden. Dafür gibt es aber auch bereits eine Verordnung, der Fahrer muss nur einmal auffallen und wird dann zur Untersuchung geschickt.

Zum P-Schein gehört aber schon einiges mehr zum Gesundheitscheck, beim normalen Führerschein kostet der Sehtest laut ADAC 6,43 EUR und beim P-Schein über 50 Euro und das ist dann ein echtes augenärztliches Gutachten und dazu kommen noch weitere arbeitsmedizinische Untersuchungen.
Natürlich beweisen solche Untersuchungen nicht wie fahrtauglich der Fahrer nun tatsächlich ist. Ich wurde mal von einem Taxifahrer gefahren der auf der Autobahn die meiste Zeit wegen Stau den Standstreifen genutzt hat.
Aber normalerweise sollte man davon ausgehen, wenn man sich ein Taxi ruft, auch sicher am Ziel anzukommen. Das wär beim Wegfall des P-Scheins nicht mehr so selbstverständlich. Okay, auch die Ortkunde wird heutzutage wegen des Navis kaum noch berücksichtigt, da war es auch schon oft gruselig wie schlecht sich die Taxifahrer auskennen und den Fahrgast fragen wo sie lang müssen.
 
@otzepo: Ich bleibe dabei, ich halte das für unnötige Schikane die der Verkehrssicherheit nichts zutut.
 
@knirps: dann lassen wir auch gleich noch den erste-hilfe-schein wegfallen ;)

ich hatte bei einer firma gearbeitet die so was ähnliches tut wie Uber, aber wir haben nur Taxi- und Mietwagenfahrer zum Partner gehabt um denen unsere Fahrten zu vermittelt. Da hatten wir natürlich auch Probleme, weil es in Deutschland nicht erlaubt ist Festpreisfahrten an Taxifahrer im Pflichtfahrgebiet zu vermitteln aber in Wirklichkeit gibt es die gesetzlichen Taxigebühren nicht damit es möglichst teuer ist um die Taxen zu erhalten sondern damit die Taxifahrer nicht den Ausländern und Naiven überteuerte Preise vom Flughafen zum Hotel anzudrehen, denn das ist in vielen Ländern an der Tagesordnung. In der Schweiz müssen die Mietwagenfahrer eine Preisliste in der Scheibe haben und in Österreich enden die Nummernschilder bei Taxen mit TX und bei Mietwagen mit MW um diese Art von Betrug zu verhindern und die Polizei kann so auch gleich sehen ob der Fahrer sich korrekt verhält. Binnenfahrten in der Schweiz dürfen nicht von ausländischen Taxen angeboten werden, wenn da ein Uber-Fahrer am Flughafen steht sollte der sich wohl auch nicht erwischen lassen und der Preis bei Uber ist zudem auch noch höher als der Preis mit einem echten Mietwagen (gerade für Zürich geguckt).
Kurz gesagt, es gibt gesetzliche Regelungen und Uber hält sich da nicht dran, also kann man die so lange verbieten bis die sich dran halten und dann können die legal ihren Dienst anbieten.
 
@otzepo: Auch den erste-hilfe-schein zweifel ich an. Zwar müssen Taxifahrer diesen regelmäßig wiederholen, dennoch glaube ich das man als nicht-Sanitäter keine routinierte Kompetenz hat um wirklich sinnvoll körperliche Hilfe leisten zu können. Die meisten würden in einem ernsten Notfall verzweifel daneben stehen und alles vergessen was richtig wäre. Ich möchte jetzt keine neue Debatte über das Für und Wieder dessen einleiten, aber auch da sehe ich nachhohlbedarf bei der gesetzlichen Notwendigkeit.

Ein geschriebenes Gesetz ist nicht in Stein gemeißelt, kann und muss (meiner Ansicht) verändert werden. Viele Deutsche Gesetze gehen bis in die Nazizeit zurück. Das PBefG bezieht seine Grundlage ebenfalls aus einem Gesetz aus der Nazizeit.
 
@knirps: zur ersten hilfe: bei Galileo haben die mal den kurs für ihre zuschauer "aufgefrischt" und haben bei einer bewusstlosen person vergessen anzusprechen, anzutippen, atemkontrolle und pulskontrolle - wenn es nach solchen spezis geht soll man direkt bei schlafenden personen das herz massieren. aber dem grunde nach ist, abgesehen von solchen total falschen dingen, schlechte erste hilfe besser als gar keine erste hilfe.

viele gesetze stammen ursprünglich noch aus der kaiserzeit und weimarer republik, man braucht ja nicht immer die nazikeule schwingen ;)

gelegentlich werden gesetze ja novelliert, auf dem alten grauen führerschein stand noch das wort verbrennungsmotor oder das telemediengesetz in dem mit gewalt versucht wird das internet zu erklären.
aber es gibt nunmal auch dinge die gewachsen sind und durchaus sinn ergeben und dazu gehört meiner meinung nach auch eine tauglichkeitsprüfung für den kutscher damit kein taubblinder alkoholiker hauptberuflich kinder zur schule fährt - und solche verordnungen lassen sich 1zu1 in die neuzeit übernehmen.
auch jemanden von der steuer- und versicherungspflicht zu befreien, wenn er für einen anbieter aus dem internet dienstleistungen anbietet halte ich für komplett falsch. da könnte man auch bei myhammer schwarzarbeiter versteigern und gewerbsmäßige ebayhandler von der mehrwertsteuer befreien - ergibt genau so viel sinn.
 
@otzepo: Naja, 1936 ist nunmal Nazizeit gewesen und nicht Kaiserszeit.
 
@iPeople: Und bin ich dann ein unvorsichtiger Autofahrer nur weil ich Geld annehme? Werde ich zu einen ganz anderen Menschen wenn ich Geld annehme? Also was will diese Autolobby von uns Menschen? Darf eine Lobby die Freiheit eines jeden einschränken?
 
@skrApy: Diese Preise sind wir seit Jahrzehnten gewöhnt. Jetzt kommt ein Billigheimer, der unversicherte Fahrten mit Privatwagen anbietet und sich anschickt, ein ganzes Gewerbe zu destabilisieren, und plötzlich sind alle Taxifahrer Wucherer.

Ich habe nichts dagegen, wenn Produkte und Dienstleistungen billiger werden. Aber bitte nicht auf dem Rücken Anderer. Und im Fall der Taxifahrer (ich bin selbst KEINER) sehe ich mit solchen Machenschaften komplette Gewerbezweige und Existenzen wegbrechen, wenn das so weitergeht.
 
@AbendSchreck: Wir leben in einem freien Land was das aushalten muss.
 
@knirps: Was soll das für ein Argument sein?
 
@wori: Das sich der Staat nicht zu sehr in die Angelegenheiten der Gesellschaft einmischen sollte.
 
@knirps: Dafür ist der Staat da, als Organisation gesellschaftlicher Grundlagen.
Und frei heißt weder regel-/rechtlos noch beliebig.
 
@wori: Allerdings sollte das der Staat so dezent wie möglich machen und nicht Überhand nehmen. In diesem Fall nimmt er Überhand an, da er sich nicht dafür Einsetzt Vielfalt zu ermöglichen sondern Monopole zu schützen. Anstatt eines gerichtlichen Verbotes erwarte ich gesetzliche Möglichkeiten für Uber und nicht dagegen. Vereinfachungen, Überprüfung einer absolut veralteten Grundlage.
 
@knirps: Es gibt keine Monopole im Taxigewerbe.
 
@wori: Okay, dann nennen wir es Oligopol.
 
@knirps: Schlag erst mal die Begriffe nach, dann reden wir weiter.
 
@wori: Ich kann für deine Begriffsstutzigkeit nichts.
 
@knirps: Ich bin nicht ganz sicher... Aber warum soll sich der Staat nicht in die Angelegenheiten der GESELLSCHAFT einmischen? Ist es nicht die Aufgabe des Staates, die GESELLSCHAFT zu lenken? Oder soll Deiner Meinung nach jeder machen dürfen, was er will?

Es gibt Dinge, für die werden Konzessionen verteilt. Für das Gaststättengewerbe, für Ölbohrungen (vielleicht weniger in Deutschland), für die gewerbliche Personenbeförderung. Und daran muss sich ggf. auch Uber halten und eine Konzession beantragen. Dann stünde dem Unternehmen wohl nicht mehr viel im Wege.

Auch freie Länder haben Grenzen. Diese Grenzen nennt man Recht. Und das Recht gilt für alle. Anderenfalls dürfte sich niemand aufregen, wenn Facebook, Google, Amazon & Co. den Datenschutz mit Füßen treten.

Und wenn das Taxi zu teuer ist, fahre doch mit dem Bus/der Bahn!
 
@knirps: Doch du kannst was dafür, daß du die Definitionen von Monopol, Oligopol nicht kennst. Für den passenden Gebrauch des Wortes Begriffstutzigkeit schlag im Duden nach (http://www.duden.de/rechtschreibung/)
 
@Der Lord: Der Staat sind wir, der Staat ist die Gesellschaft. Eine Gesellschaft sollte so freiheitlich wie Möglich sein und es ist Aufgabe der Volksvertreter dies zu Ermöglichen und ein Eingreifen sollte nur dann statt finden, wenn etwas nicht funktioniert.
In DE und Europa greift die Exekutive aber willkürlich und prophylaktisch in das Leben der Menschen ein, um Interessen einer bestimmen finanziellen Gemeinschaft zu schützen. Wie im aktuellen Fall der Taxifahrer.
Hier werden nicht die Interessen der Gesellschaft vertreten, hier wird etwas zu Nichte gemacht bevor es richtig angefangen hat. Das ist falsch, so sollte keine Gesellschaft funktionieren.
 
@wori: Ich finde beide Wörter zutreffend. Taxiunternehmen sind ein Oligopol. Große Anfrage, wenig Anbieter. Im Funktionellen sind sie aber eher ein Monopol, da alle gleich zu funktionieren haben. Eine Konkurrenz gibt es in dem Sinne nicht, weil die Geschäftspraktiken nicht abweichen dürfen - daher ist es für mich eine monopole Ausrichtung.
 
@knirps: Es gehört ein bisschen mehr zum Taxi fahren, als Auto fahren zu können. Es gehört z.B. eine Ortskundigkeitsprüfung dazu, Taxi fahren zu dürfen.

Und nebenbei bezweifle ich, dass es Uber darum geht, die Gesellschaft freier zu machen. Uber will genau eines: Geld verdienen - möglichst viel, möglichst schnell, mit möglichst wenig Aufwand, ohne Risiko.

Und der Taxifahrer? Hast Du eine Ahnung, was der Taxifahrer im Monat verdient? Unter Umständen gerade genug, um die Kosten zu decken.

Und dann ist da noch eine Kleinigkeit: Die Exekutive greift keineswegs willkürlich ein. Sie handelt nur im Rahmen dessen, was die Legislative und ggf. die Judikative (im Falle höchstrichterlicher Rechtsfortschreibung) vorschreiben.
 
@Der Lord: Die Ortskundigkeitsprüfung ist wohl das was am wenigsten Zeitgemäß noch ist. Man darf sie durchaus als Abzocke des Staates bezeichnen zu einer Zeit, wo niemand mehr ohne Navi fährt. Auch Taxifahrer nicht.
Ich stimme dir zu, Uber hat sicher keine politischen Absichten, die möchte ich Uber auch nicht unterstellen. Selbstredend ist Uber Gewinnorientierend. Was mich nur ärgert ist, wie neue Ideen von unserem Staat schnell zu Nichte gemacht werden aufgrund antiquierter Bestimmungen.
Für den verdienst von Taxifahrern kann ich nichts und das ist für mich auch kein Argument das Berufsfeld besonders zu schützen indem man echte Konkurrenz verbietet.
 
@knirps: Du wirfst den Taxifahrern vor, dass sie sich mangels Konkurrenz eine goldene Nase verdienen.

Und irgendwie kannst Du für ziemlich wenig etwas. Wahrscheinlich nicht einmal...

Nein, ich sage lieber nicht, was mir auf der Zunge liegt. Sonst bin ich der böse Troll.
 
@Der Lord: Och nur raus damit. Sonst machts ja keinen Spaß.
 
@knirps: Will ja nicht gleich am Anfang negativ auffallen. Das mache ich dann später. ;)
 
@knirps: Taximonopol? Du kannst dir jederzeit ein Fahrzeug nehmen, ein Gewerbe anmelden und selbst Personen befördern. Wo ist da ein Monopol?
 
@LastFrontier: Ich glaube nicht dass das geht. Bis vor 2 Jahren durfte is noch nicht mal inländische Busfahrten geben, außer sie wurden von der Deutschen Bahn selber betrieben.
 
@knirps: Du verwechselst da etwas. Bei den Busen ging es um Linienverkehr. das darf nicht jeder und unterliegt den Kommunen, Länderrn und dem Staat.
Bei der Bahn hat der Staat schon ein gewichtiges Interesse keine Mitbewerber zuzulassen.
Denn aus den Einnahmen der Bahn werden auch nch Pensionen für Beamte mitfinanziert. Genauso wie von der Deutschen Post. Deswegen hat die Bahn ja auch so Probleme mit Sanierungen und Investitionen - der Staat greift nämlich ganz eklatant Gewinne ab. Als gegenleistung gibt es kaum oder nur wenig Konkurrenz.
Bei den Fernbusen ist es nur eine Frage der Zeit bis auch die ihre Preise anpassen.Denn ein Bus erechnet sich nur wenn er eine gewisse Mindestauslastung an Fahrgästen hat.
Wettbewerb ist zwar schön und gut, aber da wo es um Sicherheit von Menschenleben geht darf dieser Wettbewerb nicht zu Dumpingkämpfen führen oder unsicheren Verkehrsmitteln.
Siehe England und USA mit ihrer maroden Infrastruktur.
Oder siehe Osteuropäische LKw auf europäischen Strassen. Die meisten sind einfach nur rollende Zeitbomben.
 
@LastFrontier: Es scheint mir gegen die regel zu sein das ein Staat einer freien Marktwirtschaftlichen Gesellschaft Mitbewerber verhindern möchte. Ich habe wirklich kaum noch das Gefühl das es sich bei Deutschland auch nur ansatzweise um einen freiheitlichen Staat handelt. Vielmehr habe ich das Gefühl in einem totalitärem Irgendwas zu leben.
 
@knirps: Hätten wir keine Regulierungen, dann hätten wir Zustände in Osteuropa.
Wir haben keine freie Marktwirtschaft, sondern eine soziale Marktwirtschaft.
Freie Marktwirtschaft hast du z.B. in den USA. Mit den entsprechenden Folgen für die Gesellschaft.
Was würdest du davon halten, medizinisch nicht versorgt zu werden weil du nicht genügend Geld hast? Oder du für dein Studium richtig Geld hinlegen müsstest? Oder du alles hergeben musst um in einem Altersheim verorgt werden zu können weil es keine Pflichtversicherungen gibt?
Alles hat seine zwei Seiten. Und das Leben in sogenannten freien Ländern wie z.B. USA ist nicht so sorgenlos wie hier bei uns.
Die Tendenz geht aber auch bei uns immer mehr in diese Richtung.
 
@LastFrontier: Regulierungen beschreiben Eckpunkte, geben einen gewissen Rahmen vor. In Deutschland ist es bereits eine Bevormundung geworden. Markt zu verhindern oder gar verbieten hat mit sozial wenig bis gar nichts zu tun.
 
@knirps: Das ist keine Bevormundung sondern eine Grundlage unseres demokratischen und sozialen Systemes.
Was galaubst du wohl warum Deutschland als Wirtschaftspartner so heiss begehrt und geschätzt wird.
Unser System gibt Vertragspartnern eine Rechtssicherheit und ermöglicht damit vorausschaubare Szenarien.
Sicher kann man es nicht jedem recht machen. Jedoch in der absoluten Mehrheit ist Deutschland wirtschaftlich und politisch stabil und den Leuten geht es gut. Eben weil die Menschenhier die Gewissheit haben, nicht ins Bodenlose zu fallen, auch wenn mal der eine oder andere versagt.
Wir gehören bestimmt nicht zu den wirtschaftsstärksten Nationen der Erde, weil hier jeder machen kann was er will.
Ausserdem kannst du versuchen das zu ändern: engaggiere dich politisch. Gründe eine Partei oder trete einer bei. Lass dich in den Gemeinde- oder Stadtrat wählen. Dan erfährst du auch gleich wie schwierig es ist Mehrheiten zu gewinnen.
Oder aber gehe in ein Land welches nach deinen Vorstellungen ist.
Du hast alle Freiheiten und Möglichkeiten dich so zu entfalten wie und wo du willst - mal mit weniger, mal mit mehr Spielregeln.
Nicht redne oder jammern - machen.
Eigeninitiative ist der erste Schritt zu einem freien und unabghängigen Leben.
 
@LastFrontier: Sorry, ich sehe kaum etwas demokratisches in unserem System. Deutschland ist als Wirtschaftspartner heiß begehrt, weil wir saumäßiges Glück mit unserer geographischen Lage haben. Als Transitland hat DE automatisch eine Aufmerksamkeít wie kaum ein anderes Land. Die meisten Erfolge unseres Landes basieren auf der Vergangenheit. Wo ist Deutschland heute in der Zeit wo US-Amerikanische Unternehmen das Internet beherrschen? Wo ist Deutschland als maßgeblicher Erfinder von Schlüsseltechnologien in der IT? Es gibt zwei-drei Zweige wo wir noch ein bisschen was zu melden haben. An sonst haben wir schon lange den Faden verloren.
 
@knirps: Dann frage ich mich warum Deutschland noch vor den USA Einwanderungland No 2 auf der Welt ist. Am Hartz IV alleine kann es ja nicht liegen.
Und eine weitere Frage: warum finden deutsche Facharbeiter weltweit immer Arbeit?
Der Ruf der Deutschen ist im Ausland weit besser als wir uns hier immer selbst vorjammern.
 
@LastFrontier: Zu eins: Weil wir Deutschen immer noch gehemmt durch unsere Nazizeit den Mut nicht aufbringen können um einfach mal nein zu sagen.

zu Zwei: Diese Frage servierst du mir auf dem goldenen Tablett:
Nicht nur Deutsche Facharbeiter finden weltweit Arbeit, das tun sie aus allen Ländern. Der Schmarn von Qualifizierung made in Germany ist schon lange nicht mehr das, was es mal war. Viel wichtiger die Frage: Warum fühlen sich Facharbeiter genötigt aus Deutschland weg zu gehen, wo wir sie angeblich dringend benötigen.

Wir Deutschen haben uns in der tat ein Ansehen im Ausland erworben. Weil, besser gesagt solang wir den Sozialstaat der Welt spielen. Wir sehen ja in Griechenland wie beliebt wir sind, wenn wir mal gerade nicht Hartz World spielen wollen.
International nutzt man Deutschland aus, weil man weiß das die Deutschen immer noch beschämt durch ihre Vergangenheit Entscheidungen treffen.

Tatsache ist, Deutschland hat in der Neuzeit nichts zu Stande gebracht. Und das, was aus der "Altzeit" noch zu gebrauchen ist, wandert aus.
 
@Der Lord [re:12]: die Ortskundigkeitsprüfung ist doch ein Witz. Oft muss man dem Fahrer dann selber erklären, wie er fahren soll oder er tippt es in ein Navi.
 
@knirps: Was soll denn eine Gesellschaft hinsichtlich globaler Preiskämpfe noch alles aushalten? Ich dachte eigentlich, dass „Geiz ist geil“ vor ca. 5 Jahren mal ausgestorben ist und sich langsam aber sicher wieder eine Mentalität entwickelt, die Verständnis dafür hat, dass gute Waren und Dienstleistungen manchmal auch ihren Preis haben.
 
@AbendSchreck: Staatlich geschützte Monopole sind aber nicht die Wirtschaft.
 
@knirps: Es ist kein Monopol. Es werden im Taxigewerbe Konssesionen vergeben an verschiedene Taxibetriebe.
 
@wori: Nö ist auch kein Monopol sondern ein Kartell. Kommt aber auf das Gleiche raus.
 
@skrApy: Zum einen, bin ich sicher, dass "der" Taxifahrer nun wirklich seien Preis selbst festlegt. Zum anderen: ist es für dich so wünschenswert, dass ein Preisdumping, ohne Mindestlohn oder ähnlich faires, nun betrieben werden kann, voll "Billigfahrern" die zB ohne Sozialversicherung fahren? ......... klingt nicht sonderlich fair für den Beruf Taxifahrer, die sicherlich auch nur ihre Miete und Leben zahlen wollen. Und nicht mit deren völlig überzogenen Preisen ja locker alle auch noch Golf spielen und auch die Yacht finanzieren müssen ;)
 
@tomsan: http://www.derinnenspiegel.de/taxitarife/uebersicht/uebersicht.php
 
@Kribs: Cool... danke für das Oldenburger Taximagazin. Nur was genau soll ich damit?
 
@tomsan: Das erkläre ich dir doch gerne,
da du dir sicher warst " bin ich sicher, dass "der" Taxifahrer nun wirklich seien Preis selbst festlegt" wollte ich dir mittels Link mittelten das dem eben nicht so ist, sonder das der Preis regional festgelegt ist.

Beispiel für NRW aus der Übersicht:
http://www.derinnenspiegel.de/taxitarife/uebersicht/nordrhein-westfalen.php
 
@Kribs: LOL.... ha! Da habe ich glatt ein "nicht" verschluckt! Klar legen die das nicht selbst fest ;) Aber das scheint ja "skrApy" nicht zu wissen. Der fühlt sich ja abgezockt von "dem" Taxifahrer. .......finde Taxi fahren auch recht teuer. Allerdings sind die Fahrer nun wirklich keine Grossverdiener. Und dann auch noch zusätzlich ein Lohndumping durch diese Inoffiziellen?! Brrrrrrrrrr
 
@skrApy: Welches Taximonopol? Und Du weißt schon, dass die Fahrer nicht die Preise bestimmen?
 
Billig, Biller am billigsten.
Immer Billiger macht alles kaputt.
Immerhin bleiben wir dann Global konkurenzfähig.
(Natürlich jetzt nicht auf Taxis bezogen)
Damit kann der Wohlstand auf dauer nicht erhalten bleiben.
Aber nun gut. Es kommt damit vielleicht ein wenig in die Waage.
 
@spackolatius: Also ich hab kein Geld zum ausm Fenster schmeißen und schaue mich stets nach dem günstigsten Preis um.
 
@knirps: Warum hast du kein Geld? Weil vlt alles billig sein muss? Damit man seine Waren zum Fenster rausschmeißen kann? An den Materialien kann kaum noch gespart werden, am Menschen schon.
 
@spackolatius: Ich habe nicht gesgat das ich kein Geld habe, ich habe gesagt das ich kein Geld zum aus dem Fenster schmeißen habe.
 
@knirps: Klingt für mich wie zum Überleben genug, zuviel zum sterben.
 
@spackolatius: Das trifft für ca. 80% der Gesellschaft zu.
 
@knirps: Und deswegen ist das super. Ich verstehe. Ich rede von einer ganzen Gesellschaft und nicht nur von Taxis wenn du dich an meinen OP erinnerst.
 
@spackolatius: Ob Taxi oder alles, es ändert nichts an meiner Aussage.
 
@knirps: An meiner auch nicht. Sie schließen sich ja nicht aus.
 
@spackolatius: ... gut, dann sind wir uns ja einig.
 
@knirps: Nicht wenn du dem OP wiedersprichst ;)
 
@spackolatius: Dem OP widersprechen?
 
@spackolatius: Heißt das nicht: Zum Leben zu wenig, zu Sterben zu viel?
 
@Der Lord: Oder so ich wusste es nicht mehr genau
 
@spackolatius: Darauf ein +. ;)
 
@knirps: Dann nimmt den ÖPNV, das Fahrrad oder am günstigsten die Füße.
 
@wori: Ich nehme alles davon und entscheide dies anhand der Notwendigkeit. Wie ich auch in Uber eine notwendige Alternative sehe.
 
@wori: kein Ahnung wie es in Berlin aussieht, aber hier in Düsseldorf ist die Differenz zum ÖVPN, je nach Strecke, nicht mehr all zu groß. :/
 
@Lastwebpage: Was meinst du damit? Sorry, kann dir grad nicht folgen ^^
 
@knirps: Einzelfahrschein eine Person 2,60 Euro ÖPNV Berlin (Düsseldorf 2,50). Je nach Strecke und Personenanzahl, ist der Preisunterschied zu einem Taxi nicht sehr hoch. (Und man hat ja eventuell auch noch einiges an Fußweg). Das wäre vielleicht auch ein Punkt, der bei der Diskussion über Preise von Taxis und Uber einer Rolle spielen könnte.
 
@Lastwebpage: In Berlin sind die Preise des ÖVPN gemessen an der finanziellen Kraft der Bürger exorbitant teuer. ~15% der Berliner leben unterhalb der Armutsgrenze. Das sind mal eben 500.000 Menschen. Also eine Stadt mit der Einwohnerzahl Düsseldorfs oder Leipzig. Für viele Berliner ist der ÖVPN nicht bezahlbar, da die BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft) leider nur bedingt auf sozialschwache Menschen eingeht. Zwar gibt es ein Ticket für ALG2 Empfänger, hat der arme berufstätige aber nichts von, der es voll bezahlen muss.
 
@knirps: Ist hier in Düsseldorf auch nicht anders. Ich kenne sogar ein paar Leute, die kaufen sich ein reguläres Monatsticket (zwischen 45 und 71 Euro, je nach Tageszeit und ob man ein Abo hat) obwohl sie ein Sozialticket (30 Euro) bekommen könnten. Entweder weil sie es einfach nicht wissen oder auch "Das sehen ja vielleicht Andere, dass ich sowas habe". Wie auch immer, sollten die Preise von Uber sich den Preisen des ÖVNP noch mehr angleichen, als es Taxis jetzt schon tun, läuft da irgendwas ziemlich falsch.
 
@Lastwebpage: Och ich bin da nicht so. Jedes mal wenn der Vertrag ausläuft stelle ich einen vorzeitigen ALG-Antrag. Bei Bestätigung schicke ich diese an die GEZ und lasse mein Berlin-Ticket verlängern um die ALG-Monatskarte zu bekommen. Das sich der Vertrag verlängert, teile ich natürlich niemanden mit :P
 
@knirps: Erzähl doch keinen Blödsinn. In Berlin ist der ÖPNV gemessen an der Netzdichte und den Taktraten sogar sehr preiswert. Und für 70 Euro bekommst Du eine Flatrate für den ÖPNV, das ist sogar billig. Die BVG bestimmt die Preise nicht, sondern der VBB. Der Geringverediener muss eben sehen, ob es sich lohnt, mit dem Auto oder dem ÖPNV zu fahren. Aber ich wette, er wird sich für den ÖPNV entscheiden, so der in der Lage ist, zu rechnen. Und die Geringverdiener sind NICHT die Mehrzahl in Berlin. Der Witz ist, Du jammerst über den Preis im ÖPNV und schickst die geringverdiener vor, veteidigst aber Uber ... etwas, was genau das bewirkt: Arbeitsplätze vernichten, Löhne drücken ... und das auf Kosten der Fahrer und der Allgemeinheit. Ich nehme an, den Widerspruch hast Du nichtmal bemerkt.

Und Sozialbetrüger biste auch noch. Aber was von freiem Bürger erzählen ;)
 
@iPeople: Der ÖPNV ist gemessen an der Bevölkerung in Berlin einer der teuersten in Deutschland.
 
@knirps: Zu Geil, wie wäre es mit Taxi fahren statt ALG Anträge zu stellen? Oder verdient man da zu wenig? ;)
 
@spackolatius: Auf welchen kommentar meinerseits hast du geantwortet? Ich kann dir nicht folgen grad.
 
@knirps: re5
 
@spackolatius: Der ALG-Antrag ist ja noch prophylaktisch. Du bist ja verpichtet 6 Wochen vor Ablauf des Arbeitsvertrages einen Antrag zu stellen.
 
@knirps: Erzähl keinen Quark. Der ÖPNV ist woanders gemessen sowohl am Durchschnittseinkommen als auch am Netz und taktrate woanders durchaus teurer.
 
@iPeople: http://www.express.de/panorama/neue-studie-in-diesen-grossstaedten-ist-der-oepnv-am-teuersten,2192,11306736.html

Verzeihe mir die mangelnde Aktualität, ich bin aber überzeugt das sich im Wesentlichen nichts verändert hat. Berlin ist die sechst Teuerste Stadt was den ÖPNV angeht.

Nachtrag: http://www.wiwo.de/politik/ausland/weltweiter-preisvergleich-wo-oeffentlicher-nahverkehr-am-teuersten-ist/9905130.html?slp=false&p=2&a=false#image

Der Link ist aktueller, Berlin gilt als die neunt teuerste Stadt der Welt was den ÖPNV angeht!
 
@knirps:
Platz 1: Bonn ....
Platz 2: Leipzig
Platz 3: Hamburg
Platz 4: Bochum
Platz 5: Hannover
Platz 6: Berlin

Berlin ist also mit Platz 6 einer teuersten ... schon klar. Wollen wir jetzt noch den Vergleich wagen, was Taktrate und Netz betrifft, also den direkten Vergleich der Serviceleistung? Und ein vergleich der Einzelfahrscheine ist lediglich etwas, um es am Stammtisch auszudiskutieren. Ich habe aber auch nicht ernsthaft etwas seriöses erwartet. Köln liegt auf Platz 7, dafür sind deren Monatstickets wesentlich teurer. Soviel dazu. Aber wer mithilfe des Arbeitsamtes Sozialbetrug begeht, von dem erwarte ich auch kein objektives Betrachten. Schönen Tag noch.

Nachtrag: Dein 2. LINK ist da auch nicht aussagekräftiger.
 
@iPeople: Was hast du denn seriöses vorzulegen? Lass mich raten: Nichts!
 
@knirps: Zumindest habe ich es nicht nötig, mich auf Stammtischniveau mittels Boulevard mitzuteilen. Wenn Du alles glaubst, was die Dir da auftischen, ohne dass Du es verifizierst, ist das Deine Sache.
 
@iPeople: Was hast du mir zu bieten? Irgend ne Quelle, irgendwelche Fakten? Nichts?
 
@knirps: Findest Du die Seiten des VBB, des VRS und der anderen Verkehrsverbünde nicht? Ich kann Dir folgendes bieten: Erst informieren, dann Posten. Deine Quellen vergleichen lediglich "Einzelfahrscheine". Deine Quellen sagen nichts, aber auch gar nichts über andere Faktoren aus. Für mich endet diese "Diskusion" hier.
 
@iPeople: http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article11300469/Berlin-hat-den-teuersten-Nahverkehr-Deutschlands.html

Schau mal, aus dem Jahr 2010, nu haste schon 3 Quellen von mir.
Die Verkehrsbetriebe verbuchen ihre Gewinne mehr aus den Einzelfahrscheinen als aus den Monatskarten. Monatskarten sind nicht besonders Ertragreich da sie nur von einem Bruchteil an Kunden erworben werden.
 
@iPeople: Übrigens: Die ganze Koppenhagener ubahn ist bereits führerlos.

https://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Kopenhagen#Z.C3.BCge
 
@knirps: Oh, Du hast die Zahlen gesehen? Falsch. Die ÖPNV-Unternehmen verdienen am meisten an den Monatskarten, also an den Abonnenten, das sind die planungssicheren Kunden, die es auch erlauben, weiter als nur quartalsweise zu denken. Und auch Dein 3. Link vergleicht lediglich einen Bruchteil des Ganzen bzw labert eher pauschal daher. Achso, Frage an Dich. Warum bezahle ich in Köln für 3!! Stationen 2,80 Euro, während ich im teuren Berlin dafür eine Kurzstrecke für 1,50 Euro nehmen kann? Weil berlin so sau teuer ist, stimmts? Beim Vergleich der Monatskarten das Selbe. Schonmal in Köln oder Bonn Samtsag Nacht mit dem ÖPNV unterwegs gewesen? Und das dann mit Berlin verglichen? Nein? Also, wenn Du da endlich verstehst, dass es nicht reicht, einzeltickets zu vergleichen, dann tust du mir leid.
 
@iPeople: Selbstverständlich habe ich mir die Zahlen angesehen, sie sind öffentlich.
 
@knirps: Dann zeig mal die öffentlichen Zahlen, die belegen, dass die ÖPNV-Betriebe lediglich an den Einzeltickets verdienen. Also jetzt bin ich gespannt.
 
@iPeople: Kannste Googlen, ich bin ja nicht deine persönliche Suchmaschine.
 
@knirps: Soviel dazu.
 
@iPeople: Ich habe dir mehr als genug Links gepostet, du bist mir drei im Rückstand für deine Behauptungen.
 
@knirps: Du hast mir keinen LINK gebracht, der Deine Behauptung stützt, dass die verkehrsbetriebe hauptsächlich vom Verkauf der Einzeltickets profitieren. Deine 3 nachweislich unbrauchbaren LINKS zum vergleich von lediglich Einzelticketpreisen sagen da wenig aus.
 
@iPeople: Wir pendeln hier von einem Thema zum anderen. Wo du mir nichts mehr zum Thema teures Berlin zu sagen hast, da dir anscheint der Quark ausgegangen ist, lenkst du nun mit anderen Themen ab. Egal wann hier in dieser Debatte, es gab keinen einzigen Nachweis deiner Seite.

Es wird keinen weiteren Kommentar von mir mehr geben, sofern dies nicht nachgeholt wurde.

EOD
 
@knirps: Schon blöd, wenn man sich selber an die Wand manövriert hat, gelle? Aber wie unten schon erwähnt, ich hab Feierabend und keine zeit mehr für Dich, kommt ja eh nix mit Substanz.
 
@spackolatius: Das ist Quatsch. Gerade heute setze ich immer weniger auf Markenprodukte. Guck Dir mal Rezensionen von beispielsweise Kaffeemaschinen, Kühlschränken usw. an, dann siehst Du, was teuer heute bedeuten kann und wie gut billige Sachen oft abschneiden.
Gestern hatte ich Ärger mit einem Einschreibebrief bei der Post. Der war auch teuer. Das Problem entstand eigentlich wegen unfähigen Mitarbeitern am Schalter. Erst ein Anruf bei der Hotline brachte Klarheit.
Also erzähle mir nichts von "billig ist Mist". Das hat vielleicht früher mal gestimmt. Heute hat Qualität immer weniger etwas mit dem Preis zu tun. Ich für meinen Teil kaufe heute lieber billig (früher habe ich nur Markensachen gekauft), da ärgert man sich nicht ganz so, wenn das Produkt pünktlich nach der Garantiezeit den Geist aufgibt, man wird auch weniger mit der Packungsgröße hereingelegt und bei billigen Sachen fällt oft der teure Nachkauf weg, der bei Markenprodukten oft notwendig ist.
 
@Michael41a: Ich habe nicht behauptet das billige Produkte Mist sind. Ich redete von den folgen von Billig.
 
@spackolatius: Aber an der Servicequalität (siehe Post, Bahn, Provider usw.) von heute sieht man, dass man nicht immer eine gute Leistung bekommt, wenn man viel bezahlt. Warum dann nicht gleich wenig bezahlen?
 
@Michael41a: Kriegen die auch alle eine entsprechende Schulungen? Sind es Spezialisten die am Telefon sitzen oder bekamen sie nur ne kurze Anweisung mit ner FAQ am PC? Liegt es nur an dem Personal? Oder liegt es vielleicht auch an der Kosteneinsparung statt das Servicepersonal entsprechend zu qualifizieren? Denn ein Unternehmen muss doch Gewinne erwirtschaften?! Ergo: Wenn ein Unternehmen am Service spart dann hat es sich so ausgesucht ansonsten könnte es ja dort investieren. Aber das kostet Geld. Und das will es nicht ausgeben. Sonst müssten die ja die Preise erhöhen weil dann (schienbar) nicht genug Gewinn für die Geier abfällt.

Ich glaube schon das man hohe Servicequalität erreichen kann.
 
@spackolatius: Die Post oder die Bahn erhöhen laufend die Preise. Dadurch ist der Service aber nicht besser geworden.
 
@Michael41a: Ich habe auch nie behauptet dass hohe Preise automatisch einen guten Service bedeutet. Was ich behauptet habe ist das immer Billiger den Leuten immer weniger lässt. Ich sagte auch dass man beim Material kaum noch sparen kann, eher bei den Menschen. Die meisten Dinge werden immer billiger. Die wenigsten, wie Bahn und so im moment immer teurer. Vor allem Dienstleistungen (wenn sie nicht gerade im hoch gebildeten Bereich liegen).
 
@spackolatius: Du drehst dich im kreis, mein lieber. Würde man die Leute besser bezahlen, müssten sie nicht nach billig schauen. Dabei ist es nicht so, dass man die Arbeitnehmer weniger bezahlt weil sie nach billiger schauen. Die Kausalitätskette wurde vom anderen Ende im gang gesetzt. Du schaust auf das falsche Ende. Und es besteht kein Recht auf Erhaltung der Arbeitsplätze! Das ist ein Freier Markt. Arbeitsplätze fallen tag täglich, durch Konkurrenz weg, und genauso entstehen durch neu Gründungen und neue Ideen, neue Arbeitsplätze. Mit deinen Begründungen, kommt der freie Markt und jegliche Innovation und damit auch die neu Schaffung von Arbeitsplätzen zum erliegen.
 
@daaaani: "......hessische Verfassung, Artikel 38: Die Wirtschaft des Landes hat die Aufgabe, dem Wohle des ganzen Volkes und der Befriedigung seines Bedarfs zu dienen".

Das würde meiner Meinung nach auch die Erhaltung von Arbeitsplätzen einschließen, solange eine Unternehmen Wirtschaftet. Zumal das Volk der Konsument ist welches wiederum die Wirtschaft stüzt, was dem Staat zugute kommt.
 
Billiger hin oder her. Die Taxifahrer brauchen Konkurrenz.

Derzeit haben Taxifahrer ein Monopol was Sie aus meiner Sicht gnadenlos ausnutzen. Es sind viele dreckige Fahrzeuge unterwegs. Teilweise wird drinnen geraucht. Die Fahrweisen sind unter aller sau.

Von mir aus können die Taxifahrer ruhig Konkurrenz bekommen. Ich persönlich werde nicht ins billigste einsteigen. Sondern in das sauberste und sicherste. Man sollte Taxifahrer&Taxiunternehmen endlich wie bei Amazon bewerten können. Schon wären die Probleme des schlechten Rufs der Taxi weg.
 
@bulb82: Aber es gibt doch auch noch Mietwagen, die sind doch idR deutlich preiswerter.
 
@AbendSchreck: wer leiht sich sturz besoffen um 3 uhr morgens einen mietwagen um damit nach hause zu fahren ? ^^
 
@TeamST: Wer sich zusäuft und dann über Taxipreise jammert hat sowieso einen Knall..
 
@TeamST: Oh, ich meinte eigentlich die Funkmietwagen ;-) Also die Dinger, die sich nur vom Taxi unterscheiden, weil sie kein Taxischild oben drauf haben, aber ansonsten das Gleiche machen. Allerdings preiswerter.
 
@bulb82: Immerhin haben Taxifahrer nen Personenbeförderungsschein, was es ein wenig sicherer macht. Arztkosten und Ausstellung eines solchen Scheins verurachen Kosten.

Ich bin auch nicht für Monopole. Das finde ich bei Google, MS oder sonstwas auch kritisierbar. Die Monopolstellung habe ich nicht kritisiert.
 
@spackolatius: Personenbeförderungsschein macht gar nichts sicherer, zumal er unbefristet gültig ist und nichts zur Fahrpraxis beiträgt. Letztendlich nur etwas, was sich der Staat üppig bezahlen lässt und die Staatskasse füllt.
 
@knirps: Mag ja sein, das ist bei Zigaretten und so weiter auch so. Wenn du Steuern kritisierst, dann allumfassend.

Der schein trägt vielleicht nichts zur Fahrpraxis bei, aber:

Wie sieht das Versicherungstechnisch aus?
Ist damit eine routinierte tauglichkeitsuntersuchung verbunden?

Da weiß ich grad nix zu.

Und nochmal, Monopole mag ich auch nicht. Das kritisiere ich gar nicht.
Mein OP geht ein wenig über den Artikel hinaus, das gebe ich zu.
 
@spackolatius: Das Thema Versicherung wurde ganz oben schon abgehandelt.

Kann mir ma wer sagen was "OP" bedeutet?
 
@knirps: Opening Post. Ist mir wohl entgangen ich schaue nach.
 
@knirps: Leider stehen da keine Details und ich kann nicht allzuviele Seiten auf der Arbeit öffene, genausowenig wie den hier:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/uber-nutzer-schlecht-versichert-13065004.html

Werde mich später damit befassen.
 
@spackolatius: Ich hab das Gefühl dass das Thema Versicherung eine Art Todschlagsargument geworden ist. Wenn man zu dem Thema nichts mehr zu sagen hat, schlägt man sich mit der Versicherung raus.
Wenn ich Simpel von A nach B will, interessiert mich die Versicherung nicht.
 
@knirps: Gut zu Wissen das die Versicherung nicht wichtig ist wenn was passiert. Das Wort Totschlagargument ist ein Totschlagargument. Ist das Problem mit der Versicherung gelöst dann ist es gelöst. Solange ist es ein Problem.
 
@knirps: Wenn du das nächste mal im Krankenhaus liegst oder einen Schaden beglichen haben willst, werde ich dich daran erinnern.
 
@spackolatius: In einer freien Gesellschaft sollte ich das Recht haben diese Entschiedung für mich treffen zu dürfen und eine Dienstleistung wählen die dem entspricht.
 
@knirps: Dem kann ich nichts hinzufügen. Sofern es rechtens ist darfst du die Entscheidung für dich treffen. Wenn es nicht rechtens ist nit.
 
@knirps: Personenbeförderungsschein ist eben nicht unbefristet und muss alle zwei Jahre verlängert werden - mit Gesundheitscheck. Ist wie bei den Busfahrern. Oder LKW-Fahrer ab 50.
 
@LastFrontier: Selbst wenn, der Fahrpraxis tut das nichts zu.
 
@knirps: Was ist das denn schon wieder? Dann brauche ich auch keinen Führerschein ;)
 
@spackolatius: In einer Fahrschule lerne ich Fahrpraxis. Beim machen eines P-Scheins nicht.
 
@knirps: Und der P-Schein prüft die Fahrtauglichkeit. Also die Gesundheitlichen Aspekte, was zur Beförderungssicherheit beiträgt.
 
@spackolatius: Von der Fahrtauglichkeit hab ich nicht viel, wenn die Fahrpraxis unter aller sau.
 
@knirps: Von der Fahrpraxis hab ich nicht viel wenn die Fahrtauglichkeit unter aller sau ist außer das ich vielleicht mal im Krankenhaus liege.

Das nimmt eine Endlosspirale.
Lass uns darauf einigen das wir uns nicht eingen werde ;)
 
@spackolatius: Jop... ich geh jetzt erstmal Minuse verteilen :P
 
@knirps: Falls du mich damit meinst, ich glaube ich habe dir 2 Minusse gegeben, jedenfalls nicht viel mehr. Und wenn auch, meine Meinung wird nicht durch die Plus oder Minusverteiler beeinflusst.

Btw....Mehrzahl Minus??
 
@spackolatius: P-Schein wird auch bei Fehlverhalten im Straßenverkehr (Punkte in Flensburg) und bei zu vielen Kundenbeschwerden eingezogen! Somit trägt der P-Schein indirekt zur Verkehrssicherheit bei. Jedoch bei manch Taxifahrern müsste man von den Fahrkünsten ausgehen, sie hätten nie ein P-Schein gehabt.
 
@bulb82: Noch so einer, der den Begriff "Monopol" nur vom flüchtigem Zuhören kennt. JEDER kann sich eine Konzession besorgen und Taxi fahren. Wo ist das Monopol?
 
Wie man erkennt bzw. durch nicht erkennten feststellt, hat D. ein ausgeklügeltes System bestimmte "Berufsarten" durch Ausgrenzung von "Konkurrenz" zu fördern.
Eigentlich ist Uber ein Plädoyer für Freie Berufswahl und der Unternehmerischen Freiheit, eines Unreglementierten Freien Binnenmarktes (Unreglementiert im Sinne von freier Berufswahl und Ausübung, Reglementiert in Dingen wie Arbeitsschutz, Mindeststandard, Anti Ausbeutung), eine Art" Justitia" für ein Ausgeglichenen freien und fairen Umgang.
Wir haben endlich (nach Jahrzehnten) Fernbusse, ich hoffe das es nicht noch mehr Jahrzehnte dauert bis es zu einen offenen, Fairen und gleichberechtigten Nebeneinander der Fahrdienstleistungen kommt.
 
@Kribs: Du wisst doch, in Deutschland braucht alles seine Zeit. Erstmal wird gegen das Konzept demonstriert, weil es ja (eventuell Taxi-Jos kosten würde. Ich find das Uber ganz interessant und werde es mal ausprobieren wenn ich mal in Berlin bin
 
@airlight: Eine derart "Scheuklappen" lose sichtwiese, finde ich ausgesprochen Gut!
 
@Kribs: Also ich würde ja behaupten das gerade das die Sicht mit der Scheuklappe ist.
 
@spackolatius: Etwas neues unbekanntes auszuprobieren ohne auf Böswillige Unterstellungen/Verleumdungen zu hören, bedeutet mit Scheuklappen zu agieren?
Ok, dann habe ich alles richtig gemacht, trotz Scheuklappe!
 
@Kribs: Ich für mich kann keine böswillige Unterstellung / Verleumdung erkennen (jedenfalls nicht in meiner Argumentationslinie). Vielleicht in manchen belangen falsche Argumentation durch mangelndes Wissen.

Ich habe nicht unbedingt was gegen neues. Allerdings sollte man sich über die Konsequenzen bewusst sein. Man läuft ja auch nicht einfach blind über die Straße, sondern man schaut erst mal nach links und rechts (jedenfalls ich).

Aus meiner Sicht liegen die Punkte klar auf der Hand.
 
@Kribs: Und wieder ein Widerspruch: "Reglementiert in Dingen wie Arbeitsschutz, Mindeststandard, Anti Ausbeutung" ... genau DAS bewirkt die derzeitige Gesetzeslage gegen Uber.
 
@iPeople: Wieso verdreht ihr ständig die Wirklichkeit, wieso benutzt ihr Unzutreffende Gesetze als Alibi um einen Vermittler/Makler diskriminieren?
Uber ist ein Vermittler/Makler der zwischen Nachfrage (Fahrgäste) und Angebot (Fahrtdienstleister) vermittelt und dafür eine Provision kassiert.
Die Fahrdienstleister sind selbständige Unternehmer und als solches, unabhängig von Uber, eigenständig dafür verantwortlich sämtlich Vorschriften einzuhalten und umzusetzen.
Den Beweis hat niemand erbracht das sie es nicht tun, es wird nur böswillig unterstellt das das alles Kriminelle/Steuerhinterzieher/Sozialschmarotzer sind.
Die Fahrgäste sind eigenverantwortliche Menschen, denen es zuzumuten ist vor Fahrtantritt sich über die Bedingungen und den Rechtlichen Status zu informieren.
Mach doch eigentlich jeder, oder?
Wieso verbietet man Uber wenn doch Auflagen den Rechtlichen Status gewähren könnten (Auflage: sicherzustellen das Fahrer und Fahrzeug der Rechtlichen Norm entsprechen)?
Nein hier geht es nur einen lästigen Konkurrenten los zu werden, auf Kosten der Allgemeinheit zum Wohle einer Taxi Lobby und deren Vertreter.

Um deine Frage zum Schluss zu beantworten: Es ist zumindest Theoretisch Möglich das ein Fahrdienstleister Angestellte Fahrer hat, für diese muss nach dem geltenden Arbeitsrecht Vorsorge getroffen werden.
Für die Fahrdienstleister die als selbständige agieren gilt dies nicht, da sie eigenverantwortlich handeln, müssen wie jeder andere auch der sich selbständig macht egal in welchen Beruf, selbst für den Sozialen und Rechtlichen Schutz sorgen!
 
@Kribs: Stimmt, hatte den Passus der Scheinselbstständigkeit vergessen. danke, dass Du drauf Aufmerksam machst.
 
@iPeople: Bist du eigentlich mit Robert Bellarmin verwand, irgendwie erinnerst du mich stark an seine Art, Unliebsame Wahrheiten in einen Akt der Förmigen Verweigerung umzugestalten?
 
Die autonom gesteuerten Fahrzeuge werden die nächsten 20 Jahre zum Standard gehören und dann sind Taxiafahrer sowieso obsulet. Die sollen sich lieber um einen anderen Job kümmern, als unsere Gerichte mit solchen Lapalien zu nerven!
 
@Lecter: Ich wette dagegen.
 
@iPeople: Ich halte da mit. Ich würde sogar soweit gehen das selbst fahren in 20+ Jahren eine absolute Seltenheit wird. Schon heute basiert die Städteplanung mit der Konzentration auf den ÖPNV um das Autofahren so unattraktiv wie möglich zu machen, um gegen Lärmbelästigung vorzugehen und die Luftverschmutzung zu reduzieren. Auf der U4 Linie in Berlin wurde vor einigen Jahren ein Führerloser Zug getestet. Es saß zwar jemand drin, war aber praktisch arbeitslos. Das Transportwesen wird vollautomatisiert und das sehr zeitnah. Ich gehe davon aus das in bereits 10 Jahren kein Zug mehr von einem Menschen gesteuert wird. Ein Fahrzeugleiter für die Notabschaltung sitzt noch da und für die Koordination im Notfall. Schon jetzt ist die Technologie dafür ausgebaut und vorhanden. Jeder ICE und Talent Zug ist vollautomatisiert einsetzbar.
 
@knirps: Erstens war das die U5 in Berlin und zweitens ist der Test grandios gescheitert. Inzwischen ist sämtliche Technik dafür demontiert worden. Die Machbarkeitsstudie dazu ist zu den Akten gelegt und für nicht finanzierbar (nachrüstung, Sicherheit, etc) befunden worden. Höchstens Neubaustrecken, die von Anfang an so geplant werden würden, werden in betracht gezogen, führerlos zu funktionieren. Bei der S-Bahn ist der Aufwand noch höher und von Straßenbahn und Bus brauchen wir nicht reden.
Nein. ICE sind lediglich durch sogenannte LZB (Linienförmige Zugbeeinflusung) auf Strecken außerhalb von Bahnhöfen automatisch fahrbar. "Steuerbar" ist eine ganze andere hausnummer. Mache Dich bitte schlau, bevor Du postest.
 
@iPeople: Im Gegenteil, das gesamte U- und S-Bahnnetz ist ausgebaut worden für eine volle Automatisierung.
Gescheitert ist der Test von U-bahnzügen die keine Fenster haben. Dieser Test verlief so ziemlich parallel dazu.
 
@knirps: Okay, ich war mir nicht sicher. Aber jetzt weiß ich es. Du trollst. Du hast keine Ahnung. In Berlin wurde das gesamte U-und S-Bahnnetz auf automatischen Betrieb ausgebaut? Und gescheitert ist es an fehlenden Fenstern? Selten so gelacht. Sorry, das ist der größte Schwachsinn ...
 
@iPeople: Nein, die Fensterlosen Bahnen haben keinen Zusammenhang mit den Führerlosen Bahnen. Diese Tests verliefen aber ziemlich parallel zueinander. Die Fensterlosen Bahnen sind bei den Kunden nicht gut angekommen, wurden daher eingestellt. Die Führerlosen Bahnen wurden von den Kunden gar nicht registriert.
 
@knirps: Sagst Du mir, wann diese Tests gewesen sein sollen, also so netzweit und mit S-Bahn und so? Die Tests auf der U5 mit den umgebauten H-Zügen waren zwischen 1996 und 2000 auf genau , und jetzt pass auf, 3 Stationen !!! Der Testbetrieb auf der U4, übrigens einer Linie ohne Abzweig und befahren von 2 Wagen-Einheiten, war in den 1980er Jahren bis einschließlich 1993. Diese tests waren zwar erfolgreich, allerdings war das der einfachen und gradlinigen Streckenführung ohne Besonderheiten geschuldet, und es war NICHT ohne Weiteres auf die anderen Strecken übertragbar.
 
@iPeople: Das mag für die damalige Zeit gestimmt haben, heute stimmt das nicht mehr, da mittlerweile alle Weichen digitalisiert worden sind.
 
@knirps: Erstens ist das falsch. Lediglich die U-Bahn hat inzwischen ein zentrales Stellwerk. Und zweitens ist das die geringste Hürde für die nachrüstung des automatischen Betriebes. ich warte imernoch auf eine Quelle, die besagt, dass das komplette Netz der U-und S-Bahn für automatischen Betrieb vorbereitet wurde. ich bin gespannt ;)
 
@iPeople: Ich habe dir bereits drei Quellen geliefert, wie schon geschrieben, du bist mir erstmal für irgendeiner deiner Behauptung eine Quelle schuldig. Solange das nicht geschehen ist, ist die Debatte für mich hier erstmal beendet.
 
@knirps: Du meinst die 3 Quellen oben zu den Einzelticktes? Und was haben die mit dem testweise automatisierten Betrieb von U-und S-Bahn in Berlin zu tun? Is mir auch egal. Ich habe jetzt feierabend und geh mit Freunden ins Kino. Tschö
 
@iPeople: Auch hier:

EOD

...bis ich von dir zu irgendeiner Behauptung einen Nachweis bekomme.
 
@iPeople: nur weil (mal wieder) etwas in Deutschland gescheitert ist, heißt es nicht, dass es nicht funktioniern kann und dies nicht bereits tut: https://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Kopenhagen#Z.C3.BCge
 
@Link: Du und Knirps kennt schon den Unterschied zwischen Asphalt und Schiene?
 
@klein-m: ich bezog mich auf die gescheiterten U-Bahnen von iPeople. Führerlose Zuge sind bereits im Einsatz, unabhängig davon, was in Berlin mal wieder vergeigt wurde, Autos werden früher oder später folgen. Und ja, ich kenne den Unterschied, einen Link zu den selbst fahrenden Autos von Google, die bereits jetzt schon weniger Unfälle als der Durchschnittsfahrer bauen, darfst du dir selbst ergoogeln. Die Technik ist längst da, was fällt ist nur noch etwas Feinschliff und die Zulassung. Um letzteres mache ich mir eigentlich die größten Sorgen, da natürlich auch hier die Politik irgendwelchen prähistorischen Lobbys, die ihr Geschäftsmodel nicht an die Zeit anpassen wollen, in den A**** krichen wird.
 
@iPeople: Die Wette hast Du schon verloren!
 
@Lecter: Weil?
 
Was mir noch dazu einfällt ich glaube Taxen sind alle GPS ortbar nicht wahr?
Was ist mit Gewalt sei es der Fahrer oder auch Beifahrer?
Ist man da im Taxi sowohl als Fahrer als auch Beifahrer nicht sicherer?
Haben die nicht so nen Notknopf?
Inwiefern kann man bei Uber mit falscher Identität mitfahren?
Ein Taxi hat die Pflicht einen dorthin zu bringen, wo man hin will (sofern ich richtig informiert bin).
Hatte dies nicht Auswirkungen auf den Preis, so das er dann noch weiter nach oben steigt?
Wenn gerade kein uber da ist, dann brauch ich eventuell nen Taxi?
Ehrlich ich habe mich mit uber noch nicht beschäftigt, da ich weder Taxi noch Uber brauche.
 
Viele sagen ja das hier eine Monoplostellung herrscht obwohl es ja viele Taxi Unternehmen mit Konzessionen gibt. Ist das in den anderen europäischen Ländern wo es auch Proteste gab genauso geregelt wie in Deutschland? Weiß da einer was zu?
 
@spackolatius: Die verschiedenen Taxi Unternehme sind aber einer gleichen Praxis unterlegt. Der Preis und die Geschäftspraktiken sind festgelegt. Das bedeutet das sich kein Unternehmen von einem anderen hervorheben kann durch... bestimmte Zusatzleistungen zum Beispiel. Bis vor einigen Jahren wurde sogar die Farbe der Fahrzeuge festgelegt. Auch Werbung an den Fahrzeugen war verboten. In Berlin ist das mit der Farbe heute noch so. Als Kunde kann ich das eine Unternehmen von einem anderen nicht unterscheiden, da alles einer Staatlichen Ordnung unterliegt. Dieses "Kartell" hat damit monopole Züge. Es gibt zwar mehrere Anbieter, das Produkt selbst unterscheidet sich aber nicht im Geringsten, da alles fest definiert ist. Weiter oben habe ich den Begriff Oligopol verwendet.

Die "Ordnung" von Taxis sind einem staatlichen Monopol unterlegt, dieser sagt präzise was du darfst und was nicht. Es gibt keine freiheitliche Marktwirtschaft in diesem Geschäft sowie keine Dienstleistungsfreiheit.
 
Bin zwiegespalten. Einersets heißt es doch, daß Privatisierung die Konkurrenz belebt, andererseits wird doch die Privatisierung auch bemängelt, z.B. bei Telekom und der Bahn.

Mir stellt sich die Frage, was, wenn mal ein wirklich großes Unglück passiert? So ein Uber-Fahrer, der sich übermüdet mit geliehenen Fahrzeug, weil er sich selbst keins leisten kann, mit 4 bezahlten Insassen an Bord, einen Zug mit 200 Menschen am Bahnbergang zum entgleisen bringt und es Tote und Verletzte gibt?
Ich denke schon, daß man als geschädigter Insasse des KFZ ganz schnell die Hände hebt und die Hand aufhält und sagt, Ich habe ein "Taxi" bestellt.

Ich nehme jetzt mal meinen Arbeitgeber: Täglich hunderte von Gefahren, die keinen interessieren, aber wehe es passiert mal etwas schlimmes.

Ich würde mich lieber in ein verrauchtes, versifftes Taxi mit übergewichtigem Fahrer setzen, als ne App starten um ein Auto zu bestellen. Vorher würde ich lieber trampen.
 
@Candlebox: Da geht es auch um Prioritäten. Bei der Telekom und der Bahn hat der Steuerzahler das netz bezahlt und wurde vom Staat einem privaten Unternehmen übergeben, der gewinnbringende Absichten über die Prioritäten der Nutzer stellt.
Im Fall der Internets wurde ein Quasi-monopolist geschaffen der die Notwendigkeit des Internets in unserer gesellschaft nicht abdecken kann und sich weigert mit anderen zusammen zu arbeiten um dies zu erfüllen.

Das Taxigeschäft hingegen ist eine Nische, ein kaum nennenswerter Bereich unserer Wirtschaft von dem sich der Staat trennen sollte in dem Markt das Geschäft überlassen soll.
 
Gehts bei der ganzen debatte nicht eigentlich nur um UBER Pop? UBER ist ein Limousinenfahrdienst der dich von A nach B bringt. Die Fahrer dort sind alle ausgebidete Fahrer. Bei UBER Pop kann aber Heinz und Kunz aus Hintertuxing sich bewerben und Fahrten in Berlin, Wien, Amsterdam oder Brüssel machen da UBER Pop eben nur die "Mitfahr" app ist.
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