München erwägt Linux-Aus und Rückkehr zu Microsoft-Systemen

"LiMux", wie die Umstellung der Stadt München auf das Open-Source-Betriebssystem heißt, war vor zehn Jahren das Parade-Projekt in Sachen Linux. Die Verwaltung der bayerischen Landeshauptstadt trennte sich von Windows, Office und Co. mehr... Linux, München, limux Bildquelle: LiMux Project Linux, München, limux Linux, München, limux LiMux Project

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Linux ist wirklich, wirklich toll, keine Frage. Aber es gibt einfach Einsatzgebiete, da macht es keinen Sinn. Gerade wenn man eine perfekt integrierte PIM-Software braucht (Outlook in Verbindung mit Exchange, ggf. Sharepoint, etc.) ist Windows einfach unschlagbar!

Wir werden bald auch ein großes Projekt realisieren. Auf ausdrücklichen Kundenwunsch werden die Clients auf Linux laufen, über einen Gebäude-weiten Citrix AppServer jedoch MS-Office gestreamt bekommen.
 
@notepad.exe: ich halte dagegen. Ich denke, mit Linux ist im Grunde das gleiche realisierbar, es scheitert dann nur an den Anwendern, weil viele Aufgaben eben nicht so leicht wie per Windows zu realisieren sind.
 
@xploit: es scheitert an Anwendern und an den Kosten. Linux Premium Support kostet ca. das 5-fache von MS. Und Anwender sind von Daheim Windows gewohnt. Und wieso ein System anschaffen, das im Grundpreis günstiger ist; die Unterhaltskosten aber explodieren? Keine Firma würde ein unwirtschaftliches Client-System einführen - nur Behörden.
 
@TurboV6: Die Kosten sind vermutlich schwer zu durchschauen, weil bei solchen Größenordnungen sicherlich keine Listenpreise aufgefahren werden.
 
@xploit: Die Kosten sind nur schwer durchzuschauen wenn man sie von jemandem Auflisten laesst der keine Ahnung von dem Thema hat. scheint ja aber der standard zu werden
 
@-adrian-: Ich rede ja nicht von den Kosten allgemein - FullAck - sondern ich beziehe mich auf den Kommentar von TurboV6, und da geht es um Support-Kosten. ;)

(Zwei Antworten auf zwei Kommentare von mir, die aber völlig an meinem Kommentar vorbeigehen... hä?)
 
@xploit, @-adrian-: habt ihr keine Ahnung von EA-Licensing? Da wird nicht pro Ticket abgerechnet werden, sondern bei Linux eben über einen Zeitraum. zB 3 Jahre kostet dann eben 1.5 Millionen Euro. Bei MS hingegen zahlst Du erst mal nur EA-Lizenzkosten (Beispielsweise 1 Million Euro, in denen bereits SLAs integriert sind). Der Support von freier Software ist i.d.R. immer um ein vielfaches teurer. Siehe zB MSSQL Preise und auch mySQL-Gold-Support.
 
@TurboV6: wenn man 15.000 Rechner umrüstet nimmt man nicht den offiziellen Support sondern stellt selbst dafür Leute ein und das ist natürlich preiswerter als einem US-Konzern Geld in den Rachen zu werfen, da diese Investition in der Kommune bleibt. Tirol ist auf Linux umgestiegen und damit überglücklich, die konnten Stellen schaffen und ihre Software selbst programmieren.
In München ist seit zehn Jahren LiMux im Betrieb, wenn da einige Angestellten nach Windows schreien und alle durch die Bank weg ein Win8 bekommen würden wär das Geheul auch wieder groß.
Unterm Strich wird es wohl das Gleiche kosten ob nun LInux oder Windows, nur bei Linux hat man noch Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gibt dies Millionen an Euro nicht in Devisen ins Ausland.
Über die Anwendbarkeit braucht man auch nicht streiten, der Größtteil der Rechner wird nur ein Office und einen Browser und einen Email-Klienten benötigen.
Deutschen Behörden traue ich aber zu zu wenig in die eigene IT zu investieren und zB beim Office die Dokumente im ODF zu speichern und da haben MS-Office-Nutzer nur eine Möglichkeit es zu öffnen, wenn das Office nicht gnadenlos veraltet ist bzw ein Kompatiblitätspack installiert ist.
 
@TurboV6: wenn man den sachverhalt zb bei ZDnet.de nachliest bekommt man sogar handfeste zahlen. 2003 waren die rechner in münchen noch mit NT4 bestückt, also wär eine migration auf XP und dann noch eine migration auf Win7 nötig gewesen. auch hardware wurde so eingespart, weil ubuntu noch auf den alten gurken läuft. wenn man ins rathaus horcht klingt das mit dem ausstieg auch eher nach einzelmeinungen. http://www.zdnet.de/88202452/stadt-muenchen-erwaegt-abkehr-von-linux/ und die weiterführenden links im text sind sehr aufschlussreich
 
@otzepo: Du warst anscheinend noch nie in einem großen Wirtschaftsunternehmen tätig. In-House ist schon seit Jahren in Sachen IT mega-out.
 
@TurboV6: aber wenn eine kommune alles nach USA outsourcet ist das geld für immer weg. das sind dann devisen. wenn man eine einheimische firma gründet dafür oder die leute im öffentlichen dienst einstellt bleibt das geld in der kommune. es ist ein unterschied ob man in einem wirtschaftsbetrieb ist oder in einer stadtverwaltung. Tirol macht es vor, da funktioniert es doch.
 
@TurboV6: Yep, und ist der groesste Mist der nur passieren kann. Outsourcen war viel zu lange modern. Ich war IT-Techniker in einem grossen deutschen Flughafen und musste mit ansehen wie Produktivitaet im grossen kaputt gemacht wurde weil jeder der denkt das er was zu sagen hat auf Modewellen wie "Outsourcen" springt und dann Leute die keine Ahnung haben von den Arbeitsumstaenden dann Dinge entscheiden oder machen oder aendern die nur den Arbeitsablauf behindern. Und wo sind dann die Out"ge"sourcten Service Mitarbeiter an Wochenenden oder an Feiertagen? Nie da wenn man sie braucht.

Einer unserer Manager erzaehlte mir das der Witz am Outsourcing nicht ist, wie man es besser oder billiger macht.
Der Witz daran ist (Originalzitat) "...wieviel ich drauf zahlen muss damit ich keine Verantwortung habe wenn was schief geht.... ".
Gerade an einem Platz wie einem Flughafen wo es direkt dramatisch wird wenn etwas schief geht ist Outsourcen nur ein Rettungsanker fuer Entscheidungspersonen langfristig nicht den eigenen Job zu verlieren, egal wie unsinnig es ist was passiert.

Selbst erlebt, selbst erfahren, als IT-Techniker fuer viele Jahre in einem grossen Betrieb (Flughafen)
 
@TurboV6:
Zitat: "Und Anwender sind von Daheim Windows gewohnt." – Wenn $Mitarbeiter mit einer bestimmten Software arbeiten soll ist es doch völlig egal auf welchem OS die läuft, er soll ja nicht mit dem OS arbeiten.

Und zu den Unterhaltskosten: Bis vor kurzem gab es ja nur Berichte über Einsparungen in Zusammenhang mit Linux, und nun ist es anders?

Wie es wirklich mit LiMux aussieht kann ich natürlich nicht sagen, aber einem Bürgermeister, welcher sich selbst als "MS Fan" bezeichnet, würde ich nur bedingt glauben, wenn er gegen das Konkurrenz-Produkt wettert.
 
@Roidal: Ganz so einfach ist das nicht. Die einfachen Anwender kennen das, was sie gewöhnt sind. Unten links runder Start-Knopf, Klick darauf öffnet Start-Menü, etc. pipapo. Ich habe das schon so oft gesehen: Ändert sich eine Komponente nur ein bisschen, stehen sie wie der Ochs vom Tor.
 
@xploit: könntest du eine wirklich ineinander integrierte lösung für das genannte nennen (ernsthaft)?

Also wo das officepaket mit dem cm System interagiert, das gleiche dann gleich noch mit der groupware zusammenarbeitet?
 
@0711: egal was ich jetzt sage, es ist alles falsch, denn du nennst keine konkrete Anforderungen. Ein Unternehmen kann mit dem Corporate Angebot von Google glücklich werden genauso wie mit dem kompletten Exchange-Paket. ausserdem wird hier jede meiner Aussagen von Semi-experten sinnentstellt und verdreht. Insofern ist es mir zu mühselig eine fachliche Diskussion zu eröffnen, wenn dogmatisierte Linux- oder Windows-Evangelisten sich in erster Linie in ihrer Religion beleidigt fühlen: o1re4: Ein einfacher Rückzieher ist jemanden ein Minus wert. Tolle Diskussionskultur. Du stellst nur eine Frage: ein Minus. Wofür?
 
@xploit: Es ist halt schwer eine Diskussion zu führen, wenn das Verhältnis zu 9:1 aus Trollen besteht. Muss dir da leider absolut recht geben!
 
@xploit: Wofür das minus ist kann ich dir nicht sagen, musst du jemand anderen Fragen ich verteile seltenst minus oder plus.

Ja ein Unternehmen kann mit Google Apps for Business glücklich werden, passt nur nicht auf das was ich gefragt hab. Inhouse Lösung in der Office (nicht webbasiert), kollab und CM miteinander vernetzt sind und sich nicht nur abgleichen sondern ergänzen - eben Konkurrenz zum Verbund MS Office, SharePoint und Exchange. Krönend wäre das ganze natürlich noch ein telefoniesystem integriert wie lync oder auch rights Management...ja es gibt einzellösungen die können cm oder kollab, manchmal auch kollab und bisschen cm aber die Integration in eine officelösung fehlt...deshalb die frage aber da du keine lust hast...seis drum

Das "komplette Exchange paket" ist letztlich ja nur kollab aber kein cm und noch lang kein Office.
 
@notepad.exe: Das Problem wird oftmals auf eine Diskussion Linux vs. Windows heruntergebrochen. Dabei sind eigentlich beide Systeme gut. Es wird aber vergessen, dass die Benutzer mit den Systemen arbeiten müssen und dazu sind sie auf Anwendungen angewiesen. Und da hapert es leider häufiger. Gerade in öffentlichen Verwaltungen gibt es sehr viele spezielle Fachverfahren (und damit spezielle Software) und die sind leider häufig nur für Windows-Systemen verfügbar. Eine plattform-übergreifende Integration ist extrem schwierig oder teilweise nicht möglich. So wie in Deinem Beispiel: Outlook+Exchange/Sharepoint - eine vergleichbar gut integrierte Lösung hab ich im Linux-Umfeld bisher nicht finden können.
 
@Nunk-Junge: Aber gerade wegen dieser Fachverfahren, die's tatsächlich meist nur für Windows gibt, stellt doch die Stadt München schon seit Jahren eigene Programmierer ein, die solche Fachsoftware Linux-tauglich "nachbaut". Ich persönlich halte zwar wenig von Linux (bin durch und durch ein Microsofti), aber ich finde, München kann da jetzt nicht mehr zurück, dafür war diese 10jährige Umstellung einfach zu kostspielig. München hatte gehofft, daß andere Kommunen bei dem System mitmachen und sich dadurch die Programmierkosten verringern, was ist denn daraus geworden? Jetzt doch wieder Clientsysteme von Microsoft zu beschaffen und die Strukturen der vorhandenen Verzeichnisdienste sowie Mail, Datenbanken und tausenderlei andere Dinge wieder zurück auf Windows anzupassen, kostet doch auch wieder Geld. Allein die 15.000 Windows-7-Cals (mal als Beispiel) würden auch mit vergünstigten VL-Rahmenverträgen momentan 1,5 Millionen Euro kosten! Und gerade die Politiker, die jetzt motzen, waren doch diejenigen, die das vor 10-11 Jahren genau so wollten! Wenn es das nicht jetzt schon ist, wird der Fall LiMux und die evtl. Rückkehr zum Client-Windows ein Fall für den Bund der Steuerzahler. Ich finde, München hat allein wegen des bereits ausgegebenen Geldes gar keine Wahl, Sie sollten meines Erachtens bei LiMux bleiben!
 
@departure: die IT Struktur ändert sich doch mit den Jahren eh ständig. Wenn man jetzt beschließen würde, dass man LiMux nicht weiter fortführen will, dann ist das eine Entscheidung, die in einigen Jahren umgesetzt würde.

Das Problem ist, dass man momentan ja eben nicht 100% Linux fährt. Da wird eine ganze Menge über Citrix abgebildet und mit Windows im Hintergrund. Dieser heterogene Betrieb verursacht vermutlich eher mehr Kosten und CALs wird man auch so noch genügend kaufen dürfen.

Da da immer noch Windows läuft, wird da auch immer noch ein AD laufen. Mailsysteme sind kein Thema, die kann man auch von Windows nutzen. Fachverfahren hat man vermutlich eher zu Web- oder Java migriert und eher nicht zu nativen Linux Anwendungen, insofern wäre da der Schritt wahrscheinlich auch nicht so groß.

Die Frage ist eher: ist das jetzt eine aktuelle News oder werden da nur die bereits bekannten Aussagen einiger Politiker wiederholt?
 
@departure: Oh, du würdest dich wundern was es für Rahmenverträge in der öffentlichen Verwaltung gibt. Wenn die für 15000 Win7 Lizenzen mehr als 500000€ zahlen wäre ich überrascht...
 
@Valheru: O.K., bei der Größenordnung/Menge hast Du wahrscheinlich recht. Aber 500.000,- EUR sind eine halbe Million, immer noch ordentlich Kohle für's Stadtsäckel. Aber, wie @der_ingo schrieb, sind da auch jetzt immer noch Windows-Systeme (Terminaldienste bzw. RDS, mit oder ohne Citrix) im Einsatz, vermutlich sogar einige Windows-7-Installationen in VDI. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.
 
@departure: Klar ist das noch viel Geld, aber in der Größenordnung fast schon ein Schnäppchen :) Aber ich persönlich denke, die Lizenzkosten sind eh eher nebensächlich, bei Linux fallen ja auch entsprechende Supportverträge an. Hauptunterschied liegt sicherlich in den Personalkosten und für das Management von 15t Clients kenne ich keine vernünftige Linuxlösung. Für Windows gibt es beispielsweise SystemCenter oder auch andere Hersteller. Das ganze "drumherum" wird wohl den größten Kostenfaktor ausmachen.
 
@Valheru: Die Total Ownership Kosten sind bei Linux, wie du es beispielsweise bei RedHat kaufen kannst, im Schnitt um 35% niedriger als mit einer vergleichbaren Windowslösung.
 
@departure: Leider nicht ganz korrekt. Ich kenne den aktuellen Stand nicht, aber vor einem Jahr sind die meisten Fachverfahren noch nicht einmal angefangen worden. Bei Limux wurde sich auf Betriebssystem, Office-Produkt und Browser konzentriert. Der Rest sollte später betrachtet werden.
 
@notepad.exe: linux find ich super, wirklich supi, aber es gibt spezielle anwendungen, die gibts nur für windows und eben nicht für linux. in linux müssen diese erst kostenintensiv programmiert werden. wenn eine behörde mit libre office, firefox und thunderbird klar kommt, ist das gut, aber ich bezweifle, daß es dabei bleibt. und das wird eben auch hier der fall sein, daß die spezialsoftware eben fehlt für linux.

wenn ich eine vernünftige bildbearbeitung starten will, etwa auf qualitätshöhe von photoshop, muß ich windows starten. gimp kann ps nicht mal ansatzweise das wasser reichen. nur mal ein beispiel von vielen.
 
@stereodolby: stimmt Photoshop ist eine alltägliche Aufgabe in Behörden, die sich um die Stadtverwaltung kümmern. Alles klar, noch so ein schlauer Kommentar :)
 
@klarso: Er hat doch vollkommen Recht. Les erstmal die Kommentare richtig ("Nur mal ein beispiel von vielen"). @stereo +1, @klarso -1
 
@stereodolby: Diese speziellen Anwendungen "nur fuer Windows" sind doch auch nicht vom Himmel gefallen. Die mussten erst einmal erstellt werden. Genau das gleiche ist hier der Fall fuer Limux. Zu denken das man ein Betriebssystem nimmt und direkt Software vom Himmel faellt ist wohl etwas blauaeugig? Muenschen hat den richtigen Schritt gemacht creativ in eine freie Zukunft zu investieren, weg von einem Monopol das diktiert. Die Moegllichkeiten fuer die ist groesser als Microsoft zu kopieren. Die Moeglichkeit ist frei zu creieren und dann anderen Stadtverwaltungen als fertiges Produkt anzubieten um Kosten wieder rein zu bekommen.
Das die Mitarbeiter nach einem Windows System schreien ist interessant.
Waeren die Schreie genauso laut wenn die mehr prestigetraechtigere Computer von Apple haetten?
Ich sehe in der taeglichen Arbeit keinen grossen Unterschied zwischen Linux und Windows (habe 3 Computer, einen mit Linux).
Und Anwendungen muessen ueberall erst einmal erstellt werden.
Ich war ein paar Jahre involviert in die SAP Entwicklung und es war schlimm wieviel erst mal nicht geht.
Aber irgendwann laeuft's.
Ich hoffe die ziehen ihr Linux Ding weiter durch und haben diese Geduld.
 
@notepad.exe: Dazu fällt mir ein Zitat ein: "Linux is free, only if you consider, that your time is worthless." Und jetzt lasst es Minuse regnen. ;)
 
@notepad.exe: unsere Wyse Boxen loggen sich a Citrix Appserver seit Jahren ein. Basis ist Windows XP mit weiteren Microsoft Programmen. Flüssig ist aber nach der Umstellung auf das neue Office anders.
 
@notepad.exe:
Ne das Problem liegt nicht an Linux, sondern an den Admin's.
Den diese sind Windows Admin's, und keine Linux Admin's.

Alles was Outlook kann, kann bei Linux Evolution (Groupware-Suite).
Ist genau wie der Outlook Dreck, nur Besser und Kostenlos und Stürzt nicht ab.
Kann Daten auf Local,Cloud,Server, u.s.v Lagern, ist mit E-Groupware und LDAP (Activ Directory von Windows) kompatibel Login System ist besser.

Kann mit einer Webseite eine Geschützen Members Login erstellen, naja kann eben mehr.

Sie Sollten sich nur Fachleute holen, das heiß Linux Admin's so wie mich.
Ich hätte das System in 48 Stunden umgestellt, also ist es für mich nur eine Lach Nummer.

Von mir aus hätte ich den Deppen auch ein Windows 7 Design in 15 min. Programmiert.

So wie es bei mir auf meinem Linux 10,1 - 13,1 seit Jahren läuft.

15.000 Rechner je nach Rechner Leistung, kann ich synchron, installieren dann noch etwas fein schlief und Fertig.

Echt jetzt das ist Schwachsinn, nur weil den ihr Admin ein Versager ist.
Man ist das Peinlich.

Und neben bei mache ich Linux Support, für openSuse und Suse Linux Enterprise Server.
Cloud Systeme, u.v.m.

Also wo liegt der Fehler, wohl eher bei ihren Admin's.
Da hätten sie auch gleich einen Gesangschor, an heuern können für die Umstellung.
Wäre das selbe dabei raus gekommen, kein Plan, keine Ahnung, und null Ergebnis.

Hier mal ein FB Link: mit meinem Linux System und Windows 7 Design.
https://www.facebook.com/hsitt/media_set?set=a.711063798917797.1073741831.100000425513784&type=3

Hier ein Foto Link:

https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xpa1/v/t1.0-9/s720x720/10173627_883230781701097_4291657789486189773_n.jpg?oh=310d975753cbb0d6dda1988334a01ecf&oe=5503D06A&__gda__=1429497996_43b5ae8d6f24173e6d09c07d0cb1f8e9
 
Und täglich grüßt das Murmeltier.

Gibt es eigentlich eine Stadt, die nach der Umstellung auch wirklich bei Linux geblieben ist?

Insgesamt ist es schade. Würde mich mal interessieren, ob es an der allgemeinen Faulheit liegt sich an etwas neues zu gewöhnen, oder es wirklich ein K(r)ampf ist für die Otto Normal-Bürokraft mit Linux & Co. zu arbeiten.
 
@hhgs: es gibt Städte, die mittlerweile beides einsetzen aber bis heute keine, die vollständig auf Linux setzt bzw. setzen kann, weil vieles gar nicht ersetzbar ist bzw. es für einiges keine Alternative gibt.
 
@hhgs: Es ist nunmal nicht jeder so computeraffin, wie die User hier auf Winfuture. Das vergessen immer viele.
 
@Brotboy: in der Bedienung ändert sich für den Endanwender ja nichts, das Problem werden wohl eher die neuen Programme sein wofür es keine Schulungen etc gab (evtl waren die neuen Programme auch Mist). Natürlich gibt es auch Anwender die Programme schon nicht mehr nutzen können nur weil das Start Icon sich wo anders befindet. Bei denen sollte man sich halt fragen ob die richtig in ihrem Beruf sind.
 
@CvH: die Bedienung ändert sich enorm, da die Mitarbeiter durchaus System-komponenten verwenden und lange nicht nur eine stupide Oberfläche. Wenn da ein Drucker nicht eingerichtet ist, dann können die das eben nicht mehr unbedingt selbst tun - sondern rufen ein Callcenter an, das richtig Geld kostet.
 
@TurboV6: im Normalfall sollte auch unter Windows keiner einen Drucker einrichten dürfen an so einem Arbeitsplatz. Welche Bürokraft macht so etwas in einem Haus mit IT Abteilung selber ?
 
@CvH: Nur in einem Haus mit inkompetenter IT-Abteilung. Die scheint es unter Windows Systemen ziemlich häufig zu geben, nachdem was man hier so alles zu lesen bekommt. Wenn man allen Kommentaren glauben schenken würde, käme man zum Schluss, dass täglich Drucker installiert und Systemeinstellungen in Windows geändert werden müssten. Zum Glück ist die Migration in München jetzt abgeschlossen und man benötigt kein System mehr, bei dem sowas von Sachbearbeitern gemacht werden muss.
 
@TurboV6: In einem grossen Betrieb (wo ich taetig war) ist die Regelung so das ALLES am Computer gesperrt ist. Als Anwender kann ich keinen Bildschirmschoner einrichten, Drucker aendern oder "schnell mal was" installieren. Selbst Webpages im allgemeinen wie Facebook sind gesperrt. Ganz einfach weil, wenn man das erlauben wuerde, was wir gemacht haben anfangs, wuerden .... Nein, HABEN die Mitarbeiter in kuerzester Zeit die Computer voll mit Viren ueber doofe Bildschirmschoner und Pornoseiten, und verbringen 90% vom Arbeitsalltag in Facebook. DESWEGEN wird an den Computern am Ende gesperrt was nur geht.
Selbst wenn einer eine Internetseite frei haben will muss er das erst beantragen und dann begruenden warum, ansonsten passiert nix.
 
@CvH: in den meisten Firmen gibt es Key-User in Abteilungen, die das dürfen. Einfach aus Kostengründen. Dann muss kein Ticket extern aufgemacht werden. Ich bin nur in Großunternehmen tätig (Dax-DE, Kanada, USA, Schweden) und mir ist kein Unternehmen vorgekommen, bei dem kleinere administrative Tätigkeiten wie Druckereinrichtung nicht funktioniert hätte.
 
@pmwarden: oh man.. was Du verzapfst. a) Druckerkonfguration und administrative Rechte für Anwendungen und System sind zwei Paar Stiefel. Schon mal was von Gruppenrichtlinien gehört? Wenn man es versteht kann man es sehr fein und granular einstellen. Facebook sind in 99% der Firmen über Proxies gesperrt. Hat also ebenfalls nichts mit Clients zutun. Bitte in Zukunft vorher Basis-Wissen aneignen. Danke.
 
@hhgs: Einige: im französischem Parlament, in Mexico City, in der Schweiz und Österreich gibt es ein paar Gemeinden, die auf Linux umgestellt haben. und in Island wird seit 2012 alle Regierungsrechner auf Ubuntu umgestellt. Und natürlich in München bei dem man heimische Unternehmen in München fördert und sich Lizenzgebühren eines amerikanischen Unternehmens spart, das in Europa gerade massenhaft Stellen gestrichen hat. Und das ist das aller geilste, selbst wenn man ausschließlich Fakten auflistet ohne diese mit einer persönlichen Meinung zu kommentieren, wird hier von ein paar Fanboys auf Minus geklickt. Das finde ich amüsant, das euch Fakten schon aus der Fassung bringen ^^
 
Liebe Kinder, heute schauen wir uns ein Paradebeispiel für "Blinden Aktionismus" an. Es begann in München, 2004...
 
@xploit: Blinder Aktionismus ist wenn so wie jetzt Leute, die weder Sachkompetenz noch Fakten vorlgegen können, meinen nach einer Migration gleich wieder zurück migrieren zu wollen.
 
@klarso: ja, das ist _auch_ "Blinder Aktionismus" ;)
 
@klarso: wenn Leute mit Sachkompetenz schon damals entschieden hätten, müsste man jetzt auch nicht zurückmigrieren. Wenn sich mit Linux auf Arbeits-PCs Geld sparen ließe, glaubst du nicht, dass Linux in Unternehmen sehr stark verbreitet wäre?
 
@Link: Nein, glaube ich nicht. Weil Entscheidungstraeger in grossen Firmen normal NICHT die Leute mit Ahnung sind. Entscheidungstraeger in Firmen sind normal die Leute mit Freunden an den richtigen Postionen. Diese "Entscheidungstraeger" haben dann keinerlei Ahnung und fressen alles was denen einer erzaehlt was sich gut anhoert (oder gut unter'm Tisch schwarz bezahlt wird). So laeuft das in allen grossen Firmen. Linus wurde wahrscheinlich einem dieser unfaehigen Entscheidungstraegern als billig verkauft weil man so oft hoert das es frei ist. Keiner hat denen wohl erzaehlt das man hier auch etwas machen muss als Pflicht, wobei die Chance darin liegt alles so machen zu koennen wie man will. Die Freiheit der Creatrivitaet. Aber ein wichtiger Entscheidungstraeger in wichtiger Stelle muss das Ding ja auch nach oben mit Argumenten verkaufen und das heisst das er erzaehlen muss das es billig ist. So kommen die wirklichen echten guten Gruende nie auf den Tisch und so taucht schonmal Frust auf an den falschen Stellen. Schade.
 
@pmwarden: billig kommt bei denen für gewöhnlich sehr gut an, also wirds daran schon mal nicht liegen.

"Aber ein wichtiger Entscheidungstraeger in wichtiger Stelle muss das Ding ja auch nach oben mit Argumenten verkaufen und das heisst das er erzaehlen muss das es billig ist."
Also wäre "billig" doch ein Argument für Linux? Drei Sätze davor war es scheinbar noch dagegen.
 
Mhh, ob es da evtl. "kleine" Gefälligkeiten für MS von der Stadt München geben wird? http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neue-deutschland-zentrale-microsoft-zieht-nach-muenchen-1.1813100
 
@Puncher4444: was wohl einfach daran liegt, dass die meisten MS Evangelisten eh schon in München angestellt sind und MS ein riesen Komplex in München besitzt. In Hamburg hast Du noch weniger Platz als in München. Was bleibt übrig: ein völlig neuer Campus? Unwirtschaftlich.
 
@TurboV6: "Nun lässt der Elektronikkonzern Microsoft in der Parkstadt Schwabing ein neues Bürogebäude errichten. Auf 26.000 Quadratmetern soll "das Büro der Zukunft" entstehen." Das sind mittelbar und unmittelbar viele viele Millionen für die Stadt München - da ist ein kleines "Entgegenkommen" in Sachen Verwaltungs-IT nicht so abwegig wie man vielleicht denken mag.
 
@Puncher4444: enorm abwägig, weil sowas von einem Gremium abgesegnet wird und nicht nur der Büprgermeister. Zudem besitzt MS das gelände bereits und steuerlich wird nicht viel in München bleiben, da MS meines Wissens in Europa über Irland agiert.
 
@TurboV6: Die Stadt München kassiert über die Einkommenssteuer der knapp 2000 Mitarbeiter, sie profitiert vom Bau des Gebäudes, sie profitiert über viele viele weitere Jobs, die an so einem Komplex mit dranhängen (Kantine, Reinigung etc.). Darüberhinaus ist es natürlich auch ein Zuzug, der gehörig für das Image sorgt.
 
@Puncher4444: Über ein Zuzug muss sich München nicht mehr bemühen. Die haben eh 40% weniger Wohnungen als Bedarf. Also eine Milchmädchen-Rechnung.
 
@TurboV6: Es ging um einen Zuzug der Firma nach München. Es soll wohl auch Überlegungen gegeben haben, komplett aus Bayern weg zu gehen. Komischerweise kommen diese negativen Aussagen auch nur aus der Politik - wenn man mal die IT Verantwortlichen fragt (die vorher auch Microsoft/Windows Produkte betreut haben). hört sich das Ganze schon wieder völlig anders an.
 
@Puncher4444: Wie dei meisten Großkonzerne führt Microsoft kaum Steuern ab. Von daher sind Unternehmenssteuern kein Argument. Bei den Mitarbeitern, Sub-Unternehmen, Dienstleistern spielt es auch keine Rolle, da Microsoft vorher auch schon im Raum München saß. Sie ziehen nur ca. 15 km weiter, da ergeben sich keine nennenswerten Änderungen.
 
@Nunk-Junge: Bei den Mitarbeitern spielt das schon eine Rolle, da diese dann in München angestellt sind. Und sicherlich zahl Microsoft kaum Steuern (wie andere Tech-Unternehmen auch), aber das, was sie zahlen, summiert sich auch irgendwann auf. Wenn man mal neutral auf die ganze Thematik schaut wird man feststellen, dass dieser "Rollback" Versuch ein rein politischer ist. Mit der Realität hat das kaum etwas zu tun, was auch die Erfahrungsberichte der wirklich betroffenen Anwender sowie der IT-Verantwortlichen zeigen.
 
@Puncher4444: Mitarbeiter zahlen Steuern an ihrem Wohnort, nicht an der Arbeitsstelle.
 
@Puncher4444: Bestechung hat doch in Bayern lange Tradition, also nicht so unwahrscheinlich :)
 
Ich kann jetzt nicht beurteilen ob es wirklich Probleme gibt. Aber(!), da sieht man wie intelligent Microsoft das seit 50 Jahren macht. Windows in den Schule, Windows auf ziemlich jedem Kaufcomputer. Somit ist der gesamte Lern und Entwicklungsprozess eines Menschen auf Windows geprägt. Natürlich bekommen diese dann Probleme bei einer Umstellung bzw. sträuben sich dagegen. Altbekanntes ist dann halt angenehmer. ;) schlau gemacht...
 
@gordon2001: bis auf windows auf dem tablet+windows auf dem smartphone zieht ja die strategie bisher :)
 
@gordon2001: genau so ist es. Ist wie ein Kropf....
 
@gordon2001: schau mal über den großen Teich. Da werden angeblich wie blöde Chromebooks in Schulen gekauft. Google Chromebooks, Google Browser, Google Dienste rundherum. Die können das genau so. ;)
 
@der_ingo: tja aber die fangen das jetzt erst an, viel zu spät. MS hat das von Anfang an erkannt das Verkauf über Gewöhnung kommt. Und wo daddeln die Kids dann zuhause (?) auf ihrem Windows PC natürlich! Keiner der ernsthaft spielen möchte hat zuhause ne Linux Kiste stehen (Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel).
 
@gordon2001: Witzig ist fuer mich das Microsoft mit Windows den Markt ehemals gewonnen hat mit dem Argument das Windows KEINE Basis fuer Spiele bietet, wie die damaligen "Spiele-Computer". Das Image war fuer Firmen wichtig keine Computer zu haben die man als "Spiele-Computer" kennt.
Darueber hat Microsoft die grossen Firmen gewonnen.
Dann haben alle Firmen Windows gehabt und die Mitarbeiter haben wie doof das suendhaft teure Office kopiert fuer zuhause um anzugeben mit einer Software die damals keiner brauchte.
So hatte dann jeder zuhause einen Microsoft Computer.
Erst danach wurden dann MUEHSAM Spiele von guten Computer umprogrammiert fuer Windows Schrott (Sorry).
Wenn aus damaliger Sicht sich ansieht das man heute Windows als gute Basis fuer gute Spiele sieht und stolz darauf ist ....... kann man da noch lachen oder muss man schon weinen?
 
@der_ingo: Google ist auch 'n Kropf...
 
@wingrill4: das war jetzt von mir nicht irgendwie als Wertung gemeint. Nur als Hinweis, dass Microsoft nicht alleine so arbeitet.
 
Bei Behörden ist es vielleicht was anderes wegen office etc und wegen älteren lernresitenten Menschen, aber privat kann ich mir nichts besseres mehr vorstellen! Habe aus Angst auch dualboot gemacht, aber dem win 8.1 kräht hier im Haushalt kein Hahn nach^^ browser, E-Mail, Musik, chat, an und aus machen lässt sich genau so bedienen, updates kommen alle zentral, und trotz Konsole sind Installationen dank Webseiten wie die der ubuntu comunity fast schon einheitlicher als bei Windows Sachen. Frage mich warum ich Angst vor console hatte, es gibt nichts besseres. Bei win muss alles einzeln geupdatet werden und das bei nem virus gefährdeten system, oder respektive tausend autostart Einträge, wie konnte ich das Jahre lang mit machen? Und schneller kommt ubuntu mir auch vor gg win 8.1. mein Fazit als (noch) Anfänger, das beste OS was es gibt mit dem schnellsten ind besten support im privat bereich und das ohne Zahlungen und ohne cracks, dazu ohne Angst vor Viren, top Software für Leute ohne Angst sich mal kurz mit Google (grundbefalehle) zu befassen, nie wieder Windows!
 
@neuernickzumflamen: Schön das du das für dich so wahrnimmst und zufrieden bist. Aber deine Gründe sind merkwürdig ^^
"das bei nem virus gefährdeten System" Ist mir neu das Linux nicht "viren gefährdet" ist.
"schnellsten ind besten support im privat Bereich" Ich glaube du bist noch nie mit dem MS Support in Berührung gekommen.
"top Software für Leute ohne Angst sich mal kurz mit Google (grundbefalehle) zu befassen" Verstehe ich nicht?
 
@gordon2001: ich denke das ich hier weniger angst vor viren haben muss aufgrund der arichtektur. ich bekomme hier öfters updates als nur ein mal im monat, und das ist dank fehlemdem AV auch wichtig denke ich. das OS ist eine top software wenn man sie bedienen kann, grundbefehle wie was geht gibt es bei google. sorry bin gerade wach und habe vom handy eben geschrieben^^
 
@neuernickzumflamen: Man bekommt auch bei "Windoof™" öfter als ein mal im Monat Updates, da macht nur keiner so ein Tamtam drum.
 
@neuernickzumflamen: Außerdem muss mir noch mal jemand den Verwaltungsfachangestellten oder Beamten Ü30 zeigen der ernsthaft bei Google Konsolenbefehle sucht. :D
 
@gordon2001: ich suche bei google oder nerve mein kollege per threema, also anfangs, ich wosste nicht mal was repo und so bedeutet, jetzt will ich das alles nicht mehr missen^^
 
@neuernickzumflamen: naja wie gesagt Ausnahmen gibt es immer :P
 
@gordon2001: ja aber lohnt sich, bin kein fan von 1 klink DAU systemen, bin noch von der sorte illegal alles zum laufen bekommen, bin das basteln gewöhnt und kann dadurch viel mehr lernen und umsetzen als der normale 0815 user :)
 
@neuernickzumflamen: Das mit der Architektur ist schon mal Quatsch mit Soße. Es gibt nur weniger Endnutzermalware, weil der Marktanteil auf dem Desktop vernachlässigbar ist. Im Serverbereich ist Linuxmalware hingegen gang und gäbe.
 
@neuernickzumflamen: Ach komm, sei ehrlich, dir fehlen die wunderhübschen und praktischen Vollbildanwendungen von Win8.1.
 
@Skidrow: nein, mir fehlen die sinvollen kacheln und die sportlich weiten mausbewegungen übers ganze bild um zb zur suche zu kommen xD /jokemodeoff
 
@Skidrow: Ein Leben ohne könnte ich mir auch nicht mehr vorstellen ;)
 
@neuernickzumflamen: Dann muss man aber auch dazu sagen das ihr keine besonders hohen Ansprüche habt. Keine PC-Spiele, keine aufwendige Software für welchen Bereich auch immer. Browser, E-Mail, Musik, Chat sind nun wirklich keine Kriterien die für und Wider eines OS.
 
@knirps: ich brauche nur chrome, thunderbird, und ähhh, ja ne eigentlich nur chrome, ich habe doch ein gutes smartphone, die zeiten vorm pc zu campen sind vorbei, das ist voll sowas von 2000^^
 
@neuernickzumflamen: Deine Aussage ist sowas von niemals in irgendeiner Zeit gewesen. Ein richtiges Arbeiten ohne anständige Peripherie ist gar nicht möglich. Das zeigt eigentlich, das du so ziemlich gar keine Prioritäten haben musst.
 
@knirps: ich mache kaum was am pc, man hat wie gesagt ein smartphone. ich habe keine gründe stunden vor der kiste zu campen. das letztes mal das ich pc junkie war, war zu bf3 zeiten, jetzt bin raus aus dem alter^^
 
@neuernickzumflamen: Du schreibst Dokumente am Smartphone? Alles was über zwei Zeilen hinaus geht, werde ich schon nervös am Smartphone weil die Haptik eine einzige Katastrophe ist.
 
@knirps: habe ich behauptet ich schreibe dokumente? wenn ja schmeiss ich natürlich die kiste an, aber das ist sehr selten, ich surfe wenn oder lade sachen runter, das wars auch schon ;)
aber ehrlich gesagt liege lieber faul auf der couch und hab dafür ein kleines display, man muss halt Prioritäten setzen, und fals das bild mal größer sein muss, zb film gucken wird halt auf chromecast aufn tv gebeamt :D
 
@neuernickzumflamen: Klingt extrem unentspannt für mich.
 
@knirps: warum, läuft alles bei uns, facebook, whatsapp, email, kurz mal googlen, mit füsse hoch und so^^
jetzt sitze ich gerade an der kiste weil bei vielem tippen ist das natürlich besser, aber wenn ich hier fertig bin fahre ich das teil wieder runter, kurz noch nach updates suchen und das wars :)
meine freundin macht auch nur alles am handy, als sie mich kennen lernete sass sie noch regelmäsasig abends am lappi, doch ich zeigte ihr die welt der smartphones.
und das verhalten kann ich auf mein ganzen freundeskreis umlegen, alle von pc junkies zu smartphone junkies.
und wenn man mal kurz am pc was macht dann reicht mir linux locker 10x, besonders wenn ich nicht jeden scheiss updaten muss weil die kiste mal ne woche aus war.
den spass habe ich jeden 2. dienstagt im monat mit win8 wenn ich da alles aktualisiere, das ist fast schon n eigenes hobby.
wird zeit meiner frau nicht nur CM 11 in und auswendig ein zu prägen sondern auch die linux grundbefehle, dann kann man sich auch 100% von windows trennen :D
 
@neuernickzumflamen: So könnte ich niemals arbeiten oder mich im Internet bewegen. Smartphones sind für mich nur Kompromisslösungen in Momenten wo keine anständige Maschine zur Verfügung steht - also unterwegs. Zu hause wird das Smartphone bei mir nicht angefasst, mit ausmahne es bimmelt..
 
@knirps: du redest immer von arbeiten, das muss ich nicht, ich muss nichts förmliches verfassen oder sonstiges, verstehst du das nicht? und ich gehe auch nicht wie früher zum pc und beete ihn an weil er internet hat, das internet kommt mit mir in der hosentasche. und für den rest reicht linux und der tv ist mit chromecast ja auch für einige sachen als großer bildschirm am start^^
hauptsache ein komplett MS freier haushalt der mit einem google ökosystem sehr gut funktioniert ob du es glaubst oder nicht, mir ehrlich gasagt voll egal :D
 
@neuernickzumflamen: Für mich ist alles eine Form der Arbeit, auch freie zeit im Internet ist Arbeit. Wenn ich mich für meine Hobbys interessiere, ihnen nachgehe, ist das Arbeit. Wenn ich Gespräche führe, wie jetzt mit dir, ist das eine Form der Arbeit. Alles was man tut ist Arbeit, ob beruflicher oder privater Natur. Jedes handeln ist Arbeit.
Mit einem Smartphone kann ich nicht arbeiten.
 
@knirps: ok alles ist arbeit, dann mal ab vom thema smartphone, ich kann mit linix sehr sehr gut "arbeiten", so gut das ein booten in win nie nötig ist. und da ist alles cracked am start, zb euer heiliges office usw, braucht hier keiner sorry xD
 
@neuernickzumflamen: Was führt ihr für ein Leben wenn ich fragen darf? Seit ihr berufstätig? Oder trollst du nur rum (Wie dein Nick ja vermuten lässt)?
 
@knirps: ne ich bin echt wenig am pc, verstehe das doch, alle leute die ich kenne folgen dem trend. die mutter meiner freundin fragt sogar ob wir uns im selben raum auch per telefon schreiben, weil wir nur an dem teil kleben. das ist nun mal so. mein neues linux/android/google ökosystem ist sehr gut und erfüllt jeden alltags wunsch und das legal gratis sogar. das soll echt kein troll versuch sein, sondern ist für mich persönlich tatsächlich so. und handy junkie war ich schon bevor die dinger ne camera oder sonstiges hatten, dazu halt am pc MS "fan". aber die zeiten haben sich halt geändert. (kein ironie tag oder sonstiges)
 
@neuernickzumflamen: Ist schwer zu verstehen da ich diesen Trend hier bei niemanden nachvollziehen kann. In meinem Umfeld wir der PC nicht mehr oder weniger genutzt wie das seit jeher der Fall war. Das Smartphone oder das Tablet ergänzen den PC in Momenten, wo dieser nicht zu haben ist.
 
@knirps: ja ist ja auch gestört handy süchtig zu sein, aber den leuten fehlt wohl nichts, da die dinger alles selber machen (keine programstarts nötig dank push). ich sitze hier nur vermehrt drann die wochen weil ich ab und zu sachen teste, muss ja mein linux wissen auf den stand bringen den ich bei windows errreicht habe über die jahre, und hier ist es wegen der consolen befehle halt etwas aufwändiger (wenn man das so nenen kann, auf fehler usw macht die console ein sogar aufmerksam, rest sagt ein google, fast schon DAU mässig).
 
@neuernickzumflamen: Für mich ist ebenfalls schwer zu begreifen wie man gegen MS aber pro Google sein kann.
 
@knirps: ja hätte ich auch nie gedacht, aber der wechsel war mehr als einfach, und den hang zu google bekam ich durch android und die google suche. dann wegen chromecast noch von firefox zu chrome gewechselt und letzendlich überlegt das komplette ökosystem im haushalt auf MS freie zone zu trimmen, war also ehr alles zufällig, doch gefiel mir. playmusik liegt meine ganze mucke und ist praktisch zentral überall zum abspielen/speichern bereit usw. ich bin hoch zufrieden mit dem was die nsa mir an technik zu verfüging stellt von meinen steuergeldern :D
 
@neuernickzumflamen: Einen Privathaushalt kann man überhaupt nicht mit einem hochintegrierten Geschäftsumfeld vergleichen.
 
@Nunk-Junge: darum schrieb ich auch das es bei behörden und co wahrscheinlich anders ist :)
 
@neuernickzumflamen: das beste OS bringt mir nichts, wenn die Software dafür nicht ausgereift ist. Ich habe gezwungerermaßen früher auf der Uni zeitweise OpenOffice benutzen müssen, da ich mit einer anderen, nur auf Linux lauffähigen Software arbeiten müsste und ganz ehrlich, das werde ich mir nie wieder antun, solange es sich irgendwie vermeiden lässt. Ich habe am Ende auch damals in MSO fertig geschrieben, da ich keine Lust hatte, mich ständig über zerschossene Formatierung (nach Speichern und erneut Öffnen) aufzuregen und immer wieder dies korrigieren zu müssen. Solche Probleme hatte ich mit MSO nie und ich benutze es schon seit "95". Das war ca. 2005 oder 2006, und da hätte ich das mittlerweile 10 Jahre alte Word 95 und Excel 95 alle mal vorgezogen, hatten vielleicht nicht ganz so viele Funktionen (die ich eh nicht brauchte), dafür haben sie bei mir wenigstens immer fehlerfrei funktioniert und ich kam mir nie vor wie irgendein Beta-Tester (oder eher pre-Alpha).
 
@Link: Also du kommst mit Software A nicht zurecht und bist der Meinung Software B wäre besser. Harte Fakten kannst du aber nicht liefern. Solche Aussagen kann man echt in der Pfeife rauchen, schon vor 15 Jahren wollten mir mal MS Fans erklären, dass nur Software von Microsoft für das Arbeiten zu gebrauchen wäre, deswegen setzen sie auf Microsoft Paint statt auf Adobe Photoshop, da man bei Adobe nicht wisse was dabei rauskommt und ob das kompatibel zu Microsoft Produkten ist. Und so lächerlich sich das heute anhört, so ernsthaft haben die das damals gemeint. Das gleiche kann man fortsetzen, egal ob Linux, Macbook, ... es wird immer einige Leute geben, die wenig Ahnung haben aber dafür um so stärker auf die Marke schauen, egal wie dämlich sich das hinterher herausstell.
 
@klarso: was heißt Fakten liefern? Ist meine persönliche Erfahrung, da ich eben damit arbeiten musste und mir wie ein Beta-Tester statt Anwender einer Software vorkam. Es hatte auch nichts damit zu tun, dass ich mit der Software nicht zurechtkam, die Bedienung war nach kurzer Eingewöhnung kein Problem, nur bringt mir das wenig, wenn die Software nicht so funktioniert, wie sie sollte.
 
Die selben Probleme haben wir im kleinen. Es fehlt kompatible, nutzerfreundliche Software um mit dem rest der Welt zu arbeiten. Linux selbst mag mittlerweile ein tolle OS sein, aber es fehlt nun mal die Software. Wir haben es in den letzten Jahren sehr oft probiert, aber wir müssen uns auf unsere Kunden einstellen. Und da hat Linux im täglichen Workflow einfach zu viele Stolpersteine und wird vom Aufwand nicht mehr rentabel. Von genervten Mitarbeitern will ich gar nicht reden. Bei uns gibt es leider keine praktikable Alternative zu Windows.
 
Für mich scheint nicht Linux (ist eigentlich nur der Kernel) die Schuld zu sein, sonder einfach schlechte Planung. Überträgt und testet man die Arbeitsabläufe nicht erstmal bevor man überhaupt anfängt so ein großes Projekt umzusetzen? Einfach wieder nur Geld aus dem Fenster geschmissen, weil man nicht richtig planen kann. Aber das sind die Steuerzahler ja gewöhnt vom Staat, dass die Fähigkeit zu planen äußerst schlecht ausgeprägt ist.
 
So ein Schwachsinn. Die haben jetzt 10 Jahre gebraucht und haben 15000 PCs umgerüstet, nur um jetzt festzustellen, dass man lieber einfach bei Microsoft geblieben wäre (Linzenzgebühren hin oder her)?!
Ist wirklich ne nette Art Steuergelder aus dem Fenster zu werfen.

Zu Linux kann man stehen, wie man will. Ich persönlich habe auch schon ettliche Varianten ausprobiert. Diese dienten immer nur meinem persönlichen Interesse als Privatanwender und eben zu Testzwecken. Keine Linuxvariante davon hat mich überzeugen können, dass ich es als Hauptsystem behalten möchte. Es ist immer das gleiche Problem: Zuwenig Programme laufen einwandfrei, für jedes Windowsprogramm muss man rumtricksen oder nen Emulator laufen lassen. Das Wort "Treiber" in Verbindung mit Linux lässt mich regelmäßig erzittern. Was hat denn der Endanwender davon, wenn man sich sogar noch so manchen Treiber selbst kompilieren muss?
Ja das ist für jeden Nerd und PC-Begeisterten bestimmt wahnsinnig toll. Jedoch ist dies in einer solchen Einrichtung nicht angebracht. Ich möchte nicht wissen, wieviel Arbeit die Admins damit hatten.
Die Treiberunterstützung von Windows ist unschlagbar. Natürlich liegt es daran, dass Microsoft quasi das Betriebssystem-Monopol hat. Dennoch man hat einfach keinerlei, oder zumindest wesentlich weniger, Ärger mit dem Thema.
Ich möchte mit diesem Beitrag nicht wieder das alte "Windows vs Linux" Streitgebabbel einleiten. Man muss einfach klar wissen, für welchen Einsatzzweck welches Betriebssystem am besten einsetzbar ist. Dann könnte man sich sowas, wie in der News oben beschrieben, echt sparen.
Und soweit ich weiß, ist München nicht die einzige Stadt, die nach Linuxumstellung jetzt wieder zu Microsoft zurückrudert.
 
@Aloysius: ein paar Politiker, hauptsächlich von der CDU, die sich offen als Microsoft Fanboys (so hat der eine sich tatsächlich in einem Interview bezeichnet) wollen lieber zu Windows zurück. Auf Fachebne, also wenn man die Administratoren und Veranwortlichen fragt, hört man ein sehr postives Bild zum Limux-Projekt. Fakten haben die Herrschaften von der CDU auch nicht vorgelegt, da glaub ich lieber den Leuten mit Sachverstand.
 
@klarso: Es ist klar, dass die Verantwortlichen und Admins gut davon reden, denn bei einer Umstellung zu MS verlieren die meisten wohl ihr Job! Oh Gott, lass es Hirne regnen ...

Es waren damals auch ein paar Politiker, die über die Köpfe der Anwender hinweg entschieden haben, dass nun Linux eingeführt werden soll. Obwohl es schon einige Beispiele gab, dass es z.B. wie damals in der Schweiz, in Solothurn viel teuer kommt als Windows und es von dem Anwender nicht angenommen wird. Aber klar, der kleine Angestellt, wird sich ja an alles gewöhnen und wenn nicht, kann man ja immer noch ihm die Schuld geben und unterstellen, dass er nicht anpassungsfähig ist. Zu den Kosten wird man sicherlich auch die richtigen Ausreden finden und die Schuld haben ja immer nur die anderen.
 
@Rumulus: Warum sollten Leute entlassen werden, wenn keine zusätzlichen Stellen wegen der Migration geschaffen wurden. Es würden ledeglich einige Münchner IT-Unternehmen einen Auftrag verlieren. Was ja gerade den Vorteil eines solchen Projekts vor Augen führt, man fördert die eigenen Unternehmen. Wenn deiner Meinung nach Linux so ein Müll ist, wie kommt es dann das es z.B. auch andere Stadtverwaltungen in Schweiz und Österreich einsetzen? Wie kommst es dann das Island seine Landes-IT komplett auf Linux umstellt? Wie kommt es dann das China ebenfalls die gesammte Landes-IT auf Linux umstellt? Wie kommt es das Unternehmen wie IBM, Cisco, Sixt und Co hierzulande Linux auf Desktoprechnern und Servern einsetzt?
 
@klarso: Ich denke wir beide haben zu wenig Information um hier wirklich sachlich zu urteilen, darum ist für mich die Diskussion bevor sie richtig begonnen hat auch schon vorbei.

Ich wollte dir nur vor Augen führen, dass deine Argumentation nicht ganz objektiv war, darum kann auch jegliche Diskussion nicht sachlich werden.
 
@Rumulus: In dem du von deinen Vorurteilen und persönlichen Referenzen schwafelst und keinen einzigen belegbaren Fakt nennst. Super Plan, hätte bestimmt eine "ergiebige" Diskussion werden können :)
 
@klarso: Genau deswegen, nun wird es schon persönlich!
 
@klarso: es wurden zusätzlich neue admins und programmierer (experten) eingestellt eben WEGEN linux, weil die admins dort es nie und nimmer hätten bewerkstelligen können. dazu gibts auch einige news. dazu sagst du es bereits auf LANDESEBENE und das ist in deutschland nicht. jedes bundesland macht für sich was es will, zudem existiert noch nicht mal ein einheitliches dokumentensystem. vor diesem problem stehe ich dauerhaft..... du zählst schweiz und österreich auf einfach mal lesen http://goo.gl/NqVtxE
 
@klarso: Also zumindest für China kennst du den Grund sicher genauso gut wie wir alle. Das hat NIX mit den Qualitäten von Linux zu tun, sondern ist eine ganz klar politische Anti-MS- (bzw. Anti-US-) Entscheidung.
 
@DON666: Aha, gut das wir einen Experten haben, der die Beweggründe der Verwantwortlichen, egal ob in München oder China, weiß auch wenn er mit den Projekten nichts am Hut hat.
 
@klarso: Was hat denn das damit zu tun? News nicht verfolgt? Okay, dann bist du wohl der Experte hier.
 
@Odi waN: Ich war damals in Solothurn direkt beteiligt, ich kenne die wahren Gründe genau. Natürlich gibt es in den Medien, wie bei allem, immer solche die es besser wissen wollen und die eine Seite, oder andere unterstützen. Darum bringt es nicht viel jetzt hier mit Artikel um sich zu schlagen. Bei deiner Suche, hast du sicherlich genügend Artikel gefunden, die ein anderes Bild der Situation darstellen als deiner!

Leider darf ich nicht zu den Details Stellung beziehen, aber ein Millionen Projekt wird nicht einfach mal so abgesetzt, wenn nicht genügend Gründe dafür bestehen. Auch Politiker sind nicht so dumm, wenn es so stimmen würde wie in deinem Artikel, wenn alle Problem vom Tisch sind, einfach mal ein weiteres Millionen Projekt in die Gegenrichtung anzustreben.

Schau es einfach mal von der logischen Seite an, all die vorzeige Linux-Projekte in der EU sind ungefähr nach dem gleichen Zeitraum wieder abgesetzt worden, wer dahinter einen Zufall sieht, ist sicherlich nicht objektiv.
 
@Rumulus: Immer diese Selbstdarsteller hier mit ihrem "ich war daran beteiligt, leider darf ich aber gar nichts dazu sagen". Ja klar, und ich bin eigentlich Microsoft CEO, darf aber leider nicht weiter darauf eingehen. Omg ... wie wäre es mal mit Fakten und Sachverstand oder alternativ Klappe halten?
 
@klarso: Das ging nun wirklich in den Medien rauf und runter. Dazu muss man wirklich kein Experte sein.
 
@klarso: Woher willst du wissen, dass es nicht stimmt? Darf es nicht stimmen, nur weil er nicht deine Meinung vertritt?

Leute wie du, die immer persönlich werden, fördern ihre Glaubwürdigkeit damit auch nicht. Klappe halten finde ich ein gutes Stichwort und als gutes Beispiel vorangehen!
 
"Wir haben den Eindruck, dass Linux sehr kostenintensiv ist, weil sehr viel selbst programmiert werden muss." Linux, München, limux LiMux Project

Im Allgemeinen nennt man das Investieren. Sollten andere Städte und Gemeinden ebenfalls umrüsten wollen kann man die Software ggf. weiterverkaufen. Microsoft setzt viele "Standards", bzw. drückt diese in den Markt, also muss halt ein Gegenstandard entwickelt werden. Das kostet nunmal Zeit und Geld.
 
@Memfis: Man kann sich aber kaum darauf verlassen das andere Städte das auch übernehmen. Wie man sieht, hat es in 10 Jahren keine einzige andere Stadt oder Gemeinde in Deutschland LiMux übernommen. Deswegen ist das rein theoretisches Argument.
 
@Memfis: Zitat: "Das kostet nunmal Zeit und Geld." Richtig. Das Geld wurde ja nun schon ausgegeben. Und Zeit? Sind 11 Jahre nicht genug? Meiner Vermutung haben sich keine anderen bayerischen Behörden dem LiMux-System angeschlossen, obwohl München sogar Geld in die Entwicklung eigener, Linux-fähiger Fachsoftware gesteckt hat, woran andere hätten partizipieren können. Ich denke, München bleibt mit seinem System allein auf weiter Flur. Jetzt wollen die Politiker aber zurück zu Windows - dieselben Politiker, die in 2003 Linux beschlossen haben. Das ist erbärmlich. Du schreibst, das zu so einem Projekt ein langer Atem notwendig ist - richtig. und den sollte München meines Erachtens weiterhin beweisen, es steckt einfach schon zu viel Geld und Arbeit in LiMux, sie sollten dabei bleiben.
 
@departure: Schlimmer als die Rückkehr zu Microsoft finde ich, dass Microsoft nun weis, dass sie wirklich das Monopol haben und man es ihnen nicht streitig machen kann. Die folgen sind absehbar. Alleine Microsofts Lizenzbedingungen sind ja bereits jetzt eine Zumutung.
 
Dumme Frage ... WINE sollte wenigstens Office doch gut lokal auf Linux rennen lassen, oder sehe ich da was falsch?
 
@WosWasI: Das Problem ist das "sollte". Beruflich ist ein "sollte" inakzeptabel, da zählt nur der Terminus "muss".
 
@WosWasI: und wer liefert dir Enterprise-Support für Office auf WINE? Microsoft sicherlich nicht. Die Linux Community auch nicht.

Das geht hier nicht ums private "ach, 90% vom Office läuft gut unter WINE", sondern um Enterprise mit 15.000 Clients.
 
@der_ingo: Ich stelle sogar mal in Frage, ob man das, als Geschäftskunde bzw. kommerzieller Kunde, überhaupt darf. Ich habe jetzt nur keine Lust in den MS AGBs rum zu suchen.
 
@Lastwebpage: keine Ahnung, aber die Chance ist nicht gering, dass irgendwas in den Volumenlizenzverträgen so etwas verbietet. Auch wenn es Microsoft egal sein dürfte, solange brav Lizenzen fürs Office gekauft werden. Aber es dürfte momentan auch nicht wirklich Anwendungsfälle geben, wo tatsächlich jemand im großen Stil Office unter WINE einsetzen würde.
 
Was ein politisches Gehampel. Es ist doch klar, dass CDU und FDP am liebsten ein Rot-Grünes Vorzeigeprojekt wieder abschaffen würden, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Konkret können sie keine Fakten vorlegen, die das Projekt in ein schlechtes Licht rücken würde oder unwirtschaftlich erscheinen lassen würde. Hat das vielleicht was mit dem Umzug der Konzernzentrale in Deutschland nach München zu tun, erhofft sich da jemand wieder ein paar Pateispenden?
 
@klarso: Was macht LiMux eigentlich zum "Vorzeigeprojekt".. Das es 10 Jahre gedauert hat das überhaupt mal was läuft? Oder das mehrere Linux-Distris gewechselt werden mussten? Oder das es eine steigende Anzahl von Beschwerden gibt?
 
@Lex23: Solche Aussagen liebe ich, voller Populismus mit falschen Infos und dazu noch kein einzigen Beleg für die eigenen Behauptungen. Man hätte ja auch schneller migrieren können, man hat sich aber bewusst dafür entschieden, dies schrittweise zu machen und die IT stand ja nicht still während der Migration, wie doof muss man sein, wenn man ernsthaft denkt, das erst nach 10 Jahren etwas lief?!
 
Wen wundert das bei einem OB, der sich öffentlich als Microsoft-Fan bekennt, und so Aussagen tätigt, wie ich musste wegen Limux 2 Wochen auf mein Handy warten?
 
@OttONormalUser: die IT-Abteilung hat dazu ja auch bereits ein Statement abgegeben, dass es vor der Umstellung auch solange gedauert hat und das dies nichts mit der Umstellung auf ein anderes Betriebssystem zu tun hat, sondern mit Sicherheitsanforderungen und auch weil der August generell ein Urlaubsmonat ist.
 
@OttONormalUser: Ein Windows Fan, ist nicht weniger glaubwürdig, als ein Linux Fan. Wenn man sich zu einer Sache bekennt, ist das kein Indiz, dass dann mit seiner Aussage unrecht hat!
 
@Rumulus: Wenn man aber nur pauschale Aussagen tätigt, ohne wirkliche Begründungen, wirkt er unglaubwürdig.
 
@OttONormalUser: Richtig! Es ist ein Unterschied ob man sagt, man nimmt die beste Lösung im Interesse der Stadtverwaltung oder ob man lautstark in der Presse verlündiet man wäre ein Windows-Fanboy, wie er sich selbst genannt hat. In der Politik macht man sowas nicht grundlos, es sei denn man ist sau dumm. Hat das vielleicht was mit der neuen Konzernzentrale von Microsoft in München zu tun?
 
@OttONormalUser: Was bei dir auch oft genug der Fall ist.
 
@Kirill: Denkst du, weil du aufgrund deiner Oberflächlichen Denkweise nicht folgen kannst, aber warum schreibst du mich überhaupt noch an? Ich halte dich eh für einen der unglaubwürdigsten hier, so what? Du kannst auch von mir halten was du willst, aber dann behalts für dich, und schreib mich nicht jedesmal schräg von der Seite an.
 
@OttONormalUser: Der neue OB ist ein SPD-Mann. Aber auch die CSU schießt mittlerweile dagegen (ohne dabei eine persönliche Microsoft-Präferenz zu outen). Wie ich weiter oben schon schrieb, steckt mittlerweile zuviel Geld, Zeit und Arbeit in LiMux, als daß man es jetzt einfach so aufgeben sollte. Ich finde, München sollte bei LiMux bleiben.
 
@departure: Ehrlich gesagt ist mir Latte, ob sie nun dabei bleiben oder nicht, was mich halt stört, dass man indirekt Lin(m)ux die Schuld geben will.
 
Das Problem wird sein, dass München so ein Projekt alleine stemmen wollte.
Für so etwas müssten sich alle Hauptstädt eines jeden Bundeslandes zusammenschliessen und investieren.
Es sollte doch wohl ohne weiteres möglich sein, von einem Bruchteil der anfallenden Lizenzgebühren eine Entwicklerteam aus 100 - 150 festangestellten Programmierern und GRAFIKERN (die UI ist ja wohl katastrophal: http://en.wikipedia.org/wiki/LiMux) aufzubauen, das sich um Support, Weiterentwicklung und letztendliche die komplette Abschaffung von MS-Produkten kümmert.
Da brauch mir wirklich niemand erzählen, dass eine zentral entwickelte Behördensoftware auf Dauer (kurzfristig) nicht flexibler, günstiger und sicherer ist.
Der Wille fehlt und es sind wohl auch die falschen Leute am Werk.
 
@gutenmorgen1: Der Screenshot unter http://en.wikipedia.org/wiki/LiMux sieht wirklich furchtbar aus, scheint aber schon 10 Jahre alt zu sein. Man müßte mal was aktuelles zu sehen bekommen. Und hinsichtlich der Zusammenschlüsse: München hat eigene Programmierer eingestellt, und die selbstgezimmerten, Linux-fähigen Fachanwendungen auch anderen Kommunalbehörden angeboten. Problem: Es fand sich niemand, der da mitmachen wollte, warum auch immer.
 
@gutenmorgen1: Selbst wenn man auf Windows migrieren würde, was völlig bescheuert wäre, wonach man ja jetzt die Migration nach Linux abgeschlossen hat und wieder viel Geld allein für die Lizenzierung ausgeben müsste. So müsste auch bei Windows vieles neu einkaufen oder entwickeln, da die bisher eingesetzte Software, die unter Windows NT 4, dessen Support 2003 ausgelaufen ist, lief auf neueren Windows Versionen nicht mehr laufen würde. Da ich selbst ein Blick in behördlicher IT habe, kann ich dir sagen, dass man derzeit fast ausschließlich Weblösungen einkauft. Diese laufen dann auf den Clients im Browser und man spart sich die Updaterei und Wartung. Diese Software müsste auch bei einem Umstieg auf Windows erst mal gekauft/entwickelt werden und man hätte keinen Vorteil von Windows, da diese Software wie gesagt auch unter Linux läuft.
 
@gutenmorgen1: Die UI ist normales KDE mit Windows classic Theme welches in 3.x noch offiziell da war.
 
@gutenmorgen1: Komunalverwaltungen, Kommunalpolitker und Zusammenarbeiten? Kann ich mir nicht so ganz vorstellen, wenn es da keiner übergeordnete Behörde, wie z.B. bei den Jobcentern, gibt, es will ja schließlich jeder mitreden und etwas zu sagen haben.
 
"Wir haben den Eindruck, dass Linux sehr kostenintensiv ist, weil sehr viel selbst programmiert werden muss." ach was, ist ja eine sehr neue erkenntnis....... zu mal es ein großes projekt gab in österreich?! was komplett auf eis gelegt wurde WEIL die kosten explodiert sind und es einfach nicht ging linux office tauglich zu machen.
 
@Odi waN: MS-Office tauglich meinst du wohl ;)
 
@OttONormalUser: na ja - MS Office wird wohl von 95% der Welt benutzt und ist quasi der Standard.
Ist das selbe wie mit Photoshop, Quark XPress, InDesign, Illustrator - das sind die Quasi-Standards für DTP.
Versuch mal eine Werbeagentur, Druckerei auf Linux umzustellen.
Das ist unmöglich.
 
@LastFrontier: Aber eben nur Quasi Standard, und dazu braucht man eben Windows, womit man sich in eine Abhängigkeit begibt, wenn es richtiger Standard wäre, gäbe es MSO auch für Linux. Ich brauch es jedenfalls nicht mehr, man muss viel zu viele Hacks anwenden, um Fehler zu umgehen, die seit Jahren drin sind (Excel jedenfalls).
 
@OttONormalUser: Sicher hat Excel Macken (vor allem bei Datums- und Zeitfunktionen). Wer jedoch mit Funktionen und Formeln exzessiv arbeitet, der kann auch manuell rechnen (weil ers gelernt hat) und diese Macken umgehen, ohne dass er Hacks braucht.
Und das mit der Abhängigkeit ist relativ. Auch bei Linux bist du vom OS abhängig. Und das mit VM oder Wine kannst du in die Tonne treten.
Linux kann man schönreden wie man will - für den Massenmarkt und in vielen Profibereichen ist es nicht zu gebrauchen.
 
@LastFrontier: Mit Hacks meinte ich ja, dass man es durch wirre manuelle Berechnungen umgehen muss, wo bei LO eine Simple Formel reicht! Und gerade derjenige, der exzessiv mit Funktionen und Formeln arbeitet, ist dankbar wenn man keine Fehler umgehen muss! Man kann sich auch Windows schön reden, ich bin nämlich der Meinung, dass Windows erst Recht nicht für den Massenmarkt zu gebrauchen ist, auch wenn es jeder aufgeschwätzt bekommt.
 
@OttONormalUser: da muss ich dir jetzt auf heftigste widersprechen.
Excel ist nichts anderes wie ein Werkzeug - macht aber keinen Mathematiker aus dir.
Wer also schon beim Dreisatz Schwierigkeiten hat, das grosse und kleine Einmaleins nicht kann, nicht weiss dass Zeitberechnungen nicht dem Dezimalsystem sondern dem Summerischen (hat nichts mit Summe zu tun) Zahlensystem folgen, gewisse Grundrechenarten nicht beherrscht und noch nicht mal den Unterschied zwischen relativen und Absoluten Bezügen kennt, dem hilft Excel oder LibreOffice auch nicht. Selbiges gilt natürlich auch für Statistiken, Diagramme, Arrays, Finanz- und Zielwertberechnungen etc.
Leider neigt unsere Gesellschaft zu einer gewissen Verblödung (und das meine ich wörtlich). dadurch dass man alles irgendwo nachlesen kann und sich ohne Ahnung und Wissen auf Anleitungen stürzt, glauben viele dass jeder alles kann oder machbar ist. Und vor allem - der Computer macht das schon.
Der Computer und jede IT-Anlage macht eben gar nichts. Er kann nur das schneller was wir sonst konventionell machen würden. Von der Grundarbeitsweise arbeitet der sogar verdammt umständlich; nämlich alles zu fuss - aber halt immens schnell.
Nichts desto trotz brauchts schon je nach Anforderung ein gesundes Basiswissen.
Und WIN ist schon was für den Massenmarkt. Alleine schon wegen der vefügbaren Programme und du praktisch an jeder Ecke einen hast den du Fragen kannst bei Problemen.
Aber auch bei den Systemen gilt: sie sind nur ein Werkzeug. Und unabhängig davon mit welchem System man arbeitet, muss man sich auch mit dessen Funktionen und Philosophie beschäftigen.
Ohne gewise Grundkenntnisse geht es nun mal nicht problemlos. Aber alleine die Tatsache, dass viele Anwender nicht mal genau wissen wo sie ihre Dateien hinspeichern (weil sie nicht wissen wie man ein Ablagesystem organisiert) zeigt ja auf wo es hängt - nämlich an den Grundlagen.
Mit krawitschki und polemischen Geplärre kommst in der IT jedenfalls nicht weit.
Siehe München.
 
@LastFrontier: Sicher geht es nicht ohne Basiswissen, aber was hat das nun mit dem gefrickel unter Excel zu tun, was ich bei LO nicht brauche?
Ja welches sogar verhindert, dass ein Standard konformes Dokument aus LO unter MSO den Dienst verweigert, und dann Leute wie du behaupten LO wäre nicht kompatibel?

Auch gebe ich dir Recht, dass vielen Usern das Basiswissen fehlt, auch denen, die besagte User dann fragen.

Ich stelle in meinem Freundeskreis immer mehr PCs auf Linux um, komischerweise kommen jetzt wesentlich weniger Fragen als vorher.

Und wenn ich nach München sehe, sehe ich was? Einen OB, der sich als MS-Fanboy outet? Und einen Stadtrat, der eine Rückmigration ablehnt? Also abwarten, bevor ich irgend wohin sehe.
 
@LastFrontier: "Leider neigt unsere Gesellschaft zu einer gewissen Verblödung" zumindest hast du deine Fähigkeit zur Selbstkritik noch nicht verloren ^^
 
@klarso: jo - deswegen arbeite ich auch nur 6 Monate im Jahr, anders ist dieser Wahnsinn nämlich nicht zu ertragen;-)
 
Ich glaube man wäre wohl besser beraten auf Linux Mint zu setzen, da es wesentlich intuitiver zu bedienen ist als Ubuntu und mMn wesentlich stabiler und ressourcenschonender, aus eigener Erfahrung. Gerade jetzt wo Linux Mint nur noch auf LTS-Releases von Ubuntu basiert. Allerdings weiss ich nicht ob Mint bei so einem großen Projekt genug Leute für den Support hätte. Eventuell könnte man sich mit Canonical zusammentun. Ja, ich weiss wird niemals so kommen... ist nur ein Wunschdenken.
 
@w4n: Mint hat Ubuntu als Unterbau, und mehr hat Limux auch nicht, als Desktop läuft da (noch) ein KDE3.5
 
@w4n: Das Problem ist nicht welche Distribution oder GUI - das Problem ist Linux in sich selbst zu kompatiblen etablierten Standards.
So einfach ist das
 
@LastFrontier: Nei, das Problem ist, dass die etablierten Standards eben keine sind! Nicht Linux ist zu etwas nicht kompatibel, sondern der proprietäre quasi MS-Standard Schrott, ZU DEM KEINER KOMPATIBEL SEIN KANN!!, ist inkompatibel! Das selbe Problem hat MS gerade mit WP, und ich hoffe es bleibt so, denn noch so ein inkompatibles Ökosystem wie auf dem Desktop braucht kein Mensch nochmal!
 
@OttONormalUser: Selbst Apple ist zum Rest der Welt kompatibler wie Linux.

ich sage dir ganz klipp und klar: sorgt dafür dass Linux kompatibel zur MEHRHEIT der Welt wird, sich genauso einfach bedienen lässt und ebenso funktional ist - dann klappt das.
Aber mit diesem ablehnenden Fanatismus und Verbohrtheit bleibt Linux auf ewig eine unbedeutende Minderheit.
Vielleicht solltet ihr mal zu Apple schauen und euch dort abkucken wie man ein Unix-System massentauglich und für jeden nutzbar macht.
Und auch mal darüber nachdenken, dass MS und Apple tatsächlich ein Ökosystem haben - was man von Linux nicht behaupten kann.
Das hat nichts mit der Leistungsfähigkeit von Linux zu tun - es ist einfach nicht Systemrelevant. Das ist nur ein selbstgepflegter Nimbus um die eigene Existenz in sich zu rechtfertigen.
Aber schon klar - irgendwann emuliert ihr uns alle.
 
@LastFrontier: genau, und das es mso für Apple gibt, ist natürlich deren Verdienst. Du redest einfach nur Müll, und dann müsste auf WP auch der selbe Müll zutreffen, oder man versteht das Problem einfach nicht, so wie du. Windows einfach und funktional, eher Pflege und Zeitaufwändig, oder man macht macht es wie die meisten und wird resistent gegen Sprechblasen und Warnungen, dass man besser nicht auf ichbinkeinvirus.Exe klicken sollte, und bringt das zugemüllte Gerät einmsl im Jahr zum entmüllen. Eod
 
@OttONormalUser: MSO wurde als erstes auf und für einen Apple-Rechner entwickelt.
Und für Apple wird entwickelt weil sie einfach im Markt präsent sind.
Und warum wurden in den letzten Jahren auch wieder verstärkt Apple-Rechner gekauft? Weil die Leute über iPod, iPhone, iPad sich zwangsläufug damit befassen und dann auch nicht selten switchen.
Komischerweise regeneriert die Nischenfirma Apple aber die grössten Gewinne in der IT. Und das liegt nicht nur an den Preisen der Geräte.
Soviel zu deinem Linux-Ökosystem.
 
@LastFrontier: Ändert nix daran, dass es mso nicht fü linux gibt, und man somit auch nicht kompatibel dazu sein kann. Ausserdem braucbt kein Mensch mso, wenn es zum Rest kompatibel wäre.
 
@OttONormalUser: Aahh - wir nähern uns langsam an.
Also macht Libre Office zu MS-Office 100% kompatibel und dann gibts ein Argument.
Und nochmal - MS interessiert der Rest der Welt nicht. 98% arbeiten mit MS-Office. Warum soll MS also jetzt eine unwirtschaftliche Linux-Version auflegen? Würde ich an deren Stelle auch nicht machen.

Wieso glaubst du eigentlich immer noch dass du mit deinen 1% oder 2% den Standard der Welt definierst?
 
@LastFrontier:
"Also macht Libre Office zu MS-Office 100% kompatibel"
Wie denn? MSO ist proprietärer MS-Quark, was du nicht schnallen willst!

Jedes Office soll 100% Standardkompatibel sein, und nichts anderes!
Beim IE hat auch keiner verlangt zu seinem Quark kompatibel zu sein!

Auch sollen die 1 oder 2% keinen Standard definieren, auch das schnallst du nicht, eine Diskussion mit dir ist also absolut sinnfrei, und wir nähern uns deswegen kein Stück!

Wieso glaubst du eigentlich, das ein Dokument Standard von einem Hersteller diktiert werden soll?

Das MS der Rest der Welt nicht interessiert, sieht man auch so, das musst du mir nicht sagen, richtig wird das dadurch aber noch lange nicht.
 
Wie kann man nach all die Überwachungsskandalen blind auf amerikanische close-source Software setzen wollen? Da wäre etwas mehr Fingerspitzengefühl angebracht und die Überlegung ob es einem wirklich so scheißdreck egal ist.
 
@RobCole: Das kannst du einfach dadurch abstellen indem du verhinderst, dass MS-Produkte sich "zu hause melden".
Zwangsläufig darfst du dann auch keine wichtigen Sachen in die fremd-Cloud legen.
 
@LastFrontier: Der Mythos "zu hause melden" hält sich ja wacker. Und es geht mir hier nicht primär um Microsoft, sondern generell um Software aus der US und A. Also auch Oracle, google, Apple und Konsorten.
 
@RobCole: Das ist kein Mythos sondern auch heute noch bei vielen Programmen gang und gäbe.
Solltest dir vielleicht mal eine Software besorgen mit der du die Firewall und um die 64.000 Ports deines Rechners überwachen kannst.
 
Linux ist und bleibt ein Nischenprodukt für Nerds und Freaks.
Die Leute wollen keine Programmierer werden, Kompilieren oder gar kryptische Befehle lernen und dann über Konsole eintippen. Da ändert auch eine aufgemurkste GUI nichts dran.
Die art und weise wie man Linux-Distributionen bedient ist stand von vor 35 Jahren.
 
@LastFrontier: Dein Stand ist eher der von vor 35Jahren, aber schön, dass wenigstens einer die Klischees bringt Oo
 
@OttONormalUser: Dann kannst du mir sicher erklären, warum sich Linux nicht durchsetzt.
Hauptgrund ist die inkompatibilität zum Rest der Welt.
und das beweise ich dir 100 mal Tag wenn es sein muss. Die MS-Office-Produkte sind da noch das kleinste Problem.
 
@LastFrontier: MS-Office-Produkte sind aber leider nicht kompatibel zu Linux, und nicht umgekehrt, und das betrifft auch den Rest. Durchsetzten tut es sich auch nur nicht auf dem Desktop, weil es dort das MS Joch und deine angesprochenen quasi Standards mit MS-Windows Zwang gibt.
 
@OttONormalUser: Umgekehrt - Linux (OpenOffice, LibreOffice) ist nicht kompatibel zu MS-Office.
Die Linux-Fraltion hat ein gewaltiges Problem: mit 1% oder 2% Marktanteil reisse ich keine Welten ein. Und nur vom lauten Schreien wirds auch nicht besser.
 
@LastFrontier: Nein, MSO ist nicht zu OO und LO kompatibel, MS empfiehlt ja sogar seinen eigenen Standard einzustellen, wenn man MSO installiert. Eben, dieser 1-2% Marktanteil am Desktop verleitet die Softwareschmieden ihre Programme für Windows raus zu bringen, und MS hat es nicht nötig ihr Office für Linux raus zu bringen. Wo sollen jetzt bitte 25% Marktanteil herkommen, wenn es bestimmte Software, die ja ein so toller quasi Standard sind, nicht erscheinen? Das Problem ist nach wie vor Bug Nr.1! Und ja, da hilft nur schreien.
 
@LastFrontier: Der Internet Explorer 5/6 hat auch den höheren Marktanteil gehabt, war aber nicht Standardkonform. Heute ist selbst Microsoft froh das sie sich an den Standard halten können. Das ist im Office genauso, wenn wir Ausschreibungen machen und uns schickt tatsächlich jemand ein Word-Dokument, statt ein PDF oder ein standardisiertes ODF schickt, dann ist das Unternehmen einfach schon mal raus und hat den möglichen Auftrag eben verkackt.
 
@klarso: ja - solange bis was besseres kam.
Bei Linux ist das aber nicht in Sicht.
 
@OttONormalUser: OO/LO sind nicht mal zu ihrem eigenen Standard kompatibel sondern speichern in einem Format das nicht Standardkonform ist ;)
 
@0711: Hat man sich dann wohl bei ms angeschaut.
 
@OttONormalUser: lernen von den besten :D
 
@LastFrontier: verrückt das man über 1 Milliarden US Dollar mit Nischenprodukten für Nerds und Freaks verdienen kann. Wie machen das die bei RedHat nur?
 
@klarso: Erstens macht Red Hat laut Wikipedia "nur" 150 millionen Dollar gewinn, zweitens macht Microsoft 21,86 milliarden Dollar Gewinn, also 140x soviel... ;)
 
@lutschboy: RedHat macht über 1 Milliarden Umsatz, was auch auf Wikipedia steht. Das mit dem erwirtschafteten Geld auch was investiert wird, sollte wohl auch dir klar sein. Order glaubst du etwas auch das Amazon arm ist?
 
@klarso: Und Microsoft hat 2012 73,72 Milliarden $ Umsatz gemacht. Ist immer noch 73x so viel. Und was willst du uns nun damit sagen?
 
@klarso: wieso verrückt
 
"Überall würden sich Mitarbeiter über LiMux beschweren, da sie "darunter leiden" würden.":Sind sie bei der Arbeit oder in einem Kurort? Sollen gefälligst arbeiten wie sie es auch von anderen erwarten! Bei dieser Arbeitsmoral wundert es mich nicht das Beamtenschweiß die seltenste Substanz im Universum ist!^^
 
@BadMax: Solange die nur in vorgefertigten Eingabe-Masken arbeiten müssen, ist das wohl auch kein Problem. das Ein- und Ausschalten des Rechners dürfte auch keine Schwierigkeit sein.
Nur manche Arbeitsabläufe sind nun mal fest eingefahren, auch weil sie sich so bewährt haben.
Eine Systemumstellung bedeutet auch Schulungen - egal wie gut man das "alte" nachgebildet hat.
Und gerade so ein Verwaltungsapparat wie München ist da extrem schwierig.
Es geht jier nicht nur um Datenerfassung, Briefeschreiben. Einwohnermeldeamt (mit Passwesen), KFz-zulassung, Katasteramt, tausende von Formularen die angepasst/umgestzt werden müssen. Mailverkehr, Organistaion Strassenbau, Steuereinnahmen verwalten, Online-Formular, Anbindung an Rechenzentren - all dass und mehr muss angepasst werden und auch funktionieren und vor allem zusammenarbeiten.
Alleine das Pflichtenheft dürfte hier mindestens den Umfang eines Neckermann-Kataloges haben und schon mehrere zehntausend Euro verschlungen haben. Dazu kommen Teststellungen, Probeläufe, Änderungen.
Ich habe mal in den 1990ern einen Konzern von Linotype-satzanlagen auf 20 DTP-Arbeitsplätze umgestellt. Alleine der Vorlauf hat zwei Jahre gedauert und war für mich ein Full-Time-Job - und das "nur" als Projektleiter. Und trotzdem geht da noch einiges in die Hose; z.B. wenn ein Einkäufer plötzlich Dinge streicht, weil er glaubt das braucht man nicht.
Unter dem Strich mussten 1,2 mio DM für die Arbeitsplätze investiert werden und erst ein Jahr nach der Installation ist alles so rund gelaufen, dass auch ohne permanente Unterstützung von aussen problemlos produziert werden konnte.
Und das waren "nur" Standardrechner mit Standardsoftware
Beim Projekt München sind ahnungslose verantwortliche auf ein paar Linux-Quäker reingefallen, die überwiegend wohl mit OpenSource und Kostenlos geblendet haben.
Und das ist auch ein groses Problem der Linux-Fraktion: unbestreitbare Freaks als Programmierer und Hacker - als Systemintegratoren in der Wirtschaft aber nicht zu gebrauchen. Die denken einfach nur zu sehr an sich und nicht an die realen Anforderungen des Real-life.
Es ist also überhaupt kein Problem in der Angebotsphase ein Linux-System vs. WIN/OSX aus dem rennen zu werfen.
 
@LastFrontier: nach solchen Experten wie dir, müsste ein Unternehmen wie RedHat und andere vergleichbare Unternehmen ja schon seit langem pleite sein. Gegenteiliges ist aber Fakt, also sind deine Behauptungen falsch.
 
@klarso: Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Auch andere Projekte und Unternehmungen werden mehr oder weniger als Alibi wegen drohender Kartellverfahren geduldet oder gesponsort.
Linux ist zu etablierten Systemen eben nicht konkurrenzfähig und schon gar nicht kostenlos. Kostenlos ist nur die Installation und dann geht das Gefrickel los.
 
Das kommt nun aber unerwartet... [/Ironie]
 
Als München zu Linux ging haben viele gelächelt (da hatten wohl einige Staatsdiener die Hände aufgehalten) und die Rückkehr zu Microsoft wurde ebenfalls vorausgesagt. Da konnten sich seinerzeit die Kenner nicht durchsetzen, weil sie möglicherweise zu den unteren Rängen gehörten. Wessen Geld kostet das? Genau - wie gehabt.
 
Immer diese einseitige Recherche. Auf heise.de ist auch folgendes zu lesen:

"Die Kritik des zweiten Bürgermeisters Josef Schmid aus seiner eigenen
Fraktion, wonach "das ganze Thema LiMux" Murks sei und auf den Prüfstand
gehöre, bezeichnete Seidl als sachfremde Einzelmeinung eines Juristen.
Die kompetenten Politiker im Stadtrat würden sich in ihre eigene
Entscheidungsfindung nicht reinreden lassen."

Des weiteren:
"Im Münchner Stadtrat gibt es trotz der Schelte aus der rot-schwarzen
Rathausspitze keine ernsthaften Überlegungen, dem auf Linux basierenden
Open-Source-Vorzeigeprojekt LiMux in der Verwaltung der bayerischen
Landeshauptstadt den Rücken zu kehren. "Wir haben keine neue Haltung zu
dem Thema", erklärte Bettina Messinger, Sprecherin der SPD-Fraktion für
Personal, Verwaltung und IT, gegenüber heise online."

Wenn das stimmt und die kompetenten Stadträte entscheiden, dann bleibt es bei LiMux.
 
@Zeussi: Ich will mich zu der Sache an sich nicht äussern, aber heisse ist bekannt, dass sie in der Regel sehr Linux freundlich sind. Also was die Objektivität anbelangt ist heise.de nicht gerade eine Vorbild in Bezug auf Linux .Genauso wie z.B. Guli , wenn es um die USA und NSA geht!

Mein Ratschlag, verschieden Artikel lesen, seine Eigenemeinung bilden und gut ist.
 
@Ruderix2007: Du willst also sagen Heise hat die Äußerungen des Stadtrats womöglich frei erfunden um Pro-Linux-Propaganda zu schalten? Im ernst jetzt?
 
@lutschboy: Er will sagen, dass sich Zeussi einseitig informiert, weil er bei Heise gelesen und hier gepostet hat Oo
 
@lutschboy: Ne ich meine das allgemein mit heise. Nicht alles muss falsch sein was da zu lesen ist, aber man merkt schon welche Tendenz da vorherrscht! Nicht mehr und nicht weniger!

Bitte höfflichst um keine Unterstellungen, oder dass mir Aussagen in de Mund gelegt werden die ich nie geschrieben habe. Danke im Voraus .....
 
@Ruderix2007: Naja dass das was auf Heise steht hier nicht steht könntest du auch so auslegen, dass WinFuture Anti-Linux ist. Dass du das nicht getan hast, könnte man dir so auslegen, dass du ebenfalls tendenziell Anti-Linux bist. Und nu? :o
 
@lutschboy: Da stimme ich dir zu, auch WF hat eine klare Tendenz bei gewissen Themen

Eine Zeitlang haben sie mehr als klar zu Assange Stellung bezogen, nie auch nur ein hauch von Kritik. Zwischenzeitlich hat es sich etwas neutralisiert. <

Viele machen das, man muss halt nur Wissen wer was macht und so kann man sich halt eine eigene objektive Meinung bilden.

Edit: Meine Meinung zu Linux ist die, dass ich keine habe. Nutze selbst ausschliesslich Apple Produkte weil sie mir am meisten Zusagen. Deswegen müssen sie aber nicht für jeden zutreffend, oder das Beste sein. Auch wenn ich einigen hier damit vor den Kopf stosse, schreibe ich meine Meinung offen. Leute die ihren Favoriten über jegliche Kritik stellen, oder sogar das Gefühl haben ihn persönlich verteidigen zu müssen indem sie persönlich werden, sind für mich Kindsköpfe. Klar kann mal eine Debatte hitzig werden, aber bitte, doch nicht wegen eines Betriebssystems, wie klein muss da wohl deren Welt sein?
 
@Zeussi: Aufjedenfall hätte diese Seite mehr kompetente Leser wie dich verdient. +1
 
und nun zurück migrieren um das Chaos zur Perfektion zu bringen... Da wird doch von vorne-bis-hinten nicht über die Konsequenzen des Handelns nachgedacht.
 
Eigentlich sollten alle beteiligten gefeuert werden, sofort. Was die Geld verpulver ob nun in die eine Richtung oder die andere....da werden Lobby Kämpfe ausgetragen (von beiden Seiten) dass, das schon grund genug sein sollte alle beteiligten Personen ihrer Posten zu entheben.

Bitte hört einfach auf und nutzt wieder Schreibmaschine und Papier
 
Je schneller das Experiment beendet wird, umso besser (= billiger für die Steuerzahler)
 
Ich sag dazu nur eins, merkt der Anwender was vom Umstieg auf Linux (abgesehen von der Optik) hat der Admin versagt. Ständig dieses Geplänkel, Office, Outlook, bla,bla,bla. Ne Tipse(männlich/weiblich) hat zu arbeiten und sich nicht über software zu beklagen die sie wohlmöglich nicht zu spamen oder verseuchen kann. R.I.P.
 
Ja toll: Nach der Umstellung auf Windows 8 werden die sich aufregen, dass es kein Startmenü mehr gibt. Limux einfach stetig anpassen und verbessern und fertig!
 
@zivilist: eben drum
Ich hab Windows 8(.1) probiert - nein danke ... da ist Linux (Arch mit XFCE) 1000mal besser.
Und wenn die dort von 7 (oder womöglich XP) auf 8(.1) umsteigen wird das Geschrei genauso groß sein - weil man da auch nichts findet.
 
Bin ja gespannt, wann es die Städte endlich lernen, dass es auf kurz oder lang einfach nicht günstiger ist.

Was da jedesmal an Geld verpulvert wird, und jedesmal kehren die Städte wieder zurück.
 
@andi1983: Wenn man "lang" aber wegen Lobbyismus erst gar nicht erlebt, und "kurz" bereits bewiesen hat, dass es günstiger ist, muss man sich doch fragen ob da nicht Jemand "lang" aktiv versucht zu verhindern.
 
Haha das wundert mich nicht! Nicht einfach doppelklick installieren fertig ;)
 
Windows oder Linux.......Mit oder ohne Fachwissen.....mir fällt dazu nur eins ein! Steuerverschwendung.....aber das interessiert unsere herren Politiker ja nicht....der dumme Steuerzahler muss halt blechen wenns mal wieder schief geht......ich bekomme dinge in Stadt- und Gemeindeverwaltung mit, die sich die Öffentlichkeit gar nicht vorstellen kann......zumindest nicht jeder normalsterbliche arbeiter... da gehen dinge schief in Millionenhöhe.....na und....muss mans halt für noch mehr Millionen ausbessern..... und wen interessierts....keinen....das Geld muss ja eh ausgegeben werden...sonst gibt's nächstes jahr weniger Etat.
Für so manche dinge sollten die verantworlichen mit ihrem Privatvermögen haften. bestes Beispiel berliner flughafen. die bauen scheisse und bekokmmen auch noch Abfindung.....und als hätte man nix draus gelernt stellt man die gleichen leute wieder ein.....sorry aber wie dumm ist unsere Gesellschaft sowas hinzunehmen?!
 
Vielleicht sollten sie einfach mal das Desktop-Environment ändern, was man so liest nutzen die immer noch KDE 3.5, welches 2005 released wurde ...
 
Ich frage mich, was die Behörden machen, wenn Microsoft seine "Drohung" wahr macht und spätestens ab Windows 10 das Betriebssystem gar nicht mehr auf dem Rechner liegt, sondern in irgendeiner Cloud. Spätestens dann muss eine Alternative wie Limux etc. her, oder sollen dann etwa alle Daten von uns Bürgern auf einem Microsoft-Server verwaltet werden?!
Besser, man investiert jetzt, z. B. in ein paar Programmierer, damit Limux möglichst bald einfacher zu handeln ist.
Beamte in höheren Positionen müssen sogar mit ihrem Vermögen haften, dafür gibt's spezielle Versicherungen. Für Angestellte gilt dieser Haftungsgrundsatz bislang nicht. Vielleicht sollte man das ausweiten - insbesondere auf Politiker.
 
@Caterina: Dann liegt die Unternehmenscloud auf dem Rechner des Unternehmens... -.-
 
Jetzt wo ich kein deutscher Staatsbürger mehr bin können die meinetwegen wieder auf das weltweit meistgehackte Betriebssystem samt meistgehacktem Office-Paket und meistgehackter Email-Anwendung umsteigen. Meine Daten können Geheimdienste, Wirtschaftspione und sonstige Kriminelle bei deutschen Behörden ohnehin nicht mehr "raubkopieren" und gegen mich verwenden und mein Steuergeld ist es auch nicht mehr, was da verpulvert wird um alles wieder auf für Malware einfacher zu übernehmende Softwarelösungen mit horrenden Lizenzkosten (die zudem nicht im Land bleiben) zurückzurüsten.

Da ich seit bald 20 Jahren fast nur Linux-Systeme benutze und auf Windows höchstens einmal Spiele oder Windows-System als Ziele eines Intrusion-Tests verwende, kann es mir nur recht sein, wenn keine für Hacker interessante Behörden und Unternehmen Linux einsetzen. Dann wird es nämlich auch in Zukunft wenig Malware für Linux-Desktopsysteme geben und meine Rechner bleiben somit selbst am Internet malwarefrei.
 
@nOOwin: schön das du dran glaubst :)
 
@gaga999: Naja, eine Malware auf meinen Internetrechnern würde mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich interessieren. Ich habe da keine privaten Daten drauf gespeichert. Dafür sind nämlich meine Offline-Rechner in ihrem separaten Netzwerk ohne Internetzugang da.

Selbst Emails kommen auf meinen Online-Rechner nur verschlüsselt an und werden dann per USB-Stick zu einem einzelnen, zu keinem meiner beiden Netzwerke gehörenden Offline-Rechner geschafft, auf dem sie dann entschlüsselt und gelesen werden. Mit den vorher verschlüsselten Antwort-Mails geht es dann retour zum Online-Rechner und von da aus ins Internet. Insofern glaube ich da garnichts. Ich bin für alle Eventualitäten vorbereitet und die Dateien von meinen Internetrechnern kann ein Hacker, abgesehen von den verschlüsselten Emails und ein paar Gaming-Videos und Screenshots, viel leichter direkt im Netz von viel performanteren Servern herunterladen. Meine dedizierte Firewall drosselt nämlich schon vor meinem DSL-Router den Upload ins Netz unter ISDN-Leitungsniveau und blockt darüberhinaus grosse IP-Bereiche des Internets, so dass es unwahrscheinlich ist, dass die IP eines Botnet-Kontrollservers überhaupt durch meine Firewall hindurch erreichbar ist. Daten klauen ist bei mir daher äusserst mühsam und dazu noch sinnlos, weil man die Daten auf meinen Online-Rechnern eben auch woanders im Internet bekommt. ;-)
 
Linux ist halt ein Frickelsystem und nichts um damit produktiv zu arbeiten.

Die Software muss sich dem Zweck anpassen und wenn sie es nicht schafft und alles nur über irgendwelche Hilfsmechanismen irgendwie halb funktioniert ist es Mist um damit vernünftig im Büro zu arbeiten.

Das ist dann der Fehler der Software.
 
@Dawkins: man KANN mit Linux produktiv arbeiten. Der Weg zum System ist aber sehr - wie du schon schriebst - frickelig. Läuft es aber ersteinmal ist alles gut. Was hier wohl für Probleme sorgt ist dieses Hau-ruck-Experiment das augenscheinlich überhaupt nicht durchdacht umgesetzt wurde. Das Ergebnis sehen die Damen und Herren aus München nun.
 
Man bekommt das Kotzen. Die Heilige Kuh Microsoft. Ich arbeite mit zwei Systemen, zuhause Linux Debian und im Geschäft mit Microsoft. Wie oft wünsche ich mir auf der Arbeit meinen Linuxrechner. Zum Beispiel, wenn Microsoft seine Updates macht, ist ein Arbeiten mit dem PC nicht mehr möglich, unter Linux kein Problem. Es gäbe noch viele Unterschiede, aber das wären "Glaubenskriege", welches System besser ist: Egal. Ich profitiere davon, dass Linux nicht so verbreitet ist. Die Begründung weiss jeder Linuxer und von mir aus kann es auch so bleiben.
 
Selig die Microsoft und Apple gläubigen, nicht zu vergessen die Androiden. Denn sie müssen nicht mehr denken, wenn sie den PC einschalten. So auch München!
 
Wer privat schon länger mit dem Gedanken spielt mal "testweise" auf Linux umzusteigen es aber zu kompliziert fand, der kann sich mal meine neuen Videos für Linux-Einsteiger anschauen.

Ich habe versucht alles so kurz und einfach wie möglich zu erklären. Ich habe Videos zur Installation von Linux, zum Installieren von Treibern und Programmen unter Linux und auch zum Löschen von Linux aus dem Dualboot (ohne die Windows DVD) erstellt.

Hier gehts zur Playlist bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLYrWhDWYKWIZnYk77bL_1ZgkvMCPyLfaw
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