DSL-Ausbau: Telekom braucht weitere 25 Milliarden Euro vom Bund

Damit auch ländliche Gebiete an das DSL-Netz Anschluss finden, soll die Telekom kräftig investieren. Jetzt hat der Konzern erstmals eine Hochrechnung erstellt, wie viel der Bund für dieses ehrgeizige Vorhaben noch auf den Tisch legen müsste: ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Das ist ja wie bei den Banken: Gewinne privatisieren und Verluste verstaatlichen. Von existierender Infrastruktur profitieren (Aktionäre etc.) und den Aufbau der Infrastruktur schön vom Bund bezahlen lassen. Im Endeffekt zahlen also wieder die Länder, und somit die Steuerzahler. Das kann doch nicht deren Ernst sein. Dann müssten viele Nutzer aber den Anschluss für lau bekommen. Ich würde mal sagen das die Wirtschaft hier überhaupt nicht richtig funktioniert.
 
@Seth6699: Du bis nen echter Optimist, per sozusagen laut drüber nachdenken, das die Beitragsforderungen (für die ganzen neuen Leitungen) an die Endkunden, also das ganze zumindest zum Teil nochmal / erneut per monatlicher Zahlung zu beza ...ääähh anzumieten... für die Telekom nicht relevant sein sollten, ach was schreib ich: sein werden ! *fg
 
@Seth6699: Und mal wieder Telekom-Gebashe. Warum bitte soll die Telekom allein!!! den Ausbau finanzieren? Warum nicht auch ALLE anderen Provider mit? UND wenn es ein politisches Ziel ist die Infrastruktur mehr oder weniger perfekt auszubauen dann muss die Politik auch was dafür tun, u.U. auch Geld in die Hand nehmen und die übrigen Provider in die Pflicht nehmen. Letztere wollen doch im Nachherein wieder alles für lau und umsonst zum eigenen Kostenvorteil in Anspruch nehmen! UND bitte mal genau denken / rechnen: Die Telekom hat berechnet was der Ausbau kostet und was investiert werden müßte. Sie hat nichts von Kosten / Verlusten berechnet / geschrieben die der Staat tragen soll! Und dies auch nicht verlangt. UND wieso machen eigentlich nicht die übrigen Provider solche Berechnungen / Studien? Wollen sich wohl auch hier wieder zum eigenen Vorteil Kosten sparen.
 
@Kiebitz: die Telekom verdient nachher an der Infrastruktur auch. Warum soll dann der Steuerzahler den Netzausbau zahlen und am Ende dann noch mal für die Nutzung? Und die Telekom verdient an den Kunden und verdient an der Vermietung an die Konkurrenz, aber lässt sich das Netz vom Staat finanzieren? Was hat das mit Gebashe zu tun? Das ist ein ziemlich dreistes Geschäftsmodell.

Die Telekom hat berechnet, was der Bund - also der Steuerzahler - zahlen müsste. Du irrst also. Sie hat exakt geschrieben, was sie gerne vom Steuerzahler an Geld haben möchte.
 
@der_ingo: der punkt ist nur...es wird einen gewissen Prozentsatz geben (und da gehe ich mal von 20-30% aus) bei dem sich das für die telekom nicht lohnen würde hier zu investieren da die gewinne dort zu gering sind und wenn die Politik ihre großen versprechen halten will...sollen sie halt machen.

Die telekom lässt sich nicht das netz finanzieren sondern den teil der sich wirtschaftlich für die telekom (aus deren sicht) nicht lohnt...kann man natürlich zu stehen wie man will aber muss dann auch akzeptieren dass die telekom irgendwo nicht ausbaut
 
@0711: Ist dasselbe wie mit den privaten Krankenversicherungen. Der hochprofitable Teil wird von Firmen bewirtschaftet und der unrentable Teil soll von der Allgemeinheit bezahlt werden. In einem Sozialstaat könnte man die Mehrkosten welche von einigen anfallen durch die Gewinn an anderer Stelle auffangen - so wie es nach Gründung der BRD mal vorgesehen und auch ausgeübt worden war. Durch diesen Privatisierungsbullshit wurde einfach der rentable Teil herausgelöst und Privatpersonen zur Geldmehrung gegeben wohngegen der Staat auf dem Rest sitzenbleibt. Denn eine Grundversorgung sicherzustellen ist die Aufgabe des Staates. Die Kosten der Landflucht durch schlechte Infrastruktur werden ja auch vom Staat getragen. Dann wohnen eben alle in Berlin und Hamburg, super. Ist auch spottbillig unter einer bestehenden Stadt die Infrastruktur für Wasser, Strom und Personentransport bereitzustellen ohne dass die Stadt durch Verstopfung kollabiert.
 
@Stamfy: Tja und da wären wir wieder bei der Politik, die Politik hats verbockt und die Infrastruktur aus der Hand gegeben...macht aber weiterhin Versprechungen wie wenn die Infrastruktur eben nicht in privater Hand wäre. Die private Hand schaut natürlich wo es rentabel ist und wo es unrentabel ist muss eben der einspringen der die versprechen macht bzw der, der die gewählt hat der die versprechen macht.

Am ende bleibts dabei, man ist selbst schuld an dem Dilemma, diese Parteien wurden gewählt und werden immer wieder gewählt so hats der Steuerzahler auch nicht anders verdient und soll dafür auch löhnen. Ich kann die Forderung der Telekom nur weiter unterstützen solange es keine alternative gibt - oder mir sind die Landeier wurst und alles ist gut :)
 
@0711: Die Telekom ists doch zufrieden, die lässt ab und an einen Aufsichtsratsposten springen für die armen Politiker und lacht sich nen Ast. So funktioniert in Deutschland Wirtschaft und ein großer Teil der Bevölkerung lässt sich von Medien welche ebenfalls von diesem System profitieren einlullen sowie darin bestärken durch ihre Wahlentscheidung das zu unterstützen.
 
@Kiebitz: Zitat; UND bitte mal genau denken / rechnen: Die Telekom hat berechnet was der Ausbau kostet und was investiert werden müßte >>>
die dpa meldung ist wohl schlecht abgeschrieben, andere schreiben, das die telekomm 10 + 15 mile vom staat will. die anderen provider machen auch studien, nur schrein die wohl nicht so laut. deine anderen annahmen/meinungen finde ich auch nicht richtig und muss dem Seth6699 recht geben
 
@Kiebitz: Du Vergisst aber die Tatsache, dass die Telekom aus der deutschen Post hervorgegangen ist. Das heisst, dass sie bei ihrer Privatisierung einen Großteil der Infrastruktur, die bereits vorher vom Steuerzahler bezahlt wurde, für Lau bekommen hat.
Dadurch ergibt sich schon seit jeher ein wettbewerbsmäßiger Vorteil, der stark zu Gunsten der Telekom ausfällt. Es ist also nicht die nette Telekom, die lange den Ausbau Finaziert hat und es nun den bösen Konkurrenten zur Verfügung stellen muss.
 
@Ripdeluxe: ich bin zwar kein telekom fan aber ein Großteil dieser "post Infrastruktur" existiert längst nicht mehr....ist ja nicht so dass die telekom hier auch massive auflagen bekam (wie versorgungspflicht) oder dass sie ihr eigenes zeug an die nicht ausbauende konkurenz vermieten MUSS (ja auch pflege und co sollen durchaus Kostenfaktoren sein) und das auch bei anschlüssen die komplett neu sind wie z.B. eben vdsl anschlüsse - da kam praktisch nichts von der alten post...solche lasten hat kein anderer Anbieter zu tragen aber die bauen ja so oder so nicht aus.

"Für lau" hat die Telekom Garnichts bekommen sondern mit auflagen und die sind durchaus eine Belastung

Obendrauf kommt, die Politik hat ja die versprechen gemacht...also die gewählten Volksvertreter...tja dann müssen die halt auch was dafür tun und im zweifel zahlt halt der wähler dafür und das ist der Steuerzahler. Einfacher kann man den leuten nicht veranschaulichen was für pfeifen da gewählt wurden, wieso verstaatlichen sie das netz nicht wenn die kosten der telekom übertrieben sind? Wieso erwähnt man bei solchen versprechen nicht etwaige kosten? Man spricht halt in den tag hinein wie ein Tagträumer und das Wahlvolk wählt immer die gleichen kasper
 
@0711: du tust so als wüde mit der vermietung kein geld verdient werden. sorry die grundstücke und die kupferkabel existieren noch und machen ordentliche wertschöpfung
 
@wydan: die Grundstücke sind reine Kostenfaktoren, die kupferkabel sind in vielen teilen schon längst ausgetauscht.
 
@0711: die Grundstücke sind reine Kostenfaktoren willst du mich verarschen
 
@wydan: inwieweit sollen Grundstücke keine kosten verursachen? Liegt da irgendwie kohle, öl, Gold oder silber rum?
 
@0711: ich hab dadurch keine zusäzlichen kosten wie miete
 
@wydan: Du scheinst wohl kein Grundstücksbesitzer zu sein, sonst wüsstest du das auch Grundstücke laufende kosten haben.
 
@wydan: Das ist richtig, das ist auch das einzige was wegfällt, steht auf diesem Grundstück was muss man schauen dass, das was draufsteht in takt bleibt....daneben will auch der Staat für dies und jenes Geld...speziell auch wenn es bebaut ist. Auch besitz ist in Deutschland nicht umsonst.

Von dem abgesehen, hier geht's um vdsl und die ganzen kvz für vdsl gabs vorher auch nicht. Wie genau die Stellflächen hierfür geregelt werden weiß ich nicht aber gratis gibt's hier sicher auch nichts und aus der post Ära ist hier nahe null.

Ich bleib bei meiner obigen aussage, die versprechen/forderungen wurden von der Politik formuliert - also den wählern also müssen die auch den unrentablen teil finanzieren. Das post Argument zieht für mich nicht, denn hierfür gab es genügend auflagen gegenüber der telekom....und hier geht es ja um den aufbau neuer Infrastruktur in dünn besiedelten gebieten (und nicht um die restlichen 70% die, die telekom selbst finanziert)
 
@0711: Die Telekom hat nach ihrer Gründung eine bestehende Firma "bekommen" und Gewinn gemacht. Ein Konkurrent hätte erstmal mit Milliarden ind Vorleistung gehen müssen um überhaupt mitspielen zu können. Dass die Telekom einen Teil reinvestiert für neue Leitungen und dergleichen ist ja klar, es wäre aber absurd anzunehmen die machen das zum Selbstkostenpreis. Warum haben sie denn in Berlin VDSL verlegt? Weil sie mit Verträgen von bis zu hundert Euro im Monat mehr Gewinn machen als wenn Paule weiterhin fünfundvierzig Euro zahlt. Die Konkurrenz muss den Kram übrigens mieten oder selber bauen, was bedeutet sie haben dieselben Kosten wie die Telekom und DENNOCH die Anfangsmilliarden als Ballast weil sie eben kein bestehendes Netz als Mitgift bekommen haben.
 
@Stamfy: Das ist nicht so ganz korrekt, "ein Konkurrent" wäre z.B. arcor die auch ein sehr weitreichendes netz von der bahn "bekommen" haben....nur hat arcor keinerlei auflagen bekommen (meines wissens)

Natürlich hat die telekom ihre netze ausgebaut dort wo sichs wirtschaftlich lohnt (Berlin vdsl), das ist eben auch kein wohlfahrtsverein wie jedes andere unternehmen auch nicht
 
@0711: Wobei Arcor (Mannesmann) damals eher an interner Idiotie krepiert ist. Für einen Großteil der Bevölkerung war die Sache damals doch klar: Du hast einen Telephonanschluss. Und den hast Du bei der Telekom. Arcor gab es mal eine Weile, aber eher im Mobilfunk. Wenn jemand im Festnetz den Anbieter wechselt dann hat er ja nicht das Netz gewechselt sondern war bei einem Reseller was der Telekom weiter Kohle gebracht hat. Die Telekom war damals kein staatlicher Monopolist mehr sondern praktisch ein privates Monopol. Da bevorzuge ich lieber den staatlichen Anbieter WENN die Politik als Ziel die schwarze Null ausgibt.
 
@Minty_Insurrect: Dann kann ja die Telekom diese Grundstücke verkaufen, und damit die 25 Milliarden reinholen! Is doch super!
 
@Kiebitz: Wie wäre es, wenn die ganzen Aktionäre den Ausbau zahlen. Immerhin sind die doch am Wachstum des Unternehmens interessiert. Somit sollte doch einfach die Telekom ihren Aktionären sagen, dass es für die nächsten x Jahre keine Dividende geben wird. Da wäre der Aufschrei unter den Aktionären aber sowas von heftig und die Börsen-News hätten nix anderes zu berichten. Die Aktionäre würden wahrscheinlich gleich mit Klagen Drohen und Zeter und Mordio schreien. Das unser Staat nicht wirtschaften kann sieht man doch auch an der Deutschen Bahn. Die Bahn ist ein privatrechtlich organisiertes Staatsunternehmen (welches ja auch gerne an die Börse möchte). Somit zahlt der Steuerzahler die DB und muss dann auch noch kräftig für die Fahrten in die Tasche greifen. Und man darf nicht vergessen, dass die Verantwortlichen die DB auch an die Börse bringen wollten/wollen (also schon den Gewinn privatisieren [Aktionäre]; Staat haftet ja eh immer). Also exakt der gleiche Mist wie es schon bei der Telekom passiert ist. Und hier zahlt der Steuerzahler die (also bei der DB) die komplette Infrastruktur und noch zusätzlich darf er die Fahrt bezahlen. Da läuft doch was falsch. Und jetzt kommt als nächstes dann noch die Maut...gleiches Spiel wieder. Die Straßen haben wir bezahlt und dürfen durch die Maut dann noch zusätzlich zahlen (die Rückerstattung wrd nach aktuellen Plänen ja abhängig sein vom Auto, und somit wird fast keiner eine 100%ige Rückerstattung bekommen). Dann baut der Staat noch einen riesigen Verwaltungsapparat für die Maut-Abwicklung auf, was sich nie rechnen wird (rechnen ist keine Stärke von Ministerien, wie langsam jeder bemerkt haben sollte). Fazit: "Hey Steuerzahler...immer schön zahlen und nicht Hirn benutzen".
 
@Seth6699: Hauptaktionär ist doch immer noch der Bund und Infrastruktur von der Ihr immer redet besteht nicht nur aus den Kupferkabeln die z.T. schon ersetzt wurden und von der BP nicht nur mit Steuergelder verlegt wurden. Wenn sich sich auf diese Infrastruktur ausgeruht hätten, gäbe es immer noch kein DSL und in einigen Gebieten analoge Vermittlungsstellen.
 
@Dexter31: Wenn man sich anschaut wie langsam dieser Ausbau im Vergleich zum Ausland stattfand und stattfindet, und dann noch zu den immens hohen Kosten, dann gibt es da einfach nix schönzureden. Man braucht sich nur mal die Technik hinter VDSL anschauen und dann erkennt man sofort, dass das auch wieder nur eine Flickentechnologie ist (mit Vectoring werden eh viele Kunden in die Röhre schauen, weil das eben im cabinet nicht für jeden geht; drum gab es ja einen Aufschrei, weil mit Vectoring die Telekom ihre Monopolstellung ausnützen könnte). Wenn VDSL einigermaßen verbreitet ist, darf damit begonnen werden richtige Glasfaserkabel zu den Kunden zu legen. Bis 2018 wird das Ziel sowieso nicht erreicht werden. Das ist utopisch und reines Wunschdenken.
 
@Seth6699: das hat aber auch was mit der deutschen Bürokratie und Recht zu tun, muss ja mir nur vor Augen halten seit wieviel Jahren vom Aus-/Umbau der B97 geredet wurde oder beim Hochwasserschutz, heulen wenn das Wasser bis in den ersten Stock steht, wenn aber das Land/der Bund was geplant wird dagegen Klagen
 
@Dexter31: Also Personen, die sich ihr Haus in einem Hochwassergebiet bauen, und keine einzige Versicherung ihnen einen Hochwasserversicherung gibt, die brauchen auch nicht nach dem Staat schreien. Warum sollen wieder die Steuerzahler dafür geradestehen, wenn Leute mit Absicht in ein hochwassergefährdetes Gebiet ziehen und eben auch keine Versicherung bekommen. Und nur weil der Mensch meint überall wohnen zu müssen wo es ihm gefällt, muss dann auch wieder ein großer Eingriff in die Natur und das Ökosystem stattfinden. Aber jetzt sind wir vom Telekom-Thema schon etwas abgewichen.
 
@Kiebitz: Weil andere Provider sich "nur" in das bestehende Netz einmieten ?

Lässt du deine Mieter auch erst das Haus bauen und abbezahlen und verlangst dann die monatliche Miete ?

Irgendwie sinnlos oder ?

Bevor du von Gebashe schreibst, solltest du vielleicht mal davor nachdenken.

Der Telekom gehören die Leitungen dann alleine, sie ist von daher der Vermieter und muss
sich auch um den Bau kümmern.
 
@Kiebitz: Warum bitte soll die Telekom allein!!! den Ausbau finanzieren?
Weil die Telekom das Kabelnetz verkauft hat, ohne den Staat von dem Geld etwas abzugeben. Warum soll jetzt der Staat für den Kauf des Kabelnetzes Geld beisteuern?
 
@Seth6699: Bedank dich bei den Wählern.
 
@Seth6699: Es ist auch peinlich, das die Telekom immer noch die Kupferader ausquetscht bis nichts mehr geht. DSL ist eine veraltete Technik und ist mit VDSL schon an die Grenzen getrieben. Jetzt wäre es Zeit für FTTH (Aber bitte nicht als Ring, sondern für jeden ein Faserpaar)

Das nächste ist das die Telekom von dem Fremdanbietern Geld für die letzte Meile bekommt. Dieses Geld soll eigentlich in den Ausbau der Netze gesteckt werden (leider wurde das mündlich abgesprochen). Die Telekom versenkt jedoch dieses Geld in Ihre Investitionen im Ausland, anstatt es in die deutschen Netze zu stecken. Jetzt soll der Staat eingreifen als es um die Drosselung ging sagte der Staat "Die DTAG ist ein eigenständiges Unternehmen, den können wir keine Vorschriften wegen der Drosselung machen." Und jetzt bettelt diese beim Staat um Steuergelder. Also das kann nicht sein, dann dürfte ja jeder Provider beim Staat betteln kommen.
 
@basti2k: Stimme dir voll zu. FTTH wäre die logische Konsequenz, aber um diese von der Regierung gesteckten Ziele irgendwie erreichen zu können, wird jetzt VDSL gepusht. Aber somit muss die Telekom (bald Steuerzahler?) halt wieder doppelt zahlen. In den USA hat die die Mobilfunksparte ja gut über 20Mrd. $ in den Sand gesetzt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat man im Osten gleich richtigerweise Glasfaserkabel verlegt. Aber als dann DSL kam, konnte man die Glasfaserkabel erstmal nicht nützen, weil die DSL-Technik für die alten Kupferkabel war. VDSL setz ja immer noch auf die alten Kupferkabel. Wäre die Telekom konsequent gewesen, hätten die 20 Jahre Zeit gehabt Glasfaserkabel bundesweit zu verlegen. Aber nein, mit VDSL wird eben wieder nur eine Flicken-/Überbrückungstechnologie verwendet, bis dann schlussendlich FTTH kommt.------Hier mal ne interessante Zahl dazu von http://www.vdsl-tarifvergleich.de/vdsl-technik/vectoring.html : "Das Deutschland international betrachtet, bereits lange kein „Licht mehr sieht“, zeigte ebenfalls eine Studie des FtthCE Ende 2012. Gemäß der folgenden Grafik lässt sich leicht ablesen, dass selbst Länder wie Litauen oder Slovenien deutlich(!) vor Deutschland rangieren, wenn es um den zukunftssicheren Glasfaserausbau geht. Deutschland ist nämlich nicht einmal auf der Grafik verzeichnet, da als Aufnahmekriterium eine Ausbau-Quote von über 1 Prozent angesetzt wurde …"
 
Die sollen erst einmal die Netze bezahlen, die sie vom Steuerzahler für lau bekommen haben, dann können wir weiter reden.
 
@Einste1n: 1. Die Telekom macht eine Gewinnabführung an den Bund. 2.Die Telekom hat die Personalkosten inkl. Renten / Pensionen übernommen und die so nicht dem Bund zu Lasten fallen. 3.Die bestehenden "Alt"Netze werden auch von den sogenannten "Privaten" mit verwendet. 4.In der Drosselung haben sich doch wohl auch sogenannte "Private" mit hervorgetan!

Hauptsache mal wieder gegen die Telekom meckern! Sehr billig das!
 
@Kiebitz:
Oh okay, wieder was dazu gelernt, danke!
 
@Einste1n: hat die Telekom auch nicht: http://www.telekom.com/medien/medienmappen/regulierung/1928
 
Den Laden wieder verstaatlichen. Das kann nicht sein, Gewinn behalten und die Kosten auf den Staat abwählzen und dann noch der teuerste Anbieter auf den Markt sein. Pfuiii Deutsche Drosselkom
 
@Lon Star: Nicht den Laden, die Netze. Diese dann an alle Interessenten vermieten zum Selbstkostenpreis.
 
@Lon Star: Wenn die sogenannten "Privaten" die Netze mitbenutzen wälzen auch diese die Kosten auf den Staat ab! Und am Ausbau wollen sie sich ja auch nicht besonders beteiligen.
 
@Kiebitz: Dem kann ich nicht voll zustimmen. In Köln + Umland ist NetCologne der größte private Anbieter. Die bauen die Netze schneller aus, als die Telekom. Es gibt Gebiete, die wurden von NetCologne erschlossen und die Telekom muss sich dort die Leitungen anmieten. Dies wird in anderen Großstädten mit privaten Anbietern ähnlich sein. Inwiefern die privaten Kosten auf den Staat abwälzen kann ich nichts sagen. Dazu fehlt mir das nötige Wissen.
Jedoch bin ich der Meinung, das die Telekom mit dem Ausbau der Netze mit immer schnelleren Leitungen mal aufhören und das Geld in schlechter angebunden Gebiete investieren sollte. 50Mbit Leitungen in Großstädten sind definitiv mehr als genug für 95% der Kunden. 1 oder 2 MBit Leitungen sind jedoch heutzutage eine Zumutung und nicht mehr zu rechtfertigen in einer Industrienation.
 
@Lon Star: Ist der einzig gangbare Weg, Netze staatlich. Allemal volkswirtschaftlicher als vor jedes Haus ein Kabel-/Telekom/und Telefonica-Netz zu legen. Dann können die Gewinne aus den leicht erschließbaren Bevölkerungsteilen auch die anderen Gegenden querfinanzieren. Und der Staat ist nicht in dieser miesen Situation. Straßen, Wasser, Autobahnen, Kommunikation... sollte alles staatlich sein, weil es zum Betrieb dieses Landes nötig ist. Das Land hat da immer andere Interessen als ein Privatinvestor - und wir können es uns nicht leisten als Bevölkerung derart gegängelt zu werden.
 
Ist halt die Frage... wenn Steuergelde ins Spiel kommen, müssten diese nicht an alle Anbieter verteilt werden? Zumindest an die, die auch selber bauen was zumindest für alle Kabelanbieter zutreffend wäre.
 
@knirps: Ja! Aber dann muß der Ausbau auch von allen Anbietern ausgeführt werden. Auch von den sogenannten "privaten" Anbietern!
 
@Kiebitz: Wie gesagt, bei den Kabelanbietern ist das zutreffen, die würden sicher auch bauen. Der Telekom Geld zu geben ist eine staatlich unterstützte Erhaltung der Monopolstellung der Telekom.
 
@knirps: Bezüglich Kabelanbieter stimmt! Bezüglich "...Der Telekom Geld zu geben ist eine staatlich unterstützte Erhaltung der Monopolstellung der Telekom...." ist so nicht ganz richtig. Warum beteiligen sich nicht die übrigen Anbieter. Und wenn die Politik NUR die Telekom verpflichten will dann muß die Politik auch was dafür tun und nicht nur fordern. Sonst würden ja alle Telekom-Kunden die Kosten dazu tragen aber die Kunden der "Privaten" eben nicht! Das kann auch nicht richtig sein!
 
@Kiebitz: Die anderen beteiligen sich. Vodafone hat der Telekom vor Jahren einen Deal vorgeschlagen sich am Ausbau zu beteiligen. Gemeinsame Nutzung der Schächte, nur einmal Strasse aufreißen, jeder verlegt seine Kabel, zuschütten, fertig. Die Telekom hat das abgelehnt. Im größten Stil versucht die Telekom den Ausbau anderer Anbieter zu verhindern.
 
Ich kann mir denken, wie diese Rechnung zustande kommt. Die Telekom hat jüngst bei uns vor der Haustüre neue Kabel für ein Neubaugebiet hinter uns verlegt. Das war ein Schauspiel.

Firma kommt und gräbt an jeder Kreuzung zwei Löcher am Bürgersteig. Die stehen eine Woche offen rum. Dann kamen zwei Telekom-Techniker und begutachteten die Kabel. Dann wurden die Löcher wieder geschlossen.

Anschließend wurden die Löcher nach einer Woche wieder aufgebuddelt und noch viele weitere Löcher neu gebuddelt. Man konnte auf der ganzen Straße nicht mehr Parken. Die Standen dann wieder ne Woche offen rum.

Dann kam eine neue Firma und verlegte zwei parallel verlaufende Hohlrohe. Die lagen dann wieder ne Woche unangetastet in den Löchern, bis wieder die zwei Clowns von der Telekom kamen. Die haben dann zwei Tage lang die vorhandenen Leitungen durchgemessen oder whatever. Dann waren die Weg und es passierte erstmal nix.

Dann kam wieder ne andere Firma und hat in eines der beiden Hohlrohe ein Kabel verlegt, das von den Telekom-Clowns dann begutachtet wurde. Das zweite Hohlerohr blieb einfach leer. Anschließend wurden die Löcher dann wieder zugebuddelt.

Die buddeln jetzt seit über 6 Wochen hier rum, und haben es in der Zeit geschafft, auf 500 Metern zwei Hohlrohre für ein Kabel zu ziehen. Der Verteilerkasten... ja, da ist laut Techniker wieder ne andere Firma zuständig, die hätte noch keinen Termin nennen können... Übrigens meinte einer der Bauarbeiten: "Ich versteh den Laden nicht. Wenn wir für Netcologne Kabel ziehen, sollen wir Revisionsschächte einbauen. Für die Telekom nie. Wenn die jetzt feststellen, dass was mit dem Kabel nicht stimmt, wenn der Verteiler aufgebaut ist, können wir alles wieder ausgraben..."

Übrigens hat die Rhenag in der gleichen Zeit zwei Straßen weiter auf der dreifachen Strecke die Straße komplett aufgerissen und neue Wasserleitungen verlegt. Deren Bauarbeiten waren nach 3 Wochen komplett fertig.

Mein Fazit aus diesem Schauspiel vor meinem Fenster: wenn die Telekom wüsste, was effizientes Arbeiten ist, könnten die eine Menge kosten sparen.
 
@LoD14: Kommt mir bekannt vor. Bei uns haben die auf einer 3 km langen Hauptstrasse fast 3 Monate aufgebuddelt, zugemacht, aufgebuddelt, zugemacht, ein Drama. Letztlich haben die ein Glasfaserkabel durch gezogen das nicht für uns bestimmt ist.
 
@LoD14: weil die Firmen gutes Geld mit dem Deckenschluß verdienen, bzw. es auch eine rechtliche Sache ist. In einer schönen Traumwelt würde nur einmal aufgerissen und alle Versorger platzieren ihre Leitungen, das wird wohl nicht passieren außer es würde ein großes Monopol geben.
 
@LoD14: So betreibt man Wirtschaft und beschäftigt Leute, traurig aber wahr.
 
@LoD14: Die gleiche Verfahrensweise läuft auch bei Projekten von T-Systems. Schönstes Beispiel ist der Berliner Flughafen.
 
"Oh die arme Telekom braucht noch 25 Milliarden Euro? Okay!"

*In der Innentasche wühl*

*Mittelfinger raushol*

"HIER!"
 
Das hat nix mit der Telekom an sich zu tun,sondern ist die deutsche Bürokratie.
 
Das setzt die Krone aufs Haupt.25 Milliarden soll der Steuerzahler berappen und anschließend darf er aus seinen eigenen Tasche noch monatlich die Nutzungsgebühren bezahlen.So was nennt man freie Marktwirtschaft oder besser......doppelt und dreifach abkassieren!!!Ich glaube langsam, das die Telekom immer realitätsfremder wird.Schon der Versuch eine Drosselung einzuführen, sagt doch alles.Wenn man mal diesen Plan durch denkt, sollen also aus Sicht der Telekom nun die Steuerzahler ihre Aktionäre füttern.Einfach nur noch Krank dieser Laden!!!
 
@Fanta2204: und am ende darf er dann für die nächsten 20 jahre oder länger mit high speed vdsl surfen. /ironie off
 
@Fanta2204: ähm darf ich mal fragen wer diese "Breitband für alle mit 50mbit" gemacht hat? Die telekom oder die Politik?

Viele die über diese forderung meckern werden wohl genau die aktuelle Regierung gewählt haben, die mit genau diesem versprechen an den start gingen....das sowas kostet wurde natürlich verschwiegen aber jetzt hat man ja nen bösen Konzern. Wenn die kosten denn so unrealistisch sind, wieso macht es der Staat dann nicht selbst? Weil die kasper die das versprochen haben einfach nur in den tag rein reden ohne irgendwas zu wissen aber letztlich müssen genau jene dafür zahlen die für diese versprechen verantwortlich sind...die wähler. Selbst schuld wer so eine Regierung wählt
 
@Fanta2204: Wenn die Telekom überall ausbauen soll, auch da wo es sich wirtschaftlich nicht lohnt, wer soll denn sonst bezahlen? Wenn du 2000 Haushalte mit einem schnellem Internet versorgen solltest, von denen dann nur 500 Haushalte einen Internetanschluss bestellen, würdest du das tun? Also ich nicht. Und wenn dann die Politik kommt und sagt: "Aber du musst, das haben wir unseren Wählern versprochen!" würdest du natürlich nicht Unterstützung fordern sondern dich Hals über Kopf in ein Verlustgeschäft stürzen...
 
@Minty_Insurrect: Das Problem währe eher nicht, dass 500 von 2000 nur das Internet bestellen würden, sondern eher, dass:
- die nicht zur Telekom gehen sondern zum billigeren Kontrahenten
- auch Dörfchen von <200 Einwohnern versorgt werden sollen und selbst wenn da alle das Internet nehmen rechne ich mal um (angenommen 50€ monatl. Gebühr) ... 200x50€x12Monate=120.000€ pro Jahr ohne alle Abzüge wie Lohnkosten, Wartungen, Serviceleistungen ... gleichzeitig aber die Anschlusskosten z.B. >5.000.000€ sein können (Vermutung und je nach Abgeschiedenheit des Dorfes!) ... daraus würden sich dann ~41,6Jahre ergeben und das wie gesagt ohne laufende Kosten zu decken!
 
Ich mein, ist ne gute Idee, ganz klar. Ausbau des flächendeckenden Breitbandanschluss, gute Idee. Aber: Kann das die tolle Telekom nicht selber bezahlen? Genug Geld haben Sie doch, Bilanzsumme 118Mrd. Euro und Umsatz 60 Mrd.. Meinte man eig. das das reichen müsste, um mal seinen Kunden selbst was zu bieten ne?

Ach ne stimmt, Telekom ist ja ein Unternehmen welches natürlich die höhsten Kosten für den Privatanweder fordert, aber deren Tätigkeiten alles vom Staat un damit vom Steuerzahler finanzieren lässt stimmt. Minimalprinzip eben. Größt möglichen Erfolg, damit man wieder sagen kann die Telekom hats geschafft, bei minimalsten Aufwand, in dem Falle Kosten, damit auch ja keine Gewinneinbußen zu vernehmen sind. Damits dem van Damme auch schön weiterhin gut geht in seinen 3 Villen.
 
@Place.: Ich kann auch 100 Mrd. € Umsatz haben und trotzdem kein Geld.
 
@Place.: Man muss das ganze auch mal aus der Sicht der Telekom sehen, die Tochterfirma aus den USA hat doch letztes Jahr ein paar Millarden Verlust gemacht, ich weiß leider nicht mehr ob es 4 oder 14 Millarden waren. Da ist nunmal nicht mehr so viel mit Investitionen der Mutterfirma im Herkunpftsland.
 
@Place.: Seit Wann ist Umsatz gleich Gewinn?
 
Typisch: Gewinne privatisieren und Verluste solidarisieren. Die Telekom ist privat. Die Telekom ist eine AG. Wenn die Telekom investieren will, soll sie gefälligst ihre Aktionäre ran ziehen.
 
@Akkon31/41: Was letztlich auch bloss der Bund bzw. Steuerzahler wäre da der Bund auch so 30% der Aktien hält^^
 
@Bizzy13: Aber dann müßte der Bund und die Länder nur 30 % von 25 Milliarden (7,5 Milliarden) übernehmen und nicht die ganzen 25 Milliaren....
 
Deshalb sollen die Gemeinden selber um die Sache kümmern.... Es gibt genug die Fördermitteln dafür. Bei uns hat Telekom sein A-h nur nach ausgegangene Ausschreibungen beweget...
 
25 Milliarden Euro? Ha... Diese sollen vom Staat und der EU subventioniert werden? Ha... Die zusammengefasste Aussage von Politkern "Eine flächendeckende schnelle Internetanbindung für alle, ist nicht nur für den Wirtschaftstandort Deutschland, sondern auch für Privatpersonen, heutzutage essentiell" Ha... Wie ich die Politiker so kenne, kommen bestimmt auch noch ganz schlaue Politiker auf irgendwelche ganz schlaue Finanzierungsmodelle (Stichworte: Autobahnprivatisierung, Cross-Border-Leasing usw.) Ha... Halt Moment mal, da war doch was, Berliner Flughafen + Stuttgart 21 = 5.1 + 6.8 Mrd (quelle: Wikipedia, die Summe dürfte also um einiges höher sein)=12 Mrd. Von den Kosten, die der Atomausstieg und die Umstellung auf alternative Energien uns bisher kostete und uns noch kosten wird, will ich erst gar nicht anfangen. Vom finanziellen Standpunkt her, und auch in Bezug auf den Nutzen (na gut, darüber ließe sich diskutieren), sind die 25 Mrd also eher ein Schnäppchen.
 
Fakt ist:
Wenn unsere Politischeführung ihre DSL / Breitbandinternet Ziele erreichen will muss richtig Geld in die Hand genommen werden.

Das aber grade die Drosselcom jetzt Geld haben will ist schon dreist !!!
 
@Berserker: In die Hand nehmen wollen die Telekom Chefs das Geld sicher auch. Nur in welche Richtung die(se) geschlossene Hand anschließend wandert bzw. an welcher Stelle sie sich wieder und wie weit öffnet, das ist das so schlecht vorhersehbare dabei...
Aber wer weiß, evt. haben Aktionäre da wirklich mehr zu wollen als die Kunden..
 
Das ist wieder mal ein Ergebnis von einem Börsennotierten Unternehmen.
 
@Menschenhasser: Du bist der erste der es direkt auf den Punkt gebracht hat ohne dusselig zu quatschen!

Die Telekom ist ein Börsennotiertes Unternehmen!

Was werden wohl die Aktionäre machen wenn die Telekom jetzt sagt wir schmeissen mal schnell 100 Mrd. in den Ausbau?

Die würden die Aktie killen und damit den Ausbau unmöglich machen!
 
Die sollen HIER erstmal überhaupt DSL anbieten statt über 50MBit/s zu reden... bis heute ist hier NIX!
 
Die bolschewistische CSU wollte die TK-Konzerne zur Beteiligung an den Kosten zum Breitband-Ausbau zwingen. Die CDU hats verhindert. Die SPD ist wie üblich geschwankt, bis sie umgefallen ist. ^^
 
@Chris Sedlmair: die SPD ist umgefallen? Diese Behauptung ist sowas von unverschämt! Die SPD ist noch niemals umgefallen, sie stand immer schon...auf der falschen Seite! https://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc
 
Die SPD fällt immer um.... egal in welche Richtung. Zu allen Themen gibt es erst gegensäzzliche Äußerungen und am Schluß wird beschlossen, auf was sich Banken und Konzerne geeinigt haben. :D
 
vll. sollte die telekom mal den ausbau bremsen für 1 jahr und ihr marodes netz überholen. es ist schon ein armutszeugnis das die tcom jetzt mittlerweile mehr auf telefonica netze ausweicht, weil die morderner und stabiler sind.
 
25.000.000.000Teuro für ein Börsennotiertes Unternehmen vom Steuerzahler?
Zuviel Analsex gehabt oder die Koksschiene zu hoch gefahren?

Was für eine bescheuerte Forderung der Telebum Administration.
Die denken wohl noch das sie im DBB (Deutscher Beamten Bund) sind oder was ?

Eine Absolute Frechheit von diesem van Damme.

Ich könnte mit 25 MRD Glasfaser in ganz Deutschland verlegen und hätte noch Geld über für ein 5 Sterne Hotel mit Spitzenküche *Zum goldenen Zaunpfahl*.
 
@cryoman: Los du Held dann fang mal an!
Du scheinst wohl auch Stammtisch-Philisoph zu sein!
 
"Der aktuelle Plan: Bis zum Jahr 2018 soll ganz Deutschland mit einem Mindest-Tempo von 50 Megabit pro Sekunde auf die Datenautobahn einbiegen können."

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es DER Witz des Jahres.
 
@Memfis: Also bei uns gibts schon 2Mbit, die sind also schon auf dem besten Weg...
 
@msh1n0: Wow, 2 MBit. Reicht das für flüssiges 480p auf YouTube?
 
@Memfis: Dafür gibts ja zum Glück den Buffer...
 
@msh1n0: Wem´s gefällt ...
 
Es wird immer wieder von Milliarden gesprochen, 40 Milliarden hier, 25 Milliarden da. Ich will hier nur mal darauf hinweisen, das sind Größenordnungen von denen unsereins wohl nie was zu sehen bekommt. Ich glaube, die Leute die solche staatlichen oder halbstaatlichen Entscheidungen treffen, können alle nicht mit Geld umgehen. Bei allen Investitionen versickert das Geld in dubiosen dunklen Löchern und sinnlosen Maßnahmen, wie Wasser in der Sahara. Aber dann natürlich wieder einen gigantischen Singsang anstimmen, das kein Geld da und wieder irgendwelche Steuern einführen oder Maut erheben wollen. --- Und auch der Kommentar möge erlaubt sein, warum rentiert sich das Unternehmen nicht d.h. kann die Kosten alleine decken? Die Telekom hat doch genug Gewinne aus anderen Regionen wo die Erschließungskosten - Einnahmenrechnung besser ausfällt, wo ist das Geld hin? Siehe oben, meines Kommentares.
 
@Johann1976: Geld ist immer da, nur nicht für Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und was halt sonnst noch so wichtig wäre. Wenn morgen wieder drei Länder einen Hilfskredit brauchen und drei Banken Pleite zu gehen drohen kannst du wetten, dass deutsche Politiker zwar ordentlich poltern, am Ende aber brav Stramm stehen.
 
@Memfis: ja aber nur weil unsere Souveränität R.I.P 1945 Drauf gegangen ist.
 
@Windows_7_: Dieses "Ihr wart mal alle Nazis"-Gewäsch interessiert mich schon lange nicht mehr (Hat es das jemals?) Ich bin eine völlig andere Generation und die Amis haben mittlerweile weitaus mehr Kriege vom Zaun gebrochen und verletzen Menschenrechte und -würde, aber da sagt keiner was. Im Gegenteil: In den Arsch kriecht man denen.
 
Theoretisch ist dank LTE bereits so ziemlich überall schnelles Internet ohne großartiges Kabelziehen möglich, aber über Funk ist das ja volumenbasiert (und das Volumen geradezu lächerlich bei dem Preis). (http://www.telekom.de/privatkunden/internet/komplettpakete/-/call-und-surf-comfort-via-funk). Ich finde die Telekom sollte verpflichtet sein in Gebieten mit < 25MBit dieses LTE-DSL ohne Volumenbindung anzubieten. Damit wäre das Problem weitestgehend gelöst.
 
@Memfis: Wir hatten hier alle große Hoffnung, als es hieß, dass LTE kommt. Dann kam es endlich und dann nur mit so lächerlichen Voumentarifen. wenn es jetzt 200GB wären, hätte ich nichts gesagt, damit kommt man aus. Aber 30GB sind wirklich lachhaft für einen Haupt-Internetanschluss. Da muss man kein Steam-Junkie sein, damit das nicht reicht.
 
@msh1n0: Ich habe letztens die Ultimate Edition von Command & Conquer runtergeladen. Sind nur über 40 GB. Dazu habe ich mir noch Assassins Creed 3 und Black Flag auf die Wii U geballert, also nochmal zusammen über 30 GB. Kommt schon was zusammen ;)
 
@msh1n0: das limit hätte ich in max 2 tagen durch.

die tarife sind so weltfremd. damit kannst du emails lesen und bissl surfen, dann brauch ich aber auch kein schnelles lte.
 
15 Milliarden für die letzten 10% ... also für ca 8 Mio Einwohner... Jeder Anschluss kostet also 1875€...

Erscheint zumindest nicht abwegig, wenn dafür Glasfaser verlegt und neue Verteilerkästen erstellt werden müssen und man annimmt, dass die "letzten 10%" nicht in urbanen Gegenden wohnen, sondern wohl kleine Dörfer und Meiler mit ein paar Hanseln Einwohner sind.

Lösung: "Jetzt DSL 50.000* bei Ihnen verfügbar"

*einmalige Anschlussgebühr 1875 Euro.
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