Amazon startet mit der Versand-Auslagerung nach Polen

Laut einem Bericht der Tageszeitung Die Welt hat Amazon damit begonnen, Teile des Buchversands für Deutschland in neu eröffnete Logistikzentren in Polen und Tschechien auszulagern. Ab September starten die ausländischen Zentren mit der Lieferung ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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Das passiert, wenn man Verdi noch im alten System der Grenzen denkt, wenn das Zeitalter des grenzenlosen Handels angebrochen ist. Früher oder später werden teure Lieferzentren geschlossen. Dann kann Verdi ja wieder Verhandeln. Um Abfindungen für die Arbeiter, denen Verdi den Job genommen hat.
 
@LoD14: Die Mitarbeiter haben doch für die Streiks gestimmt und mitgemacht. Die sind am Ende also selbst Schuld...
 
@LoD14: Was soll Verdi den machen? Gewerkschaften können schon aus rechtlichen Gründen kaum über die Landesgrenzen hinaus agieren? Soll die Lösung heißen: lasst euch alles gefallen, sonst wandern die ins Ausland ab?
Da Bücher überall das gleiche Kosten kann ich nur empfehlen, einen anderen Anbieter zu beauftragen. Buchsendungen sind nämlich nicht nur bei Amazon kostenlos ;)
 
@HerrJan: Verdi muss im Hier und Jetzt ankommen. In der Realität. Und realistisch fordern. Wenn man überzogene Forderungen stellt, die ein Unternehmen mit Alternativen (hier abwanderung) kompensieren kann, tut es das. Das hat Verdi einfach nicht gerafft.
 
@LoD14: Es ist sicherlich nicht überzogen, den Tarif zu verlangen den Amazon Mitarbeitern zusteht...
Amazon ist nunmal Versandhandel und keine Logistik...

Vielleicht sollte auch Amazon mal aufwachen und nicht ihren amerikanischen Mist durchdrücken...

Aber die werden schon noch aufwachen, wenn dank den Polen Mist irgendwann niemand mehr kauft.
 
@sebastian2: Welcher Tarif steht den Amazon Mitarbeitern zu? Die werden übertarifliche Bezahlt mein lieber. DU MEINST nur das wäre der falsche Tarif. Da dies aber richtlich noch nicht angezweifelt wurde, hat Amazon derzeit Recht. Vgl Real vs. DFB Adler.

Ich bin auch der Meinung das ich 95% der Arbeit eines Managers verrichte, aber bekomme ich diesen Lohn? A und B haben hier nichts miteinander zutun, werden aber von den meisten gleichgesetzt.
 
@sebastian2: ich spreche jetzt mal aus Sicht des Kunden. Wenn meine Bestellung wie gewohnt ankommt +/- 1 Tag stört's mich nicht woher es kommt. Selbst wenn's aus den USA kommt.
 
@sebastian2: Du denkst wegen der Auslagerung nach Polen wird hier keiner mehr von Amazon kaufen? So naiv...
 
@P4ge: Was heißt hier rechtlich angezweifelt? Über Tarife entscheiden keine Gerichte. Recht hat der, der sich durchsetzen kann. Aktuell hat Amazon überhaupt keinen Tarifvertrag abgeschlossen. Auch nicht den der Logistikbranche.

Dein Managerbeispiel geht komplett am Thema vorbei. Da fordert niemand als Manager bezahlt zu werden, sondern als Versandmitarbeiter nach Versandhandelstarif. Und genau diese Tätigkeit verrichten sie.
 
@sebastian2: "Amazon Logistik Werne GmbH" klingt für mich aber äußerst nach Logistik...
 
@klein-m: Und wenn Amazon sich "Gebäudereinigungs GmbH" nennen würde, würden sie wohl auch behaupten das sei deren Branche. Logistiker sind DHL&Co. Amazon kauft Ware im Großhandel ein und verkauft sie an Endkunden weiter. Das ist die Definition von Einzelhandel (bzw. der Subbranche "Versandhandel").
 
@DerFisch: Keine aber pupen
Amazon bezahlt einen großteil ihrer Mitarbeiter nach dem "Logisitk-Tarif", hinten raus sogar übertariflich. Verdi ist nur der Meinung, dass das falsch ist, sollen sie doch Klagen. Solange sie das nicht tun wird sich auch nichts ändern.
Und natürlich hat mein Beispiel damit zutun.

Mach ein Gewerbe auf in der Baubranche, 2 Mitarbeiter sind Maler 2 Maurer. Bin mal gespannt Bei welcher Truppe du landest ZVK oder Soka.

"Recht hat der, der sich durchsetzen kann." Wenn Verdi sich am Gericht halt nicht durchsetzen kann, sollten sie ihre Arbeit halt einstellen und zum weinen in den Keller gehen.
 
@DerFisch: "Amazon kauft Ware im Großhandel ein und verkauft sie an Endkunden weiter. " und die Leute die die Waren Picken und zum verpacken schicken sind Einzelhändler?
 
@sebastian2: Vielleicht werden 1-2% der Amazon Kunden dann Amazon verlassen. Die Kunden laufen dem Preis hinterher. Hier zu glauben, der Markt würde sich "rächen", wenn die nach Polen auslagern, dann hast du dich geschnitten.
 
@DerFisch:
Und die Leute, die bei der "Volkswagen Bank GmbH" arbeiten, sind dann auch in der Automobilbranche tätig?
 
@P4ge: Nein. Versandmitarbeiter, wie ich geschrieben habe. Dafür gibt es eine Lohngruppe im Tarifvertrag. Sie werden anders bezahlt als Verkäufer.

Und nein. Amazon bezahlt NICHT nach dem logistik-Tarif. Sie "orientieren" sich an diesem Tarif. Würden sie danach zahlen hätten die MA Anspruch auf Leistungen des Manteltarifvertrags und mehr.
 
@klein-m: Nein. Habe ich auch nie behauptet. Keine Ahnung was du meinst.
 
@DerFisch: Und was ist dann also dein Problem mit "Amazon Logistik Werne GmbH"?
 
@klein-m: Keins. Amazon kann sich so nennen wie sie wollen. Sie sind aber Versandhändler. Entscheidend für die Branchenzuordnung ist nicht, wie sich ein Unternehmen nennt, sondern welche Tätigkeiten verrichtet werden. Letztendlich ist es aber völlig egal. Selbst wenn Amazon Logistik wäre, dürfte ver.di natürlich einen Tarifvertrag auf Basis des Einzelhandels fordern.
 
@DerFisch: Nächste geile Begründung. Wenn Amazon Logistik ist, darf Ver.di trotzdem verlangen das sie Einzelhandel sind >.< .

Nochmals Fisch, solange es richtlich nicht geklärt ist, das Amazon Versandhändler ist, der nach Einzelhandel zahlen MUSS, ist es vollkommen legitim, dass sie nach Logistik zahlen.
 
@DerFisch: Amazon heißt in Deutschland aber nicht "Amazon Logistik Werne GmbH" sondern "Amazon.de GmbH". Das sind 2 verschieden Firmen in verschiedenen Branchen, so wie für dich ja auch die "Volkswagen AG" und die "Volkswagen Bank GmbH" 2 verschieden Dinge sind. Dort sind für dich die Angestllten der Bank ja komischerweise auch nicht in der Automobilbranche tätig...
 
@P4ge: Du kennst dich offenbar überhaupt nicht mit Tarifautonomie aus. Kein Einzelhändler MUSS nach Tarif zahlen. Tarifverträge werden zwischen den Tarifparteien geschlossen. Da KÖNNEN Gerichte nichts entscheiden. ver.di kann nicht fordern dass AMazon Einzelhandel IST, aber sie können einen Tarifvertrag fordern, der exakt dem des Einzelhandels entspricht. Ob sie sich durchsetzen hängt dann eben von den Machtverhältnissen ab.
 
@klein-m: Angestellte in der VW Bank GmbH verrrichten Tätgkeiten des Bankgewerbes. Daher kommt der entsprechende Tarif zur Anwendung. Angestellte bei Amazon Logistik verrichten Tätigkeiten des Versandhandels. Nochmal: Wie sich jemand nennt ist vollkommen unerheblich. Sonst würde sich Thyssen einfach in Altenheim GmbH umbennen, weil man Pfleger schlechter bezahlt als Stahlarbeiter.
 
@DerFisch: Eigentlich verrichten sie die Tätigkeiten eines Logistikers. Und nochmal: nur weil Amazon im Namen vorkommt, heißt das nicht, dass sie im Versandhandel arbeiten.
 
@klein-m: Amazon kommt nicht nur im Namen vor. Es IST Amazon. Rechtlich gesehen zwar eine Tochterfirma (u.a. aus Steuerspargründen), aber die ist nicht selbstständig, sondern macht das was Seattle befiehlt.
 
@DerFisch: Macht die "Volkswagen Bank GmbH" doch auch und sie IST VER****T AUCH VER****T VOLKSWAGEN! UND NUN? DA GEILST DU DICH DOCH AUCH NICHT SO AUF UND DIFFERENZIERST!!!!
 
Ich versuchs mal so:

Die Arbeiter sind Versandmitarbeiter. Im Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels gibt es eine Lohngruppe, die explizit "Versandmitarbeiter" nennt. Die Tätigkeit ist ähnlich der von logistikern in Paketzentren;d as stimmt. Amazon selbst ist Versandhändler; darauf können wir uns doch wohl einigen. Du meinst nur dass die Versandlager selbständig wären. Ich nicht.

Warum also bei Amazon höhere Gehälter als bei DHL? Einzelhändler hben in der Regel eine höhere Wertschöpfung als Logistiker - sprich es wird mehr Gewinn erwirtschaftet. Der Rest ist eine Frage, wie dieser Gewinn aufgeteilt wird (Löhne/Investitionen/Dividenden). Was wir hier diskutieren ist dafür vollkommen unwichtig. Es setzt sich derjenige mit der größten Macht durch. Entweder ver.di (&andere europ. Gewerkschaften) oder Amazon.
 
@DerFisch: Und wenn jetzt amazon eine Tochtergesellschaft mit dem Namen "Amazon Erdgas und Erdöl GmbH" hat, um in der nordsee nach Erdöl u nderdgas zu bohren, welchen Einzelhandelstarif sollte man dann deiner Meinung dann dort anwenden? Machen schließlich auch das was der mutterkonzern in Seattle sagt...
 
@klein-m: Nein natürlich den branchentarif, sofern es einen gibt. Das Geschäft hätte mit Amazon nichts zu tun. Aber nimm Amazon mal seine so selbständigen "Logistikzentren" weg. Dann können sie eben nicht mehr handeln. Die Lager sind elementarer Bestandteil ihres Handelsgeschäfts; man muss die Waren eben auch dem Kunden übergeben. Ohne Versand funktioniert das nicht; daher gehören diese Betriebe auch zusammen.
 
@DerFisch: Das würde ja auch zutreffen, wenn es, wie schon gesagt, unter "Amazon.de GmbH" (Versandhändler) laufen würde, läuft es aber nicht. Der Laden könnte auch "LMAA Logistik Werde GmbH" heißen und wird dadurch zu keinem Versandhändler, sondern bleibt ein Logistikbetrieb...
 
@klein-m: Du hast vollkommen Recht! Denn AUF DER AMAZON-SEITE ZU LESEN: Amazon ist einer der führenden Anbieter im Bereich E-Commerce und gehört zu den Fortune-500-Unternehmen. Die Firma hat ihren Sitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington. Seit Gründung des Unternehmens durch Jeff Bezos 1995 wurde das Produktangebot kontinuierlich erweitert. UND: Dieser Wandel von einer Website über einen E-Commerce-Partner hin zu einer Entwicklungsplattform wird .....UND: Für Kunden, die auf einer unserer Websites einkaufen; für Verkäufer, die unsere Plattform nutzen; für Entwickler, die unsere Infrastruktur für ihre Arbeit nutzen - und natürlich für Autoren, Musiker und Filmemacher, deren Produkte wir auf unseren Websites anbieten. Wir glauben, dass dies der wichtigste Mehrwert ist, den Amazon für unsere Gesellschaft schaffen kann....UND:
Der Onlineeinkauf ist generell umweltfreundlicher als der Einkauf im stationären Handel. Der Einkauf im Internet ist effizienter und ermöglicht ein umweltfreundlicheres Einkaufserlebnis als der Einkauf im traditionellen Handel... So Amazon selbt wortwörtlich!

VON LOGISTIK STEHT DA WIE MAN SIEHT NICHT GANZ SO VIEL Der VERKAUF STEHT GAAANZ OFFENSICHTLICH VORNE AN: Also HANDELS- UND NICHT LlOGISTIK-UNTERNEHMEN! Ich habe schon mehrfach auf die Selbstdarstellungen von Amazon hingewiesen: Amazon sieht sich als E-Commerze - Unternehmen und NICHT als Logistik-Unternehmen. Basta! Ganz einfach dazu bei Amazon selbst nachlesen!!!

Also sind jene Tarife angemessen für den Handel und NICHT die für Logistik!

UND nochmal gaaanz deutlich: Amazon will überhaupt KEINEN TARIF! Nicht den für Handel, nicht den für Logistik, NICHT EINMAL EINEN HAUSTARIF-VERTRAG!Amazon WILL einen TARIFLOSEN ZUSTAND!!! UND die werden schon wissen warum! Gaaanz sicher nicht zum Vorteil ihrer Arbeitnehmer!!!

Wer diese Realität immer noch nicht sieht oder sehen will ist ignorant!
 
@Kiebitz: Du hättest dir diese Novelle sparen können, wenn du dir etwas mehr Zeit genommen hättest, um den Inhalt meine paar Wörter zu verstehen...
 
Verdi - ihr habt gewonnen... Amazon gibt in Deutschland auf und geht nach Polen.. Glückwunsch ...
 
@Horstnotfound: Ich fordere Ausbeutung der Arbeiter, jetzt und Heute ! Kann ja nicht sein das ein Konzern der Milliarden Gewinn macht noch so etwas wie Lohnkosten hat !
 
@CvH: Amazon macht unterm Strich kaum Gewinn! ;)
 
@sleven3010:
Und wieder nur ein kleiner Teil der Wahrheit der versucht Bilanzen in einen müden Satz zu fassen....
Amazon wächst aggressiv auf allen Märkten und das kostet sehr viel Reinvestition, aber man kann sich 100% sicher sein, dass es an Bonusprogrammen für Vorstände bei Erreichen, und jetzt genau aufpassen, gewisser Umsatz-Zahlen bestimmt nicht fehlen wird.. Solches Wild ist scheu und wenn sie dafür kein Geld haben auch mal weg....

Aber die gehen ja eben immer nur weil ihre Frau krank ist.. sprich aus persönlich philanthropischen Gründen,... (ob die nach dem 1000sten immer noch glauben dass das irgendjemand glaubt oder ob es inzwischen schon egal ist ?)

aus der Firma.. direkt zu einer 'neuen' Herausforderung. Da gibt es sicher schon Texttemplates für...

Ich bitte Sie
Börsenbilanzen glaub ich noch nicht den Bruchteil einer Sekunde, nach denen macht auch Mercedes Benz vor Steuern kaum Gewinn... und das mit Ansage die nächsten 10 Jahre

Und die 'Gewerkschaft'

Hoffentlich bleibt der d. Michel so dumm als er jetzt ist und zahlt weiter von seinem BRUTTO in die Gewerkschaftskasse während gegen die kalte Progression gekämpft wird. (ist doch ne lustige Logik oder?)

Gewerkschaftbeitrag: vom Brutto berechnet vom Netto bezahlt .. na wenn das auch nicht mindestens ein Marketinggag ist..

1% vom Brutto hört sich eben anders an als 2% von Netto....
 
@sleven3010: Unterm Strich kaum Gewinne zum Versteuern, zummindest in Deutschland nicht. Denn da werden Gewinne und "Verluste" (Bruhaahaaabaaah! Kaputtlach!) sooo lange verschoben bis sie im Niedrig-Steuerland Luxemburg landen, wo kaum Steuern anfallen und so dem dt. Staat viele Steuergelder entgehen.

Und nun noch ab nach Polen, dass solche Ansiedlungen steuerlich fördert. Schließlich hat ja die EU und damit auch Deutschland indirekt UND Deutschland auch selbst direkt Polen sooo kräftig unter die Arme geholfen dass sich Polen es leisten kann auf volle Steuermindereinnahmen zu verzichten! UND hier dann auch noch gleich Arbeitsplätze zu "klauen"!
 
So einfach ist das nicht. Polen kann nicht ganz Westeuropa beliefern. In Frankreich macht die CGT-Gewerkschaft auch immer mehr Druck. Letztendlich wird Amazon eben nicht um Tarifverträge herumkommen.

Was sie aktuell machen, ist Versandvolumen zu verlagern, damit Streiks wirkungslos bleiben. Das geht aber nur weil Amazon ein Quasi-Monopolist ist. Daher versuchen sie die höheren Versandkosten an die Verlage weiterzugeben. Müssten sie die selbst tragen, wäre das sicher nicht rentabel.
 
@DerFisch: ich bitte dich. man bekommt oft genug waren aus dem versandzentrum leipzig am nächsten tag. ich wohne bei köln. wenn die hinter der grenze in polen versenden, ist das kein problem.
 
@LoD14: Ich sagte nicht ganz Westeuropa. Natürlich kann man von der polnischen Grenze schnell nach Ostdeutschland versenden. Wenns nach Köln gehen soll, dann kann man aber nicht mehr so praktisch bis 19 Uhr am Vortag bestellen. Kunden in Frankreich dürfen dann in jedem Fall zwei Tage warten. Und schon verliert man ganz viel Attraktivität beim Kunden; denn Amazon lebt bedeutend vom schnellen Versand.
 
@DerFisch: dann baut amazon für franzreich zentren in spanien auf oder irgendwo im benelux und deutschland wird vom osten aus beliefert. die werden dahin gehen, wo es am billigsten ist. und wenn frankreich teurer wird, dann gehen die halt ins nahe ausland.
 
@LoD14: Warum hat man dann überhaupt die ganzen lager in Deutschland und Frankreich aus dem Boden gestampft (sogar noch letztes Jahr). Die waren schon immer teurer als Polen.
 
@DerFisch: Weil es zuschüsse gab, und die Gewerkschaft am anfang die Klappe gehalten hat.
Wird in Polen nicht anders sein. Die ersten 5-7 Jahre vielleicht länger, wird es auch ruhig sein, dann fangen die da auch an rumzupöbeln.
 
@P4ge: "Wird in Polen nicht anders sein. Die ersten 5-7 Jahre vielleicht länger, wird es auch ruhig sein, dann fangen die da auch an rumzupöbeln."

Und dann? Wird Deutschland aus Singapur beliefert?
 
@DerFisch: Slowakei, Ukraine Kroatien. Je nach dem.

Vielleicht bekommen sie noch rechtzeitig die volle Automatisierung hin + Drohnentransport. DAnn könnten sie wieder in Deutschland bauen. Ver.di ist glücklich weil keine falschen Tariflöhne gezahlt werden, und der Kunde ist glücklich weil es wieder gewohnt schnell geht.

Dumm nur dass dann weder Deutsche, noch Polen oder Ukrainer arbeit haben.

Versteh mich nicht falsch, Arbeit sollte jeder haben, aber jede Aktion führt zu einer Reaktion. Und hier sollte man vor der drohenden Raktion aufpassen.
 
@P4ge: Die Automatisierung hat mit dem Tarifstreit nichts zu tun. Die kommt so oder so. Wenn die deutschen Arbeiter nun alle stillhalten und brav Lohnverzicht üben, werden sie trotzdem durch Roboter ersetzt.
 
@DerFisch: WEnn der Druck durch Gewerkschaften und Logistikpartner aber zu groß wird, wird die Forschung eher wehemend vorran getrieben als wenn nicht. (sorry zu spät die Sprache lässt nach)

"Wenn die deutschen Arbeiter nun alle stillhalten und brav Lohnverzicht üben, werden sie trotzdem durch Roboter ersetzt."

Wer sagt denn was von Lohnverzicht, man sollte nur mal anfangen das GRoße ganze zu verstehen. Wenn ich mehr fordere -> führt dies zu höheren Kosten-> Waren werden Teurer -> der AN kann sich weniger leisten-> mehr Lohn wird gefordert. Endlose Spirale.

Diese ist theoretisch möglich. Die erste Stufe dessen werden wir ab 2015 spüren, dann bekommen alle mehr Geld, das wird garantiert lustig, wenn alle mehr GEld haben und sich dadurch alle mehr leisten können, da die Preise ja gleich bleiben ;)
 
@LoD14: In Frankreich, der war gut! Die streiken schneller und bei weniger Grund, eigentlich wegen jeden quer sitzenden Pups. Da sind die Deutschen mit ihren Gewerkschaften das kleinere Übel. Aber auch diese Rechnung wird nicht aufgehen, mit Polen. Denn diese wollen auch bald deutlich mehr Geld sehen! Dann Ukaine, Russland, China und irgendwann ist "gen osten" bald vorbei und Amazon ist wieder im Heimatland.
 
@P4ge: "Wer sagt denn was von Lohnverzicht, man sollte nur mal anfangen das GRoße ganze zu verstehen. Wenn ich mehr fordere -> führt dies zu höheren Kosten-> Waren werden Teurer -> der AN kann sich weniger leisten-> mehr Lohn wird gefordert. Endlose Spirale."

Rein makroökonomische Betrachtung. Wenn die Amazon-MA mehr Lohn bekommen, hat das auf die Inflation Auswirkungen im Promillebereich.

"Diese ist theoretisch möglich. Die erste Stufe dessen werden wir ab 2015 spüren, dann bekommen alle mehr Geld, das wird garantiert lustig, wenn alle mehr GEld haben und sich dadurch alle mehr leisten können, da die Preise ja gleich bleiben ;)"

Auch hier: Die Preise steigen zwar, aber die Löhne von Niedrigverdienern steigen stärker. Leute die jetzt schon mehr als 8,50€ verdienen werden ein wenig mehr zahlen. Allgemein wäre etwas Inflation aktuell aber volkswirtschaftlich sinnvoll.
 
@LoD14: Schlimm, zum Glück kein Naturgesetz und die Politik könnte etwas dagegen machen.
 
@LoD14: das wird mindestens +1 tag. Das liegt einfach an den wegen die dhl nutzt...alles aus dem Ausland wird erstmal in sammelzentren ankommen...

Zwischen Leipzig und köln fahren praktisch täglich die lkw`s direkt, zwischen polen und köln aber nicht
 
@0711: wenn ein versandhändler, der einen gewissen, nennenswerten prozentsatz der lieferungen ausmacht, aus polen verschickt, wird sich da schon was einfallen lassen. und wenn die 1x am Tag die sachen aus polen nach leipzig karren. wenn die in polen so viel sparen, dass sich das rechnet, werden die es machen. dann ist in leipzig kein lager mehr, dann kommen da 1x abends die pakete an, gehen an DHL und gut ist. dazu braucht man nur wenig mitarbeiter.
 
@LoD14: es geht da gar nicht um die Anzahl der Mitarbeiter sondern um die wege welche dhl nutzt. Auslandssendungen landen generell nie am nächsten tag beim Empfänger (Endkunden)
 
@Horstnotfound: viel eher sollten die kosumenten jetzt die Konsequenzen ziehen...machen sie aber nicht - so erwarte ich es zumindest.

Verdi hat völlig korrekte Bedingungen gestellt und nichts überzogenes
 
@Horstnotfound: Lol. Nächses mal FDP wählen, dann klappt das auch mit dem Sklavenhandel besser. So ein Schwund. Guck dir England an, da gibt es nur noch einen relevanten Wirtschaftszweig und der ist gerade heute sehr sehr labil- >> Banken!
Wird Zeit das mal weltweit Widerstand gegen dieses dreckigen Wirtschaftsnazis entsteht. Ist ja kaum auszuhalten was so ein kleiner Haufen Dreck mit viel Geld der Menschheit hinterläßt. Werdet mal endlich klar im Kopf und steht mal für etwas besseres auf als für dieses Gesindel.
 
@Horstnotfound:
Ach wie ich dieses typische "Opfer wird in Deutschland zum Täter gemacht" Gehabe doch "liebe"!
Nicht etwa Amazon ist das Böse, das die Arbeiter stundenlang im Stehen arbeiten lässt, bespitzelt, mobbed und auch noch unterirdisch schlecht bezahlt, damit die Dividende für die eh schon superreichen Aktionäre passt, nein es ist derjenige der sich aktiv für das WOHL der Arbeiter in Deutschland einsetzt, damit Du und andere fair bezahlt werden.
Aber hast schon recht, Sklaverei ist das kleinere Übel, ja Massa, gerne Massa.
Wenn es weniger Leute wie dich und deine Mitsklaven geben würde, die immer den Kopf in den Sand stecken und sich, wie auch immer, "auspeitschen" lassen, würden solche Ausbeuter wie Amazon nicht solche Macht haben!
Aber dafür muss man eben ein wenig weiter als bis kurz vor seine Schuhspitze denken!
 
@Nazar: Frage mich was Du am Verdienst da so schlecht findest. Ein bekannter von mir Studiert und geht in den Ferien da immer arbeiten. Bekommt etwas über 9 Euro pro Stunde. Dafür das die Arbeit da jeder ausführen kann egal was er gelernt hat, wenn überhaupt eine Bildung vorliegt, finde ich das ok. Ist schonmal mehr als der Mindestlohn den zb. ein Frisör bekommen soll, mit dem Unterschied das der einige Jahre für seinen Job lernen muste.
 
@Horstnotfound: Hört sich an wie von einem wie die die mir immer sagen: "Bevor ich keine Arbeit habe würde ich auch für 3€ die Stunde arbeiten gehen."
 
Erstmal abwarten wie sich das hier entwickelt...

Aber im Grunde ist das ein Grund mehr, endlich auf andere Onlinesops umzuschwenken...
 
@sebastian2: Wie süss, und was passiert mit dem neuen dann? Es wird größer verhält sich ähnlich wie Amazon und du wanderst weiter, Super Idee, sehr weitsichtig.
 
@P4ge: Achja? Otto zahlt nach dem Tarif des Einzelhandels. Obwohl es ein riesiger Konzern ist.
 
@DerFisch: Geile Begründung großer Konzern, ergo muss man auch viel Zahlen.

Verdi könnte ja auch für bessere Bedingungen bei den Logistikern (Amazon/UPS) kämpfen, fände ich viel besser, die armen Leute müssen körperlich immer mehr leisten und werden schlechter bezahlt als die dummen Einzelhändler von Otto.
 
@P4ge: Du hast offenbar überhaupt nicht verstanden was ich geschrieben habe. Du hast behauptet, sobald ein Konzern groß ist, würden sie sich alle wie Amazon verhalten. Otto war ein Beispiel eines Konzerns der dies aber eben nicht tut.

ver.di kämpft auch für bessere Bedingungen in der Logistik. Das ist doch nur wieder eine Ausweichstrategie. Das hat mit AMazon aber nichts zu tun. Die Otto-Mitarbeiter zu beleidigen führt auch nciht weiter.
 
@DerFisch: Du scheinst es nicht zu verstehen, da du auf keinen Kompromiss eingehen kannst.

"Otto zahlt nach dem Tarif des Einzelhandels. Obwohl es ein riesiger Konzern ist."

Du hast oben richtig geschrieben es geht danach welche Arbeit im Konzern verrichtet-> Tarifeinordnung.

Ver.di kämpft bei Amazon aber vorläufig erstmal für einen anderen Tarifvertrag. Ob du das jetzt Einordnung oder Orientierung nennst ist erstmal egal. Sie kämpfen für eine andere Einordnung.

Hier fehlt aber schon die Grundlage: Ver.di glaubt halt nur sie wären im Recht. Solange hier keine Grundlage geschaffen ist, unterstütze ich Ver.di in keinsterweise. Hätte sie von Anfang an gesagt, " Amazon ihr seid keine Logistiker sondern Einzelhändler, wir haben aber keine Grundlage, möchten aber das es euren Leuten besser geht. Verbessert die Arbeitsbedingungen der Logisitiker" Dann wäre das eine ganz andere Grundlage, ich hätte sie unterstützt.

Wie du siehst eine komplett andere Grundlage. Aber das ist typisch Ver.di: Mindestlohn 8,50€ jeder ist das wert. Genau, und die die es nicht wert sind weil sie zu faul und zu dumm sind? Die dürfen unter dem Mindestlohn dann verdienen? Wer Löhne nicht zahlen muss, hat es immer leichter mehr GEld zu fordern.
 
@P4ge: ver.di fordert keinen anderen Tarif als bei Otto sondern genau den gleichen. Die machen ja auch exakt das Gleiche.

Die Tarifeinordnung ist nur für die Argumentation in Verhandlungen sowie für die Diskussion in der Tarifkommission wichtig. Kein Unternehmen ist gezwungen einen angeblich "branchenkompatiblen" Tarifvertrag anzuwenden. Und keine Gewerkschaft ist gezwungen einen branchenkompatiblen Tarifvertrag zu fordern. Im übrigen haben die Mitarbeiter von Amazon selbst diese Forderung aufgestellt.

Und deine Lösung ist wie gesagt nur ein Strohmann-Argument. Sonst erklär mir doch mal wie die Amazon-Mitarbeiter die Bezahlung aller Logistikbeschäftigten verbessern sollen. Das ist wieder nur Argumentation alá "Dem gehts noch schlechter, also sei froh dass du hast und beschwer dich nicht."
 
@DerFisch: Lern doch mal zu akzepieren das auch andere recht haben. Wo habe ich geschrieben das Verdi einen anderen Tarifvertrag bei Amazon haben will als bei Otto? Richtig nirgendwo, ich hab nur geschrieben, Verdi möchte einen anderen Tarifvertrag/ Einordnung als bisher. Lesen hilft nur wenn man auch nachdenkt ;)

"Kein Unternehmen ist gezwungen einen angeblich "branchenkompatiblen" Tarifvertrag anzuwenden. " Der Logik zufolge dürfte Amazon auch nach Systemgastronomie bezahlen? Es zwinkt sie ja keiner dazu.... Geil ich werde gleich mal alle Verträge abändern und die Leute nach dem Friseur-Tarif bezahlen... dann hab ich auch nicht mehr mit der Soka zu tun.

"Sonst erklär mir doch mal wie die Amazon-Mitarbeiter die Bezahlung aller Logistikbeschäftigten verbessern sollen." Ich habe ganz klar geschrieben VERDI soll sich für bessere Bedingungen einsetzen, und diese Umsetzung auch mehr kämpfen. Jede andere "Gewerkschaft" ob UFO, Cokpit, Soka oder ZVK tut mehr für ihre Leute als Ver.di. die stellen sich in aller Regel mit Herrn Bsirske vor Unternehmen schimpfen über böse Ausbeutung. Der Mann hat in seinem Leben nicht mal richtig gearbeitet. Geschweige denn ein Unternehmen selbst geführt, der weiß gar nicht wie das geht. Wie gesagt es ist immer leicht sich hin zu stellen und zu fordern.

"Das ist wieder nur Argumentation alá "Dem gehts noch schlechter, also sei froh dass du hast und beschwer dich nicht.""

Wir sollten aber auch mal klar stellen, dass man bei Amazon keine Lehre, keine "große" Schulbildung braucht. Der kleinste Mitarbeiter verdient da schon mehr als der kommende gesetzliche Mindeslohn, für was? Wie gesagt Ver.di sollte sich für bessere Rahmenbedingungen eher stark machen: Bessere Pausenregelungen, keine Totalüberwachung, Urlaubsanspruch etc. Dass würde nicht nur bei Amazon etwas bringen, auch die Grundlagen bei den anderen Logistikern wären besser.

Dann könnte Ver.di dort auch für die Einhaltung kämpfen und alle sind froh. "Überspitzt gesagt"

Ach zu dem Punkt "Im übrigen haben die Mitarbeiter von Amazon selbst diese Forderung aufgestellt"
Ein Teil derer hat das gefordert, das ist schon ein Unterschied. Ich würde mal den Teil fragen die sich nicht Ver.di anschließen, warum sie anderer Meinung sind.
 
@P4ge: "Der Logik zufolge dürfte Amazon auch nach Systemgastronomie bezahlen? Es zwinkt sie ja keiner dazu"

Du wirst staunen. Aber ja, im Prinzip schon. Bestehende Arbeitsverträge sind aber einzuhalten. Der Arbeitgeber darf sich in den individuellen Arbeitsverträgen erstmal aussuchen, wieviel er an Gehalt zahlt. Tarifverträge kommen erst ins Spiel, wenn die Arbeitnehmer ihre Verträge kollektiv - in einer Gewerkschaft - aushandeln wollen. Auch dann muss kein Arbeitgeber diesen Tarifvertrag unterschreiben. Sie können es entweder freiwillig tun, oder die Arbeitnehmer dürfen ihre Forderung mit Arbeitsniederlegungen bekräftigen.

"Ein Teil derer hat das gefordert, das ist schon ein Unterschied. Ich würde mal den Teil fragen die sich nicht Ver.di anschließen, warum sie anderer Meinung sind."

ver.di verhandelt ja auch nur für ihre Mitglieder einen Tarifvertrag. Die Nicht-Mitglieder können entweder eine andere Gewerkschaft wählen oder alleine mit dem Arbeitgeber verhandeln. Soweit die Theorie. Amazon würde aber an alle Tariflohn zahlen - das ist aber nicht die "Schuld" von ver.di :)
 
@DerFisch: "Die Nicht-Mitglieder können entweder eine andere Gewerkschaft wählen oder alleine mit dem Arbeitgeber verhandeln. Soweit die Theorie. "

Das ist aber nicht die Antwort auf meine Frage. Die Frage war warum es einen nicht unerheblichen Anteil an Mitarbeitern bei Amazon gibt, die nicht Streiken/ bei Ver.di sind. Gut ein Teil hat Angst, ich habe aber auch viele gesehen und gehört die meinten, Sie sind vollkommen zufrienden mit der Bezahlung von Amazon.

WAs du mir erklären willst ist nur, dass Amazon bei einem neuen TV sich entschließen kann ihn allen gleich anzubieten. Das war aber gar nicht meine Frage.

"Du wirst staunen. Aber ja, im Prinzip schon. Bestehende Arbeitsverträge sind aber einzuhalten." Und was macht man wenn man der Meinung ist der Arbeitsvertrag wäre nicht korrekt?
 
@P4ge: "Das ist aber nicht die Antwort auf meine Frage. Die Frage war warum es einen nicht unerheblichen Anteil an Mitarbeitern bei Amazon gibt, die nicht Streiken/ bei Ver.di sind."

Weil sie Angst haben oder schlicht zufrieden sind. Das empfindet eben jeder Mitarbeiter anders. Wer unzufrieden mit Gehalt/Arbeitsbedingungen ist, hat aber das Recht sich zu organisieren und Verbesserungen zu fordern.

"Und was macht man wenn man der Meinung ist der Arbeitsvertrag wäre nicht korrekt?"
Nachverhandeln. Das versuchen die ver.di-Mitglieder gerade. Arbeitnehmer können streiken, Arbeitgeber aussperren.
 
@DerFisch: "Weil sie Angst haben oder schlicht zufrieden sind. Das empfindet eben jeder Mitarbeiter anders. Wer unzufrieden mit Gehalt/Arbeitsbedingungen ist, hat aber das Recht sich zu organisieren und Verbesserungen zu fordern."

Wir kommen uns ja näher ;) Das mit der Angst ist wieder so ein Ding was mmn aber wirklich geregelt werden sollte. Niemand sollte Angst haben aus berechtigten Gründen zu streiken.

Die die zufrieden sind, sollten dich aber auch nachdenklich stimmen oder? Warum sind sie zufrieden, das geht doch nur dann wenn Arbeit und Entlohnung zusammen passen oder? DAs steht doch in einem gewissen widerspruch zu Ver.di oder? Versteh mich jetzt nicht falsch, aber irgendwie sollte es doch so sein, dass wenn gestreikt wird eine sehr große Masse sagt, hey so geht das nicht weiter und nur eine Sehr sehr kleiner Teil ist außen vor. Hier ist das noch umgekehrt.

"Nachverhandeln. Das versuchen die ver.di-Mitglieder gerade. Arbeitnehmer können streiken, Arbeitgeber aussperren."

Verhandeln? Das würde Kompromissbereitschaft doch auch vorraussetzen oder? Ja klar Amazon bleibt sturr, aber Ver.di tut ja nun auch nicht gerade viel um die Lage besser zu machen. Und wie wir sehen jetzt kommt es halt dazu das Amazon ernst macht und das Polenlager für DE nutzt. Wenn jetzt noch Hersfeld und Leipzig reduziert werden hat Ver.di echt was großes verbockt.
 
@P4ge: Nur so am rande. Die Mitarbeiter bei UPS werden nach Tarifbezahlt (Der teilweise sogar höher ist als bei der Post AG.) Bekommen Weihnachts und Urlaubsgeld.
 
@DerFisch: Otto ist aber auch relativ teuer. Ich hab jetzt nur mal auf die schnelle die Preise für ein paar Fernseher verglichen (z.B. LG 47LB652V) -> eigentlich überall war Amazon günstiger.

Für den Verbraucher zählt am Ende meist nur der Preis. Und daher wird auch viel bei Amazon bestellt.
 
@RebelSoldier: Amazon ist auch fast nie der günstigste Anbieter. Ich bestelle eher da weil sie schnell liefern und im zweifel sehr kulant sind. Wenn nur der Preis zählen würde, wäre Otto längst pleite.
 
@DerFisch: na ja, nicht alle vergleichen die preise
ausserdem schwanken die bei amazon teilweise täglich und bei anderen nicht, machts auch schwerer zu vergleichen (und ich meine nicht den marketplace)
 
@DerFisch: Ja, aber auch nur weil Otto, im Vergleich zu Amazon, ein EINZEL-Handel ist. Wie sieht es aber z.B. mit VW, Daimler, Siemens, Metro, BASF, usw. aus?
 
@Lastwebpage: Verstehe ich dich richtig? Otto ist Einzelhandel, aber Amazon nicht? Dann erklären mir doch mal den Unterschied. Beide verkaufen Waren über ihre Internetseite und versenden sie dann an die Kunden.
 
@DerFisch: Das EINZEL-Handel bezog sich auf die Größe und die Internationalität der Unternehmen. Amazon spielt da in einer anderen Liga als der Otto-Versand. Otto, ja, das ist für mich noch im Ansatz Einzelhandel, Amazon aber nicht mehr.
 
@Lastwebpage: Einzelhandel ist für mich ein Laden wo ich auch mal mit nem Mitarbeiter über Produkte Reden kann. Das geht bei otto ohne Probleme jedoch bei Amazon nicht. Amazon ist einfach nur ein großes Lager und die MA packen Zeug in Kisten. Das sind eher Verpacker als Verkäufer.

Will mir ja wohl keiner hier sagen das die MAs von Amazon Verkäufer sind oder?
 
@deischatten: Ob Einzelhandel oder nicht hängt allein davon ob, das Handelsunternehmen sein Sortiment aus Produkten verschiedener Herstellen aufbaut und diese an Verbraucher/nicht gewerbliche Kunden verkauft.

Verkaufen sie dagegen vornehmlich an Wiederverkäufer und Großabnehmer, sprich gewerbliche Kunden, so handelt es sich um einen Großhandel.

Ob man dich nun berät oder nicht, eher verpackt oder verkauft, ist unerheblich.
 
@sebastian2: Amazon ist kein Onlineshop bzw. nur im begrenztem Maße

Amazon ist eine Plattform für Onlineshops
 
Also ist doch Klasse ich nutze die Amazon Seite um mich über bestimmte Bücher zu informieren und bestelle dann bei meinem Dealer hier um die Ecke -Bücher bei Amazon -wie old skool
 
@Reverend: erstens heißt es "old school", zweitens ist der Bücherkauf beim Händler um die Ecke noch mehr Retro. Ich meine wenn die Preise passen bei dem Händler und man es nicht weit hat, warum auch nicht.
 
Das Retro ist ironisch gemeint ;)- aber ich entscheide nun mal lieber Pro Lokal -statt Global
 
@Reverend: Mach ich mittlerweile genauso. Informieren bei Amazon, kaufen woanders. Mittlerweile schaue ich das ich möglichst lokal einkaufe, Bücher sowieso im örtlichen Buchhandel (Ich kann dort ebenso Online bestellen und mein Buch ist, sofern lieferbar, definitiv am nächsten Tag da). Früher hab ich fast alles bei Amazon bezogen, aber davon bin ich weg gekommen, mir ist dieses Versandhaus mittlerweile einfach zu unsympatisch geworden. Erst wenn die letzten Innenstädte ausgestorben sind, werden sie Leute wohl aufwachen. Den Großteil meines Bedarfs bezieh ich zwischenzeitlich wieder lokal, offline. Die Verlage sollten Amazon einfach nicht mehr beliefern und wenn dann zu ihren Bedingungen, stattdessen ducken sie sich wie Merkel vor Obama, bemittleidenswert. Übrigens kleiner Tipp, sofern Händler über Amazon verkaufen, kontaktiert diese direkt und kauft nicht über Amazon. Das klappt hervorragend und man boykottiert den Laden und bekommt vielleicht sogar noch ne gratis Lieferung weil sich die Händler die Marketplace Gebühren sparen.
 
Was der Hr. Skipis vergisst ist, das Bad Hersfeld nur mit LKWs beliefert werden kann. Der Standort in Polen aber mit dem Zug. Was ist nun Klima-schädlicher?
 
Am abgefahrensten finde ich ja das Argument, dass für den Versand aus Polen statt 14 nun 58 g an CO2 je Buch anfällt und Amazon ein böser Klimakiller wäre...

Wenn man überlegt wie viel Energie die Papiererzeugung kostet (und äquivalent wie viel CO2 dafür anfällt), macht das den Braten auch nicht mehr fett. Das selbe gilt für Elektronik.

Wenn ich mit dem Auto 10 km in die Stadt zum Buchladen und wieder zurück nach Hause fahre, wie viel CO2 ich da wohl verbraten würde...
 
@rallef: dies sind Minimalwerte (vorher min 14, jetzt min 58). Die aussage dass dies eine deutlich höhere Umweltbelastung darstellen wird (vor dem Hintergrund des Volumens von Amazon) dürfte recht sicher stimmen.

Dein vergleich mit dem Auto ist Schwachsinn, der kürzeste weg für den buchhandelkunden ist der 10m Fußweg.
 
Tja liebe Politik, langsam sollte die Globalisierung bei euch auch ankommen und auch die grenzen für die kunden niedriger gesetzt werden
 
Das geht ruckzuck, Amazon. Schaut euch Nokia an, die was ähnliches abgezogen haben und dafür eine volle Breitseite der deutschen Kunden bekommen haben.
 
@Freudian: Welche Breitseite? Nokia hast seit ewigen Zeiten am Markt vorbei produziert, dafür von den potentiellen Kunden eine ordentliche Packung bekommen und können froh sein daß sie zumindest teilweise von Microsoft gerettet wurden.
 
@Johnny Cache:
2008, als das passierte, waren die noch sehr gut. Kurz danach (noch im selben Jahr) brach der Markt in Deutschland um über 8% ein. Kein Wunder, es kam überall in den Nachrichten und zu der Zeit habe ich noch in dem Bereich gearbeitet. Nur noch wenige wollten ein neues Nokia, und die Schließung des Werks wurde auf Nachfrage (da die nunmal damals noch gut waren) immer als Grund aufgeführt.
Schau dir nur mal den Kurs an. Der tiefste Fall fand genau nach der Schließung statt.
 
@Freudian: es gab keine förderung mehr, also ende mit gelände ;-)
 
@Freudian: Deutschland ist nicht der nabel der welt und Nokia ist nicht wegen Deutschland in große Schwierigkeiten geraten sondern aufgrund des gesamtmarkts
 
@0711:
Deutschland war ein großer Markt und kurz danach ist der total zusammengebrochen, weil keiner mehr Nokia wollte, und zwar ganz sicher nicht wegen mieser Handys, das kam erst danach. War ja auch groß in den Nachrichten.
 
@Freudian: doch sicher wegen "mieser" Handys...weil keiner mehr Symbian wollte, die Talfahrt hat lange vor Bochum angefangen. Von dem abgsehen dass, die Argumente um Bochum rum mehr als dürftig sind.

Sicher hat in Deutschland Bochum einen gewissen einfluss gehabt aber im gesamtmarkt war Deutschland für Nokia nicht wirklich bedeutend und ist es heute auf dem smartphonemarkt ebensowenig. Nur weil man "bedeutender" ist wie z.B. Spanien sagt das nicht aus, nicht umsonst werden wir bei weltweiten Betrachtungen gerne in die "eu5" reingeworfe - nicht ohne grund.
 
@Freudian: Schön wärs, die breite Masse interessiert der Preis und Bequemlichkeit, mehr nicht...
 
Das ist ein Testballon, mit Büchern fängt es an. Wenn man dann die Logistikseite bezüglich Lieferzeit und co. im Griff hat, wird das ganz schnell mit den anderen Artikel passieren. Danach kann Verdi dann den freigestellten Arbeitnehmer das monatliche Gehalt zahlen, oder?
 
@Foxyproxy: Verdi wird ja völlig von selbst aktiv und stimmt sich nicht etwa mit arbeitnehmervertretungen ab....
 
@Foxyproxy: Die paar tausend Angestellten die der US Riese geschaffen hat, fallen Deutschlandweit nicht ins Gewicht. Es ist um jeden Arbeitsplatz natürlich Schade, aber Amazon ist kein Jobschaffer. Deutschland kann gut ohne, wäre kein Verlust wenn die Bundesweit zu machen würde. Wahrscheinlich hat Amazon schon mehr Arbeitsplätze gekostet als geschaffen.
 
@TuxIsGreat: man könnte natürlich ketzerisch fragen ob jetzt nicht bei den Logistikern ein geiwisser Prozentsatz an Arbeitsplätzen hinzukommt
 
@0711: Eine Nennenswerte Zahl an Arbeitsplätzen schafft Amazon meiner Meinung nach nicht, da kannst Du zusamnen addieren was Du willst. Jobschaffer und Steuerzahler sind der Mittellstand und Industrie. Die Buchhandlung, Handwerksbetrieb, Einzelhändler um die Ecke. Wenn die nicht wären hätten wir ein Problem. Wenn in Deutschland ein paar Logistikzentren mit Sitz auf den Bahamas geschlossen werden, ist das kein Beinbruch, auch wenn es um jeden einzelnen Arbeitsplatz natürlich schade ist der weg fällt. Ware muss logistisch transportiert werden, ob diese Ware nun von Amazon verschickt wird oder durch den Großhandel an den Einzelhändler etc. So oder so, gekauft und transportiert muss es werden.
 
@TuxIsGreat: genau das ist der punkt...
 
@Foxyproxy: Verdi, aber echt. Würden sie besser mal dafür sorgen das die Leute für 3€ die Stunde arbeiten - oder noch besser: Geld mitbringen.
 
Liebe Leute von Amazon, auch in Polen gibt es Gewerkschaften.
 
@Mezzy: Polen hat einen Mindestlohn von ~2,50 EUR und die Arbeiter - wohlgemerkt in der Industrie - ein Durchschnittseinkommen von ~700 EUR (DE 2600 EUR). Dazu kommen deutlich geringere Lohnnebenkosten und Steuern. Dafuer kann man viel Logistik betreiben. Amazon wird nicht das einzige Unternehmen sein, welches diese Strategie fahren wird.
 
Einzige Chance: das Lohnniveau und Polen und Tschechien muss relativ deutlich ansteigen, damit man nicht mehr die Leute gegeneinander ausspielen kann.
 
@der_ingo: Um ein Lohnniveau zwischen zwei Ländern, auch unter Einbeziehung der Lebenshaltungskosten, anzugleichen, gäbe es ja auch eine unaussprechliche Möglichkeit, wenn diese nicht sogar zwingend notwendig ist, um solche Problem zu beheben.
 
@der_ingo: wenn das lohnniveau angeglichen wird, dann steigen auch die preise - damit würden die grenznahen deutschen nicht mehr rüberfahren zum einkaufen/tanken/... und damit wäre es ein eigentor
 
@cptdark: dann fahren die halt nicht mehr rüber. Das Überleben der Polen hängt nicht von ein paar Deutschen ab, die nebenan billig einkaufen. Wären da Löhne und Kosten gleich, gäbe es da halt nicht so ein Gefälle.
 
@der_ingo: aber evtl das "überleben" einiger deutscher ... eben weil es drüben oft billiger ist (und ich rede nicht von kippen)
 
@cptdark: tja, überall gibt es Vor- und Nachteile.

Aber ich seh jetzt kein Recht von grenznah lebenden Deutschen auf billige Einkäufe im Nachbarland. Insofern wäre das halt etwas, was dann wegfallen würde und wodurch die Masse der Menschen auf beiden Seiten profitieren würde.
 
@der_ingo: ich glaube nicht, das beide seiten so sehr profitieren würden. z.b. kostet mich die autowerkstatt drüben ungefähr 1/4 des preises, was ich hier zahlen würde ... und das nützt beiden seiten etwas ... und in dem fall würde keiner von beiden profitieren bei anpassung, ich kann mir autoreparaturen nicht mehr leisten, und die werkstatt dürfte einen enormen kundenverlust haben - polnische kunden scheinen dort nie zu sein

aber es gibt eh mehrere seiten, und jede sieht das anders

etwas ot:
ist wie mit die fahrpreise ... zuwenig umsatz - preise hoch - weniger fahrgäste - zuwenig umsatz ... umgekehr versucht es keine, mit preise senken .... würde sicherlich mehr umsatz bringen (den sonderangeboten rennen ja auch alle hinterher)
 
Für mich zeigt das eher das komplette Unverständnis und Versagen der "sozialen Marktwirtschaft". Amazon hat den Hauptsitz in Luxemburg, andere haben ihren Sitz in dem größten Haus der Welt (Ein 4 stöckiges Haus auf den Cayman Islands wo 18000 Firmen ihren Sitz haben). Das mit den Arbeitsplätzen, ist zwar etwas unschön, aber nur die logische Folge daraus. Das viele darüber meckern, seit doch bitte ehrlich, wie groß ist eure "soziale Verantwortung", bezogen auf euer Einkommen? Wenn ihr Geld genug hättet um Leute zu beschäftigen, die sich um eure Steuern kümmern, Briefkastenfirmen zu gründen usw. würdet ihr das nicht machen? Nein, ich mache da Amazon, Nestlé , Procter&Camble, Coca-Cola, Pepsi, Google usw. keinerlei Vorwurf. Es gibt entsprechende Möglichkeiten, z.B. Steuern in erheblichem Umfang zu sparen, warum soll man die also nicht nützen? Bzw. anderwärtig, durch globales Handeln, die Ausgaben zu senken.

Hinzu kommt, in diesem Fall, noch das Problem, des deutschen "Wohlstandstaats" obwohl es diesen Wohlstand, bzw. die Differenzen zu anderen Ländern, eigentlich gar nicht in diesem Umfang gibt.
Rein willkürliches Zahlenbeispiel, ein Deutscher bekommt 2000€ ein Pole 500€. Der Deutsche und der Pole gehen in den nächsten Supermarkt, in eigenem Land, und kaufen sich davon Butter. Der Deutsche hat jetzt ja nicht 3 mal soviel Butter wie der Pole, oder? Auf der anderen Seite, der Deutsche könnte sich aber wesentlich mehr Aktien; oder andere Waren, die über Ländergrenzen hinweg den gleichen Preis haben; von seinem Geld kaufen.

Nein, die Sache ist, nach meiner Meinung, nicht ganz so einfach. Das mit den Amazon Logistikzentren in Polen ist eher eine Auswirkung der Probleme aber nicht die Ursache.
 
goodbye amazon!
 
verdi seih dank....
 
Bücher kaufe ich seit einiger Zeit wieder im lokalen Buchhandel. Man kann sich nicht einerseits darüber beschweren das die Innenstädte aussterben und auf der anderen Seite Bücher im Internet bestellen.
 
@William Thomas: wenn der lokale buchhandel denn auch die bücher hätte, die ich möchte
und wenn die eh bestellen müssen, und ich damit zweimal hin muss, kann ichs mir gleich an die haustür liefern lassen

zumal die bücher sowieso überteuert sind, und ich die eher gebraucht kaufe
 
@cptdark: Hast du schonmal gefragt, ob sie dir die Bücher nicht kostenlos zukommen lassen? Sehr viele kleine Buchhändler bieten das heute an. Du hast die Bücher so schneller als über den Versandhandel in den Händen, weil diese mehrmals täglich ausliefern. Also ich sehe nicht den kleinsten Grund, bei amazon Bücher zu kaufen. Klar vor 15 Jahren habe ich da auch mal gemacht. Aber alleine wegen den Gewerbesteuern die so in meiner Gemeinde bleiben, würde ich einen Buchkauf im eigenen Ort immer dem im Internet vorziehen. Und ein kleiner Händler ist mir einfach viel symphatischer.
 
@ijones: selbst wenn, ich hab trotzdem den weg in die stadt (fahrschein/parkplatz/stress innenstadt)- und je nachdem wie weit man dafür muss kostets u.U. auch viel zeit ... da kann ichs mir auch gleich zu haustür bringen lassen da es billiger ist)

ausserdem haben die keine gebrauchten bücher (marketplace, ebay, ...)
und neue sind meist einfach preis/leistung total daneben, also viel zu teuer
da hilft auch sympathie und gemeinde nicht viel weiter :(

ansonsten hätt ich kein problem damit, vor ort zu kaufen
 
@cptdark: Du musst auch beim örtiche Händler nicht in die Innenstadt. Die besitzen durchaus sowas wie Telefon oder Email-Konto. Viele haben auch eine eigene kleine Internetseite mit Bestellfunktion. Einfach mal schlau machen. Klar ist es vielleicht bequemer bei buch.de, buecher.de oder co. seine Bücher zu bestellen. Aber ich denke es hat schon was gutes, das es eine Buchpreisbindung in Deutschland gibt. Der Laden vor Ort bietet dir mehr Leistung für genau die gleichen Kosten. Ich sehe keinen einzigen Vorteil Bücher beim Online-Händler zu bestellen, nur Nachteile. Ich nutze Seiten wie amazon für Bücher nur noch als Informationsquelle. Gebrauchte Bücher sind natürlich im örtlichen Handel begrenzt, aber das ist ja bei amazon genauso. Nur dort hat man eben Zugriff auf den Marktplatz, aber davon gibts ja unzählige, grade in Sachen Bücher.
 
@ijones: wobei bei mir aber auch nur thalia / hugendubel sind ... das sind auch keine kleinen geschäfte

und grade wenn diese preisbindung weg wäre, könnte es konkurrenz geben ... aber so? ich brauch ja nicht vergleichen (jetzt mal allgemein gesprochen)
 
@cptdark: Die Konkurrenz bildet sich doch nicht alleine durch den Preis. Ich bin ein Befürworter der Buchpreisbindung sichert sie doch das Überleben kleiner Bücherläden. Außerdem sind dadurch Werke mit geringen Auflagen (Forschung/Bildung) hier in der Regel wesentlich günstiger, als in den USA. Die Buchpreisbindung soll ja unter anderem dazu führen, dass es ein ausgewogeneres Preisverhältnis gibt. In Ländern ohne Buchpreisbindung hast du natürlich Bücher, die sehr günstig sind, dafür aber auch auf der Gegenseite Bücher die extrem teuer sind.
 
@William Thomas: hatte mal den test gemacht, in einem lokalen kleinbuch händler, der sagte mir das er das buch nicht da hat, muss er bestellen, ich fragte wie lange dauert das, er sagte so 3 - 10 tage, ausser er bestelle es über AMAZON ;-)
 
@Sir @ndy: Dann hat meine Buchhänderlin des Vertrauens vielleicht bessere Zulieferer. Bis auf zwei Ausnahmen, Taschenbücher die direkt beim Verlag bzw. von einem Antiquariat bezogen wurden, konnte ich alles Bücher am nächsten Tag abholen.
 
@Sir @ndy: Wie lange ist das her? Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass der örtliche Kleinhändler wesentlich schneller liefert und das genauso kostenlos direkt vor die eigene Haustür, wenn man denn möchte. Die haben sich schon auf die Onlinekonkurrenz eingestellt. Nur wenn ein Buch natürlich auch beim Großhändler aus ist, dann kann der Händler natürlich auch nichts machen, amazon aber ebenso wenig. Bei amazon ist häufig erst das Geld vom Konto, dann die Ware da. Das ist mir beim örtlichen Händler noch nie passiert. Und da tue ich sogar noch durch den Kauf der Ware was Gutes für meinen eigenen Wohnort (Stichwort Gewerbesteuer, mehr sozialversicherungs Beschäftigte, keine leere Innenstadt, etc.).
 
Gerade meinen Account bei diesen Verbrechern gelöscht. Ich gehe wieder ganz normal in den Einzelhandel. Amazon ist Vergangenheit!
 
@Pia-Nist: nun ja, dann wird dein geldbeutel/konto noch schneller leer(er) werden
 
@cptdark: Hä? Schau mal bisschen über den Tellerrand.Gibt so viele Anbieter und das meiste kaufe ich wegen der Umwelt eh gebraucht. Amazon ist ein Mythos.
 
@Pia-Nist: das ist zwar (a) richtig, aber (b) hat amazon ja nicht nur bücher sondern auch alles mögliche andere, was ich (ausser bei irgendwelchen dubiosen shops) selten anderswo günstiger finde
und ich meine amazon direkt, nicht den marketplace via amazaon
 
und nun sind wir gefragt. jetzt kaufen wir die Bücher am Besten wieder im Laden. Bei netter Atmosphäre, guter Beratung und schneller Lieferung. Da dürfte der Euro Mehrkosten auch nicht ins Gewicht fallen und vielleicht überdenkt Amazon die Logik. Denn bereits jetzt beuten sie auch weiter Zulieferer und Versanddienste wie DHL/Post mit Paketkosten von 2 EUR max. für jedes Paket, komplett aus.
 
Bravo Amazon! Habt ihr gleich noch das Problem mit dem kommenden Mindestlohn in Deutschland etwas entschärft. Was macht ihr eigentlich ab 2015 mit Euren Sklaven in Leipzig? Werkverträge oder Stückzahlvergütung? Ihr zahlt doch niemals 8,50€!? Ich bin gespannt, mit welchen (a)sozialen Arbeitgeberideen wir uns die nächsen Jahre rumärgern müssen. Kreativ sind sie ja, das haben sie die letzten Jahrzehnte eindrucksvoll bewiesen.
 
@Metropoli: du solltest dich informieren, bevor du dich durch das Schreiben von Unsinn blamierst.

Hier z.B. kannst du mal lesen, was bei Amazon gezahlt wird: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Bezahlung-bei-Amazon-und-was-es-nach-Tarif-gaebe-2066484.html

Über dem Mindestlohn von 8,50 EUR liegen die alle - insofern wird sich da auch nichts verschärfen.
 
Bleibt nur noch Amazon zu boykottieren. Dann können sie in Polen einpacken und nach China liefern. Wenn ich hier in DE das Sagen hätte, würden die hier nicht mal mehr Scheisse in der Plastiktüte verkaufen dürfen. Dieses Dreckspack ist das letzte. Mögen sie ersticken an ihrer Geldgeilheit. Etliche Jahre greifen sie Subventionen ab, bekommen Fördermittel der EU, Spannen Hartz4ler als Praktikanten zum Nulltarif ein (Auf Steuerzahlerkosten) und gehen dann, wenn die Angestellten von ihrem Lohn leben wollen nach Polen.
 
@Traumklang: bei Nokia gab es den selben Aufschrei. Was hat es damals gebracht? Nichts. Und die Kunden die Nokia damals den Rücken kehrten, haben teilweise auch wieder eins. Und wie oben schon geschrieben, den Endkunden juckt's nicht wo das Buch herkommen solange es zur gewohnten Zeit da ist.
 
@MarcelP: Leider ist das so. Und an meinen 5 Minusbewertungen sieht man ja was hier für egoistische Schweine umhersurfen. Alles egal, solange man selbst nicht betroffen ist. Ich hoffe diese Egomanen haben verstanden dass sie die nächsten sein können, die aufgrund von verbilligung der Arbeit ihre dieselbige verlieren können. Wo ist nur der nationale Zusammenhalt geblieben, der solche Ungerechtigkeiten unmöglich macht? Teile und herrsche hat hier anscheinend wunderbar funktioniert.
 
Wenn die Verlage nicht nach Polen liefern wollen, dann sollen sie doch ihre Bücher über andere Vertriebswege verkaufen, es wird doch keiner gezwungen seine Produkte über Amazon zu verkaufen.
Amazon ist ein Logistikunternehmen und kein Einzelhändler, die Mitarbeiter bei Amazon versenden die Waren aber sie verkaufen sie nicht, also kein Einzelhandel.

Werde auch weiterhin mit großem Vergnügen meine Waren bei Amazon bestellen.
 
@gplayeranti: Der Regalauffüller bei Aldi verkauft auch nichts. Trotzdem ist Aldi ein Einzelhändler und kein Logistiker. Und der Regalauffüller wird nach Tarif des Einzelhandels bezahlt. Zur Differenzierung gibt es verschiedene Lohngruppen.

Die Verlage können nicht so einfach auf Amazon verzichten, wie du es darstellst. Amazon hat in vielen Bereichen eine marktbeherrschende Stellung, die sie hier knallhart ausnutzen.
 
@DerFisch: Wenn den Verlagen aber was nicht passt, dann sollen sie aufhören zu meckern und weiter über Amazon verkaufen oder aber sie suchen sich andere Vertriebswege bei denen ihnen das Geschäftsmodell eher zusagt.
 
@citrix no.4: L
ies bitte auch den zweiten Absatz. Die Verlage KÖNNEN nicht auf Amazon verzichten, weil Amazon eine marktbeherrschende Stellung hat. Genauso wie sich Milchbauern auch nicht einfach "andere Vertriebswege" als den Einzelhandel aussuchen können. Daher kann der Handel ihnen die Preise diktieren. Amazon verhält sich genauso und nutzt seine Marktmacht aus.
 
Erstens sollte Amazon.pl sowieso bald oeffnen, und dazu benoetigt man ein passendes Lager. Ob es fuer Tschechien vergleichbare Plaene gibt weiss ich nicht. Zweitens wird seit je her von dem Lager verschickt, von wo es logistisch am guenstigsten ist. Von meinen vier letzten Bestellungen (von Amazon.DE) kamen zwei aus UK, auch ohne Lieferverzoegerung. Drittens ist es nicht notwendigerweise ein Klimakiller, wenn man die Bestandfuehrung und Nachlieferungsprozesse ueber ein Netz von europaeischen Laegern geschickt einrichtet.
 
Tja, das haben alle Meckerer davon... Amazon sitzt am längeren Hebel...
 
@der_ingo: Blamiere du dich lieber nicht, indem du Pressemittteilungen von Amazon als absolute Wahrheit verkaufst. Wenn du das glaubst dann bitte träum weiter. Ich weiss es aus erster Hand, dass diesen Lohn nicht alle bekommen. Die von Subunternehmern geschickten Aushilfen und Saisonkräfte schon gar nicht. Das ist überall so. In Rüsselsheim beim Opel klopft man sich auf die Schenkel und hält sich für die sozialste Wunderfirma Deutschlands, während draußen die Zulieferer für (reale Arbeitszeit und realen Lohn verrechnet) für netto 2,80 € /h die Lkw's be- und entladen. Oder schau die den Bundestag an: drinnen empören sich die Abgeordneten über Lohndumping, während die Bundestags-Security nach Brandenburg Tarif bezahlt - oder besser abgespeist - wird. Doppelmoral wo man hinschaut. Die Verdi steht denen schon nicht umsonst auf den Füßen, die müssen sich täglich die Klagen der Mitarbeiter anhören. Und da kommenn Fälle vor, die glaubst du nicht.
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