Kinderpornografie bei OneDrive: Microsoft zeigt Amerikaner an

Microsoft hat ebenso wie Google vor kurzem einen Mann wegen der Speicherung von kinderpornografischem Material auf seinen Servern bei der Polizei angezeigt. Der Amerikaner hatte Microsofts Cloud-Speicherdienst OneDrive verwendet. mehr... Skydrive, OneDrive, Microsoft OneDrive Bildquelle: Microsoft Skydrive, OneDrive, Microsoft OneDrive Skydrive, OneDrive, Microsoft OneDrive Microsoft

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Auch wenn ich das selten sage, ich finde das in diesem Fall sehr lobenswert von MS! Die Behauptung, dass nur Google seine Nutzer "ausspionieren" (scrooglen) würde, ist jetzt allerdings unhaltbar geworden. Schließlich ging es auch da nur um einen automatisierten Scan der gespeicherten und versendeten Daten.
 
@nicknicknick: ich hab das als Kommentar in der anderen News bereits gesagt (und wurde hier von einigen dafür unverständlicherweise verurteilt): ich sehe das wie Du. Das Problem ist nur: wann wird wirklich eine Grenze gezogen.
 
@TurboV6: Das Problem der Abwägung hat man in vielen Bereichen. Das sollte jedoch nicht zu einem unpraktikablen Fundamentalismus führen. Freiheit und Sicherheit sind keine Entweder/oder Entscheidung, sondern ein Graubereich, über dessen Gestaltung und Grenzen eine Gesellschaft sich immer wieder neu verständigen muss. In diesem Fall hat Google ja kommuniziert, wo sie die Grenzen sehen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das für MS in ähnlicher Weise gilt.
 
@nicknicknick: nur, dass es bei MS / Google halt immer das Pauschal-Bashing gibt, das die Abwägung bei vielen unglaubhaft macht.
 
@nicknicknick: Jede Gesellschaft muss da ihr eigenes Maß finden, weshalb man die nationalen Einschränkungen der Freiheit zB in China, Nordkorea und den arabischen Staaten nicht so kritisch sehen sollte?!
 
@rallef: Genau solche schwachsinnigen Vergleiche kommen dabei raus, wenn man mit fundamentalistischem Schwarz-Weiß-Denken an die Sache rangeht. In China und Nordkorea findet überhaupt keine gesellschaftliche Diskussion und Meinungsbildung statt, da die Medien und der Zugang zu Informationen hochgradig eingeschränkt sind. Wenn du ernsthaft die Strafverfolgung von widerlichsten Verbrechen als Einschränkung deiner persönlichen Freiheit ansiehst läuft doch irgendwas verkehrt bei dir!
 
@nicknicknick: Ich habe das als Frage / Problem aufgeworfen, nicht als Antwort. Also wenn es in Nordkorea als das höchste der Gefühle gilt in der Begeisterung der Volksmenge aufzugehen und allgemeiner Konsens ist dass ein Aus-der-Reihe-Tanzen oder gar Opposition zum geliebten Führer das größte aller denkbaren Verbrechen ist, was sagst Du denen?

Du bist genau in die Falle getappt, dass KiPo als Totschlagsargument für jegliche gesellschaftliche Einschränkung mißbraucht wird.

Ja, Mißbrauch von Kindern ist ein furchtbares Verbrechen.

Nein, denen, die deshalb die totale Überwachung fordern, geht es überhaupt nicht um die Kinder.

Ich behaupte (ja, grausam das zu relativieren), dass Kinder in unserer Gesellschaft (und weltweit) erheblich größere andere Probleme haben, erst recht wenn man die Opferzahlen betrachtet, da will aber ernsthaft niemand rangehen da nicht opportun.

Und ich habe gar nichts gegen eine angemessene (ich kenne mich da nicht aus und maße mir nicht an da Forderungen zu stellen) Verfolgung und Bestrafung der Täter, wehre mich aber dagegen, dies als Vehikel für den Überwachungsstaat zu nehmen.
 
@rallef: Und noch einmal: Du begehst den Fehler, eine fehlerhafte aber dennoch grundsätzlich freiheitliche Demokratie mit einer grausamen Diktatur gleichzusetzen. Der natürliche Freiheitsdrang des Menschen ist selbstverständlich auch bei Nordkoreanern vorhanden, schau dir einfach mal ein Interview mit einem der zahllosen Flüchtlinge an. Menschenrechte sind universell, du kannst das nicht gleichsetzen.
 
@TurboV6: Ich denke stark, dass hier bei der Meldung von Kinderpornographischem Material ein hash der Datei generiert wird. Sobald dann eine Datei hochgeladen wird wird bei -jedem- cloudhoster ein hash dieser Datei generiert um Speicherplatz zu sparen. Wenn zwei User die selbe Datei hochlaeden - zum beispiel ein Programm, dann wird es beiden Accounts zugeordnet aber physisch nur einmal gespeichert. Und beim erstellen dieses Hashs denke ich, dass Google und Microsoft erkennen, ob es hier KiPos sind.
 
@Ludacris: das geht sogar weiter, technisch gesehen: Eine Datei wird in der Regel in Chunks abgelegt (zB 2MB-Blöcke). Anschließend existieren viele Verweise auf diesen Chunk, sofern die MB-Blöcke immer identisch sind. Viele Chunks bilden dann diese Datei ab. zB verwendet GridFS ein ähnliches System. Auch das sogenannte "WAN-Beschleunigungen" basiert auf diesem Chunk-Verfahren. Je mehr Chunks zweier Dateien identisch sind, desto ähnlicher die Datei im Gesamten.
 
@TurboV6: Jo, nur tut sich der laie leichter wenn er hört von der datei wird ein eindeutiger wert generiert ;)
 
@Ludacris: 99% der Leser hier denken doch, dass sie Technik-Profis sind - oder behaupten das. Also kann man "erwarten", dass diese das verstehen. ;-)
 
@nicknicknick: Wer behauptet, dass nur Google seine Nutzer ausspioniert ist einfach nur "dumm". Trotzdem ist ein solches vorgehen der Firmen sehr bedenklich. Wenngleich man hier mal etwas über die Technik erfahren hat wie es Funktioniert, was ich sehr interessant und auch gut finde. Denn so wie es scheint kann man als Familienmitglied und Fotograf, die Kinderbilder seiner Familienangehörigen, bedenkenlos da hochladen. Ohne, dass man Angst haben muss in irgend ein Raster zu fallen. Aber es ist ja nun nicht so, dass nur dieser Algorithmus und der Accountträger zugriff darauf hat.
 
@daaaani: Das hochladen von Fotos von Familienmitgliedern bei einem Cloud-Service finde ich ehrlich gesagt grenzwertig. Deine Familie vertraut dir, dass du keinen Unfug mit den geschossenen Bildern Treibst und du lädst sie in eine Cloud, über die du keine Kontrolle hast.
BTW solltest du zusehen, dass du keine Urlaubsfotos hochlädst, auf denen Personen teilweise oder ganz nackt sind, sonst wird dir der Account (Mail, Kalender, PC-Einstellungen ect.) gesperrt:
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article108348396/Microsoft-sperrt-unangekuendigt-Nutzer-Konten.html
 
@gutenmorgen1: Ich nutze sowas nicht, habe eine eigene Cloud aufgebaut. Kann natürlich auch eingebrochen werden ist aber ein anderer fall. Aber ich sehe schon, dass sich die Mühe gelohnt hat. Und du wie auch ich, absolut kein Vertrauen zu solchen angeboten hast. Und wie man sieht dieses Misstrauen auch angebracht ist.

Die werben aber damit seine Privaten Fotos da hoch laden zu können. Unter privat fällt eben alles das, was halt privat ist. Es geht ja nicht noch privater nur weil man da nackt ist. Und wenn wieder z.B. Familienfeier hintern haus im Garten ist und wir alle Krillern, und die Kinder im kleinen Planschbecken nackt spielen, dann filtere ich doch nicht die Bilder wo mit den Kindern nackt sind, raus. Da ist ja der Sinn eines Backups, womit diese Cloudfunktion auch beworben wird, falls mal der Laptop, Tablet kaputt geht, obsolet.

Im übrigen ist das im Europäischen und ganz speziell im Deutschem Recht sehr fragwürdig, was die da versuchen zu machen. Private Bilder bleiben auch dann noch Privat wenn du sie weiter reichst. Auch wenn du anderen Diverse Rechte gibst, können immer noch Privatsphären/Rechte verletzt werden.
 
@nicknicknick: MS hat ja in den AGBs wie Google stehen dass sie Daten scannen (MS z.B. bei OneDrive) und dass Bildmaterial das gegen die AGBs verstößt zur Sperrung/Löschung des Accounts führen kann. Google hat ja sogar den "Erkennungsalgorythmus" für KiPo Bilder von MS....

Bei der Scroogle Kampagne geht es primär um das auswerten von Mailtexten zu werbezwecken, also nicht ums ausspionieren ansich sondern der Verwertung danach.

So oder so kann ich hier - so klar der Fall meinetwegen ist - nichts gutes sehen, es war/ist eine erst mal völlig verdachtsunabhängige Überwachung...hier werden grundsätzliche grenzen überschritten die völlig unakzeptabel sind, nichts anderes.
 
@0711: Ist zwar ein wenig OT, aber: Ich habe hier schon mehrfach die Nutzungsbedingungen von MS, Google und auch Apple gepostet. Daraus geht ganz klar hervor, dass alle drei Unternehmen Profilbildung über ihre verschiedenen Dienste hinweg betreiben und die gewonnenen Daten für ihre Werbenetzwerke (ja auch MS hat ein eigenes) nutzen. Die Scroogle-Kampagne ist also in jedem Fall irreführend.
 
@nicknicknick: Also würdest du es auch gut finden wenn der Postbote dir nicht nur die Briefe zustellt, sondern sie auch aufmacht und liest. Und da er schonmal da ist, tritt er in deine Wohnung ein und macht eine Hausdurchsuchung (hast ja nix zu verbergen) obwohl es eigentlich nicht zu seiner Dienstleistung gehört?! Sehr tollerant von dir :)
 
@w4n: Nein aber ich fänd es absolut in Ordnung, wenn im DHL-Paketzentrum ein Sprengstoffdetektor steht, der bei Wahrnehmung von Sprengstoffspuren einer Paketbombe eine Sicherheitswarnung rausgibt woraufhin ein Spezialistenteam der Polizei anrückt, das das verdächtige Paket untersucht, ggf. unschädlich macht und anschließend den Verursacher festnimmt. So passt der Vergleich nämlich viel besser.
 
@nicknicknick: Ja stimmt, das würde ich auch voll befürworten, ich hab mir jetzt extra einen Paketöffner-Roboter gebaut, der mir die Dinger im Keller aufmacht. Hört man ja fast täglich, dass da schon wieder ein Paket in Deutschland hochgeht und das schafft inzwischen ja auch jeder Idiot mal eben so eine Paketbombe zu basteln, die genau dann losgeht, wenn das Opfer es öffnet. Und was ist mit den anderen 352463643 Möglichkeiten dich zu töten? Naja aber mit Terroristen und Kindesmissbrauch bekommt man halt alles durch, 1 oder 2 Briefbomben verschicken und schon ist die ganze Bevölkerung für mehr Überwachung.
 
@nicknicknick, @w4n: Solange das alles wirklich automatisch abläuft und Abgleiche mit Datenbanken bereits bekannten Kipo-Materials stattfinden, kann man nichts dagegen sagen, finde ich. Auf irgendeine Weise müssen ja die Onlinedienste auch auf solch bedenkliches und entwürdigendes Material geprüft werden. Wenn es so sein sollte, das Menschen sich die Onlinespeicher und deren Inhalte ansehen würden (was angesichts der schieren Datenmenge eher nicht zu erwarten sein dürfte), hätte ich schon weitaus mehr Bedenken. Dann dauert es nämlich nicht lange, bis die Prüfer selbst zum Konsumenten werden (Edward Snowden sagte ja auch in einem Interview, dass er selbst mitbekommen hat, wie NSA-Mitarbeiter untereinander Bilder mit intimen Inhalten tauschten, die sie während ihres Jobs entdeckten). Ist aber nur meine persönliche Meinung!
 
@MaikEF_: Wie gerne man auch das Thema verteidigen möchte, aber ich sehe da höchstkriminelles potenzial im Ausnutzen dieser "Funktion". Stell dir vor du hast ein One Drive oder Google Drive und einer erspäht (egal wie) deine Zugangsdaten. Jetzt lädt der dir ein Kipo Bild drauf und wartet nur noch ab. Jetzt versuch du mal zu beweisen, dass das nicht deins ist... *Ich* finde das deshalb bedenklich, da man mal wieder nur die Symptome bekämpft.
 
@RocketChef: Jetzt stell dir mal vor, ich sehe, wie du allein um 22:00 Uhr angetrunken nach Hause kommst, nehme einen Schraubendreher, zerkratze ein paar Autos und zersteche deren Reifen vor deinem Haus, lege diesen in deinem Keller ab, rufe die Polizei und sage, ich hätte gesehen, wie du dich da so ausgelassen hast. Jetzt versuch du mal zu beweisen, dass das nicht du warst...
 
@MaikEF_: Dein Vergleich ist eine typische Aussage-gegen-Aussage-und im-Zweifel-für-den-Angeklagten-Situation. Die digitale Welt hat da weniger Ermessensspielraum. Null oder Eins. Entweder eindeutig unschuldig oder eindeutig schuldig.
 
@RocketChef: So einfach ist es ja auch nicht, da gibt es schließlich noch Serverlogs mit IP-Adressen, dem Browserfingerprint usw. Aber klar, unterschieben ist sowohl in der realen als auch der digitalen Welt mit dem entsprechenden Aufwand denkbar. Deswegen sichere ich meine Accounts ja auch so gut es geht.
 
@nicknicknick: Wieviele Opfer gibt es bereits, die von den Verschlüsselungs oder BSI/GVU/WasAuchImmer-Trojanern befallen waren? Und wie lange dauert es dann, bis diese Trojaner nicht nur den Fund von kinderpornografischen Material behaupten sondern dieses über deinen PC verbreiten (über GMail, FB und Clouds)? Na dann mal viel Spaß beim rausreden vor Gericht. Außerdem darf auf den Fingerprint und die IP-Adresse nicht geschaut werden, das kann ich auch beides selbst wechseln, somit hast du schon mal sicher eine Hausdurchsuchung und alle Geräte die irgendwas speichern könnten werden beschlagnahmt. Sind natürlich alles Szenarios, die auch ohne Überwachung möglich wären, man kann ja mal "versehentlich" ein KiPo Bild ans BSI schicken, trotzdem finde ich das ganze so um einiges kritischer und schwerer nachzuweisen, dass hier ein Fremdzugriff stattfand.
 
@MaikEF_: Du findest KiPo eine ausreichende Legitimation für eine flächendeckende Überwachung, andere finden vielleicht Götteslästerung oder Opposition gegen den jeweiligen Führer genauso verwerflich, wo mag man da die Grenze ziehen? Vor allem durchsucht der Provider meine Daten, der darin nichts zu suchen hat (ja ich weiß, die AGBs), ohne jeden Richtervorbehalt.
 
@MaikEF_: "Auf irgendeine Weise müssen ja die Onlinedienste auch auf solch bedenkliches und entwürdigendes Material geprüft werden." Ja, aber erst nach einer richterlichen Anordnung wegen eines hinreichenden Anfangsverdachts, so wie es vom Gesetz vorgesehen ist. So wie es auch bei einer Hausdurchsuchung sein sollte, wo ja auch in die Privatsphäre des Betroffenen eingegriffen wird. Oder soll deiner Meinung nach bei jedem regelmäßig eine Hausdurchsuchung stattfinden, um festzustellen, ob er nicht etwas verbotenes besitzt?
 
@Link: Ihr kommt immer mit dem Hausdurchsungsmist, der durch Menschen erfolgen würde... Das scannen und abgleichen läuft doch durch Computersysteme automatisch. Und wenn ein Treffer in einem Onlineaccount nach automatisiertem Abgleich mit in Datenbanken bereits bekanntem Material stattfand, kann doch meinetwegen eine (vielleicht auch) automatisierte Meldung an eine Ermittlungsbehörde gehen, die sich daraufhin dann einen Durchsungsbeschluss oder was auch immer besorgen kann und dann kann dem Anfangsverdacht durch Menschen nachgegangen werden. Wie bereits erwähnt: Solange das alles automatisch erfolgt, gibt es doch eigentlich kein Problem - im falle von Kinderpornographie. Wie sollte denn eurer Meinung nach dieser Scheiss bekämpft werden? Habt ihr überhaupt Kinder? Man könnte meinen Nein, denn ich als Vater habe ein großes Interesse daran, das solche Perverslinge dingfest gemacht werden.
 
@MaikEF_: Wenn einer Bilder hat, hat derjenige zwar eindeutig kranke Triebe, aber der hat vielleicht weder die Kinder "überredet" noch fotografiert. DAS sind die Personen die man dingfest machen muss. Wenn die Software das leisten würde, also eindeutig den Fotografen/Perversen zu identifizieren wo das Bild her stammt, würde ich vielleicht ein Fünkchen Legitimation in den Scans sehen.

Doppelt doof wenn man mit solchen Scans noch angibt, wie bei Google und MS. Du hast jetzt vielleicht die Genugtuung dass der Besitzer der Bilder angezeigt wurde, aber der Typ der die Kinder letztendlich missbraucht hat und ggf. der andere Typ der das Fotografiert hat, laufen immer noch frei rum und weiss genau, dass man jetzt bei MS und Google seine Bilder besser nicht "sichert". Bravo. Würde mich als Vater viel mehr beunruhigen...
 
@MaikEF_: es ist völlig egal, wie der Eingriff in die Privatsphäre erfolgt, es bleibt einer. Es geht doch nicht, dass man alle Menschen unter Generalverdacht stellt, alle ihre Dateien durchsucht und schaut ob man so einen Anfangsverdacht für weitere Ermittlungen konstruieren kann. Das ist ja schlimmer als die VDS, da sollte zwar auch jeder unter Generalverdacht gestellt werden, aber die Daten sollten nicht permanent ausgewertet werden, um für jeden einen möglichen Anfangsverdacht zu konstruieren, sondern da sollte der Zugriff erst erfolgen, wenn man schon einen Anfangsverdacht hatte (theoretisch sollte das jedenfalls so sein).
 
@Link: Habt ihr es denn mal andersherum betrachtet: Wenn sich auf den von MS und Google betriebenen Servern Kinderpornorgraphisches Material befindet und sie nichts tun, um es von ihren Servern zu entfernen - machen sich dann nicht ebenso strafbar? Denn der Besitz und die Verbreitung sind strafbar und beides würde ja (mehr oder weniger direkt) für MS und Google zutreffen. Ein findiger Anwalt würde da sicher was draus konstruieren.
 
@MaikEF_: ein Vermieter macht sich auch nicht strafbar, wenn er nicht regelmäßig selbst die Wohnungen seiner Mieter nach verbotenem Zeug durchsucht. Ganz im Gegenteil, er macht sich strafbar, wenn er dies tun wurde, ganz egal ob er dies selbst machen wurde oder irgendwelche noch zu erfindenden Roboter dies automatisch erledigen wurden.

Wir haben klare gesetzliche Regelungen, wer und unter welchen Umständen Durchsuchungen durchführen darf, warum soll dies plötzlich nicht mehr im Internet gelten und jeder Hilfssherif spielen soll, wo doch alle immer wieder darauf rumreiten, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein darf? Wo bleibt da z.B. das Recht auf Privatsphäre?
 
@Link: Aber da MS in seinen AGB darauf hinweist, dass die Inhalte gescannt werden, erklärt sich der Nutzer mit der Verwendung des Dienstes unter dieser Bedingung mit den Scanns einverstanden. Wollte er seine Inhalte nicht gescannt wissen, sollte er halt auf andere Dienste ausweichen.
 
@MaikEF_: seit wann stehen AGB eines Unternehmens über dem Gesetz? Es werden zurecht oft Klagen wegen gesetzeswidrigen Bedingungen eingereicht und die Anbieter müssen diese dann eben ändern. Und diese Regelung in den AGB ist mMn eindeutig gesetzeswidrig, da kein Unternehmen das Recht hat Polizei in einem Polizeistatt zu spielen und ganz nach Lust und Laune in den Dateien ihrer Kunden rumschnüffeln.

Sicherlich ist es nicht besonders schlau einen Cloud-Dienst für sowas zu verwenden, besonders wenn man die Dateien nicht verschlüsselt, aber deswegen werde ich bestimmt nicht wie scheinbar du dazu übergehen, gesetzeswidrige AGB als selbstverständlich und völlig OK anzusehen oder sogar noch befürworten.
 
@Link: Du würdest also einen Dienst nutzen, dessen AGB dir zwar bekannt sind, welche du jedoch nicht akzeptierst und beschwerst dich dann, dass das Unternehmen etwas macht, was dir schon auf Grund der Nutzungsbedingungen (der AGB nämlich) bekannt war?
Das macht natürlich Sinn...
In wieweit ich persönlich Eingriffe in meine Privatsphäre gutheiße, wurde gar nicht diskutiert. Ich habe lediglich mein Verständnis dafür geäußert, dass Unternehmen gegen Kinderpornographie auf ihren Servern mit automatischen Scanns vorgehen. Ich habe mich aber auch explizit dagegen ausgesprochen, dass dies ohne hinreichende Verdachtsmomente durch Menschen erfolgt. Wenn du etwas dagegen hast, das MS und Google aktiv gegen Kinderpornoschei* vorgehen, ist das dein Ding. Und beim Thema Kinderporno heiligt für mich ausnahmsweise mal der Zweck die Mittel.
Und mal ernsthaft: Wenn du Probleme hast mit Autoscanns und -datenbankabgleichen, dann mach doch selbst mal praktikable, privatsphäreschützende Vorschläge, wie man sonst dagegen vorgehen sollte!!! Gar nicht und warten, bis sich so´n Pädoar*** selbst stellt???
 
@MaikEF_:
1. Nein, ich wurde so einen Dienst wahrscheinlich nicht nutzen oder so nutzen, dass der entsprechende Punkt der AGB nicht wirklich relevant wäre, im Falle der Nutzung so eines Cloud-Speichers also z.B. die Daten vor dem Upload verschlüsseln. Ich habe trotzdem das Recht sich darüber zu beschweren oder sogar dagegen zu klagen, wenn die AGB gegen geltende Gesetze verstössen. Klauseln, die gegen geltendes Recht verstössen, sind eh ungültig.

2. Ich sehe keinen Unterschied durch wen die unerlaubte Durchsuchung meiner Daten erfolgt, den automatischen Scan wurde ich zwar auch weniger unangenehm empfinden, trotzdem ist das eine unrechtmäßige Durchsuchung, denn der Cloudanbieter ist keine Behörde, die solche Durchsuchungen durchführen darf und es liegt auch keine richterliche Anordnung dazu vor.

3. Nein, der Zweck heiligt nicht alle Mittel (rallef hat oben bei re:2 auch was dazu geschrieben), sondern nur die, die vom Gesetzgeber vorgesehen sind. Dafür haben wir schließlich Gesetze da. (Dass man auch nicht alle Gesetze einfach mal so akzeptieren muss und es auch Möglichkeiten gibt dagegen zu protestieren oder sogar zu klagen, steht auf einem anderen Blatt.)
 
Eine KiPo meldung ohne Tor? Das gibts ja gar nicht ...
 
"Die jüngsten Fälle, in denen neben Microsoft auch Google die Ermittlungsbehörden auf Fälle von Kinderpornografie aufmerksam gemacht hat, werfen eine Reihe von Fragen bezüglich der Privatsphäre bei der Speicherung von Inhalten auf den Servern der Internetkonzerne auf."

Welche Fragen denn? Es sollte doch - wenn nicht geistig völlig umnachtet - langsam jedem klar sein dass cloud storage lösungen genau garkeine Privatsphäre bieten...wer was anderes glaubt oder sich zusammenfantasiert ist einfach realitätsfremd
 
@0711: Hier sehe ich eine prima Geschäftsidee: Die 100% diskrete Cloud mit Vollverschlüsselung ohne Kundendatenspeicherung. Hier kann nur der Kunde drauf zugreifen, weil weder dem Speicherplatzanbieter, noch den Justizbehörden der Schlüssel zu den Daten bekannt ist. Gibt es nicht? Nun, vielleicht müssen die Server auch nicht in den US oder Europa stehen...
 
@Kobold-HH: Nun nenne mir ein Land das derartiges vorgehen zulassen könnte? Sealand?
 
@0711: kein Land kann Dir das Vorgehen aufgrund des Gesetzes verbieten. Sie können Dir nur das Leben schwer machen.
 
@TurboV6: Ich nenne dir mal 22.
Deutschland
USA

Da ist sowas nicht schwer sondern praktisch zum Scheitern verurteilt, siehe z.B. ein bestimmter mail Provider und ohne kundendaten ist in Deutschland sehr schnell Schluss
 
@0711: versteh Deine Argumentation gerade nicht. Jedenfalls macht sie grammatikalisch keinen Sinn. Fehlt da vielleicht irgendwas im Satz?
 
@TurboV6: Du hast gesagt kein land kann dir das vorgehen verbieten, ich hab dir 2 genannt die das tun und es einem nicht"nur" schwer machen
 
@0711: wenn Du denkst, dass Du in DE wirklich Repressalien hast: geh doch mal in ein wirklich heikles Land. Wenn Du in DE verschlüsselte Container in der Cloud hast: Dir kann keiner was. Genug Verfahren kamen bisher nicht zum tragen, weil TrueCrypt Container mit potenziellen Beweismaterialien nicht geknackt werden konnten. Wenn in das wäre, wie Du behauptest, wären zahlreiche Dienste (Mega, Rapidshare...) nicht erreichbar (Zensur bla bla). Wieder nur Regierungsbashing...
 
@TurboV6: Ich habe solange keine Repressalien zu befürchten solange ich nicht ins Fadenkreuz komme, siehe mollath. Hat auch nichts falsches getan und was ist mit ihm passiert? Rechtlich konnte ihm nüchtern betrachtet auch "keiner was".

Anyway das war bezogen auf die genannte geschäftsidee von kobold-hh wie du dem diskussionsstrang eventuell entnehmen kannst (kontextbasiertes lesen). Du redest davon was ich als Privatperson tue...das ist erst mal ein himmelweiter unterschied ob ich einen solchen dienst nutze oder betreibe.

Diese dienste sind alle im Ausland - aus guten gründen. Das hat nichts mit regierungsbashing zu tun sondern stellt aktuell unsere gesetzeslage dar, solch ein dienst ist in Deutschland aufgrund der rechtelage praktisch nicht zu betreiben aber ja ich kann als Privatperson auf xyz von sonstwo ausweichen.

An der aktiven Zensur arbeiten ja die Zeitungsverlage selbst, da muss die Regierung schon gar nicht mehr eingreifen ( http://www.heise.de/newsticker/meldung/ZDF-sperrt-Anstalt-Sendung-weiterhin-komplett-in-der-Mediathek-2283400.html )...die Regierung hätte ja fürs Internet längst gerne ein zensureinrichtung - zum glück sind sie damit nicht durchgekommen. Die gesperrte zdf Sendung solltest du dir übrigens unbedingt anschauen http://www.youtube.com/watch?v=-NABdIPFvls

Regierungsbashing hinterhergeschoben:
Im zweifel wird man halt von den amis entführt und eingeknastet mit wissen der deutschen Behörden (siehe al-Masri). Der deutsche Staat hat schon längst seine Grundrechte und Verfassung über board geworfen (siehe Spionageaffäre) und sieht sich selbst auch nicht mehr in der lage sein Hoheitsgebiet zu wahren (Sicherheit snowdens auf deutschen boden gewährleisten).
Quintesenz des ganzen, der deutsche Staat schafft sich in Knechtschaft zu den amis ab und die Bürgerrechte bleiben dabei auf der strecke.
DAS ist ein Armutszeugnis der (aktuellen) Regierung, die angesprochene Rechtslage hat ihre Ursprünge lange vor dieser Regierung gehabt - hier könnte man maximal ankreiden dass sie nichts ändern aber zugegebenermaßen gibt es auch dringlichere Themen, wie dass die Kanzlerin pünktlich zur Fußball wm kommt und in der Kabine Hände schütteln kann statt was produktives zu tun....
 
@0711: bisschen arg viel Paranoia.
 
@TurboV6: So sieht nun mal die Realität der deutschen Rechtsstaatlichkeit aus, zu einer DDR 2.0 fehlt uns schlicht nicht mehr viel - nur ist die DDR 2.0 dann nicht der Dackel der Russen sondern der Amis.

Man kann sichs natürlich schön reden indem man sagt...aber aber in Nordkorea isses viel schlimmer!
 
@Kobold-HH: im Prinzip funktioniet so KingDotComs MEGA.
 
@TurboV6: Das zumindest behauptet Kim. Wobei ihn ihn für glaubwürdiger halte, als den Rest der legitim gewählten Regierungen...
 
@Kobold-HH: zieh doch hin?!
 
@TurboV6: Wohin?
 
Bei dem letzten Absatz war ich etwas verwundert. Also nicht über den Inhalt an sich, sondern dass im Absatz explizit erwähnt wurde, dass sich MS in den AGBs das dazu Recht vorbehält.
War das bei Google nicht so? Ich kann ich mich jetzt rückblickend nicht daran erinnern, das man es da erwähnt hätte. Ich hatte das als gegeben angenommen gehabt. Wenn das ein Irrtum war, wirft das nochmal ein anderes Licht darauf.
 
@crmsnrzl: Es steht bei Google zumindest nicht gar so explizit drin was da gemacht wird. Dass eine generelle Erfassung der Daten stattfindet steht drin aber nicht wie bei MS dass z.B. Kipo rausgefischt/filtert werden. Das ist bei onedrive recht exakt umschrieben um lässt deshalb über die art und weise nurw enig interpretationsspielraum
 
So löblich diese Aktionen auch sind. Merkt ihr denn nicht wie hier verscheisert werdet?

Das bedeudet nämlich dass sämtlicher Content gescannt wird - und zwar generell, pauschal und ohne Gerichtsbeschluss.
Und wer sagt dass da nicht auch anderes Material untersucht wird? Vom Kipo zur globalen Spionage und Verwertung ist es da nicht mehr weit.
Schon erstaunlich wie sich hier manche einlullen lassen und das auch noch gut finden.
Demnächst entscheiden die Konzerne fern aller Gesetze und Rechte was Recht und Unrecht ist.

Dann fangt schon mal an alle eueren illegalen Content (Video, Audio, ebook etc) aus der Cloud zu löschen. Das ist dann nämlich der nächste Schritt - Verstoss gegen Urheberrechte.
 
@LastFrontier: aber ms hat doch mit privatsphäre geworben, stimmt das denn etwa nicht?
 
@LastFrontier: Nicht nur das. Wenn man schon zugriff auf solche Daten hat um sie vollends zu scannen. Dann kann man sie auch manipulieren.
 
@LastFrontier: google und ms beweisen es doch: in der cloud hat man null privatsphäre. alles wird gescannt, natürlich nur mit noblen motiven, etwa kipo. aber gegen kipo scanning kann keiner was sagen, was wird als nächstes gescannt? terror? hacking? was auch immer?

google und microsoft spielen hier polizei, ohne jeden gerichtsbeschluß. es ist löblich, daß man pädophile bei der polizei anzeigt, aber was wird eigentlich aus den gesamten gescannten daten? ich spinne mal ein bißchen herum: mit den ganzen emails und fotos, die gescannt werden, höchst private daten, läßt sich irgendwann ein persönlichkeitsprofil einer person erstellen. und dies geht weit, weit über das sammeln von surfgewohnheiten hinaus. denkt mal drüber nach und denkt auch daran, ob sich das nicht mißbrauchen läßt. m.m.n. wird die spampost in zukunft ein völlig neues niveau erreichen, wo einem bücher verkauft werden, weil firmen die politische oder religiöse ausrichtung des potentiellen kunden kennen, usw.

bitte denkt mal drüber nach, was ich sage. also, ich kriege es da mit der angst zu tun. darum meide ich die cloud, wie der teufel das weihwasser.
 
@stereodolby: Ja viele kapieren einfach nicht, dass man hier die Kausalkette umdreht. Man hat nicht etwa einen Verdacht und kommt mit Richterlichen Beschluss zu einer Durchsuchung. Sondern es wird einfach alles durchsucht ohne Grund. So als würde morgen die Gesamten Polizeistellen eines jeden Rechtstaatlichen Staates, jedes einzelne Wohnung eines jeden Bürgers vorsorglich, sagen wir mal auf Kipos, durchsuchen.
 
@daaaani: jep, und was sagt uns das, im umkehrschluß? ich sags dir. ein kostenloser dienst hat (fast) immer irgendeinen haken.
 
@stereodolby: Sofern da Gewinnorientierte Unternehmen dahinter stehen, kannst du das "fast" sogar streichen.
 
@daaaani: warum soll ich das streichen? oder meintest du, das kann man "unterstreichen"?
 
@stereodolby: Du kannst das "fast" aus deinem Satz raus nehmen, sofern da ein Gewinnorientierte Unternehmen dahinter steht.
 
Und denächst scent MS noch deinen PC weils von einer US Richterin angeordnet wurde weil Du ja ein MS Produkt als OS hast. Schöne neue welt. Und ja erst KiPo, dann Terror und als nächstes dann die evtl erstellte Sicherheitskopie (Weil das Original ja im Schrank steht ^^). - - - Ich denke langsamm aber sicher darüber nach, den PC für immer auszumachen. Evtl lass ich mir im zuge dessen einen Aufkleber für meinen Briefkasten drucken auf dem steht " Bitte keine Post einwerfen". Und bei Händy - Wer braucht sowas? Back 2 the roots. ---> NUR SO KÖNNTEN WIR WAS ÄNDERN !
 
@FuckTheMods: "Und denächst scent MS noch deinen PC"
Ich mag deinen Humor! +
 
@FuckTheMods: ja, geh doch zurück, in die steinzeit. ich kann und will auf den pc und das internet nicht verzichten. da es gefährlich ist, surfe ich mit linux, seit paar jahren. ergebnis: nie wieder malware gehabt. daß meine daten trotzdem gescannt werden, zumindest das, was ich online schreibe, so wie hier, steht ja auf einem anderen blatt.
 
@stereodolby: Schön zu sehen das du und zwei weitere mit user nicht verstanden haben, was ich sagte und wie ich es meinte. #Fischstäbchenfische
 
@FuckTheMods: wenn du verstanden werden willst, mußt du dich halt klar ausdrücken. hier kann keiner gedanken lesen.
 
@FuckTheMods: Hab dir 2 kostenlose + gegeben. Nenne es Sozialsponsoring. ^^
 
@daaaani: Ich will garantiert keine mitleids "+" haben. Es geht mir viel mehr darum das die generation " Fischstäbchenfische" endlich anfängt zu begreifen. Aber, es ist wohl im sinne unserer bzw. der weltweiten politik, sich dumme bürger heran zu züchten. Das macht die sache ansich einfacher.
 
@stereodolby: Das ist ein Quatsch was du da erzählst. Ob du deine Daten von Linux, OSX, WIN, iOS, Android in die Cloud schickst ist vollkommen egal.
Keiner will dein OS knacken wenn du online bist. Nur über deinen Browser die Daten abgreifen.
Da ist nämlich auch der Knackpunkt. java, Flash und AddOns.

Im übrigen: wenn man Zugriff auf eine FremdCloud hat, ist es das beste was einem passieren kann. Noch einfacher kann man Trojaner nicht einschleusen.

Und noch etwas: Ist dir schon mal aufgefallen, dass WF genau auf deinen Standort bezogene Werbung präsentiert? Da brauchts nicht mal ein Cookie dazu. Einfach nur den Browser abfragen.
 
@LastFrontier: danke sehr. ich nutze leider keine cloud-dienste. das is mir zu gefährlich.

werbung? hahahahahahaha!
 
Egal ob bei Google (Technik Made bei Microsoft) oder bei MS oder sonst wo, Gut das Sie den Typ erwischt haben, Grotten schlecht mit welcher Methodik!
Woanders kam der Spruch "Willst du ein Omelett machen musst du Eier zerschlagen" nur diese "Eier" sind in diesen Fall unser Recht auf Privatsphäre, unser Recht auf ein Rechtstaatliches Verfahren (Strafantrag, Durchsuchungsbefehl, Verfahren, Urteil), unser Recht auf Zeugnisverweigerung, alles das nehmen uns diese ...!
Und wofür, um noch mehr Geld aus uns Raus zupressen, egal welche Grundrechte dabei draufgehen!
 
War doch klar: Falls Google, MS & Co. ihren zweifelhaften Umgang mit dem Datenschutz rechtfertigen möchten, lassen sie damit einfach ein paar KiPo-Dealer auffliegen. Schon ist das Stöbern in Kundeninhalten eine wundervolle Einrichtung und wir dürfen uns alle sicherer fühlen. Wir haben ja schließlich nichts (und schon gar nicht sowas!) zu verheimlichen, oder? Es passiert halt immer wieder der gleiche Psychotrick. Aber dennoch: Liebe Konzerne, das Scannen von Inhalten ist und bleibt schmutzig. Auch wenn ihr damit noch schmutzigere Taten entdeckt. Der Zweck heiligt nicht eure Mittel! Basta.
 
@analogkaese: wenn sich das rumspricht, was in der cloud so alles passiert, und das wird es, wirds nur wieder eine verlagerung geben, d.h. pädophile suchen sich andere vertriebswege für ihre perversen gelüste. m.m.n. ist der kampf gegen kipo nur die henkersentschuldigung, um fern von recht und ordnung in der lage zu sein, die daten, die ms und google (und anderen) anvertraut wurden, aufs sensibelste zu scannen und ggf. weiterzuverwerten.

ich denke, das ganze ist ne riesen sauerei, regelrecht ein skandal. und nur weil 2-3 pädos gefangen wurden, hab ich noch lange kein gutes gefühl. meine daten gehören mir! zumindest war das irgendwann mal so.
 
In der Überschrift steht: "Microsoft zeigt Amerikaner an" und im Beitrag steht, dass die Behörde (die nicht erwähnt wurde "National Center for Missing and Exploited Children") die Anzeige erstattet hat.
Zwischen einen Tipp geben und einen anzuzeigen ist ein großer Unterschied.
 
@RobCole: Schlecht übersetzt...

Das eine ist eine Straftat, von der man Kenntnis erlangt hat, bei der zuständigen (Strafverfolgungs-) Behörde anzuzeigen (das kann / soll jeder).

Das andere ist offiziell beim Gericht Klage zu erheben (das tut -im Strafrecht- die Staatsanwaltschaft oder die sonstwie zuständige Behörde)
 
@rallef: Ähm, dass man KiPo zur Anzeige bringt steht nicht zur Diskussion.

In der Überschrift steht was anderes als im Beitrag, Microsoft hat einzig einen Tipp gegeben und selbst niemanden angezeigt. Weiß daher nicht was du mir jetzt unterstellen willst?!
 
@RobCole: Und die Klage wird fallen gelassen da alle Beweise die gefunden werden und auf den Verdacht von MS her gefunden werden ungültig sind.
 
@RobCole: Ich unterstelle Dir gar nichts, trenne nur die Begriffe "Anzeige" (= Tip geben) und "Anklage" (bei Gericht), die (da hast Du recht, ohne es augenscheinlich selbst verstanden zu haben) falsch verwendet worden sind.
 
Wird wahrscheinlich der mailempfaenger von dem Google Typ sein
 
Da kann man doch gleich die Polizei bitten, ob man seine Bilder dort auf einem PC speichern lassen und vom Polizeirechner in Gegenwart einem Kriminalpolizisten aus die Fotos versenden darf.
 
Ich kann mich da eigentlich nur von Gestern wiederholen: ALLE Datentransfers über das Internet werden in irgendeiner Form geloggt, archiviert, geprüft, analysiert, ausgewertet, gescannt, etc. etc. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Und wenn 1000 mal irgendwelche schwammigen lokalen Gesetzte das eigentlich verhindern sollen. Ja ja - schöner Traum. Das ist mehr für die Beruhigung der Allgemeinheit und damit die "offiziellen" ihren Job bestätigt sehen. Immer wieder schaut dann mal eine Spitze eines Eisberges aus dem Wasser und der Aufschrei ist groß. Warum sich hier so viele aufregen, das Ihre Privatsphäre verletzt wird - einfach unverständlich! Das zeigt einfach nur, das eine große Anzahl von Benutzern einfach null Ahnung vom Internet haben - aber große Sprüche klopfen von wegen "... hilfe meine Daten". Ich verwende das Internet sehr intensiv - allerdings immer mit dem Wissen das meine gesendeten Daten nie 100% privat sind. Danach sollte man einfach sorgfältig mit dem Internet umgehen - letztendlich gibt es auch Verschlüsselungsmöglichkeiten oder analoge Wege wenn es dann ganz "wichtig privat" sein soll. Aber das geht dann wohl schon Richting Paranoia. Das den Pädos damit ein Weg verbaut wird, um weiter Öl in Ihre Neigungen zu schütten, finde ich von MS und von Google von daher in Ordnung. Da es eh keinen Unterschied macht und zu dem noch in den AGBs steht. Wer sich beschwert, aber die Bedingungen eines Dienstes nicht ernst nimmt (oder liest), dem ist eh nicht mehr zu helfen. Neu ist nur, das MS & Google das jetzt publizieren. Sonst nichts.
 
Tja bei dieser News dürfte dem letzten klar werden, dass alles was man dort speichert durchsucht wird.

Logischerweise sollte sich die Cloud Geschichte damit dann eigentlich erledigt haben.

Aber komischerweise gibt es viele, die es trotzdem nutzen.
 
Es wird nicht bei KiPo bleiben. Man kennt die Salamitaktik doch inzwischen zur Genüge. Angefangen wird immer mit den schlimmsten Verbrechen, bei denen keiner Kritik wagen wird. Ist der erste Schritt dann erstmal getan und die Infrastruktur vorhanden, kommen nach und nach andere Verbrechen dazu. Das gibt jedesmal einen kleinen Aufschrei, aber da sich gegenüber dem vorherigen Zustand nicht so dramatisch viel ändert, verebbt der auch schnell wieder. Nach ein paar Jahren ist man dann dort, wo man (Regierungen, Geheimdienste) von Anfang an hin wollte, was aber nie durchsetzbar gewesen wäre, wenn man sofort mit dem vollen Paket angefangen hätte: Jeder Dreck wird überwacht und wegen kleinster Vergehen wird tief in die Privatsphäre eingegriffen. Die Unternehmen werden spätestens dann anfangen, die Daten und die Infrastruktur auch für Wirtschaftsspionage zu verwenden, und der Staat wird früher oder später anfangen, sie für die Bekämpfung der Opposition zu verwenden.
 
Das ist nur der Anfang !
Es werde alle Daten kontrolliert !
Nicht durch MS oder Google , dafür gibt es andere !
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