Neue Whistleblower: US-Regierung fahndet nach "Snowden 2.0"

Wegen der Berichte eines US-Magazins geht die Regierung der Vereinigten Staaten davon aus, dass es nach Edward Snowden einen weiteren Whistleblower in ihren Reihen gibt, der hochsensible Informationen preisgibt. mehr... Edward Snowden, Prism, tempora Bildquelle: campact Edward Snowden, Prism, tempora Edward Snowden, Prism, tempora campact

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Scheint in den USA langsam zum Volkssport zu werden (???)
 
@Fanta2204:
Hoffentlich. Dann hat dieses Land noch eine Chance wieder auf den richtigen Weg zu kommen.
 
Liebe Geheimdienste, spioniert weniger und haltet euch an die Gesetze des eigenen Landes, dann nehmen auch die Probleme mit Whistleblowern ab.
 
Sorry, aber was war denn dann Snowden, " Chelsea Elizabeth Manning 2.0"?
Echt blöde Überschrift!
 
Wenn man sieht wie sich die Welt durch die Whistleblower verändert hat, ist es eigentlich ein Wunder, dass es noch Leute gibt, die das Risiko eingehen.

Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass solche Veröffentlichungen dazu geführt haben, dass die Regierungen umdenken. Klar ist auch warum, viele empören sich im Internet darüber, aber persönliches Engagement indem man z.B. bei der eigenen Regierung vorstellig wird, oder Demos teilnimmt geht den meisten aus Faulheit doch zu weit. Da muss man sich auch nicht wundern, dass unsere Regierungen nichts unternehmen. Spürbare Nachteile haben sie ja nicht, wenn sie nichts machen.

Aber wir kennen es ja zu Genüge unsere Ausreden. Ja, ja, egal was wir machen, die da oben machen ja gleich wohl was sie wollen. Warum auch wählen gehen? Sind ja alle gleich egal welche Partei! Und es gibt ja noch viel mehr dumme Sprüche ...... Hauptsache man findet eine Ausrede!

Die meisten waren schon immer gut darin, jegliche Verantwortung von sich zuweisen und die Schuld bei allen anderen zu suchen, nur selber hat man nie eine Schuld und besser wissen tun sie es so, oder so immer.
 
@Rumulus: Ich kann jetzt nur von mir sprechen. Ja, ich gehe wählen. Was verrate ich hier zwar nicht, aber Nicht-Wählen oder ungültig wählen, funktioniert, trotz aller Gerüchte die immer mal im WWW auftauchen, eben nicht.
Politisch engagieren? Da bin ich, nach den Piraten, von geheilt.
Netzkultur? Schau dir mal die Webseiten zu diversen Themen so an. Das läuft immer auf "Entweder du bist für mich oder du bist gegen mich" hinaus. Versuch mal auf irgendeiner Webseite, sei es jetzt Blog, Forum, Umfragen, Petitionen usw. oder sogar nur einem Facebook Post, die für oder gegen irgendetwas ist, auch nur den Anflug einer sachlichen Gegenposition einzunehmen, viel Spaß dabei. Oder wie ist es mit dieser ominösen "Netzgemeinde", wer das auch immer sein mag, aber Kritik ist da auch nicht gewünscht.
Demos? Wir fordern... Punkt 1, okay, Punkt 2, okay, Punkt 3, warum gibt es eigentlich keine schwarzen Gummibärchen? Auf vielen dieser Demos wird plakativ irgendetwas unsinniges oder nicht durchdachtes gefordert. Da habe ich schon keine Lust mehr, mich auch nur im Ansatz für die Demo zu interessieren, geschweige denn da mitzumachen.
Nein, also für mich ganz persönlich lasse ich das Faulheit Argument nicht gelten, dass hat andere Gründe.
 
@Lastwebpage: Du bist genau das was ich meinte, immer nur jammern was ANGEBLICH nicht funktioniert, aber keine sachliche Argumentation.

Sorry, aber wenn es so wäre, hätte die Leute in Syrien, Libanon und vielen anderen Orten niemals eine Veränderung herbei rufen können. Aber wie gesagt, Ausreden gibt es viele, ich mach ja nichts falsch, ich weiss ja alles so viel besser und ändern kann ich ja so, oder nichts .... ja, ja wir kennen die Phrasen ..... Es sind nur immer die anderen schuld, ich mache alles richtig und kritisieren lass ich mich schon mal gar nicht.
 
@Rumulus: Er trifft den Nagel sowas von auf den Punkt
 
@Rumulus: Ich sage nicht das ich alles weiß oder besser mache, aber so kann das mit der Demo- oder Diskussionskultur im WWW auch nichts werden. Es gab z.B. mal die Montagsdemo in der Ex-DDR, da hätte ich sehr wahrscheinlich auch mit gemacht (Ich komme nicht aus Ostdeutschland, deshalb nur "sehr wahrscheinlich") Oder vor Jahrzehnten die Demos im Ruhrpott wegen der Zechen- und Stahlwerkeschließungen, da war ich sogar auch bei einer dabei, obwohl ich noch nicht mal direkt im Ruhrpott wohne oder da irgendwie, direkt oder indirekt, beschäftigt war oder in der IG Metall. Aber heute? Schau dir ziviler-ungehorsam.org, blockupy.org usw. Seiten mal genauer an. Das da sehr wenige mitmachen, wundert mich nicht besonders.
 
@Rumulus: die Veröffentlichungen für sich führen noch zu keinem Umdenken von Regierungen. Ich frage mich auch, in wie weit unsere Regierungsvertreter überhaupt souverän agieren können, wenn sie durch die Abhörung der NSA vermutlich zu 100% kompromitiert sind.
Ich glaube aber an einen ersten Schritt, bei den Montagsdemos teilzunehmen, die in allen großen Städten wieder aufleben. Wenn die "schweigende Mehrheit" der Länder sichtbar wird, kann das schon Auswirkungen haben und auch nicht weiter von den Medien totgeschwiegen werden. Soweit meine naïve Hoffnung.
 
@dash-9: Ich denke überhaupt nicht, dass deine Meinung naiv ist. Die einzige Möglichkeit, egal in was, oder was man erreichen will, man muss anfangen etwas zu machen. Egal ob es schief geht, Stellung für seine Meinung zu beziehen ist immer noch besser, als den Kopf in den Sand zustecken und nichts zu machen.
 
@Rumulus: Unsere Regierung denkt doch um: Sie will nun selbst auch stärker spionieren.
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