Windows 'Threshold': Desktop künftig mit mehreren Arbeitsflächen?

Microsoft will mit dem neuen Windows "Threshold", das möglicherweise als Windows 9 auf den Markt kommt, offenbar eine Funktion für die paralelle Nutzung mehrerer Arbeitsoberflächen einführen. Ähnlich wie bei einigen Linux-Varianten oder auch Mac ... mehr... Windows Threshold, Threshold, Startmenü, Windows 9 Threshold, Windows 8.1 Startmenü, Build 9788 Bildquelle: My Digital Life Windows Threshold, Threshold, Startmenü, Windows 9 Threshold, Windows 8.1 Startmenü, Build 9788 Windows Threshold, Threshold, Startmenü, Windows 9 Threshold, Windows 8.1 Startmenü, Build 9788 My Digital Life

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Ist wie mit Windows Vista und 7. Vista war gut, 7 der Knaller. 8 war gut, 9 wird sicher auch extrem geil :D
 
@notepad.exe: das problem an deiner these ist: vista war definitiv nicht gut.
 
@LoD14: Nie Probleme gehabt. Änderungen (insbesondere an dem Treibermodell, die da schon extrem waren) bringen immer Instabilität mit sich - wenn man Medion und andere billig Hersteller hat, die keine ordentliche Treiberunterstützung haben. Ich habe für mein ThinkPad von Anfang an stabile Treiber bekommen, rannte 1A.
 
@LoD14: Vista war gut. Probleme gabs mit Treibern weil die Hersteller viel zu spät reagiert haben.
 
@TurboV6: hm... also Treiber Probleme hatte ich nie, selbst mein "Exot" AOpen XCube MC hatte damals sämtliche Treiber sofort erkannt.
 
@b.marco: gut, dass Du als Einzelperson die Referenz bist und es selbst MS eingesteht, dass die Kommunikation mit den Hardware-Herstellern suboptimal war. Zudem die Einführung eines breiten x64 Systems...... das kann schon mal vorkommen aber da ist MS nicht alleine die Schuld zuzuschieben, geschweige zu sagen "Vista is schei*e".
 
@TurboV6: ich bin keine Referenz, jedoch kann ich einigermassen mitreden, weil ich einige PC's mit Vista installiert hatte, unter anderem einen Exoten, der auch super damit funktioniert hat. Mit den 64Bit Systemen gebe ich dir natürlich recht, aber das Problem hatten zu der Zeit alle Betriebssysteme.
 
@b.marco: Geht mir genau so. Auch im Bekanntenkreis haben alle immer gesagt "Vista? Uuh das st doch Mist, oder?" und als es dann lief "Oh das sieht aber gut aus!" (Und lief auch super)
 
@b.marco: Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, bis Creative für ihre Soundkarten stabile Treiber rausgebracht hat. Ich erinnere mich an zahllose BSoD.
 
@LoD14: Muss ich widersprechen... meine Eltern haben es heute noch im Einsatz. Man musste nur wissen, wie man es einrichtet. Man konnte Vista so konfigurieren, dass es sich wie XP verhalten hat. Einziges Manko bei Vista waren die Updates. Vista hatte sämtliche Dateien auf der C: Partition behalten, wodurch sie sich aufgebläht hat und das System stark fragmentierte. Mittlerweile werkelt eine 128 GB SSD in ihrem Rechner und das System läuft und läuft und läuft...
 
@LoD14: Hm, allein die Einführung der Suche in Vista war gold wert. Wenn ich heutzutage an einem XP Rechner sitzen muss und etwas starten möchte, wird aus Gewohnheit die Win-Taste und der Suchtext für Programm/Verknüpfung eingegeben und auf einmal öffnet sich irgendwas :-D
Wenn man bei Vista dann noch das übertriebene UAC runterregelt, ist "nur" noch der Ressourcenverbrauch ein Thema. Alles in allem, war Vista aus meiner Sicht eine Verbesserung von XP und wurde mit Win7 dann abgerundet (UAC standardmäßig nicht so aufdringlich, Sidebar musste nicht erst deaktiviert werden, Ressourcenverbrauch besser unter Kontrolle, ...).
 
@Tical2k: Ich habe die Windows-Suche seit Vista nie mehr ernsthaft benutzt. Bei Dateisuchen zeigt die nicht zuverlässig alle Treffer an, was zu Fehlern führt, wenn man sich darauf verlässt. Das war auch in Windows 7 nicht besser: Beim Suchen nach "Systemsteuerung" ist beim langsamen Eintippen die Systemsteuerung mal unter den Suchergebnissen, gibt man dann den nächsten Buchstaben ein ist sie verschwunden, tippt man weiter taucht sie wieder auf, dann verschwindet sie beim nächsten Buchstaben wieder usw.
So eine schwachsinnige Suchfunktions brauche ich nicht. Windows XP fand noch zuverlässig jede Datei die zu einem Suchmuster passte auf der Platte und da verschwand keine die ins Muster passte, wenn man einen Buchstaben zusätzlich eingab und erneut suchte.
 
@nOOwin: Bei so einem Verhalten der Suche, nachvollziehbar. Dann tut es mir ernsthaft leid, dass du diese Erfahrung gemacht hast. In XP gab's "nur" die Suche im Explorer und nicht die Schnellsuche oder nicht?
Die Schnellsuche in Windows über Windowstaste, eintippen und Enter hat mir glücklicherweise seit Vista jede Menge Zeit und Sucherei erspart :-)
Lediglich bestimmte Ordner (z.B. "Downloads") werden erst mit voller Eingabe des Wortes gefunden, was mir immer noch nicht einleuchtet.
 
@LoD14: Stimmt schon, Vista WAR nicht gut. Bei Veröffentlichung hatte es teilweise solch gewaltige Macken daß an einen produktiven Einsatz nicht zu denken war. Bei den 20MB/s im Gb-Netzwerk wußte ich echt nicht ob ich lachen oder heulen soll.
 
@Johnny Cache: Da war das hochgelobte XP aber auch nicht besser :D
 
@Johnny Cache: Wie bei jedem neuen OS. XP war auch erst ab SP1 gut. Bei Vista lag es aber daran, dass es ungefähr bis zum SP1 gedauert hat, bis die Treiber ausgereift waren. Etwas unausgereift waren die 2 - 3 Warnungen der UAC, wenn ein Prozess einen anderen gestartet hat. Aber insgesamt war es gut.
 
@LoD14: Vista war nicht schlecht, nur der Treibersupport am Anfang war Mist, und auf den hat Microsoft nicht immer Einfluß. Außerdem sind sehr viele Leute mit mittelmäßig geeigneter Hardware von ihren alten XP-Kisten gewechselt und haben sich dann gewundert dass es nicht lief. Hab es damals auf einen ein halbes Jahr alten PC gespielt und hatte leichte Startschwierigkeiten mit einiger übernommener älterer Hardware... und ein halbes Jahr später keine Probleme, als es auf einem neuen Notebook kam.
 
@LoD14: Meine Eltern nutzen es auch noch und haben keine Probleme :) Und btw. meine Mutter hat einen Medion PC :D
 
@LoD14: Mit sauberen Treibern war Vista ein gutes System. War das erste Windows welche ich in den 2 Jahren in denen ich es benutzt habe nie neu installiert werden musste, obwohl ich häufig Programme installiert / deinstalliert haben. Dagegen war Windows XP eine Katastrophe. Erst mit SP2 wurde Win XP brauchbar. Windows 7 ist natürlich noch deutlich besser als Vista.
 
@LoD14: nur um das mal klar zu stellen. ich hatte relativ wenig treiberprobleme mit vista. auf meinen hauptrechnern gar keine, nur auf nem älteren ersatzrechner. ich fand vista einfach von der usability her zum kotzen. ständig irgend welche warnung, dann immer die DEP die wegen irgend was rumgenervt hat, die standard-stand-by-aktion auf dem runterfahren button, etc. pp. die ideen von vista waren sicher gut, aber man hat einfach gemerkt, dass da hoch gebildete kluge köpfe was zusammengeschraubt haben, was kaum von menschen mit ahnung von usability getestet wurde... hat man ja bei win 7 dann gesehen, wo sehr viel mehr wert auf das interface und die benutzerfreundlichkeit gelegt wurde.

mein vater hat immer noch eine vista kiste am laufen. ich hasse es jedes mal, wenn ich zu ihm muss, was am PC richten. vista macht mich einfach agressiv.
 
@LoD14: Wenn Vista nicht gut war, kann Windows 7 aus deiner Sicht ja auch nur scheiße gewesen sein.
 
@Friedrich Nietzsche: nein. warum?
 
@LoD14: Weil sie bis auf kleine Unterschiede die gleichen Betriebssysteme sind. Die achso schlimmen Nervtöter, von denen du her laberst von von denen du mit "etc." suggerierst, es würden noch soo viele mehr sein, lassen sich innerhalb von wenigen Minuten nach der Installation ausschalten/ändern. Und die Usability: Weil die Taskleisten in Windows 7 keine Titel mehr anzeigen, ändert sich die gesamte Usability? Verknüpfungen war so viel schlechter als die Bibliotheken? Manche wissen echt nicht, wovon sie reden.
 
@Friedrich Nietzsche: aha, ok. dann fand ich windows 7 halt scheiße. ist mir zwar neu, aber du scheinst besser zu wissen, was ich wie finde.
 
@LoD14: Was du findest, ist eine Sache. Die Tatsachen ganz eine andere.
 
@LoD14: An sich fand ich Vista ganz gut. Es war ein wenig unoptimiert / langsam. Aber es wurde sehr viel von XP auf Vista geändert. Der Ansatz war gut. Mit Windows 7 wurden usability Probleme behoben und Optimierungen durchgeführt.
Schade, dass jetzt in diesen Kleckerabständen eine neue Windowsversion auf den Markt gebracht wird.
 
@notepad.exe: Das ist ein Feature, was jede Linux Distro schon vor 15 Jahren hatte. Bei Windows musste ich immer mit 'nem weiteren Programm nachrüsten. Das ist nicht extrem geil! Das wurde extrem nochmal Zeit.
 
@blume666: Man kann es einem nie recht machen, oder? :D
 
@notepad.exe: Es ist leider Tatsache, dass MS viele Trends verschlafen hat. Auch was wirklich simple aber effektive Features in Windows angeht. Das kann man nicht leugnen.
 
@venture: Ähm, MS bietet diese Future schon seid 2012 an.

http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/cc817881.aspx
 
@Rumulus: Ich meinte damit Features, die on Board mit dabei sind. Dein Link ist eine Software zum nachträglichen Installieren. Selbst wenn es von MS stammt, ist das kein eigentliches Feature von Windows, sondern nur ein Tool, wie es von jedem andern Drittanbieter auch hätte stammen können...
 
@venture: Ich denke, wer Multidesktop benutzen will, ist sicherlich auch in der Lage von MS ein gerade mal 61 KB grosse Tool zu installieren!

Gerade weil MS ein solches Tool anbietet, finde den Aufschrei, dass es nicht schon ins OS integriert ist, etwas übertrieben. Klar wäre es etwas bequemer, aber bitte, hier gleich von eine Trend verschlafen zu reden ist doch sehr überheblich, oder etwa nicht?
 
@Rumulus: Das Problem ist ehr, dass es Menschen gibt, die technisch unbegabt sind, aber eine überraschende Fähigkeit haben Gegebenes für sich nutzbar zu machen. Mein Dad hat keine Ahnung, wie er Excel installiert, ist aber ein Meister in der Anwendung. Es gibt genug solcher Menschen, die keine Ahnung haben, wo sie das Tool überhaupt herkriegen sollen, geschweige denn, dass es sowas überhaupt gibt. Nicht jeder ist so gut informiert, wünscht sich aber solch eine Funktion. Und selbst wenn sie wüssten wo es das Tool gibt, sind viele zu unsicher sich eine Software zu laden und zu installieren. Entweder sie wissen nicht konkret wie oder haben zurrecht Angst vor Viren. Deswegen finde ich, dass Features die sich viele wünschen, das OS nicht belasten, ruhig von Haus aus mitgeliefert werden sollten. Es muss ja nicht jeder nutzen. Es nutzt ja auch nicht jeder Solitär und Minesweeper und doch wurde / wird es ständig in x Versionen mitgeliefert. Wenn das geht, dann geht das andere auch.
 
@notepad.exe: Persönlich war ich mit jedem Windows sehr zufrieden, seit Windows 95 habe ich von den Medien jedoch nur negative Berichterstattung in Erinnernung (ausgenommen Windows 7) aber gekauft haben es doch alle ausgenommen Vista/8 aber beide haben auch eine große Veränderung mit sich gebracht was die Oberfläche Betrifft und die Nutzer müssen sich erstmal daran gewöhnen.
 
Wenn schon denn schon. Da mit Windows 8 sowieso die "Eckenbelegung" für diverse Funktionen kam, warum nicht auf für das? Rechs oben wäre z.b. möglich - so wie derzeit der App-Switcher in der linken oberen Ecke...
 
@beistrich: Genau, damit Windows in VMs und RDP-/VNC-Sitzungen noch beschissener zu bedienen wird als Windows 8.
 
@TiKu: Schalt die Dinger doch einfach in den Vollbildmodus, dann gibt's kein Problem. Oder nutz die Tastenkombinationen.
 
@HeadCrash: Vollbildmodus hilft nicht so richtig, wenn man mehrere Monitore hat. Außerdem ist Vollbild nicht immer erwünscht.
 
@TiKu: Also bei mehreren Monitoren hatte ich da bisher noch kein Problem, wenn die VM im Vollbild war. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich fast immer Monitore mit unterschiedlicher Auflösung habe und ich die an der Oberkante ausrichte, so dass man in den unteren Ecken nicht einfach auf den anderen Monitor "rutscht".

Ansonsten hab ich mir den Vollbildmodus mittlerweile fast komplett angewöhnt, da auch nur dann die meisten üblichen Tastenkombinationen funktionieren. Ohne Vollbild muss man dann leider tatsächlich etwas fummeln.
 
@HeadCrash: Wir nutzen RDP und VNC in der Firma zur Fernwartung beim Kunden. Nicht selten hat man da mehrere Sessions gleichzeitig offen, die man vergleichen möchte. Da ist es am praktikabelsten, sie nebeneinander zu packen. Vollbild stört da eher. Richtig Laune machen die Hot Corners, wenn die Sitzung nach Kroatien oder in die Karibik geht und entsprechend lahm ist. Dann hat der Mauszeiger ein erhebliches Delay und es ist schon ohne Hot Corners nicht immer einfach, an der richtigen Stelle zu klicken.
Bei VMs stellst sich das Problem seltener, aber auch da kommt es vor.
Zum Glück setzen unsere Kunden Windows 8 noch sehr spärlich ein.
 
@TiKu: Kann ich nachvollziehen. Eigentlich wäre es cool, wenn MS diese Windows-Tastenkombinationen in den RDP-Client integrieren würde. So wie sie z.B. STRG+ALT+Entf integriert haben. Eine Kleine Schaltfläche für die Charms-Bar wäre da schon nicht schlecht. Alles andere ist ja seit 8.1 wieder recht problemlos erreichbar.
 
@TiKu: Darf man fragen, wozu die Hot Corners am Desktop überhaupt "nötig" sind? Ich nutzte Win8 mit der ersten Preview und inzwischen nutze ich sehr gerne Win8.1 (zudem beruflich bei Kunden auch Win Server 2012) und ich habe seither kein einziges Mal eine der Ecken benötigt.
Einmal Win-Taste gedrückt und dann nach "Einstellungen"/"Settings", "Systemsteuerung"/"Control Center" u.ä. gesucht und ich bin schneller am Ziel, als die Maus in eine der Ecken bewegen und dort dann etwas öffnen.
Bin daher auch echt froh, dass man zum Abschalten nicht mehr den Weg über Alt+F4 auf dem Desktop oder Rechtsklick auf die linke untere Ecke gehen muss. Stattdessen kurzerhand Win-Taste und Name anklicken, bzw. den Ausschalt-Button verwenden.
Da die Win-Taste auch über RDP, TeamViewer und Konsorten unterstützt wird, war dieses Vorgehen bislang kein Thema.

PS: Bei mir ist es so, dass bei mehreren Monitoren die Maus an den Seiten oben und unten "hängen bleibt" sofern man sie nicht zu schnell in die Richtung bewegt und die Ecken damit einfach aktiviert werden könn(t)en.
 
@Tical2k: Witzig, dass früher Linux immer dafür kritisiert wurde, dass zuvieles nicht per GUI geht, und man heute bei Kritik an der GUI von Windows 8 sofort zu hören bekommt, man solle doch die Tastatur verwenden.
 
@TiKu: Wollte dich deshalb keineswegs kritisieren. Hat mich nur interessiert, warum jemand, der viel mit Windows arbeitet die Maus verwendet. Dass ein "normaler" Anwender das macht und mit der Maus auf sichtbares geht, macht durchaus Sinn (wobei selbst das für einige eine Herausforderung scheint => wenn man bei einer Installation "Weiter" und "Abbrechen" hat und dann nicht weiß, worauf man klicken soll..).
Allerdings kenne ich kaum Systemadministratoren oder Entwickler, die das tun. Man drückt eben Win+E statt wie früher Rechtsklick auf Windows-Icon unten links und "Explorer" wählen, Win+R statt erst Windows-Icon unten links und "Ausführen..." anklicken, usw. usf.

Aus dem Grund hat mich das einfach verwundert, dass jemand der viel auf Kundensystemen unterwegs ist, die Hot Corners verwendet. Kann ja sein, dass es hier etwas gibt, das ich nicht bedacht hatte und ich einfach noch dazulernen kann und meine Arbeit in Zukunft womöglich weiter erleichtert ;-)

btw. habe Linux nie kritisiert, da ich es persönlich sogar mag (allerdings nur als Anwender im Einsteigerlevel AKA "Ubuntu Standardbenutzer"), vor allem mit dem Paketmanager und einigen netten Features, die es gibt. Allerdings benötige ich privat Windows weiterhin aufgrund der Spielindustrie :-D Daher mal schauen, was mit SteamOS und Unreal Engine 4 in Zukunft möglich wird.
 
@Tical2k: Ich bin seit vielen Jahren Entwickler und verdiene auch mein Geld damit. Ich bin am schnellsten mit einer Mischung aus Maus und Tastatur. Manche Dinge erledige ich per Tastatur, manche per Maus. Das Startmenü nutze ich bspw. meist mit der Maus. Bis einschließlich Windows 7 ist das auch kein Problem (außer dass das Startmenü mit Vista schon einmal deutlich verschlechtert wurde). Würde ich als Entwicklersystem Windows 8 vorgesetzt bekommen, würde ich mir wohl ClassicShell installieren.
 
@beistrich: aktive Ecken sind einfach traumhaft unter OSX. Bin echt gespannt, wie MS das in Windows umsetzt. Zum swipen nehme ich einfach mit zwei Fingern die TouchMouse. :-)
 
"Eine solche Neuerung wäre jedoch ein weiterer Beleg dafür, dass man bei Microsoft mit der kommenden Version von Windows wohl nicht nur in das neue Startmenü investieren will..." - Ihr habt doch nicht ernsthaft geglaubt, dass MS in einem großen Update, an dem sie schon seit Einführung von Win8 arbeiten, nur das Startmenü drin wäre, oder? :)

Edit: Ich bin ja mal gespannt, was das gibt. So richtig hat sich mir der Ansatz mit mehreren Desktops immer noch nicht erschlossen. Selbst zu meiner Linux-Zeit hab ich die Dinger nur dann genutzt, wenn ich irgendwelche Dinge überwachen musste, so dass ich z.B. ein Tail oder irgendeine Monitor-Applikation permanent auf einem zweiten Desktop hab laufen lassen. Ansonsten sehe ich keinen wirklich Vorteil darin, den Desktop zu wechseln, wenn ich auch einfach das Fenster wechseln könnte.
 
@HeadCrash: Für den "Normal-Nutzer" sehe ich auch keinen Mehrwert, auf Firmenebene bei Clientsysteme dann doch, gerade bei administratorischen Aufgaben, aber dann nur mit einer Multi Monitor Unterstützung.
 
@Kribs: Jepp, für Admins kann das wirklich sinnvoll sein. Ich seh es halt aus einer Consumer-Perspektive. Aber vielleicht hat ja jemand eine gute Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin.
 
@HeadCrash: Zur Zeit administriere ich für ein Kleines Lokales Firmennetzwerk über VPN die Komplette IT-Infrastruktur von Fritzbox zu Lancom und für diese Zwecke habe ich einen sauberen Arbeitsbereich mit Verlinkungen zu den Einzelnen Stationen (PC/NAS etc.) und zu einigen Dateien/Scripts benötigt und da wäre so ein zweiter Desktop mehr als nützlich, da ich schon genug Icons auf meinem normalen Desktop habe. Als Lösung habe ich mir Dexpot geholt und meinen Rechner in 4 Arbeitsbereiche aufgeteilt (VPN/Privat/Games/Produktiv) und nun habe ich Platz für 4x soviel Icons auf dem Desktop und alles schön sortiert. In der heutigen Zeit, wenn man experimentierfreudig ist und alles mögliche mit dem PC anstellt dann kommt da halt was zusammen, das nicht im Chaos enden sollte.
 
@Gunni72: Hmm. Okay, kann ich mir vorstellen. Obwohl ich jetzt nicht so der Fan von vielen Icons auf dem Desktop bin, da nutze ich eher die Suche im Startscreen. Aber ich hab auch nicht die Anforderungen. Läuft bei Dir aber auch wieder auf Admin-Sachen raus, wenn ich das richtig verstehe.

Naja, warten wir's ab. Wenn es die Desktops gibt probier ich sie einfach nochmal aus. Vielleicht bleib ich hängen :D
 
@HeadCrash: bei mir kommen immer wieder kleine Testdateien oder Infodateien zusammen, die ich schnell mal anlege. Diese lasse ich bewusst auf dem Desktop, damit sie mir gelegentlich ins Blickfeld kommen und mich an bestimmte sachen erinnern. Das ist wie eine virtuelle Zettelwirtschaft, die ich leider auch noch in Zettelform habe. Ich wünschte ich könnte mir ein System bauen, das wirklich bei mir funktioniert, da ich doch recht vergesslich bin und deshalb brauch ich mehr Bildschirmfläche mal abgesehen von den Adminsachen... Wenn die neue Funktion dann noch gut umgesetzt wird mit ähnlichen Funktionen wie beim "Dexpot", dann wäre das eine Top Sache.
 
@Kribs: wozu brauche ich mehrere, virtuelle Desktops, wenn ich eh mehrere Monitore habe?
 
@der_ingo: Ehm "virtuelle Desktops"?
Ich gehe mal davon aus das du die Bezeichnung >Clientsysteme< nicht kennst (als Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Client-Server-Modell).
Für den Admin sind nun je Instanz (Client/Nutzer) ein Desktop konfiguriert.
Ein solcher Desktop Pro Passiven Monitor um schaltbar auf den Aktiven.
 
@Kribs: und was genau hat das jetzt mit dem Feature zu tun, um das es im Artikel geht? Remotedesktops kannst du doch eh in quasi beliebiger Menge auf deinem System einbinden.
 
@der_ingo: Ich hab keinen Bock jemanden zu antworten der nur darauf aus ist mir das Wort zu verdrehen!
 
@Kribs: Der WF Artikel dreht sich darum, in Windows 9 womöglich zwischen mehreren virtuellen Desktops auf einem Bildschirm umschalten zu können. Ich halte das für sinnvoll, aber brauche es nicht, da ich eh mehrere Monitore habe und somit nicht mehrere Desktops virtuell brauche, sondern mehrere Desktops physikalisch habe. Soweit klar?

Mit Client/Server Umgebungen oder einem Unterschied zwischen Home/Enterprise hat das alles wenig zu tun.
 
@der_ingo: Erwischt!
Mein Antwort-Kommentar bezieht sich auf den Kommentar von ([o3] HeadCrash am 06.08.14 um 08:12 Uhr) und eben nicht primär auf den WF Artikel!
Soweit klar? Geh woanders Trollen!
 
@HeadCrash: Bei mir läuft auf einem Desktop der ProcessExplorer und auf allen anderen sehe ich dann die Icons von dem Ding in der Taskbar ^_^ Wenn jetzt noch Mediahotkeys über Dexpot auf allen Desktops gleichzeitig gehen würde, wäre Zune auch direkt auf einem anderen Desktop.

Allgemein macht es Sinn für Anwendungen die man selten braucht aber ungerne schließt, da sie ein Icon in der Taskleiste anzeigen :)
 
@Knerd: Das versteh ich nicht so ganz. Auf einem Desktop läuft der Process Explorer, aber sein Icon wird in der Taskbar auf allen Desktops angezeigt? Und wenn Du es anklickst, was passiert dann? Holt er den Process Explorer auf den aktuellen Desktop oder springt er auf den anderen Desktop?

Also wenn die Icons immer sichtbar sind, fände ich das eher sogar verwirrend. Denn mehrere Desktops verleiten dann ja sicherlich dazu, mehrere Applikationen auf dem jeweiligen Desktop zu starten und dann wäre die Taskbar ja extrem schnell total überfüllt mit Kram, den ich auf dem aktuellen Desktop gar nicht sehe.
 
@HeadCrash: Sry, der ProcessExplorer hat NotifyIcons :) D.h. unten rechts in der Taskleiste ^^

Wenn du draufklickst versucht er ihn zu holen, wobei ich einen Regel drin habe, die ihn immer auf Desktop 3 verschiebt.
 
@Knerd: Ach, Du meinst das Systray-Icon. Das kenn ich. Daher läuft der bei mir auch nie sichtbar, sondern nur bei Bedarf, wenn ich halt auf das Icon klicke.
 
@HeadCrash: Unter Windows 8 kannst du übrigens einstellen, ob das Taskleistensymbol auf allen Desktops, oder nur auf dem angezeigt wird, auf dem auch das Programmfenster offen ist.
 
@DON666: Du meinst jetzt mit dem extra Desktop-Tool? Oder wenn man mehrere Monitore hat? Wüsste jetzt spontan nicht, wo man das einstellt.
 
@HeadCrash: Wenn man mehrere Monitore hat. Geht über Rechtsklick auf Taskleiste -> Eigenschaften. Dann ist es die zweite Scrollbox von unten ("Schaltflächen der Taskleiste anzeigen auf").
 
@DON666: Danke! Muss ich mal testen :)
 
@HeadCrash: Wenn's gut implementiert ist, ists doch ziemlich nützlich. Bei OS X wischt man etwa mit drei Finger, um zum nächsten Desktop zu gelangen. Praktisch ist die Funktion, wenn du etwa in einer Excel-Tabelle Daten aus einer PDF oder aus dem Internet übernehmen musst. Dann schiebst du die eine Anwendung auf einen zweiten Desktop und du kannst einfach zwischen den Oberflächen wechseln. Splitscreen ist dafür zwar auch oft hilfreich, aber manchmal (gerade bei Excel) ist die Fläche zu klein. Ich würde mich freuen, wenn das bei Windows auch so komfortabel funktioniert.
 
@Big_Berny: Hmm.. gerade beim Kopieren von Daten zwischen zwei Anwendungen stell ich mir das eher merkwürdig vor, den Desktop zu wechseln, wenn ich auch einfach mit ALT+Tab zwischen PDF und Excel hin und her springen könnte. Aber wie gesagt, ich muss es mal probieren.
 
@HeadCrash: Eben kommt hat darauf an, wies implementiert ist. Wenn man irgendwo darauf klicken oder in eine Bildschirmecke und warten muss, lohnt es sich so wohl nicht. Aber ein Wisch über das Trackpad geht mMn sogar schneller als Alt+Tab. Aber ist sicher auch Geschmacksache.
 
@Big_Berny: Das blöde ist nur, dass die wenigsten PCs Trackpads haben (die Äpfel meines Wissens normal auch nicht), von daher wird man wohl um irgendeine praktikable Maus- bzw. Shortcut-Lösung nicht herumkommen.
 
@DON666: Notebooks haben halt alle Trackpads und die Magic Mouse von Apple unterstützt auch Wischbewegungen über die Maus. Darum gehts dort ziemlich komfortabel. Aber klar, mit einer normalen Maus brauchts eine Shortcut-Lösung, was dann aber wieder umständlicher ist.
 
@Big_Berny: Okay, an Notebooks hatte ich bei "Desktop" irgendwie nicht gedacht, weil die meeisten dann ja doch vor nem klassischen PC sitzen, und das mit der Maus wusste ich nicht. ;)
 
@HeadCrash: mehrere Desktops sind auch nicht unbedingt sonderlich hilfreich, wenn man lediglich zwischen zwei Programmen hin- und herwechseln möchte, das geht mit ALT+TAB in der Tat genauso gut, sondern eher wenn man zwischen mehreren nebeneinander angeordneten Programmen wechseln möchte (also sozusagen zwischen Programmgruppen wechseln möchte) oder bei Programmen, die aus mehreren Fenstern bestehen. Da wird man mit ALT+TAB wahnsinnig und auch mit der Maus aus der Taskleiste gehts nicht schneller bis man alle Fenster wieder im Vordergrund hat.
 
Das Feature gibts schon von Microsoft zum Nachrüsten:
http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/cc817881

Würde mich daher nicht wundern, wenn sie es jetzt fest in Windows integrieren.
 
@Stegerius: Naja, indirekt von MS. Soweit ich weiß, hat Mark Russinovich das Ding schon geschrieben, bevor er zu MS gehörte. Und ich würde eher vermuten, dass sie was "eigenes" machen, denn das Sysinternals-Teil hätten sie ja schon vor ewigen Zeiten integrieren können.
 
@HeadCrash: Sysinternals gehört doch schon viele Jahre zu Microsoft. Die haben eine Menge nützlicher Tools, die jeder Admin kennen sollte. Nur für die meisten Normaluser sind die nicht nötig. Käme z.B. meine Oma mit mehreren Desktops klar? Definitiv nein. Für mich ist das aber ein sehr nützliches Feature.
 
@Nunk-Junge: Ich weiß, dass es zu MS gehört, aber die meisten Tools sind vor der MS-Zugehörigkeit entstanden. Und wenn ich mich nicht täusche, dann gehört das Desktops-Tool dazu. Daher meinte ich indirekt von MS. Und wie gesagt, wenn sie das integrieren hätten wollen, dann hätten sie es wahrscheinlich schon längst getan. Vermutlich wird die neue Lösung, so sie denn tatsächlich kommt, anders sein.
 
@Stegerius: Direkt integriert funktioniert es aber besser, die ganzen Tools kommen nie an Linux oder OS X heran.
 
@Stegerius: Da bevorzuge ich doch eher Dexpot ;)
 
Wäre echt mal super, wenn Microsoft ein Surface Ultrabook und/oder Mini-Desktop raushaut. Das wären mal richtige Arbeitsgeräte!
 
Vielleicht wechselt man damit ja auch zwischen den verscheidenen Oberflächen, sprich Metro <> Desktop...
 
@Lessi: Du meinst so, wie mit der Windows-Taste es bereits möglich ist?!
 
@PranKe01:
so wie ich mir das vorstelle würde sich das wenig unterscheiden, richtig :D
Ich finde es nur schwer zu beschreiben, ich versuche es aber einmal:

Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch einige Metro-Elemente auf dem Desktop wieder verschwinden. Bei Klick geht auf den Start-Button geht z. B. wieder das "alte" Startmenü auf, auf der zweiten Arbeitsfläche dagegen aber das Metro-Menü für Touch-Eingaben. So könnte man auch die Systemsteuerung in 2 Versionen imlementieren, welche sich von den Menüpunkten nicht unterscheiden.

Anderes Idee: Je nach Arbeitsfläche gehen einige Apps vom Desktop aus im Desktop-Modus auf, auf der anderen Arbeitsfläche dagegen im Tablet-Modus(setzt voraus, dass Apps in Zukunft im fenster-Modus laufen können). Je nach bedarf (mobil oder stationär) schaltet man dann manuell auf eine andere Arbeitsfläche. Hat den vorteil, dass jeder das verwenden kann, was er gerade will.

Sind alles nur Gedankengänge, kommt hinterher sowieso anders....
 
@Lessi: Vor allem wäre das für den Otto-Normal-Verbraucher unnötig kompliziert...
 
Und wo soll der Vorteil liegen? Man kann ja bereits mit Alt+Tab zwischen den Anwendungen wechseln. Wieso denn gleich den ganzen Desktop wechseln Oo
 
@PranKe01: ab einer bestimmten Anzahl von Anwendungen wirds zu unübersichtlich, da ist die Aufteilung auf mehrere Desktops besser. Auch ist es manchmal gut, wenn nicht alles auf einem Desktop sichtbar ist und aus versehen aufgerufen werden kann, falls jemand anders gerade in die Nähe kommt ;-).
 
@Link: Letzteres besonders auf Arbeit :3
 
@PranKe01: Wenn man viele Programme offen hat und viel zwischen zwei Programmen wechseln muss, sind mehrere Desktops doch ganz praktisch und richtig implementiert schneller als Alt+Tab.
 
Viele Spekulationen und jede Menge Gerüchte.Mittlerweile wird so viel Rummel um das kommende Windows 9 gemacht, das ich es gar nicht mehr lesen möchte.Ich warte lieber ab, wenn im Oktober die Beta kommt, dann wird man sehen, was Microsoft uns wirklich anbietet.Zudem hieß es ja auch, das noch ein Update 3 folgen soll, dann wieder nicht und nun heißt es, es könnte doch noch das dritte Update folgen.
 
Die Verwendung mehrerer Vollbild-Apps funktioniert in der Tat erst richtig gut mit verschiedenen Spaces. Das sieht man ja bei der Konkurrenz sehr schön und ich denke das würde auch mit Windows und Metro Apps gut funktionieren.
 
Also ein eingebauter Porn-Mode?
 
Naja alles nichts besonderes, Smartphones haben PCs eh fast verdrängt im Alltag. Gerade gestern noch dualboot win 8.1/ubuntu eingerichtet zum surfen etc, mal sehen wann es mal wieder nötig wird überhaupt Windows zu booten. Vielleicht wenn ich mit Odin n neues modem aufs tel flashen muss xD
 
@neuernickzumflamen: Hmm.. Was haben denn Smartphones mit virtuellen Desktops zu tun? Ich kenne noch niemanden, der auf seinem Smartphone tatsächlich arbeitet, mal abgesehen von dem gelegentlichen Mail lesen und kurz beantworten oder in den Kalender schauen.
 
@neuernickzumflamen: Fast aus dem Alltag verdrängt? Das wird so ziemlich jeder Büroangestellte anders sehen. Oder ist der Job kein Alltag?
 
Öhm..... http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/cc817881.aspx
 
Ich denke nicht, dass man es verkomplizieren sollte. Die ganze Diskussion konzentriert sich in meinen Augen viel zu sehr auf den Programmstart. Ich habe in der Regel 6 -7 Programme parallel geöffnet und das ist vermutlich schon nicht wenig. Die starte ich einmal in der Taskleiste und wechsel dann auch darüber.

Ein zusätzlicher Desktop klingt für mich nach Arbeit für die Hotline: "Alles ist weg!"

Der überwiegende Teil der User kommt damit wohl klar. Für andere gibt es Tools. MS täte gut daran die Bedienung einigermaße einfach zu halten. Nur weil Windows 8 ungerechfertigterweise gebasht worden ist, sollte man jetzt nicht versuchern allen Forderungen nachzukommen. Sonst sind wir schnell in der Diskussion, warum es kein zweites Startmenü gibt...
 
@EmilSinclair: 6-7 Programme sind eher wenig... das ist so eher Standard für einen Otto-Normal-User wurde ich sagen. So ab 15-20 geöffneten Fenstern wirds auf einem Desktop sehr unübersichtlich, da habe ich dann lieber 2, auf einem so die Standard-Programme (Browser usw.), auf dem anderen den Rest mit dem ich eigentlich gerade was mache. Nutze dafür "Desktops" von Sysinternals, funktioniert gut, richtig ins Betriebssystem integriert kann es aber noch besser werden, denn die Art wie Desktops Windows dazu bringt mehrere Arbeitsflächen dem User zur Verfügung zu stelle hat etwas von Frickelei und beenden läßt es sich nur durch eine Abmeldung des Users.
 
Windows nähert sich immer mehr Linux an. Interessant.
 
@noneofthem: Nö Marktanteil ist noch 2 stellig. ^^
 
Also sollte das wirklich kommen, so wird ein langersehnter Traum war. Mich hat es schon immer gestört, mehrere offene Fenster nicht auf unterschiedliche Arbeitsflächen verteilen zu können bzw. externe Tools dafür einsetzen zu müssen. Damit würde Windows bei mir wieder ein paar Punkte dazugewinnen. :)
 
Multiple Arbeitsflächen habe ich unter Linux seit bald 20 Jahren (selbst Linux-Bootdisketten hatten schon in den 90ern multiple Konsolen zwischen denen man hin- und herwechseln konnte) und gab es in anderen Unix'en noch viel früher.

Unter Windows XP habe ich das seit weit über 10 Jahren durch einen selbst vorgenommenen Linux-Windowmanagerport, der etwa dem heutigen FluxBox-Windowmanager unter Linux entspricht und bei mir seither auf allen Windows-Versionen statt des Standard-Windowmanagers läuft (daher habe ich unter Win 8 auch nie Kacheln gehabt). Schon davor hatte ich Programme unter Windows im Einsatz, die multiple Arbeitsflächen nachrüsten. Die gingen mir nur nicht weit genug oder waren irgendwo zu Programmen nicht richtig kompatibel, weshalb ich mir vor über 10 Jahren dann meine eigene Oberfläche gebaut habe, die ich unter Windows bis heute benutze.

Microsoft ist damit also reichlich spät dran. Was die jetzt nachrüsten hätte ich vor 15 Jahren gebraucht. Heute ist das kalter Kaffee, weil meine selbstgebaute Oberfläche schon von den Mauswegen her viel effizienter ist als die originale Windows-Oberfläche. Ich habe das gesamte Dateisystem, die Systemkonfiguration, das Startmenue und auch das Menü zum Herunterfahren/in den Ruhezustand schicken des Systems immer direkt da, wo der Mauszeiger ist. Bei der Windows-Standardoberfläche kann man bei meinem 6-Monitor-Setup der Maus Kilometergeld zahlen wenn man auf dem obersten Monitor rechts eine Anwendung schliesst und dann diagonal über 3 Monitore nach ganz unten links muss um eine andere Anwendung zu öffnen und verschwendet eine Menge Zeit.
 
@nOOwin: Geb dir recht, aber ich find es nicht schlecht was MS da macht - neben dem Startmenü noch mal (wieder) ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich nutze unter Linux die Arbeitsflächen sehr gerne und habe sie bei Windows schon sehr oft vermisst. Einen guten Mix würde ich sehen in mehrere Arbeitsflächen, die Taskleiste auf alle Monitore verteilt.

Das wäre cool ;)
 
Ich weiß nicht. Ich find's zwar gut, dass am Desktop weitergearbeitet wird, aber mit Arbeitsflächen hab ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hab's unter Linux des Öfteren ausprobiert, weil ich mir dachte "Woah, voll das tolle Feature!". Aber wenn sich Fenster immer genau da öffnen, wo sie nicht sollen und somit Chaos verursachen, das ich jedes Mal per Hand aufräumen darf (damals allen voran Messenger, oder wenn man Mails nicht direkt über das Mail-Hauptfenster öffnet), hat das angefangen mir doch stark auf die Nerven zu gehen und bin wieder zurück zu einer einzelnen Arbeitsfläche. Ich hoffe, die Implementierung wird daher etwas intelligenter umgesetzt.
 
Mich lässt das alles extrem kalt. Bei mir läuft aktuell Win7 und ich überlege langsam ernsthaft auf Mac oder Ubuntu umzusteigen. Da sind wenigstens die features die MS "vielleicht" in win9 oder win10 irgendwann mal einbaut schon längst alle drin.. Ja, ist schon etwas frustrierend wie die Entwicklung bei Windows stagniert/hinterher-hinkt.
 
Ich bin ehrlich: ich persönlich brauchte virtuelle Desktops nie, deswegen ist es mir egal.. Aber für alle, die sie nutzen natürlich ne schöne Sache
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