Recht auf Vergessen: Wikipedia betroffen, Gründer Jimmy Wales tobt

Das von der Europäischen Union beschlossene "Recht auf Vergessen" ist umstritten, aber bei einigen Nutzern auch beliebt. Welche Seiten und Informationen von derartigen Löschanfragen - entfernt werden aber nicht die Seiten, sondern die ... mehr... Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Bildquelle: Wikipedia Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Wikipedia

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ich will nicht wissen, wie das noch enden wird.

wir sind auf einem guten weg das internet zu ruinieren
 
@Mezo: "auf einem guten Weg" ..huehuehue
 
@Mezo: Das Internet ist schon ruiniert!
Ich erinnere mich mit Tränen an die 56K Zeiten zurück, wo noch kein Traffic mit blöden Selfies und Co. verursacht wurde, sondern man sich zwei mal überlegt hat ob man etwas hoch oder runter lädt.
 
@Tomelino: dank drosselpläne sind wir gar nicht mehr so weit von dieser zeit entfernt.
 
@Tomelino: Es gab schon immer Publikationen im Internet die nicht den "fine Arts" entsprachen. Jetzt auf einmal Selfies oder den nächsten Hype der "leichten Unterhaltung" an den Pranger zu stellen ist da etwas inkonsequent.
 
@Mezo: "Wir"? Also ich sicher nicht!
 
Genauso sinnlos und nutzlos wie das Cookie-Gesetz der EU. PS: Ich bin dennoch Befürworter der EU, jedoch finde ich einige Gesetze sinnlos.
 
@Surtalnar: Im großen und ganzen nutzt die EU mehr als sie schadet, das sehe ich auch so. Was oft untergeht ist, wie viele Regelungen, die die EU umsetzt, gut und richtig sind, meistens wird ja nur bereits bestehendes, ähnliches nationales Recht vereinheitlicht, und das ist ja gut für uns. Manchmal schießen sie halt etwas über das Ziel hinaus... das ist aber kein Grund, das Gesamtprojekt in Frage zu stellen.
 
@Chiron84: So sehe ich das auch. Das Cookiegesetz könnte man aber wirklich abschaffen, es bringt nicht mehr Sicherheit, und nervt nur die Nutzer, da man jedes Mal das "X" wegklicken muss; besonders wenn man oft seine Chronik löscht.
 
@Chiron84: Sag das den AfD-Wählern. Die haben das ganze EU-Projekt überhaupt nicht verstanden. Die EU bringt viele Rechte aber auch Pflichten. Sich die Rosinen picken geht nun mal nicht. Und man muss auch sagen, dass die Medien sich meistens auf die negativen Sachen konzentrieren. Es ist eben so, dass negative Berichterstattung und aufgebauschte Polemik mehr Zuschauer/Leser anzieht und somit mehr Gewinn generiert.
 
@w4n: Erst mal sollte das auch jemand den Briten erzählen.
 
@Chiron84: Hör mir auf damit, ich hab das Live und in Farbe :D Der Großvater meiner Freundin kommt aus Yorkshire (Nordengland), schimpft auf die EU, den Euro etc. Aber er schimpft auch auf Südostengland (London etc.). Ihre Großmutter kommt aus Schottland, die findet die EU klasse, möchte bitte den Euro, etc. Und auch sie schimpft auf Südostengland :D Das ist echt klasse :D
 
@Knerd: Kann die Briten ja auch ein Stück weit verstehen... sie haben alles, was real Geld bringt zugrunde gerichtet und sind fast komplett von ihrem Bankensektor abhängig... während der Rest der EU eingesehen hat, dass man von realer Wertschöpfung noch eher dauerhaft was hat. Wer gibt schon gerne Fehler zu? :D
 
@Chiron84: Scheinbar die Schotten, Waliser und Nordiren :D
 
Fand ich von anfang an Schwachsinn. So als dürfte jemand eine Zeitungsauflage verbieten lassen, weil er da drin erwähnt wird.

Ein Fest für Kriminelle
 
@lesnex:Für eine Zeitung ist es oft zu kurzlebig, aber zB. bei Zeitschriften kann es schon vorkommen, dass eine einstweilige Verfügung bewirkt wird. Bei Büchern kann es auch mal zu einer Schwärzung kommen.
 
Der grösste Witz an der Sache ist ja sowieso das nichts gelöscht wird. Man findet etwas nichtmehr über Google.de, wow geht man halt auf Google.com schon sind die Ergebnisse wieder da.

Und warum das alles? Nur weil ein paar Flachpfeifen nicht mit ihrer Vergangenheit klar kommen.
 
Eine Person des öffentlichen Lebens muss sich das so oder so gefallen lassen.
 
@Chiron84: Richtig. Eine Person, die in der Öffentlichkeit steht, muss sich das grundsätzlich gefallen lassen. Als nicht öffentliche Privatperson möchte ich aber ggf. auch von Wikipedia vergessen werden. Und auch der öffentlichen Person spreche ich das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung zu und somit das Recht, dass private Dinge gefälligst auf Wunsch vom Internet zu vergessen sind. Es geht schlicht niemanden etwas an, wer wann mit wem im Zug saß und was man dort tat. Ich rede wohl bemerkt von reinen Privatangelegenheiten.

Wenn ein Celebrity (Was für ein Wort!) natürlich dumm genug ist, Bettgeschichten durch sämtliche Druckerzeugnisse der Welt und deren "Online-Dependancen" gehen zu lassen, kann ich ihm nicht wirklich helfen. ;)
 
@Der Lord: Tja... und... hmmh wie hieß der noch gleich? W... ach ja Christian Wulff seines Zeichen Ex-Bundespräsi, der ist jetzt eine Privatperson. Da gibt es noch so eine Privatperson, irgendwie Schröder, der produziert jetzt Gas-Feuerzeuge, oder so.
 
@Lastwebpage: Und wen geht es etwas an, in welchem Etablissement die Privatpersonen Wulff und Schröder zu Mittag speisen? Die Privatpersonen, nicht das Vorstandsmitglied Schröder.
 
@Der Lord: Sowas wird wohl nicht auf Wikipedia stehen. Wenn so was irgendwo in diesen Arztpraxen-Zeitschriften steht (Gala, Neue Revue usw.), so ganz ohne Freigabe der entsprechende Person dürfte sowas da nicht stehen und für umsonst sehr wahrscheinlich auch nicht.
 
@Lastwebpage: Siehe oben! Das INTERNET solle diese Dinge vergessen. Das Internet ist nicht nur Wikipedia. Aber auch. Also muss ggf. auch Wikipedia vergessen. Das waren meine Worte. Ein kleines semantisches Detail.
 
Da müsste doch aber auch jede Tageszeitung, von den Verlagen wieder eingesammelt werden, es müsste von den Verlagen unkenntlich gemacht werden, und dann müsste die alte Zeitung wieder zum Eigentümer gesendet werden, wenn dann kann so ein Gesetz nicht nur für das Internet zählen..
 
@Horstnotfound: Mit dem Unterschied, dass nicht in 7 Jahren jeder in der Tageszeitung von heute nachlesen kann, wer mit wem usw. Selbst, wenn ich mein heutiges Exemplar der Zeit aufhebe, steht dieses nur mir zur Verfügung.
 
Wann wird Datenschutz zur Zensur? Das ist hier her die Frage... In Amerika hat man sich ja eh eine komplett andere Auffassung was Datenschutz anbelangt.
 
@iVirusYx: Also die Übertreiben es wenigstens nicht mit "Datenschutz".
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