Leistungsschutzrecht: Yahoo reicht Verfassungsbeschwerde ein

Yahoo hat in dieser Woche eine Verfassungsbeschwerde gegen das vor genau einem Jahr in Kraft getretene Leistungsschutzrecht in Deutschland eingereicht. Laut einer Mitteilung von Yahoo will der Konzern damit einer Benachteiligung der deutschen Bürger ... mehr... Logo, Suchmaschine, Suche, Yahoo, Yahoo! Bildquelle: Yahoo Logo, Suchmaschine, Yahoo, Yahoo! Logo, Suchmaschine, Yahoo, Yahoo! Yahoo

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Ja, Yahoo.. wenn's um's eigene Geld geht ziehen sie heldenhaft mit Fanfaren für die Grundrechte vor's BVerfG, aber liefern auch eiskalt Dissidenten ans chinesische Messer. Trotzdem gut dass endlich wer klagt.
 
@lutschboy: Genau deswegen ist Yahoo für mich auch ein absolutes NoGo. Ist zwar schon alles Jahre her, aber das Netz vergisst bekanntlich nicht.
 
@Memfis: Doch, leider vergisst es... kannst du auch an den Minus sehen die wir schon haben und noch bekommen werden ;) Marketing zieht bei den Leuten mehr als alles andere. Yahoo wurde ja auch dafür bejubelt dass sie ihre Kunden an die NSA verkauft haben, weil sie sich halbherzig formal beim Geheimgericht beschwerten. Yahoo profiliert sich seit einigen Jahren schon zum Held der Freiheit, dank guter PR zieht das auch voll durch ist mein Eindruck.
 
@lutschboy: Danke. Ich hätte es anders formulieren sollen: Das Netz vergisst bekanntlich nicht, die Benutzer leiden allerdings an Alzheimer.
 
@Memfis: Dass die Nutzer/Wähler an Alzheimer leiden sieht man doch bei jeder Wahl.
 
Ganz einfach: Wer von den Verlagen auf Zahlung besteht, fliegt aus den Suchindex.
 
@karacho: Yahoo, Bing und wie sie alle heißen können das ohne weiteres machen, da ihre Marktanteile (zumindest in Deutschland) im Vergleich zu Google verschwindend gering sind. Bei Google dürfte interessant werden, ob man sie aufgrund der Marktmacht zwingen kann für eine Dienstleistung (Google:News) auch noch zu zahlen oder ob sie den Dienst dann ganz einstellen müssten, wobei es in letzterem Fall kein Problem wäre ein Subunternehmen zu gründen, dass dann erstmal natürlich so klein wäre, dass man wiederum selektieren dürfte. So oder so: Wenn man es richtig anstellt schießen sich die Verlage ins eigene Knie.
 
Es würde mich in der Tat nicht wundern, wenn das Bundesverfassungsgericht das Gesetz wieder kippt oder, wenn es nicht gekippt wird, zumindest eine Begründung liefert die äußerst interessant sein dürfte.
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