Office feiert 25. Geburtstag: Zuerst auf dem Mac, heute auf Touch

Heute vor 25 Jahren kam die erste Ausgabe von Microsoft Office auf den Markt. Seit der Einführung der ersten Version hat sich das Büropaket aus Redmond zum führenden Produkt in einem riesigen Markt entwickelt und konnte sich bis heute trotz des ... mehr... Office, Computer, Microsoft Office, 25 Jahre, 25 Bildquelle: Microsoft Office, Computer, Microsoft Office, 25 Jahre, 25 Office, Computer, Microsoft Office, 25 Jahre, 25 Microsoft

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Glückwunsch! Nutze nur noch Office, LibreOffice ist mir einfach zu hässlich. MSO ist perfekt in die Microsoft-Produktpalette integriert und durch nichts zu ersetzen ;-) (Für mich)
 
@notepad.exe: me too :) Ist ja auch mittlerweile quasi Industrie Standard für Dokumente. Neben PDF zum Austausch von nicht veränderlichen Dokumenten.
 
@gordon2001: Jo, das kommt dazu. Sag mal ´nem Kunden "Ich kann Ihr Dokument nur mit 200 Fehlern öffnen, weil wir kein MSO haben. Können Sie es in LO neu erstellen?" :D :D :D
 
@notepad.exe: Das Spiel dreht sich ganz schnell, wenn man selbst der Kunde ist, dann springen die Anbieter schneller als du auf 3 Zählen kannst und erhälst das Dokument als ODF, wenn du darauf bestehst. Wer seinen Kunden nicht zufrieden stellt, verliert den Auftrag, so einfach ist das. Ist weniger eine Frage was besser ist, sondern was der Kunde will.
 
@notepad.exe: Aber du sagst doch einem Kunden auch "Ich kann Ihr Dokument nicht fehlerfrei öffnen, weil wir eine andere MSO-Version haben als Sie." ;) ;) ;)
 
@TiKu: Das habe ich eigentlich noch nie gehabt - von MSO 95 - 2013 ohne Probleme.
 
@notepad.exe: Ja, "hässlich" bzw. die Optik ist sicher ein gutes Kriterium um ein Office-Paket auszuwählen. Beim Auswählen per Optik fallen schon Milliarden Menschen weltweit bei der Wahl ihres Lebenspartners auf die falsche Person herein, da sollte man es bei Geräten und Software vielleicht mal mit anderen Kriterien versuchen. Gut, einen in einer Beziehung nicht funktionierenden Partner kann man auch nach Jahren noch "auswechseln" und hat danach hoffentlich weniger Probleme. Bei einem Office-Paket hat man nach Jahren aber u.U. tausende Dokumente im Format des Office-Pakets, die man alle konvertieren und danach dann noch überprüfen muss, ob die Konvertierung zuverlässig geklappt hat, wenn man sie weiter funktionsfähig erhalten will. Deshalb würde ich vorschlagen bei der Wahl eines Office-Pakets anders vorzugehen als die meisten Leute bei der Partnerwahl und lieber funktionelle Kriteren entscheiden zu lassen.

MS Office scheidet bei mir z.B. schon deshalb aus, weil ich es nicht auf einem USB-Stick zu einem anderen Rechner transportieren und auf diese Weise dort sofort mit einem voll eingestellten Office-Paket arbeiten kann. Bei dem Versuch die Einstellungen von MS Office komplett auf eine neue Installation zu übertragen darf man sich die angepassten Menübänder im Ordner C:\Benutzer\BENUTZERNAME\AppData\Local\Microsoft zusammensuchen, die Signaturen und Benutzerwörterbücher dann unter C:\Benutzer\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Microsoft und die anderen Einstellungen darf man manuell aus der Registry kopieren, indem man folgende Schlüssel exportiert:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook\9375CFF0413111d3B88A00104B2A6676 (für Outlook)

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office (für Office allgemein)

Wenn man dann noch daran gedacht hat, vor dem Einspielen der Schlüssel auf dem neuen System Outlook und Word zumindest einmal zu öffnen, könnte es sein, dass man alle Einstellungen erwischt hat und direkt mit einem wie gewohnt eingestellten MS Office arbeiten kann. Garantieren kann Dir trotzdem keiner, dass Du wirklich alle Einstellungen exakt dupliziert hast und für den Durchschnittsnutzer, der u.U. mehrere hundert Euro investiert hat um ein Office-Paket zu erhalten, das möglichst viele Leute in seinem Umfeld nutzen, so dass er diese um Rat fragen kann wenn er nicht weiterkommt, ist diese Prozedur wohl nur schwerlich ohne fremde Hilfe durchzuführen.

Wenn man nur 10 solcher Programmpakete hat, dann überlegt man sich, ob man jemals wieder neue Hardware kauft oder auch nur sein System neu installiert, weil die Alternative zu der obigen Umzugs-Prozedur nur das komplette Neueinstellen von Office auf dem neuen System per Mausgehampel ist und das dann noch länger dauert und dabei auch nicht gesagt ist, dass man keine Einstellung übersehen hat, die vielleicht nicht gerade direkt im Hauptmenü für die Office-Einstellungen zugänglich ist.

Bei OpenOffice/LibreOffice nutze ich hingegen einfach ohne Installation die portable Version und wenn ich die auf einem anderen Rechner oder neuer Hardware brauche, kopiere ich sie dorthin und arbeite direkt danach ganz normal damit. Dabei sind dann garantiert alle Einstellungen so wie auf dem anderen System. Ich kann sogar Bekannten, die kein Office-Paket haben oder nur MS Office besitzen, mein Office-Paket auf einem USB-Stick zusammen mit den Dokumenten, die sie von mir haben wollten, mitgeben. Wenn die diese Dokumente mit "meinem" OpenOffice bei sich öffnen, kann ich sicher sein, dass sie die ganz genau so ansehen und manipulieren können wie ich auf meinem System und sie auch so drucken können. Bei einem MS-Office-Dokument und ihrer eigenen Word-Version hätten sie möglicherweise ein paar Parameter anders eingestellt als ich auf meiner und schon schmeisst Word Zeilen umher und meine Dokumente sähen dann nicht mehr so aus wie sie sollten.

Mit so einem an eine Installation gefesselten, somit unflexiblen und proprietären Frickeltool soll ich Dokumente erzeugen, die ich vielleicht in 10 oder mehr Jahren noch so betrachten können will wie heute? Wohl besser nicht, denn wer kann schon sagen, ob es Microsoft dann noch gibt. Wenn z.B. China als Wachstumsmarkt in Verwaltungen und Wirtschaft Windows schon heute als unsicheres, da möglicherweise von den USA zur Spionage gegen China missbrauchtes System ansieht und von einer Abkehr von Closed-Source-Software hin zu eigenen Open-Source-Lösungen nachdenkt, könnte da ein riesiger Markt für Microsoft wegbrechen, die Profite einbrechen lassen und die Existenz Micrsofts irgendwann möglicherweise in Frage stellen.

Ich selber benutze MS-Office schon seit über 15 Jahren nicht mehr um produktiv zu arbeiten und eigene Dokumente zu erzeugen. Von meiner später zu Studentenzeiten erworbenen Lizenz habe ich in den letzten 10 Jahren allenfalls OneNote genutzt (das ist auf meinem Tablet-Convertible mit Stiftbedienung ganz nett für Mitschriften), aber selbst da wurden alle Notizen, Mitschriften und Zeichnungen zu Hause sofort als "Plain Text"-Dokumente exportiert bzw. als Plain-Text-Dokumente neu von mir erzeugt (Zeichnungen und Skizzen kann OneNote nämlich nicht in "Plain-Text" exportieren, die muss man dann manuell in Plain-Text umcoden.). Das erwies sich damals, nicht einmal 3 Jahre später, als verdammt notwendig. Da kam nämlich OneNote 2007 heraus und das konnte mein OneNote 2003 Notizbuch lediglich noch lesen, da sich das Dateiformat geändert hatte und alte Notizbücher damit inkompatibel zur neuen Version von OneNote waren. Damit hätte meine "OneNote-Wissendatenbank" ziemlich an Wert verloren, da sie nur noch begrenzt funktionsfähig gewesen wäre und ich mit OneNote 2007 zwischen der alten und einer neu anzulegenden, vollfunktionsfähigen immer hätte hin- und herspringen müssen und wohl auch nicht in beiden gleichzeitig hätte suchen können. Meine damals angelegten Textdokumente kann ich hingegen wohl unter beinahe jedem Betriebssystem der Welt und auch in 30 Jahren (falls ich dann noch lebe) noch betrachten und sogar mit einem Tool meiner Wahl durchsuchen und das sogar mit Regular Expressions, wenn es sein muss, was OneNote, soweit ich weiss, bis heute nicht kann.

Selbst meine alten StarOffice/OpenOffice-Versionen benutze ich daher nur noch ganz selten einmal, weil es dort, wie in jeder Bürosoftware, unglaublich umständlich ist, längere wissenschaftliche Texte mit Formeln, Schaubildern und Zeichnungen mit sauberer, bei nachträglichen Änderungen im Dokument stabiler Formatierung und Gliederung zu verfassen. Der Formeleditor von StarOffice/OpenOffice ist dem von MS Office zwar um Lichtjahre voraus (Da gibt es z.B. kein zeitraubendes Zusammengeklicke wie in MS Office. Man kann die Formeln einfach als Text eintippen und der Interpreter rendert eine optisch ansprechende Formel daraus. Da kommt man selbst beim Mitschreiben bei einem schnell schreibenden Professor noch mit, während die Studenten unter MS Office nach Stift und Papier kramen müssen.), aber trotzdem muss man auch dort Formeln einzeln erzeugen und danach noch mühsam im Text platzieren, ausrichten und vor dem Druck grösserer Dokumente dann u.U. noch über mehrere hundert Seiten drübergucken, ob die Formatierung trotz eingefügter Änderungen so geblieben ist, wie sie angelegt war. Auf mehreren hundert Seiten die Formatierung zu überprüfen dauert u.U. Stunden. Damit sind Office-Pakete bestenfalls dazu geeignet Schriftstücke mit einer Hand voll Seiten zu verfassen. Alles andere ist mit MS Word und Co. pure Zeitverschwendung.

Dazu hat man dann seine u.U. mehrere hundert Seiten lange Arbeit selbst in OpenOffice und Co. wieder in einem proprietären bzw. binären Dateiformat, dass in spätestens 10-20 Jahren nicht mehr fehlerfrei von einer dann aktuellen StarOffice/OpenOffice/LibreOffice-Version zu beschreiben und nur mit Glück fehlerfrei zu lesen ist. Bei MS Word ist es heute schon so, dass man Dkumente aus Word 95, Word 6.0, Word 2.0 oder noch früheren Versionen nicht einmal mehr öffnen kann. Die sind von Microsoft nämlich zum Schutz gegen Malware, die sich in dem alten Dateiformat verstecken konnte, "ausgesperrt" worden.

Word-Dokumente aus den 90er Jahren sind aber auch so mit heutigen Word-Versionen oft schon nicht mehr fehlerfrei zu lesen und Änderungen sollte man darin erst recht nicht vornehmen, ohne sie vorher auf das aktuelle Dateiformat umkonvertiert zu haben, sonst erzeugt man beim Zurückspeichern gelegentlich eine sowohl zur alten Version als auch zur aktuellen Version inkompatible Datei.

Fazit: Es ist schon erstaunlich, dass sich eine derart beschränkte Software wie MS Office, die im übrigen als textverarbeitende/textbasierte Software nicht einmal einen komfortablen Editor zu bieten hat und auch sonst ziemlich umständlich und zeitmordend zu bedienen ist (wenn man dieselbe Änderung an vielen Stellen im Text anwenden möchte klickt man sich da dank oft fehlender Automatiken, Shortcuts, Wiederhol- und Macrofunktionen den Finger wund), 25 Jahre lang am Markt halten kann. 25 Jahre lang so viele Nutzer dazu zu kriegen sich trotz der ganzen Einschränkungen nie nach etwas besserem umzusehen ist auch ein Leistung und zu der gratuliere ich Microsoft. Langjährige Kunden werden mit ihren ganzen Office-Dokumenten nun wohl sehenden Auges auch in die Abo-Falle tappen müssen, da die Alternative dazu wäre, tausende Dokumente umkonvertieren und den Erfolg dieser Aktion manuell überprüfen und ggf. manuell nachbessern zu müssen, was bei tausenden Office-Dokumenten mit Konvertierungsfehlern Wochen, wenn nicht gar Monate kosten würde. Die Kunden hat MS "im Sack", wie man so schön sagt. Mich glücklicherweise aber nicht. ;-)

>>Sag mal ´nem Kunden "Ich kann Ihr Dokument nur mit 200 Fehlern öffnen, weil wir kein MSO haben. Können Sie es in LO neu erstellen?"<<

Dafür gibt es bei Microsoft kostenlose Office-Dokument-Viewer, so dass dieses Problem nicht auftritt.

Wenn das Problem mit der fehlerhaften Darstellung in anderen Office-Paketen selbst bei MS-Word-Dokumenten auch heute noch auftritt, heisst das nur, dass auch die inzwischen offenen Dokumentenformate von Microsoft noch dazu missbraucht werden Nutzern anderer Office-Anwendungen inkompatible Dateiformate unterzuschieben und sie so zu nötigen auf MS Office zu wechseln. Das ist dann erst recht ein Grund auf MS Office zu verzichten. Denn zu diesen genormten Formaten trotzdem wieder inkompatible Dateien kann man erst recht in der Zukunft nicht mehr mit anderen Tools vernünftig lesen und verliert damit seine Daten.
 
@nOOwin: Kein Grund in die Registrierung zu gehen nur um Ribbon-Einstellungen zu übertragen. Geht mit ein paar klicks: http://office.microsoft.com/en-us/outlook-help/export-or-import-a-customized-ribbon-HA101850649.aspx

Zu dem mit USB-Sticks: Das wäre lizenztechnisch nicht möglich. Es gibt aber Office 365 was du dafür verwenden kannst. Oder auch das Gratis-Online-Office in SkyDrive.

Zu dem mit dem in 10 Jahren: Da die Office-Suite noch immer die 2007 eingestellten DOC, XLS, usw Formate unterstützt denke ich wird es in 10 jahren auch noch Support für DOCX usw geben. Wie du bereits sagtest - möglicherweise aber sinnvoller es zuerst in ein neueres Format umzuwandeln. Aber diese Konverter-Funktionen wird es wohl immer geben. Zudem sind die Formate Open Source (wenn auch ziemlich mies dokumentiert) - also würde ich mir da keine Sorgen machen.
Über Darstellungsfehler in alten Dateiformaten informiert dich übrigens Office beim Speichern und empfielt stattdessen ein neues dateiformat zu verwenden.

Es gibt übrigens Makro-Funktionen in Word. Drück Mal Alt+F11.
 
Die Ribbons mag ich bis heute nicht sonderlich. Sie sind einfach nicht sonderlich intuitiv.
Privat nutze ich seit über 10 Jahren OpenOffice bzw. LibreOffice und bin absolut zufrieden. Auch im Büro nutze ich für persönliche Dokumente LibreOffice. MS Office verwende ich nur, wenn Kollegen das Dokument öffnen können müssen.
 
"Ribbon-Interface brachte Abschied vom Funktionsüberfluss"

Der Witz war gut! ^^
 
Die Konzeptbilder von der Ribbon-Oberfläche fand ich sehr interessant. Viele Dank dafür.
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