Office für iPad: Update bringt Präsentationsmodus und PDF-Export

Die iPad-Version der Bürosoftware Office ist mit 35 Millionen Downloads ein großer Erfolg für Microsoft, die Suite bekommt nun ein Update, das Word, Excel und PowerPoint verbessert. Das ist nach vier Monaten das erste große Update für das mehr... Ipad, Office, Office for iPad, Office für iPad Bildquelle: Microsoft Ipad, Office, Office for iPad, Office für iPad Ipad, Office, Office for iPad, Office für iPad Microsoft

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Auf einem Monitor mit einer Bilddiagonale kleiner als 10 Zoll mit mehreren riesigen Touch-Menüzeilen und einer platzfressenden Bildschirmtastatur Exel-Tabellen ausfüllen ist bestimmt eine tolle Idee. Wie viel Tabellenzeilen bleiben da wohl sichtbar? Kein Wunder das da ein Tastaturmodus gefragt ist um wenigstens diese lästige Bildschirmtastatur loszuwerden.

<ironie>Office auf dem iPad ist wirklich eine geniale Idee. </ironie> Unglaublich wie anspruchslos heute viele Nutzer sind, dass sie glauben, solche Geräte könnten ein Desktop-PC ersetzen und man bräuchte daher ein Office-Paket auf ihnen.
 
@nOOwin: Die Desktop Office Pakete werden nicht ersetzt, aber durchaus erweitert. Mit Office für iPad kann man unterwegs z.B. von Dropbox oder Skydrive eine Präsentation editieren oder mit ner BT Tastatur auch mal einen längeren Text schreiben. Ein iPad mit z.B. Logitech BT Ultrathin Keyboard wiegt immer noch deutlich weniger als ein leichter Laptop und die Akkulaufzeit ist enorm.

Durch das Fontfeature wird es endlich möglich, Powerpointpräsentationen mit speziellen Firmenschriftarten auch übers iPad zu halten. Wird immer mehr zur idealen Präsentationsmaschine.
 
@Thunderbyte: >>Mit Office für iPad kann man unterwegs z.B. von Dropbox oder Skydrive eine Präsentation editieren [...]<<

Da würde ich mich als Chef aber bedanken, wenn einer meiner Mitarbeiter Firmendokumente auf Dropbox und Skydrive veröffentlicht. Da fast jeder Arbeitsvertrag eine Regelung zur Verschwiegenheit über Firmeninterna gegenüber nicht Firmenangehörigen enthält, wäre das wohl ein Kündigungsgrund.

>>Ein iPad mit z.B. Logitech BT Ultrathin Keyboard wiegt immer noch deutlich weniger als ein leichter Laptop und die Akkulaufzeit ist enorm.<<

Das Logitech BT Ultrathin Keyboard hat scheinbar keinen Mausersatz und wiegt mit iPad annähernd ein Kilogramm. Das sind Bereiche in denen man auch Subnotebooks bekommt. Teilweise sogar Tablet-Convertibles mit Stiftbedienung, so dass man ein vollwertige Tastatur mit üblichen Tastenmaßen und mit dem Stift sogar ein besseres OnScreen-Bedienkonzept hat, bei dem man, bei beengten Platzverhältnissen z.B. im Flugzeug im Tablet-Modus, sogar den Monitor frei von einer Bildschirmtastatur hat und Text auch "blind" eingeben kann.

Dazu wird das iPad lediglich durch einen Magneten auf dem Logitech BT Ultrathin Keyboard festgehalten. D.h. bei einer unbedachten Bewegung/Fliehkräften in einem Fahrzeug oder einem ungeschickten Sitznachbarn im Flugzeug/Zug, der mit seinem Ellenbogen nicht aufpasst, liegt das iPad dann schnell unsanft auf dem Boden.

Was die Akkulaufzeit angeht, so reicht die bei einem iPad beim Zocken nur Bruchteile eines Transatlantikfluges aus. Das habe ich mit einem Kollegen selber testen können. Wir hatten beide die zwei Stunden Wartezeit im Abflughafen mit eingeschalteten Tablets herumgespielt, dann ins Flugzeug und als ich meinen Hauptakku mal eben beim Zocken aus dem Tablet zog und gegen den Ersatzakku austauschte, weil der Hauptakku leer war und der Nebenakku nur noch 30 Minuten Restlaufzeit anzeigte, spielte der Kollege nur noch "Däumchendrehen aus Langeweile", da sein iPad schon länger leer war und er die Tageszeitung nun schon durch hatte. Soviel zur "enormen Laufzeit" heutiger Lifestyle-Tablets unter Last. Vielleicht hätte er besser ein eBook gelesen. ;-)

>>Durch das Fontfeature wird es endlich möglich, Powerpointpräsentationen mit speziellen Firmenschriftarten auch übers iPad zu halten. Wird immer mehr zur idealen Präsentationsmaschine.>>

Was Präsentationen angeht, so ist es in meinem Fachgebiet so, dass es nicht besonders geschätzt wird, wenn man mit einer Spezialschriftart, zur Schau gestellten Firmenemblemen und lustigen bunten Kuchendiagrammen und drei Zeilen Text mit zweifelhaften Informationswert ankommt. Wissenschaftler/Ingenieure wollen Informationen sehen. Möglichst komprimiert und schnell, damit sie sich bald wieder dem zuwenden können, wozu sie eigentlich da sind. Ich habe Kollegen, die halten Vorträge direkt aus ihrem ASCII-Editor per Scrollen durch ein Dokument (also eine sog. "Outline") oder einen Quellcode mit einklappbaren Zeilen und switchen dann für Skizzen auf dem Tablet in ein Vollbild-Zeichenprogramm. Ich halte Vorträge ähnlich, nehme aber oft lieber ein annotierbares LaTeX-Dokument als Grundgerüst für den Vortrag und habe daneben dann eine Zeichenfläche um notfalls erklärende Skizzen zu den Inhalten zeichnen zu können und falls nötig einen Editor samt im Hintergrund laufendem Compiler um z.B. Eigenarten in einem Quelltext am Beispiel zeigen zu können, wenn das Annotieren meines Scriptes nicht ausreichen sollte um Nachfragen zu beantworten.
Mit Spezialschriftarten ist da niemand zu beeindrucken und möglicherweise verschlechtern die sogar die Lesbarkeit. Insofern weiss ich nicht, wozu man so ein Feature für eine Präsentation brauchen sollte.

Office-Pakete benutze ich für Schriftsachen/Grafiken übrigens so gut wie garnicht, da man ständig Probleme mit der Installation und Darstellung auf Rechnern mit unterchiedlichen Betriebssystemen hat und es irgendwie wenig sinnvoll ist, Kollegen die auf einer Sun/Solaris-Workstation arbeiten mit MS Word-Dokumenten anzukommen. Meine LaTeX-Dokumente sind Textdateien, die problemlos auch in Text formulierte Zeichnungen enthalten können, im Backup superklein sind und auf nahezu jedem System vollautomatisch zu einem Dokument formatiert werden können, das selbst den Anforderungen des Buchdrucks genügt. Versuch mal ein Buch mit MS Word zu schreiben und es in einem Durchgang sauber zu layouten.
 
@nOOwin: Du hast Probleme... :-)
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