internet.org: Facebook stellt Gratis-Zugang zu Web-Diensten vor

Facebook will immer mehr Menschen in der dritten Welt den Zugang zu Web-Diensten ermöglichen. Jetzt startet das soziale Netzwerk im südafrikanischen Sambia ein Projekt, bei dem Nutzer ohne weitere Kosten auf ausgewählte Internet-Seiten zugreifen ... mehr... Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk Facebook

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"Darüber hinaus streiten Netzbetreiber und Facebook schon jetzt darüber, wer die Kosten für den ansteigenden Datenverkehr und damit nötigen Netzausbau zu tragen habe."
Facebook will es also haben die Netzbetreiber gefälligst zu Zahlen... glaub ich brauch nen neuen Tisch und ne Aspirin
 
@Wumps: Solche Projekte entstehen für gewöhnlich in Zusammenarbeit zweier Firmen (Hier Facebook und der Netzbetreiber) - Dass die sich dann gegenseitig die Kosten zuschieben wollen ist völlig normal.
 
@Wumps: Ich hoffe die Aspirin hat gewirkt und der Tisch ist wieder im Gebrauchsfähigen zustand.
Aber du hast berechtigt eine Frage aufgeworfen, ich gehe mal davon aus das die Mobilgeräte an einen Provider (Prepaid, oder Laufzeitvertrag) gekoppelt sind, über dessen Netzt FB den "Eingeschränkten" kostenlosen Zugang ermöglicht?
Die durch den Traffic entstehenden kosten muss nun mal jemand übernehmen, wie eigentlich immer der Initiator hier FB.
 
"gäbe es neben einem fehlenden Netzzugang meist es­sen­zi­ellere Probleme zu lösen."

Ich finde diese Aussage Schwachsinnig.
a.) Manche Problem sollte ein Land einfach mal selbst lösen.
b.) Ein Autohersteller der Autos verkaufen will kümmert sich auch nicht um die "Benzin-Versorgung" und/oder ein ausreichendes Straßen-netz.
 
@dognose: Die Aussage des Artikels basiert mal wieder auf dem schwachsinnigen Gedankengang: "Erst Hunger beseitigen, dann Internet ausbauen" Dass ein Netzausbau und verfügbare Informationen ganz essentiell für andere grundlegende Dinge sind, wir hier mal wieder großzügig übersehen.
 
@elbosso: Wie kommst du auf Hunger? Aber warum jemandem nen Netzzugang geben, der nichtmal lesen kann?

Sagen wir mal das mit dem Lesen bekämen wir hin, wer bringt den Leuten dann englisch bei?
 
@MartinaS: Ich such grad noch ne Quelle, aber ich kann mich an ne Reportage (kein Boulevard-Scheiss!) erinnern, da wurde Kindern/Jugendlichen in der 3. Welt (ich hasse dieses Wort) nen Tablet mit Internetzugang vor die Nase gesetzt und... joa, mehr nicht. Nach ner Stunde etwa kannten sie die ersten grundlegenden Funktionen, nach einigen Tagen konnten sie die ersten englischen Begriffe mit richtigem Zusammenhang lesen..
 
@Slurp: Bei dieser Art zu lernen gibt es 3 Probleme. 1. Lernst du einen Begriff falsch, bleibt der auch falsch hängen. 2. Das geht nur bis zu einem gewissen Punkt. 3. Du brauchst jemanden, den du nach Begriffen die du nicht selbst verstehen kannst, fragen kannst(z.b. das Tv-Team das dabei war).

Mal davon ab, dass du die Zeit brauchst, dich damit intensiv zu beschäftigen ..
 
@Slurp: Nenn es einfach Entwicklungslaender. Dritte Welt ist absolut unpassend in dem Zusammenhang.
 
@MartinaS: In Sambia ist die Amtssprache Englisch. Natürlich ist davon auszugehen das nur ein kleiner Teil der Bevölkerung tatsächlich englisch spricht. Von den insgesamt 7 am meisten verbreiteten Sprachen gelten 2-3 als gängige Verkehrssprachen (abhängig von der Region). Aber ganz ehrlich eine Person im Dorf reicht doch auch damit alle anderen sich informieren können. Wenn ich eine Lösung für ein Problem suche (effektivere Bewässerung z.B.) gehe ich zu der Person die lesen kann und lasse diese suchen.
 
@elbosso: Das mit dem Hunger ist trotzdem gar nicht so schlecht. Denn die Menschen werden dort nicht durch das Internet plötzlich was zu essen haben weil sie sich dort ne Pizza bestellen können.

Im übrigen ist es sowieso recht Zweifelhaft ob es sinnvoll eine Lebensorganisation, sprich Länder die technisch soweit zurück liegen, mit Technik zu puschen.

Aber nehmen wir einfach mal an durch das Internet bekommt dort jemand in der Region wirklich die Hinweise die er benötigt um etwas zu entwickeln was dort den Hunger und andere Probleme löst. Dann kommen doch garantiert noch ganz andere Geier auf die zu, und wenn es nur Patentinhaber sind die plötzlich auftauchen.

Ich persönlich glaube ja dass das Internet nur Probleme lösen kann die man ohne Internet gar nicht hätte.
 
@Tomarr: ich meine das prinzipiell anders: wenn du Zugang zu viel mehr Informationen als davor hast, kannst du etwa schauen, wie das Wetter wird und notfalls die Ernte ein oder zwei entscheidende Tage früher einbringen. Du kannst schauen, auf welchen Märkten welche Preise gezahlt werden und musst nicht erst hingehen, um dann dort einen unterdurchschnittlichen Preis zu erhalten. Du erfährst, wo es medizinische Hilfe gibt etc. Deswegen finde ich das Projekt prinzipiell sehr wichtig.
 
@elbosso: Ich glaube nur leider nicht dass sie es so nutzen werden / können. Dazu haben die viel zu große und viele eigene andere Probleme. Mit Computern und Internet muss man sich beschaftigen um es richtig zu nutzen.
 
@dognose: Sehe ich genauso. Diese Kritik ist ziemlich kurzsichtig gedacht. Wer weiß, welche Märkte sich dadurch für die Afrikaner öffnen, welche Möglichkeiten sich ergeben. Völlig sinnfreier ist das pure Spenden von Geld oder Sachgütern. Geld landet in irgendwelchen dunklen Kanälen und Sachgüter werden verkauft.
 
Äh, bitte was? Der Afrikaner soll ins Internet kommen, aber darf nur lesen was wir ihm erlauben? Haben nicht die Plantagen-Besitzer so was ähnliches gesagt?
 
@Sam Fisher: Facebook _verschenkt_ gratis Zugang zu bestimmten Diensten. Nehmen wir als Beispiel mal Lebensmittel - nach ihrer Wahl. Dann würdest Du Dich beschweren "Der Beschenkte soll essen, aber darf nur essen was ihm der Schenkende gibt"? Auf ihre eigenen Kosten können die Beschenkten nach wie vor essen was sie wollen (oder auf welche Internet-Dienste sie auch immer wollen zugreifen).

Die Arbeiter/Sklaven der Plantagen-Besitzer hatten i.d.R. keine Wahl, selbst etwas auf die Beine zu stellen, und wurden vom Plantagen-Besitzer nicht "beschenkt". Wie Du also auf den Vergleich kommst ist mir nicht klar.
 
Juhuu dann können die reichen Weißen in Südafrika bald gratis surfen! :-) Wurde auch Zeit, dass da mal was getan wird!
 
@jamari: *Sambia ;)
 
Damit ich FB ernst nehmen kann verlange ich, dass der gesamte dadurch erzeugte Gewinn wieder finanziert wird. Sei es, um Geräte günstiger Anzubieten, das Netz auszubauen (auch wenn FB dafür eigentlich nicht zuständig sein sollte), oder in weiteren Services wie z.B. kostenlose Apps zum Lernen von Sprachen.
Und das so lange, bis das Land den Titel "Entwicklungsland" nicht mehr trägt.
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