Hollywood wird Kodak-Fabrik und Analog-Film am Leben erhalten

Digitale Kameratechniken werden in Hollywood immer beliebter, das geht zu Lasten des guten alten analogen Films. Doch der droht auszusterben, da mit dem krisengeschüttelten Unternehmen Kodak der letzte Hersteller von Film vor dem Ende steht. ... mehr... Kino, Bilder, Filmrolle Bildquelle: Faras y los fundamentalistas del dulce de leche / Flickr Kino, Bilder, Filmrolle Kino, Bilder, Filmrolle Faras y los fundamentalistas del dulce de leche / Flickr

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Netter Schritt, doch ich fürchte, dass das nicht auf ewig hält!
 
Der Look und der Dynamikumfang eines analogen Films ist einfach besser, als digital :)
 
@Tiger_Icecold: Gibt es dazu Beweise im Sinne von Wissenschaft oder ist das nur persönliche Meinung?
 
@Knerd: Einen digitalen Film kannst du nur in der max. Auflösung wiedergeben in der er erstellt wurde.
Bereits alle Filme die Digitalin Full HD vorliegen sind für höhere Auflösungen nicht geeignet.
Einen 35 mm - Film bekommst du weit jenseits der 4k hin - ohne Qualitätsverlust.

Deswegen schaut ein 70 Jahre alter Schinken von 35 mm Film auf BluRay ja besser aus wie ein digital gedrehter Streifen. Und solche alten Filme werden auch die ersten sein die für 4k konvertiert werden.
 
@LastFrontier: Thx, genau sowas wollte ich wissen :)
 
@Knerd: Vor ein paar Wochen habe ich gelesen das die den Orginalen "Texas Chainsaw Massacre - Blutgericht in Texas" von 1974 komplett in 4K bzw UHD neu restauriert und digitalisiert haben.
 
@LastFrontier: Du kannst ja mal versuchen ein 35mm Einzelbild-Negativ irgendwo auf 4k vergrößern zu lassen, so ganz ohne intensive Nachbearbeitung. Da kommt auch nur Müll mit richtig viel Korn und unscharfen Details raus.
 
@Minty_Insurrect: Auf deinem 99.-€ - Grabbeltischscanner geht das natürlich nicht.
Für sowas gibt es HighEndscanner gegen die sogar ein aktueller MacPro in voller Ausstattung ein Schnäppchen ist.
 
@LastFrontier: Korn liegt am Film, nicht am Scanner. Es gibt keinen Kornfreien Film.
 
@Minty_Insurrect: Das ist schon klar. Deswegen ist auch das Ausgangsmaterial mit entscheidend.
Beim digitalisieren kommt es aber auch gewaltig auf den Scanner und die Software an. Wenn die Sensoren des Scanner nichts taugen, nutzt auch die feinste Körnung des Filmes nichts. Selbiges für die Software. Wenn du nicht bereits beim einscannen entrastern kannst musst du viel nacharbeiten. Oder bei der Aufnahme. Wer mit Digitalzoom arbeitet hat da schon erhebliche Qualitätseinbussen.
Wer aber professionelle Bildbearbeitung betreibt muss nicht nur A sondern auch B sagen. Sprich die gesamte Kette muss auch technisch professionell ausgelegt sein.
 
@LastFrontier: Sehr richtig. Und die Beweise sind längst erbracht. Es wurden Hitchcock-Filme aus den späten Fünfzigern digitalisiert, die sehen aus, als seien sie heute aktuell mit einer hochwertigen Full-HD-Kamera gedreht. Analoges Filmmaterial ist für höchste Qualitätsansprüche bestens geeignet, wenn dabei der notwendige Aufwand erbracht wird.
 
@LastFrontier: Du hast geradezu so getan als könnte man Analog-Filme beliebig vergrößern, ohne jeglichen Qualitätsverlust und das stimmt nun mal nicht, bei weitem nicht... Bei Analog wie Digital muss man nachbearbeiten. Bei beidem gehen Schärfe und Details verloren, denn weder Analog noch Digital werden unendlich Daten erfasst.

Es stimmt mittlerweile nicht mal mehr das Analogfilm "erheblich" mehr Kontrastumfang bietet. Die guten (neuesten) Digitalkameras schaffen 12-20 Blendenstufen, während Negativfilme meines Wissens nach 10-12 und Schwarzweiß-Negative bis zu 14 Blendenstufen schaffen. Moderne (High-End natürlich) Digitale Kameras haben somit sogar einen höheren Kontrastumfang als Film.

Direkt Vergleichen kann man es sowieso nicht. Aber auch ein 16, 35 oder 70mm Film wird beim vergrößern nicht detailreicher oder schärfer.
 
@Minty_Insurrect: Du kannst sie nicht beliebig vergrössern - aber weit jenseits allen derzeit verfügbaren digitalen Möglichkeiten.
Nimm mal z.B. Naturfilmer / Photographen.
Keiner von den grossen nimmt eine Digitalkamera. Und das hat seinen Grund.
Photographieren und Filmen ist eine Kunst vergleichbar mit den Malern.
Nur dadurch das mittlerweile jeder mit irgendeinem Gerät Filmen oder Knipsen kann (was ja nicht schlecht ist und für den hausgebrauch auch ganz in Ordnung) und das meiste von der Technik übernommen wird, glaubt jeder das das irgendwie easy und absolut leicht ist.
Es gibt durchaus noch genügend Beispiele, wo Analog immer noch überlegen ist und auch gefordert wird.
 
@LastFrontier: Das mag für einige Filme zustimmen. Aber viele Filme aus den 80ern weisen als BluRays schon erste Anzeichen von Unschärfe auf und können einem aktuellen 1080p Film nicht das Wasser reichen, da teilweise einfach die Kameras nicht so gut waren. Aber trotzdem hast du recht. Eine Aufnahme auf Film mit aktueller Kameratechnik bzw. hochwertigen Kameras wird auch in Zukunft 4K oder 8K überlegen sein.
 
@Laggy: Das kommt aber auch daher, dass viele Filme mit Low-Budget gefilmt wurden.
Es gab und gibt immer einige Blockbuster die eine neue Ära (Aufnahmetechnisch und qualitativ) einleiten. Und dann kommt der ganze Rotz der im Kielwasser produziert wird, jedoch nicht mit aufwändiger und teuerer Technik produziert.
und wie erwähnt: wennd as Ausgangsmaterial bescheiden ist, darf man auch keine Wunder erwarten.
 
@Knerd: Naja, Bilder wissenschaftlich zu beurteilen ist eh ein Ding der Unmöglichkeit, da es hier um Sehgewohnheiten und subjektiven Präferenzen geht. Einige mögen das analoge Filmkorn und weil wir es gewohnt sind, wird es teilweise auch digital eingefügt. Ich sehe das Problem beim digitalen Film eher in der Skalierbarkeit. Analoger Film kann beliebig hoch aufgelöst digitalisiert werden, aber digitales Ausgangsmaterial nicht. Die Frage ist, ob uns das irgendwann (kulturell) auf die Füße fällt. Noch reicht FullHD bzw. zukünftig UHD/4K, aber wie sieht es damit zukünftig aus? Sind wir in der Lage digitale Bilder durch geniale Algorithmen unbegrenzt hochzuskalieren, sofern das nötig ist? Andererseits, wenn das analoge Material zu alt und noch dazu schlecht gelagert wird/wurde, dann ist das auch nicht viel besser - wie wir ja wissen.
 
@ElDaRoN: Unbegrenzt geht das bei analogem Material auch nicht. Wenn das Filmkorn sichtbar wird kommt man auch da so langsam an die Grenzen. Das hängt mitunter auch stark von der Qualität des Negativs ab, was machbar ist und was eher sinnfrei wäre. Ich hatte mich in diese Thematik mal vor einiger Zeit ein wenig eingelesen und wenn ich mich recht erinnere macht bei einem 35mm-Negativ alles oberhalb von 4k eher wenig Sinn. Ältere Monumentalfilme dagegen, welche früher auch mal gerne auf 70mm gefilmt wurden gehen dabei noch um einiges höher ;)
 
@Knerd: Viele große Hollywood Filme werden wieder zunehmend mehr Analog gefilmt. Siehe zum Beispiel Star Wars 7.
 
@Knerd: Analoge Filme bewältigen vor allem einen erheblich größeren Kontrastumfang in einem Bild ("Blendenstufen") als digitale Chips - weshalb bei großem Kontrast in der Digitalen Welt HDR so weit verbreitet ist (ich meine damit nicht diesen quietschbunten Datemnüll, das kann man durchaus auch "neutral" entwickeln). Das meinte Tiger mit "Dynamikumfang"; "Look" ist natürlich kein wissenschaftlicher Begriff.
 
@rallef: Japp, genau! Vor allem bei hellen Lichtern merkt man das ganz deutlich, dass diese gerne mal ausreissen und bei Kameraschwenks diese anfangen zu schlieren. Das merkt man vor allem bei Nachtaufnahmen. Es ist nicht störend und fällt auch nicht jedem auf, aber wenn man darauf achtet, dann sieht man das :)
 
@rallef: Das ist schlicht falsch. Die besten Digitalkameras haben einen größeren Kontrastumfang als der beste Analoge Film.
 
@Minty_Insurrect: Dann sag den Leuten aber auch dass diese "besten Digitalkameras" in der Preisklasse eines Oberklasse-PKw liegen und es nicht mal eine handvoll davon gibt;-)
 
Im Kino kommt der Film dann als schlechte Kopie an und ist sehr unscharf/farbstichig. Da hat das digital aufgenommene und digital wiedergegebene im Kino einen großen Vorteil.
 
@bumabuma: Und trotzdem immernoch riesengroße Nachteile zum Analogfilm
 
@bumabuma: Unwahrscheinlich. Ich glaube heutzutage arbeiten die wenigsten Kinos (und die Großen vermutlich gar nicht mehr) mit analogen Projektoren. Der Film wird analog gedreht, dann digitalisiert, mit (digitalen) Effekten versehen und kommt als Filmdatei(en) in die Kinos.
 
@bumabuma: Die Kinos bekommen den Film sowieso immer in digitaler Form. Egal ob er analog oder digital gedreht wurde.
 
@bumabuma: So ein Quatsch.
-falsche Beleuchtung
-falsche Fokusierung
-brauchst ne neue Brille
 
@LastFrontier: Ja mag sein, dass die meisten Kinos jetzt digital wiedergeben. Vor einer Weile war das aber noch so, dass analoge Filme schlimm aussahen.
 
@bumabuma: Nicht nur die Analogen Filme sehen schlimm aus. Auch die digitalen Filme sehen auf einen Fernseher wesentlich besser aus als im Kino. Denn dort ist die Leinwand ein begrenzendes Medium. Allein die schiere Größe dieser lässt auch die 1080p Auflösung schnell an die Grenzen kommen.
 
@skyjagger: Kinofilme werden schon ewig in 4k gedreht nicht in fullhd
 
@Zombiez: Na ja "schon ewig" stimmt da auch wieder nicht. Im Grunde ist das noch relativ neu. Soweit ich mich erinnere, war der Film "Verblendung" aus dem Jahre 2011 mit Daniel Craig einer der ersten die digital mit einer 4k-Kamera gedreht wurden.
 
@MiezMau: Dafür gibt es Highlights wie den Hobbit der mit 2*8K (für jedes Auge) gedreht wurde und das noch mit doppelter Framerate, da kommt man mit analogem Material nicht mehr so gut ran.
 
@cathal: Also das bezweifle ich, die Kamera mit der dort gedreht wurde, kann nur maximal mit 5k aufnehmen (das war nämlich eine Red Epic). Und wenn du dich bei IMDB schlau machen würdest, dann würdest du sehen, dass das Quellmaterial auch tatsächlich in 5k vorliegt.
 
@bumabuma: Verstehst du überhaupt was von Filmtechnik? Kauf dir ne Brille. Film fängt imho mehr Farben auf als Digital
 
Ich persönlich hoffe, das sich die Produzenten weiterhin (bzw wieder mehr) für die analoge Filmtechnik entscheiden... Denn diese hat im Gegensatz zu seinem digitalen Bruder einen ganz gehörigen Vorteil: man kann auch Jahrzehnte später noch das Material ohne Einbußen auf neue Auflösungen bringen. Mit Material, was in einer bestimmten Auflösung aufgenommen wurde, ist das einfach nicht möglich. da wird dann interpoliert bis zum erbrechen und das Ergebnis kann einfach nicht so gut aussehen wie analoges Material, was "nativ" abfotografiert wurde.
 
Und was macht man mit dem unnötig produziertem Material dann? In der Ecke vergammeln lassen? Sehr gute Ressourcen-Verschwendung. Dann sollen sie denen den notwendigen Betrag halt so überweisen und ein Guthaben in Form von Credits aufbauen, welches dann in Ware eingelöst werden kann, sofern notwendig.
 
@Fallen][Angel: Das wär man eine gute Idee :)
 
@Fallen][Angel: Und die Arbeiter in der Fabrik bekommen Geld fürs Däumschendrehen oder wie stellst du dir das vor? Das Material kann an Schulen etc gespendet werden. da gibt es sicher noch genug die noch analoge Technik haben.
 
Analog Film ist immernoch besser als Digitalfilm, weil auf so einen Film einfach ne Menge an Informationen drauf passt. Mehr als man denkt. Es kommt dann nur drauf an wie man ihn dann digital mastered. Das tolle an Film ist ja man kann fast alle Auflösungen abdecken ohne mehrmals zu filmen. So ist es beispielsweise möglich selbst aus einen Filmrolle aus den goldenen zwanzigern eine Blu-Ray zu erstellen mit bestochen scharfer Qualität. Kein Upscaling , rein garnichts muss dazu gemacht werden. Vielleicht was bereiningen aber das wars.
Und bei Digitalfilm... In 480p gedreht, HD kannste vergessen. Da muss Upscaling stattfinden , sehr aufwendig, sehr schwammig. Digital hat seine Vorteile... aber ich denke die Filmrolle ist immernoch klar überlegen
 
@Windowze: Is doch genau das, was ich in o4 gesagt hab oO
 
@Windowze:
mal nebenbei, der film 28 tage später wurde mit mit der canon xl1 gedreht, die schafft nur
640x480.
damit der film auf bd veröffentlicht werden konnte, wurde dieser auf film ausbelichtet und in hd digitalisiert.

@all
mit 35mm material bekommt man maximal 4k gut hin,
für größere auflösungen wie 8k braucht es schon 70mm film
 
@organspender: Zitat: "für größere auflösungen wie 8k braucht es schon 70mm film" - mittel- oder großformatige Filmformate sind beim Filmdreh aber extrem unüblich. Schon seit der dreißiger Jahren wird 35 mm gedreht. Obwohl Mittel- oder Großformate natürlich einen Riesenvorteil haben, das Material ist bei gleicher Größendarstellung theoretisch doppelt so scharf. Aber, wie gesagt, 35 mm war da eher vorherrschend, Mittel- und Großformate waren früher eher bei der professionellen Fotografie üblich, nicht aber beim Film, leider.
 
@departure:
das sein richtig, aber imax filme wurden in 70mm gedreht,
diese sind, wie du schon bemerkt hast, nicht die norm
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