Teure E-Books: Amazon erklärt, warum man sich mit Verlagen anlegt

Seit Monaten und sogar Jahren kämpft der Online-Händler Amazon mit klassischen Buch-Verlagen. In den USA eskalierte der Streit zuletzt, da das Versandhaus das Angebot des Verlagsriesen Hachette praktisch aus dem Programm geworfen hat. ... mehr... Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Bildquelle: Amazon Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon

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Nun kann man ja von Amazon halten, was man will. Aber solch eine Erklärung (theoretisch Win-Win) klingt für mich persönlich viel plausibler als das ständige "MiMiMi" der Verlage.
 
@Apolllon: Naja WinWin ja nur bedingt. Dort wird ja davon ausgegangen (was wahrscheinlich garnicht so weit von der Realität ist), dass wenn mehr EBooks gekauft werden (weil günstiger), werden weniger gebundene Bücher gekauft. Das ist das Problem mit dem Umsatz... Wenn weniger Umsatz als im Vorjahr da steht, ist es immer schlecht!!! auch wenn der Gewinn gleich oder höher ausfällt. Zumindest für die Presse die dann Weltuntergangsstimmung macht...
 
@hempelchen: Nein, das ist nicht das Problem! Die Verlage haben Angst, dass ihnen die Macht entgleitet.
 
@FatEric: Welche "Macht" denn? Das sind Unternehmen die absolut Umsatzfixiert sind und ihre Aktionäre bei Laune halten wollen. Und Aktionäre sind auch nur Menschen und meist durch die Meinungsmachung der Medien geblendet.
 
@hempelchen: Angst stimmt schon. Für was braucht ein Autor den Verlag noch wenn er ebooks verkauft?
 
@hempelchen: genau umsatzfixiert und versuchen den markt zu diktieren/steuern um ihren Umsatz steuerbar zu machen.

Sie haben angst exklusivverträge zu verlieren
Sie haben angst Preisdiktate zu verlieren

Kurz "Macht"
 
@0711: Wobei ein guter (!) Verlag seine Autoren aufbaut und unterstützt, vom Lektorat ganz zu schweigen.

Von Amazon habe ich so etwas noch nie gehört.

Ich habe in letzter Zeit leider zu viele technisch schlechte selbstverlegte Bücher gesehen.
 
@rallef: Verlage führen ja auch eine Art Qualitätskontrolle durch. Es gibt so viel Schund auf Amazon für 1.99 oder 2.99 zu kaufen. Würden Verlage jetzt komplett aussterben und alle Autoren ihre Bücher direkt verkaufen, wäre die Flut gar nicht mehr überschaubar.
 
@rallef: Amazon will ja künftig als Verlag auftreten und ein Lektorat sollte da selbstredend sein sonst wird das kein Erfolg.... ;)
 
@hempelchen: Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die weniger gebundenen Bücher, die verkauft werden, sogar erheblich weniger sind. Denn wenn sich erstmall der Ebookmarkt mit Preisen von ... sagen wir mal max. 10€ (von Ausnahmen abgesehen) richtig etabliert, dann wird ja nicht nur das entsprechende Buch nicht mehr als Print gekauft, sondern in dem Moment denkt man sich sicherlcih viel öfters vor einem Regal mit teuren Büchern, dass man sie doch auch günstig als Ebook kaufen kann und kauft kaum noch Prints. Ich stelle mir das ähnlich wie mit CDs vor. Fast immer sind mp3s billiger als eine CD und für den normalen Nutzer auch qualitativ kaum schlechter (zumal ja Musik meist wohl eh digital über Smartphone, mp3-Player, etc. gehört wird). Ich denke, dass inzwischen der CD-Markt hierzulanden deutlich zurückgegangen ist als Konsequenz. Ähnliches würde ich für den Büchermarkt mittelfristig erwarten.
Ich hoffe aber, dass auch langfristig Bücher erhalten bleiben. Ein Taschenbuch kann ich z.B. am Strand getrost liegen lassen, wenn ich ins Wasser mag, sowas klaut wohl kaum einer. Einen E-Reader (auf dem potentiell auch noch eine ganze Menge Literatur gespeichert sein könnte), ... den würde ich nur ungern zurück lassen.
 
@Ramose: Naja, wenn ich die Wahl zwischen mp3 und CD habe, wähle ich lieber die CD. Habe bisher nur einmal rein mp3 gekauft, weil das Album in seiner Version playstoreexklusiv war und ein par Tracks mehr einthielt als die CD.

Beim Diebstal von einem E.bookreader, wäre es eigentlich nur schade, um das Gerät, weil du ja deine e.Books ja bei einem neuen Geräte einfach draufsynchronieren kannst.
 
@M4dr1cks: Was ist für dich der Grund eher CDs als MP3s zu kaufen? Qualität vom Klang kann es ja nicht sein, da beide Digital sind. (Reines Interesse. Ich mag es z.B. die CDs auch mal "Offline" hören zu können, und sei es nur über den PC)
 
@NamelessOne: MP3 ist ein verlustbehaftetes, komprimiertes Format und hat damit nicht die gleiche Ton-Qualität wie eine CD. Zugegebenermaßen höre ich persönlich den Unterschied zwischen hochwertiger MP3 und CD nicht mehr wirklich, aber es gibt genug andere, denen es noch so geht.
 
@pree: Kaufe mir auf Amazon einfach die CDs mit AutoRip
Dann haste beides
 
@NamelessOne: Bei den mp3s hast du kein schönes Booklet, z.B.. Hatte früher über die Telekom mp3s gekauft und da war das mit dem Kopieren der Alben blöd. Nachdem ich meinen Account gekündigt hatte, konnte ich meine ganze Musik für die ich bezahalt hatte, nicht mehr hören. Ich mag lieber CDs. Gefällt mir auch besser, wenn ich von einem Interpreten alle Alben in meinem CD-Tower schön in einer Reihe stehen habe. Demnächst schicke ich meine CDs zum Signieren an einen Künstler und sowas geht bei einer mp3 auch nicht. Für den ganzen Wegwerftrash aus den Charts, kann ich aber auch verstehen, wenn jemand da auf eine CD keinen Wert legt und sich lieber die Mucke als mp3 kauft.
 
@Apolllon: Ja die Zahlen bei Amazon steigen, ich bin mir aber nicht sicher ob am Ende so viel mehr Bücher verkauft werden, oder ob Amazon die Kunden von anderen Quellen abzieht. Das wäre dann wiederum nur für Amazon gut. Das kann ich natürlich nur vermuten klingt aber für mich nicht zu weit her geholt.
 
Das ist das Gleiche wie mit digitaler Musik: Solang die CD lief, hatte kein Musikverlag Interesse am digitalen Vertriebsweg und hat dort die Preise künstlich hoch gehalten. Nach und nach erkennt man das Potenzial von "online" und plötzlich werden Dinge wie Spotify möglich. Es ist sehr schade, dass "Rechteinhaber" so wenig innovativ mit den neuen Möglichkeiten umgehen und dadurch der faire Konsum von Kultur, die digital verfügbar ist, jahrelang behindert wird, nur um die eigenen "Pfründe" zu retten. Armselig.
 
@eAndy: Daran sind nicht die Verlage oder Labels schuld, sondern vielmehr deren "Interessenvertreter", bzw. Lobbyisten und nicht zuletzt auch das Dummvolk, dass diese Methoden unterstützt und fleißig weiter kauft. Ich für meinen Teil kaufe weder Filme, noch Bücher und schonmnal gar nicht kaufe ich Musik.
 
@Memfis: Ich denke beide, das ganze System ist krank... Kaufen tue ich auch schon seit langem nichts mehr, hab aber Spotify abonniert und zahle meinen monatlichen obolus...
 
@eAndy: Und damit finanzierst du auch die GEMA und all das andere Geso**s. Glückwunsch.
 
@Memfis: Wieso sollten daran die verlage und Labels nicht schuld sein? Wer ist denn deren "interessensvertretung"? wie finanziert sich deren Lobbyist? Das geht alles direkt von den Verlagen und Labels aus ,.
 
@0711: Schlussendlich sind sie Opfer ihrer "Interessensvertreter". Welcher große Radiosender spielt denn GEMA-freie Musik und macht Verträge mit den Labels / Musikern direkt? Einige Labelsund noch mehr Musiker haben ja schon durchblicken lassen, dass sie mit der Position der GEMA nicht einverstanden sind, aber niemand ändert wirklich was daran. Naja, jetzt gründet sich ja diese GEMA-Alternative. Mal sehen was draus wird.

So oder so: Die Contentbranche ist für mich ein rotes Tuch und ich habe hier schon öfters geschrieben, dass sie es mit mir auf Lebenszeit verschissen haben.
 
@Memfis: Stockholm Syndrom oder was meinst du? Ich halte das für alles andere als das...sie lassen andere schmutzarbeit machen um dann selbst gut dazustehen
 
@0711: Ich sage nicht, dass Verlage und Musiker schuldlos sind, aber die kleinen Bands und Labels können kaum was gegen das perverse System unternehmen und die Großen profitieren davon, also haben diese kein Interesse ernsthaft was zu ändern.
 
Hier in D sollte man aber die Diskussion zu den E-Books nicht überbewerten,die haben hier 2,4% Marktanteil (2013).
Die große Kohle wird weiter im Print Markt gemacht .. 9 Milliarden Euro Umsatz (2013),also kein Grund zur Panik bei den reichen Verlagen hier in D.
 
@malocher: Um genau das zu erhalten, werden die Preise künstlich hoch gehalten. Man stelle sich vor, da steht irgendwann 4 Milliaren Umsatz im Print Markt... und 3 Milliarden Umsatz im EBook Markt. Da würd die Presse MONATELANG drüber berichten... Auch wenn der Gewinn wachsen würde...
 
@malocher: Ja leider. Ich wäre für Ebooks. Ich mein, man soll mit der Zeit gehen. Ein Wunder, dass die Geschichten in Deutschland nicht (mehr) an Höhlenwänden geschrieben sind :D
 
@malocher: Genau das ist denke ich das Problem. Ursache dafür ist jedoch kaum das Desinteresse der Kunden an Ebook, sondern eben der noch unerhört hohe Preise. Neben dem reinen Ebook benötige ich ja zusätzlich auch immer noch einen passenden Reeder, damit das Leseerlebnis an das eines Buches heranreicht. Dies sind weitere Kosten die beim Ebook hinzukommen und wenn ich dann sehe, dass die Printausgabe nur unwesentlich teurer ist, dann liegt/lag die Entscheidung bisher für mich immer auf der Hand.
 
Wenn ich da an Steam denke ... Ein Spiel kostet heutzutage nicht mehr € 39,90 wenn's bei den Amis $ 39,90 kostet, sondern mittlerweile schon € 44,90. Und noch dazu ist's teurer als im Handel. Welche Argumentation auch Steam oder Bücher-Anbieter oder wer auch immer verwendet, es ist und bleibt Besch... des Kunden. Aber wir zahlen's ja, wozu sollten sie billiger werden?
 
@Lofi007: Regel nummer 1, Spiele kauft man bei Steam nur im Sale ansonsten bei Key Händlern. Das mach ich seit Jahren und hab selten mal mehr wie 30€ für ein neues Spiel bezahlt. Selbst WatchDogs hab ich kurz nach Release für 20€ bekommen. Wer da direkt bei Steam kauft ist selbst schuld.
 
@picasso22: Ob man jetzt zum Keyhändler greift oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Manche wollen ja auch was in der Hand haben.

Ich bin mit der Entscheidung, es zu tun, sehr glücklich. Alle aktuellen Spieletitel unter 30EUR. Das ist fair. Vorallem weil die Spiele ja immer kürzer werden und dann mit DLCs künstlich verlängert werden.

Und der Preis von 44,90 ist bei Steam doch ein schnäppchen. Die Titel kosten mittlerweile im Vorverkauf 59,95 und dann mit geilen 10% Rabatt nur 54,90.
Da der Publischer jedoch den Preis bestimmen kann, ist Steam hier nicht per sé schuld.

Steam bestimmt die Rabatte (%-satz) bei den Sales und wer will, kann mitmachen.

Ich kann nur jedem empfehlen, geht zu Keyhändlern. Passt aber mit vorverkauf auf. Indizierte oder geschnittene Fassungen (Wolfenstein) lassen sich mit deutscher IP nicht ohne weiteres installieren/spielen.
Hier sollte ein gewisser Wissensstand vorhanden sein.
 
@Lofi007: Die Preise in der USA sind Nettopreise (ohne Mwst.) und keine Bruttopreise (mit Mwst.) wie z.B. in Deutschland.
 
@OK-Master:
Ja, der Dollar ist aber auch ca. 25 Euro Cent WENIGER wert?!
Und wir haben nur 19% MwSt.!?
Selbst wenn man da noch Versandkosten uä. aufschlägt, die bei einem solchen Online-Konzept gar nicht bestehen, dürfte der deutsche Brutto-Preis trotzdem nicht wirklich über dem amerikanischen Netto-Preis liegen.
Schon gar nicht, wenn man berücksichtigt, dass die reale Kaufkraft in USA und Deutschland nahezu identisch ist! (siehe McDonald's-Index)
 
Außerdem muss man bedenken, ein Buch kann man nach dem Lesen wieder weiterverkaufen, ein eBook ja nicht.
 
@CrazyWolf: Steht doch im Artikel.
 
@CrazyWolf: Wobei der Wiederverkaufswert für ein Buch minimal ist, wenn es nicht gerade fachliteratur ist.
 
@knirps: Es geht ja nicht rein um den finanziellen Wert. Man kann es auch verleihen, verschenken oder spenden. Erfüllt so noch einen guten Zweck sofern man es sich nicht ins Regal stellen will.
 
@CrazyWolf: Die Nachfrage danach ist aber zu gering. Die Antiquariate sind voll und werden es auch nicht mehr los.
 
Schon klar, dass die Verlage Amazon als den bösen geldgierigen Großkonzern darstellt... dabei sehen die Verlage doch nur ihre Felle davon schwimmen. Die Verlage haben überhaupt kein Interesse an günstigen digitalen Bücher, weil sie selber dann weniger daran verdienen. Zumal haben die Verlage sicher auch (Lobby)verträge mit Druckereien, Vertriebsketten etc.
Hier sind eindeutig die Verlage die Bösen und Amazon versucht nur die verstaubten Strukturen zu brechen. Ich hoffe, Amazon bleibt weiterhin hart und geht am Ende als gewinner hervor. Denn solche Dinosaurier wie diese Verlage braucht man in dieser Form heute nicht mehr!
 
@FatEric: Meine (private) Meinung dazu hab ich vorhin schon auf Google+ gepostet, passt aber auch hier wohl gut rein: Man kann Amazon zwar durchaus als "böse" ansehen, was E-Book-Preise betrifft, so kann ich deren Argumenten aber absolut folgen.
Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur feststellen, dass ich dank Kindle und dem meist 5-6 Euro teuren Büchern (lese ausschließlich auf Englisch) jegliche Hemmungen beim Bücherkauf verloren habe. Hinzu kommt auch ein Zeit-Faktor, da das nächste Buch sofort gekauft wird, nachdem ich das aktuelle fertig gelesen habe.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Verlage und noch wichtiger die Autoren an mir dadurch wesentlich mehr verdienen.
 
@witek: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Verlage und noch wichtiger die Autoren an mir dadurch wesentlich mehr verdienen."

Amazon nicht zu vergessen, die verdienen dadurch sicherlich ebenfalls mehr. Schließlich gibt es nicht soviele ebook-Anbieter und da sehe ich das Hauptproblem. Günstigere ebook-Preise werden noch mehr dazu führen, dass bei immer wenigen großen Händlern eingekauft wird. Wer eine MP3 oder ein ebook bei amazon kauft, der bezahlt darauf ja nicht mal die deutsche MwSt, sondern die luxemburigen von - soweit ich weiß - derzeit 3% auf diese digitalen Güter.
Natürlich wäre es wünschenswert, dass ebooks noch günstiger werden, aber jeder sollte sich fragen, zu welchem Preis! amazon dringt ja selbst bereits ins Verlagsgeschäft vor und ich denke die Konzentration bei einigen großen Spielern hat noch keinem Markt gut getan. Ich besitze selber einen Kindle, aber irgendwie würde ich mir wünsche, dass ich auch bei meinem Händler vor Ort dafür Bücher kaufen könnte.
 
@ijones: Klar, Amazon verdient natürlich auch mehr, aber das ist deren gutes Recht, ja sogar Pflicht (Anleger und so). Als Viel-Leser sehe ich Amazon in erster Linie als "Ermöglicher". Was war das früher für ein Aufwand ein OF-Buch zu bekommen: Suchen, Bestellen und Beten, dass man sich das auch noch leisten kann, angsichts von Versandkosten etc. für Bücher aus GB oder den USA. Amazon bietet mir persönlich bzw. heutzutage einen hohen Mehrwert, da ich auf Knopfdruck alles bekomme, was ich brauche.
Natürlich ist die Situation mit der bei uns geltenden Buchpreisbindung eine ziemnlich andere, aber hier haben es MMN die Verlage verabsäumt, für E-Books eine akzeptable Lösung zu finden.
Ein Beispiel:
Der erste Band von "Das Lied von Eis und Feuer" kostet in der englischen OV als E-Book 4,35 Euro (Amazon). In der deutschen Fassung kostet es 2 x 12 Euro, also 24 Euro. Grund: Der deutsche Leser wird abgezockt, das sage ich ohne Wenn und Aber. Denn der dt. Verlag Blanvalet macht aus einem Band zwei und das ist für mich Beschiss, weil hier jemand wohl auf der GoT-Popularität surfen will. Ein Einzelfall? Nein. Bei meiner Lieblingsreihe "Malazan Book of the Fallen" ist das genauso, aus 1 mach 2.
Ja, ich kaufe auch gerne Bücher, wenn sie erscheinen (der US-E-Book-Preis richtet sich zumeist nach Verfügbarkeit von Hardcover/Paperback) und zahle auch gerne mehr bzw. den Neuerscheinungspreis. Ich kann das, weil ich Lesen liebe und auch einen Job habe. Aber was ist mit Jugendlichen? Senioren? Menschen ohen Arbeit, aber mit Lesebegeisterung?
Film und Musik haben diese Lektion (ein "Kapitel" ist natürlich Piraterie) schon gelernt, die Buchindustrie ist so ziemlich die letzte, die sich noch in den "guten alten Zeiten" wähnen. Wake up, FFS!
 
@witek: Der Preis für die Deutsche Fassung ist definitiv zu hoch (auch mit Berücksichtigung das die Bücher erst Übersetzt werden müssen), jedoch hat das aufteilen der Bücher in 2 Teile einen einfachen Grund.

Deutsche Sprache ist im vergleich zu Englisch komplizierter und "Länger".

Du Brauchst in der Regel für Deutsche Sätze mehr Buchstaben als im Englischen.
 
@witek: Will aber keiner kapieren, dass weniger auch mehr sein kann.
Habe ich in anderen Geschäftsbereichen auch schon erlebt.
Liegt einfach daran dass die meisten die etwas verkaufen einfach zu gierig sind.
 
@LastFrontier: Das große Problem finde ich das jeder Verein sein eigenes süpchen kocht und man für die Nutzung angemeldet sein muss. Auf den Kindel bekommt man ja zum Glück auch andere ebook druff aber halt die von Amazon nicht raus.

Den Service von Amazon finde ich sehr geil. Nutze zum Beispiel auch das AutoRIP von den CDs sehr gerne. Kann man die Original CD zuhause schön in Schrank legen und brennt sich fürs Auto oder MP3 Player ne eingene CD. Das würde ich mir auch beim Buchkauf wünschen. Einfach das ebook direkt dazu legen.
 
@deischatten: Die kriegst du auch vom Kindle runter und überall hin.
http://www.epubdrmentfernen.com/
 
@LastFrontier: und machst dich damit natürlich strafbar.
 
@LastFrontier: Nur leider wird dies nicht so legal sein wie das herrunterladen der MP3s über den Cloudplayer :)
 
@9inchnail: das war war nicht die Frage;-)
 
Im Prinzip eine unterstützenzwerte und Verbraucherorientierte Einstellung von Amazon, finde ich Klasse, zumal dort viele Erst-Autoren Publizieren, die von Verlagen abgelehnt wurden.
NUR ... , aber da sind die Meldungen bzw. Vorwürfe das Amazon Verlage auch mit Gedruckten Büchern am "Langen Arm verhungern lässt", das passt nun überhaupt nicht in diese "Ich will doch nur Gutes" Ansprache?
 
@Kribs: Passt nicht dazu ist aber in Sachen anti "exklusivvertrieb"/buchpreisbindung nur konsequent auch im sinne von "gutes tun" für den markt.
 
@Kribs: Eben - Amazon will diesen lukrativen Markt an sich reissen. Und dann wirds wie bei ebay. Erst günstig bis kostenlos und wenn man genügend rübergeholt hat, werden die Daumenschrauben angezogen.
Für einen Erst-Autor oder einem Autor der noch alle Rechte bei sich hat ist es ja kein Problem bei Amazon zu verkaufen.
 
Da kann aber Amazon argumentieren wie sie wollen.
Es bleibt dem Produkterzeuger überlasen wie er seine Preisgestaltung vornimmt.
Amazon ist "nur" ein Vertriebsweg und will nicht den Kunden etwas gutes tun sondern seine eigenen Umsätze/Gewinne erhöhen.
Und was überhaupt keiner fragt: wie stehen denn die Autoren dazu? Die vor allem auch ihre Rechte an die Verlage abgetreten/verkauft haben, weil die Verlage sie eben vorfinanziert haben.
 
@LastFrontier: Amazon tritt nicht nur als Vertriebsweg auf
Wieso soll nur der Produkterzeuger die Preisgestaltung übernehmen und nicht auch der Vertreibende? Wenn diesem die Preise zu hoch sind? Das Geheule ist ja dass man unbedingt bei Amazon verkaufen will also muss man auch denen entgegen kommenw enn man das will....ohne Gegenleistung gibt's nichts nur das verstehen die Verlage nicht.

Frag mal die vielen erstautoren die von den tollen Verlagen abgelehnt wurden
 
@0711: na gerade für die Erstautoren ist doch Amazon ideal. Da kann doch jeder Kasper verkaufen wie und was er will.
Warum gehen denn solche Autoren dann überhaupt erst zu Verlagen hin?

Lies dir mal den Beitrag [09] LostSoul durch. Der hat nämlich schön beschrieben wie das funktioniert.
 
@0711: Amazon ist für mich ein Vertriebsweg wie Aldi, Lidl, Kaufhof, Media Markt etc.
Sonst aber auch nichts.
Für die Bereitstellung ihrer Infrastruktur können sie ja einen Obulus verlangen.
Den rechne ich aber dann zu meinem geplanten Verkaufspreis hinzu.
Aber Amazon schreibt mir mit Sicherheit nicht vor, zu welchem Preis ich ein Produkt zu verkaufen habe. Genau das hätten sie aber gerne.
 
Ich habe selbst mehrere Bücher veröffentlicht und bin wahrlich kein großer Freund einiger Verlage, jedoch sind eine Vielzahl der o.g. Argumente von Amazon - gelinde gesagt - Humbug.

Zunächst einmal ist es nicht Amazons Aufgabe die Preisgestaltung eines "Herstellers", egal ob nun Verlag, Automobilhersteller oder Hersteller sonstiger Produkte in Frage zu stellen - sie selber wollen umgekehrt wohl genau so wenig, dass man ihnen "schlaue Ratschläge" in Bezug auf die Preisgestaltung von Amazon Prime, A8 oder was auch immer gibt.

Es fehlt Amazon hierzu insbesondere überhaupt die Möglichkeit der Bewertung: Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen einem gedruckten Buch, sofern nicht gerade mehrfarbig oder sonstwie außerordentlich aufwendig, ggü. einem eBook - auch wenn das so manch einen überraschen mag - gar nicht wirklich groß. Der Druck eines normalen s/w-Buches in einer überschaubaren Druckzahl ist tatsächlich nur eine Preisfrage im einstelligen Euro-Bereich. Nebenkosten für Gestaltung, Lektorat etc. fallen beim eBook ebenso an. Für das dauerhafte Vorhalten eines eBooks bedarf es einer entsprechenden Infrastruktur, Personal, Strom etc. pp. - tatsächlich sind die mittelfristigen Kosten nicht weit von denen eines gedruckten Buches entfernt. Ich kann an dieser Stelle nur mal die Auseinandersetzung mit ein paar Verlagen empfehlen, falls hierzu Hintergründe interessant sind.
Vor allem aber, ergibt sich der Buch nicht im Wesentlichen aus den Produktionskosten für das Material und das "Drumherum", sondern natürlich für den Anteil des Verlags und des Autors (egal, ob man nun selbst veröffentlicht oder tatsächlich die Dienste eines Verlags in Anspruch nimmt), denn am Ende soll sich ein Buch ja auch finanziell zumindest ansatzweise lohnen. Es ist schlicht nicht möglich, monatelang an einen Buch zu arbeiten, welches eine geschätzte Absatzmenge von z.B. 20.000 Stück hat und dann einen eigenen Anteil von 0,05 Euro pro Buch zu erwirtschaften. Dass Amazon hier anführt, dass der Umsatz ja ggf. höher ist, ist aus ihrer Sicht evtl. richtig, sie haben aber auch die Vorkosten der Erstellung nicht zu tragen. Und, oh Wunder, Amazon verdient anteilig am Umsatz und eben nicht an dem, was unter'm Strich übrigbleibt - dann sähe die Forderung nämlich anders aus. Wenn absehbar wäre, dass sich bei einem Preis von 0,5 Euro das eBook 100 Mio. mal verkaufen würde, würde Amazon auch diesen Preis fordern - dann macht zwar der Autor nach allen Abzügen gar kein Geld mehr, aber Amazon hätte 15 Mio. verdient.

Interessanter sind eBooks für Amazon natürlich noch aus anderem Grund: Für gedruckte Bücher gibt es einen Zweitverwertungsmarkt - der entfällt aktuell bei eBooks vollständig. Die Motivation für eBooks und steigende Umsätze durch niedrigere Preise dürfte sich also eher aus eigenem Umsatz- und Gewinnstreben heraus ergeben, aber sicher nicht, weil man Robin Hood spielen will.
Für Amazon ergibt sich ggü. dem gedruckten Buch tatsächlich noch ein Vorteil: Während (reine) Buchhändler ihre Fläche im Wesentlichen nur für Bücher nutzen, sind diese für Amazon eigentlich nur "Nebengeschäft" - nehmen, damit sie vorrätig sind und schnell verschickt werden können, im Verhältnis zum Ertrag jedoch große Mengen des Lagerplatzes ein, der sinnvollerweise für ertragsreichere Produkte genutzt werden könnte. Der Ertrag pro Quadratmeter Lagerfläche, der ja tatsächlich durch Pacht/Kauf etwas kostet, ist damit geringer, als bei anderen Produkten - bei eBooks sind die grundsätzlichen Kosten (vgl. o.) nicht wesentlich unterschiedlich, aber tatsächlicher Raum kann zusätzlich genutzt werden, ohne das Produktangebot einzuschränken oder zu Lasten der Artikelverfügbarkeit gehen zu müssen.
 
@LostSoul: Gute "Einführung" +++++
 
@LostSoul: Ich bin kein Autor und kenne einen, nur glaub ich gelesen zu haben das Amazon bessere Preise anbietet als du hier angibst?
Ich bin jetzt nicht sicher aber bietet Amazon nicht Mindestenz 35 % bis zu 70% Autorenanteil am Buchpreis?
Bei der Geringsten Variante sind es ab Verkauf 99 Cent/35% = 34 Cent für den Autor und ab Verkaufspreis von 1,99 Euro zu gar 70 % rund 1,39 Euro?
 
@Kribs: Da wirft sich doch schon mal die Frage auf, für was Amazon 2/3 Anteil für sich fordert?
Das einpflegen eines Artikels in eine DB ist immer der gleiche Aufwand (egal zu welchem Preis der verkauft wird). Die Infrastruktur ändert sich dadurch auch nicht.

Nachtrag: nach deinem Modell wären ja gerade die Billiganbieter dann die gebimsten.
 
@LastFrontier: Der Preis spielt natürlich eine Rolle, egal, ob der Aufwand der gleiche ist. Kannst ja mal zu deinem Anwalt gehen und sagen, Streitwert sei doch egal, sein Aufwand sei doch der Gleiche, egal, ob es um 10.000 oder 100.000 Euro geht. Es will jeder seinen Teil vom Kuchen haben, ist der Kuchen größer, will man auch ein größeres Stück.
 
@9inchnail: Anwälte sollte man nach Erfolg zahlen und nicht nach Gebührenordnung. Würde die Gerichte schon um etliches entlasten.
 
@LastFrontier: "Nachtrag: nach deinem Modell wären ja gerade die Billiganbieter dann die gebimsten."
Nur noch mal zur Klarstellung ich hab das aus meinen Gedächtnis unter
Vorbehalt formuliert, ich kann keine Relevanten Nachweise vorzeigen.
Aber ausgehend von Fixkosten (Buchhalterich) Plus Steuern und laufende Aufwendungen sind immer "Die Günstigsten" am schlechtesten dran bzw. die mehr Umsatz bringen werden bevorzugt.
Aber nicht nur bei Amazon, auch im "Real Buch" Tantiemen eines Autors sind ungefähr Durchschnittlich 30% vom Buchpreis im Zwischenhandel, der Reale Buchpreis (Aufdruck) hat damit nichts zu tun.
Der Buchrabatt liegt zwischen 35%-50% im Zwischenhandel (Verlag zu Buchhandel), (willkürliches Beispiel) bei einen Buchpreis von 10 Euro würde der anrechenbare Verkaufspreis (-50%) bei 5 Euro liegen, das ergebe für den Autor (30%) 1,66 Euro vor Steuern.
Bei Amazon 10 Euro Verkaufspreis bei 70 % Autorenvergütung ....

Immer vorausgesetzt das meine Erinnerung mich nicht trügt.
 
@LostSoul: In erster Linie geht es Amazon ja sicherlich auch um die Buchpreisbindung.
Sprich das E-Ebook und gedrucktes Buch meistens das gleiche kosten.

Und wie unten geschrieben hat Amazon in diesem Fall zu 100% recht.

Wenn man schon auf die gedruckte Ausgabe verzichtet (Wegfall von Druckkosten, Versand, Aufschlag Buchhandlung usw.), sollte es sich ja auch im Preis wiederspiegeln.
 
Zu den Preisen, ich habe mir letzten Monat eine 5 teilige Serie gebraucht gekauft (ja, bei Amazon). Neupreise je Paperback-Buch 13€, Kindle Edition 9,90€, gebraucht für alle knapp 30€. Ob ich mir die neu gekauft hätte, egal ob gedruckt oder als Kindle-eBook weiß ich nicht. Ich denke hier liegt, aus Käufersicht, auch ein Problem. Mal ein Buch kaufen, ja, 10 bis 20 Euro, warum nicht, aber wirkliche Vielleser, mit eher kleinem Geldbeutel, ob die wirklich 100€ im Monat für Bücher ausgeben, egal ob gedruckt oder eBook Kindle? Vielleicht nicht. Diese komische Leihbücherei bei Amazon, die Titelanzahl ist eher überschaubar und warum soll ich 50€ im Jahr zahlen, obwohl ich weder Videos schaue und auf die kostenlose Lieferung am nächsten Tag auch verzichten kann?
 
@Lastwebpage: Denke vielleser werden die gute alte Bücherei nutzen oder diese BücherTische in der Stadt. Hier in Bonn gibt es stände wo man einfach Bücher hin bringt und sich neue andere nehmen kann.

Die 50€ im Jahr zahle ich einfach um auch einfach den genuss zu haben mal nen Film über Prime gucken zu können wenn ich nen gemütlichen TV abend habe und wir uns mal wieder nicht einigen können was geguckt wird :)
 
Ich liebe Bücher. Also richtige Bücher. So normale Taschenbücher ohne großen Anspruch und rein zum konsumieren, für die sind Ebooks sicher sehr geeignet. Jedoch ein richtig gutes Buch mit Hardcover- sowas liest man und hat das Buch in der Hand. Blättert und man liest einfach. Wir gucken doch viel zu viel auf digitale Bildschirme, egal ob PC, Notebook oder Smartphone.
Gönnt den Augen mal wieder ein richtig gutes Buch.
Generell sind die benannten Argumente von amazon doch schlagkräftig und nicht von der Hand zu weisen. So geht das heute! Ich stöber lieber bei z.B. Thalia, und wenn das 1h dauert.
Aber für ein Buch als Ebook denselben Preis (z.B. 24,99€) für einen Download zahlen- niemals.
 
Ich hab lieber ein Buch aus Papier !
Basta !
 
@Berserker: Ich nicht. Zu sperrig und zu schwer.
 
@zwutz: Mag eigentlich auch die Papierbücher. GRade wenn man sich schön in Garten setzt mit nem Eistee und was lesen will. Was mich stört ist zum einem oft der Preis und zum anderen das Lagern danach. NEn Buch schmeist man ja nicht weg
 
Wenn der Großhändler Amazon die alten Kleinen nicht diktiert, tun diese es mit dem Endkunden, wie Jahrelang geschehen. Da stelle ich mich lieber unter dem Schirm von Amazon, ein "Laden", der 24h 7 Tage die Woche für mich auf hat. P.S. Heute stand ich wieder in meiner 50000 Seelen Stadt 19.00 vor verschlossemer Ladentür und konnte nach Arbeit und Verkehrsstau meine dringenden Geschäfte nicht erledigen. Fazit, 30 km Sprit umsonst, 1,5h Freizeit für nix, 1€ Parkgebühren. Danke für den schönen hohen Lebensstandard hierzulande. Amazon, dir gehen die KUnden bestimmt nicht aus!
 
In diesem Punkt hat Amazon auch völlig recht.

Es kann einfach nicht sein, dass ein E-Book das gleiche kostet wie ein normales Buch.

Wieso soll man als E-Book Käufer bitte, den Druck, Versand, Aufschlag für den Buchhandel usw. alles mitbezahlen.

All die Faktoren fallen beim E-Book weg, weil die Server von Amazon sowieso 24 Stunden am Tag laufen und für die Datei nachträglich keinerlei Arbeitsaufwand mehr entsteht.
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