Schulbücher: Amazon darf Eltern keine Preisnachlässe anbieten

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat vor Gericht einen Sieg gegen den (von Verlegern) ungeliebten US-amerikanischen Online-Händler Amazon errungen: Ein Berliner Gericht hat es Amazon untersagt, Eltern bzw. Schulfördervereinen die Möglichkeit zu ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Diese Schulbuch-Lobby geht mir gewaltig auf den Sack
 
@Slurp: Ob die Buchpreisbindung sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man gerne streiten. Aber auch Amazon hat sich an die geltenden Gesetze zu halten.
 
@Spacerat: Nichts alles was Recht (gedruckt) ist, ist auch rechtens. In diesem Fall sollte man doch einfach mal Sinn und Verstand vor gedrucktem Recht walten lassen. Herr Gott, es handelt sich um Schulbücher, welches Kinder verwenden zum Lernen. Es gibt auch viele Familien, die sich nicht jedes Jahr neue Bücher leisten können. Der Staat versagt hier auch total mit seiner total Vernachlässigung der Bildung in diesem Land. Vom Land der Dichter und Denker sind wir doch schon zum Land der Dusseligen und Deppen verkommen. Das alles hat eine vom Kapitalismus gelenkte Politik geschafft. Corporate Germany...da sind wir schon angelangt.
 
@Spacerat: Aber die Gesetze sind scheiße. Die Verlage streichen übrigens einen großen Batzen ein. Das ist im Prinzip nichts anderes als die Gema für Bücher. Amazon versucht ja schon länger dieser Lobby das Wasser abzugraben und wird dann mit scheinargumenten als der schwarze Peter dargestellt. Das Gegenteil ist der Fall.
 
@Slurp: Mir gehen Lobbyisten allgemein schon lange auf den Sack.
 
Ich würde denen dafür am liebsten ins Waschbecken scheissen. Einfach nur so weil es mich ärgert!
 
Warum steht im Artikel eigentlich "ungeliebten US-amerikanischen Online-Händler". Mal abgesehen davon, dass bei den allermeisten Leuten Amazon alles andere als ungeliebt ist, ist hier ganz eindeutig die Drecks Verlagsgruppe ungeliebt. Da versucht Amazon den Leuten, hier Eltern und Schülern was gutes zu tun und wird sogar hier noch als böse dargestellt.
 
@FatEric: ist doch klar warum oder?
alle wollen in diesem kapitalistischem System Geld verdienen und weil Amazon mehr verdient als der Rest, ist alles was die machen erstmal ein Dorn im Auge, egal ob Sinnvoll oder nicht
 
@FatEric: Jop, eigene Meinung in Nachrichten find ich zum kotzen.
 
@FatEric: "Was Gutes zu tun". Hmmm - auch Amazon ist ein auf Gewinnerzielung orientiertes Unternehmen und das Affiliate-Programm letzten Endes ein Teil davon. Auf der anderen Seite steht der Buchhandel - in dem Falle Schulbücher - welcher ebenfalls seinen Gewinn erzielen will.

Ich kenne hier nur einen Verlierer und das sind die Eltern der Schüler, die anscheinend keine Lobby beim Staat haben, welche dafür sorgt, dass die Preise für Schulbücher mal wieder auf ein vernünftiges Maß reduziert werden.

Kein Wunder, dass niemand Kinder in die Welt setzen will, der über ein wenig Verstand verfügt. Die kann man sich schlicht nicht leisten. Mal ganz abgesehen vom restlichen drumherum; wie bspw. bezahlbare Tageseinrichtungen für die lieben Kleinen (vor allem solchen, die keine Ladenschlusszeiten kennen, die kennen Schichtarbeiter nämlich auch nicht).

Wie gesagt: Der deutsche Staat ist ein von Lobbyisten durchsetztes Medium, zu welchem Eltern keinen Teil beigesteuert haben.
 
@Diak: Aber dafür gibt es doch jetzt das tolle Betreuungsgeld *hust*
 
@Slurp: Mit den dafür aufgewendeten Banknoten dürfen sie sich eine Körperöffnung ihrer Wahl säubern. Nase putzen, im Ohr popeln oder nunja... ;)
 
@FatEric: Das hast du falsch verstanden: "Ungeliebt" bezieht sich auf den Börsenverein, das ist keine allgemeine Feststellung. Und dass der Börsenverein kein großer Freund von Amazon ist, kann man im letzten Satz lesen. EDIT: Hab das aktualisert, damit keine weiteren Missverständnisse entstehen.
 
Ich weiß es nicht mehr richtig, aber wenn ich mich richtig erinnere gab es schon vor Amazon Rabatte bei Sammelbestellung bzw. die Einzelbestellung war teurer?
Auch bei meinen beiden wurde die Schulbücher über die Schule bestellt, was deutlich günstiger kam als die Einzelbestellung!
 
@Kribs: War nicht nur bei Dir so. ;) Manchmal war es aber auch so, dass die Bücher von der Schule gestellt wurden (Biologie bspw.), weil die sonst viel zu teuer gekommen wären.

Ärgerlich war nur, dass es immer Klett oder Cornelsen waren. Welcher von beiden eben gerade günstiger war, so als gäbe es keinen Dritten, denn letzen Endes sind beide zu teuer.
 
@Diak: Stimmt genauso wie die Atlanten, ich hab immer noch irgendwo im Keller meinen aus 73, leider veraltet oder noch nicht alt genug, wie mans sieht?
 
@Kribs: He, das erinnert mich an meine Zeit. Als ich in die fünfte Klasse kam, brauchten wir neue Atlanten, der von meinem Bruder damals, der war nicht mehr gut genug. 1 oder 2 Jahre später stellte sich dann heraus, das die "neuen" Schrott waren und wir wieder die alten holen sollten. Nur gut, das mein Bruder dann zu der Zeit schon aus der Schule war.

Dein Atlas von 73 ist auch noch aktuell. ;)
 
Übt jetzt Amazon "eine unangemessene unsachliche Beeinflussung aufgrund sozialen Drucks" auf die Winfuture-Leser aus, weil hier Affiliate-Links zu Amazon zu finden sind? Oder ist nicht eher Winfuture bzw. im vorliegenden Fall der Schulbuchverein für die Links und deren Wirkung verantwortlich?
 
@Klaus-Bärbel: Eindeutig JA,
den es gibt einen klaren unterschied, die WF-Leser haben keinen Wirtschaftlichen Vorteil (Rabat) wehrend WF einen Wirtschaftlichen Vorteil hat (sei er noch so klein),
andererseits hat der "Schulfördervereinen" keinen Wirtschaftlichen Vorteil die Eltern aber schon.
 
@Kribs: Die Eltern zahlen den vollen Preis, wenn sie über den Affiliate-Link kaufen (-> Buchpreisbindung), der Förderverein bekommt die Provision (die natürlich der Schule und damit auch irgendwie den Eltern zugute kommt). Ist bei Winfuture etwas missverständlich formuliert, in der Pressemitteilung des Börsenvereins ist es deutlicher:
"Amazon hatte u.a. dem Schulförderverein eines Berliner Gymnasiums Vergütungen dafür gezahlt, dass Eltern ihre Schulbücher über einen entsprechenden Link auf der Website des Vereins bei dem Online-Händler kauften"
(Link im Artikel)
 
Welch ein Aufregerthema, Flüche auf wechselweise Schulbuchlobby, Verlage, Amazon, Buchpreisbindung usw. usf. ... Das Problem liegt doch auf einer ganz anderen Ebene: (Schul)Bildung muß kostenfrei sein! Schulische Ausbildung des Nachwuchses ist eine gesellschaftliche Aufgabe, das muß die Gesellschaft tragen, also nicht nur die Schulen und die Lehrer, sondern auch das Material bezahlen. (Jetzt bitte nicht einwerfen: Habe keine Kinder, will daher nicht zahlen ... : Die Kinder anderer helfen umgekehrt später den Kinderlosen, die gesundheitlich oder anderweitig Hilfe benötigen)
Also, machen wir es doch so wie Skandinavien: Das gesamte Schulbuchmaterial wird seitens der Schule für Schüler und deren Eltern kostenfrei gestellt. Die Nutzung öffentlicher Büchereien wird ebenfalls wie in Skandinavien für alle Bürger kostenfrei gemacht, so hat jeder Zugang zu Literatur und Medien sowohl fachlicher, bildender als auch unterhaltender Art. Fehlende Bildung ist weltweit das größte Hindernis bei der Weiterentwicklung von Mensch und Gesellschaft.
Wer über das hinaus, was auf den vorgeschlagenen Wegen kostenfrei verfügbar sein würde, weiteres Material benötigt, muß das natürlich erwerben, wobei ich hier nicht über die Sinnhaftigkeit der Preisbindung diskutieren möchte. Allein schon das skandinavische Modell würde die wesentlichen Lücken schließen und eine der besten Investitionen in die Zukunft sein. Das aber sehen unsere kurzsichtigen Politiker nicht. Für jedweden Schwachsinn ist offensichtlich Geld da, aber für Bürgerbelange, Bildung, Kinder und die Zukunft insgesamt natürlich nicht. Es wird immer gern von Rendite und Kosten-Nutzen-Rechnung gesprochen. Bei dieser Investition klingelt natürlich nicht kurzfristig die Kasse und man kann die Erfolge auch nicht innerhalb der aktuellen Legislaturperiode einfahren, eben deshalb sind Politiker an solchen Lösungen auch nicht interessiert, aber es ist trotzdem ein wesentlicher Gewinn für die gesamte Gesellschaft in Aussicht.
 
@DocDbase:
Auf welcher Liste Stehst du?
Weil meine Stimme hast du!
 
@Kribs: Danke für die Zustimmung. Ich stehe auf keiner Liste, insofern kann ich auch keine Wahlwerbung für mich machen ;-) allerdings versuche ich, auf anderer Ebene Leute zum Nachdenken anzuregen. In Gesprächen mit Freunden, Bekannten oder auch Fremden kann man neben dem alltäglichen Informationsaustausch und Unterhaltungs-Smalltalk auch gern mal ein aktuelles oder gesellschafts-/zukunftsrelevantes Thema aufgreifen. Über den Meinungsaustausch kann man auch wieder voneinander lernen (Stichwort: Bildung) und sich Gedanken über etwas mehr als das Fernsehprogramm von gestern und das Wetter von morgen machen. Wenn jeder in so einer Gesprächsrunde woanders wieder ein bißchen davon weitergibt, kann man hoffentlich in der Breite Einsichten und Erkenntnisse schaffen, die zwar langsam, aber stetig für eine bessere Entwicklung sorgen. Ich bin jetzt zwar weit weg vom eigentlichen Thema dieser Seite, aber eine Bemerkung möchte ich noch machen. Leider kann ich das Zitat nur sinngemäß wiedergeben, aber ich denke, daß der Sinn trotzdem klar sein wird. Es dreht sich darum, worüber wir Menschen eigentlich reden. Es läuft in etwa so: Dumme Leute reden über andere Leute (Tratsch ...), "normale" bzw. durchschnittliche Leute reden über Dinge (Materielles ... Sachwerte, Geld), große Menschen sprechen über Ideen. Womit wir dann bei Begriffen wie Werten, Menschlichkeit, Anstand, Zukunftsperspektiven usw. ankommen ... und Bildung. Darum: Freie Bildung für alle!
 
@DocDbase: Volle Unterstützung, Freie Bildung ist, würde, "war" ein Selbstläufer oder auch ein "Positives Schneeballsystem", nur ist die von dir auch angesprochenen Akzeptanz einiger Gesellschaftlicher Schichten (meist Kinder los) weitestgehend unterentwickelt wenn nicht sogar "Dekadent abwertend", wie man es leider auch hier (In App Käufe ua.) verfolgen kann.

Meine Anekdote "Liste" war ein Augenzwinkernder Ironischer Hinweis, auf die im Artikel thematisierte Rechtslage die mit der Politischen/Gesellschaftlichen "Wirklichkeit" ("Unwirklichkeit") einhergeht.
 
@Kribs: Stimmt, einige Kinderlose sind auch recht toleranzlos bei dem Thema.
Auch mit dem zweiten Hinweis hast Du Recht, mittlerweile ist so einiges im gesellschaftlichen Gesamtbild mehr als "unwirklich" und unbegreiflich.
 
@DocDbase: Als geborenes DDR Kind kann ich dazu nur sagen das alle Bücher von den Schulen / Staat gestellt wurden. Und es hatte jeder sein eigenes!
Kein schön reden der DDR einfach nur eine Sache die dort richtig gemacht wurde.
 
@Holotier: Stimmt, dort hat es funktioniert - leider wurde das dann nicht fortgeführt. Das ist auch keineswegs Schönreden, sondern eine Tatsache. Ich finde übrigens auch schlimm, wie gern Pauschalurteile über Personen, Länder usw. usf. gefällt werden: Manche Dinge werden in der allgemeinen Wahrnehmung (oder auch medialen Stimmungsmache) pauschal hochgelobt oder schlechtgeredet - aber die Welt ist nicht schwarz-weiß. Pauschalurteile sind tödlich für jeden Dialog, da kommen wir dann auch wieder zum Thema Bildung.
 
Die Schulbuchverleger sind eine Mafia! Die Bücher sind total überteuert. Dann werden jedes Jahr unnötige Auflagen mit wirklich winzigen Änderungen neu verkauft. Bestes Beispiel dafür ist das Rechnungswesen-Buch von Schmolke. In älteren Auflagen kann dann der Satz: "Wir kaufen einen neuen Computer" einfach heißen: "Wir kaufen ein neues Fax-Gerät". Wenn die Leute dann unterschiedliche Auflagen haben, gibt es Verwirrungen.
 
@ichbinderchefhier: Jetzt fangen die doch auch schon an das Müller verschwinden muss und ali oder so ein schrott rein soll.
 
@deischatten: Ich mag jetzt kleinkariert klingen aber den Namen Ali mit Schrott in Verbindung zu bringen, halte ich für Intolerantes gesülzte!
 
@Kribs: Ja, womit wir wieder beim Thema Bildung wären. Wer im Kopf keinen Plan hat, wird leider oft ausfallend. Deine Antwort war keineswegs kleinkariert, aber fällt wohl in eine unfruchtbare (bildungsarme) Zone.
 
Ausnutzen der Eltern vor allen die die sowieso schon zu wenig Geld haben. Zur Hölle mit euch! Ich würde euch am liebsten alle Vogelfrei machen.
 
Na da haben wir es doch mal wieder geschafft Recht und Ordnung walten zu lassen und den armen Schulbuchherstellern ihren Gewinn gerettet und den pösen pösen Eltern einen Denkzettel verpasst. Ein Hoch auf unseren Rechtsstaat... Da wundert sich allen ernstes noch irgendwer, dass immer weniger Leute bereit sind, Kinder in dieses kranke System zu setzen...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Kaspersky Internet Security 2017 5 Geräte - [Online Code]
Kaspersky Internet Security 2017 5 Geräte - [Online Code]
Original Amazon-Preis
58,99
Im Preisvergleich ab
40,00
Blitzangebot-Preis
44,99
Ersparnis zu Amazon 24% oder 14

Amazons Aktienkurs in Euro

Amazons Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Kindle Oasis im Preis-Check