Amazons sturer Wachstumskurs macht Anleger langsam nervös

Der Handelskonzern Amazon nimmt für sein Wachstum weiterhin massive Verluste in Kauf. Die Anleger haben dies lange still ertragen, doch die Bedenken werden inzwischen lauter artikuliert. Man befürchtet, dass das Unternehmen den Bogen eines Tages ... mehr... Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Bildquelle: Amazon Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon

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Schon schlimm... bei knapp 20 Milliarden Umsatz einen Verlust von gerade mal 126 Millionen zu verbuchen. Das sind gerade mal 0,7% vom Umsatz. Also irgendwo 1% einsparen und schon steht da ein Gewinn!
Amazon fährt einfach einen unglaublichen Expansionskurs und das finde ich persönlich gut. Amazon investiert kräftig in die Zukunft. Instant Video, Musik und Digitale Bücher. Gerade bei den Büchern ist Amazon dabei die starren und verstaubten strukturen der Verleger zu revolutionieren.

Einzig das Fire Phone oder wie es auch immer heißt dürfte ein Reinfall werden. Aber solche fälle gibts in jedem großen Unternehmen.
 
@FatEric: Sie müssen auch investieren und neue Wege zum Geldverdienen suchen,weil,da zieht mit Alibaba große Konkurrenz auf.
 
@malocher: Naja. Alibaba kann aber nicht von heute auf morgen einen anderen Markt erstürmen, wie das mit Internetservices der Fall wäre. Das Hauptgeschäft von Amazon ist derzeit (noch) das versenden von Waren und dieser Geschäftszweig ist wohl auch erstmal der wichtigste für Amazon. Auf die schnelle kann hierzulande kaum einer Amazon Konkurrenz machen. Es braucht die Infrastruktur die sich Amazon über viele Jahre aufgebaut hat und den Service von Amazon muss man auch erstmal übertreffen.
 
@FatEric: hierzulande,also in D hast du recht ist es schwer Amazon so schnell Konkurrenz zu machen ..nur das große Geld wird nicht in D verdient sondern in Amerika.Der Umsatz von Amazon lag 2013 so bei 74Mrd $ davon nur in den USA 44Mrd $.
Jetzt geht Alibaba,der größte Online Händler der Welt,an die Börse und sagt wir kommen nach Amerika.Das kann schon ernst werden für Amazon.
 
@malocher: Aber Amerika ist kein einfacher Markt. Die sind schon extrem patriotisch und vertrauen eher einheimischen firmen. Und Amerika ist ein großes Land. Da muss man erstmal sehr viele Versandzentren aufstellen. Das wäre in Deutschland geradezu einfach. Aber ansich kann es allen nur Recht sein, denn Konkurrenz belebt ja das Geschäft :) und am Ende gewinnt da meistens der Kunde bei.
 
@malocher: Wenn "Alibaba" der größte Online Händler der Welt wäre, wieso kennt ihn dann keiner? Ich habe davon noch nie gehört, und bin davon ausgegangen dass Amazon der größte Online Händler ist. Und das Weltweit.
 
@FatEric: Alibaba entspricht aber weniger Amazon als deren Marketplace und bei entsprechenden Konditionen könnten die auf einen Schlag sämtliche Händler von Amazon und auch eBay erben. Da könnte der Markt in noch nicht mal einem Jahr ganz anders aussehen.
 
@Johnny Cache: könnte schon sein. Nur kaufe ich bei Marketplace Händler grundsätzlich fast nichts mehr ein, da diese sehr oft unzuverlässig sind. Ich kaufe nur noch im Marketplace, wenn es kein hochpreisiger Artikel ist und der Versand aber von Amazon direkt erfolgt. Ich hatte sonst schon zu viel Ärger mit dritt Anbietern. Was Amazon derart auszeichnet, ist deren Service und wenn der nicht erreicht wird, braucht man eigentlich gar nicht erst groß anfangen.
 
@FatEric: Das ist eben der Unterschied. Alibaba scheint seine Händler deutlich besser im Griff zu haben als Amazon. Bei über 40 Bestellungen bei AliExpress hatte ich nur zwei mal Ärger mit dem Zoll und einmal mit einem Händler der offensichtlich ein Betrüger war... den haben sie umgehend wegen einer Meldung eines dritten gesperrt obwohl meine Bestellung noch gar nicht betroffen war und haben auch sofort mein Geld zurück erstattet ohne daß ich was machen mußte. Sowas kenne ich sonst von keinem anderen Anbieter.
 
@FatEric: Nee anders... Hat zwar nichts mit Amazon zu tun, dass machen alle Großkonzerne, aber die Summe der "Steuerbegünstigungen" betragen, weltweit, je nach Schätzung, mehrere Trillionen US$ (Vorsicht! Billionen Euro) siehe z.B. http://www.tackletaxhavens.com/ http://leftfootforward.org/2011/11/global-cost-of-tax-evasion-tackling-tax-havens/ usw. also ca. 5% des Bruttoinlandsprodukt aller Staaten. Verlust oder nicht entstandener Gewinn ist also vom Prinzip her äußerst günstig für ein Unternehmen.
 
@Lastwebpage: trillion US$ =/= Trillionen US$
Ich weiß was du sagen wolltest und da hast du auch Recht, darauf muss man immer wieder hinweisen.
Was du aber tatsächlich geschrieben hast ist falsch^^
Bei "Trillionen US$ (Vorsicht! Billionen Euro)" hast du "trillion" bereits mit "Trillionen" übersetzt und damit genau den Fehler begangen, vor dem du warnen wolltest :)
 
@crmsnrzl: ja, ich bin leider kein Finanzmensch ;) Wie auch immer eine Trillion US$ sind eben hierzulande, Trillion US$->Umrechnungskurs->Billion Euro, wenn jemand Dollar in Euro umrechnen möchte.
 
@Lastwebpage: nein! das stimmt so nicht.
das hat alles nichts mit den US $ zu tun!
du kannst auch genauso gut eine Trillion Eier haben. am ende hast du eine billion Eier! es ist lediglich ein sprachlicher unterschied, kein Finanz- oder währungstechnischer!
im amerikanischen sind ganz allgemein (unabhängig obs ums geld geht oder nicht) eine Trillion (amerik.) = eine billion (deutsch) und
eine billion (amerik.) = eine Milliarde (deutsch) usw.

eine Trillion US $ sind irgendwas weniger als eine billion euro!
 
@FatEric:
Genau, investiert in die Zukunft, was für ein Irrglaube. Die werden solange weitermachen, bis Sie ohne Konkurrenz dastehen, denn diese sind inzwischen Pleite, weil Amazon mit dieser Geschäftspolitik alle platt macht. Hoffe aber, dass das nie so kommt und Amazon eher auf die Nase fällt.
 
"Wir versuchen nicht, alles auf den kurzfristigen Profit hin zu optimieren"
und genau das find eich total richtig und heute leider viel zu selten. Viel zu viele Unternehmen haben nur noch die nächsten quartalszahlen im kopf und Gewinnmaximierung um jeden preis. Nachhaltige bzw. langfristige Planungen werden kaum noch gemacht, könnte ja heißen, die diesjährige gewinnvervierfachung nicht zu erreichen. Amazon hat da mMn einen guten Kurs. Dass irgendwann die reißleine gezogen werden muss, was expansion angeht ist auch klar, bis dahin vergeht aber sicher noch etwas Zeit. Dafür hat amazon dann eine Marktmacht erreicht, von der alle Beteiligten noch zig jahre profitieren werden.
 
@Sebaer: Das geht so lange gut, bis Aktionäre ihr Geld nicht mehr einem Unternehmen anvertrauen wollen, das kaum/keinen Gewinn schreibt. Aber bislang zeigt der Aktienkurs da kaum fundamentale Gründe dafür.
Die Frage ist aber auch, ob Amazon - neben dem steuerlichen Vorteil - genug Kapital aufbauen kann, so ganz ohne Gewinn. Früher oder später wird es dieses Geld nämlich im Kampf gegen Alibaba und womöglich gegen Google investieren müssen.
 
@Sebaer: Naja so einfach ist das alles nicht. Ich kenne mich hier mit den ganzen Zahlendreher bei Amazon nicht sonderlich aus. Aber wenn ein Unternehmen keinen Gewinn macht sondern immer alles reinvestiert, dann wächst es zwar sehr schnell und effektiv, aber es baut auch keine Rücklagen (Kriegskasse) auf. Und wenn es dazu noch Minus macht, dann leiht es sich ja irgendwo her ja Geld. Jedes Unternehmen hat die Absicht gewinn zu erzielen und ist sogar Gesetzlich zumindest in Deutschland definiert für ein Gewerbe. Es ist wie ein Auto auf gerader Strecke mit Turbo und Nitro, ein kleines Hindernis kann da schwere Folgen haben. Und je größer das Auto ist um so größer die Schweinerei Hinterher. Aber wie schon mal erwähnt ich hab kein wirklichen Plan von Amazon :)
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