Hacker erlangen Zugriff auf Daten der Europäischen Zentralbank

Die Datenbank der Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt ist zum Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurde Zugriff auf rund 20.000 Datensätze erlangt, die von Teilnehmern von veranstalteten Seminaren der EZB stammen. mehr... Hacker, Kryptographie, Hex-Code Bildquelle: Public Domain Hacker, Kryptographie, Code, Hex-Code Hacker, Kryptographie, Code, Hex-Code Public Domain

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ist natürlich Interessant das man bei nem Hack der ZentralBANK an vieles kam, bis auf Kontodaten und 20k mag da einer kleiner Preis für die Lücke gewesen sein, andere triffts da bekanntlich härter
 
Immer schön, wenn sich die Hacker selber melden. So wusste die EZB zumindest, dass sie gehackt wurde. Ich gehe mal davon aus, das Hacker, die Daten aus internen Systemen der Bank stehlen sich eher nicht melden um Geld zu fordern, sondern andere Möglichkeiten nutzen um ihren Hack zu Geld zu machen und die Bank somit nie etwas davon erfährt, dass sie an empfindlicher Stelle gehackt wurde.

Aber was rede ich überhaupt. Die EZB arbeitet mit dem auch mit der NSA zusammenarbeitenden IT-Dienstleister Verizon zusammen. Ich würde daher mal behaupten, die werden ständig gehackt und merken es nicht. Oder meint jemand die NSA hätte kein Interesse daran von Entscheidungen der EZB schon im Vorfeld Kenntnis zu erlangen?

Ist irgendwie schon ziemlich peinlich, was für Anfängerfehler heute selbst von Banken im Datenschutz gemacht werden.
 
*LACH* Die wollen von der EZB Geld erpressen?
Die haben doch eh kein Geld mehr, das ist doch schon alles bei den Schnorrer-Banken gelandet,
zu super günstigen Zinsen - während der normale Bankkunde abgezockt und gemolken wird.
 
Ich finde es schon traurig, das Sicherheitslücken immer erst hinterher geschlossen werden. Die einzige Ausnahme die ich akzeptiere ist, wenn es bislang ungepatchte Lücken sind. Alles andere ist grob Fahrlässig von den Admins. Die sollten ihre Systeme kennen und entsprechend patchen...
 
@skyjagger: In so einem Umfeld kann ich nicht einfach mal Windows Updates über den WSUS freigeben. Da müssen die Patches erstmal getestet werden. Das dauert eben seine Zeit. Und wenn in der Zeit von Veröffentlichung bis Freigabe etwas passiert hat man eben Pech gehabt.

Meiner Meinung nach aus Sicht eines Admins verständlich. Bevor ich die Tape-Backups ausgrabe um alles zurückzusetzen teste ich das Zeug lieber erstmal auf Herz & Nieren.

Aber hierzu gibts natürlich verschiedene Ansichten. Manche Admins schießen ihr ganzes Berufsleben lang einfach Updates frei und es passiert nie etwas.
 
@hario: Nutzt man heutzutage allen Ernstes immer noch tapes? Oo
 
@Aerith: Wir zwar nicht aber es macht durchaus Sinn auf Tapes zu archivieren. Aktuelle Backups würde ich aber trotzdem auf HDDs vorhalten
 
@Aerith: auch heute noch ist das Haupt Backup Medium noch das Tape. Die Verfahren haben sich zwar etwas geändert, aber zur entgültigen Lagerung ist Tape nunmal das günstigste Medium.
 
@skyjagger: Interessant. Danke.
 
Was kann der schon haben was die NSA schon länger besitzt. Jetzt wird bestimmt wieder mit Kanonenkugeln auf Spatzen geschossen um von den wahren Spitzeln und Datendieben (NSA) abzulenken. Ist doch alles nur noch eine Farce...
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