Briten geben Kampf gegen private Filesharing-Nutzer auf

In Großbritannien hat man die Verfolgung von Nutzern, die Urheberrechte im Internet verletzen, weitgehend aufgegeben. Ein neues Gesetz soll dafür sorgen, dass zukünftig auf Aufklärung statt auf Repression gesetzt wird - mit dem Einverständnis der ... mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

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Die Briten lernen dazu, in anderen Ländern fehlt da noch das grundlegende Verständnis.
 
@Islander: Die Britischen ISPs blocken die Zugaenge zu einigen Plattformen. Da wird nichts dazu gelernt
 
@-adrian-: und wen soll das aufhalten?
 
@-adrian-: Gut ich bin auch eher dafür Seiten mit entsprechendem Materiall zu löschen, allerdings kommt man nicht unbedingt an jede Webseite ran. Daher ist meiner Meinung nach das Blocken sinnvoll, allerdings wird es von unseren "Führern" einfach nur missbraucht.
 
@oversoul: was sind denn Seiten mit entsprechendem Material? Und wer darf darüber entscheiden und warum? Selbst wenn die DNS-Auflösung geblockt wird heißt es ja außerdem noch lange nicht, dass sie nicht verfügbar ist.
Außerdem gibt es eine Menge Möglichkeiten, um eine Seite mit rechtswidrigen Inhalten löschen zu lassen. Eine Torrent-Suchmaschine löschen zu wollen ist allerdings mehr als fraglich, denn die Suchmaschine an sich bietet eigentlich keine illegalen Daten an - und ist daher nur bedingt illegal.

Ich finde einfach nur "wegschauen", also Inhalte sperren, ist dumm. Man stelle sich eine solche Situation IRL vor: es findet eine Straftat statt und was die Regierung macht ist dir eine dunkle Brille aufzusetzen, damit du die Straftat nicht siehst - klingt unheimlich und unheimlich dumm, ist aber tatsächlich das was die Regierungen überall aktiv propagieren.

Was weder sie (also die Regierungen) noch die entsprechende Content-Industrie nicht verstehen, ist, dass es Leute, die kein Geld haben, sich aber die Inhalte holen wollen, immer einen Weg finden werden. Wenn man aber auf DRM und lückenlose Überwachung setzt, verärgert man die zahlenden Kunden, die dann möglicherweise zwei Mal überlegen, ob sie den Schlamassel wegen irgendwelcher paar Lieder wirklich auf sich nehmen wollen. Ein Eigentor.
 
@divStar: Na ja nicht ganz. Es wird ja dadurch auch verhindert, dass man sich selbst strafbar macht, indem man die strafbaren Inhalte aufruft. Außerdem muss Google ja auch Sucheinträge löschen lassen. Wenn solch eine Torrentsuchmaschine dies ebenso durchführen würde, gäbe es wahrscheinlich auch weniger daran auszusetzen.
 
@divStar: Es geht aber nicht um Leute, die "kein Geld haben", sondern um solche, die *nicht bezahlen wollen*, weil es das Zeugs "nebenan" halt mit geringem Risiko für lau gibt. Und alleine deshalb finde ich die Aufklärung gut.
 
@rallef: bei Leuten, die nicht bezahlen wollen, kannst du aufklären bist du alt wirst - sie werden sich die Dinge nicht kaufen. Ich habe früher auch nicht viel gekauft - aber meist weil ich es mir einfach nicht leisten konnte. Aber mittlerweile kaufe ich z.B. Soundtracks und Artbooks - egal, ob ich sie bereits aus irgendwoher heruntergeladen habe oder nicht. Es fühlt sich einfach besser an die CDs oder Bücher in den Händen zu halten. Wenn es aber z.B. nur mäßige MP3s zu kaufen gibt aber Rips von CDs im FLAC- oder MP3-V0-Format für Lau gibt, fühle ich mich veralbert und albere halt zurück, indem ich es mir nicht kaufe.
Warum bietet die Musikindustrie nicht so etwas einfaches an wie es ein besagter privater Tracker tut, dessen Namen ich hier mal nicht erwähne?

Außerdem kotzen mich bei Filmen die Zensur trotz FSK-18-Siegel an - oder der Umstand, dass ich mir Silverlight installieren und HDMI+HDCP-konforme Hardware haben muss, um mir irgendeinen Film in HD bei Amazon Prime ansehen zu können. Das Problem habe ich in der Piratenbucht bzw. wo man sich die Dinge umsonst angeln kann, nicht. Würde es aber ein meinetwegen 10-Euro-im-Monat-Angebot für x neue Filme in HD geben, würde ich auf jeden Fall noch mehr dazu neigen dieses Angebot wahrzunehmen. Aber ich bin doch nicht bescheuert und zahle für einen Film wie "Four Rooms" 3,99€ im Verleih und schaue es mir dann doch in SD an weil mein 2560x1440 Monitor via DP1.2 und nicht via HDMI angeschlossen ist...

Solange es solche Gängelein gibt, werden auch potentielle Kunden verschreckt - ganz unabhängig davon, ob Geld vorhanden ist oder nicht. Da kann man noch so viel aufklären.
 
@MiezMau: bei einigen Websites mag es tatsächlich sein, dass sie rechtswidrig sind - die gehören dann aber gänzlich aus dem Verkehr gezogen. Augen zu machen hilft da wenig - das sieht dann nämlich nach passiver Beihilfe aus.
Und von allen anderen Websites, die nicht unmittelbar rechtswidrig sind, sollte die Regierung mit ihrer Zensur eh ablassen. Das Aufrufen von PirateBay z.B. ist per se eigentlich gar nicht strafbar. Selbst das Herunterladen des Torrents ist nicht unmittelbar strafbar - ganz gleich wie gerne es die Industrie so sehen würde. Und selbst wenn letzteres strafbar wäre, gibt es immer noch Magnet-Links. Ergo gibt eine Sperrmöglichkeit der Regierung eine Möglichkeit ihre Hörigkeit der Film- und Musikindustrie gegenüber auf Kosten der Nutzer zu beweisen, obwohl die Website(s) möglicherweise gar nicht strafbar ist/sind. Und das finde ich wiederum viel erschreckender als der Umstand, dass der Industrie MÖGLICHERWEISE irgendeine Geldsumme entgeht.
 
@divStar: Vielleicht ist die Seite nicht direkt strafbar. Aber seien wir doch mal ehrlich, wenn über 50% des dort verlinkten Contents illegal ist, so machen diese doch eigentlich ihren Gewinn hauptsächlich mit illegalen Inhalten, wenn auch nicht direkt.
 
@MiezMau: und was ist mit den anderen 50%? Wer sagt, dass ich die illegalen 50% als Nutzer benutzen will - und nicht die legalen 50%? Oder 5%. Ich finde nicht, dass die Regierung das Recht hat mir Seiten vorzuenthalten, die nicht unmittelbar illegal sind. Wenn sie also auch legale Inhalte enthalten, dann ist die Seite selbst nicht illegal - hat also auch nichts auf einer Sperrliste verloren.
Ob wir ehrlich sind oder nicht - ich dich also verstehe oder nicht - spielt dabei keine Rolle. Als nächstes kann die Regierung zum Beispiel Winfuture sperren weil es sich erdreistet hat über etwas Regierungskritisches zu berichten - und was dann?
 
@divStar: "Seiten mit entsprechendem Material" ist doch so ein Allgemeinplatz den jeder verwendet und nie wirklich beschreibt was man eigentlich meint. Es geht um Filesharing, da gibt's oft dank magnet-links für Torrent keine Seiten mit "entsprechendem Inhalt"... Typisch.
 
@Islander: Die haben garnix dazugelernt, man muss doch nicht immer der Politik alles abkaufen wie sie es präsentieren. Problem ist durch Three-Strikes machten die Rechteinhaber nicht mehr Kasse durch Abmahnungen. Und die wird es ja auch weiterhin geben, nur der Provider wird nicht mehr sperren. Denn dadurch gab es auch wirtschaftlichen Schaden, wer kein Netz mehr hat der kauft nämlich nix online.
 
@Islander: Naja, Merkel hat ja gerade das Internet entdeckt... in dem Tempo dauert es mindestens noch 20 Jahre bis sich was ändert ;-)
 
@Islander: Ja, ich denke dass es wirkungsvoller ist, den Leuten Schuldgefühle einreden zu versuchen als überall mit dem dicken Holzhammer rumzuprügeln. Repression und Blockaden bringt die Leute nur dazu, sich beim laden besser zu verstecken.
 
Man sollte mal bei der Medienbranche Überzeugungsarbeit leisten. Günstige LEGALE! Angebote schaffen und schon ist das Problem komplett gelöst. In der Videothek um die Ecke kann ich mir einen Top Film für 3€ ausleihen. Über einen Stream soll ich dafür oft mehr bezahlen, obwohl die Kosten deutlich niedriger sind! Eine günstige Streamingflatrate, die fast alles bietet scheitert aber oft an der Medienbranche.
 
@FatEric: Die Medienbranchen schaffen ja auch keine Medien um die Kunden zu unterhalten, sondern im Geld zu schöffeln.
 
@happy_dogshit: Das ist etwas zu einfach. Um Geld zu verdienen müssen sie Unterhaltung schaffen. Sprich Unterhaltung ist deren erste Priorität um Geld zu verdienen.
 
@knirps: Aber wenn sie feststellen, dass sich durch Einführung irgendeiner Eigenschaft in ihr Produkt mehr Geld verdienen lässt, dann wird diese eingeführt, selbst wenn sie Abstriche in der Unterhaltung mit sich bringt. Die Unterhaltung ist nur Mittel zum Zweck, wenn ein anderes Mittel den Zweck besser erfüllt, dann hat jenes Vorrang.
 
@FenFire: So wie das jeder von uns tun würde, oder nicht?
 
@knirps: Vermutlich die meisten. Ich glaube nicht, dass Einzelpersonen hier wesentlich andere Motivationsstrukturen aufweisen als Unternehmen, die meisten optimieren für sich selbst (auch wenn dies altruistische Auswirkungen haben mag, z.B. "ich fühle mich gut dabei, wenn ich dem Bettler Geld gebe, weil ich es für moralisch richtig erachte und es mir Befriedigung verschafft, moralisch richtig zu handeln").
 
@FenFire: Das Bettlerbeispiel unterschreibe ich nicht. Zumindest nicht in Deutschland, hier muss niemand auf der Strasse sitzen. Es gibt genügend Einrichtungen die Ernährung, Kleidung und Betten bereit stellen. Unser Sozialsystem sieht Obdachlosigkeit nicht vor. Jeder, der sich legal in unserem Land aufhält, muss nicht obdachlos sein.
Dennoch, was hat das jetzt mit der Aussage von davor zu tun? oO
 
@knirps: Beim Bettlerbeispiel ging es ja auch nicht darum, ob der Bettler es nötig hat oder nicht, sondern darum, dass ein Spender eine gute Tat vollbringt (wir gehen für das Beispiel mal davon aus, dass das Spenden an einen Bettler eine solche darstellt) und dies aus seiner Sicht auch eine Optimierung seines Handelns für sich selbst darstellt. D.h. selbst eine altruistische Tat erfolgt (meiner Ansicht nach) aus einer Optimierung des Handelnden für sich selbst heraus. Verallgemeinert: Jeder handelt im Eigeninteresse.

Das Eigenintersse des Medienerstellers und -anbieters ist Einkommen (Geld) erwirtschaften. Was im Kontext von [re:1] dann bedeutet "Ja, so wie das jeder von uns tun würde" [Einschränkung: solange das Eigeninteresse "Einkommen erwirtschaften" lautet, was es aber bei den meisten wohl lauten dürfte. Es gibt natürlich auch idealistische Motive wie "ich will strahlende Kinderaugen sehen" oder "meinen Dokumentarfilm soll jeder gesehen haben, denn ich halte seinen Inhalt für so verbreitungswürdig" sowie miteinander in Konflikt stehende Motive, die gegeneinander ausbalanciert werden müssen "ich will so viele Leute wie nur irgend möglich erreichen, aber ich will auch Einkommen erwirtschaften"]. Denn "gute Unterhaltung schaffen" mag zwar das wichtigste der Mittel zu diesem Zweck sein, aber nicht das einzige, und manche anderen Mittel können die Güte der Unterhaltung auch schmälern.
 
@FenFire: Das schöne ist ja, es wird niemand gezwungen die Medien zu konsumieren. Ich zitiere immer wieder gern das alte Shareware-Motto: "If it is worth being used, it is worth being paid for."
 
@knirps: Du hast meinen Sarkasmus nicht verstanden :D
 
@FatEric: Es würde dann immer noch genug Leute geben, die sagen warum soll man 3€ für ein "<Schimpfwort-Ihrer-Wahl>"-Film ausgeben. Dann besser umsonst herunterladen
 
@airlight: Weil die Qualität stimmt, der Film SOFORT los geht und ich diesen nicht im Vorfeld schon runterladen muss. Ich habe früher auch mal die eine oder andere Datei runtergeladen, aber damit es schneller und stressfreier geht musste immer ein Premiumaccount bei einem One Clickhoster her, der auch wieder 10€ im monat kostet. Das ist aber auch mit Zeitaufwand verbunden alle Dateien zusammenzusuchen wenn mal wieder eine part datei gefehlt hat oder die passwörter suchen entpacken archivieren. Dann sind Festplatten auch nicht gerade günstig. Derzeit kostet ein Terrabyte 30€. Da kann man also ca 50 Filme in guter Quali speichern. Erfahrungsgemäß schaut man dann nur die Hälfte so kostet auch wieder jeder Film über nen € Festplattenspeicher.
inzwischen nutze ich Streaming und bin begeistert wie einfach und unkompliziert das geworden ist. Mich nervt halt nur das mangelnde Angebot und dass man für einzelne filme mehr zahlen soll als für die DVD bzw. Bluray...
 
@FatEric: Naja hat aber auch den Vorteil, dass man den Film dann für immer hat.

Besonders mit den Drosselungsplänen der Provider ist ein gestreamter Film, oder Musikstück, wenn man es öfter ansieht/anhört ja nicht der Hit.

Und der Speicher ist ja auch eine Ausrede, wenn man bedenkt, dass ein Kauffilm 20-25 Euro kostet.

139 Euro kostet eine fertige Externe 4TB Festplatte von WD.

Da kannst du ja selber ausrechnen, was da drauf geht, wenn ein Film im MKV Format 2-4 GB hat, und eine MP3 Datei 4-6 MB.
 
@andi1983: du vermischt hier aber 2 Sachen. ich gehe vom Mieten, nicht vom Kaufen aus. Ich nutze Spotify und seit ich das nutze habe ich nicht eine Datei mehr illegal runtergeladen und zahle dafür 10€ im Monat, mehr als Fair. Ich will die Musik gar nicht mehr besitzen weil mir das hin und herkopiere von Playlisten viel zu umständlich ist. Ich kann Spotify auf all meinen Geräten nutzen, sogar im auto. Sowas für Filme wäre perfekt. Ich nehme meinen Chromecast mit zu einem Kumpel und kann über sein Wlan fast jeden Film anschauen, den ich will.
Meine These ist, eine günstige all inc Flatrate (ca 15€ im monat) für Filme mit Chromecast unterstützung würde raubkopien deutlich reduzieren.

Es kann ja jeder weiterhin Filme auf Bluray etc kaufen, nur ich bin vom Mietmodell vollkommen überzeugt. Und das, obwohl ich mir der Nachteile bewusst bin, denn für mich überwiegen die Vorteile ganz klar.
 
@FatEric: Ich denke nicht, dass ich zwei Dinge vermische.

Nun mit meinem Beitrag wollte ich das Mietmodell garnicht schlecht machen.

Und 15 Euro im Monat für Filme/Serien/Musik wäre mehr als Fair.

Nur ich denke, dass sie aus Geldgier soweit nie gehen würden, weil sie sich ja bestimmt sagen, dass sie schon mehr einnehmen, wenn jemand nur ein Album oder einen neuen Film kaufen würde.

Und mein aufgezählter Nachteil bleibt einfach, dass die Drosselung der Provider dann mächtig einschlagen, wenn man auch hier wieder wesentlich mehr zahlen müsste, weil man z.B. beim Musikhören die Streams immer und immer wieder neu geladen werden, anstatt von der Festplatte gestartet werden.

Nimm doch einfach ein Beispiel. Du schaust dir per Stream einen HD Film an, der vielleicht mit 2-4 GB zu Buche schlägt. Jetzt schwärmst du von dem Film und jemand in deiner Familie, der am gleichen DSL Anschluss hängt sieht sich den gleichen Film noch einmal an.
Dann sind von den Drosselungsplänen der Telekom schon 8GB der 75 GB weg.

Mein Vergleich war ja bezogen darauf, dass du die Nachteile der illegalen Kopien aufgeführt hast, die aus meiner Sicht im Bezug auf das Mietmodell nicht bestehen.

Wenn du den "Mietvertrag" kündigst, stehst du mit leeren Händen da.
Beim anderen hast du immer noch die Festplatte voll und kannst das gesammelte z.B. auch noch gemütlich im Alter genießen.
 
@andi1983: Den Nachteil der Kündigung meinte ich, ja diesen habe ich, bin aber bereit, diesen Nachteil einzugehen.
Und deine Argumente wegen der Drosselung sind leider fehl am Platze. Das Streaming kann ja nichts dafür, dass ein Anbieter blöd tut(o2). Der wird schon sehen was er davon hat. Ich könnte eine 200Mbit Leitung (Glasfaser) nutzen, wenn es denn sein müsste. Da kann ne Mehrköpfige Familie gleichzeitig jeder nen anderen HD Film anschauen. Und die Telekom hat bekannt gegeben keine Drosselpläne mehr zu verfolgen.
 
@FatEric: im Herbst kommt Netflix zu uns
 
@airlight: Diese Anzahl ist allerdings vernachlässigbar gering.
 
@airlight: Ja, diese Leute (wir können sie auch Schmarotzer nennen) wird es immer geben. Die Frage ist, womit die Gesellschaft und die Medienindustrie insgesamt besser fahren - diese Leute maximal bekämpfen und dabei auch die ehrlichen Kunden vergrätzen, oder eine gewisse Zahl dieser Leute hinnehmen und stattdessen zu versuchen, die ehrlichen Kunden zu pflegen. Ich denke das Gleichgewicht hier kennt keiner wirklich, die Medienindustrie neigt zum "maximalen Bekämpfen" (bzw. kommt jetzt in Großbritannien laut dieser Meldung von jenem ab).
 
@airlight: das war natürlich bei Tonband, Schallplatte , MC , CD , DVD , VHS ... ganz ganz anders. Es wird immer die Kopierer geben, aber es ist nicht gesagt das die im gleichen Maße auch legal kaufen würden. Welcher Jugendliche mit 30€ Taschengeld kauft sich im Monat 10 DVD´s, 2 Spiele und 1-2 Serienstaffeln ?
 
@CvH: Genau. Ist aber bei Erwachsenen auch nicht anders. Man muss oft eh sparen, wo es nur geht und diese Branche trifft es eben als Erstes.
 
@wertzuiop123: wobei die wenigstens mit einer 10€ flat ein Problem hätten
 
@CvH: Stimmt
 
Die Regierung lernt dazu, die Industrie tut es nicht. Ich kenne heute kaum noch Leuts die im großen Still nicht-lizenzierte Programme einsetzen. Es beschränkt sich meist auf wenige Ausnahmen die einfach unbezahlbar sind, zu denen es aber keine wirklich nennenswerte Alternative ist.
Photoshop ist das prominenteste Beispiel. Ein unschlagbares Werkzeug in seiner Komplexität wie aber auch in seiner Einfachheit. PS ist nicht schwer zu bedienen und dennoch schafft es meiner Ansicht nach kein zweiter Anbieter ein vergleichbares Tool anzubieten. Dabei rede ich noch nicht mal von den FIltern, die PS eigentlich erst so richtig teuer werden lassen. Bei Adobe Photoshop Elements macht Adobe den Fehler den einfachen Kunden für dumm zu verkaufen - ein solches Photoshop will man nicht.
 
@knirps: Du sprichst wahre Worte. Für die private Nutzung (für die ja der überwiegende Teil der "Raubkopien" genutzt wird) sind viele enfach nicht bereit, so viel Geld auf einmal oder auch regelmässig nur ein bisschen auszugeben. Siehe teure Programme oder regelmässig mal ne CD oder BluRay, die man nur so lala findet. Software wird meistens recht schnell aktualisiert und dann kostet das Update wieder extra. Zumal es ja nicht sonderlich kompliziert ist, sich die Sachen auch illegal zu beschaffen.
Dein Photoshop Beispiel ist da absolut treffend. Knapp 1000€ will kein Privatnutzer ausgeben, Elements kann man nicht ernst nehmen und kann man auch mit kostenlosen Alternativen ersetzen. Ein Photoshop "Lite" mit einem Drittel des Funktionsumfangs, diesen aber auf Photoshop Niveau, für ein Drittel des Preises würde sich garantiert verkaufen. Oder alternativ Funktionen modular mit PlugIns nachrüsten.
 
Dann geht demnaechst der Run auf britische VPN-Services los...
 
@JanKrohn: Die Briten blocken schon auf ISP Ebene zugaenge: http://help.sky.com/security/privacy/our-approach-to-protecting-copyright/
 
@-adrian-: "sky.com" ist aber nicht "die Briten" sondern ein Unternehmen welches in Groß Britannien ansässig ist.
 
@knirps: Sorry ich wollte jetzt nicht virgin und BT noch mit reinpacken in den link.
 
Da können die Briten tolle Wettläufe daraus machen: Wer am schnellsten 4 Aufforderungen zugesandt bekommt, gewinnt!
 
@Mr. Benutzername: Da die Briefe letztendlich nur Infopost sind, gehen sie Retoure zurück ^^
 
Hier liest es sich ganz anders, als auf allen Newsportalen: http://bit.ly/1ueraog
 
also im prinzip wie die gez früher. "haben sie rundfunkgeräte blabla" = papierkorb, wochen später: "haben sie rundfunkgeräte blabla strafe x€" = papierkorb, wochen später: "haben sie rundfunkgeräte blabla strafe y€" = papierkorb, wochen später: "haben sie rundfunkgeräte blabla strafe z€" = papierkorb, wochen später: "haben sie rundfunkgeräte blabla strafe 1000€" = papierkorb, monate später: "haben sie rundfunkgeräte blabla" und das ganze spiel von vorn...
 
Mh. Torrentfreak schreibt da aber was ganz anderes - die warnen vor ganz genau DIESER Auslegung.

Filesharing ist bei den Briten illegal und BLEIBT bei den Briten illegal. VCAP kommt nur noch dazu, als freundliche Info, daß man durchaus mitkriegt,was da am Anschluß passiert.

Dessen völlig unbeachtet kann aber jeder Rechteinhaber selbstverständlich weiterklagen, neue Klagen anstrengen und sonstige andere... Maßnahmen... ergreifen.
 
Einfache Legalität ist efektiver als einfache Illegalität !!
Das war schon immer so.
 
@Eisman0190: ist doch eh ales egalité ^^
 
@bLu3t0oth: gleichheit?
 
@Zwu: j0 (in dem fall eher gleichgültig)
 
Ja sicher. Wenn die also nächstes Jahr wirklich keine "kleinen" Urheberrechtsbrecher mehr abmahnen/verklagen, dann sollte man mal ganz schnell auf die Suche nach dem Geschäftsmodell oder Trick gehen, den sich die Briten zusammen mit der Contentindustrie offenbar überlegt haben.

Führen die das also nun ein, weil ab dem nächsten Jahr auch PCs mit dem nicht mehr abschaltbaren Trustet Platform Module der Version 2.0 gegen Benutzereingriffe geschützt werden können und somit zumindest bei der Masse der Nutzer dort unerwünschtes Nutzerverhalten "ausgeschaltet" werden kann, wie heute schon auf SmartPhones und Tablets?

Oder werden jetzt persönliche Daten/Interessen/Charaktereigenschaften der Urheberrechtsverletzer, die sie durch ihr Verhalten im Netz preisgeben, von den Providern an die Contentindustrie zu Zwecken der Monetarisierung/Refinanzierung weitergegeben? Wenn die Urheberrechtsverletzer Post bekommen, werden da ja wohl ganz offensichtlich personenbezogene Daten von ihnen geloggt.

Zahlen da jetzt möglicherweise Banken, Kaufhäuser und Konzerne, die Schuldner- bzw. Bonitätslisten der ganzen Bevölkerung führen, der Contentindustrie Geld für Listen mit Daten über Leute, die es mit der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen und daher als Kunden ein höheres Risiko in sich tragen, dass man als Bank seinen Kredit nie wiedersieht bzw. als Verkäufer sein Geld nicht sieht?

Was ich nämlich ganz gewiss nicht glaube, ist, dass die Content-Industrie und deren (Abmahn-)Anwälte einfach gesagt haben: "Wir haben zwar das Recht auf unserer Seite, aber wir verzichten einfach mal darauf, weil heute so ein schöner Tag ist und wir unseren Job gerne verlieren. Wir brauchen ja das Geld ohnehin nicht dringend und haben gerne etwas mehr Freizeit. Der Spass, dass jugendliche Urheberrechtsverletzer nun per Post bei ihren Eltern verpetzt werden, ist uns Lohn genug."
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