Entwicklung von Ethernet-Ports mit 25 Gigabit/s ist beschlossen

Der bekannte Ethernet-Port soll zukünftig auch mit Bandbreiten von 25 Gigabit pro Sekunde betrieben werden können. Insbesondere in Datenzentren stoßen die bisherigen Anschlüsse mit maximal 10 Gigabit nämlich bereits deutlich an ihre Grenzen. mehr... Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Bildquelle: DeclanTM / Flickr Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet DeclanTM / Flickr

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Na dann hoffen wir mal das CAT 7 Kabel reichen....meine Wände mach in nicht nochmal auf...
 
@Berserker: Ist die Frage ob eine solche Verbindung im Privathaushalt überhaupt von Nöten ist.
 
@knirps: mit SSD ist das normale Netz ja schon zu langsam, trotzdem wird es im normal Fall reichen, schneller wäre trotzdem schön :) 10 Gigabit ist immer noch ein bisschen sehr teuer ;D
 
@knirps: Es geht hier eher um Datenzentren
 
@knirps: Ich fänds ja schonmal schön wenn es günstige 10GB/s Hardware für den Privathaushalt gäbe.
 
@Clawhammer: Wofür? Welche Geräte in Deinem Privathaushalt können 10 GBit/s liefern oder empfangen? Jede Festplatte - auch SSDs - scheiden aus, weil die um Welten zu langsam sind. Also was willst Du mit den Datenmengen machen?
 
@Nunk-Junge: 500mb/s bei einer "normalen" SSD sind da schon 50% vom Maximum. Warten wir mal noch 3-4 Jahre ab. 1 Gigabit war auch mal viel zu viel für alles !
 
@Nunk-Junge: Also wenn du mal auf einer Lan Party bist und dir ein aktuelles Game mit seinen 50 GB von einem Rechner auf den anderen kopierst ist es schon nett wenn man mehr als die 100MBit Kabel hat ;)
 
@Nunk-Junge: Also Eine SSD macht so im Schnitt momentan 550MB/s,
eine 1Gbit/s sind umgerechnet ca. 120 MB/s. Jetzt nehmen wir mal an du hast 2 PCs in deinem Heimnetz, beide haben haben eine SSD, wenn du jetzt eine übertragung zwischen den beiden machst, ist die Netzwerkverbindung der Flaschenhals. Bei einer 10Gbit/s Verbindung hast du noch Luft, weil max 1192 MB/s durchgehen würden.

Für mich mach das schon Sinn 10Gbit/s zu haben, vorallem wenn man NAS Platten hat.

Edit: Da kann Nunk-Junge wohl nicht mit guten antworten umgehen und verteilt erstmal ein paar Minuse
 
@Nunk-Junge: Damit Du noch was lernst: 8 Bit = 1 Byte. Dir Übertragungsraten von Netzwerken werden oft in XXBit/s angegeben, die von Festplatten meist in XXByte/s. Wer umrechnen kann hat mehr vom Leben. ;-P
 
@Nitrox: Das Grundproblem ist doch erstmal 10GBit zu etablieren. Und solange zwei weitere "Standards" (USB 3.0 und Intels LP) sich anschicken in Zukunft ebenfalls Netzwerkprotokolle zu übertragen um mehr vom Kuchen abzuhaben, macht es das für uns Endkunden nicht einfacher in naher Zukunft derlei Lösungen in bezahlbaren Regionen vorzufinden. Wobei, wer SSDs als NAS-Platten hat, dem fehlt derzeit auch nicht das Kleingeld wie es scheint ;)
 
@Sam Fisher: Dauert bei 1 GBit ca. 9 Minuten. Theoretisch.
Aber nur wenn die 50 GB möglichst grosse Datenblöcke haben.
Ist es ein Ordner mit dutzenden von Unterordnern und zehntausenden von kleinen Dateien wird auch ein GBit-Netz ganz schön ausgebremst (auch bei SSD).
Zudem wird die theoretische Übertragungsgeschwindigkeit in der Praxis so gut wie gar nicht erreicht. Eher sind es 70% - 80%.

Noch schneller gehts mit SSD im Wechselrahmen;-)
 
@Nitrox: Du ignorierst gerade vollständig Full Duplex, da wird also nichts limitieren bei 10Gbit/s, selbst mit SSDs... Dennoch finde ich ebenfalls 1Gbit/s zu langsam, zumindest für Uplinks sind 10Gbit/s Verbindungen schon länger Standard in größeren Unternehmen.
 
@Nitrox: Es gibt schon SSD die 1000 MB/s Packen. Also 10 GBit sind wohl das Minimum für zukünftige Anwendungen (4K/8K/16K Videos). 25 Gbit/s sind dann einfach nochmal weiter in die Zukunft gedacht... Sie sollen halt jetzt anfangen einen Standard zu entwickeln damit der einsatzbereit ist sobald 16K Videos salonfähig werden. ggf. kann der Heimnutzer dann 10 Gigabit Ethernet überspringen.
 
@orioon: Er meint wohl das Verhältnis zwischen Nutzdaten und Overhead. Jedes Datenpaket beinhaltet ja etwas mehr als nur die Daten die es transportieren soll.
 
Schön Eure Rechnereien zu lesen. Theoretische Berechnungen sind sehr lustig, aber leider sinnlos (Theoretisch kann meine SSD dies, mein Netz das und theoretisch ist nichts was dazu kommt). Messt einfach mal, was Euer Rechner wirklich liefert und versucht es zu erklären. Ihr werdet auch nicht annähernd an Eure theoretischen Werte kommen. @Nitrox: Ich habe nur Dir ein Minus verteilt für den Edit. Das hast Du verdient!@orioon: 10 GE als Standard in Unternehmen? Vielleicht mag es auf der Welt eins gegen, aber nicht in Deutschland. 10 Gbit/s spielt in der Liga was das schnellste deutsche Netz, das Wissenschaftsnetz anbieten kann. Aber selbst die meisten Forschungseinrichtungen sind nicht so schnell angebunden.
 
@Nunk-Junge: Ich habe von Uplinks gesprochen, sprich Verbindungen zwischen Switchen. Zumindest einige davon sind in vielen Unternehmen als 10Gbit Variante ausgeführt (meist in der Etagenverteilung, vermutlich ist der Aufpreis bei der Strecke gegenüber 1Gbit kaum relevant)
 
@Clawhammer:
Das Problem ist der hohe technische Aufwand um 10 Gigabit/s über mehrere Kupferdrähte übermitteln zu können.
Die hohe Signalfrequenz (400 MHz) und die aufwendige Signalverarbeitung machen die Chips ziemlich aufwendig.
Ein 8-fach Switch bei dem alle Ports 10 Gbit fähig sind würde zu dem viel el. Strom verbrauchen weil da 8 Chips drinstecken anstatt einer bei einem 1 Gbit Switch. Jeder Port braucht bei 10 Gigabit-Ethernet einen eigenen Chip.

Es ist der hohe Aufwand den die 10 Gbit Netzwerkkomponenten zu kostspielig macht.
 
@Berserker: haste keine Leerrohre verlegt?Bei mir leigt zwar auch Cat7 und alles fein im Leerrohr
 
@bulb82:
Aber sowas von Leerrohrlogisch
Wenn ich diese Heim im Glück Elektriker schon sehe die zwar in einem Affentempo Strippe ziehen die Kabel aber trotzdem in den Gips legen... Ich würd die alles nochmal machen lassen.. Bei mir liegt alles im Leerrohr und ein Leerrohr liegt jeweils einmal rund um jedes Zimmer (in der renovierten Hohlkehle) , so dass man an jeder Stelle nach unten oder oben kurz durchstechen kann... und zusammengeführt wird in der gedämmten Kellerdecke.. Aufgelegt kann also je nach bedarf werden... wegen Vermietung 1.OG, meine Mieter freuts und weil die glücklich sind... helfen die auch freiwillig bei den Arbeiten ums Haus... nix Streit nix Mieterbund nix Vermieterbund.. nix Knallerbsenstrauch

Sagte zu mir noch einer Leerrohre wären zu teuer... gutes Flex Installationsrohr 32 er kostet knapp 80 Cent der Meter.. nur muss man halt etwas mit der Mauernutfräse rummachen .. da gehen locker 2 x Twin Kat7a rein

300 m im eigenen Haus EN32 alle Zimmer mit jeweils 2 x Twin Kat. 7a 1500 Mhz angesteuert.. also überall 4 Anschlüsse ... verteilt auf die Ecken der Langseiten
 
@Berserker: CAT7 ist nur bis 10 GBit/s spezifiziert. Aber mach Dir keine Sorgen, zu Hause ist das vollkommen ausreichend, da Deine Endgeräte auf recht lange Sicht nicht mehr können. Und für High-End-Equipment dürfte Dein Heim recht ungeeignet sein.
 
@Nunk-Junge: ^^ noch
 
@Berserker: gleicher Gedanke, allerdings hier noch mit flexibles Cat6e durchs ganze Haus. Nicht noch einmal die Flex in die Hand nehmen müssen.
 
@Berserker: Hast du wirklich cat7 verlegt ?? cat7 hat einen anderen Stecker als RJ45.
 
@Lon Star: äääööh NEIN! RJ45 ist der Steckertyp und kein Kabel!
 
@Lon Star: Stimmt, es gibt zwar schon CAT7-Kabel, aber noch keine offiziellen CAT7-Stecker und -Dosen. Alles noch auf CAT6+. Bevor es noch keinen offiziell verabschiedeten, einheitlichen 10 Gbit/s-Standard gibt (wofür definitiv mindestens CAT7 benötigt wird), sind 25 Gbit/s noch ziemliche Zukunftsmusik. Andererseits finde ich es interessant, was im LAN anscheinend doch noch aus Kupferverbidungen herausgeholt werden kann. iSCSI über 10 Gbit/s macht jetzt schon Spaß und erspart einem, sich mit LWL-Technologie auseinandersetzen zu müssen. Aber, wie hier schon mehrfach gesagt, es wird bi 25 Gbits mal wieder neue Kabelkategorien brauchen (CAT8?).
 
@departure: Naja die Telekom hat leider damals kein CAT7 in die Straßen gelegt. Da ist schon ein kleiner Unterschied zwischen den Kabeln hehe.
 
@departure:
Cat.8 ist bereits in Planung. Das Hauptproblem ist jedoch die Linklänge. Mehr als 30 bis 40 Meter werden dann nicht mehr möglich sein.
Trotz Abschirmung gibt es aufgrund der hohen Signalfrequenzen Probleme mit dem Signalübersprechen zwischen den einzelnen Aderpaaren und sogar den benachbarten Netzwerkkabeln.
 
Wozu nochmal eine neue Geschwindigkeitsstufe?
Es wird doch bereits seit einiger Zeit an den Normen für 40 und 100 Gbit/s Ethernet gearbeitet.
 
@Winnie2: Stimmt. Zumal in Rechenzentren schon heute oft Infiniband eingesetzt wird.
 
@Nunk-Junge: a) hat Infiniband i.d.R. 20 GBit/s und b) ist Infiniband um ein viiiiiielfaches teurer. Bei sowas wie 25GB/s over Ethernet geht es auch darum, dass ohne große Folgekosten vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann
 
@TurboV6: Ja, stimmt. Aber Infiniband ist eine schon lange etablierte Technik, die häufig eingesetzt wird. (Abgesehen davon, dass selbst in einem Rechenzentrzm nur selten zwischen Servern so schnelle Verbindungen benötigt werden.) 25 GE-Netze füllen eine Lücke, die es überhaupt nicht gibt, denn die nächst schnelleren Netze sind schon in der Entwicklung. Seit 2013 arbeitet die Arbeitsgruppe für 1 Terabit/s-Ethernet. Ergebnisse werden 2017 erwartet.
 
@Nunk-Junge: also wir setzen in unserem Rechenzentrum kein Infiniband ein; einfach aus Kostengründen. Prio1-3 Server sind über ausschließlich per Glasfaser angebunden ( je 3x16GBit/s) und alles andere Ethernet (1x 1 bzw 10 GBit/s). Und das ist um längen günstiger und dabei auch noch einfacher in der Verwaltung / Kompatbilität. 25 GBit/s gäbe uns als kleines Rechenzentrum mit ca. 500qm die Flexbilität, dass wir nicht 3x16 schalten würden (2x als Garantiebandbreite, 1x als Redundanz) sondern eben 2x25GB/s.
 
@TurboV6: 16GBit gibt es aber nur in der FC Verkabelung. Ethernet sind noch 10GBe der Stand der Dinge.
 
@TurboV6: Infiniband ist zugegeben recht teuer. Daher wird es natürlich nur eingesetzt, wo es Sinn macht. Da es viel bessere Latenzzeiten hat als Verbindungen über normales Ethernet, macht es vor allem Sinn innerhalb eines Rechenclusters zwischen den Servern. Aber selbst 10 GE-Netze (Anschlüsse, Switche, ...) sind so teuer, dass einem schwindelig wird. Das ist Privatnutzern auch immer schwer zu erklären, dass sie zwar ihren Gigabit-Switch zu Hause für 20 Euro bekommen, in Rechenzentrums-Qualität aber das Komma locker um 2 Stellen verschoben ist. Für ein Rechenzentrum macht es vermutlich Sinn den Schritt 25 GE auszulassen und auf 40 GE zu bauen. Aber das muss jeder Betreiber selbst entscheiden.
 
@Nunk-Junge: nenene. Zwischen den Servern, vor allem Cluster ist zu 99% Glasfaser angesagt!
 
@Winnie2: es geht darum, dies über herkömmliche Netzwerkkabel zu realisieren, die sind günstiger, als neue Spezialkabel, Dosen und Stecker. So kann man einfach ein bauteil tauschen und hat ein vielfaches der Leistung - ansonsten müsste man ein neues Rechenzentrum hochziehen.
 
@toco:
Das ist die gute Frage. Bislang steht nämlich nicht endgültig fest ob Cat.7 Kabel für 40 Gbit-Ethernet ausreichen wird. Es wird da in Expertenkreisen bereits von Cat.7a und Cat.8 gesprochen.
Cat.7 ist für eine Signalfrequenz bis 600 MHz vorgesehen. 10 Gbit-Ethernet nutzt bereits 400 MHz. Die Signalfrequenz kann daher nur um 50% erhöht werden.
Cat.7a ist bis zu einer Signalfrequenz von 1 GHz spezifiziert. Fest steht auf jeden Fall dass sich höhere Datenraten nur durch eine Kombination von höherer Signalfrequenz und aufwendigerer Signalmodulation erreichen lassen.

Das Problem dabei ist dass der technische Aufwand überproportional im Vergleich zu den Datenraten ansteigt, so dass es längerfristig sinnvoller erscheint auf Glasfaser umzusteigen; v.a. wenn die Netzwerkabel ohnehin getauscht werden müssen.
Viele Unternehmen wechseln die Verkabelung in ihrem Backbone bereits von Twisted-Pair auf Glasfaser, weil diese zukunftssicherer ist.
 
@Winnie2: versteh ich auch nicht. Die Steigerung war doch immer Faktor 10
1 MBit, 10 MBit, 100 MBit, 1 Gbit, 10GBit, deswegen wäre der nächste Schritt 100 GBit. Ich seh da auch keinen wirklichen Bedarf für 25 GBit, was sowieso nach kurzer Zeit wieder zu langsam wäre. Wenn bereits an 40 unnd 100 gearbeitet wird, wäre es sinnvoller die 40 GBit gleich auf 50 GBit anzuheben und weiter an den 100 GBit zu arbeiten. Weiter Zwischenschritte sind sinnlos. Vorallem wenn man später mal an die Zukunft und an die Steigerung von 100 GBit auf 1 TBit denkt.
 
@Gispelmob:
Das mit den Schritten im Faktor 10 war mal in der Vergangenheit. Nun gibt es wohl kleinere Schritte weil der technische Aufwand bei Faktor 10 höher wird u. kostengünstigere Zwischenstufen bei der Vermarktung der Produkte notwendig werden.

Die Zwischenstufe 40 Gbit/s gibt es weil seit 10 Gbit/s Ethernet zuerst für die Übertragung über Glasfaser spezifiziert wird u. bereits ein Standard für 40 Gbit/s für Punkt-zu-Punkt-Übertragungen über Glasfaser existiert.

Die nun angedachten Geschwindigkeit von 25 und 50 Gbit/s sind wahrscheinlich nur für eine Übertragung über Twisted-Pair Kabel vorgesehen.
 
Ich hätte gerne erst einmal 10 Gbit Switche für den normalen Geldbeutel. Also nicht zu teuer und mit möglichst wenig Stromverbrauch. ;)
 
@der_ingo: Dannach sehe ich mich schon seit mindestens 5 Jahren! Inzwischen sind die WLAN Verbindungen ja schon fast schneller als die Kabelgebundenen. (Zumindest in der Theorie.)
 
@Meteorus: Die WLAN-Verbindungen kommen da nicht mal ansatzweise auch nur an die Hälfte von Gigabit und das nur bei den Brutto-Werten, die Realen Netto-Werte liegen nochmal deutlich darunter und das auch nur bei perfekten Umgebungsbedingungen sowie nur einem Verbundenen Gerät!

Und bitte jetzt nicht mit Richtfunkanlagen anfangen, sonst muss man die großen Glasfaser-Kabel zum Vergleich ranziehen!
 
@tapo: Ich sagt bereits THEORETISCH (!). Wie es in der Praxis aussieht ist mir durchaus bewusst. Aber nochmal: In der Theorie ist es mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11ac
 
und Praktisch leider immer in etwa die Hälfte des angezeigten Wertes...
Was aber definitiv auch schon ganz gut ist.
 
@der_ingo: ich hätte jetzt auf Anhieb kein Mainboard oder Steckkarte welches 10 GBit mitbringt. Mir würde es reichen wenn der DSL-Router mal 1 GBit hätte und nicht sämtliche Rechner im Netzwerk auf 100 MBit bremsen würde. Wahrscheinlicher ist aber das ich mir wohl einen GBit Router dazwischen stecken muss, damit es wenigstens intern schneller läuft.
 
@Gispelmob: Du brauchst keinen Router, sondern einen Switch dazwischen. Und wenn es preiswerte 10 Gbit Switche gäbe, dann hätten hier auch Rechner schon die passenden 10 Gbit Karten. Die hätte ich dann schon nachgerüstet. So lohnt sich das nicht, da die Switche bisher einfach viel zu teuer sind.
 
Ich wage zu bezweifeln dass sich das mit RJ45-Dosen umsetzen lässt. Und das im Privatbereich noch mal ein neuer Netzwerk-Anschluss etabliert wird glaube ich nicht. Ich hoffe da auch eher auf schnelle Weiterentwicklungen im WLAN-Bereich. Damit lassen sich dann auch mehr Haushalte erreichen.[Edit]Ich beziehe mich hier nur auf den Privatgebrauch.[/Edit]
 
@DonElTomato: wer sagt was von privatgebrauch und wer sagt, dass sich dadurch wlan nicht mehr weiterentwickelt? O_O

privat macht doch kabelgebundes lan kaum noch sinn. was hängt man da ran? höchstens seinen pc...
 
@Mezo: Es gibt Personen wie meine Freundin, die keine ständige W-Lan "Bestrahlung" haben wollen. Wegen ihr wurde hier eine Menge Kabel in die Wand verlegt. War zwar viel Arbeit, aber naja was macht man nicht alles^^
 
@BartVCD: Hast du dann auch eine Abschirmung der "WLAN-Strahlen" der Nachbarn anbringen müssen? ;)
 
@wertzuiop123: man hat auch noch gleich blei in die wände eingezogen :)
 
@Mezo: WLAN ist ein "shared medium", d.h. alle angeschlossenen Geräte teilen sich die Bandbreite. Noch dazu ist die erzielbare Bandbreite sehr vom Standort und den jeweiligen Verhältnissen abhängig. Will man die ganze Wohnung mit WLAN abdecken sind oftmals mehrere Accesspoints nötig, um eine ausreichende Abdeckung zu erreichen. Und diese APs sollten über LAN verbunden sein, da Repeater die Bandbreite halbieren.

Davon abgesehen: NATÜRLICH macht privat kabelgebundenes LAN Sinn! Die Bandbreite, Stabilität, Latenz gepaart mit geringen Kosten (für Kabel, Dosen, Netzwerkequipment) kann KEINE WLAN Lösung erreichen. Und viele Leute haben heute mehrere PCs, SmartTVs, Homeserver, NAS Storage, Settop Boxen, Musikstreaminghardware etc. In meinem Haushalt sind ständig >15 Geräte im LAN.
 
@DonElTomato: WLAN an sich wirst Du kaum weiterentwickeln können, jede weitere Erhöhung der Datenrate ging bisher aufgrund physikalischer Grenzen mit einer Verringerung der Reichweite einher. Folgestandards der Sorte WiMax könnten helfen, aber davon hört man bisweilen nichts. Die "Lösung" der Industrie dürfte es sein in jedem Raum einen Repeater zu installieren. Aber bis RJ45 mit 10GBit/s oder eventuell 25Gbit/s den Privatanwendern nicht mehr genügt, vergehen bestimmt nochmal zehn Jahre. Eher mehr. Eine Ewigkeit in der IT-Welt.
 
@Stamfy: bei mir hat sich komischerweise nichts an der reichweite verschlechtert, nur die übertragung wurde besser.
 
@Mezo: Ich empfehle die Grundlagen der Physik hinsichtlich Dämpfung elektromagnetischer Wellen in Bezug auf ihr Frequenzband. Aber die meisten können in der Regel nichts dafür dass ihnen in der Schule zuwenig beigebracht worden ist. Aber man kann sich ja dennoch weiterbilden: http://www.tomshardware.de/WLAN-WiFi-Streaming-uberwachung-Richtfunk,testberichte-240904-3.html
 
@Stamfy: du sagst hier einfach pauschal man kann wlan nicht weiterentwickeln, dann frage ich mich, wie du das nennst, was die letzten jahre so passiert ist.

hast du nun pipi in den augen und west mal jeder meiner comments mit einem - bewertet?
 
@Stamfy: Mein lieber Stamfy. Meinst Du es ist sinnvoll hier auf Grundlage von sehr unfertigem Halbwissen auszuteilen? Ja, das 5Ghz Band hat eine andere Reichweitencharakteristik als 2,4Ghz, dafür hat es jede Menge Kanäle zur Verfügung, d.h. man kann die verwendete Frequenzbandbreite erhöhen (40Hz Kanäle bei 5Ghz). Weiterhin beschränkt sich die Weiterentwicklung nicht auf die Nutzung von Frequenzen. Durch "Beamforming" kann durch zielgerichtete Kommunikation die Übertragungsrate und v.a. auch die Reichweite weiter gesteigert werden.
 
@Thunderbyte: Natürlich kannst Du das. Aber dennoch hast Du bei WLan im Standard inherente Grenzen. Du kannst die Kanäle auch koppeln bis zum Sankt Nimmerleinstag und in jedem Raum Repeater installieren, das funktioniert ganz wunderbar. Solange Dein Netzwerk das Einzige ist. In einer durchschnittlichen Innenstadtbebauung hast Du derzeit schon ein Dutzend WLan-Netzwerke welche um die Frequenzen kämpfen. Wenn es nach den Vertretern des "Internet der Dinge" geht verfügt alsbald jeder Haushalt über ein paar Dutzend WLan-Geräte. WLan ist nicht der Standard mit dem diese projektierte Zukunft zu handhaben ist, das ist sogar der Standpunkt der major player beim Internet der Dinge. Noch wirft das keine größeren Probleme auf, aber sobald die Endgeräte auf die angestrebte Marktdurchdringung kommen, häufen sich wieder die Forenposts von Nutzern welche ihr WLan nicht zum laufen bekommen. 5GHz hat geholfen, aber derzeit gibt es auch nur 19 Frequenzbänder in deren 40 Hz Du übertragen kannst. Was möchtest Du tun, die Frequenzbänder schmaler ausführen? Macht das Signal jetzt auch nicht robuster. Selbst wenn Du WLan eine Art Schwarmintelligenz verpasst dass in einem dicht besiedelten Gebiet die Geräte ihre Kanalnutzung absprechen, werden die Kanäle immer beschränkt bleiben. WLan hat prinzipbedingte Schwächen welche man nicht wegdiskutieren kann. Es wird mit Sicherheit einen Nachfolge-Funkstandard in der Zukunft geben, aber das Konzept von WLan wird sich rigoros ändern. Persönlich erwarte ich ja dass noch irgendjemand auf die Idee kommt Dank IPv6 und LTE/Nachfolger die privaten Funknetze aufzulösen damit mehr Frequenzbänder frei werden und jedes Endgerät per eindeutger IP-Adresse dann über das Internet in eine Art virtuelles WLan eingebunden wird. Ist auch viel cloudiger.
 
@Stamfy: Naja mit RJ45 ist bei 10GBit schluss. Bei CAT7-Kabeln (und höherer Geschwindigkeit) muss ja schon eine andere Steckverbindung genutzt werden.
 
@DonElTomato: Ich denke darum geht es, dass diese Verbindung auch für 25 GBit taugt. GG45 ist sowieso abwärtskompatibel zu RJ45, dürfte aber auch für die 25GBit taugen. Dass man als Privatanwender für 10GBit nicht mit 1000BaseT-Equipment anrücken kann, ist traurig aber geht nicht anders. Leerrohre sind einfach die bessere Wahl :) Derzeit steht dem Ganzen aber eher der Preis als die Durchsetzung eines neuen Standards im Weg.
 
@DonElTomato: die Leute haben schon gezweifelt, dass man damit mehr als 100 Mbit übertragen kann. ;-)
 
@der_ingo: RJ45 gab es auch schon zu 10Mbit Zeiten. Glaub da hatte auch noch niemand an 100Mbit gedacht wo das erfunden wurde.
 
@Eistee: RJ45 gabs schon, da gabs noch nicht einmal Ethernet. Das war jetzt ein Beispiel. ;-)
 
@DonElTomato: Für Cat7 gibt es bereits einen neuen Stecker: http://de.wikipedia.org/wiki/GG-45
Cat7 Kabel mit RJ45 erfüllen nicht die Cat7 Norm, die Kontakte waren bei RJ45 zu nah angeordnet. Mal abwarten ob GG-45 und/oder Cat7 mit 25Gbits zurechtkommen.
 
"Auf einem aktuellen Treffen stimmten 121 der 148 Stimmberechtigten für die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe" Klingt für mich so als würde man über Naturgesetze abstimmen. :D Warum wird nicht abgestimmt das sich Licht mit 600000km/s zu bewegen hat ?
 
@marcol1979: Naturgesetze sind schon fertig die muss man nicht erst noch entwickeln.
 
@marcol1979: Das ist einfach. Du musst nur die Maßeinheit für einen Meter auf ungefähr die Hälfte der Länge reduzieren.
 
Hmm... die sollten mal auf Lichtfaser umschwenken und gut ist. Sooo viel aufwendiger ist das ganze auch nicht um wenn man die Kabel nicht zu sehr knickt, halten die gut was aus. Im Audiobereich ist man da schon deutlich weiter.
 
Ich verstehe nicht so ganz warum man das Kupferkabel mit RJ-45 immer noch weiter forscht, wo doch Glasfaser in Rechenzentren die weitaus bessere Wahl ist. Bei meiner alten Arbeitsstelle hatten wir sogar 40GBit/sek über Glasfaser pro Kabel. Auch Zuhause macht Glasfaser deutlich mehr Sinn, wenn man mehr Geschwindigkeit will, da das Kupferkabel mit solchen Geschwindigkeiten sich nicht mit der Länge des Kabels rühmt.
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