Ab Android 4.4: ZTE setzt künftig auf Google Experience Launcher

Der chinesische Hersteller ZTE hat bekannt gegeben, dass man die eigenen Anpassungen an Android künftig deutlich zurückfahren wird. Statt eines eigenen Launchers will man nur noch auf den Google Experience Launcher sowie dessen ... mehr... Smartphones, Logo, China, Hersteller, Zte Bildquelle: ZTE Smartphones, Logo, China, Hersteller, Zte Smartphones, Logo, China, Hersteller, Zte ZTE

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ein Schritt in die richtige Richtung
 
@steffen2: An dem sich die anderen Hersteller doch bitte auch beteiligen. Allen voran Samsung.... :D
 
HTC geht den selben weg. Das HTC Desire 516 wird schon nur noch in einer Stockversion ausgeliefert. HTC installiert nur einige eigene Apps vor. Ansonsten ist Android unangetastet. Vermutlich wird das die Zukunft bei vielen Herstellern sein. Zu begrüßen wäre es mal.
 
@FatEric: Ich finde einige Anpassungen der Hersteller ziemlich gut und hoffe, dass sie entweder in Stock Android einfließen, als App realisiert werden oder aber die Hersteller weiterhin Android direkt anpassen.
 
@TiKu: Naja Google baut nach und nach ja beliebte Features ins Android mit ein. Sowas wie die Quicktoggles. Gab es ja vorher auch nicht und wenn ich mich nicht irre hatten Samsung und HTC sowas ja vorher schon gehabt. Dann hab ich in der Android L Preview jetzt einen Helligkeitsslider gesehen. Den haben ja Samsung Handys und Custom Roms fast immer mit dabei. Notifications auf dem Lockscreen sind nun auch in Android L mit drin. Ich glaub, Google guckt einfach welche Features gern von Herstellern eingebaut werden und auch von Custom Roms Entwickler nachgerüstet und gut aufgenommen werden und bauen diese dann am Ende auch mit ein.
 
@TiKu: so ein paar anpassungen, sind ja ok. HTC lagert ja jetzt schon große Bestandteile der Software aus. blinkfeed, Zoe, Album, Sense TV und die Photo App sind jetzt schon von Android losgelöst und als extra app verfügbar. Das hat nur Vorteile. Die Apps können ohne Update der Androidversion aktualisiert werden.
 
@FatEric:
Diese Entwicklung ist fraglos zu begrüßen!

Der Ausdruck "ehemalige Systrem Komponenten werden zu Apps" ist aber eigentlich Blödsinn!
"Apps" waren es schon immer nur! Man hat maximal "Standard-Apps" durch Eigene ersätzt.
Oder eben früher Eigenentwicklungen mit in den ROM gepackt.

Bei Sony z.B. Album, Movie und Walkman. Die ersetzen lediglich die Standard-Gallerie sowie den Standard-Video-/Audioplayer. (wobei Sony Google Play Music sogar drauf läßt).
Genau so gut könnte man aber auch z.B. QuickPic als Gallerie-App in den ROM integrieren.

Sie sind bisher nur nicht separat updatebar, weil sie im schreibgeschützten ROM stecken.
 
Macht auch Sinn, so kann der Hersteller schneller Updates bereit stellen. Schnellere Updates = Kaufgrund.
 
@Hans0r: Wie kommst du da darauf? Die größte Bremse sind die Bauteil-Treiber, wenn die noch nicht für eine höhere Version freigegeben sind, kann dee Gerätehersteller sein Gerät noch nicht dem Zulassungsverfahren unterziehen. Bei den Apps sollte eigentlich schnell gehen, wenn keine spezielle API verwendet wird, Apps sind ja meistens Aufwärtskompatibel.
 
@floerido: Wenn der Hersteller gescheite Teile nutzt sollte das geringste Problem sein, schließlich läuft das Nexus dann auch schon mit der aktuellsten Version. Bei einem Gerät mit MediaTek Gedöhns allerdings wird es kompliziert, da gebe ich dir Recht.
Es ist als Hersteller nicht unmöglich Komponenten mit einem vernünftigen Treiber-Support zu wählen.
 
@Hans0r: Wie er schon gesagt hat, nicht die Anpassung selbst dauert so lange, sondern die Zertifizierung für die Netzbetreiber. Ein Smartphone ist eben nicht nur die Summe seiner Einzelteile. Deswegen liegt das Problem auch nicht an Android.
 
@Hans0r: Also sollen deiner Meinung nach eigentlich die Hersteller nur Geräte veröffentlichen, die ein Nexus im anderen Gehäuse sind? Die anderen Zulieferer bekommen den Source-Code auch erst bei der Veröffentlichung.
Ein Nexus hat 08/15-Standardhardware als Referenzgerät, der Kunde möchte aber zB. eine Kamera mit besonderen Funktionen (Laserfocus, Mehrfach-Blitz, usw.) oder ein Touchscreen der auch mit einem Stylus funktioniert. Gerade Hardware nahe Programmierung und Optimierung ist äußerst mühsam.

Nachdem die Zulieferer etwas für die Anpassungen gebraucht haben, müssen alle Bauteile und deren Treiber miteinander Harmonieren und getestet werden. Wenn dann ein gewisses Qualitätniveau erreicht wird, geht das ROM nach Google um zertifiziert zu werden. Die Netzbetreiber und Behörden wollen auch nochmal drauf schauen, dass die Geräte in den Netzen richtig funktionieren. Bei Problemen müssen dann mehrere Schritte wiederholt werden.
Bei anderen Herstellern merkt man die ganzen Prozesse nicht, weil sie eben den Code geschlossen lassen und nicht erst optimieren können wenn er auch veröffentlicht wurde.

Vermutlich läuft zB. bei iOS8 die ganzen Test und Zertifizierungsgeschichte schon einige Zeit heimlich und nicht erst wenn das OS der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Würde Google und die Hersteller das genauso heimlich machen, dann würde sich sicherlich die OpenSource-Szene beschweren, dass sie künstlich behindert wird, weil ihnen der Code erst ein halbes bis ein Jahr später zur Verfügung steht. Vielleicht verstößt es sogar gegen gewisse OS-Lizenzen.

Bei Windows Phone läuft es etwas anders, da erlaubt Microsoft nur bestimmte Hardware mit deren Herstellern sie frühzeitig zusammenarbeiten, bei Android wären dann quasi nur Nexus-Klone erlaubt.
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