EU-Kommission bemängelt Apples In-App-Kauf-Kennzeichnung

Vor einigen Monaten hatte die EU-Kommission offiziell mitgeteilt, dass sie den Verbraucherschutz der App Stores in Bezug auf die Freemium-Modelle und den damit verbundenen versteckten Kosten durch In-App-Käufe prüfen wird. mehr... Apple, App Store, In-App-Kauf Bildquelle: Apple Apple, App Store, In-App-Kauf Apple, App Store, In-App-Kauf Apple

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"Problematisch sind immer wieder Fälle, in denen gerade Kinder, die noch nicht lesen konnten, mehrfach die In-App-Käufe ausgelöst hatten."

Eigene Schuld der Eltern. Man drückt einem Kind auch kein Produkt in die Hand, was gar nicht für die Altersklasse konzipiert wurde, dafür gibt es extra ausgewiesenes Spielzeug! Früher hieß das LEGO, Puppenhaus, Holzklötzen, Spielzeugautos und Gameboy.
 
@klein-m: 100% Zustimmung. Den Fernseher hast du aber vergessen. ^^
 
@klein-m: ich frage mich auch, wie Kinder die nicht lesen können, das Passwort eintippen beim In-App kauf. Naja mit Ios8 macht es Apple eh Idiotensicher.
 
@klein-m: wenn ein 4 jähriges kind deine kreditkarte in der hand hat bekommt es trotzdem dafür im supermarkt keinen einkaufswagen voller schokolade. natürlich hat ein smartphone nichts in kinderhänden zu suchen, aber man kann ja nicht 24 stunden am tag sein telefon beobachten und ein kind ist in der lage es vom tisch zu nehmen und drauf rum zu drücken. wenn dabei plötzlich kosten in höher von mehreren hundert oder tausend euro verursacht wurden fragt man sich warum es möglich ist - und daher ist die EU aktiv geworden dieses phänomen aufzuklären und erst durch klagen und angst vor regresszahlungen wurde überhaupt nachgebessert.
 
@otzepo: Also, wenn es dein 4-jähriges Kind(!) mit deiner Kreditkarte(!) bis in den Supermarkt schafft, dann hoffe ich, dass dir das Kind sofort weggenommen und Eltern übergeben wird, die etwas mehr auf einen Schutzbefohlenen aufpassen können. Und wenn du es nicht schaffst, dein Handy zu sperren oder dir es nicht angewöhnst es dort abzulegen, wo dein kind nicht ran kommt, dann brauchst du auch keine anderen dafür. Oder lässt du Chemikalien und scharfe Werkzeuge auch einfach so unachtsam liegen?
 
@klein-m: 1. ich habe keine kinder, also lasse ich auch scharfe werkzeuge und reinigungsmittel die ich regelmäßig benutze liegen. ich bin mit 4-5 jahren auch alleine los um mir ein eis am kiosk zu kaufen, man ist klein und kein idiot in dem alter. 2. selbst ein 12 jähriges kind wird nicht bedient werden mit einer (fremden) kreditkarte, also ist auch das gejammere wegen aufsichtspflicht nur polemik und kein argument (denn dem grunde nach besteht das problem und da ist irrelevant wem das kind gehört, das problem muss behoben werden) 3. brauche ich nicht mal den posten auf der telefonrechnung bezahlen, wenn jemand ohne meine zustimmung mit meinem telefon kosten verursacht durch zB servicenummern (ist gesetzlich geregelt und steht sogar in den AGB der mobilfunkbetreiber) - daraus ergibt sich auch die sache warum inappkäufe nicht bezahlt werden müssen und wenn die appshop betreiber es nicht ordentlich absichern mit pineingabe oder ähnlichem auch nicht das geld von mir einfordern dürfen bzw bei widerspruch rückbuchen müssen. es hat schon gründe warum die EU tätig geworden ist, weil gerade diese shopbetreiber es nicht ordentlich abgesichert haben und dann auch noch eine rückerstattung verweigert haben in der vergangenheit. daher wird jetzt nach einer verbindlichen variante gesucht, wie man so etwas in zukunft unterbinden kann.

aufsichtspflicht hin oder her, man kann nicht immer seinen nachwuchs im auge haben, das ist faktisch unmöglich. es geht schnell, wenn keine pineingabe nötig ist das ein kind mehrfach auf kaufen klickt, habe mein telefon schon oft aus kinderhänden gerettet und die haben da binnen sekunden einstellungen verändert von deren existenz ich gar nichts wusste.
 
@otzepo: Und wenn dein Kind 14 oder 17 ist hast du die Aufsichtspflicht. Kann man ja froh sein, dass du keine Kinder hast...
 
@otzepo: Ich glaube nicht das das hier auf "Fruchtbaren Boden" fällt, Schlussendlich ist das "Gesetz der Schuld Verschiebung" hier eine anerkannte/angewandte Tatsache:
>Es gibt keine Opfer, es gibt nur die selbst verantwortlich sind.<
Für mich ist es im höchsten Maße und/oder Abgrundtief Ekelhaft in welcher Art und Weise Argumentiert wird, fast ausschließlich im Sinne einer Kriminellen und Ausbeuterischen Infrastruktur, deren Überleben alleinig davon abhängt das Kinder und Jugendliche sich in Ihren Netz verfangen!
Das macht schon die Tatsache deutlich das Stereotyp das "4 jährige" Kind propagandistisch und Plakativ "durchs Dorf getrieben wird", ignorierend das selbst Erwachsenen auf Manipulierte Angebote hereinfallen (Abo fallen, Klingeltöne etc.)!
Eigentlich ist es nicht meine Art, aber einigen hier würde ich wünschen das ihnen dasselbe wiederfahren würde, nur in der Hoffnung das ein wenig Verdumpft ankommt, Erwarten würde ich das nicht.
 
@Kribs: Was redest du eigentlich für einen Müll daher? Davon mal abgesehen, dass genau dein "Compagnon" dieses "Kleinkind-durchs-dorf-trieben" betrieben hat, was du ja ankreidest, und kein anderer, stellt sich mir die Frage, ob dur überhaupt begriffen hast, worum es geht und ob der der Realität ins Auge blicken kannst?
 
Das Telefon kann man mit einem Passwort oder Fingerabdruck sichern. Selbst wenn man es entsperrt liegen lässt braucht man eine erneute Eingabe für InApp käufe. Das muss reichen...
 
Man kann doch In-App Käufe systemweit abschalten? Wo ist daran jetzt das Problem?
 
@ger_brian: dass kinder die nicht lesen können, wohl schlauer als ihre eltern sind? :)
 
@Mezo: Ich glaube, dass so mancher Fliesentisch schlauer ist als sein Besitzer... ;)
 
@klein-m: http://33.media.tumblr.com/8cb5b7613a0fdd12ff63d45471245e19/tumblr_n584vcmuDe1qiu1ojo1_500.jpg
 
@klein-m: Fliesentisch? Ist das die neue Bezeichnung für Geräte mit Metro-Oberfläche? ^^
 
@Mezo: Ich finde das insgesamt affig. Es sollte doch selbstverständlich sein, seinen kleinen Kindern kein unlimitiertes Zahlungsmittel für virtuelle Güter zur verfügung zu stellen. Das gehört für mich zu guter Erziehung im Umgang mit Medien. Dazu kommt, dass sogar die Option zum abschalten geboten wird. Aber die EU konstruiert ja gerne Probleme aus Dingen, die gar kein Problem sind (Windows + IE).^^
 
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie die EU-Kommission?
Im Überragenden Sinne, ist so ein Beipackzettel doch was ganz gutes, keiner kann behaupten niemand hätte ihn Informiert, ob man es verstanden hat interessiert keinen, ob es kontinuierlich modifiziert wird "Dumm gelaufen".
Das gilt auch für AGB, der fröhlich ehrlichen Spiele Anbieter die nur Spiele für Erwachsene anbieten, und an der Kasse ständig Fragen "das mach XY Euro, darf es noch etwas mehr sein".
Auch nicht zu vergessen in den Virtuellen Schopps hängen ja die bekannten "Jugendschutz-Schilder" gut beleuchtet immer sichtbar.
Und all diese Seriösen Unternehmen machen keine Geschäfte mit Kindern unter 14 Jahren, und über 14 nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern.
Wieso mischt sich diese EU-Kommission eigentlich in diese "schöne Heile Welt" ein, läuft doch alles rund, mein Gott in Bolivien dürfen die ab 10 Jahren ganz normal arbeiten.
Schließlich gib es Aufsichtspflichten, und irgendwer hat immer schuld, nur die Humanistisch geprägten Anbieter nicht.
Es ist genauso wie mit den Betreten-Verbots-Schildern "Eltern haften für ihre Kinder", >Genau so Unsinnig<!

Ach Ihr lieben Kommentatoren, nur so zur Info, der Jugendschutz in D. endet NICHT mit dem vollendeten Vierten Lebensjahr!
 
1. Kinder haben an solch einem Gerät nix zu suchen!
2. Wenn eine App Gratis ist sollte man sich fragen "Warum?"!
3. In jeder Beschreibung einer App steht ob es In-App-Käufe gibt oder nicht!
3.1 Wenn "Ja" dann steht auch was man für wieviel kaufen kann!
 
4. Es gibt eine Passwort abfrage für In App Käufe
5. Statt die Kreditkarte zu hinterlegen lieber Guthaben zum Aufladen
6.
 
@sk-m: 6. In-App Käufe lassen sich systemweit deaktivieren.
Ich finde diese Debatte ist absoluter Bullshit. Wer es nicht schafft, dass seine Kinder mit inApp käufen nicht das eigene Konto leerräumen, der hat es nicht anderes verdient und wird es im leben auch sonst wohl zu nichts bringen. Das hat ja nichtmal was mit technischem Verständnis zu tun. Man müsste einfach nur seiner Muttersprache mächtig sein und gelesenes im eigenen Gehirn verarbeiten sprich einfach nur verstehen können. Oder braucht es nun schon ausgebildete Service Fachkräfte um optionen in einem DAU sicheren iOS zu ändern? Oder ist irgendwas an "In App >KÄUFE<" nicht zu verstehen? Gesunder Menschenverstand wird wohl langsam zur Mangelware. Traurig. Würde ja schon fast sagen, die Menschheit wird tatsächlich immer dümmer. Aber das wäre arrogant...
 
@amdkeks: zu 1: Lässt sich trefflich drüber streiten. Meine Tochter nutzt regelmäßig das iPad meiner Frau. Mal um Kinderfilme zu schauen, mal um Spiele für Kinder zu spielen. So lange es nicht die einzige Beschäftigung ist und so lange das ganze unter Aufsicht passiert sehe ich da absolut kein Problem drin.

Zu 2: Nicht alles Kostenlose ist gleichzeitig schlecht. Dennoch, ganz allgemein gehalten, kann man der Aussage so zustimmen.

Zu 3: Dafür gibt es ja die Passwort-Abfrage. Wer diese ausschaltet und dann seine Kinder unbeaufsichtigt an den Geräten spielen lässt ist selber schuld!
 
@RebelSoldier: 3: Genau das ist es ja, das kann doch bei iOS gar nicht abgeschalten werden, zumindest nicht ohne Jailbreak-Tweak... Und wenn das Kind das Passwort der Eltern kennt kann es genauso gut auf Amazon was bestellen, aber gegen die richtigen Abzocken wie Jamba mit ihren Klingeltonabos wurde nie was gemacht...
 
In-App-Käufe sollten einfach verboten werden! Entweder kaufe ich die App und habe den vollen Funktionsumfang oder eben nicht!
 
@Der_da: Na klar wenn du dieser Meinung bist muss es so passieren. Wenn du in app käufe nicht magst schalte die einfach aus. So wie ich das mache und lad dir die Kostenlosen apps. Meine güte...
 
@Der_da: Man kann das auf mehrere Weisen sehen. ZB. finde ich es legitim, ein Spiel erstmal umsonst anzubieten und dem Nutzer erstmal so ne Testphase die kostenlos ist zu ermöglichen. Wenn er das Spiel dann haben will, kann er es ingame kaufen. Für den Entwickler hat es noch den schicken Vorteil, dass das angebotene Programm, welches kostenpflichtig sein sollte, nicht auf einmal via Crack auf Geräte wandert, deren Besitzer nicht dafür bezahlt haben... Es ist doch logisch, dass ein Entwickler, welcher Zeit und damit Geld in die Erstellung einer App investiert hat, davon auch ganz gerne leben will... Und da ist es normal, dass er irgendwie Geld dadurch verdienen möchte... Und wenn er eine App so konzipiert dass sie erst einmal kostenlos nutzbar ist... dann muss er sich nunmal überlegen, wie er damit Geld verdient... Und da sind die In App Käufe ein logischer Schritt... Ich finde es hingegen ziemlich unschön wie extrem man bevormundet wird. Nur weil 1-2 Idioten auf der Welt sind, die es nicht schaffen ihre Kinder soweit unter Kontrolle zu halten, dass sie 1. das Gerät in die Hand nehmen. 2. eine Kreditkarte hinterlegt haben und 3. das Kennwort um mit dieser einzukaufen, kennen. Also mal ehrlich... da ist es wesentlich gefährlicher, dass das Kind ans Portemonnaie geht und dort einfach die Karte raus nimmt und damit im Internet auf Shopping Tour geht... Denn auf der Karte stehen alle nötigen Informationen drauf... Da klagt auch keiner... Da ist es normal dass man drauf achtet...
 
@hempelchen: "..." dass das angebotene Programm, welches kostenpflichtig sein sollte, nicht auf einmal via Crack auf Geräte wandert"..." schon mal was von LocalIAPStore, IAPCrazy etc.. gehört? Klappt wunderbar. Freedom für Android auch.
 
Ich finde können die ja machen.
Wozu gibt es denn LocalIAP-Store (iOS) bzw. Freedom (Android) :D
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