Seagate dümpelt dahin, werkelt im Maschinenraum aber kräftig

Selbst der immer weiter steigende Bedarf an Speicherplatz verhindert nicht, dass der Festplatten-Hersteller Seagate derzeit nur noch müde vor sich hin dümpelt. Denn die Nachfrage orientiert sich immer stärker zu Flash-Speichern, die kompakte Geräte ... mehr... Festplatte, Hdd, Seagate Bildquelle: Seagate Festplatte, Hdd, Seagate Festplatte, Hdd, Seagate Seagate

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Und wieder wird deutlich, wie fatal es in dieser Branche sein kann, wenn einem der Weitblick fehlt...
 
@doubledown: deshalb wohne ich am Land, da seh ich bis in die Berge.
 
wieder ist die pc krise schuld... ich habe seit einigen jahren eine 1tb hdd und diese wird auch noch einige zeit länger reichen. das einzige was ich mir gekauft habe war eine ssd. dass der speicherbedarf steigt, kann ich nun überhaupt nicht sagen. vielleicht in der cloud, aber dann brauche ich ja den speicher weniger, den ich dort denn habe und ob wirklich so viel in der cloud gespeichert wird, wie angeboten bezweifel ich auch stark.
 
@Mezo: Tja und ich habe letzten Monat die zweite 3TB-Platte in meinen PC geklemmt, so unterschiedlich können Anforderungen sein.
 
@H4ndy: Und ich habe letztens eine Scheibe Toast in mein BluRay-Laufwerk geschoben. So unterschiedlich können Anforderungen sein.
 
@H4ndy: Film oder Warez Sammler?
 
@daknol: Mein Steam-Order ist alleine 800 GB groß...
 
@H4ndy: Und ich habe zuletzt meine 14. 3TB Platte in betrieb genommen. Du hast völlig recht, das hängt alles von den Anforderungen ab. Bin aber auch ein Daten-Messi und ein schwarzes Daten-Loch mit einigen Backups usw....
 
@Mezo: Der Speicherbedarf wird doch bei "unsereinem" daheim in der Regel durch HD-Medien getragen. Photos im Megapixelwahn und UltraHD-Videos wollen gespeichert und gesichert werden. Jede Kamera filmt in 1080p mit 60Hz, wer das daheim bearbeitet oder RAW-images nutzt muss das irgendwo speichern. Und dann wieder sichern. Wer nur ein paar Datenbanken, Office und Spiele nutzt, ist mit einer 500GB SSD besser bedient. Und selbst bei big data in den Rechenzentren sollte man es sich genau anschauen ob bei solchen Datenbanken nicht doch die IOPS entscheidend sind und man lieber in SSDs investiert. Was die Hersteller aber merken ist dass früher jeder Fertig-PC welcher regelmäßig in die Büros dieser Welt gestellt wurde, eine HDD hatte. Derzeit erkennen die Firmen dass ihre "alten" Rechner für office locker reichen oder stellen auf thinclients um, wenn sie was ändern. Wenn dann mal was neues beschafft wird ist das zudem häufiger ein Notebook oder, gerade für Präsentationszwecke, ein tablet. Und da ist kaum eine HDD verbaut. Der Privatkundenmarkt ist in der Bilanz doch eher verschwindend anteilig...
 
@Mezo: Hmm also meine 2TB Platte ist voll und ich hab vor 3 monaten ne neue 4TB platte dazugestöpselt. HD movies/serien + Steam fressen Speicher wie Pacman die Punkte.
 
@Mezo: Ich hab keine Ahnung, wie du das schaffst, das dir das ausreicht.
 
@DerTigga: aktuelle habe ich ~220gb im gebrauch (ssd und hdd zusammen). ich speicher fast nichts lokal, außer anwendungen und ein paar games. ich horde eben keine filme/musik oder was auch immer.

das internet ist meine hdd. filme und musik auf der platte zu speichern, halte ich für verschwendung.
 
@Mezo: Da meine private CD Sammlung bzw. deren Kaufdatum in allerweitesten Teilen so etwa zwischen 1980 und 1990 liegen, sehe ich es als durchaus vorhandenes Muss, da Alterungsschäden bzw. Ausfällen vorzubeugen, per allesamt als .flac Dateien bzw. Images auszulesen und auf der / den NAS Platte / n zu haben. Entsprechende, wenn auch zugegeben prozentual gesehen verschwindend geringe Ausfälle, bis hin zum im Mülleimer versenken können der entsprechenden CD hatte ich bereits. Da ich gut über 250 CDs mein Eigen nenne / im Schrank stehen habe, zusätzlich zig zig Downloads, kommt da ruckzuck SO viel zusammen, das ich -nichts gegen dich- da ne Art Schmunzeln im Gesicht habe, das 1 TB in dem Sinne ausreichend bzw. viel sein soll ;-) Dazu kommt noch, das ich, so als bei einem Webradio tätiger Mensch, dasselbe nochmal als sendefertig getrimmte mp3s habe und brauche, die ich aus Sicherheitsgründen sogar dubliziert besitze, da deren Herstellung verdammt viel Aufwand ist.. Insgesamt also locker über 5 TB ;-) Und da der (zugekaufte) Musikplayer auf meinem Blackberry Z10 in der Lage ist, solche auf der NAS liegende MusikCD Images aufzusplitten in einzelne Dateien, ich also höchstqualitative Musik auf die Ohren bekomme, wenn ich die (im WLAN Umkreis) nutze... Ja ich weiß, das du nicht geschrieben hast, das du das mehr oder weniger "normal" findest, mit 1TB auszukommen und das du ganz und garnicht verstehen kannst wieso jemand mehr braucht, keine Sorge, das hab ich nicht überlesen. Mir gehts nur darum, dir anhand meines Beispiels aufzuzeigen, das bestenfalls noch eine NAS, aber sicher keine Cloud geeignet ist, mir beim handhaben dieser Datenmenge zu helfen. Und das es durchaus sinnig sein kann, zumindest große Mengen an Musik auf der Platte zu haben ;-)
 
@DerTigga: dann frage ich mich aber, wieso du es dir nicht vorstellen kannst, dass ich mit 1tb auskomme? ich glaube dein szenario ist ja nun wirklich nichts alltägliches.

in einem anderen thread habe ich gelesen, dass wer 8tb filme auf seinen festplatten hat. bin ich wirklich der einzige, der sich fragt wozu man ein 8tb archiv an filme braucht?

hier kann man schon wirklich nicht mehr von notwendigkeit reden, das ist dann einfach nur noch horten von dateimüll.

ich kenne mehrere solcher beispiele. da werden serie und filme gehortet. selbst wenn ich 1% davon noch mal sehen will, dann kann ich mir die immer noch mal besorgen. wir leben in zeiten von dsl/streaming.
 
ja das Thema Cloud dazu müssten erstmal gescheite Anschlüße mit nem vernüftigen Upload ohne Drossel her sonst wird kaum jemand einen Cloud Dienst als Backup nutzen wenn 4 GB Backup bereits 10 std und mehr dauern.
 
@timeghost2012: das Thema Cloud ist für einen Privatanwender sowieso kaum interessant. Für deinen 4GB-Backup wurde ich einfach nen USB-Stick empfehlen, für größere Datenmengen im TB-Bereich, also so als Datenarchiv, wird die Cloud kaum bezahlbar. Und dann kommen natürlich noch Sicherheitsbedenken hinzu. Cloud macht nur Sinn für nicht ganz sensible Daten, auf die man von überall zugreifen möchte, ansonsten nicht wirklich.
 
@Link: sehe ich ähnlich da stelle ich mir lieber ein Nas zu hause hin das geht um welten schneller.
 
Die Leute haben wohl eher nicht die Überschwemmungslüge vergessen, wo man plötzlich das 3 bis 4 Fache pro Platte zahlen musste ;) Ich habe insg. 10TB Zuhause, da ist noch etwas Platz, was mich Interessiert sind 4TB Platten, die 5 Jahre Garantie haben + 1.500.000 MTBF und nicht mehr wie 100 bis 150€ Kosten pro Stück. Festplatten unter 2TB brauch ich nicht mehr und die Größeren sind mir zu Teuer.
 
Noch dazu finde ich, hat Seagate immer noch einen faden Beigeschmack in Sachen Haltbarkeit.

Und ich frage mich, wieso die Festplattenhersteller nicht reagieren und eigene SSD´s auf den Markt bringen.
 
@andi1983: Sie bringen ja SSDs aber ohne eigene Chipproduktion ist man preislich kaum Konkurrenzfähig. Crucial und Intel haben zusammen ein JointVenture, Samsung prduziert selber, und genau diese Firmen dominieren den SSD Markt. Mal schauen was bei OCZ (jetzt Toshiba) noch kommt. Der Rest muss teuer einkaufen bzw. muss mit den "Resten" klarkommen. Das war auch OCZ Untergang, sie konnten nicht genug Chips auftreiben um ausreichend SSDs zu verkaufen.
 
Tja, Seagate, dumm gelaufen. Der Trick mit WD zusammen die Festplattenpreisewegen angeblich fehlender Produktionskapazitäten über mehr als 2 Jahre künstlich hochzuhalten, nachdem eigentlich nur Fabriken von WD unter Wasser standen und Seagates Produktion somit garnicht direkt betroffen war, hat sich nun lange genug ausgezahlt. Wer glaubt, dass das ewig so weitergeht, wird halt irgendwann von der Realität überrascht.

Da Windows 7 und Windows 8, im Gegensatz zu Vista und den meisten Linux-Systemen, nicht fähig sind nach dem Boot komplett aus dem schnellen Hauptspeicher zu laufen, da sie ja für schwachbrüstige Mobilgeräte mit wenig Hauptspeicher optimiert wurden und daher nur durch eine SSD auf ein Performancelevel zu bringen sind, das Vista und Linuxsysteme auch mit einer konventionellen Festplatte erreichen und übertreffen, sind viele Nutzer nun wohl auf den Geschmack der SSDs gekommen und geben ihr Geld lieber für diese vom Speicherplatz her eher mager ausgestatteten und ab der ersten Benutzung mit jedem Schreibzugriff vor sich hinsterbenden Datenspeicher aus.

Auch wenn ich SSDs nur der höheren Stossresistenz wegen und daher nur in meinen Notebooks/Tablet-Convertibles verwende und die Dinger mit ihren schon nach einigen tausend Schreibzugriffen sterbenden MLCs und der aufgrund des Wear-Levelings extrem schlechten Chancen von einer defekten SSD jemals Daten wiederherzustellen bei Workstations und Servern meide wie die Pest, scheinen genug Leute durch die von mir nicht produktiv genutzten Windows-Versionen 7 und 8 dazu gezwungen zu sein SSDs zu kaufen und verzichten dann scheinbar oft auf die "altmodischen" Festlatten als Datenspeicher. Dazu sind im Markt der Mobilgeräte ohnehin die SSDs gefragt und daher dort garkein Bedarf mehr an konventionellen Festplatten.

Ich hatte fast 2 Jahre darauf gewartet, dass Seagate, WD oder Hitachi die Preise für 3.5"-2TB-Energiesparplatten zumindest wieder auf das Niveau meiner über 20 für ca. 60EUR/Stk. im Juli 2011 für meine drei RAID6-Arrays gekauften Festplatten senken.

Als dann Ende des Sommers 2013 die Preise der 2TB-Modelle immer noch weit von den Preisen im Juli 2011 entfernt waren und ich das erste Mal Daten umkopieren musste, bevor ich ein Backup machen konnte, weil der Platz nicht ausreichte, war für mich die Zeit gekommen um der Plattenindustrie dafür zu danken, dass sie die Nutzer jahrelang mit Fantasiepreisen zum Narren hält, die ich gewiss nicht zahlen werde.

Ich habe mich also mal ein paar Tage lang der Aufgabe gewidmet meine diversen Backupgenerationen auf das Nötigste zu reduzieren und mein selbstgedrehtes FullHD-Filmmaterial zu durchforsten um alles rauszuschmeissen, was nicht wirklich unwiederholbar und wichtig war.

Mit den derzeit 24TB in jedem meiner drei RAID6-Arrays und den Festplatten in meinen Workstations plus dem Speicherplatz auf meinen drei NAS-Devices komme ich nach dem Ausmisten nun vermutlich noch ein paar Jahre hin. Damit wird es nun nichts mit den um die 30 Festplatten die ich 2013 bei entsprechenden Preisen noch zum Maximalausbau meiner Speicherarrays und Video-Workstations geordert hätte. Eine zeitaufwändige Aufräumaktion sollte sich ja lohnen und selbst bei den heutigen Festplattenpreisen spart mir die Entrümpelung nun über 2000EUR an Kosten für neue 2TB-Festplatten und das möglicherweise über mehr als 3 Jahre.

Denn die meisten Filme drehe ich ohnehin wieder im deutlich weniger Platz verbrauchenden SD-Format mit meinen DV-Kameras, und selbst wenn ich mal in FullHD filme, schneide ich das 16:9-Format mit 1920x1080 Pixeln auf ein 4:3-Format mit 1440x1080 Pixeln zusammen, da in den Bildseitenbereichen des 16:9-Formats ohnehin nie etwas passiert und ich daher keinen Sinn darin sehe, diese nutzlosen Bildbereiche zu speichern. Das ganze 16:9-Format ist ein Witz, da es eigentlich nur für viel breitere als hohe Kinosääle gemacht ist, damit die Zuschauer weit links und rechts von der Leinwandmitte nicht vor einer schwarzen Leinwand sitzen. Mein Vorführraum im Haus und auch meine umgebaute ehemalige Scheune in der ich bei grösseren Feiern meine Filme zeige, sind hoch genug für eine 4:3-Leinwand. Was soll ich also mit Filmen im 16:9-Format?

Dann bin ich mal gespannt, was in 3-5 Jahren, also wenn ich das nächste Mal darüber entscheide ob die Festplattenpreise dann akzeptabel für eine Aufrüstung sind, noch von der Festplattenindustrie übrig ist. Wäre ganz nett, wenn Seagate und Co. nun endlich die Quittung für ihre Preistreiberei im Festplattensektor bekommen. Ich habe meine Aktien von Seagate längst mit Gewinn verkauft. Somit haben sie mir auf der einen Seite Geld eingebracht und es auf der anderen nicht geschafft mich mit überteuerten Festplatten abzuzocken. Es kann halt nicht jeder auf lausige Kartenspielertricks reinfallen. ;-)
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