Stellenabbau: Windows-Sparte soll schlanker & schneller werden

Microsoft will im Zuge der massiven Stellenkürzungen neben 12.500 bisherigen Nokia-Mitarbeitern auch 5500 direkt angestellte Mitarbeiter entlassen. Dabei wird auch die Windows-Sparte erneut komplett umgebaut, wie jetzt bekannt wurde - inklusive der ... mehr... Steve Ballmer, Microsoft Build, build 2013 Bildquelle: Microsoft BUILD 2013 (Roland) Steve Ballmer, Microsoft Build, build 2013 Steve Ballmer, Microsoft Build, build 2013 Microsoft

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Nach der Überschrift ist klar, weshalb Ballmer weg ist :)
 
@prayer: Hab mich aber auch gerade gefragt, warum zu der Überschrift Ballmer als Anzeigebild genommen wurde ...
 
@Rumpelzahn: Weil seine Stelle auch abgebaut wurde? Ich finde es passend, mit seinem Abgang hat die Umstrukturierung angefangen.

Microsoft möchte insgesamt schneller werden, und genau das finde ich gut.
 
@hhgs: Also jedes halbe Jahr ein neues OS?
 
@Menschenhasser: Nein, in der jetzigen Zeit mehr neue Funktionen.
 
@prayer: News:"...vor allem diejenigen, die bisher im Bereich des Software-Testing aktiv sind, müssen angeblich um ihren Job fürchten..." Braucht man ja auch wirklich nicht. Man hat doch die Kunden als Software-Tester.

Und: Nunja? Ob der von Nutella -äh Nadella- eingeführte Ablauf wie geschmiert läuft muß sich ja erst noch zeigen!
 
@Kiebitz: Nadella war zuvor für Cloud, also Azure zuständig. Du kannst dir doch genau anschauen, was die in den letzten 5 Jahren an Software auf die Beine gestellt haben. Das ist mehr als reichlich.
 
@Knarzi81: Es geht hier nicht (nur) um die Software sondern vorrangig darum wie MS zukünftig geschäftlich, organisatorisch, wirtschaftlich aufgestellt wird / ist. Nadella ist CEO von Microsoft: Der Chief Executive Officer (CEO) ist die US-amerikanische Bezeichnung für das geschäftsführende Vorstandsmitglied. Er steht also nicht nur einer Sparte (Software) vor sondern ist dem gesamten Unternehmen verpflichtet einschl. Kapitalseigner.
 
@Kiebitz: Wer hätte es gedacht. Primär hat er nun aber erst mal die Aufgabe, MS gegen die Konkurrenz zu stärken und dafür benötigt es gute Strukturen, damit es gute Produkte geben kann. Und das er für diese Strukturen sorgen kann, zeigen die Produkte die mit und um Azure unter seiner Hauptleitung in sehr kurzer Zeit entstanden sind und die im Businessbereich eine extrem gute Reputation haben und mehr als gut gegen Amazon und Google dastehen. Solche flinken Strukturen braucht es nun im ganzen Unternehmen, denn nur so kann er und das Unternehmen auf Dauer auch dort die Konkurrenz in Schach halten. Und dann freut sich das ganze Unternehmen und auch die Kapitaleigner.
 
@Knarzi81: Aber auch die (entlassenen!) Mitarbeiter, freuen die sich wohl auch?
Die bekommen jetzt ein schlankes Arbeitslosengeld.
 
@Kiebitz: Bist du Rassist? Oder gehörst du zu denen, die glauben es sei lustig, wenn man Namen bewusst verfälscht? Hast du den Artikel tatsächlich gelesen und verstanden bezüglich den Aspekten, wie in Zukunft eine sogar noch bessere Codequalität sichergestellt werden soll?
Fragen über Fragen...
 
@Tschramme86: Also bei uns hat Nadella auch den Spitznamen Nutella bekommen, oder Goblin :D Weshalb das Rassistisch sein soll versteh ich nicht... Ich meine Nadella sieht doch auch aus wie eine mischung aus Steve Jobs und einem Goblin. Ich mag den Typ richtig, deswegen bekommt er auch nette spitznamen! Das meine ich jetzt ernst!
 
@Tschramme86: Bist Du der große Überflieger der andere -mich- beurteilen kann? Ich kann zumindest lesen und verstehen.

Richtig: Fragen über Fragen! Eine Frage wäre ob die Organisations-Änderungen was bringen. DAS weiß man doch erst nach einigen Jahren-oder. Oder bist Du sogar auch noch Hellseher? Fragen über Fragen....
 
Also greift Nadella durch und sorgt für agile Strukturen auch in den altbackenen Bereichen. Finde ich gut. Eine strikte Trennung von Entwicklung und Test ist das dümmste, was man in der Softwareentwicklung tun kann. Ich frage mich immer noch, warum so viele Unternehmen daran festhalten, obwohl sie permanent die massiven Probleme, die dadurch entstehen, am eigenen Leib zu spüren bekommen.
 
@HeadCrash: Eine Trennung von Entwicklung und Test finde ich nicht das dümmste, wenn die Schnittstellen und das Feedback passen und ein vernünftiges Entwicklungsmodell zum Einsatz kommen. Wenn Entwickler testen werden viele Fehler übersehen, die ein normaler User als schwerwiegend erachten würde. Aber gut, das ist ja nicht das Thema. Zum eigentlichen Thema denke ich auch dass es gut ist, alte Strukturen aufzubrechen und frischen Wind ins Unternehmen zu bringen.
 
@schrotti12: Schnittstellen zwischen Abteilungen bedeuten immer Reibungsverluste. In der Softwareentwicklung kann man mit Schnittstellen (Interfaces) noch sehr gut über Teamgrenzen hinweg agieren, weil Interfaces sauber definiert und von allen verstanden werden. "Schnittstellen" in der Kommunikation sind oft nicht eben nicht so präzise beschreibbar, lassen Interpretationsspielraum oder benötigen sehr viel Zeit. Warum also nicht die Tester in das Entwicklerteam aufnehmen?

Und nicht falsch verstehen: ich meine nicht, dass man keine Tester braucht. Sie sollen nur nicht isoliert sein, denn sie gehören zum Prozess dazu.
 
@HeadCrash: Das Problem wenn die Entwickler testen ist, genau das was MS die letzten Jahre schon hatte. Da werden irgendwelche Konzepte ins System gepackt, die beim Kunden aber nicht ankommen.
 
@dodnet: Das hat überhaupt nichts mit dem Test zu tun. Wir reden hier von der Prüfung der funktionalen Korrektheit und der Einhaltung der nicht-funktionalen Anforderungen. Das, was Du meinst, hat mehr mit Marktanalyse zu tun.

Aber wenn ich eins in meinen fast 20 Jahren Softwareentwicklung gelernt habe, dann ist es folgender Grundsatz: "Kunden wissen nie, was sie wollen; sie wissen nur, was sie nicht wollen, wenn sie es einmal gesehen haben".

Mit anderen Worten: manchmal muss man Dinge ausprobieren und dann iterativ an die Reaktionen der Kunden anpassen. Und Innovation kommt so gut wie nie vom Kunden. Apple hätte das iPhone wahrscheinlich niemals auf den Markt gebracht, wenn sie eine Kundenumfrage gestartet hätten. Denn woher hätten Kunden wissen sollen, dass sie ein Gerät haben wollen, was es so bis dato nicht gab? Man muss als Unternehmen die latenten Wünsche der Kunden ansprechen; und das klappt manchmal besser und manchmal schlechter.
 
Dann geht MS also auch den Weg den inzwischen immer mehr Spiele-Entwickler gehen: Early-Access. Dann gibts eine halbfertige Windows-Version und der Kunde wird der Beta-Tester. Toll.
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