Bürger sollen Recht auf ausreichend Bandbreite bekommen

Angesichts des weiterhin nur schleppend vorankommenden Breitband-Ausbaus im ländlichen Raum wird die Forderung lauter, den Druck auf die Netzbetreiber zu erhöhen. Die Bürger sollen einen Rechtsanspruch auf einen schnellen Internet-Zugang erhalten, ... mehr... Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Bildquelle: ur.edu-connect.net Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Netzwerk, Kabel, Telekommunikation ur.edu-connect.net

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Wozu schnellen Zugang? Wird doch nach paar HD-Filme eh gedrosselt....!
Ist ja alles schon in Planung und die ersten Provider führen es schon ein :(.
 
@escalator: Dann nehmt doch einen gescheiten ISP, wie Unitymedia. ;)
 
@metty2410: Gibt es in Bayern, BW und viele andere Bundesländer nicht.
 
@NamelessOne: kabelbw und unitymedia ist eine firma, wobei unitymedia tatsächlich besser ist als kabelbw - von der bandbreite ist allerdings alles gut. wohne auf nem dorf wo die tcom maximal 3mbit liefert. habe bei kbw ne 50er leitung gebucht und bekomme 56 geliefert.
 
@bamesjasti: Auf einem Dorf hast du auch nicht zig Teilnehmer auf einer Leitung hängen und zu Stoßzeiten ewig langsames Internet trotz 50 Mbit/s +
 
@_rabba_u_k_e_: wohne Mitten in der Stadt im obersten Stock einer Innenstadt-Hochhauses. Habe 100Mbit über KabelBW und bekomme nie weniger als 95MBit/s. Tagsüber während der Bürozeit auch mal 120MBit/s.
 
@TurboV6: Ich habe 100 Mbit und komme selten über 50. Ich wohne in einer Reihenhaussiedlung ziemlich dicht an der Innenstadt. KD sagt mir, die notwendigen Baumaßsnahmen können frühestens in einem halben Jahr durchgeführt werden. Es sitzen einfach zuviele Parteien auf einem Kabelverstärker.
 
@metty2410: Erstmal muss man am Kabelnetz angebunden sein. Ich glaube das sind nur ca. 50% der Haushalte in Deutschland. Kabelanbieter haben nämlich das gleiche Bedürfnis wie die Telekommunikationsanbieter, dass sie wirtschaftlich arbeiten möchten.
 
@metty2410: Unitymedia? Du meinst den ISP der dir ein Kabelmodem zur Verfügung stellt an dem du weder eine eigene IP noch die Möglichkeit deine Firewall zu konfigurieren hast, keine Zugangsdaten bekommst um z.B. eine eigene Box an zu schließen usw.?
 
@Eistee: Na und? Es klappt vorzüglich. Ich bin seit zwei Jahren bei Unitymedia, und hatte bisher mit denen keinerlei Probleme gehabt.

Die Verbindung steht und ist so stabil wie'n Berg, ich komme immer an mindestens die versprochenen 50MBit, und kosten tut's mich auch nicht die Welt.
Und bisher bin ich auch noch nicht an irgendwelche Ports gestoßen, die blockiert waren.

Und die Zugangsdaten brauchte ich bisher auch noch nicht, das Modem funktioniert bei mir wunderbar. Und ist auch nicht so, als ob ich 'n Billigmodem von denen bekommen habe, das ist ein ordentliches Cisco Gerät.
 
@escalator: Darum soll man ja das Recht bekommen 16mbit Grundversorgung zu haben. Das würde bedeuten das keion Provider mehr unter diese 16mbit drosseln darf.
 
@Eistee: Kannste vergessen... Bandbreite ist ein rein theoretischer Wert... und ausserdem werden die immer reinschreiben( wenn tchnisch möglich) das ist dann wie der Paragraph 1 der StVO
1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(Bedeutet im Zweifel muss immer einer zahlen: das sind 1. Nicht der Staat 2. Selten die Versicherung und selbst da ist es eigentlich nur ein Kredit )

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
( Wenns regnet hat man sich so zu verhalten dass man nicht nass wird )

Das haben wir heute schon, auch ohne die sachunkundigen Beiträge von Politikern...

Ich fordere 25 Mbit echte Datenrate mit einer Zuverlässigket von 80% (ansonsten Sonderkündigungsrecht und eine Durchleitungspflicht anderer Anbieter wie beim Strom auch) für jeden deutschen Bürger, weil IP Telefonie und HD streaming sind unter diesem Wert nicht qualitativ machbar.. oder vielleicht erst mit dem Wechsel von H264 auf H265
 
Ich wohne in einer Stadt mit rund 170tausend Einwohner, zwar nahe am Stadtrand aber in einer Wohnsiedlung die in der Stadt liegt.
Das Internet aus der Telefondose kommt aus der Nachbarsiedlung hier an, Telekom maximal DSL 3000 und der Regionale Anbieter maximal 8000kbit/s.
Aus der TV Dose kommt 100mbit/s, dank KD.
 
@Eagles: Mich stört eher der Upload. Heute lädt man so viel mehr hoch als noch vor ein paar Jahren, denn man mietet sich Webspace, nutzt Cloud-Dienste, lässt Urlaubsfotos nicht lokal vom DM sondern vom Webdienst drucken (billiger, bessere Qualität, einfacher), lädt auf YouTube Videos hoch, streamt zu Twitch seine Videospiele und und und... und was ist? Synchrone Leitungen oder zumindest halbwegs faire Relationen sind in Deutschland quasi nicht vorhanden. "Eine 50 MBit/s-Leitung? Wie wär's mit 1 MBit/s Upload?" Ja, danke, geht euch selbst verarschen. Ganz davon zu schweigen, dass hier im Wohngebiet TROTZ immenser Bauarbeiten im letzten und in diesem Jahr (Straßen komplett erneuert, Leerrohre verlegt) noch keine bessere Internetleitung als 6 MBit/s liegt. Die Kosten für die Provider, in die Leerrohre mal eben Glasfaser oder Kabel zu legen, wären lächerlich gering - aber selbst das machen die erst, wenn die Kunden zu mindestens 40% verbindlich unterschreiben, dass die sich für 3 Jahre an den Provider binden UND dann noch pro Haushalt ein paar hundert Euro Anschlussgebühr zahlen. Armes Deutschland.
 
@eN-t:
Das kommt immer drauf an wer die Strasse aufmacht.. Eher stürzt der Himmel ein als das ein Anbieter die STrasse aufmacht und der andere auch sein Kabel da mit reinlegt... eher wird die Strasse im Jahr 3 mal von der Kommune aufgerissen.. um dann Sanierungsgebietskosten über Anliegergebühren abzurechnen.. das geht aber in Co Branding Projekten nicht...

Oder glauben sie die Lokalpolitiker hätten umsonst Beziehungen um Fördergelder abzugreifen... und auf der Genehmigungsebene drüber gibt es auch Beziehungen und irgendwann findet sich dann ein Politiker als Firmenprotege
 
Die Grünen sind schon ein lustiges Völkchen!
 
man hat auch das recht zu schweigen
 
4 Jahre an der Regierung, da hätte die Partei von Frau Höhn ja dafür sorgen können, aber die Grünen waren ja damit beschäftigt Deutsche Soldaten zum ersten mal seit 1945 in einen Angriffskrieg zu schicken.
 
@Butterbrot: andere versagen seit Jahrzehnten und es stört keinen !
 
@CvH:

Und woher wissen sie, dass das keinen stört..
Es ist immer dasselbe, anstatt anzupacken wird gejammert dass ausser der eigenen Brut andere nicht adäquat bestraft würden.. Wenn man aber seine Zeit damit verbringt immer weiter in die Vergangenheit zu keilen ist der Tag auch rum... nicht?
Ist mir doch jetzt völlig egal wer was damals verbockt hat..
und warum Schwarz Schilling am Kupfer mitverdient hat..
Hätte man diesen korrupten Vogel damals abgeschossen hätten wir auch schon lange Glasfaser...

UNd was viele garnicht erwähnen ist die Verpflichtung der Provider im europäischen recht, das bei Notrufen der Betroffene auch lokalisierbar sein muss...

Da halten alle die Hände vor die Augen und telefonieren munter weiter über IP, solange bis der RTW eben mal zum eigenen Vater oder Mutter zu spät kommt
 
Ich lebe in einem kleinen teil unserer Stadt ( ca 10% der Einwohner) wo es Glasfaser Internet mit 200MBit gibt, die Telekom würde gerne weiter ausbauen wenn die Hausbesitzer Zusagen gäben, der komplette Ausbau bis zum Anschlusskasten im Keller wird dabei kostenlos angeboten. Es gibt aber viel zu wenige die das nehmen würden, also lässt man es bleiben. Ausserhalb der Technikszene ist der Wunsch nach mehr als DSL3000 offensichtlich garnicht so ausgeprägt. Und das die Anbieter nur auf blauen Dunst mal eben Millionen in den Straßen verbuddeln sollen ist naiv.
 
@Butterbrot: Naja mit dem Glasfaser von der Telekom, na ich weiß nicht. Denn die verlegen das als Ringe. Jeder Ring hat 1 Gbit. Die Frage ist jetzt wie viele Haushalte werden auf einen Ring geschaltet? Gehtst du mit einer GF-Netzwerkkarte direkt an die Fasern, kannst du sogar den ganzen Ring abhören. Beim Kabelanschlüss (TV-Kabel) geht das auch. Ich würde die Kabel alle als Punkt zu Punktverbindung legen, klar wird das teurer, aber so blutest du nicht, wenn du zu viele auf deiner Leitung hast, die die permernet auslasten müssen
 
Was mir immer wieder sauer aufstößt, sind die miserablen Uploadraten bei normalen Anschlüssen. Wenn man dann mal etwas mehr hochschieben möchte (z.B. Youtube-Film) dann dauert das ewig...
Und sagt nicht, dass sei ein Ausnahmefall. Ich möchte nicht wissen, wie viele tolle Ideen dadurch schon nicht umgesetzt wurden. Einen Mini-Rechner als Server kann man zuhause einfach und quasi ohne Kosten hinstellen (z.B. Raspberry Pi), ein V-Server als kleinste Alternative kostet für ein Experiment vermutlich schon zu viel.
 
@FensterPinguin: Auf einem Privatanschluss sollst Du ja auch keine Internetserver betreiben, dafür hätten die Dir gerne eine Businessleitung vertickt.
 
@rallef: was dann ja auch sofort einen Geschwindigkeitsschub bringt? Wär mir neu.
 
@FensterPinguin: erkundige dich doch einfach nach S-DSL-Anschlüssen... sind im Business-Bereich fast üblich... ;)
 
@chippimp: Aber idR auch teurer. Ist mir die Tage erst wieder negativ aufgefallen, als ich 100 MB hoch schieben musste und das so ewig gedauert hat...
So wird man halt extrem in die Konsumenten-Rolle gepresst, was einem Mitmachweb eher hinderlich gegenüber steht.
 
@FensterPinguin: Nur das ich das jetzt richtig verstehe: Ein auf Downloadkunden abgestimmtes Angebot ( DSL ) ist dir zu lahm, ein auf up- und Download abgestimmtes Angebot ( SDSL) das LOGISCHERWEISE mehr kostet ist dir dann zu teuer??? Und, logisch wirst Du in die konsumentenrolle gepresst, das ist das DSL Angebot ja auch, als Anbieter nutzt man SDSL. Geiz ist geil und geilheit schädigt das Hirn.
 
@Butterbrot: Schön, dass du DSL mit ADSL gleichsetzt :D
Aber gib mir mal einen technischen Grund, warum ein 3000/3000 teurer sein sollte als ein 6000/500 ? Das ist für mich alles andere als logisch. Es steht eine gewisse Bandbreite zur Verfügung, die letztlich eigentlich auch dynamisch angepasst werden könnte.
 
Schnelles Internet ist Luxus.in der Regel reichen 1mbit zum Sammeln von Informationen aus.
 
@RayAyama: Also ich musste mit 1mbit bei meinen eltern surfen, das tut schon bissel weh. Das doppelte wäre deutlich angenehmer aber angemessen wären mindestens 6Mbit, stabil versteht sich.
 
@X2-3800: Klar ist es angenehmer, jedoch finde ich trotzdem dass Internet immer noch Luxus ist.
Zu Sagen das jeder Bürger das Recht auf schnelles Internet haben soll finde ich zu Hoch gesetzt.
Dann könnte man genauso gut sagen das jeder Bürger das recht auf ein Auto haben muss (auch Sozialhilfe Empfänger und der gleichen) aufgrund der Möglichkeit nach Arbeit etc.

Wenn man Schnelles Internet haben möchte sollte man das vorher Prüfen wo hin man zieht.
Kann auch nicht verlangen das in einem Dorf mit 50 Einwohnern eine Metro Steht oder der gleichen und die nächste Möglichkeit 15km Entfernt ist.
 
@RayAyama: wieso darf hier jeder so einen Schwachsinn von sich geben? Was hat Internet mít der Metro zu tun? Auf welchem Entwicklungsniveau bist du stehen geblieben? Autos sind auch Luxus, mitdem Ochsenkarren kommt man auch von A nach B, klar. Und was soll der Unsinn mit dem "Hinziehen"? Es gibt Menschen die sind seit Generationen irgendwo auf dem Lande verwurzlt und nicht da hingezogen, die haben jetzt auch Kinder die mit der Zeit gehen wollen oder in wenigen Jahren, wenn das Internet auch die Schule erreicht hat (nicht bloß um mal was zu googeln!) dann auch müssen.
 
@JoboS: Wie kommst du auf "Ochsenkarren". Du gibst eher Schwachsinn von dir. Gibt auch Fahrräder oder Öffentliche Verkehrsmittel.

Und mein Entwicklungsnivau ist "hoch", bin mit Technik aufgewachsen und trotzdem empfinde ich Internet als Luxu bzw "schnelles Internet" 1-6 Mbit(gut da immer mehr Werbung auf den Websites kommt sagen wir eher 3-6 Mbit) reichen vollkommen aus. Sei es für Musik Streaming oder Kleine Videos. Auch Spiele downloads funktioniert damit ohne Probleme, dauert halt ein wenig länger.

Ich komm aus Zeiten von 64 Kbit! Das nächst Schnellere war 1 Mbit nach 4 Jahren.

Was macht ihr alle das ihr Schnelles Internet unbedingt braucht? Video on Demand? Steam? Funktioniert trotzdem mit 3 Mbit, dann dauert das Downloaden bei Steam keine 50 min sondern 4 Stunden oder bei VoD lässt man es eben 30 min Buffern.

Internet sollte jeder als Grundrecht haben, aber im Sinne von Informationsbeschaffung und da brauche ich nunmal keine 16 Mbit aufwärts. Alles andere ist einfach Luxus
 
bin umgezogen. jetzt gibts nur noch 16.000 bei telekom. bin ich eben zu KD und hab wieder 100mbit :) sorry für das geheule ;)
 
@achtfenster: Hmm? mach mal deutlich wo der Bezug zum Artikel ist.
 
Was ist denn morgen ausreichend...übermorgen...?;)
 
Bei uns im Dorf wird jetzt VDSL ausgebaut, mal schauen ob es in meiner Straße auch verfügbar sein wird ...
 
@Lahdo: bestimmt :)
 
Eure Luxusprobleme will ich haben. Wohne auch auf dem Land und kriege hier DSL 768. Denke mal das es die nächsten zehn JAhre hier auch nicht anderes geben wird
 
@Postralf10: 2 Mbit im Ort mit Portmangel... am HVT - steht in nem kleinen Kaff - kannst sogar vDSL bekommen... OMFG... ich verstehe die Telekom nicht... und die bekommen sogar 70% als Zuschuss vom Staat zurück. Private Anbieter aus dem Mittelständischen Bereich bekommen nix und sind aktiver... in der Region gibt es so ein Unternehmen, die hier für ein paar Millionen ein Ort mit Glasfaser ausbauen... es waren keine 5 Millionen, die das kostet... also wenn man dann noch rechnet, die T-Com bekäme davon 70% zurück... also kosten von etwa (großzügig gerundet) 1,5 Mio und dazu langfristige Kundenbindung.
 
neben dem Fond könnte man auch die Leitungsmiete an der technischen Bandbreite bemessen, dann hätte die t-com auch nen weiteren Anreiz die eigenen Einnahmen aufzustocken.
 
Also ist es nur ne Frage der Zeit, bis es die zusätzliche Maut für die Datenautobahn gibt. Auch die muss schließlich ausgebaut werden. ^^
 
@Trashy: Vielleicht führen die Anbieter dann auch einen Stadt und einen Land-Tarif fürs Internet ein. Das Beispiel mit der Post von der Politikerin ist auch nicht gerade clever. Paketdienste nehmen auch mal einen Inselzuschlag oder zumindest wird eine mögliche längere Lieferzeit angegeben. Wie oft wird auf dem Land der Briefkasten gelehrt, wie oft in der Stadt? Ein Brief der von Stadt zu Stadt vielleicht einen Tag unterwegs ist, kann bei ländlichen Empfänger/Sender auch mal etwas länger unterwegs sein.

Genauso mit dem Standortnachteil, der Preis für den Quadratmeter in der Stadt ist viel zu hoch, wie sollen da Stadt-Bauern arbeiten? Runter mit den Preisen, damit es für Stadt-Bauern keinen Standortnachteil im Vergleich zu den Land-Bauern gibt.
Logistikunternehmen siedeln sich da an wo Verkehrsknotenpunkte sind, jetzt muss wegen Standortgerechtigkeit jedes Dorf ein Autobahnanschluss, Bahnanschluss, Flughafen und Frachthafen bekommen. München braucht unbedingt einen Hochseehafen.

Jeder Standort hat eine bestimmte Charakteristik und vielleicht ist ein Wirtschaftszweig einfach nicht für diesen Ort geeignet. Früher wurde Stahl dort hergestellt wo die Kohle gefördert wurde, mittlerweile sind andere Orte wirtschaftlicher, weil dort bessere Bedingungen vorhanden sind. Die ehemaligen Stahlstädte entwickeln sich weiter und der Strukturwandel gibt diesen Orten neue Möglichkeiten um die Ressourcen (zB. Menschen, Verkehrinfrastruktur) anders zu nutzen.
 
@floerido: Und dennoch sind all deine Beispiele ressourcenabhängig. Beim Internet ist es dagegen schlicht eine Geldfrage, ob man die Leitung legt oder nicht. In den skandinavischen Ländern haste teilweise auch nur 50 Häuser, dann 30km nichts dazwischen, dann kommt wieder ne kleine Gemeinde, und trotzdem liegen die 100 MBit Leitungen.. man hats halt einfach gemacht. Geht alles, wenn man nur will. ;)

Sowas nennt man Investition - selbst wenn das Glasfaser direkt bis ins Haus gelegt wird, kostet die Verlegung etwa 2000.- pro Anschluss laut Telekom. Wenn sie von den Endkunden dann 40.- pro Monat verlangen ist das Geld eben erst nach 4 Jahren wieder drin - und danach hat man dann Gewinn. Wär im Prinzip kein großes Problem.

Geld genug ist jetzt auch schon da. Aber das wird lieber gebunkert um den aktuellen Börsenwert und die Vorstandsgehälter weiter zu steigern. Dass sie aber noch ein paar Millionen Neukunden im ländlichen Bereich dazugewinnen können, vergessen sie dabei völlig. Da beweisen andere Länder deutlich mehr Weitsicht.. und in 10 Jahren wachen sie bei uns dann vielleicht auch mal auf und wundern sich, warum alle Länder um uns herum eine bessere flächendeckende Versorgung haben als wir.
 
@Trashy: Skandinavien hat im Vergleich zu Deutschland einen enormen Unterschied, der gerne verschwiegen wird. In der Regel werden dort die Leitungen oberirdisch verlegt. Versuche das mal in Deutschland durchzusetzen, hier muss unterirdisch und somit deutlich teurer verlegt werden.
 
Was ist passiert, hat sich die NSA, der GCHQ und BND beschwert nicht schnell genug an die Daten zu kommen, oder warum kriegen plötzlich die Betonköpfe ihre BleiAersche aus dem Stuhl?
 
Laut Bundesnetzagentur soll die Breitbanddefinition auf 30Mbit Down und 5 Mbit Up erhöht werden.
Problem dabei ist, dass die Provider immer noch Technologieneutral ausbauen können. Und z.B. Mobilfunk erreicht leider auch diese Definition.
 
Zitat "Die dabei definierte Basis-Versorgung wurde vor drei Jahren noch mit 6 Megabit pro Sekunde im Download festgesetzt, heute geht man bei den Grünen davon aus, dass es mindestens 16 Megabit pro Sekunde sein müssten. " Da sieht man was da für Idioten sitzen, vor 3 Jahren 6Mbit als standard?!?! Es gibt noch heute Anschlüsse welche sich mit weniger als 2Mbit begnügen müssen, wo leben die Herren Politiker eigentlich? Und was soll der Mist mit 16Mbit als Basisversorgung? Sowas ist vollkommen übertrieben! Für eine Grundversorgung, welche nur die Nutzung des Internets betrifft, reichen schonmal mindestens 6Mbit aus und das Heute und nicht vor 3 Jahren. 16Mbit ist da schon luxus und wird nur gebraucht wenn man IPTV schauen will oder sonstige Anwendungen betreibt, die eine hohe Bandbreite brauchen, aber das gehört nicht mehr zur Grundversorgung. Wen die Politiker bis heute in der Lage gewesen wären wenigstens die 6Mbit flächendeckend einzuführen und ich meine wirklich überall auch auf jedem Kuhdorf, dann wäre ein Großteil der Bevölkerung schon einigermaßen zufrieden, doch nicht einmal das haben sie geschafft! Diese Forderungen der Politiker sind doch Schall und Rauch, die haben doch ehh nicht mitzureden. Normalerweise hätten die Politiker, wenn sie denn einen Einfluß hätten, schon seit mehreren Jahren die Paralellverlegung von Glasfaserkabeln überall wo neue Leitungen verlegt werden erzwingen müssen. Heute müsste man dann nur noch die Technik in den Verteilern austauschen und gut ist.
 
Was nützt das Recht wenn keiner da ist der so etwas auch umsetzen kann.
 
Bei uns (1000 Einwohner Dorf) gab es bis ins Jahr 2006 nur Modem / ISDN. Dann folgte bis 2010 DSL 384 und bis Ende 2013 DSL 2000.

Gerade als junger Mensch ist das echt verdammt ätzend!

In die Stadt wollte ich aber auch auf keinen Fall, denn dafür liebe ich das Landleben zu sehr.

Ende 2013 war es dann soweit: Die Revolution!
Htp hat es binnen eines Jahres geschafft aus DSL 2000 DSL 50.000 zu machen.
Die haben einfach die Kupferleitung vom Hauptverteiler (in 5,5 Km Entfernung) durch Glasfaser ersetzt. Der Landkreis hat die Bodenarbeiten übernommen und Htp den technischen Ausbau. So hielten sich die Kosten für beide Seiten in Grenzen und das ganze Dorf hat schnelles DSL.

Prinzipiell überall machbar! Man muss halt nur wollen....
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