Smartphones machen inzwischen jeden Nutzer zum Fotografen

Es gibt inzwischen faktisch keinen Smartphone-Besitzer mehr, der nicht die Kamera seines Gerätes zum Fotografieren verwendet. Damit nimmt diese Funktion eine zentrale Rolle in dem Markt ein, was auch den starken Fokus der Hersteller auf deren ... mehr... Smartphone, Apple, Kamera, iPhone 5 Bildquelle: iFixit Smartphone, Apple, Kamera, iPhone 5 Smartphone, Apple, Kamera, iPhone 5 iFixit

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Was würden wir nur ohne BITKOM machen?
 
@duro: Wir würden vielleicht zumindest gelegentlich noch einer Statistik glauben? ;)
 
@duro: Wir müssten ganz aleine im Dunkel rum irren :D
 
Verständlich, die Bilder sind mittlerweile recht gut zu gebrauchen und dabei hat man es eh immer. Warum soll ich eine 50Kg Kamera mit 300 Akkus mitnehmen, wenn es auch ein Handy kann. So oft werden die Fotos danach eh nicht mehr angeschaut, sodass der Qualitätsunterschied groß auffällt.
 
@shriker: ja und mp3´s sind Verlustlos und einen Kinofilm kann man sich auch 700mb Größe Runter laden. Hier eins meiner Urlaubsbilder, ich würde nicht mit dem Handy Bilder machen... http://i.imgur.com/CfNQiFS.jpg
 
Smartphones machen Leute nicht zu Fotographen. Genau so wenig machen Spiegelreflexkamera Leute zu Fotographen. Können macht Leute zu Fotographen.
 
@0xLeon: Das mit dem "Können" ist traurigerweise heute scheinbar keine Leistung mehr, wenn viele die Filterscheisse als "sehr gute Fotografie" abstempeln.
 
@Slurp: Auch Photoshop kann für sehr gute Bilder sorgen, aber mit Photographie hat das natürlich nichts zu tun. Wenn das Ausgangsmaterial nichts taugt wird am Ende kaum was tolles bei rauskommen.
 
@Johnny Cache: Ich red ja auch nicht von guter (und vor allem absichtlicher) Fotomanipulation, sondern so Kinderkacke wie "mal schnell n paar Actions bei deviantART runterladen und die drüberhauen" - quasi der selbe Mist wie diese unsäglichen Fotofilter... oder "uh, ich wirke viel zu dick" *liquid*
 
@Slurp: Ich liebe solche Bilder. Besonders die verbogenen Kacheln im Bad finde ich immer wieder zum piepen. Ich weiß daß sie nicht als Comedy gedacht sind, aber das macht sie nur noch besser. ;)
 
@0xLeon: Erschreckend ist halt der Verlust an Qualitätsbewussten in der Bevölkerung. Da reichen sicher Handybilder und Beatskopfhörer. Mit Bilder aus einer Spiegelreflex oder sogar KB Sensor mit Zeiss Glas davor kommt so etwas nie und nimma rann.
 
@WosWasI: Es muss ja nichtmal die beste Technik sein. Es gibt durchaus Fotografen (bzw ich mag sie eher Künstler nennen), die mit ner 50€ Digicam ausm Aldi von vor 10 Jahren Fotografien erstellen, wo einem die Spucke wegbleibt. Das *eigene* Talent ist das wichtigste und nciht "beschissenes Foto mit Hilfe von Instagram zu was wertvollem (hahaha) machen"
 
@WosWasI: Ich denke, gerade im Bereich Kunst, wozu ich u.a. Fotos zähle, ist oft nicht die Technik entscheidend, sondern die künstlerische Leistung. Was nützt mir das langweiligste Bild, das mit einer technisch herausragenden Ausrüstung gemacht wurde? Bei Bildern geht es oft um Emotionen, und die lassen sich auch mit einer halbwegs ordentlichen Smartphonekamera einfangen. Wer beides hat - die Technik und das Talent - ist in der Regel ein Fotograf. Für alle anderen, die schnell und unkompliziert eine Situation einfangen wollen, ist das, was sie immer dabei haben, das am besten geeignete: ihr Smartphone.
 
@WosWasI: Wie so oft hängt das aber auch von den eigenen Ansprüchen ab. Ich sehe ein schön gemachtes Foto von meinem iPhone durchaus als sehenswert (ohne dabei zu sagen, dass professionell geschossene Fotos nicht noch schöner wären), oder besser gesagt als für meine Ansprüche ausreichend an.

Genau so, wie es durchaus Leute gibt, die mit einem 75€-Smartphone durchaus zufrieden sind.

Ansonsten stimme ich der Aussage "Das Können macht einen zum Fotografen und nicht das Werkzeug" durchaus zu.
Aber, und das ist eigentlich das, was ich sagen will, es hat nun mal nicht jeder einen professionellen Anspruch.
 
@WosWasI: Ich glaube nicht, dass die Bevölkerung hier das Qualitätsbewusstsein verliert. Sondern dass mit dem Telefon geschossene Bilder einfach den an sie gestellten Anforderungen genügen, nämlich Alltagsschnappschüsse zu sein, die jedermann mit einem sowieso meist mitgeführten Gerät anfertigen kann. Es ist ja keine Voraussetzung an ein derartiges Foto, von hoher künstlerischer oder technischer Qualität zu sein.

Schaut man sich mit gewissem Anspruch an Qualität erstellte Bilder an (z.B. auf Fotocommunity) wird man schnell sehen, dass nach wie vor Fertigkeit des Fotographen sowie qualitativ hochwertigere Ausrüstung für solche Bilder zum Einsatz kommen.

EDIT: gerade sehe ich's, den Aspekt der an die Bilder gestellten Ansprüche hat auch RebelSoldier vor mir bereits aufgezeigt :)
 
@0xLeon: danke, das war mein erster gedanke, obwohl ich von fotografie selbst keine ahnung habe.

manche leute sind ja schon zu doof das handy richtig zu halten für videoaufnahmen (vertical video syndrome)
 
@Mezo: Die denken halt wenn man das Handy quer hält wirds 16:9 widescreen aufgenommen.
 
@Mezo: >>manche leute sind ja schon zu doof das handy richtig zu halten für
videoaufnahmen (vertical video syndrome)<<

Im Gegenteil: Die halten das Handy für ihren Zweck oft absolut richtig. Das Breitformat hat nämlich einzig und alleine für Kinosääle Vorteile, weil diese meistens viel breiter als hoch sind und bei einem besonders breiten Bild die Leute in den seitlichen Sitzreihen nicht vor einer schwarzen Leinwand hocken müssen.

Für alle anderen Anwendungen ausser Kino und Landschaftsbildern ist das 16:9-Format komplett unbrauchbar und das liegt an der Beschaffenheit des Hauptmotivs der meisten Filmemacher und auch der privaten Videographen: dem Menschen. Dieser ist nämlich, von traurigen Ausnahmefällen mal abgesehen, mehr hoch als breit. Im Stehen, im Sitzen und durch eine meistens leicht längliche Gesichtsform oft sogar bei Portraits. Auch Architektur, Bäume, Pflanzen und viele andere Motive sind oft eher hoch als breit oder fast genauso hoch wie breit (z.B. drei nebeneinanderstehende Menschen), was im 16:9-Format auch nicht wirklich gut kommt, da sie dann nur quadratisch die Bildmitte füllen und links und rechts noch den Bildeindruck störender Hintergrund zu sehen ist, statt nur das Hauptmotiv.

Auch wenn die "Vertical Video Syndrome"-Leute vermutlich nie darüber nachgedacht haben, machen sie intuitiv das technisch Sinnvollere: Sie versuchen ihr Hauptmotiv, welches eben meistens ein andere Mensch ist der mehr hoch als breit ist, möglichst gross ins Bild zu bekommen, d.h. ihn mit maximaler Auflösung aufzuzeichnen. Beim 16:9-Breitformat geht das aber nicht. Ein aufrecht stehender Mensch erscheint auf einem kleinen Handybildschirm im Breitformat winzig in der Mitte mit einer Menge Umgebung um ihn herum. Menschen die andere Menschen filmen, wollen aber zumeist den Gesichtsausdruck ihre Hauptmotivs erkennen können und trotzdem noch den kompletten Körper im Bild haben. Das geht bei einem 16:9-Display nun einmal besser im Hochformat und da man ja das Handy ganz einfach ins Hochformat drehen kann, tun die das halt. Blöderweise vergessen sie dabei, dass es weniger einfach ist, ihren 40" Flatscreen zu Hause zu drehen, der das Video wohlmöglich irgendwann einmal wiedergeben soll.

Diese Leute mögen etwas gedankenlos sein, dumm ist aber eher das 16:9-Format und das in gleich mehrfacher Weise und nicht zuletzt aus technisch bzw. physikalischen Gründen. So produziert das Linsensystem eines Objektivs für gewöhnlich eine kreisrunde Abbildung, bei der die Bildqualität von der Mitte zum Rand hin abfällt. Eine 16:9-Format-Kamera schneidet mit ihrem Sensor aus dieser runden Abbildung die das Objektiv auf den Sensor projiziert nun kein quadratisches oder fast quadratisches Format heraus, sondern ein längliches Rechteck, das auf eine Menge der hochqualitätiven mittleren Bereiche der runden Abbildung des Objektivs verzichtet, dafür aber in horizontaler Ausdehnung die qualitativ minderwertigeren Randbereiche mit ihren stärkeren Verzeichnungen mit ins Bild nimmt. Zusammen mit den Tatsachen, das die meisten Hauptmotive mehr hoch als breit sind oder zumindest eher quadratisch daherkommen und der Sichtbereich menschlicher Augen auch kein 16:9-Schlitz ist, zeigt das, was für ein Schwachsinn das 16:9-Format ist.

Fazit: Das 16:9-Format ist abseits von Landschaftsaufnahmen und mehr breit als hohen Kinosäälen kompletter Unsinn. Sogar die Behauptung, es würde mehr dem menschlichen Sichtbereich entsprechen ist eine leicht zu entlarvende Lüge. Augenlinsen sind nämlich kreisrund und werfen ein rundes Bild auf die ebenfalls kein 16:9-Format aufweisende Netzhaut des Auges. Das Einzige was das Sichtfeld eines Menschen nach oben und unten etwas mehr begrenzt als das nach rechts und links sind Wangenknochen und Augenbrauen. Ein 16:9-Sichtschlitz wird das aber selbst bei Menschen mit ausgeprägten Gesichtsknochen und tiefliegenden Augen nicht. Das 4:3-Format war also unter technischen, physikalischen, ergonomischen und praktischen Gründen die bessere Wahl als 16:9 und mit einem 4:3-Bildfeld wäre auch die Neigung nicht so gross das Handy bei der Aufzeichnung im Hochformat zu halten, da man bei 4:3 auch im Breitformat nicht einen winzigen Menschen mit viel zuviel Umgebung drumherum aufzeichnet und bei drei oder vier Personen nebeneinander (oder zweien die etwas weiter auseinanderstehen) als Motiv sogar eine nahezu perfekte Passform vom Bildfeld zum Motiv hat.

Es ist also leider so, dass wir aufgrund der nur an billig zu bauenden, um viele Besucher zu fassen mehr breit als hohen Kinosäälen Interesse habenden Filmbranche heute ein für die meisten Motive komplett unbrauchbares Filmformat nutzen und dieses führt eben zu Deinem "Vertical Video Syndrome", weil die meisten Menschen intuitiv erkennen, das das 16:9-Bildfeld in der Breite nicht zu ihrem Hauptmotiv passt.
 
Die BITKOM macht wieder ne Studie... und vergisst scheinbar, dass es auch vor den Smartphones schon mehr als genug Fotoapparate und Digicams gab. Oder musste man vor den Smartphones jedes mal nen professionellen Fotografen engagieren, um seine Gartenarbeit, die Geburtstagsfeier des Kindes oder das neue Auto zu fotografieren?

Dass man heute eher die Smartphones nutzt als sich ne zusätzliche Digicam zu holen, ist da nun wirklich keine große Überraschung, da die Geräte mittlerweile annähernd die selbe Qualität besitzen wie Compactcams. Darüber nu ne große Studie? Huiuiui, BITKOM. Da habter aber wieder was bewiesen, was... quasi schon jeder wusste.

Einzig der Zusatz, dass mittlerweile mehr Videos gefilmt werden, ist interessant - das war früher auch mit den Digicams nicht wirklich der Fall. Aber sonst? Und bitte... bitte bitte verwechselt dieses Filter-Geschrubbel bei Fotos nicht mit "echter" Fotografie, wo sich Menschen echt noch die Mühe machen und ihre Bilder ohne Filter und Photoshop gut aussehen zu lassen.
 
Echt, zig Megapixel auf superkleinem Sensor mit mickrigen Kunststofflinsen, sowie schwacher Lichtstärke machen einen zum Fotografen? Wooowww!
 
@Boombastic: Nein, weder gute noch schlechte Technik macht Dich zum Fotografen, sondern einzig und alleine Dein Talent.
 
@AbendSchreck: Also so gaaaaaaaaaaaanz unrecht hat Boombastic nicht...Handycams werden niemals an die Bildqualität einer DSLR kommen.
Aber prinzipiell für kleine Schnappschüsse sind Handy's ganz ok.
 
@McClane: Das steht ja außer Frage, dass man die qualitativ nicht vergleichen kann. Aber wie schon weiter oben geschrieben: was nützt das technisch perfekteste Foto, das mit einer sauteuren Kamera gemacht wurde, wenn das Motiv grottenlangweilig ist und der Fotograf keinen Sinn für Ästhetik und Bildkomposition hat?

Die teure Gamerkiste nützt Dir ja auch nichts, wenn Du darauf nur Solitär spielst und ab und zu mal einen Brief schreibst.
 
$Vorname $Nachname Fotografie ... mit Instagram, Lightroom und sonstigen Filter-Vergewaltigern ... das tut jedem ECHTEN Fotografen in der Seele weh ...
 
....die Qualität des Bildes/Fotos von einem Smartphone ist heute selbstverständlich besser ,als das Bild von einer Spiegelreflex-Kamera von vor 8 Jahren oder einer Polaroid von vor 20 Jahren

knipsen oder fotografieren oder glauben ein Künstler zu sein Scheiss egal ...ein Bild sagt mehr als 100 Worte

und heute verdrehe ich bei Urlaubsbilder von Kollegen oder Verwandten immer noch die Augen , wenn Sie meinen ich müsste mir das 100 ertste Bild von ....(Ostsee ,Mittelmehr oder Schwarzwald) ansehen mal von links ,mal von rechts,mal

früher war halt so ein Film von Aqua oder Orwo noch richtig teuer und erst recht die Entwicklung....gibts heut sozusagen zum Nulltarif
 
Man muss kein Photograph sein, um Selfies machen zu können.
 
Bei Smartphone Fotos von "Fotographie" zu sprechen grenzt an Blasphemie...

Ja, Smartphones können akzeptable "Fotos" machen - "Fotographie" ist das aber dennoch nicht.
 
Sobald das Licht mal etwas diffus wird, war es das mit den ansehnlichen Schnappschüssen.

Ist ne nette Spielerei, um wie gesagt Schnappschüsse zu machen, aber schöne Fotos in stimmiger Atmosphäre (Wald bei Sonnenuntergang) gelingen damit nicht.
 
@Maultasche: Ich denke einfach, die Überschrift ist unglücklich gewählt. Man kann mit dem Smartphone Fotos machen, auch recht gute, wenn man will, aber ein Fotograf ist man deshalb noch lange nicht. Aber akzeptable Ergebnisse kann man trotzdem in vielen Fällen erreichen, wenn man die manuellen Funktionen der Kamerasoftware nutzt.

Ich kann bei meinem Lumia beispielsweise manuell Weißabgleich, Fokus, Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und Belichtungszeit einstellen. Wenn ich auf ISO 100 gehe und eine ruhige Hand habe, gelingt mir damit auch ein ansehnliches Bild bei schlechten Lichtverhältnissen.
 
Gibt eigentlich nur eine sehr gute Kamera am Smartphone und dass ist das Lumia 1020 mit 41 MP. Die Bilder sind gigantisch. Der Rest ist so normal. :) Nicht umsonst sagt man zu bestimmten Lumias auch "Nachtsichtgerät" :D Meine Fotos bei Nacht sind richtig geil.
 
@dd2ren: >>Meine Fotos bei Nacht sind richtig geil.<<

<Ironie> Jo, die Nacht war immer schon der Freund kleiner Ojektivöffnungen und winziger Sensoren mit Auflösungen, die schon bei KB-Vollformatchips wegen zu kleiner Fotodiodenfläche und damit zu geringem Signal-Rauschabstand ekelig rauschen. </Ironie>

Aber für Leute, die computerberechnete Aquarelle statt Fotos mögen, sind Handyfotos oder die Aufnahmen heutiger DSLRs der 40MP-Klasse bei Dämmerlicht oder Dunkelheit natürlich ganz toll.

Ich verwende aber lieber Kameras wie meine Hasselblad H4D-40 oder alte DSLRs, die noch einen CCD-Sensor besitzen und von der Prozessortechnik her noch nicht so leistungsfähig waren, das sie ein ganzes Bild mit Software-Filtern in Echtzeit verpfuschen können. Die liefern mir nämlich noch ein Bild der Realität (Wenn auch nicht im Dunkeln, aber da nehme ich dann einen Blitz. Im Dunkeln fotografieren war immer schon kompletter Schwachsinn.) und keine digitale Aquarellmalerei auf Grundlage einer realen Szenerie. Meine H4D wäre mit 24MP statt 40 auf dem Sensor noch besser bei wenig Licht, aber damit gibt es sie leider nicht.

Ich finde es schon schlimm, dass man heute über 10.000EUR ausgeben muss um noch eine fabrikneue Kamera zu bekommen, die so wenig wie irgend möglich in den Bilddaten herumpfuscht. Eigentlich wollte ich mir damals nämlich keine Hasselblad, sondern eine Nikon D800E kaufen, aber die Manipulationen, die diese schon bei der RAW-Erstellung in den Bilddaten vornahm, führten bei mir schon beim Test mit der D800 eines Freundes im Urlaub zu Haarausfall. Sowas darf imho selbst bei einer im Vergleich zu meiner Hasselblad recht billigen 3000EUR-Kamera wie der Nikon D800 nicht sein.
 
@nOOwin: Ich vergleiche doch keine Smartphone Kamera mit einer DSLR! Habe ich nirgends geschrieben aber ich habe ein 1020 hier und du wohl nicht. Teste doch mal das 1020 und staune was die kleine Linse alles möglich macht. Nicht umsonst ist das 1020 nah an der dslr bei Tests und "weit" über den Kompakt-Digi-Cams. Am Tag bei ausreichend Licht siehst du nicht viel Unterschied zu einer dslr. Die Bilder sehen einfach nur mega geil aus. Probieren und staunen. ;) Natürlich kommt auch nichts an eine moderne 26mp dslr ran aber die Fotos des 1020 sind nahe dran. Suche mal nach Tests ;)
Im Vergleich zu PREIS und LEISTUNG kommt keine dslr an das 1020 ran.
 
@dd2ren: Solange Du nicht deutlich mehr als 3000EUR für eine DSLR ausgibst und keine extremen Telebrennweiten, einen leistungsfähigen Blitz oder manuelle Einstellmöglichkeiten brauchst, kannst Du imho durchaus ein Mobiltelefon als Ersatz für eine heutige DSLR ansehen. Du kriegst mit beidem nur durch den Softwarefilter-Fleischwolf gedrehte bzw. schon in der Kamera bearbeitete RAW-Bilddaten. Wenn Du diese dann nochmal bearbeiten musst, rechnet Dein Bearbeitungsprogramm noch ein paar mehr Bildfehler hinein und am Ende hast Du garantiert immer ein digitales Gemälde in Anlehnung an eine reale Szene, aber kein Foto dieser Szene.

Wenn Du etwas Besseres als eine heutige DSLR bzw. Handykamera willst, musst Du eine Consumer-DSLR von vor 2007 nehmen (die pfuschten noch nicht so stark mit Entrauschungs- und Nachschärfungsalgorithmen im RAW herum, weil das deren Prozessoren in Echtzeit noch nicht schafften) oder eben in den sauren Apfel beissen und erheblich mehr Geld für eine Mittelformat-DSLR von Hasselblad oder Leica anlegen. Kameras, die nicht in den Bildern herumpfuschen rauschen dann zwar spätestens ab ISO 1600 wieder sichtbar (auch wenn sie 15.000EUR kosten), aber dafür hast Du dann ein, soweit nur irgend möglich, unverfälschtes RAW aus dem Sensor und kein digitales Gemälde aus einem Softwarefilter, wie man es leider bei heutigen Prosumer-DSLRs und SmartPhone-Kameras erhält.

Wenn Du dann wirklich ein Motiv nicht mit genügend Licht aufgenommen kriegst und leider mit ISO 1600 fotografieren musst, kannst Du immer noch in der Nachbearbeitung mit Deinen unverfälschten RAWs aus der Hasseblad oder Leica dasselbe machen, was heutige Prosumer-DSLRs und Handykameras intern ständig tun um das Rauschen ihrer Megapixelmonster-Sensoren zu verbergen, aber dann kannst Du wenigstens selber steuern wie schlimm Du Dein Bild überarbeitest und kannst am rauschenden Original überprüfen, wieviel Bildqualität und Details Du zum Teufel gejagt hast um das Rauschen unsichtbar zu machen.

Ich selber habe mein Handy Ende der 90er Jahre aus Datenschutzgründen abgeschafft, daher werde ich wohl nie ein eigenes SmartPhone mit Kamera oder was es da in Zukunft noch für Massenüberwachungstools geben wird besitzen. Ich habe mehrere Bekannte mit einem Lumia 1020. Deren Fotos bzw. eher digitale Gemälde bearbeite ich gelegentlich, bevor sie die auf ihre Homepage stellen.

Ich selber verwende in kontrollierbaren Umgebungen meine Hasselblad und für Windsurf-, Kite- und Sportkletter-Actionshots ein paar APS-C-Format-CCD-Sensor-DSLRs von 2006 und 2007, die ich für 100-200EUR pro Stück billig bei eBay erstanden habe und die halt nicht so in den Bilddaten herumpfuschen wie heutige Prosumer-DSLRs und noch dazu eine sinnvollere Bildauflösung haben als heutige Prosumer DSLRs bzw. meine Hasselblad. Denn die 40MP-Bilder meiner Hasselblad kann ich mir auf keinem heutigen Display in guter Qualität im Ganzen ansehen, weil es einfach keine 40MP-Displays gibt. Meine bei eBay gekauften DSLRs haben hingegen zwischen 8MP und 12MP. Deren Bilder kann ich vermutlich in ein paar Jahren auf einem handelsüblichen Monitor im Ganzen ohne qualitätsmordende Herunterskalierung anzeigen lassen. Ob ich das hingegen bei meiner Hasselblad noch erlebe, dass ich mir deren Bilder aus einem 40MP+-Monitor ansehen kann ist bei meinen Sportarten eher unwahrscheinlich, auch wenn ich schon länger lebe als die meisten Leute es mir prophezeit haben. ;-) Wenn überhaupt, erwarte ich 40MP-Monitore erst in 10 oder vielleicht sogar erst 20-30 Jahren. Da bin ich möglicherweise schon eine ganze Weile tot. Es ist ziemlicher Schwachsinn heute Kameras zu bauen deren Bildern man sich mit heutigen Anzeigegeräten nur "durchs Schlüsselloch" in guter Qualität ansehen kann. Mir würden bei meiner Hasselblad auch 10-12MP reichen. Dann würde sie noch weniger rauschen und die Auflösung ist immer noch üppig.

Tja, es wird heute halt viel sinnloser Technik-Müll produziert. Wenn ich künstlich berechnete Bilder wie die aus heutigen Prosumer-DSLRs und Foto-Handys möchte, dann kann ich sie auch gleich mit Programmen wie Bryce und Poser am Computer erzeugen, habe damit volle Kontrolle über das Bildergebnis und kann mir das Fotografieren komplett sparen.
 
@nOOwin: Solchen Wert lege ich nicht auf die Fotografie um solche Summen zu bezahlen ;) Aber mit den neuen 4k Monitoren kannst du deine Bilder doch ohne Probleme ansehen, oder was für eine Auflösung fährst du denn? 3840 x 2160 machen die ja. Oder 8k mit 7680 x 4320 ;) Da ist dann auch schon deine Kamera überlastet um das zu schaffen. Zumindest brauchst du nicht lange warten um deine Bilder in voller Pracht anzusehen. ;)
 
@dd2ren: Mit einem 4K-Monitor kann ich mir bestenfalls die 8MP-Fotos ansehen, die ich irgendwann bis ins Jahr 2005 geschossen habe. Für die Bilder meiner Hasselblad reicht hingegen auch ein 8K-Monitor noch nicht aus. Da fehlen dem immer noch um die 7MP. Dazu wäre er mit einem Seitenverhältnis von 16:9 oder 16:10 auch noch im falschen Format für die Anzeige von Mittelformatkamera-Fotos, so dass er noch einige Megapixel mehr auf seinem Panel auffahren müsste, um die 40MP-Fotos der Hasselblad anzeigen zu können. Ich denke daher, dass das noch über 10 Jahre dauern wird und man dann mehrere Monitore mit verschiedenen Auflösungen braucht, weil die alten, niedriger auflösenden Bilder/Videos auf einem 8K-Monitor durch das dann nötige Upscaling wieder bescheiden aussehen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles