Microsoft schwingt die Axt & streicht 20% der externen Mitarbeiter

Neben den massiven Stellenkürzungen bei der von Nokia übernommenen Mobilfunksparte will Microsoft laut internen E-Mails der Führungsspitze auch die Zahl der befristet Beschäftigten in allen Bereichen reduzieren. Neben der Entlassung von 18.000 ... mehr... Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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Mit innovationen und Erfolgen kann man nicht dienen, also muß die Aktie mit Massenentlassungen nach oben getrieben werden.
 
@Butterbrot: Der Insider hat gesprochen.
 
@daaaani: Mach dir nichts daraus, der gönnt denen die Butter auf dem Brot nicht .......

Also die Erfolgslosigkeit von MS hätte ich auch gerne, die Milliarden an UMSATZ und Gewinn sind sicherlich nicht verachtenswert und ich denke, nur wenigen Firmen weltweit können da mithalten. Aber wen interessieren hier die Fakten, wenn man doch so schön lästern kann?
 
@Butterbrot: Ich denke nicht dass MS das macht um den Börsenwert nach oben zu treiben.
Das ist nur der übliche Nebeneffekt solcher Massenentlassungen, der ein paar Spekulanten freuen wird.
Aber wieso red ich mit Dir - Du willst ja nur ein bisschen herumtrollen. :)
 
Warum gehen sie nicht gleich in die Garage zurück, wo alles angefangen hat, dort hatten sie auch die besten Ideen ;)
 
@OttONormalUser: Weil nun mal in der Garage, Bau Seitz beding, zu wenig Platz für Erfinder, Tüftler und einen Manager-Wasserkopf ist!
Schließlich fordern die letztgenannten noch Assistenten, Sekretärin, Anwälte und Kaffeehohler, so kann niemand vernünftig arbeiten!
 
Es wird niemand entlassen! BEFRISTETE Verträge die so, oder so auslaufen, werden nicht verlängert. Darum schliesst man auch befristetet Verträge ab, weil sie zeitlich begrenzt sind und jeder weiss, oder sollte wissen der ein solchen Vertrag eingeht, dass das Anstellungsverhältnis nicht gleichzusetzen ist wie eine Festanstellung und immer nach dem Auslaufen des Vertrages, die Suche nach einer neuer Stelle in der Regel normal ist.
 
@Rumulus: Das war vor 10 Jahren noch so, ja. Allerdings hat sich das Bild in Firmen - vor allem was die IT betrifft deutlich gewandelt. Viele Firmen setzen auf Outsourcing (entweder von Services oder von Mitarbeitern) die dann im Fall von Services immer vom gleichen Anbieter erbracht oder im Fall von Mitarbeitern in Form einer Mitarbeiterüberlassung realisiert werden.

Ist nen Scheiss-Spiel - Aber Gang und Gebe. Gerade von den US-Firmen, wenn du zum Beispiel mal die im Internet kursierenden Mitarbeiterzahlen von z.B. Microsoft oder HP ansiehst, dann sind in der Regel 20-30% über Extern eingestellt. Bei einem Stellenabbau in dem Maße liegt es auch auf der Hand das Externe reduziert werden - nur müssen diese nicht angegeben werden, da es wie du richtig schreibst, offiziell, nur keine Verlängerung ist. Wenn dann jemand der z.B. 10 Jahre in einer Arbeitnehmerüberlassung ist (und in Festanstellung beim wirklichen Arbeitgeber), der Vertrag nicht verlängert wird, läuft es auf das Gleiche raus - Kündigung.
Wenn die "nicht verlängernde" Firma zudem im gleichzeitig Umsatzrekorde schreibt ist es nicht verwunderlich das Arbeitnehmervertreter auf die Barrikaden gehen.
 
@datobi2k: Ich arbeite schon über 20 Jahre im IT-Bereich, bei uns sind befristete Verträge Gang und Gäbe. Die meisten laufen nach der Frist aus und wir suchen neue Aufträge und einige wenige werden verlängert. Nur die Support-Aufträge werden jährlich abgeschlossen und werden auch in der Regel automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn der Kunde nicht rechtzeitig kündigt,bzw. Widerspruch einlegt.

Das was hier beschrieben wird, ist in der IT- und auch in vielen anderen -Branchen, auch in der EU, ganz normal und sicherlich nicht nur ein US Phänomen. Man sollte sich bei jedem Vertrag einfach bewusst sein was man unterschreibt und welche Konsequenzen es hat, oder haben kann. Nachträglich zu jammern zeugt meiner Meinung nach nur von der Dummheit die man zuvor nicht durchdacht hat.
 
@Rumulus: Naja, was heisst Dummheit. In einer Region wo du in Null-komma-nix sofort nen anderen Job findest vielleicht. Ansonsten kann man da oft selbst nicht viel dran ändern.

Stell dir vor:
Du bist bei einer Firma angestellt. Nun wird bspw. die IT outgesourced. Wenn du deinen Arbeitsplatz behalten willst (der ja vorhanden bleibt, nur beim anderen Arbeitgeber) dann wechselst du dorthin mit. Soweit OK.
Nun sourced der Arbeitgeber genau wieder diese Jobposition aus. Deine Optionen sind: gehen oder zum neuen Arbeitgeber wechseln. Soweit, so gut.

Nun sagt der nächste Chef der ursprüngliche Firma: Die Position brauchen wir nicht mehr besetzt zu haben. Jetzt wirst du in aller Regel bei deinem aktuellen Arbeitgeber trotzdem entlassen. Die ursprüngliche Firma steht aber da und kann sagen: Wir haben 0 Jobs gestrichen.

Mir ist das Gott seit Dank nicht so ergangen, aber doch einigen anderen Personen die ich kenne.
 
@Rumulus: Wie bitte!? Woher willst Du wissen, wer befristete Verträge hat und wer nicht. Ziemlich pauschal, was du da schreibst! Und selbst wenn!!! Tausende verlieren Ihren Arbeitsplatz, auch dank dem Trojaner ELOP, der Nokia anscheinend tatsächlich bewusst an die Wand gefahren hat! http://derstandard.at/2000003244412/Scharfe-Kritik-an-Ex-Nokia-Boss-Elop-nach-Massenkuendigungen
 
@Sequoia77: Google hilft, aber die News zu lesen und zu verstehen hilft meistens auch weiter. Soviel zu Thema befristete Verträge .......
 
@Rumulus: Das ist jetzt eine interessante Frage was ist der Unterschied zwischen "befristet Beschäftigten" und "externe Angestellte" oder gibt es da keinen? Die Begriffe stehen im ersten Absatz der "Meldung".
Aus meinen Berufsleben kenne ich "befristet Beschäftigte" (Leiarbeiter) und auch "externe Angestellte" (Fremd Unternehmen/Subunternehmern mit ihren Angestellten/Mitarbeitern).
Also wird das jetzt bei MS differenziert oder über dem Kam...?
 
@Kribs: differenziert
 
@Kribs: Du kannst entweder direkt einen befristeten Vertrag machen oder einen Vertrag mit einer Zeitarbeitsfirma über einen gewissen Zeitraum. Da oben geht's aber um Zeitarbeitsfirmen. Wie es intern lief wurde nirgends geschrieben, aber da man 800 Millionen für Abfindungen rechnet, werden es wohl Festangestellte sein.
 
@Kribs: Externe Mitarbeiter sind immer über einen Vertrag mit der Firma bei dem diese wirklich angestellt sind beim Auftraggeber (hier MS), diese Verträge haben immer eine zeitliche Begrenzung, sind also befristet.

Der Arbeitnehmer selbst kann beim Dienstleister schon einen unbefristeten Vertrag haben - nur hat der Dienstleister kein unbefristete Jobversorgung für den Arbeitnehmer und was der Dienstleister dann mit dem Arbeitnehmer macht ist für den Auftraggeber in dem Fall völlig egal...er muss sich nicht darum kümmern, weder um eine ordentliche Kündigung noch um sonstwas wenn er meint keinen Bedarf mehr zu haben
 
@Knarzi81: Gut ich nehm das mal auseinander:
Ein Mitarbeiter/Mitarbeiterin kann in einem direkten Vertragsverhältnis (Un.-/Befristet) zur Firma stehen, oder auch indirekt über eine Externe Firma (Un.-/Befristet).
>Beispiele für Externe Beschäftigte:<
Ein weiterer Fall sind selbständige Einzelunternehmer die sich wie Mitarbeiter (Sacharbeiter/Produktion/Lieferfahrer) verhalten aber nur in einen "Honorarverhältnis stehen".
Ein "dritter" fall währen Mitarbeiter die Auftragsspezifisch "angeworben/beauftragt" werden (Architekten/Rechtsanwälte/ Ärzte).
Auch möglich Projektbezogenen Angeworbenen Kräfte (Künstler/Linguisten) dem Sinn nach selbständig, aber für das Projekt abhängig beschäftigt!
Zum Schluss (Hier) die Gruppe die nach "Deutschen Recht" unter den Scheinselbständigkeit fällt.

Das ist jetzt mal nur die denen ich begegnet bin, es gibt sicher noch mehr varianten.
Was jetzt Übersehen wird, ist das durchaus "reguläre Mitarbeiter" die in externen Unternehmen ausgelagert wurden "Outsourcing", jetzt betroffene sein können.
 
@Sequoia77: Ich bin verblüfft, wie die Analogie "Trojaner ELOP", den wahren Kern prägnant trifft!
http://de.wikipedia.org/wiki/Trojanisches_Pferd_(Computerprogramm)
Nur in diesen Fall gibt es keine Helden, nur Verräter, verratene, Opfer, auch wenn aus Sicht M$ es sich wirtschaftlich auszahlt, naja für Nadella, Elop und co.
 
@Sequoia77: http://dominiescommunicate.wordpress.com/2012/06/25/elop-effect-did-not-crash-nokia-yes-this-is-true/ ;)
 
Der Zukunftszerstörer!
 
@Menschenhasser: Was hat nun Putin mit der Nachricht zu tun? ;)
 
@Edelasos: Er meinte wohl ELOP! http://derstandard.at/2000003244412/Scharfe-Kritik-an-Ex-Nokia-Boss-Elop-nach-Massenkuendigungen
 
@Menschenhasser: Da fragt man sich doch wie alles seinen Lauf nahm? Wie konnte eine so erfolgreiche Firma, ein solches Ende nehmen? Wahrscheinlich hat Microsoft vor 6 oder 7 Jahren Nokia an gestupst und nu sind sie umgefallen? ^^
 
Ich war auch mal 5 Jahre lang Teil des Systems bei Microsoft und habe mich genau deswegen dagegen entschieden- dort noch weiter beschäftigt zu sein. Arbeitnehmerüberlassungen sind ein Unding und sollten verboten werden. jedes Unternehmen, dass Bedarf an Mitarbeitern hat- soll diese bitte auch selbst einstellen. Wenn die Befristung ausgeschöpft ist- besteht entweder ein Bedarf an Weiterbeschäftigung- einhergehend mit einer ordentlichen Anstellung oder eben nicht.
 
@medienfux: Naja, bei welchem großen Konzern ist das denn heute noch anders?
 
@medienfux: Es ist ja nicht so als daß sie sich damit nicht auch fürchterlich ins Bein schießen würden. Zum einen kosten die externen ja eigentlich mehr und man kann sich nicht auf sie verlassen.
Das absolute Highlight was ich diesbezüglich mal erleben durfte war ein wirklich sauguter Externer der als mein Stellvertreter eingesetzt war und von meinen Kollegen wie der letzte Dreck behandelt wurde. Der Stand dann eines Tages mit einem Kollegen an der Hand da und meinte: "Das ist Herr R., er ist ab sofort mein Nachfolger. Ihr könnt mich mal!". Null Informationstransfer und dank ordentlicher Terminplanung genau in meinem Urlaub, damit auch ich den Nachfolger nicht einlernen kann. Zu geil...
 
@medienfux: Dies wäre wirtschaftlich untragbar. Es ist nicht jeder Firma möglich immer die nötigen Arbeitskräfte einzustellen oder diese zu suchen. Wenn ich einen Auftrag bekomme, aber in meiner Firma den Auftrag nur zu 90% selbst mit meinen Arbeitskräften und Fachwissen erfüllen kann, dann bin ich auf Externe angewiesen, oder kann den Auftrag nicht annehmen. Dies hat evtl. zur Folge, dass meine Festangestellte keine Arbeit haben und ich sie entlassen muss. Wegen jedem Auftrag gleich jedes Mal neue Leute einzustellen, ohne zu wissen, ob ich sie nach dem Auftrag weiterbeschäftigen kann, wäre ein Verhältnisblödsinn und ökonomisch nicht tragbar. Genauso wäre es finanziell und zeitlich meistens kaum machbar selbst Zeitarbeiter zu suchen und einzustellen.
 
@Rumulus: Es geht aber nicht nur um die kurzfristige Ergänzung von 90 auf 100%, sondern in großen Unternehmen werden inzwischen ganze Abteilungen zu 100% von Externen besetzt.
Der Arbeitnehmer bekommt dann weniger, der Auftraggeber bezahlt mehr, der Einzige der in diesen Fällen daran verdient ist die Zwischenfirma.
 
@datobi2k: der Auftraggeber hat danach aber auch nicht das Problem die Mitarbeiter los zu werden
Und der Auftragnehmer hat ebenfalls wenig Probleme diese loszuwerden, schließlich sind aufgrund von nicht beeinflussbaren Veränderungen kein bedarf mehr an den alten Mitarbeitern und man kann schön "betriebsbedingt" kündigen.

Bei dem System gibt es eben 2 Gewinner und einen Verlierer, letzterer ist der kleine mann.
 
@0711: Vollkommen richtig. In dem Punkt ja, wenn der Punkt allerdings 10 Jahre nicht zum tragen kommt, dann könnte von dem Geld was nun an die Leiharbeitsfirma gezahlt wurde eine ordentliche Abfindung gezahlt, oder eine Übergangslösung - wie Transfergesellschaft - ermöglicht werden.

Das es bei börsennotierten Unternehmen zusätzlich einen positiven Effekt auf das Umsatz/Mitarbeiterverhätnis und damit die Bewertung erzeugt (man könnte es auch Vortäuschen falscher Tatsachen nennen) ist ebenfalls noch ein positiver Aspekt für den Auftraggeber.
 
@datobi2k: Du hast den Sinn hinter meinem Beitrag nicht verstanden. Es geht nicht darum ob 10% oder 90% Outsourcing sind, es geht um erhalt der Arbeitsplätze. Lieber befristet als gar keine Arbeit. Ob da der Arbeitnehmer weniger oder mehr kriegt sei dahingestellt und Verhandlungssache. Jeder hat einen Vertrag und weiss genau was er bekommt, wenn er nicht zufrieden ist, muss er den Vertrag ja nicht eingehen. ------------ Klar gibt es Mitarbeiter die weniger Möglichkeiten und Verhandlungsspielraum haben, aber das ist nun mal nicht das Problem der Firma sondern hat meist die Ursache beim Arbeitnehmer selbst. Auf die Gründe will ich hier nicht eingehen, da es zu unsachlichen Diskussionen führt. Wer sich im Leben bemüht, der hat auch meist die bessere Verhandlungsposition.
 
@Rumulus: Im Prinzip stimme ich ja deiner Aussage zu. Das war aber gar nicht was ich kritisiert habe. Du hast geschrieben wie es gedacht ist, wenn es bei dir so umgesetzt wird ist es auch super.
Ich habe aber eher eine Ergänzung dazu geschrieben. Es wird aus verschiedenen Gründen eben fast überall nicht für die kurzfristige Aufstockung von Arbeitskraft oder Know-How wie du sie beschreibst gesetzt, sondern für die alltäglichen Aufgaben, Aufgaben die es den Firmen überhaupt erst ermöglichen ihre Aufträge zu erfüllen.

Beispiele für externe zu 100% überlassene Mitarbeiter? HR, Marketing, IT (Support als auch Infrastruktur), Controlling, FacilityManagement, Produktion, teilweise noch Produkt-Support, Qualitätssicherung.

Das nennt man dann Konzentration auf die Kernaufgaben. Nur was sind die Kernaufgaben wenn eine FacilityManagement-Firma den Hausmeister Outsourced. Eine IT Firma die IT outsourced und ein Produzent die Produktion outsourced?

Immerhin habe ich noch nie irgendwo gesehen das sich das Management selber outgesourced hat ;-)
 
macht sinn... schlankes betriebssystem, schlanke firma
 
@hjo: Naja auch nach diesen Kahlschlag ist diese Firma dann noch ziemlich FETT.
 
Steve Ballmers Müll wegräumen. Der kleine dicke Troll hat doch den Knall nicht gehört und das Unternehmen ruiniert.
Jetzt dürfen andere für ihn aufräumen.
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