Restaurant klagt nach negativem Bericht Schadensersatz ein

Ein Restaurant-Besuch, der einer französischen Bloggerin nicht in besonders guter Erinnerung blieb, kommt dieser nun teuer zu stehen. Denn den Abend hatte sie in ihrem Blog aufgearbeitet und ihren Lesern empfohlen, die Lokalität besser zu meiden. mehr... Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Bildquelle: Dumfries Museum Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Dumfries Museum

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So bekloppt das alles auch mal wieder sein mag kann man schon fast froh sein daß wenigstens der vermeintliche Verursacher des Schadens verklagt wurde und nicht wie sonst üblich Google.
 
@Johnny Cache: Es bleibt zwar die Frage welcher Schaden. Bezüglich Google hast recht. Aber ".. wirklich reichenweitenstarken Werbungen für das Lokal auf ''''Google'''' und TripAdvisor mit negativen Bewertungen zu versehen" was nicht ist kann noch werden.
 
@BadMax: Streisand ist schuld! ;)
 
@Johnny Cache: Man müßte prüfen ob und wie Google auf das Restaurant hinweist ;-)
 
Ist doch alles bestens. Mit den 1500€ kann er sich jetzt eine Neue Existenz aufbauen. ;D
 
Wie kann sowas nur zu gunstem des Resturants durchgehen, werden Restaurant Kritiker demnächst auch verklagt weil sie bewertungen abgeben?
Ich muss sagen in den letzten 5 jahren hab ich im internet fast so viel angst meine freie meinung zu sagen wie als würde ich das auf der straße tun.
Ich überlege 5 mal bevor ich etwas poste da ich mit schwierigkeiten rechnen muss.
In der beziehung war das internet von vor 15 jahren eindeutig angenehmer.
 
@Finsternis: Irgendwie muss man ja das internet zensieren
 
@-adrian-: Quatsch das!
 
@Finsternis: Im Internet muss man (leider) noch viel mehr Angst haben, als auf offener Straße. Auf der Straße hören es ein paar Leute und gut ist. Im Internet ist es (spätestens auf den NSA-Servern) bis in alle Ewigkeit gespeichert und für jedermann abzurufen. Das gefundene Fresse für Überwachungs-Verbrecher und Abmahn-Irre.
 
@dodnet: Ähhh? Du hast tatsächlich die Möglichkeit auf den NSA-Servern was abzurufen? Interessant! Wie machst Du das? Oder bist Du da Mitarbeiter ;-)
 
@Finsternis: Warum bist du und viele andere der Meinung, dass sie im Internet plötzlich mehr Rechte haben sollten als auf der Straße? Du interagierst im Internet genauso mit Menschen dieses Planeten wie du es auf der Straße tun würdest. Warum also stört es dich, dass du ihnen im Internet nun fast genauso viel Respekt entgegen bringen musst, als wenn du ihnen persönlich gegenüber stehst? Es sind genauso Menschen, warum sollten also im Internet deine Rechte mehr und deine Grenzen weniger sein als im realen Leben?

Ich kenne die Details dieses Falls nicht, aber in dem Artikel steht der Hinweis, dass der Blogeintrag bei Google ziemlich weit oben stand. D.h. so ziemlich jeder, der nach dem Restaurant gesucht hat, konnte das sofort lesen. Ist also ungefähr so, als würde ein beleidigter Kunde eine große Leuchtreklame kurz vor dem Restaurant aufstellen, dass man dort besser nicht essen sollte, weil er sehr unzufrieden war. Ich bin mir sicher, auch das würde nicht mehr unter freie Meinungsäußerung gesehen werden.
Besonders bei z.B. Technikprodukten, die man leicht anhand von Daten und Fakten relativ objektiv bewerten kann, finde ich solche öffentlichen Bewertungen ja ne gute und hilfreiche Sache. Wenn es aber so um Dinge des persönlichen Geschmacks geht, finde ich das schon fragwürdiger. Und dann war die gute Frau angeblich zuvor immer zufrieden und nun hatte die Bedienung mal einen schlechten Tag und schon ist das Fazit, dass man da besser nicht essen sollte? Sind wir denn alle nur noch perfekt durchdesignte Roboter und anonyme Dienstleister, die immer perfekt funktionieren müssen? In Zeiten ohne Internet hätte sie sich vielleicht bei nen paar Bekannten darüber aufgeregt und n Tag später wäre die Sache vergessen gewesen, vielleicht wären einige der Bekannten zunächst nicht mehr dort essen gegangen. Dann wäre aber auch gut gewesen. Und in der heutigen Zeit gibt's gleich nen Blogeintrag der schön weit oben auf Google seinen Platz findet und für alle Welt sichtbar ist.
Von daher finde ich das Urteil schon gerechtfertigt. Die Entfernung des Beitrags sowieso und das Geld vielleicht nicht als Schadenersatz, sondern als Lehrgeld, dass sie sich in Zukunft über die Verhältnismäßigkeit einer solchen Meinungsäußerung vorher Gedanken macht und nicht gleich dem Restaurant die große Leuchtreklame vor die Tür stellt.
 
@Tschramme86:Michelin müsste nach Deiner Ansicht seine Sternevergabe komplett einstellen, denn jedes getestete Restaurant könnte klagen, weil es zu schlecht bewertet wurde.
 
@Nunk-Junge: Ich weiß nicht genau, wie das bei Michelin abläuft. Ich bin mir aber sicher, dass es auch dort Grenzen gibt. Es spricht ja prinzipiell nichts gegen Bewertungen für mich, aber es sollte doch immer ein gewisser Respekt dabei gewahrt bleiben, besonders wenn man Kritik äußert. Schlechte Meinungen über Produkte und Dienstleistungen wird es auch immer geben, wenn man nur genug Leute fragt, das ist ganz normal. Wenn so eine schlechte Meinung aber direkt oben bei Google steht, wenn man nur nach dem Restaurant sucht, dann verzerrt das meiner Meinung nach das Bild und ich kann verstehen, dass ein Restaurantbesitzer da etwas gegen tun möchte. Auch wenn die Frau vielleicht nicht direkt was dafür konnte, dass Google ihren Beitrag so weit oben ranked. Aber Unwissenheit schützt bekanntlich nicht vor Strafe.

Ich nehme zur Kenntnis bzw. ich wusste auch schon vorher, dass es für vielen Menschen hier ein Unterschied bezüglich des erforderlichen Respekts und der Grenzen ist, über welches Medium sie mit anderen Menschen interagieren. Ich bin jedoch echt froh, dass ein Großteil der Gesellschaft und besonders die Rechtsprechung das anders sieht. Dass sehr wohl auch im Internet abgewogen werden muss zwischen dem Recht auf Meinungsäußerung und den Interessen der dabei betroffenen Personen/Firmen. Dass es jetzt auch bei den Suchmaschinen ein Recht auf Vergessen gibt. Dass wir nicht in einem Zeitalter der "perfekten" transparenten Informationen leben, in denen alles sofort auffindbar sein muss und damit auch logischerweise jeder kleine Fehler einer Person oder einer Firma auf ewig sichtbar bleibt. Transparenz und öffentliche Diskussion zu aktuellen Themen ist gut und wichtig, aber es muss dann auch irgendwann mal gut sein und man muss ein Thema vergessen können und nach vorne gucken.
 
@Tschramme86: Ob etwas bei Google oben in der Suche auftaucht, das entscheidet Google allein. Das Ranking ihrer Suchergebnisse ist das wichtigste Geschäftsgeheimnis von Google.
 
@Nunk-Junge: So so...Ich dachte immer, dass das bei dem großen Internet heutzutage irgendwie zumindest halbwegs automatisch passiert, z.B. anhand von Schlagworten, Link-Verweisen usw. Und dass damit also jeder Inhaltsersteller im Internet das Rankin seiner Seite mehr oder weniger beeinflussen kann und damit auch verantwortlich ist. So wird jedenfalls oft von Google selber und vielen Befürwortern von freien unabhängigen Suchmaschinen argumentiert, wenn es mal wieder darum geht, in wie weit Google für die Inhalte seiner Suchergebnisse mitverantwortlich gemacht werden kann.
Aber da lag ich dann wohl falsch, es ist wohl doch nur ne Horde von Praktikanten, die anhand von internen Arbeitsvorgaben das Internet durchwühlen, Links sammeln und einsortieren. Dann ist das Urteil natürlich völlig unverständlich, wahrscheinlich hat der Praktikant, der den Link gefunden hat, sogar selber mal schlechte Erfahrungen mit so nem Restaurant gemacht und die Seite deshalb extra weit oben einsortiert.
 
@Tschramme86: Plausible Argumentation. (+)
 
@Finsternis: Vielleicht sollte man da mal klären. Natürlich kannst Du DEINE freie Meinung sagen. In der genannten Restaurant-Kritik wurde aber nicht eine freie Meinung der Besucherin geschrieben, sondern sie hat das als zu allgemeingültig als festverbindliche Tatsache dargestellt. Hätte sie nur mal hier oder da geschrieben "meiner Ansicht nach, meiner persönlichen Ansicht nach, sonst gut aber diesmal... usw., dann wäre das etwas anderes. Und wenn sie zum Schluß schreibt sinngemäß "geht da nicht hin..." hätte sie vielleicht besser geschrieben "nach dieser meiner persönlichen Erfahrung kann ich das nicht empfehlen..." oder so ähnlich. und nichts würde passieren. Zumindest nicht vor deutschen Gerichten.

Insofern kannst auch Du Finsternis DEINE freie Meinung schreiben wenn diese als DEINE Meinung erkenntlich ist und nicht als quasi allgemeinverbindliche bzw. als reine objektive Tatsache dargestellt wurde.
 
Äh, Meinungsfreiheit????? Solange der Beitrag nicht Beleidigend geschrieben ist darf man so was schreiben. Der Richter spinnt doch ...
 
@Sam Fisher: Juristen sind keine Menschen.
 
@Sam Fisher: He, bitte nicht den Richter beleidigen! Der Richter hat vielleicht einfach die Entwicklung der letzten 40 Jahre nicht mitbekommen und die Zeit als er Gesetze gelernt hat ist vielleicht auch schon lange her....
 
@Nunk-Junge: Freie Meinungsäußerung war auch schon vor 40 Jahren (wieder) erlaubt. Für das faktische Verbot musst noch einige Jahre mehr zurückgehen, sagen wir so ~75.
 
@Memfis: Aber vielleicht kennt er das Wort Blogger nicht und verwechselt das mit Kommunist oder 68er-Hippie. Und die sind ja alle kriminell...
 
@Nunk-Junge: Das kann durchaus sein, das der einfach keine Ahnung hatte was ein Blog ist. Vermutlich war das genau so ein Richter wie im Mollath-Fall der einfach einen 100Seiten bericht nicht gelesen hat mit der Begründung: Er wollte nicht so viel Lesen ...
 
Kann froh sein dass sie nicht in den Knast dafür wandert .. neuerdings scheint es in Frankreich ja neuester Rechtsstaat-Standard zu sein, Leute für ein paar unschmeichelhafte Sätze zu verurteilen.
 
Hier mal der vollständigkeits halber der Google+ Link zum Restaurant:
https://plus.google.com/113947815154047603176/about

Edit: Link aktualisiert
Edit2: Der neue Link scheint ab und zu noch auf die alte Seite weiterzuleiten, welches dann zu einem 404 Fehler führt. Einfach öfters probieren bis es geht ;).
 
@OK-Master: Sind schon ein paar 1-Stern-Bewertungen dabei ;)
 
@wertzuiop123: Da die meisten aber keine Kunden waren und das auch deutlich wird kann der Wirt Google auffordern diese Bewertungen zu löschen und auch da wieder versuchen juristisch vorzugehen. Einzig Kommentare die nur darauf hinweisen, dass der Wirt juristisch gegen negative Kritiken vorgeht dürften nach zumindest meinem Sachverstand legitim sein.
 
@Memfis: Stimmt, muss man aber auch erst mal beweisen, dass jeder Einzelne kein Kunde war. Etwas schwierige Situation. Schauen, wie sich das entwickelt.
Und ob er das allers raus bekommt?

Hat ja bereits viele 1-Stern-Bewertungen auf google, tripadvisor, facebook und was weiß ich noch gesammelt. Die schlechte Publicity hat er jetzt immer schon
 
@OK-Master: Danke für den Link! Gleich mal aus Sympathie eine Bewertung abgegeben
 
@OK-Master: Bei mir geht der Link nicht, hat der das etwa gelöscht??
 
@Sam Fisher: Er hat die google+ Seite gelöscht. Auch die Facebook Seite. Bei Tripadvisor ist er noch. Aber die meisten Bewertungen sind auch hier gelöscht.
 
@wertzuiop123: Was für ein Feigling ...
 
@Sam Fisher: http://www.tripadvisor.co.uk/Restaurant_Review-g776256-d3188457-Reviews-Il_Giardino-Lege_Cap_Ferret_Gironde_Aquitaine.html Man sieht noch, dass er 1,5 Punkte hatte. In den Reviews steht aber nichts mehr drin. http://www.yelp.at/biz/il-giardino-l%C3%A8ge-cap-ferret-2 Hier rückten alle aktuellen schlechten Bewertungen unter "Beiträge, die nicht empfohlen werden"
 
@Sam Fisher: Die Seite ist wieder da, allerdings unter einer anderen ID, die Bewertungen sind aber alle noch da. Habe den Link in meinen Ausgangspost aktualisiert.
 
Die Frage ist die sich bei mir stellt ist immer: War es begründe den Eintrag so zu schreiben? Ich war auch schon mehrmals in einem Restaurant essen und nur weil es einmal nicht gut lief schreib ich nicht direkt das ich dort nicht mehr hingehe oder es anderen auch nicht empfehle. Es klingt für mich so als wenn auf einmal das ganze Restaurant nur wegen einer Bedienung abgewertet wird. Auch dann im Blog selber eine Entschuldigung zu verlangen finde ich unpassend. Wenn mir was nicht passt, dort wo ich esse, dann hole ich mir erst mal den Kellner/in oder den Chef und dann wird das so geklärt. Dieses öffentlich machen einer solchen Sache ist in meinen Augen so ein "jetzt spucke ich Dir mal so richtig in die Suppe und ob es so war können andere eh nicht nachvollziehen".

Ich bin selber Handwerker und hab es auch schon erlebt das Kunden durch solche Aktionen entweder den Preis drücken wollen, wobei es bei mir keine Publikationen im Web gab sondern direkte Gespräche, oder halt einem eine rein würgen wollen. Denn derjenige der beschuldigt wird ist der Dumme der das Gegenteil beweisen muss. Nicht der Person die es ausgesprochen hat sondern allen anderen die davon hören. So was geht dann vor Gericht und ich denke nicht das der Richter ohne Begründung so ein Urteil spricht oder das ganze in 5 Minuten abgehandelt hat.

Es ist immer eine Sache etwas zu schreiben und wie es dann von anderen aufgenommen wird.

Letztendlich kann man sich kein richtiges Urteil hier erlauben ohne den Prozess miterlebt zu haben. Vielleich hatte die Bloggerin recht, vielleicht ist sie auch einer der Personen die meinen die Welt dreht sich um sie und sie darf tun und lassen was sie will.

Edit: Gerade den Google Link von OK-Master gelesen. Scheint wohl begründe zu sein.
 
@Schallf: Na klar kann man eine Bewertung nach einem Besuch schreiben. Wenn ich einen Fehler im Job mache, muss ich auch dafür gerade stehen.

Ich denke hier gleich vor Gericht ziehen ist eher der falsche Weg. Service verbessern und den Blogger erneut einladen, wäre wohl der bessere Weg gewesen.
 
@bulb82: Stimmt. Es sind ja einige 1-Stern-Bewertungen. Da könnte man eventuell schon was besser amchen ;-)
 
In einem Blog vertritt man doch grundsätzlich nur seine eigene Meinung, wenn nicht anders angegeben. Und Ich habe das Recht meine Persönliche Meinung überall kundzutun. Auch wenn sie jmd schädigt. In dem Bericht geht es nirgends unter die Gürtellinie. Und wenn mir der Service persönlich nicht gefällt darf man das ja wohl jedem Menschen mitteilen, wie auch immer man möchte. Liegt doch bei denen drauf zu hören. Mal gucken wann die ersten Gerichtsverfahren auftauchen, weil jemand seine (negative)Meinung zum Staat oder einiger Parteien öffentlich kundtut....
 
@Speggn: Dein letzter Satz ist bereits gesetzlich geregelt. Die Meinungsfreiheit hat nämlich auch ihre Grenzen, zB bei übermäßiger Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern wie Staatsoberhaupt, Gerichten oder manchmal selbst einfachen Beamten. Da sollte man immer vorsichtig sein. ;)

Auch im Bereich "Schädigung" gibt es Grenzen, zB wenn du über die Firma lästerst, in der du selbst arbeitest (Loyalitätspflicht). Auch Schmähkritik, Beleidigung oder Verleumdung sich nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Wenn sich jemand in seiner Ehre verletzt oder beleidigt fühlt, kann er jederzeit dagegen klagen.

Im Fall der Bloggerin kann man es aber wirklich nicht nachvollziehen. Da war es wirklich nur ein Erlebnisbericht. Zudem gibt ja auch offizielle Restaurant-Tester, die genau das gleiche machen.. oder andere Bereiche wie Hotels, Ärzte usw. Jeder Dienstleister muss sich damit abfinden, dass eine öffentliche Meinung existiert. Der Klageweg steht aber trotzdem jeden frei, wenn es sich zB nachweislich um Verleumnung oder falsche Tatsachen (zB durch Wettbewerber) handelt. Gegen private Blogger zu schießen, geht aber eindeutig zu weit.
 
@Speggn: Falsch !! Wenn du mit deiner persöhnlichen Entscheidung jemanden Beleidigst oder eventuell sogar einen "Rufmord" aussprichst ist das nicht Legal.
Auch kann diese persöhnliche Entscheidung zu irgend etwas als " Aufruft " betrachtet werden und das ist in der BRD ganz und gar nicht Straffrei.
Betrachte mal die Auifrufe und verbreitungen bei "Fratzenbuch" dort muss teilweise sogar die Staatsmacht eingreifen um schlimmes zu verhindern.
Jetzt dreh das ganze mal um und betrachte das dann mal ganz neutral : Was ist wenn jemand mit dir ein Problem hat und dieses bloggt ? bis dahin alles OK aber was wenn du dich wegen der Wortwahl beleidigt fühlst oder nach seiner Meinung man dich wie einen Aussätzigen behandeln müste und das ganze noch mit Angabe deiner Adresse oder eines Bildes von dir.
Was machst du dann ?
 
@Eisman0190: Das ist mir klar. Das meinte ich damit auch nicht. Mir ist klar das Unbegründete Kritik eine Rufschädigung nach sich zieht. Wenn es sich dabei aber um Themen Handelt die rein Subjektiv zu bewerten sind, wie zum Beispiel das Ambiente in einem Restaurant, der Geschmack und das Verhalten der Mitarbeiter. All das kann man nur aus Sicht der eigenen Meinung beschreiben. Wenn jmd. als abstraktes Beispiel von einem Kunstwerk in der Stadt angewiedert ist, dann ist es das gute Recht dieser Person die MEinung zu verbreiten, das er dieses Teil lieber nicht in seiner Stadt hätte weil es potthässlich ist. Da es hier nur um Subjektive Bewertungskriterien geht, kann dort kein Wahr oder Unwahr oder Richtig/Falsch als Maßstab angesetzt werden. Verbreitet man aber unwahre Tatsachen, dann habt ihr völlig recht, dann sollte man dagegen vorgehen. Eine Persönliche Meinung die aber nur auf Subjektiven Eindrücken beruht und beim Thema bleibt (all dies darf man zum Beispiel niemals auf den Restaurantchef schieben wenn man von den Interna keine Ahnung hat, und nur ein Bauchgefühl weil dieser sich wie ein Idiot benommen hat), darf von keinem Gericht verboten werden.
 
@Speggn: Es gibt keine " unwahre Tatsachen " !
Die Zusammnensetzung dieser beiden Worte ist schon nicht möglich.
Da das erste Wort bedeutet das es eine Lüge ist.
Das zweite Wort bedeutet jedoch das es eine Wahrheit ist.
Anders ausgedrückt : " gelogene Wahrheit ", gibt es nicht oder mir fällt absolut nichts ein wie das gehen soll.
 
@Eisman0190: Entschudigung, ich meinte natürliche falsche Tatsachen:

Aka: eine Behauptung aufstellen die nicht den Tatsachen entspricht
 
Wie hoch war der Schaden ??
Ähnlich wie in der BRD können hier nicht tatsachen herangezogen werden sondern nur Vermutungen.
Ich nehme mal an das es nicht einen einzigen eventual Kunden gab der irgendwo niedergeschrieben hat das er nur aus dem Grund des "schlechten Bloggs" nicht in dieses Restaurant mehr geht und für wieviel Geld hätte er dann gegessen ??
Bei all solchen Schadenersatz-Verfahren ist für mich nie geklärt wie hoch der tatsächliche Schaden ist da es nie eine stichfeste Berechnung gibt sondern immer nur eine Vermutung.
Also werden, wie auch bei Abmahnanwälten, nie der tatsächliche Finanzielle Schaden sonder nur Vermutungen entschädigt.
Wie lange dauert es noch bis jemand wegen einer "Positiven Äußerung" auf Schadenersatz verklagt wird ?
Schließlich könnte ja ein Anbieter wegen einer positiven Äußerung zu der Konkurenz einen finaziellen Schaden erleiden !
Künfig werden Blogger keine eigenen Entscheidungen mehr bloggen sondern nur noch Erfahrungen, so kann jeder für sich selbst entscheiden ob Er/Sie die selben Erfahrungen machen möchte.
 
Mal wieder ein auch in Deutschland bekanntes Schema um die gesetzlich garantierte Meinungsfreiheit auszuhebeln: Leute mit unliebsamer Meinung werden so lange verklagt, bis sie entweder eine Gegendarstellung liefern, weil sie nicht ihr ganzes Hab und Gut verlieren wollen, oder eben im Knast landen, weil sie die Strafe für ihre unliebsame Meinungsäusserung nicht mehr bezahlen können.

Auf diese Weise wird die gesetzlich garantierte Meinungsfreiheit in (angeblichen) Demokratien weltweit ad absurdum geführt. Die Justiz zensiert geäusserte Meinungen auch in Ländern mit angeblicher Meinungsfreiheit durch Geldstrafen und, wo das nichts hilft, mit Freiheitsentzug.

Ich möchte aber auch mal wissen, wieso so viele Blogger immer noch nicht mitbekommen haben wie der Hase läuft und tatsächlich weiterhin mit ihrer eigenen IP-Adresse Blog-Einträge verfassen oder gar unter dem eigenen Namen bloggen. Es ist doch kein grösseres Problem und auch nicht illegal zumindest so anonym zu bloggen, dass Anwälte angesichts des Aufwandes einer Identitätsermittlung doch lieber andere Leute verklagen, derer sie leichter habhaft werden.
Ich habe z.B. meine eigene Homepage und das zugehörge Diskussionsforum immer schon im Ausland gehostet, weil sowas in Deutschland ohne zig Forenmoderatoren und Anwälte in der Hinterhand einfach nicht gefahrlos möglich ist. Ich bin kein deutscher Staatsbürger mehr und in meiner Wahlheimat oder in anderen Ländern wie z.B. China, Russland oder Indien interessiert sich kein Mensch für eine deutsche oder französische Webseite, welche die Masse des Volkes dort ohnehin nicht lesen kann. Nach einem Impressum hat mich da auch noch niemand gefragt.

Schon dieses für eine Webseite vorgeschriebene Impressum ist ein guter Grund in Deutschland keine Seite zu betreiben auf der man seine Meinung äussert. Ich würde nie meinen richtigen Namen in einen Internetrechner eintippen. Schon garnicht mit kompletter Anschrift. Damit ist ein Impressum keine Option für mich.
 
Ok wenn ich sage der ist schlecht verklagt er mich

und wen ich sag der ist gut verklage ich ihn ?

da ich ja Werbung mache und er mich nicht bezahlt hat ?
 
@Storm Reaver: die welt ist nicht nur schwarz und weiß...
 
Dumm gelaufen für den Herren. Denn durch das Gerichtsurteil läuft gerade ein regelrechter Shitstorm mit schlechten Bewertungen gegen ihn. :-D
 
Man sollte erst überlegen was seine Handlungen hervorrufen können, dieser Shitstorm hätte vorhergesehen werden können und ein Gratis essen oder eine wiedergutmachung für die Bloggerin wäre wesentlich billiger gewesen. Auch wenn mir der Italiener jetzt nicht unbedingt leid tut so finde ich den Shitstorm aber genau so daneben.
Aber da die Rezessionen für das essen so oder so schlecht sind, auch vor dem Shitstorm schon, sollte er sich doch mal gedanken darüber machen warum das so ist^^
 
@FlatHack: Wer anderen Leuten die freie Meinung untersagen will hat es nicht anders verdient. Der Shitstorm kann gar nicht lange genug anhalten.
 
Freie Meinungsäußerung ade?
 
Hab grad mal nach dem in Deutschland anhängigen Verfahren wo es um das Fliegengitter bei Amazon geht geschaut. Die Entscheidung steht noch aus. Hoffentlich stärken unsere Richter die Meinungsfreiheit.
 
Frankreich ist doch sowieso kaputt. Sieht man an der Sache mit Amazon
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