Freifunker verbuchen ersten Erfolg im Kampf gegen Störerhaftung

Die Aktivisten der Freifunker-Bewegung wollen nicht mehr länger in der ständigen Angst leben müssen, eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzungen über ihren Internet-Anschluss im Briefkasten zu haben, und gehen nun selbst in die Offensive - im ... mehr... Wlan, WiFi, Hotspot Bildquelle: Nicolas Nova / Flickr Wlan, Freifunk, Netzaktivismus Wlan, Freifunk, Netzaktivismus Freifunk.net

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Ich stelle seit 3 Wochen ein offenes und Bandbreitenlimitiertes "Guest Network" zur Verfügung. Es wird von ein paar Android Smartphones genutzt, das wars.
Hoffentlich fällt diese Störerhaftung, damit noch mehr meinem Beispiel folgen.
 
sogut wie jede FritzBox bietet die Möglichkeit eines Gästehotspots welchen man für FreeWifi verwenden kann.
nur die Störerhaftung behindert dies.

Stell dir vor, jeder der einen Internetanschluss hat, teilt diesen mit seinen Mitmenschen, wer bräuchte da noch mobiles Internet mit den Überteuerten Volumenverträgen.
 
@Lingo1988: es könnte alles so schön sein :)
 
@Lingo1988: Keiner, der Ahnung davon hat, wird seine volle Bandbreite auch dem Gast-WLAN zusprechen. Bei mir sind es 2Mb meiner 32er Leitung - das reicht zum Surfen, macht aber für Filme oder so einen Mist keinen Sinn.
Wer die volle Leitung freigibt... naja der hat es irgendwie auch nicht anders verdient.
 
@duro: trotzdem besser als mobiles inet.
 
@duro: ich weiß^^
selbst habe ich eine 50 MBit Leitung und habe da auch nur 3 MBit Downstream und 1 MBit Upstream freigegeben, weiter habe ich einen URL Filter eingebaut, sodass "illegale" Handlungen erst gar nicht möglich sind (verweis auf die "Störerhaftung")

Sollte die Störerhaftung endlich ad Akta gelegt werden, dann ann ich auch den URL Filter deaktivieren, denn dann ist es mir egal was der Mitmensch im Netz macht ;)
 
@Lingo1988: Wenn man einfach die angeblichen Flats im Mobilnetz aufheben würde, sondern die zu waren Flats umwandeln könnte, wäre das auch egal, und die Störerhaftung kann aufrecht erhalten bleiben. Das Problem ist doch immer noch, das zwar nicht der Download, sondern der Upload das Problem ist. Wenn die Störerhaftung nicht mehr existiert, werden die Uploads sich vergrößern, weil die Leute sich ja ohne Probleme herausreden können. Und dann ist es schwer es nach zu weisen. Man nimmt sozusagen die Möglichkeit, Diebe verfolgen zu können.
Und nun muss man abwiegen, was schöner ist. Das man wirklich überall ins Internet gehen kann mit einer mehr als ausreichenden Verbindung und dafür die Diebe nicht mehr fassen können, oder ob man große Dateien, wie Youtube etc. halt einfach zu hause anschaut, weil selbst für wiki, E-mail die Mobilfunkbandbreite in gedrosselter Form ausreicht und man dafür aber noch die Diebe ran bekommen kann.

Grüße

Forster
 
@Forster007: Oh wieder die alte Leier mit der Flatrate. Definiere bitte mal was Deiner Meinung nach eine Flatrate ist, dann haben wir etwas zu lachen.
 
@Nunk-Junge: Hä? Kläre mich mal bitte auf, was du jetzt von mir willst. Soll ich dir nun wirklich erklären, was eine Flat ist? Oder stellst du dich nun mit Absicht Blöd?

Grüße

Forster
 
@Forster007: Ja, bitte definiere was Deiner Meinung nach eine Flatrate ist. Ich freu mich drauf.
 
@Nunk-Junge: Gut, dann zitiere ich dir einfach mal Wikipedia:

"Das Wort ist aus der englischen Sprache entlehnt; es drückt aus, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung unabhängig von der Abnahmemenge zu einem Pauschalpreis verfügbar ist. „Flatrate“ wird nicht nur im Deutschen verwendet. Das Wort setzt sich zusammen aus flat (flach, eben) und rate (Tarif)."

Grüße

Forster
 
@Forster007: Gut gemacht! Nach der Definition sind die "angeblichen Flats im Mobilnetz" also doch Flatrates.
 
@Nunk-Junge: falsch. Und nun wäre es schön, wenn man hätte lesen können.

Ich zitiere dir aber noch mal die wichtige Stelle in dem Zitat:

"es drückt aus, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung unabhängig von der Abnahmemenge zu einem Pauschalpreis verfügbar ist."

Nun wirst du es auch hoffentlich verstehen!

Grüße

Forster
 
@Forster007: Dein Mobilfunkanbieter bietet Die eine Dienstleistung an (Internetzugang). Diese bekommst Du unabhängig von der Abnahmemenge (in keinem Vertrag gibt es eine Beschränkung der Abnahmemenge) zu einem Pauschalpreis (z.B. 19,99Euro). Also Flatrate!!!
 
@Nunk-Junge: Danke, das du meine Worte wiederholst. Nun sind wir ja auf einer Wellenlänge. Was willst du mir aber nun sagen?

Grüße

Forster
 
@Forster007: Es sind Flatrates!!!
 
@Nunk-Junge: Und was willst du mir sagen? Das Flatrates = Flatrates sind? Oder hast du das "angeblich" bei mir im ersten Beitrag überlesen?

Grüße

Forster
 
@Forster007: Nach DEINER Definition sind die "angeblichen" Flatrates auch "echte" Flatrates.
 
@Nunk-Junge: Ah, nun kommen wir zum Problem! Das schreiben. Hättest du in deiner ersten Frage nach "angeblichen Flatrates" gefragt, hätten wir nicht dieses gespräch gehabt. Denn ich habe dir das Wort Flatrate erklärt, weil du danach gefragt hast. Weshalb auch immer. Und nun überlege du mal, was ich mit angeblichen Flatrates meinen könnte. So schwer ist das nicht, nachdem wir ja das word Flatrate erklärt haben.

Grüße

Forster
 
@Forster007: Es gibt keine angeblichen Flatrates, da es ja - wie festgestellt - echte Flatrates sind...
 
@Nunk-Junge: Ok, ich breche es ab, du willst es nicht verstehen oder kannst es nicht! Was nun zutrifft, kannst dir selber überlegen.

Grüße

Forster
 
Die Störerhaftung ist eine Nebenerscheinung der Problematik.
Freies W-Lan ist eine geniale Sache und leider gibt es viele kriminelle die denen hier Tür und Tor geöffnet wird.
Ein freies W-Lan wo sich allerdings jeder eindeutig identifizieren muß um dann evtl kriminelle Machenschaften zuordnen zu können wäre da der bessere Weg.
Natürlich ist dann die Anonymität nicht mehr gegeben. Also E-Mail abrufen und/oder mal eben
schauen ob Geld auf dem Konto ist, wäre hier dann nicht sinnvoll.
Die Ausnahmen die auf große Konzerne zutreffen würden dann den "kleinen" kriminell angehauchten Anbietern von freiem W-Lan die Türen für etliche kriminelle Aktivitäten öffnen.
Natürlich sind diese kriminellen nur wenige im Vergleich der übrigen Nutzer und/oder Anbietern. Aber wie so oft prägt hier eine kleine Gruppe die Meinung der Öffentlichkeit gegenüber der gesamten Gruppe um die es geht.
 
@SaschaH: ob anonym oder nicht, wer sich über ein fremdes Wlan ins Internet begibt, sollte stehts wissen, dass seine Daten abgegriffen werden können. Sei es über direktes mitlesen bei unverschlüsselten übertragungen, MITM Attacken oder gar über DNS Spoofing. Da sind ganz schnell mal die Passwörter futsch.
 
@FatEric: Gleich nen VPN-Tunnel zum Server seines Vertrauns und gut ist. 256Bit- Verschlüsselung und das mitlesen und abgreifen hat sich geerdet. Aber die Smartphonejunkies und APP-Zombies wissen ja nicht mal was VPN oder gar Verschlüsselung ist. Die Leser dieser Seite jedoch schon, zum Glück! Die Störerhaftung hat sich damit denn auch erledigt, denn heute hätte W&F ne finnische IP von mir.
 
@SaschaH: Warum wäre das nicht sinnvoll? Soll der Betreiber doch wissen, dass ein namentlich als ich bekannter Mensch seine Mails holt, welcher Schaden kann da entstehen?
 
@SaschaH: Nicht die kleine Gruppe der Kriminellen prägt die Meinung der Öffentlichkeit, sondern die mächtige Gruppe der Medienfirmen wie Sony, etc. Die investieren hohe Summen für die Meinungsbildung der Öffentlichkeit.
 
Vielen kriminellen Tür und Tor öffnen klingt schon hart. Es geht doch nur um ein Kommunikationsmedium. Ein richtig krimineller ist doch nicht darauf angewiesen ein freies WLAN zu finden. Auch wenn man uns immer die bösen Terroristen vorspielt. Da nimmt der doch lieber einen VPN oder eine anonyme Prepay-Karte. Es geht doch um die Interessen der Urheber-Lobby. Überall brechen die Dämme. Sie schaffen es nicht ein gutes Kunden-Angebot zu erstellen, Sie schaffen es nicht die illegalen Angebote zu unterbinden, also setzten Sie am schwächsten Glied an. Der Nutzer wird bestraft und kriminalisiert und das immer häufiger zu unrecht. Hauptsache die Kohle und das Feindbild stimmt.
 
"Wenn die beiden Kläger erfolgreich sind, müsste sich kein Betreiber eines Freifunk-Knotens mehr Sorgen machen..." Leider falsch. Es geht nicht um eine Grundsatzentscheidung, sondern nur um eine Entscheidung für diesen Einzelfall. Etwas anderes sieht das deutsche Rechtssystem hier gar nicht vor. Andere Verfahren können danach wieder ganz anders entschieden werden. Aber ein Erfolg in diesem Verfahren wäre wünschenswert, denn andere Gerichte können (!) sich an den Urteil orientieren, müssen aber nicht.
 
Hier ist die Klageschrift: http://wiki.freifunk.net/images/0/08/AnonymKlageB_WaldorfFrommer7.7.14.pdf

Am besten wäre natürlich, wenn sich nun genug Leute gegen unberechtigte Abmahnungen wehren, damit das Geschäftskonzept von “die meisten Leuten werden lieber bezahlen, um Ruhe zu haben, statt sich einen Anwalt zu nehmen” endlich platzt. Also: Wenn man ungerechtfertigt abgemahnt wird, sofort mit Fristsetzung bestreiten und androhen, gerichtlich feststellen zu lassen, dass die Abmahnung unberechtigt ist. Dazu braucht man erstmal keinen Anwalt. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Abmahner hätten erkennen müssen, dass die Abmahnung unberechtigt ist, muss der Abmahner sogar die eigenen Anwaltskosten übernehmen. Daran arbeiten die Freifunker jetzt.

Quelle: https://netzpolitik.org/2014/negative-feststellungsklage-freifunker-gewinnen-gegen-filesharing-abmahnung-wollen-stoerherhaftung-grundsaetzlich-angreifen/

Also: Auf gehts. Wehrt euch - und mault nicht immer tatenlos rum ;-)
 
@LastFrontier: Da sind mir zu viele wenn's drinn !!
Nur einmal "wenn nicht " und du bleibst auf den Kosten ( ganz locker mal eben 5000€ ) sitzen.
Wieso ist immer die Beklagte die gearschte.
Wieso werde bei solchen Klage immer Streitwerte von mehrene Tausend € angenommen ?
Kann in diesem Land nicht mal der im Gesetzt verankerte Unschuldbeweis durchgesetzt werden. Wieso muss ich den Anwalt schon im Vorwege bezahlen, soll das doch der machen der mich verklagt.
Dann sieht es mit den verklagen auch ganz anders aus.
 
@Eisman0190: Das Problem ist: jeder in diesem Lande kann klagen wie er lustig ist. Und dann musst du deine Unschuld beweisen. Das ist bei Zivilklagen leider so. Im Strafrecht sieht das anders aus.
Und gerade bei Abmahnern - hier ist der grösste Knackpunkt das Landgerichte Auskunftsverfahren durchwinken ohne den Sachverhalt überhaupt zu prüfen. Selbiges gilt für Mahngerichte (von denen die Mahnbescheide in den gelben Umschlägen kommen). Auch diese überprüfen nicht den Sachverhalt.
Die Prozesskosten werden auch deswegen hochgetrieben um die Einnahmen (Anwaltskosten) in die höhe zu bringen. Denn nach den Streitwerten richten sich die Anwaltskosten.
Und hier ist das System vollkommen krank indem Anwälte das zu ihren gunsten ausnutzen.
Ist wie bei den Politikern die ihre Diäten selbst festlegen.
Trotzdem muss man sich wehren wo und wie es nur geht. Nichts tun bestärkt diese Bande nur noch.
 
@LastFrontier: Stimmt zu 100% und das muss endlich mal geändert werden. z.B.
Streitwert/Kosten sämtlicher Art werden erst mit einer Gerichtsentscheidung festgelegt ! Da kann so ein Anwalt mal eben ganze 3,25€ geltend machen.
So stelle ich mir Recht vor.
" Der Bundestag ist das einzige Unternehmen in dem die Angestellten Ihre Gehälterhöhe selbst bestimmen ".
 
@LastFrontier: Drohen ist ein unkluge Idee. Einspruch gegen eine Abmahnung ist schon sinnvoll, weil dann diese meistens zurückgezogen wird. Aber damit ist nichts gewonnen (außer für Dich). Erst mit der negativen Feststellungsklage wird es für die Abmahnindustrie lästig und teuer. Aber dafür brauchst Du einen Anwalt.
 
@Nunk-Junge: Einen Anwalt brauchst du erst ab Landgericht.

Eine Feststellungsklage ist keine Drohung sondern ein möglicher Rechtsweg.
Auch der Abmahner schickt dann nur eine Drohung, dass er dich vor Gericht verklagt.
Ein Widerspruch bei einer Abmahnung bestätigt den Abmahnenden noch in seiner Haltung dir erst recht weitere Drohbriefe zu schicken.
Eigentlich kannst du die Abmahnungen direkt in die Tonne werfen. Der Ernstfall tritt erst dann ein, wenn der Gelbe Brief vom Mahngericht kommt. Und erst dann brauchst du einen Anwalt bzw. ist einer zu empfehlen.
Bis dahin dokumentierst du nur was du erhalten hast und überlegst dir eine Strategie wie du da unter Unständen wieder rauskommst.
Anwälte sind keine Richter und erst ab LG oder OLG ist Anwaltszwang vorgeschrieben.
Abmahnungen werden als erstes vor dem Amtsgericht verhandelt.
 
wie loggt man sich eigentlich in ein freifunk netzwerk ein ? ich hab genügend anleitungen gefunden wie man den router flasht etc. aber keine wie man das ganze als normaler nutzer nutzen kann

ich glaube irgendwo stand mal sich auf einer freifunk seite mit nickname und co. registrieren und dann sollte es gehen?!
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