Flugzeuge lassen sich via Bordcomputer-Malware entführen

Die Pilotenvereinigung Cockpit fordert, dass der IT-Sicherheit in Flugzeugen deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Aktuell seien viele Systeme offen wie ein Scheunentor und Maschinen lassen sich unter Umständen mit einer dafür entwickelten ... mehr... Flugzeug, Flughafen, Lufthansa Bildquelle: Lufthansa Flugzeug, Flughafen, Lufthansa Flugzeug, Flughafen, Lufthansa Lufthansa

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Ich wette, dass da bei vielen Airlines irgend welche Win XP Rechner mit Avast drauf rumstehen die seit Jahren nicht mehr angefasst wurden. So billig wie fliegen heutzutage sein muss bin ich mir sicher, das da keiner durch geht und updates einspielt.
 
@Sam Fisher: Dir ist schon klar, das die Flugzeugsysteme NICHT mit Windows laufen? Es geht hier nicht um die Rechner, wo die Checkin-Crew Dein Flugticket einscannt.
 
@Kobold-HH: Äh, doch? Die Boardcomputer laufen mit Microsoft Windows. Da läuft kein eigens Entwickeltes System drauf.
 
@Sam Fisher: Dann schaue ich mal nach. Bei uns in den Wartungshangars stehen mehrere (zum Teil private) Boeings (747). Deren Systeme werden bei uns gewartet. Da erfahre ich die Nachricht aus erster Hand.
 
@Sam Fisher: Auf den kritischen Systemen läuft bestimmt kein Windows, sondern spezielle Echtzeit-Betriebssysteme. Airbus und Boeing verwenden z. B. folgendes: http://www.ghs.com/news/20050615_airbus380.html
 
@Goodplayer: Es hat sogar eine EAL6+ Zertifizierung, dennoch scheint es so einfach das System zu umgehen. http://www.ghs.com/products/safety_critical/integrity-do-178b.html Wie erwartet wird der erste Layer in ADA programmiert.
 
Ab sofort darf man dann wohl nur noch mit leeren Akkus an Bord? ;)
 
@Johnny Cache: Nein man muss sie vorher aufladen und dann beim Checkin vorzeigen dass das Display funktioniert und sie machen ein Rapid Discharge damit es leer ist
 
@-adrian-: Stimmt, wird dann sicherlich sehr verwirrend auf den Flughäfen wenn es dann zwei Entladezonen gibt... also eine für Autos und eine für Mobilgeräte.
 
@Johnny Cache: Um diesem Problem entgegenzuwirken, wird sicher bald ein allumfassendes Verbot aller elektronischer Geräte ausgesprochen. Weiter dürfen Flugpassagiere nur noch in speziellen Reiseoverrolls reisen, welche ihnen vom Flugpersonal beim Boarding übergeben werden. Persönliche Kleidung, Uhren, Schmuck, Geldbörsen, etc. werden in separaten "Checkin-Beuteln" verstaut und in einem (bis zur Landung) versiegelten externen Container (welcher im Bedrohungsfall abgesprengt werden kann) aufbewahrt. Da es zuweilen bei der Rückgabe der "Checkin-Beutel" zu Verwechselungen kommen kann, werden den Fluggästen extra RFID-Chips als Zäpfchen verabreicht, damit eine zweifelsfreie Zuordnung von Gast und Beutel garantiert ist.
 
@Kobold-HH: Ja toll geb denen noch die Ideen xD
 
@picasso22: Er hat denen keine Ideen gegeben. Sondern er hat aus einer Safety-Road-Map der IATA zitiert :->
 
Das Öffnen des benachbarten Garagentores ist aber kein gutes Beispiel für neue Risiken der IT-Durchdringung. Früher hätte man eben geschrieben "... nahm ihn beim Wort und öffnete mit einem Stückchen Draht mal eben das Garagentor seiner verblüfften Nachbarn.".
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