Google Ventures: 100 Millionen US-Dollar für Startups in der EU

Google plant die Investition in der europäischen Startup-Szene deutlich auszubauen. Google Ventures, die Venture Capital Investment-Tochter vom Suchmaschinenriesen Google, hat dafür 100 Millionen US-Dollar frisches Kapital zu Verfügung gestellt. mehr... Google, Startup, Google Ventures Bildquelle: Google Google, Startup, Google Ventures Google, Startup, Google Ventures Google

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Schade nur, dass es wohl einzig und allein dem Zweck dient auf jedes halbwegs vielversprechende Konzept direkt eine nicht unerhebliche Zahl Anteile zu halten, um im Zweifel die ganze Sache einfach "vergoogeln" zu können.
 
@dognose: Man finnaziert ja auch kein Unternehmen wenn man nichts davon hat. Also wird man in irgendeiner Form beteiligt. Kann Umsatzbeteiligung sein, Firmenanteile, Vorkaufsrecht etc.
Es bekommt ja auch nicht jeder Risikokapital. Nichts desto trotz muss da schon ein realistisches Konzept und eine gewisse erfolgsaussicht da sein.
Auch Startups mit Risikokapital werden von den Finanzierern auf Herz und Nieren gecheckt.
Der Unerschied ist nur, wenn du hops gehst hat das keine weiteren finaziellen Folgen für die Gründer. Bei einem Bankkredit hast du unter umständen Existenzgefährdende Schulden an der Backe aus denen du auch nicht raus kommst.
 
@LastFrontier: Es gibt durchaus auch Trottel die den Aufbau eines Unternehmens finanzieren, den Bau der ersten Geräteserie zinslos vorstrecken und bei Allem den Verlust ihrer Investition riskieren. Wenn das Unternehmen dann jedoch Erfolg hat, bekommen sie keinen Cent Rendite oder Gewinnbeteiligung sondern nur irgendwann den bestellten Artikel. Wo findet man derartige Deppen???? na wer weiss es??? RICHTIG, bei Kickstarter, und damit die Deppen nicht merken wozu sie da benutzt werden, nennt man sie Funder.
 
@Butterbrot: Das darfst du nicht so eng sehen. Es bleibt jedem selbst überlassen wofür er sein Geld verbrennt.
Schwarze Schafe hast du immer und überall. Und ein paar Dumme eben auch.
Deswegen heisst es ja: Es steigt jeden Tag ein Dummer auf - du musst ihn nur finden.
 
@LastFrontier: Dass der Kapitalgeber etwas davon will, ist klar. Aber bei der Bank ist das wenigstens Transparent: Sie will Geld. Bei einem Venture-Kapital Geber kannst dir nicht sicher sein, ob deine Firma nicht zugunsten eines zweiten Brands (mit der von dir entwickelten Technologie) eingestampt wird.
 
@dognose: Die Bank gibt dir aber kein Geld ohne Sicherheiten.
Und bei Risikokapital liegt das Risiko überwiegend beim Geldgeber.
Wenn ich mich als Startup aber über den Tisch ziehen lasse bin ich selbst schuld.

Deswegen macht man ja vorher einen Plan und legt sich eine Strategie zu.
Dazu gehört auch eventuell die Kosten für Patente mit einzuplanen.
So einfach wie sich das viele vorstellen ist das nicht mit einem Startup. Deswegen scheitern die allermeisten ja schon in der Gründungsphase. Und der nächste grosse Tritt kommt nach 2-3 Jahren.
 
Frage: Weiß jemand wie das mit der Finanzierung funktioniert bzw. welche Rechte muss man dem Finanzier einräumen?
 
@Kribs: Nimm mal Verbindung mit Industrie- und Handelskammer auf. Es gibt da extra Seminare bei denen.
Manche Städte haben auch richtige Gründerzentren. Auch die Agentur für Arbeit unterstützt Gründer mit Zuschüssen.

Hier mal was zum Einstieg: http://startupnavigator.de/
 
@LastFrontier: Ok, das war jetzt missverständlich von mir formuliert.
Mein Interesse galt den Bedingungen, die Google den Gründern für die Finanzierung stellt?
Ich wollte kein Unternehmen gründen.
 
@Kribs: Ein Startup ist eine Unternehmensgründung. Egal wie klein oder gross.
Ohne das geht es nicht. Auch ein Einzelkämpfer ist Unternehmer.
Nichts desto trotz kommst du an einigen grundlegenden Dingen nicht vorbei.
Die Idee alleine reicht nicht.
Du musst da einen echten Businessplan aufstellen und mit diesem Plan die Geldgeber überzeugen. Du verkaufst dich und deine Idee.
Informationen wie Google da finanzierst, fragst du am besten bei Google bzw. Google Ventures an.
Ohne dir jetzt auf die Füsse treten zu wollen: du scheiterst bereits jetzt - da du offensichtlich nicht in der Lage oder Willens bist die entsprechenden Informationen zu beschaffen.
Und wenn ich wie hier im Artikel bereits die entsprechenden Links habe und von Usern auch noch Anlaufstellen bekomme und du die nicht verwerten kannst, dann hast du ein generelles Problem mit der Gründung eines Startups.
Dafür gibt es ja Unterstützung von Bund, Ländern, Gemeinden und unabhängigen Kapitalgebern.
Also auch die Risikogeldgeber wollen ziemlich genau wissen wofür du die Kohle verbrennst und wann es Ergebnisse gibt.
Du musst nämlich auch einkalkulieren das du keine unbegrenzten Mittel bekommst und auch rechtzeitig aus deinem Projekt aussteigst wenn du merkst es wird nichts.
 
Das sind sie also, die "großen Investitionen in Übersee", mit denen Google und Co ihre Offshore-Steuersparmodelle gegenüber den US-Finanzbehörden begründet haben. Dient vermutlich eher dazu, die Legalität zu wahren als wirklich substanzielle Investments zu tätigen.
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