Intelligent Memory bringt RAM-Module mit 16GB für Endkunden

Der Speicher-Hersteller Intelligent Memory bringt Arbeitsspeicher-Module auf den Markt, die mit 16 Gigabtye Kapazität bestückt sind. DDR3-Bauteile in diesem Größenbereich sollen so nun auch für Desktop-PCs und Notebooks verfügbar werden. mehr... Arbeitsspeicher, Ram, Intelligent Memory Bildquelle: Intelligent Memory Arbeitsspeicher, Ram, Intelligent Memory Arbeitsspeicher, Ram, Intelligent Memory Intelligent Memory

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Hat sich der Kauf meines AMD FX uATX Mainboards mit 64GB RAM-Support (non-ECC) also doch ausgezahlt! Das Board hat den Support der Riegel bereits geboten, als noch keine zum Kauf zur Verfügung standen. Nun endlich kann auch Consumer-Hardware mit 64GB RAM auf 4 Slots ausgestattet werden - ideal für alle, die sich einen eigenen Server für Co-Location mit Consumer-Hardware bauen.
 
@Mr. Benutzername: " ideal für alle, die sich einen eigenen Server für Co-Location mit Consumer-Hardware bauen."------ Ein watt?
 
@dognose: "bei mir zuhause" und colocation macht aber keinen sinn??? colocation ist Server Housing bei Dritten und in Deutschland durch die bundesnetzagentur für tk unternehmen sogar geregelt. die deutsche telekom muss bspws. bis zu einem gewissen grad für konkurrenten kostenlos colocation in ihren Rechenzentren ermöglichen. einen Server mit colocation zu betiteln ist Neuland (für mich).
 
@spookster: Du hast es erfasst. Natürlich wurde von Co-Location in einem Rechenzentrum gesprochen. Dognose's Übersetzungsversuch ergibt keinen Sinn.
 
@doubledown & @dognose: Was labert ihr alle für einen Käse? Co-Location bedeutet, dass man seinen eigenen, selbst zusammengestellten Server in ein Rechenzentrum stellen kann und dort nur für den Stellplatz (die Rackunits) und die Bandbreite + Strom bezahlt. So kann man z.B. eine Gigabit Unmetered-Anbindung mit viel günstigeren monatlichen Kosten bekommen, als wenn man sich auch noch die Hardware dazumietet (was normalerweise immer der Fall ist).
 
@Mr. Benutzername: Ich hab da nichts gesagt. Ich wollte damit lediglich andeuten, dass, wenn Du schon ein Wort in den Raum wirfst, was wahrscheinlich kaum einer kennt (mich eingeschlossen), es zumindest kurz erklären hättest können. ;-)
 
@doubledown: Da hast du wohl Recht - hatte gedacht, der Begriff wäre dem Publikum einer IT-News-Seite geläufiger :O
 
@Mr. Benutzername: Weil der normale Heimanwender das auch braucht.... Und wer wirklich professionell arbeiten will, kauft ne Workstation und kann damit auch den "alten" Serverspeicher nutzen.
 
@skyjagger: Ihr habt ja alle keinen Plan. Ich habe explizit von Co-Location gesprochen und nicht von Heimanwendung. Co-Location mit Consumer-Hardware kann durchaus Sinn machen bei nicht absolut heiklen Diensten, die auch mal eine Downtime verkraften können. Die Preisersparnis gegenüber dedizierter Serverhardware lohnt sich.
 
@skyjagger: Warum unnötig mehr ausgeben, wenn man z.B. nur für Virtualisierung mehr RAM benötigt? Tellerrand und so ;)
 
@Mr. Benutzername: Ein uATX (ultra?) kenn ich nicht. Du meinst sicher mikro oder µATX (mi).
Drück auf deiner Tastatur mal Strg + Alt + M... ;-)
 
@EffEll: Statt µ wird auch oft u verwendet, der Einfachheit halber, Herr Oberschlau. Bestes Beispiel: uTorrent : "µTorrent (or uTorrent, commonly abbreviated as "µT" or "uT")" (siehe Wikipedia) https://en.wikipedia.org/wiki/UTorrent
 
@Mr. Benutzername: If µ cannot be used, zum Beispiel in einer URL. Aber geht bei dir doch offensichtlich... Das Oberschlau kann ich dadurch gern zurück geben.
 
Eh... "für Endkunden" scheint da doch etwas irreführend zu sein. Da fehlt einfach ECC, das ist alles. Und der "Endkunde", der Sandy/Ivy Bridge EP einsetzt, kann nicht nur, sondern sollte sogar ECC verwenden.

Könnte natürlich noch interessant(er) werden, wenn tatsächlich Consumer-Chipsätze unterstützt werden - insbesondere für Boards mit nur 2 RAM-Steckplätzen (für vier macht es wieder keinen Sinn, da deren Chipsätze bis auf Ausnahmen auch nur 32GiB unterstützen).

Sehe aber - derzeit - noch nicht den Vorteil davon.
 
@RalphS: Nicht die Riegel unterstützen Consumer-Chipsätze, sondern manche Consumer-Chipsätze unterstützen (bereits) die Riegel. Was dich schlussfolgern lässt, dass es bei Boards mit 4 Steckplätzen keinen Sinn macht, ist mir rätselhaft. Es existiert bereits ein 56€-AMD-Mainboard, welches diese Riegel unterstützen wird: http://www.gigabyte.at/products/product-page.aspx?pid=4716#sp -> "4 x 1.5V DDR3 DIMM sockets supporting up to 64 GB of system memory". Du kannst also keinen Vorteil darin erkennen, dass ab Release dieser Riegel bereits low-Budget-56€-Mainboards 64GB RAM unterstützen?
 
So wird das Thinkpad x240 doch wieder interessant, falls der Chip damit laeuft.
 
Und Leute mit aufgelöteten Dimms in ihren Rechnern sind nun die gekniffenen.
 
Bei einem Desktoprechner mit 4 Speicherkanälen muss man dann 4 davon verbauen, weil man sonst Leistung verschenkt und hat dann 64GB RAM. Ziemlich sinnfrei auf Mobilgeräten und selbst bei meinem Server mit derzeit 48GB RAM komme ich nur wenn ich mehr als 10 Systeme parallel dort boote mal in Speicherplatznot. Das brauchen im Consumerbereich wohl nicht allzuviele Leute und ich ehrlich gesagt auch nicht.

Da wundert es dann nicht, dass noch keiner der grösseren Speicheranbieter solche Module für den Consumer-Bereich anbietet.

Windows XP/7/8 x64 sind nicht einmal in der Lage einen 16GB grossen Hauptspeicher beständig komplett zu nutzen um Ladevorgänge von der Festplatte durch viel schnellere Hautpspeicherzugriffe zu ersetzen. Die lagern oft schon direkt nach dem Boot Speicherseiten in den Pagefile aus, die sie bei Bedarf erst mühsam wieder einlesen müssen. Wer nicht gerade mit Windows Vista oder einem Unix-Derivat als Betriebssystem arbeitet, der kann 64GB RAM eigentlich nur bei multiplen Systemen auf ein und derselben Maschine wirklich nutzen.
 
Auf AMD braucht man übrigens generell kein Firmware Update. Die 16GB DDR3 Module laufen auf praktisch jeder AMD CPU von Haus aus.
Nur Intel hat das Problem, dass deren BIOS die Speicher nicht erkennt. Aber das betrifft nun mal die meisten Anwender, weil nahezu jedes Laptop und jeder PC auf Intel basiert.
Supermicro und Asrock zeigen die Module bereits freigegeben für ihre 'Avoton' Atom C2000 Boards und sie sollten dort bzw bei deren Händler auch erhältlich sein. Oder einfach an den Hersteller bzw dessen Distris schreiben. Aber billig sind die Module bestimmt nicht.
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