Justizminister will Spionage in Social Networks durch BND stoppen

Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll die Daten in sozialen Netzwerken zukünftig nicht umfassend analysieren. Dafür hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ausgesprochen und lehnt damit aktuelle Bestrebungen zur Aufrüstung des deutschen ... mehr... Heiko Maas, Justizminister, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Bildquelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas, Justizminister, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas, Justizminister, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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"Wer soll denn diese Flut von Informationen noch auswerten?" - Ich frag mich ob ich je ne wirkliche Antwort darauf haben werd, ob unsere Politiker wirklich so blöd sind oder nur aus kalkül so tun...
 
@lutschboy: Und auch die sind nicht kostenlos, was vllt die eigentliche Absicht der Frage war. Die 300 Mio € kosten könnten Sie besser zum Gemeinwohl einsetzen.
 
"Wer soll denn diese Flut von Informationen noch auswerten?" Computer.
 
@hhgs: Ich glaube langsam wirklich, dass diese Politiker es gar nicht verstehen können wie "leicht" so was mit genügend Rechenpower auswertbar ist. Denen ist das vermutlich echt zu abstrakt das ganze ...
 
"Für eine Totalüberwachung aller sozialen Netzwerke in Echtzeit sehe ich keine rechtliche Grundlage"
Was nicht passt wird passend gemacht?! So läuft es doch.

Bin zwar kein Programmierer, aber das es mittlerweile superschlaue Algorithmen gibt die die Arbeit von 1000den erledigen können ist mir nicht entgangen. Und die werden noch immer schlauer. Gesichtserkennung und so weiter. Aber immerhin. Falls die Popolitiker es passend machen schaffen sie vielleicht tausende neue Arbeitsplätzte aus der Unkenntnis heraus. Na immerhin.......
 
Für solche Angelegenheiten kommt in mir immer der Wunsch nach Volksentscheiden auf Bundesebene zum Vorschein.
 
@Teddy-Watson: Und genau für solche möchten Sie die Politiker nicht. Wen wunderts.
 
Eine Sache macht mich dann doch misstrauisch, wenn der BND "So eng" mit der NSA (und co.) zusammenarbeitet, könnte die NSA dem BND doch die Daten zur Verfügung stellen?
Dann bräuchte es keine 300 Millionen für den Ausbau, weil welche anderen Informationen könnte der BND dort finden die die NSA nicht schon hat?
Eine Win&Win Situation, der BND bekommt was er braucht, die NSA weiß ohne Persönlichen Einsatz was der BND sucht, und alle sind Glücklich, mal ausgenommen die Betroffenen die bemerken es nicht einmal.
 
@Kribs: Die Geheimdienste sind in der Überwachung der eigenen Bürger stark eingeschränkt. Außerdem halte ich es für sehr flapsig in angesicht der aktuellen Situation über eine Intensivierung der USA Kooperation nachzudenken.
 
@nexo: Ehm, "flapsig ... aktuellen Situation ... Intensivierung ... Kooperation", nun ich hegte die Hoffnung das der Ironische "O-Ton" Lesbar ist!
Leider ist es Gang und Gäbe, das "Befreundete" Dienste die Daten austauchen, die sie vom Gesetz her nicht "erheben dürfen", streng nach den Buchstaben des Gesetzgebers die ja interpretationsfähig sind und bleiben!
Punkt 2: die 300 Millionen wurden beantragt lange bevor die jetzt bekanten Affären bekannt wurden!
 
Irgendwie... hier scheint es doch nach wie vor ein systematisches Politik-Problem zu geben. Der jetzige Justizminister, wie auch seine Vorgängerin (Die übrigens jetzt bei Google darüber mit entscheidet was gelöscht wird und was nicht) ist doch sowas wie der oberste Hüter der Gesetze und der Rechtslage. Darüber steht nur das Bundesverfassungsgericht, formal der Bundespräsident. Merkel ist zwar auch weisungsbefugt, ein Bundesminister soll aber auch den jeweiligen Kanzler unterstützen und beraten, von daher ist das eher eine Zusammenarbeit, sollte es zumindest sein. Aber nein, jeder gibt irgendwie seinen Senf dazu.
 
Arbeitslose Herr Maas, Arbeitslose! Wir führen den guten alten Blockwart wieder ein, der die Erkenntnisse des Computers dann verifiziert! Ausserdem könnte man Vollbeschäftigung vermelden und Weltmeister werden wir auch...

Es ist schlimm genug verarscht zu werden aber man sollte sich nicht noch lustig machen...
 
Für mich besteht die Frage weniger in dem Wieviel sondern was eventuelle Auswertungen aussagen und welchen juritischen Wert sie haben bzw haben werden..
Die reine mögliche Auswertmenge wird hauptsächlich durch 4 Faktoren getrieben:
1. In Memory DBs ( ggfs column oriented)
2. multidimensionale Skalierbarkeit
3. Datenkompression (durch Verwendung von Integerreferenzen und Dictionary-Techniken)
4. neue Algorithmen

BIG Data Systeme erreichen dadurch eine Datenkompression von bis zu 20:1

An semantischen Parsern scheitert man aber immer noch grösstenteils..

Der meiste Performanceschub kommt durch In Memory und die massiv bessere Skalierbarkeit - und zwar innerhalb des Core, der CPU mit mehreren Cores den Recheneinheiten mit mehreren CPUs und den Racks mit mehreren Recheneinheiten und mehrere Racks verbunden durch ultraschnelle Datenverbindungen...
Im Idealfall kann ein Rechner heute in einer Sekunde auf einem Attribut ca 3,6 Milliarden Auswertungen alleine auf einem Core machen... bedeutet für 8 Mia Menschen dauert die Auswertung des Geschlechts gerade einmal 2 sec auf einem Core.. bei QuadCore 0,5 sec bei 100 Quadcoreprozessoren 0.005 sec also gefühlt Realtime.. oder 5 Tausendstel Sekunden
 
Das Ministerium für Staatssicherheit war ja früher ein riesiger Apparat, der seine Bevölkerung mit viel Aufwand umfassend schützen mußte. Aber, wenn ich sehe, was NSA, BND u.s.w. jetzt für schwere Aufgaben haben, um ihre Bürger vor Bösewichten zu schützen... Hut ab! Und da gibt es wirklich einige verblendete oder unwissende Leute, die sich bespitzelt fühlen ohne die wirklichen Hintergründe zu verstehen. Ich schlage vor, ein Spendenkonto für den BND einzurichten. Ich würde auch vorschlagen, daß jeder in seiner Wohnung, im Auto u.s.w. Überwachungskameras und Mikros installiert und dann dem BND, Verfassungsschutz und Staatsschutz zur Verfügung stellt. Ich hätte auch noch eine Festplatte für den BND übrig. Und das mit der Meinungsfreiheit ist doch wohl auch überflüssig. Wir wissen doch, daß wir alle Merkel, Schäuble und Obama lieben. Und die Demokratie, die EU, die USA, die Banken, die Mineralölkonzerne, die großen Manager und die GEZ. Und ärgert Euch bitte nicht über Drosselungen bei Flatrates, schließlich brauchen die Geheimdienste doch gewaltige Ressourcen um uns umfangreich schützen zu können, beispielsweise für ihre Datenübertragungen von den vielen Kameras und Mikros. Schade, daß Mielke und von Schnitzler schon tot sind, die könnten das Deutsche Volk schon richtig aufklären!
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