Asus Chromebox: Mini-PC mit Chrome OS jetzt auch in Deutschland

Auch in Deutschland ist die Asus Chromebox ab sofort zu haben. In der günstigsten Ausstattungsvariante mit einer Intel Celeron-CPU kostet der kleine Desktop-PC mit dem alternativen Betriebssystem Google Chrome 229 Euro. mehr... Asus, Google Chrome OS, Chromebox Bildquelle: Asus Asus, Google Chrome OS, Chromebox Asus, Google Chrome OS, Chromebox Asus

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Ich mach mittlerweile immer mehr mit Webanwendungen, ich würde behaupten 90% der Zeit an meinem Rechner verbringe ich im Browser. Für mich wäre ein Chromebook bzw. eine Chromebox eine echte Alternative und ich mache bei weitem mehr als "einfach surfen und mit Freunden in Kontakt bleiben". Wenn ich die Rechner in der Arbeit mit Chromeboxen austauschen würde, würde das dort vermutlich kaum jemand bemerken, außer dadurch das der Rechner aufeinmal so schnell hochfährt :D
 
@klarso: Geht mir ähnlich, wobei ich auch produktiv damit arbeiten möchte. Das Bearbeiten von Webseiten und Entwickeln von Chrome-Apps geht damit ja auch. Letzteres finde ich auch sehr spannend. Später sollen ja auch Android-Apps entwickelt werden können. Daran bin ich aber aktuell weniger interessiert.

Ich warte allerdings noch auf ein Chromebook mit Core i-CPU und DisplayPort (wegen 27"-Bildschirm), dann bin ich zufrieden.
 
@klarso: sehe das sehr ähnlich. würde ich nicht zocken, wäre das ganze durchaus interessant für mich.
 
Wenn man schon das System so komplett austauscht, warum dann die verhältnismäßig teuren und stromfessenden x86-CPUs? Zum Browsen und für ein bisschen Multimedia rechen auch ARM u.ä. und für solche Sachen wie Surfen merkt man da kaum einen Unterschied.
 
@FensterPinguin: einen leistungsstarken Prozessor merkt man dann doch beim Videoschneiden und anderen etwas aufwendigeren Anwendungsbeispielen.
 
@klarso: Aber Videoschnitt würde ich erstens nicht als "bisschen Mutimedia" bezeichnen, für das eine Mutimediastation wie diese ausgelegt ist. Auch aufwendigere Anwendungsbeispiele fallen mir da gerade nicht ein.
Für aufwendige Tätigkeiten (wie Videoschnitt) gibt es ja auch entsprechende Geräte, aber dies gehört doch nicht ernsthaft dazu, oder?
 
@FensterPinguin: weil Intel dafür Zahlt das ASUS das verbaut.
 
@FensterPinguin: vergleiche mal die ARM Chromebooks mit den x86. Da merkst du auch beim täglichen Surfen den Unterschied.
 
@dermarcot: echt? Kann ich mir kaum vorstellen. (habe es aber auch nicht getestet, weil ich kein Chromebook haben / haben will)
Warum werden dann Tablets auf ARM-Basis immer beliebter? Viele (anderen auch schon älteren Nachrichten zu entnehmen) denken ja schon darüber nach ihren PC/Laptop durch ein Tablet zu ersetzen. Und das war schon zu Zeiten, als es quasi keine x86-Tablets gab?
 
@FensterPinguin: ARM ist bei Tablets so beliebt, weil es dort vor allem darauf ankommt, das der Prozessor möglichst wenig Abwärme produziert. Die neuen Intel-Prozessoren lassen sich zwar auch soweit drosseln, sind dann aber kaum schneller, als ein entsprechender ARM-Prozessor. Bei Laptops oder anderen Formfaktoren ist das ja kein Problem, zur Not halt einfach einen größeren Lüfter raufsetzen...
 
@Overflow: AMR hat auch den Vorteil, dass es nicht so viele Altlasten mitschleppt. Man kann theoretisch einen modernen i7 noch im 16-bit-Modus betreiben. Und wozu? Um kompatibel zu alter Software zu bleiben. Daher (u.a.) kommen ja auch die Wäreprobleme.
Aber man muss bei einer Abspiel-/Surfstation (ncihts anderes sind ChromeOS-Geräte ja letztlich) nicht kompatibel zu alter Software sein und die geringere Leitungsaufnahme und der viel geringere Anschaffungspreis macht das für den Zweck doch allemal wett.
Einfach einen größeren Lüfter ist kontraproduktiv, da das den Geräuschpegel hochtreibt. Und genau das möchte man ja auch vermeiden (neben anderem)
 
@FensterPinguin: Die Altlasten sind eigentlich ziemlich egal, und haben nicht viel mit der Wärmeentwicklung zu tun.
Ich würde ChromeOS-Geräte nicht unbedingt als Abspiel-/Surfstation bezeichnen, im Web gibt es heute deutlich mehr Möglichkeiten, als nur reines Surfen. Komplexe Webseiten erfordern dafür dann auch genügend Rechenpower, und mal im Ernst, ob in der Chromebox nun ein x86 mit 8Watt Leistungsaufnahme sitzt, oder ein ARM mit 5Watt, der dafür aber 50% langsamer ist, sollte kaum auf der Stromrechnung auffallen, dafür aber beim Arbeiten.
 
@Overflow: die Altlasten machen den Aufbau extream kompliziert gegenüber den RISP-CPUs. Und 50% langsamer glaube ich kaum^^
Und einen x86 mit 8 Watt? Den musst du mir mal zeigen. Die Celeron,i5,i7 die ich bei Reichelt sehe haben alle 50Watt aufwärts.
Aber installier du dir ruhig ein Browser-System auf deinen Intel Quadcore :D
 
@FensterPinguin: RISC ist auch nicht für alles eine gute Lösung. Wenn du dir nur Dekstop-CPUs anschaust, ist das ja auch kein Wunder, wenn nichts unter 50 Watt findest. Der Celeron 2955U, den es u.a. in der Chromebox gibt, hat eine TDP von 15Watt, Idle um 3 Watt. Wenn du die 50% langsamer nicht glaubst, dann hol dir doch einfach mal ein Samsung Chromebook, und vergleich das ganze mit einem Intel Chromebook. "The Octane test is useful in determining how well a computer copes with loading complex, JavaScript-heavy pages like Gmail, Google Music and Google+. The higher the score the faster and more responsive page rendering will be in real time.

The Exynos Octa 5420 shipping in the 11.6-inch Samsung Chromebook 2 shows Octane results nearing 6,000 — more than 2,500 higher than those delivered by the dual core version.

This is actually a great score, and anyone upgrading from the older model will notice a more responsive web experience. On the flip side it remains well below the scores reputedly being achieved by the Intel Celeron 2955U, which canny Googling shows regularly passes 10,000."
 
Klar, ich trete den Drucker, DVB-C Empfänger, Videoschnitt, Office mit Outlook & 'zig Tools mal eben in die Tonne. Arbeiten im Browser ist die Pest, vor allem wenn man keine Wahlmöglichkeiten mehr hat und nur noch nehmen darf, was Google zur Verfügung stellt.
 
@Wolfgang D.: hat keiner gesagt, dass du es musst oder hat es wer?
 
@Mezo: Aufgrund der Insel-Technik sind Chromebooks eben nicht sinnvoll zusätzlich nutzbar.
 
@Wolfgang D.: lol welche Inseltechnik? Ist das Web jetzt schon eine Inseltechnik. Weißt du was, du hast Recht, das Internet wird sich nicht durchsetzen, ist nur ne Modeerscheinung ^^
 
@klarso: Eher versteht wohl ein Natur-Blinder das Prinzip Farbe, und ganz offensichtlich haben einige Leute noch nie am Computer produktiv gearbeitet - und schon gar nicht an so einem dürftigen Web-Terminal.
 
@Wolfgang D.: Also sowohl ein Drucker, also auch Videoschnitt, Office und E-Mail funktioniert wunderbar mit Chrome OS. Und seit wann hat man im Web keine Wahlmöglichkeiten? Das Web besteht ja nicht nur aus Google. Wahlmöglichkeit hat man also und zusätzlich kommen Android Anwendungen auf Chrome OS im nächsten großen Release dazu. Noch einmal mehr Wahlmöglichkeit als ohnehin schon :)
 
@klarso: Videoschnitt mit Chrome, träum weiter ... komisch das professionelle Videoschnittfirmen noch nicht mit Chrome arbeiten ... Du kannst mit Chrome nicht richtig arbeiten, weil die Apps dafür nichts taugen. Jedes Freeware-Programm unter Windows ist jeder Chrome-Furz-App überlegen. Ganz nebenbei sind die Daten bei der NSA-Datenkrake Google alles andere als gut aufgehoben. Und ordentlich spielen kannst mit Chrome sowieso knicken. Chrome OS ist für mich ein Rohrkrepierer. Warum soll ich so einen beschnitten Ro** nehmen, wenn ich für ein paar Euro mehr alles machen kann? Und wer kein Geld ausgeben will, bekommt mit Linux ein vollwertiges Betriebsystem mit dem man ebenfalls alles machen kann. Und als Wohnzimmer-Computer gibt's ebenfalls schon zig ausgereifte Lösungen.
 
@karacho: Die Leute kann man nicht für voll nehmen. Allein die Dateigrößen übersteigen den lokalen Speicherplatz eines Netbooks/PCs deutlich, und wer GMail für brauchbar hält... Kinder, halt.
 
Lieber einen NUC oder eine Zbox, dann selber mit der gewünschten Hardware bestücken und man ist frei in der Wahl des OS.
Egal ob es nachher Windows 8.1 oder Linux wird, Android x86 oder ChromeOS, oder man es sich ständig anders überlegt, man kann alles installieren und wird nicht durch einen Hersteller beschränkt. Für verdongelte Google Hardware ist der Spaß hingegen etwas zu teuer.
 
@der_ingo: Verdongelte Google Hardware? Lösch halt ChromeOS von der Platte und installier die Linux, Android, Windows (falls es passende Treiber gibt) oder was auch immer...
 
@Overflow: da ist kein UEFI/BIOS drauf, mit dem man ohne Nacharbeit was anfangen kann.
 
@der_ingo: Doch, ein BIOS ist durch SeaBIOS implementiert...
 
@Overflow: die Kompatibilität scheint da aber nicht weit her zu sein. Aktuellere Systeme als Windows 7 tauchen nicht auf und selbst das läuft wohl nicht auf generell allen Boards. Nee, so stelle ich mir sowas nicht vor.
 
@der_ingo: Ubuntu 14.04 ist nicht aktueller als Windows 7? Was genau läuft, oder nicht, ist ja auch egal, in jedem Fall ist es keine "verdongelte Google Hardware"...
 
@Overflow: mir gings um Windows. Auf jeden Fall ist das Teil nicht dafür gedacht, wie ein normaler PC mit einem Betriebssystem nach Nutzerwahl ausgestattet zu werden. Daher hatte ich drauf hingewiesen, dass es sinnvoller ist, sich Hardware zu kaufen, die flexibler ist.
Eigentlich lustig: die ganzen Linux User sind wegen UEFI und Secure Boot auf die Barrikaden gegangen und haben befürchtet, es gäbe dann keine Chance mehr, andere Systeme als Windows zu installieren. Solche Hardware gibts bei PCs weiterhin nicht, aber halt mittlerweile Chrome-Boxen, auf denen kein aktuelles Windows unterstützt wird.
 
@der_ingo: Also ich sehe da keinen Grund, warum eine Chromebox weniger dazu gedacht ist, ein anderes Betriebssystem zu nutzen, als ein PC. Warum sollte Google explizit Windows-Unterstützung einbauen? In einem normalen PC ist auch nicht sichergestellt, das was anderes als Windows gut läuft, warum sollte das also besser sein?
 
Also ein Mediencenter ist ja wohl mit dem Raspberry Pi +XBMC zu einem deutlich geringeren Preis zu haben. Selbst ein AppleTV wäre günstiger (und das ist schließlich von Apple).
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